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DE1634081A1 - Vorrichtung zur Abgrenzung von mit OEl verseuchten Wasserflaechen - Google Patents

Vorrichtung zur Abgrenzung von mit OEl verseuchten Wasserflaechen

Info

Publication number
DE1634081A1
DE1634081A1 DE19671634081 DE1634081A DE1634081A1 DE 1634081 A1 DE1634081 A1 DE 1634081A1 DE 19671634081 DE19671634081 DE 19671634081 DE 1634081 A DE1634081 A DE 1634081A DE 1634081 A1 DE1634081 A1 DE 1634081A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fences
fence
floating
water
another
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671634081
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Jakob Henke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HENKE DR ING JAKOB
Original Assignee
HENKE DR ING JAKOB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HENKE DR ING JAKOB filed Critical HENKE DR ING JAKOB
Publication of DE1634081A1 publication Critical patent/DE1634081A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B15/00Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
    • E02B15/04Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
    • E02B15/08Devices for reducing the polluted area with or without additional devices for removing the material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B15/00Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
    • E02B15/04Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
    • E02B15/08Devices for reducing the polluted area with or without additional devices for removing the material
    • E02B15/0814Devices for reducing the polluted area with or without additional devices for removing the material with underwater curtains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fencing (AREA)

Description

Dipt,-Ing. Λ
8023 Münchün - Puibch
- _ : Mnclien-PullacL·} 20. Okt. 67
JJr*-Ing» <T.Henke, Basel/Schweiz., Arnold-Böcklin-Str. 17
Vorrichtung zur Abgrenzung von mit Öl verseuchten
¥asse rf lachen
Die Erfindung "betrifft eineVorrichtung zum Abgrenzen und Eindämmen von mit Öl verseuchten ¥asserflachen nach Art eines Schwimmzaunes, welcher mit nicht sinkDaren Schwimmkörpern und Beschwerungen ausgerüstet ist, und hat sich die Aufgabe gestellt, eine derartige Torrichtung für Meeresverhältnisse auch.bei stärkerem Seegang brauchbar zu gestalten, um beispielsweise einen havarierten öltanker durch einen Zaun von ca Λ 000 - 1 200 m Länge einzugrenzen und zu isolieren.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Schwimmzaun gemäß der Erfindung als Doppelzaun aus zwei nebeneinander angeordneten Zäunen ausgebildet ist, welche durch bewegliche Distanz stücke in Schwimmlage in einem bestimmten Abstand gehalten sind» Vorzugsweise kann die Erfindung noch in der^ise weiter ausgebildet werden, daß die beiden Zaune zu einem aufspuibaren Gebilde aufeinander klappbar miteinander verbunden sind. Hierdurch ist es möglich, einen Schwimmzaun nach der Erfindung trotz seiner Ausbildung als ■üoppelzaun nicht nur allgemein bei Nichtgebrauch auf U.'rommeln aufspulbär zu gestalten (Patentanmeldung H 53'99^ V/Ö^a), . sondern auch auf jeweils zwei paarweise im Abstand voneinander angeordnete !l'roinmeIn aufzuspulen 5 wie es Gegenstand der Anmeldung H 63 289 y/84a des gleichen^ Anmelders ist.
163A081
Die beiden Scbimmzäune, welche nach, der Erfindung den Doppe 1-zaim "bilden, können vorzugsweise durch, geeignete Distanz stücke \ in senkrechter Kichtung aufeinander klappbar ausgebildet sein, jedoch sind grundsätzlich auch Ausführungen der Erfindung möglich, bei welchen die ülappbarkeit in der Längsrichtung der Zäune vorgesehen'ist.
Allgemein wird der Doppelzaun nach, der Erfindung so ausgelegt, daß etwa zwei Drittel unterhalb der Wasseroberfläche und ein Drittel oberhalb der Wasserfläche liegt.
Weitere vorteilhafte !einzelheiten der Erfindung and aus der Zeichnung ersichtlich, in welcher die Erfindung beispielsweise veranschaulicht ist.
Es zeigt:
!fig. 1 einen Doppelzaun nach der Erfindung im Betriebszustand und Querschnitt,
Jj'ig. 2 den gleichen Zaun im zusammengeklappten Zustand, . und
J1Ig. 3 eine beispielsweise Ausführung einer Langsverbindung der einzelnen Zaunsegmente.
Jüer in if'ig. T dargestellte Üchwimmzaun besteht im wesentlichen aus zwei in i'ig, 1 senkrecht stehenden Plastikfolien al υηφΌΙ, welche in den unteren zwei Dritteln wie bereits in früheren Erfindungen des Anmelders vorgeschlagen ©locht sind, während der obere '!'eil der Jedoch gleichfalls noch etwas in die Wasserfläche eintaucht, ungelocht bleibt.Die beiden Einzelzäune besitzen eine Höhe von etwa 5 Λ und sind mittels mehrerer gelochter l're.nn-
ORfGiNAL
- 3 - · ■ '■ ■'■■■■ ': : ' ' -
wände b1, b2, b3, b4 so miteinander verbunden, daß die Zäune zumindest in Sehwimmlage einen bestimmten Abstand von beispielsweise Im einhalten. In dein dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Zwischenwände bi - b4 mit den Einzelzäunen 3.Λ und c1 •durch einseitige Scharniere h, i derart miteinander .verbunden, daß die Aufwärtsbewegung des Zaunes c1 im Verhältnis zum Zaun al beim Ausfahren in die Schwimmlage durch diese Scharniere einseitig begrenzt ist. Im oberen Teil der Zäune der über der Wasserflache liegt, ist je eine gelochte Hart-PVÖ-Platte b1 als Sperrwand vorgesehen, während auf· der Höhe der Vas serober— Hache zwischen den beiden Zäunen eine· ca b cm dicke wasserabweisende gelochte Schwimmplatte b3 vorgesehen ist, die in gleicher Weise wie die Querwand hl, h3 und b4- an die Schwimmzäune durch einseitige Scharniere angeschlossen ist. Auf den Zäunen sind fernerhin an deren Aussenseite zwei „was:serabwe is ende Schwimmstöffplatten d1 und d2 (beispielsweise aus Schaumstoff) in einer Höhe der Zäune befestigt, daß die Zäune mit . etwa 1 m über der Wasseroberfläche zu tragen kommen. Die Sehwimmplatte b2 wirkt stabilisierend und es können darüberhinaus auch gemäß den früheren Erfindungen des Anmelders ,an den Aussenseiten aufklappbare '-Sehwimmflossen vorgesehen sein. Als .Belastungskörper sind am unteren Hand der Zäune durchgehende'. üleibänder g1 und g2 vorgesehen.
Durch die in i«ig. 1 dargestellten Pfeile ist angedeutet, daß beide Einzelzäune in senkrechter Hichtung für den liichtgebrauch und zum Aufspulen auf eino Trommel in senkrechter Richtung klappbar sind und der zusammengeklappte Zustand ist in #ig. 2 veranschaulicht. -
Um das selbsifcätige Zusammenklappen in die Lage nach Jj'ig. 2 zu sichern, könneijfeweckmässig vor den'Ürommeln des Ölrettungsschiffes Patentanmeldung H 63 289 V/84-a)Leitvorrichtungen in J1Orm
009819/0306 bad
"4V 163408ϊ
von Le it schaufeln und Sperrxiözen für die Führung der Zäune sowie für das Herauspressen des Wassers zwischen den Zäunai vorgesehen sin.
Ggf. kann beim Ausfahren ein Zug in Richtung des Pfeils 1 ausgeübt werden, um das Aufklappen zu erleichtern.
Aus fabrikatorischen Gründen ist die Herstellung einer solchen Doppelsperre nur in Segmenten von ca. 50m Länge möglich. Zur Kupplung eines Segmentes an das andere Segment sind die zu verbindenden Ränder mit Alu-JBlechen oder Hart-Plastikbänclern ψ zu verstärken und mit H-förmigen Kupplungen - ü'ig. 3 - so zu versehen, daß die eine Seite eines Segmentes fest mit der einen Kupplungshälfte verbunden ist, während das andere Segment auf die andere Seite der Kupplung vermittels Bolzen in gleichliegende Löcher befestigt wird.. Diese Bolzen können einseitig Rundkopf haben, andererseits sind sie mit automatisch sich querstellendem Verschluß versehen.
Das Ausfahren der Sperre im Wasser schwärmend erfolgt so, daß ein starkes Zugschiff die Zäune a-1 und c-1 an verschiedenen Punkten der verstärkten Ränder gleichmässig angreift und in Längsrichtung zieht, so daß die beiden Zäune auseinandergeζοgen werden. So kann das Wasser von vorn in der ganzen Höhe der Zäune und auch durch die Löcher in den Querversteifungen und durch die Löcher in den Zäunen selbst eindringen. Da somit ein mit Wasser gefüllter Plastikkörper senkrecht im Wasser stehend alle Bewegungen des Wassers mitmacht, „so kann an keiner Stelle 01 unterwandern^ und es kann an der Wasseroberfläche 01 sich hier, begrenzt von der Sperre ansammeln, wo es beherrscht und isoliert werden kann.- - " ■
Man kann auch von unten her das öffnen der Zäune beim Ausfahren dadurch begünstigen, daß man vermittels 1 m langen schmalen Schlitz düsen Druckwasser - bei m i*""ig. 2 - zwischen die Zäune tretenJLässt.
SAD
009819/0306
Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglichet, "bei einem l'ramel&urchmes&er Tön 6,2 m und einem Trommel ab stand der beiden !Trommeln von
12 m eine gesamtre Öperrenlänge von
16 m " : ■■» " : "1 160 m
auf einem Schiff unterzubringen.
>■·■>
"7 -
Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Sperre im .Wasaa? schwimmt, während im Ruhezustand die Trommelkonstruktion mit aufgespulter Sperrenlast mit mechanischer Hebevorrichtung aus dem Wasser gehoben werden kann, wobei nötig ist, beim Heben der Tromme!konstruktion die zwischen -den Trommeln hängende Sperrenlast durch Tragflächen aufzunehmen, um ein Durchhängen der Sperre zu verhüten.
Sämtliche in der Beschreibung erläuterten und in der Zeichnung veranschaulichten technischen/!einzelheiten; sind für die Erfindung von Bedeutung. -
BAD
00 9019/0 30S

Claims (3)

163A081 s ; ■■■:; .. .■■...-.. Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Abgrenzen und Eindämmen von mit öl verseuchten Wasserflächen in Gestalt eines Schwimmzaunes, welcher mit Schwimmkörpern und Beschwerungen ausgerüstet ist, dadurch gekennzeichnet , daß er als Doppelzaun aus zwei nebeneinander angeordneten Zäunen (al, ei) ausgebildet ist, welche durch bewegliche Distanzstücke (b1 l· ' - b4) in Schwimmlage in einem bestimmten Abstand gehalten wenden,
2· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einzelzäune (al, Cl) zu einer aufspulbaren Einheit aufeinander klappbar miteinander verbunden sind,
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einzelzäune (al, CI) durch einseitig sperrende Scharniere (i, h) klappbar miteinander verbunden sind.
00981970306
DE19671634081 1967-10-20 1967-10-20 Vorrichtung zur Abgrenzung von mit OEl verseuchten Wasserflaechen Pending DE1634081A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0064239 1967-10-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1634081A1 true DE1634081A1 (de) 1970-05-06

Family

ID=7162634

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671634081 Pending DE1634081A1 (de) 1967-10-20 1967-10-20 Vorrichtung zur Abgrenzung von mit OEl verseuchten Wasserflaechen

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DE (1) DE1634081A1 (de)

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