DE1635963C2 - Strickmaschine, insbesondere Flachstrickmaschine, zum Herstellen von gemusterter Maschenware - Google Patents
Strickmaschine, insbesondere Flachstrickmaschine, zum Herstellen von gemusterter MaschenwareInfo
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- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 3
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Strickmaschine, insbesondere Flachstrickmaschine zum Herstellen von
gemusterter Maschenware, bei welcher jede Nadel entweder voll ausgetrieben wird oder in Fangstellung
Verbleibt und zur individuellen Beeinflussung jeder einzelnen Nadel Füße vorgesehen sind, die wahlweise in
drei verschiedene Höhenstellungen anhebbar sind, in welchen sie mit verschiedenen, ir Bewegungsrichtung
des Schlosses versetzten Schloßteilkanten in Eingriff gelangen können.
Durch die deutsche Patentschrift 6 87 608 ist eine Vorrichtung der genannten Art bekanntgeworden, bei
"welcher zur Einstellung der Füße in die drei Höhenstellungen ein Stößer vorgesehen ist, dessen
keilförmiges Ende so geformt ist, daß die Füße je nach der Stößerstellung in einer der drei Höhenstellungen
gehalten werden. Die .Stößer werden durch eine Jacquardvorrichtung zwischen di-n Schlittenhüben
gleichzeitig in die jeweils erfoiderliche Stellung
gebracht. Die Jacquardvorrichtung erfordert hohen mechanischen Aufwand, außerdem ist eine Beeinflussung
der Stößerstellung während eines Schlittendurchlaufs zwischen zwei Schloßsjstemen mit dieser
Vorrichtung nicht möglich.
Weiterhin ist durch dte schweizerische Patentschrift
7 17 453 bereits eine Flachstrickmaschine zum Herstel-Fen
von gemusterter Maschenware bekannt, bei welcher Nadelstößer vorgesehen sind und jeder Nadel ein
, Elektromagnet zugeordnet ist. Diese Maschine läßt zwar die Beeinflussung der Stößerstellung während des
Schlittendurchlaufes zwischen mehreren Schloßsystemen
zu aber die wahlweise Bildung von Fanghenkeln oder Maschen durch ein Schloßsystem ist mit dieser
.c Vorrichtung nicht möglich. Darüber hinaus müssen die
Verstellkräfte für die Nadelstößer durch die Elektromagneten aufgebracht werden
Schließlich ist noch durch die schweizerische Patentschrift 1 56 084 eine Flachstrickmaschine zum
i«; Herstellen von gemusterter Maschenware bekannt, bei
welcher jede Nadel durch einen Schwenkhebel zu betätigen ist, der über einen Magnet in drei Stellungen
gebracht werden kann. Bei dieser Maschine ist nur ein mit dem Schlitten bewegbarer Magnet vorgesehen,
welcher Stellkräfte auf den Schwenkhebeln zugeordnete Rastnebel auszuüben hat, urn die Rastung zu
Tosen. Ferner befinden sich die Schwenkhebel an einer Schiene, welche zur Nadelauswahl zwischen den
Schlittenhüben auf die Enden der Nadelstößer zu bewept wird. Auch bei dieser Maschine ist deshalb eine
Beeinflussung der Nadeln während eines Schlittendurchlaufs zwischen zwei Schloßsystemen nicht
möglich. Schließlich können auch mit dieser Maschine nicht mit einem Schloßsystem wahlweise Fanghenkel
oder Maschen gebildet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Strickmaschine zu schaffen, die bei einfachem Aufbau
durch den einzelnen Nadeln zugeordnete Elektromagnete die beliebige Beeinflussung der Nadeln zur
Bildung von Fanghenkeln, Maschen oder keinen Maschen auch während des Schlittendurchlaufs ermöglicht,
und bei der die Elektromagnete nur geringe Stellkräfte aufbringen müssen.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Strickmaschine der eingangs genannten Art, erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß zur Einstellung jedes Nadelstößers in die drei Höhenstellungen ein Schwenkhebel vorgesehen
ist, der durch ein Schloßteil entgegen der Wirkung
einer Feder in eine Grundstellung gebracht werden kann, daß jeder Nadel ein Elektromagnet mit einem
Anker zugeordnet ist, welcher in drei Stellungen einstellbar ist, wenn sich der Schwenkhebel in seiner
Grundstellung befindet, und daß der Schwenkhebel nach Freigabe durch das Schloßteil in der vorgewählten
Stellung durch den Anker gehalten werden kann. Dadurch, daß sich die Schwenkhebel unter dem Einfluß
eines Schloßteils in einer Grundstellung befinden, wenn die Elektromagnete verstellt werden, wird erreicht, daß
die durch die Elektromagnete zu erzeugenden Stellkräfte nur die Trägheitskräfte des Ankers überwinden
müssen. Das Bauvolumen der erforderlichen Magnete wird so verkleinert.
Eine bevorzugte weitere Ausbildungsform der Erfindung ergibt sich aus dem Unteranspruch.
Nachstehend ist em Ausführungsbeispiel der Erfindung
an Hand der Zeichnung beschrieben. In dieser
F i g. 1 im Schnitt die Teile zur Steuerung dei Nadel in
einer Stellung die den vollen Austrieb dt r Nadel
gestaltet, sowie darunter die in Betracht kommenden Schloßteile im Schnitt und in der Draufsicht,
Fig.2 in dei gleichen Darstellungsweise die Teile in
einer Stellung, m welcher der Nadelaustrieb gesperrt ist,
Fig. 3 in der gleichen Darstellungsweise die Teile in
derjenigen Stellung, in welcher die Nadel nur bis in Fangstellung ausgetrieben werden kann.
Die im Bett 14 gleitende Nadel 1 steht unter dem Einfluß einer Platine 2, mit der ein Nadelstößer 3 mit
Fuß 4 gekuppelt ibt. Eine schräge Anlauffläche 5 des Musterschlosses drückt den Nadelstößer 3 beim
Vorbeigang nach unten, s,o daß eine in dem Musterschloß folgende Schräge nicht auf den Fuß 4 einwirken
kann. Es ist daher gemäß F i g. 2 kein Austrieb der Nadel 1 möglich, weil das. Ende 7 des um die Achse 9
schwenkbaren zweiarmigen Hebels 8 unter der Einwirkung der Zugfeder 16 infolge Anschlages des
anderen Hebelarmes gegen den Ankerkopf 10 den Nadelstößer 3 nicht in eine Lage anheben kann, in
welcher die Schrägfläche 6 des Musterschlosses auf den Platinenfuß 4 einwirken könnte. Der Ankerkopf 10 des
Elektromagneten 15 gelangt in die in F i g. 2 gezeichnete Sperrstellung, nachdem der Hebel 8 durch Einwirkung
der schrägen Anlauffläche 5 unter Spannung der Feder 16 in die aus Fi g. 2 ersichtliche Schwenklage gebracht
worden ist.
Wünscht man den Austrieb der Nadel 1 nur bis in Fangstellung (F i g. 3), so wird der Magnetankerkopf 10
so gesteuert, daß er nur mit seinen seitlichen stufenförmigen Anschlagflächen 11 gegen den Hebel 8
anliegt. Hierdurch wird der zweiarmige Hebel 8 in einer Stellung gehalten, in welcher der Nadelstöße; 3 nur
etwa zur Hälfte niedergedrückt bleibt und dadurch auf eine abgesetzte Schrägfläche 6 des Musterschlosses
kommt. Durch diese Schrägfläche 6 wird die Nadel 1 in eine Stellung verschoben, ;n welcher sie in den Kanal
zwischen den Teilen 12 und 13 des Nadelschlosses gelangt und durch dieses Schloß bis in Fangstellung
ausgetrieben wird.
Um einen vollen Austrieb der Nadel 1 zu erreichen, bleibt der Magnetankerkopf 10 außer Eingriff mit dem
Hebel 8 (F i g. 1). Infolgedessen springt der Nadelslößer 3 nach dem Vorbeigang des Schloßteils mit der schrägen
Anlauffläche 5 wieder in die Grundstellung und wird von der Schräge 17 des Musterschlosses in eine Stellung
gebracht, in welcher sie in den Kanal rechts von dem Teil 13 des Nadelschlosses gelangt und von diesem zur
Maschenbildung voll ausgetrieben wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
- 6 35 963 SPatentansprüche:5 Strickmaschine, insbesondere Flachstrickmaschine zum Herstellen von gemusterter Maschenware, bei welcher jede Nadel entweder voi ausgetrieben wird oder in Fangstellung verb eibt und zur individuellen Beeinflussung jeder einzelnen Nadel Füße vorgesehen sind, die wahlweise in drei verschiedene Höhenstellungen anhebbar sind, ω welchen sie mit verschiedenen, in Bewegungsrichtung des Schlosses versetzten SchloBteilkanten in Eingriff gelangen können, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung jedes Nadelstößers (3) in die drei Höhenstellungen ein Schwenkhebel (8) vorgesehen ist, der durch ein Schloßteü entgegen der Wirkung einer Feder (16) in eine Grundstellung gebracht werden kann, dab jeaer Nadel (1) ein Elektromagnet (15) mit einem Anker zugeordnet ist, welcher in drei Stellungen einstellbar ist, wenn sich der Schwenkhebel (8) in seiner Grundstellung befindet, und daß der Schwenkhebel (8) nach Freigabe durch das Schloßteil (5) in der vorgewählten Stellung durch den Anker gehalten werden kann.
- 2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kopf (10) des Magnetankers oder an dem diesem gegenüberliegenden Ende (9) des Schwenkhebels (8) abgestufte Anschlagflächen (11) vorgesehen sind, an denen der Schwenkhebel (8) nach der Auswahl unter der Wirkung der Feder (16) anliegen kann unu diejenigen Stellungen des Schwenkhebels (8) und des Nadelstößers (3) bestimmen, bei denen die Nadel (1) außer Betrieb bleibt oder bis in die Fangstellung ausgetrieben wird, während diejenige Stellung des Schwenkhebels (8) und des Nadelstößers (3), bei welcher die Nadel (1) voll ausgetrieben wird, bei fehlendem Anschlag zwischen Ankerkopf (10) und Schwenkhebel (8) zustande kommt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEU0009583 | 1963-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1635963C2 true DE1635963C2 (de) | 1977-01-20 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4448044A (en) | 1981-12-23 | 1984-05-15 | Universal Maschinenfabrik Dr. Rudolf Schieber Gmbh & Co., Kg | Slider needle |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4448044A (en) | 1981-12-23 | 1984-05-15 | Universal Maschinenfabrik Dr. Rudolf Schieber Gmbh & Co., Kg | Slider needle |
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