DE1634810B - Hochlöffelbagger - Google Patents
HochlöffelbaggerInfo
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Description
Auslegers über einen Seilzug verbunden, um sie ent- 45 Die Laufkatze 3 sitzt am Ausleger 4, der für sie
lang des Auslegers zu verschieben. als Führung dient. Der Ausleger 4 ist am Bagger-Der
Seilzug zum Betätigen des Löffelstiels ist über gestell des Hochlöffelbaggers angelenkt. Am Vorderdas
freie Ende des Auslegers geführt und am unteren teil des Auslegers 4 sind Rollen 10 und 11 der Vor-Ende
des Löffelstiels angeschlossen. Das Hubseil des schubeinrichtung angeordnet.
Auslegers ist am freien Ende des Auslegers ange- 50 Die Vorschubeinrichtung, durch die die Laufschlossen. Die am Löffel angreifenden Grabkräfte, katze 3 entlang des Auslegers 4 verschoben wird, bedie beim Eindringen des Löffels in den Boden ihren steht aus den Rollen 9, 10 und 11, einem Flaschengrößten Betrag erreichen, verursachen im Löffelstiel zug 12 und einer Windentrommel 13, die unweit der Druckkräfte, die auf den Ausleger übertragen wer- Schwenkachse des Auslegers 4 am Baggergestell des den, und die zusammen mit der an seinem freien 55 Hochlöffelbaggers angeordnet ist. Die Windentrom-Ende wirkenden Seilzugkraft den Ausleger auf Bie- mel 13 ist mit zusätzlichen Trommeln 14 und 15 der gung beanspruchen. Der Ausleger muß daher sehr Aufhängung bzw. der Hubeinrichtung starr verbunbiegesteif ausgebildet sein. Durch diese Ausbildung den. Der Flaschenzug 12 ist über die Rollen 11,9 und wird der Ausleger entweder verhältnismäßig sperrig 10 geführt und ist mit seinen Enden an der Windenoder relativ schwer. 60 trommel 13 befestigt. Die Windentrommel 13 wird Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit Hilfe eines Kettenantriebs 16 von einer Welle der Hochlöffelbagger der eingangs genannten Art so aus- Hauptwinde angetrieben oder ist mit einem Einzelzubilden, daß in allen Verschiebestellungen der Lauf- antrieb versehen.
Auslegers ist am freien Ende des Auslegers ange- 50 Die Vorschubeinrichtung, durch die die Laufschlossen. Die am Löffel angreifenden Grabkräfte, katze 3 entlang des Auslegers 4 verschoben wird, bedie beim Eindringen des Löffels in den Boden ihren steht aus den Rollen 9, 10 und 11, einem Flaschengrößten Betrag erreichen, verursachen im Löffelstiel zug 12 und einer Windentrommel 13, die unweit der Druckkräfte, die auf den Ausleger übertragen wer- Schwenkachse des Auslegers 4 am Baggergestell des den, und die zusammen mit der an seinem freien 55 Hochlöffelbaggers angeordnet ist. Die Windentrom-Ende wirkenden Seilzugkraft den Ausleger auf Bie- mel 13 ist mit zusätzlichen Trommeln 14 und 15 der gung beanspruchen. Der Ausleger muß daher sehr Aufhängung bzw. der Hubeinrichtung starr verbunbiegesteif ausgebildet sein. Durch diese Ausbildung den. Der Flaschenzug 12 ist über die Rollen 11,9 und wird der Ausleger entweder verhältnismäßig sperrig 10 geführt und ist mit seinen Enden an der Windenoder relativ schwer. 60 trommel 13 befestigt. Die Windentrommel 13 wird Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit Hilfe eines Kettenantriebs 16 von einer Welle der Hochlöffelbagger der eingangs genannten Art so aus- Hauptwinde angetrieben oder ist mit einem Einzelzubilden, daß in allen Verschiebestellungen der Lauf- antrieb versehen.
katze vom Löffelstiel auf den Ausleger nur Druck- Am Baggergestell des Hochlöffelbaggers ist die
kräfte ausgeübt werden, die in der Längsrichtung des 65 Säule 5 mit Umlenkrollen 17 der Hubeinrichtung und
Auslegers wirken. Rollen 18 der Aufhängung angeordnet.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfin- Die Hubeinrichtung, mit der der Löffelstiel 2 ge-
dung darin, daß der Löffelstiel außermittig zwischen schwenkt und der Ausleger 4 gehoben wird, besteht
3 4
aus der Rolle 7 und einer Umlenkrolle 17 und aus stelle, ein Entladen und eine Rückstellung des
einem Seilzug 19, welcher über die Rolle 7 und die Hochlöffelbaggers in die Ausgangsstellung am Stoß.
Umlenkrolle 17 geführt ist und mit einem Ende an Das Vorschieben des Hochlöffels 1 erfolgt durch die
einer Antriebstrommel 20 der Hauptwinde und mit Vorschubeinrichtung, welche die Laufkatze 3 zusam-
dem anderen an der zusätzlichen Trommel 15 be- 5 men mit dem Löffelstiel 2 und mit dem Hochlöffel 1
festigt, die mit der Windentrommel 13 starr verbun- aus der Stellung I in die Stellung II bewegt. Das
den ist. Schöpfen wird mit Hilfe der Hubeinrichtung aus-
Die Aufhängung ermöglicht eine horizontale Be- geführt, welche den Löffelstiel 2 aus der Stellung II
wegung der Laufkatze 3 beim Eindringen des Hoch- in die Stellung III bringt. Unter der Einwirkung der
löffeis 1 sowie bei ihrer Rückführung in die Aus- io gleichen Hubeinrichtung erfolgt auch das Heben, bei
gangsstellung. Die Aufhängung besteht aus der dem der Hochlöffel 1 mit dem Löffelstiel 2, dem Aus-Rolle
8, der Laufkatze 3, den Rollen 18 und einem leger 4 und der Laufkatze 3 aus der Stellung III in
Hubseil 21. Das Hubseil 21 ist über die Rollen 8 und die Stellung IV geschwenkt wird. Die Rückführung
18 geführt und ist mit einem Ende an einer Seil- des Hochlöffels 1 in die Ausgangsstellung erfolgt
winde 22 befestigt. Das andere Ende des Hubseils 21 15 gleichzeitig mit der Schwenkung des Hochlöffelbagist
an der profilierten zusätzlichen Trommel 14 be- gers zum Stoß hin und wird durch Absenken des
festigt, die mit der Windentrommel 13 starr verbun- Auslegers 4 und des Löffelstiels 2 durchgeführt, und
den ist. Das Profil der Trommel 14 wird durch die zwar durch Bremsen der Antriebstrommel 20 der
horizontale geradlinige Bewegung der Laufkatze 3 bei Hauptwinde und durch Rückführung der Laufkatze 3
eingeschalteter Vorschubeinrichtung und abgebrem- 20 bei Umschaltung der Vorschubbewegung,
ster Antriebstrommel 20 der Hauptwinde bedingt. Dieser Hochlöffelbagger ist vorwiegend für Schütt-
ster Antriebstrommel 20 der Hauptwinde bedingt. Dieser Hochlöffelbagger ist vorwiegend für Schütt-
Beim Arbeitsspiel finden folgende Vorgänge statt: und Stückgutverladung im Bauwesen, im Tagebau,
ein Eindringen des Hochlöffels 1 in den Boden, ein in Rohstofflagern sowie für Untertagearbeiten, und
Schöpfen und Heben des Hochlöffels 1 und ein zwar beim Tunnelvortrieb und bei der Gewinnung
Schwenken des Hochlöffelbaggers bis zur Abgabe- 25 von Bodenschätzen im Kammerverfahren geeignet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Hochlöffelbagger mit einem in waagerech- der Seilzug des Löffelstiels am oberen Ende des Löfter
Ebene drehbaren Baggergestell, an dem ein felstiels angeschlossen sind.
in lotrechter Ebene mittels eines Hubseils 5 Erfindungsgemäß ergibt sich der Vorteil, daß beim
schwenkbarer Ausleger gelagert ist, und mit einer Eindringen des Hochlöffels in den Boden die größte
mittels eines Flaschenzuges längs des Auslegers Schwenkkraft auf den Löffelstiel übertragen und beim
bewegbaren Laufkatze, an der ein mittels eines Entleeren des Hochlöffels eine verhältnismäßig große
Seilzugs schwenkbarer, an seinem unteren Ende Reichweite mit einem relativ kurzen und leichten
einen Hochlöffel tragender Löffelstiel angelenkt io Ausleger erzielt wird.
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Es ist günstig, wenn das Hubseil von einer im
Löffelstiel (2) außermittig zwischen seinen Enden Baggergestell angeordneten Seilwinde über Rollen im
an der Laufkatze (3) angelenkt ist und daß das Baggergestell und eine in einem Schäkel an der Lauf-Hubseil
(21) des Auslegers (4) an der Laufkatze katze gelagerte Rolle, und der Seilzug von einer am
(3) und der Seilzug (19) des Löffelstiels (2) am 15 Baggergestell angeordneten Antriebstrommel über
oberen Ende (6) des Löffelstiels (2) angeschlossen Umlenkrollen am Baggergestell und eine in einem
sind. Schäkel am Löffelstiel gelagerte Rolle jeweils zu
2. Hochlöffelbagger nach Anspruch 1, dadurch einer mit einer Windentrommel des Flaschenzuges
gekennzeichnet, daß das Hubseil (21) von einer fest verbundenen Trommel geführt sind.
im Baggergestell angeordneten Seilwinde (22) 20 Die Gewichtsverminderung des Auslegers trägt da-
über Rollen (18) am Baggergestell und eine in zu bei, daß eine Erhöhung des nutzbaren Löffel-
einem Schäkel an der Laufkatze (3) gelagerte fassungsvermögen und der Leistung des Baggers er-
Rolle (8), und der Seilzug (19) von einer im Bag- reicht wird.
gergestell angeordneten Antriebstrommel (20) In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel
über Umlenkrollen (17) am Baggergestell und 25 eines Hochlöffelbaggers nach der Erfindung erläutert.
eine in einem Schäkel am Löffelstiel (2) gelagerte Es zeigt
Rolle (7) jeweils zu einer mit einer Windentrom- F i g. 1 den Hochlöffelbagger in Seitenansicht in
mel (13) des Flaschenzuges (12) fest verbünde- mit gestrichelten Linien dargestellten verschiedenen
nen Trommel (14,15) geführt sind. Betriebsstellungen und
30 F i g. 2 ein Schema der Seilführung für den An-
trieb des Auslegers und des Löffelstiels.
Der Hochlöffelbagger weist einen Hochlöffel 1,
Die Erfindung betrifft einen Hochlöffelbagger mit einen Löffelstiel 2, eine Laufkatze 3, einen Ausleger 4,
einem in waagerechter Ebene drehbaren Bagger- eine Säule 5, eine Vorschubeinrichtung, eine Hubgestell,
an dem ein in lotrechter Ebene mittels eines 35 einrichtung und eine Aufhängung auf. Der mit einer
Hubseils schwenkbarer Ausleger gelagert ist, und mit Bodenklappe ausgestattete Hochlöffel 1 ist mit dem
einer mittels eines Flaschenzugs längs des Auslegers Löffelstiel 2 starr verbunden. Am oberen Ende 6 des
bewegbaren Laufkatze, an der ein mittels eines Seil- Löffelstiels 2 ist ein Schäkel an einer Rolle 7 der
zuges schwenkbarer, an seinem unteren Ende einen Hubeinrichtung angelenkt. Durch diesen Schäkel wird
Hochlöffel tragender Löffelstiel angelenkt ist. 40 eine Erweiterung des Schwenkwinkels des Löffel-Bei
einem bekannten Hochlöffelbagger dieser Art Stiels 2 erreicht. Der Löffelstiel 2 ist mit der Laufist
der Löffelstiel mit seinem Ende an der am Aus- katze 3, die mit Rollen 8 und 9 der Aufhängung bzw.
leger beweglich angeordneten Laufkatze angelenkt der Vorschubeinrichtung versehen ist, gelenkig ver-
und die Laufkatze ist mit dem vorderen Ende des bunden.
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