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DE1636500U - Anordnung des rohrsystems einer fadenabsaugeanlage bei spinnmaschinen. - Google Patents

Anordnung des rohrsystems einer fadenabsaugeanlage bei spinnmaschinen.

Info

Publication number
DE1636500U
DE1636500U DE1950L0002042 DEL0002042U DE1636500U DE 1636500 U DE1636500 U DE 1636500U DE 1950L0002042 DE1950L0002042 DE 1950L0002042 DE L0002042 U DEL0002042 U DE L0002042U DE 1636500 U DE1636500 U DE 1636500U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
spinning machines
thread suction
threads
pipe system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1950L0002042
Other languages
English (en)
Other versions
DE842710C (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LTG Lufttechnische GmbH
Original Assignee
LTG Lufttechnische GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LTG Lufttechnische GmbH filed Critical LTG Lufttechnische GmbH
Priority to DE1950L0002042 priority Critical patent/DE1636500U/de
Publication of DE1636500U publication Critical patent/DE1636500U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/66Suction devices exclusively

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • "AnordnungdesRohrsystemseinerFadenabsaugeanlagebei spinnmaschinen Es ist bei Spinnmaschinen bekannt, gebrochene Fäden, lose Fasern und sonstigen, teilweise staubförmig feinen Abfall durch Unterdruckwirkung in einer Absaugeanlage aufzufangen und abzuführen, um eine Verunreinigung sowohl der Maschinen als auch des Spinnsaales zu vermeiden. Eine solche Eadenabsaugeanlage besteht vielfach aus einem Sammelkanal und einer Anzahl von diesem abzweigender, kleinerer Rohre, die mit ihren anderen, offenen und vorzugsweise düsenartig ausgebildeten Enden möglichst dicht bis an die in Betracht
    . kommenden Stellen herangeführt
    Es ist weiter bekannte die Fäden bei ihrem Durchlauf
    durch das aus mehreren Walzen bestehende Streckwerk chan-.
    gieren zu lassend.hsieqaer-zuihrerBurchlaafrichtuBg,
    alse in Achsrichtung der Walzen, abwechselnd hin-und her-
    zuführen. Dieser Vorgang, der durch einen entspxechenden
    SchwingantriebentwederdereintrittsseitigenFaserluntenführer oder der austrittsseitigen Fadenführer (Sauschwänzchen) bewirkt werden kann und sich gegebenenfalls bis auf die ganze axiale Breite der Walzen erstreckt, berzweckt eine
    möglichst geringe und gleichatässge Abnutzung derselben,
    insbesondere soweit sie mit einem Überzug aus Leder oder
    Kunststoff versehen sind*
    um auch in diesen Fällen gebrochene Fäden auffangen
    zu können, hat man entweder die der Austrittsseite des Fa-
    dens aus dem Streckwerk gegenüberliegende Mündung des Absaugrohres mit einer der Hin- und Herbewegung der Faserlunten entsprechenden Breite ausgebildet oder die von dem Samuelkanal abzweigenden Einzelrohre schwenkbar angeordnet. Beide Ausführungen sind aber nicht vorteilhaft, denn bei der ersteren ist die angesaugte Luftmenge viel graisser als an sich notwendig und bei der letzteren ergibt sich ein recht umfangreicher und verwickelter Mechanismus für die Schwenkbewegung der Einzelrohre, deren Mündungen dabei ausserdem nicht pralle ! zu und in gleichbleibendem Abstand von dem ihnen gegenüberliegenden Riffelzylinder der betreffenden Streckwerkswalze geführt werden, sondern sich auf einem Kreisbogen bewegen.
  • Die genannten Mängel werden bei einer weiteren, bekannten Einrichtung zur allgemeinen Reinhaltung des Zylinderbaumes bei Spinnmaschinen mit einer changierenden Sauschwänzchenleiste teilweise vermieden, indem an dieser Leiste eine Blas-oder Saugluftleitung mit gleichmässig verteilten Gruppen von Aus- bzw. Eintrittsöfnungen derart angelenkt ist, dass sie in ihrer Längsrichtung achsparallel zu den Streckwerkswalzen hin-und herbewegt wird. Allerdings erfolgt die Bewegung der Luftleitung jeweils entgegengesetzt zu der Bewegung der Leiste und damit auch der von dieser geführten Garnfäden, so dass zwar etwa die ganze Länge des Streckwerks von der Blas-oder Saugwirkung erfasst wird, aber die Öffnungen der betreffenden, damals noch nicht speziell zum Absaugen gerissener Fäden vorgesehenen Luftleitung nicht immer je einem aus dem Streckwerk austretenden Faden genau gegenüberliegen.
  • Die Neuerung geht von einem anderen Vorschlag aus, weleher der vorgenannten Ausführung im gewissen Sinne entspricht, sich aber vor allem auf das Problem der zuverlässigen Fadenabsaugung bei einer Spinnmaschine mit nhangierenden Vorgarnlunten bezieht. Dabei werden das aus einem Sammelkanal mit quer dazu im Spindelabstand angeordneten Düsen oder Düsenrohren bestehende Absaugesystem und die Luntenführer mittels eines gemeinsamen Antriebes achsparallel zu den Streckwerks-
    walzon hin-und herbewegt. Beide Bewegungen erfolgen in je-
    weils gleicher Richtung und sind so aufeinander abgestimmt, dass der Unterschied zwischen den jeweiligen lagen der einzelnen Luntenführer und der zugehörigen Garnfäden beim Austritt aus dem Streckwerk berücksichtigt. ist. Infolgedessen liegen die mit dem Sammelkanal festverbundenen Absaugedüsen immer
    nicht nur in gleichem Abstand von und in gleicher Richtung
    zu den Streckwerkswalzen, sondern auch genau gegenüber den
    zugehörigen Garnfäden an den vorwiegend durch Fadenbruch ge-
    fährdeten Stellen.
    In diesem Zusammenhange ist es die besondere f8r die
    Wirtschaftlichkeit der ganzen Spinnmaschinenanlage bedeutsame
    Aufgabe der Neuerung, die für das Bewegen des häufig recht
    grossen und langen Absaugesammelkanals erforderliche Antriebskraft möglichst zu verringern und sie damit der für das Bewegen des mit ihm gekuppelten, aber wesentlich leichteren Luntenführers erforderlichen Antriebskraft weitgehend anzugleichen. Um deshalb den Antrieb des Sammelkanals sowohl von dem Widerstand einer gleitenden Reibung als auch von seinem Gewicht zu entlasten, ist der Sammelkanal gemäss der vorliegenden Neuerung auf einer Rollbahn gelagert oder in an sich bekannter Weise hängend angeordnet.
  • Der Gegenstand der Neuerung ist auf der Zeichnung in einer Ausfuhrungsform perspektivisch, dargestellt, wobei die-
    jenigen Einzelteile weggelassen sind, die ohne zeichnerische
    Wiedergabe verständlich beschrieben werden kSsnen.
  • Dem aus sechs Walzen 1 - 6 bestehenden Streckwerk einer Spinnmaschine wird das Vorgarn (die Faserlunte) in mehreren Strängen 7 durch eine in gleichmässigen Abständen mit mehreren Durchbohrungen 8 versehene Schiene 9 zugeführt. Diese Schiene wird durch einen nicht dargestellten Antrieb im Sinne des Doppelpfeiles 10 abwechselnd hin-und herbewegt, wodurch
    die Lunte beim Einlaufen zwischen die Einzugawalzen 3, 6 in
    entsprechender Weise changierte Beim Austritt aus dem Stre&k-
    werk haben die Fäden 11 demnach eine gegenüber der jeweiligen
    Lage des Vorgarnes in der Schiene 9 seitlich versetzte Lage, die von der Changiergeschwindigkeit der Schiene und der Dauer des Streckvorganges abhängt.
  • Schräg unterhalb der Streckwerkswalzen befindet sich achsparallel zu diesen ein Sammelkanal 12, der mit mehreren kleineren Zweigrohren 13, fest verbunden ist. Die Zweigrohre verlaufen in Querrichtung des Sammelkanales, haben voneinander die gleichen Abstände wie die aus dem Streckwerk austretenden Fäden und liegen mit ihrem freien, düsenartig ausgebildeten
    Ende je einem der auf der untersten Walze 1 angeordneten Rif-
    felzylinder 14 mit geringem Abstand gegentibere Das Ausmann
    der Hin- und Herbewegung der Schiene 9 und damit auch der
    Fäden 11 richtet sich nach der axialen Breite der einzelnen
    Riffelzylinder.
    Der Sammelkanal 12 ist an seiner Unterseite auf einer
    zweispurigen Rollbahn 15 langsbeweglich gelagert, die, ähn-
    lich wie ein Kugellager, in einem von je zwei mit ihren frei-
    en Schenkeln sich gegenüberliegenden, aber nicht ganz berührenden, U-förmigen Profilstangen gebildeten Kanal Kugeln 16 enthält, über die der Sammelkanal sich einschliesslich der an ihm befestigten Teile abstützt. Hierzu gehärt ausser den Zweigrohren 13 eine an der gegenüberliegenden Längsseite angebrachte Schiene 17, auf welche, wie durch den Doppelpfeil 18 angedeutet wird, ebenso wie auf die zu ihr parallele Schiene 9 ein Antrieb, und zwar gegebenenfalls der gleiche, im Sinne einer Hin- und Herbewegung in ihrer Längsrichtung einwirkte Zusammen mit dem Sammelkanal 12 bewegen sich auch die mit ihm verbundenen Absaugerohre 13 hin und her ; dabei behalten ihre Düsenmündungen immer den gleichen Abstand und die gleiche Richtung gegenüber den einzelnen Riffelzylindern 14 bei. Damit sie sich ausserdem immer an denselben Stellen. befinden, wie die aus dem Streckwerk auslaufenden Fäden 11, mass deren zeitlicher Nachlauf gegenüber den betreffenden Stellen der die Faserlunten führenden Schiene 9 auch für die Bewegung des Absaugesystems massgebend sein. Dementsprechend sind die Übertragungsglieder, z. B. eine Kette oder Zahnräder, in Verbindung mit dem Steuerorgan für die Hin- und. Berbeweguq des Sammelkanals 12 einzustellen, ob nun dafür ein eigener oder ein von dem Antrieb der Schiene 9 abgeleiteter Antrieb vorgesehen ist.
  • An Stelle der rollenden Lagerung kann der Sammelkanal 12 auch hängend angeordnet sein, wobei im Gegensatz zu einer für ähnliche Luftleitungen für Spinnmaschinen an sich bekannten Aufhängung durch eine geeignete Lenkerführung dafür zu sorgen ist, dass er sich auch dann nicht nur geradlinig in Richtung seiner Längsachse, sondern auch im gleichen Sinne wie die
    changierenden vorgarnlunten hin. una herbewegto
    Mit dem anschliesaenden, festangeordneten Filterkast
    ist der Sammelkanal eckmåssig durch einen Faltenbalg oder
    dgl. nachgiebig und luftdicht verbunden.

Claims (1)

  1. b ch u tzanspruoh s Anordnung des Rohrsystems einer Fadenabsaugeanlage bei Spinnmaschinen mit changierenden Vorgarnlunten und einem in jeweils gleichem Sinne, aber mit entsprechendem Nachlauf dazu in seiner Längsrichtung achsparallel zu den Strec-kwerkswalzen hin-und herbewegten Samelkanal, von dem in Verrichtung zu den einzelnen Absaugest ellen füh- rende Düaenrohre abzweigen"dadurch gekennzeichnet"dass
    der Sammelkanal (12) auf einer Rollbahn (15) gelagert oder in an sich bekannter Weise hängend angeordnet ist.
DE1950L0002042 1950-09-30 1950-09-30 Anordnung des rohrsystems einer fadenabsaugeanlage bei spinnmaschinen. Expired DE1636500U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1950L0002042 DE1636500U (de) 1950-09-30 1950-09-30 Anordnung des rohrsystems einer fadenabsaugeanlage bei spinnmaschinen.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1950L0002042 DE1636500U (de) 1950-09-30 1950-09-30 Anordnung des rohrsystems einer fadenabsaugeanlage bei spinnmaschinen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1636500U true DE1636500U (de) 1952-03-27

Family

ID=30126251

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1950L0002042 Expired DE1636500U (de) 1950-09-30 1950-09-30 Anordnung des rohrsystems einer fadenabsaugeanlage bei spinnmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1636500U (de)

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