DE1635204A1 - Haengeschleifendaempfer fuer textile Breitware - Google Patents
Haengeschleifendaempfer fuer textile BreitwareInfo
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- F26B13/101—Supporting materials without tension, e.g. on or between foraminous belts
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Description
j.-j, 1.-Z-572-D Kr of eld, den 2o. Juli 19t>7'
i CO. GHBiI. , IiREPELD
Pat i.i'c- arid Qour\auoh;:3iii'uater-Hilfsanmeldurig
.x'lrij-;c--!:.l'.iiI'eridUinpi''--r für textile Breitware
Di.■-· -ii-findaii j bezieht sich auf Hängeschleifendämpfer-,
-ci"jr:.<...-:.· -ja, dgl. i'üi- textile Breitwaru, bei denen die
'Γ."-:ι ,.-;Μ1υο wia^ereojit im Pa'olGe derart Geführt werden, daß
d·:-- ./ai-iiia^.'Jtriot auf djr oleichen Seite wie der Wären-■-■L^lauJ Ii -,jt.
.,■-i IlUilrjf,T;oi:leiff;iid:ii»,pfoi>ij tniL v/aagerechter Schleifenführunt;
V:\j i.'J allgemein üblich, die Tragsttibe mit beiden Enden auf
ίίαίΐ'ϋχ, Ketten od"r sonnticeri Trägern frei aufliefen zu
la.'-.i-.-in. HifU'L'ii int as ein Problem, die Tragstäbe an der
Ίι.Ι'ίη/Α;' :llii r;ο h';i"4in«ul<"'iten, daß sie nicht herabfallen.
Bei 'iiiidr u'jkanntijii Ilauart geschlöht dieo dadurch, daß
dio Tra/jstätj<j beim Übergang von der geraden Bahn in die
Umlenkung vora Umleiucrad durch eine Nockonkonstruktlon einit,
etwaa angehoben, zwangsweine um l8O° herumge-
109811/0305
■.'■"■ - 2 - ■-■■■■-"*■
schwenkt und danach wieder zur Ablage auf den beiden
Tragseilen freigegeben xierden.
Derartige Tragstabführungen haben eine Reihe von Nachteilen. So ist es schwierig, die Tragstäbe auf den Tragseilen in gleit
mäßigen Abständen abzulegen und vor allem diese Abstände
bei ungleichem Warenzug einzuhalten. Konstruktiv ist diese Ausführung wegen der zahlreichen Umlenkrollen und Spannelemente
für die Tragseile sowie wegen der komplizierten Um- W lenk- und Greifeinrichtung teuer und.in der Wirkungsweise
labil. Der größte Nachteil ist in verfahrenstechnischer
Hinsicht zu sehen, indem sich die Warenknicke auf den Tragstäben während des ganzen Durchlaufs nicht verändern und
dadurch bei gefärbter Ware Markierungen nicht zu vermelden
sind.
Gegenstand der Erfindung ist es, einen Dämpfer der ge- ^;
nannten Art zu schaffen, bei dem die geschilderten Nachteile y vermieden werden. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht," daß die Tragstäbe nur mit einem Ende an einer
verwindungssteifen Endloskette angeordnet sind, wobei die
Kette in den Geraden der Laufbahn in Nuten, Führungsleisten od. dgl. und-in den Umlenkbögen lediglich von den in die
Kettenglieder eingreifenden Kettenrädern getragen werden derart, daß die anderen Enden der Tragstäbe frei schweben.
Die Kettenstäbe sind in ihrer Halterung in den Kettengliedern drehbar gelagert und mit Malteserkreuzen versehen,
die von in die Uralauf bahn ragenden Ansohlsgatiften
weise um 90 gedreht werden, wodurch die Auflegestellen
der Ware in kleinen Schritten weiterwandern. Die konstruktive Vereinfachung wird schließlich dadurch erreicht, daß die
beiden Umlenkräder, von denen eins als Antriebsrad, das andere als Spannrad dient, auf in der Mittenachse des
Dämpfers angeordneten senkrechten Hohlsäulen angeordnet sind, an denen auch die Befestigung der geraden Pührungsbahnen
für die Endloskette sowie der Leitbleche für eine evtl. Luftumwälzung er-folgt.
Gemäß weiterer Erfindung ist eine Umlaufregelung geschaffen,
indem die schräg nach oben abgezogene Warenbahn durch eine schwenkbare Tastgabel läuft, die durch ihren Ausschlag
nach unten bei zu rasch laufender oder durch den Ausschlag nach oben bei zu langsam laufender Endloskette einen
Servomotor für eine Verlängsamung oder Beschleunigung des
Kettenumlaufes steuert.
Auf weitere Merkmale der Erfindung wird in dar Beschreibung
einer in der Zeichnung dargestellten, beispielsweisen Ausführung verwiesen« In der Zeichnung zeigen
Fig. Iu. 2 in Grund- und Aufriß die Gesarateinrichtung,
Fig. 3 u. 4 in Auf- und Grundriß einige Kettenglieder
der Endloskette, und
Fig. 5 einen Schnitt durch ein Kettenglied nach
der Linie 5-5 der Fig. 3.
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Wie die Fig* 1 und 2 zeigen, läuft die Viarenbahn 1 in
Pfeilrichtung in das Dämpfergehäuse 2 ein und wird durch eine nichtdargesteilte Blasvorrichtung in an sich bekannter
Weise auf Tragstäben J5 in Hängeschleifen abgelegt. Die
Tragstäbe ^ sind mit ihrem einen Ende an einer Endloskette
freischwebend befestigt. Nach Beenden der geraden Laufbahn schwenkt die Kette um 180°, worauf wieder ein gerades
Stück der Laufbahn folgt und die Warenbahn das Dämpfergehäuse auf = der .gleichen Seite wie beim Einlauf verläßt.
Die Kette ist, wie noch weiter unten näher beschrieben wird, verwindungssteif, wobei die flachen Kettenglieder senkrecht
laufen. Hierbei ist die Anordnung so getroffen, daß die Kette auf dem geraden Teil in einem Leitkörper β geführt
und getragen wird, während sie an den Umlenkstellen lediglich
von den in die Kettenglieder eingreifenden Kettenrädern 7 und 8 getragen wird.
Die Ausführung der Endloskette ist in denPig. jj bis 5 dargestellt.
Die Endloskette besteht aus einzelnen Ketten-
gliedern mit senkrechten Bohrungen 9 für die durchgehenden
Gelenkbolzen 10, die die Kettenglieder untereinander verbinden.
An den Kettengliedern sind ferner Verlängerungen 11 angegossen, in denen die Tragstäbe j5 drehbar gelagert sind.
An beiden Enden der Gelenkbolzen 10 befinden sich obere
Laufrollen 12 und untere Laufrollen'15 sowie in der Verlängerung
der Tragstäbe Laufrollen 14. Mit diesen Laufrollen erfolgt die leichte Führung der Gelenkkette dadurch, daß
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die Laufrollen l4 durch ihren Lauf auf einer Schiene
tragen, während die Laufrollen 12 durch Anlage ah einer oberen Führungsschiene 16 und die Laufrollen 13 durch das Abstützen an
elr;-2r unteren Führungsschiene 17 die senkrechte Läge der-Kettenglieder
4 und damit -die"waagerechte-Lage-der Tragstäbe j5
bewirken. An den Umlenksteilen greifen die Zahne der Kettenräder 7 und-8 zwischen die senkrechten Gelenkbolzen 10, wobei
sich die Körper der Kettenglieder und die oberen Laufrollen
auf den Kettenrädern abstützen, so daß diese im Bereich der
'Umlenkung die Endloskette ohne eine andere Unterstützung
tragen. Die Kette ist möglichst spielfrei gearbeitet, doch iijt zur* Erzielung eines ruhigen tauf es die Kette noch so ausgebildet,
daß sich die einzelnen Kettenglieder mit geraden Flacher* 19 gegeneinander abstützen, so daß sich die Kette,
nur nach innen einschlagen läßt. Die Führungsschienen 15 sind
mit Verbindurigsblechen 18 zu dem steifen Leitkörper 6
vereinigt.
In der Mittenachse des Dämpfers sind Kohlsäulen 19 und 20
angeordnet, die der Lagerung der Umlenkräder 7 und' 8
und der Befestigung der Leitkörper 6 dienen. Hierbei enthält die eine Hohlsäule 19 die Übertragungswelle des Antriebes
für das Antriebskettenrad 7, während die das Umlenk- und Spannrad
8 tragende Hohlsäule 20 gleichzeitig als Pührungskanal
für eine evtl. Umluftheizung oder Belüftung dient. Öle oben
austretende Umluft wird durch Leitbleche 23 möglichst gleichmäßig
in die Hängeschleifen verteilt. Hierbei sind öle Leitbleche
2j5 ebenfalls an der Hohlsäule 20 befestigt, ^weok-
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- β - ■ - ■ -s ■. ■"
mäßigärwelse ist das Dämpfergehäuse mit einem Doppelboden
versehen, der eine Versteifung für die Hohlsäulen 19 und 20 bildet und gleichzeitig den Antrieb 21 sowie die Luftführung
und einen Wärmetauscher enthält. Obwohl die Endloskette spielfrei ausgebildet ist, ist es zweckmäßig, das Umlenkrad
8 so zu lagern, daß in einer Parallelführung 25 eine Nächst;
stellung des Rades zur Beseitigung eines evtl. aufgetretenen Spieles möglich ist.
Gemäß weiterer Erfindung sind die Tragstäbe >
mit einer Dreinrichtung, im vorliegenden Beispiel mit einem Malteserkreuz
26 versehen, in dessen Schlitze Stifte 27 einseifen.,
die in bestimmten Abständen auf der Umlaufbahn angeordnet sind.
Hierdurch werden die Tragstäbe J nach jedem Eingriff um etwa 90° weitergedreht, wodurch die Auflagestellen der Warenbahn
taktweise um ein Stück weiterwandern und die Ausbildung von
Markierungen verhindert wird.
Gemäß weiterer Erfindung ist eine Regeleinrichtung vorgesehen, die die Abzugsgeschwindigkeit der Warenbahn und die Umlaufgeschwindigkeit der Endloskette stets in einem solchen Verhältnis hült, daß die Warenbahn immer in dem Augenblick die
Tragstäbe verläßt, in dem sie die Sehwenkbewegung um das Antriebsrad beginnen. Zu diesem Zwecke wird die Warenbahn
über eine'Umlenkrolle 28 schräg nach oben geführt und durchläuft
hierbei eine schwenkbare Tastergabel 29. Hierbei ergibt
sioh folgende Wirkung. Läuft die Endloskette im Vergleich zum Warenabzug zu sohneil, 4ann verläuft dss schräg nach oben
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verlaufende Warenstück steller und die Gabel senkt' sich nach
unten. Im anderen Falle wird das Warenstück flacher und die
Tastgabel hebt sich etwas nach oben. Durch diese Bewegungen
wird über Kontakte ein Servomotor rechts oder links- geschaltet und steuert dadurch den Antriebsmotor 21 derart., daß ■
der Umlauf der Endloskette immer im richtigen Verhältnis zur Warengeschwindigkeit eingehalten wird. - _ ■
Die Erfindung ist nicht auf die im Ausführungsbeispiel dargestellten Einzelheiten beschränkt. Vielmehr bestehen
insbesondere für die Kette und deren Führung noch zahlreiche andere Konstruktionsmöglichkeiten. So ist es denkbar, die
Kette mit nach unten ragenden Fortsetzungen oder Gleitschuhen in Nuten zu führen. Doch ist die dargestellte Ausführung
am zweckmäßigsten, da hierbei Verschmutzungen durch Schmiermittel oder Abrieb weitgehend verhindert
werden.
Patentansprüche
%
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Claims (8)
1.) Hängeschleifendämpfer,- -trockner od. dgl. für die Behandlung
von Textilien in breiter Bahn, · mit waagerecht im Kreise umlaufenden Tragstäben, dadurch gekennzeichnet, daß die
Tragstäbe (^) nur mit einem Ende an einer verwindungssteifen,
zwischen einem Antriebskettenrad (7) und einem Spannkettenrad (8) umlaufenden Endloskette (4) befestigt
sind.
2.) Hängeschleifendämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Endloskette (4) in den geraden Teilen der Umlauf
bahn mittels Gleit- oder Rollelementea■(12-14) in einem
Leitkörper (6) und an den Umlenkstellen von den eingreifenden Kettenrädern (7>
8) getragen wird, wobei die anderen Enden der Tragstäbe (^) frei schweben.
J5.) Dämpfer«nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kettengliedern zwei, auf den senkrechten
Verbindungsbolzen (10) drehbare und sich gegen senkrechte PUhrungsflächen (16, I7) abstützende Laufrollen (12, I3)
und an einer waagerechten Achse (3>) drehbare und das
Gewicht der Endloskette (4) aufnehmende Laufrollen (l4) . angeordnet sind.
4.) Dämpfer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragstäbe (j5) mit einer Dreheinrichtung, vorzugsweise.
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einem Malteserkreuz (2β) versehen sind und im Bereich der
Umlaufbahn in bestimmten Abständen Betätigungsstifte (27)
für die Verdrehung der Malteserkreuze angeordnet sind»
5.) Dumpfer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden UmIenkreader (7, 8) für die Endloskette (4) :,
sowie die Leitkörper (6) u, gegf, auch Leitbleche (-225)
einer Umlauf heizung von zwei zentralen Hohlsäulen (19* 2o)
getragen werden.
υ.)■ Dämpfer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
durch die eine Kohlsäule (19) die Antriebswelle des An-Triebes
(21) für dan Antriebskettenrad (7) geführt ist,
während die andere Hohlsäule (20) als Zuführungskanal
für ein Gaornediurn dient. '
7.) Dämpfer nach'Anspruch 1 bis A/ dadurch gekennzeichnet, daß
die Glieder [1It) dor iindloskette durch Anschläge (19) in
düi.· Golonken derart ausgebildet sind, daß sich die Kette nur
nach innen knicken läftt.
8.) Dämpfer nach Anspruch 1 tut u.ff., gekennzeichnet durch ein
in die schräg nach oben auslaufende Warenbahn eingreifenden
Gaboltaoter (29) zur Steuerung der Beschleunigung oder
Vurrniriderung der Umlaufgeschwindigkeit der Endioskette.
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