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DE1635663B - Elastische Verbundbahn mit genoppter Oberfläche - Google Patents

Elastische Verbundbahn mit genoppter Oberfläche

Info

Publication number
DE1635663B
DE1635663B DE1635663B DE 1635663 B DE1635663 B DE 1635663B DE 1635663 B DE1635663 B DE 1635663B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knitted fabric
elastic
composite web
elastic composite
elastic film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Takekawa, Shigeo, Nakano, Tokio (Japan)

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Description

Die Erfindung betrifft eine elastische Verbundbahn mit genoppter Oberfläche und in beliebiger Richtung dehnbar, bestehend aus einer elastischen Folie und einer Abdeckung aus Mas henware.
Elastische Verbundbahnen der vorstehend beschriebenen Gattung sind aus der Praxis her bekannt. Bei den bekannten Verbundbahnen ist die Maschenware zumeist als Gewirke aufgebaut, in welches zusätzlich Noppenfäden eingelegt und dann zu seperaten Noppen aufgehöht sind. Der Einsatz seperater Noppenfäden macht es nicht möglich, eine feingenoppte Oberfläche zu erzielen. Die Herstelluug ist aufwendig, und die erzielte Wärmeisolation läßt zu wünschen übrig. Ferner genügen Flexibilität und elastisches Verhalten nicht allen Anforderungen.
Bei der bekannten Verbundbahn nach dem deutschen Gebrauchsmuster 1915 922 ist die Maschenware mit besonderen Florfaden versehen und auf der dem Flor gegenüberliegenden Seite aufgerauht sowie mit Kunststoff beschichtet oder kaschiert. Auch bei dieser Verbundbahn lassen sich die vorstehend beschriebenen Nachteile nicht vermeiden.
Bei der Verbundbahn gemäß dem deutschen Gebrauchsmuster 1911 023 ist es bekannt, die Maschenware als Gewirke aufzubauen, bei dem Schlingen aus Fäden gebildet sind, die aus endlosen, umgedrehten Und ungekräuselten Kunststoffasern bestehen. Auf der Rückseite ist die Maschenware mit Leim, Latex oder Kunststoff beschichtet, um die Längs- und Querstabilität des als Teppich dienenden Gewirkes zu verbessern. Außerdem ht es hierbei bekannt, den Teppich auf seiner Rückseite mit Schaumstoff zur Erhöhung der Elastizität und Trittfestigkeit zu beschichten. Das hat auf die Noppenstruktur der Oberfläche und die Dehnbarkeit der Verbundbahn keinen Einfluß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elastische Verbundbahn der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, bei der auf einfache Weise eine dichte und feingenoppte Oberfläche erzielbar ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe bei einer Verbundbahn der eingangs beschriebenen Gattung dadurch, daß die Maschenware als doppelflächige Maschenware ausgeführt und nur mit ihren unteren Maschen mit der elastischen Folie adhäsiv verbunden ist, dagegen die mit den unteren Maschen durch Schlingen verbundenen oberen Maschen nach erfolgter Dehnung der Maschenware von den unteren Maschen freigegeben und als Noppen hochgestellt sind. Zweckmäßig besteht die elastische Folie aus Gummi oder geschäumten oder ungeschäumten Kunstharz.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind
ίο vor allem darin zu sehen, daß zur Herstellung einer • dichten und feingenpppten Oberfläche nach di?m Verbund der Maschenware mit der Folie lediglich ein Dehn- und/oder Streckvorgang erforderlich ist. Die dabei erzielte dichte Anordnung der Noppea führt zu einer guten Wärmeisolaüon. Darüber hinaus zeichnet sich die erfindungsgemäße Verbundbahn durch gutes elastisches Verhalten, Flexibilität und hoher Verschleißfestigkeit bei geringer Stärke aus.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Iediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
A b b. 1 eine erfindungsgemäße elastische Verbundbahn in perspektivischer Darstellung,
A b b. 2 einen Schnitt durch den Gegenstand nach A b b. 1 gemäß der Linie A-A und
A b b. 3 einen Ausschnitt aus dem Gegenstand nach A b b. 1 in perspektivischer und vergrößerter Darstellung.
In den Abbildungen ist eine elastische Verbundbahn mit genoppter Oberfläche und in beliebige Richtung dehnbar dargestellt, die in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus einer elastischen Folie 12 und einer gewirkten Abdeckung aus Maschenware 10 besteht. Die gewirkte Maschenware 10 ist als loppelflächige Maschenware ausgeführt und besitzt obere Maschen 101 und untere Maschen 102. Die unteren Maschen 102 sind mittels einer adhäsiven Schicht 13 an der elastischen Folie 12 befestigt, wie das insbesondere aus A b b. 3 hervorgeht. Die elastische Folie 12 kann aus Gummi, Schwammgummi, geschäumtem oder ungeschäumtem Kunstharz, z.B. Vinylchlorid, Polyurethan od. dgl. bestehen, was von der speziellen Verwendung der elastischen Verbundbahn abhängt. Die Maschenware 10 kann eine Struktur aus doppelflächig gelegten Maschen, aus doppelten Maschen, in erhabenen Streifen gelegten Maschen od. dgl. besitzen. In dem Gewirke bilden die Fäden als obere Maschen 101 die Vorderseite des Gewirks, während die unteren Maschen 102 dessen Rückseite bilden. Grundsätzlich kann die Anordnung von oberen Maschen 101 und unteren Maschen 102 auch in anderer Weise getroffen werden. Dabei besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, die elastische Folie 12 beidseitig mit einer gewirkten Maschenware 10 zu versehen. Auf eine oder beide Seiten der nichtvulkanisierten oder nichtaktivierten elastischen Folie 12 wird ein Klebemittel in Form einer adhäsiven Schicht 13 aufgebracht. Mit dieser adhäsiven Schicht 13 werden die unteren Maschen 102 der doppelflächigen Maschenware 10 adhäsiv verbunden. Im Anschluß daran erfolgt die Vulkanisation oder Wärmebehandlung der elastischen Folie 12, um so eine elastische Verbundbahn zu erhalten. Bei der elastischen Verbundbahn sind die oberen Maschen 101 durch Schlingen mit den unteren Maschen 102 verbunden, jedoch auf der elastischen Folie 12 nicht adhäsiv befestigt. Das hat zur Folge, daß bei Dehnung der elastischen Verbundbahn bzw. der Maschenware 10 entlang der Seitenkanten
die unteren Maschen 102 an der elastischen Folie 12 haften bleibt, da der Abstand zwischen den Seitenkanten der Verbundbahn bzw. der Maschenware 10 unschwer vergrößert werden kann. Ebenso läßt sich selbstverständlich die elastische Folie 12 dehnen, da die oberen Maschen 101 lediglich mittels Schlingen der unteren Maschen 102 an diese Folie 12 angeschlossen, nicht aber adhäsiv mit ihr verbunden sind. Im Zuge der Dehnung der Verbundbahn vergrößert sich der Abstand zwischen den einzelnen Maschenreihen. Wenn man die elastische Verbundbahn besonders weit dehnt, werden die Schlingen der oberen Maschen 101 selbst auseinandergezogen, und zwar die überschüssige longitudinale Länge jeder Masche, so den bis die Schlaufen gleichsam einen gestreckten geraden Faden bilden, und zwar im Zuge der Dehnung der unteren Maschen 102. Daraus resultiert, daß die erfindungsgemäße elastische Verbundbahn um mehr
als das Dreifache ihrer normalen Länge gestreckt werden kann. Dazu kann die elastische Verbundbahn m jede beliebige Richtung gestreckt werden. Stets betragt die Dehnung etwa das 3,2- bis 3,5fache der normalen Abmessungen der Verbundbahn, während im Gegen-
satz dazu die herkömmlichen Verbundbahnen sich lediglich um das l,5fache ihrer Größe strecken lassen. Wie bereits vorstehend beschrieben, besitzt die erfindungsgemäße Verbundbahn eine besondere Dehnungsfähigkeit in jedeRichtung sh^™™™™L d fü Uterwasch
uoerscnussiee longuuumaie i^ange leuer iviaatiic, »υ Uuu6oium6» ,—- - ~- ·_ι.^_ ;c* j. Hipcp
daß schließlich dif Bindung der oberen Maschen 101 x5 die Verwendung für Unterwasche wichtig g, dediese
reihenweise in Richtung auf die Seitenkanten gelöst sich ohne Bildung von Falten an den Korpei-an
ist. Wenn also die elastische Verbundbahn nach der schmiegen und angenehm zv ^agen seir so»· Dazu «K
oberen beschriebenen Dehnung ihre normale Form die sonst übliche Steifheit der Verbundbahn wesentlich
wieder annimmt, und zwar auf Grunu der Elastizität reduziert und dadurch ausgezeicnnete der elastischen Folie 12, so gilt das nicht für die obe- 20 setzt worden. Die erfmdungsgemaüe
,«. -J . _,e ..„. J: :_,. „..* läßt sich vor allem für solche Waren verwenden, die
ren Maschen 101, vielmehr stellen diese sich auf Grund der sie mit der elastischen Folie 12 verbundenen Schlingen der unteren Maschen 102 hoch und bilden die Noppen an der Oberfläche der Verbundbahn. Es läßt sich auf diese Weise also eine Verbundbahn herstellen, bei der alle oberen Maschen 101 Noppen in dichter Anordnung bei feiner Ausführung bilden, so daß die elastische Verbundbahn ein hohes Vermögen an Wärmeisolation und großen Verschleißwider- ucuH „ „
stand besitzt, außerdem von hautfreundlicher Feinheit 30 den Noppen gebildet wird. Außerdem kann die Gas und Weichheit ist. Da bei der elastischen Verbund- durchlässigkeit durch Verwendung
Folie, z.B. aus Schwammgummi 1 Polyurethan verbessert werden. Speziell die
'· 'asserdicht, wärmeisolierend, flexibel und luftdurchlässig sein müssen, wie z. B. für sanitäre Tücher, gemusterte Decken, Hemden, Slips, Büstenhalter, Korsetts, Unterkleider, Handschuhe u. dgl. Es ist ferner möglich, die Verbundbahn r.ach der Erfindung als Teppich zu verwenden, indem die eine Oberfläche eine Auflage aus einem entsprechenden Material erhält, die andere Seite dagegen durch die dichtstehen-
bahn jede obere Masche 101 von ihrer benachbarten gelöst und hochgestellt ist und jede Schlinge mit den unteren Maschen 102 verbunden ist, können die benachbarten unteren Maschen 102 so weit voneinander entfern», werden, wie sich die entsprechenden oberen Maschen 101 dehnen lassen. Die voneinander gelösten oberen Maschen 101 besitzen Schlaufenform, und die elastische Verbundbahn kann so weit gedehnt wer-
Polyurethan verbessert p
dung von geschäumtem Polyurethan macht die elastisehe Verbundbahn in gewichtsmäßiger Hinsicht besonders leicht. Außerdem kann auf eine oder beide Seiten der erfindungsgemäßen Verbundbahn ein feines Netz aus kurzen Kunststoffasern oder -faden oder natürlichen Fäden aufgebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elastische Verbundbahn mit genoppter Oberfläche und in beliebiger Richtung dehnbar, bestehend aus einer elastischen Folie und einer Abdeckung als Maschenware, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschenware als dopperflächige Maschenware (10) ausgeführt und nur mit ihren unteren Maschen (102) mit der elastischen Folie (12) adhäsiv verbunden ist, dagegen die mit den unteren Maschen (102) durch Schlingen, verbundenen qberen.M^schen (101) nach erfolgter Dehnung der Maschenware (10) von den unteren Maschen (102) freigegeben und als Noppen hochges'i Ht sind.
2. Elastische Verbundbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Folie (12) aus Gummi oder geschäumtem oder ungeschäumtem Kunstharz besteht.

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