DE1632888C3 - Trocknungsanlage für Erntegut - Google Patents
Trocknungsanlage für ErntegutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Trocknungsanlage für Erntegut nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Trocknungsanlage dieser (CH-PS 1 69 266) sind die Förderer von einem mehrfach
umgelenkten, endlosen Förderband gebildet, dessen Umlaufgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Beschaffenheit
des zu trocknenden Erntegutes eingestellt werden kann. Bei dieser Anlage soll die Umlaufgeschwindigkeit
der Förderer nur verändert werden, wenn Änderungen in der Beschaffenheit des Gutes auftreten,
also regelmäßig in den Betriebspausen vor dem Zuführen von Gut, das sich hinsichtlich des Trocknungsgrades oder seiner sonstigen Beschaffenheit von dem
vorher zugeführten Gut unterscheidet.
Es ist auch bekannt, die Dicke der Gutschicht auf dem
obersten Förderband einer Trocknungsanlage mit einem höhenverstellbaren Breitverteiler einzustellen
(DT-PS 9 61 159). Auch bei dieser Trocknungsanlage wird die Schichtdicke auf das gewünschte Maß
eingestellt, bevor die Anlage in Betrieb genommen wird.
Bei solchen Trocknungsanlagen ist eine konstante Schichtdicke entsprechend dem eingestellten Maß nur
erreichbar, wenn das Gut kontinuierlich in etwa gleicher Menge und Konsistenz zugeführt wird. Bei Änderungen
der Zuführmenge können auch bei Verwendung des Breitverteilers bei der bekannten Anlage (DT-PS
9 61 159) unterschiedliche Schichtdicken auftreten, wenn die zugeführte Menge des Gutes zu gering ist
Außerdem können an dem Breitverteiler Stauungen auftreten, wenn zu große Gutmengen anfallen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch bei Unregelmäßigkeiten in der Zuführung des Erntegutes
eine gleichmäßige, definierte Schichtdicke des Gutes auf den Förderern zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird nach dem kennzeichnenden Merkmal des Patentanspruchs 1 gelöst
Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt eine Regelung der Schichtdicke in Abhängigkeit von der
Konsistenz und der Menge des anfallenden Gutes, weil etwa auftretende Änderungen sofort durch Änderung
der Umlaufgeschwindigkeit der Förderer ausgeregelt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine fahrbare Trocknungsanlage in Seitenansicht,
Fig. 1 eine fahrbare Trocknungsanlage in Seitenansicht,
Fig.2 einen Längsschnitt durch den vorderen Teil
der Anlage nach F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig.3 ein Schrittschaltgetriebe zum Antrieb der Förderer, in schematischer Darstellung.
Die dargestellte Trocknungsanlage ist als Einachs-Anhänger ausgebildet und hat ein Fahrgestell 1 mit
einer Radachse 2, an der mit Pendelbalken 3 zwei Laufradpaare 4 angeordnet sind. An einem Querbalken
ze des Fahrgestelles ist eine Zugdeichsel 5 befestigt, mit
der das Fahrzeug an einen Schlepper angehängt wird.
Das Fahrgestell trägt einen ringsum und nach oben
geschlossenen Wagenaufbau 6. Parallel zu der schräg nach oben und hinten verlaufenden Stirnwand des
Wagenaufbaues ist eine Platte 7 angeordnet, die sich vom Bereich unterhalb des Fahrgestelles und zwischen
den Seitenwänden bis in die Nähe der Deckwand des Wagenaufbaues erstreckt. Das obere Ende der Platte 7
ist horizontal nach hinten abgebogen.
In der Nähe des unteren Endes der Platte 7 ist am Fahrgestell mittels Stützen ein Aufnahmegerät 8
angelenkt, das zur Aufnahme von Erntegut wie Gas, Klee, u. dgl. dient und eine in Richtung B rotierende
Zinkentrommel aufweist. Am oberen Ende des Aufnahmegerätes sind zwei federnd aneinanderliegende
Quetschwalzen 9 und 10 gelagert.
Die Platte 7 bildet mit der Stirnwand des Wagenaufbaues einen schräg aufwärts verlaufenden Kanal 11, in
dem ein Schubstangenförderer 12 angeordnet ist (F i g. 2\ In der Platte 7 sind öffnungen vorgesehen, die
mit Schiebern 13 verschließbar sind.
Hinter den Quetschwalzen 9 und 10 sind am Fahrgestell nach unten gerichtete Tragplatten 14
befestigt, die zwei nebeneinander angeordnete Gebläse 15 abdecken, deren Mündungen schräg nach oben in den
Trocknungsraum gerichtet sind, der von dem Wagenaufbau umschlossen ist. Innerhalb des Trocknungsraumes
sind Klappen 16 angeordnet, die zur Regelung des Gebläseluftstromes mittels Hebeln 17 verstellbar sind.
Im Mündungsbereich oder im Ansaugbereich der Gebläse sind Heizeinrichtungen zur Erwärmung des
Gebläseluftstromes vorgesehen.
Den Boden des Trocknungsraumes bildet ein Horizontalförderer 18, der umlaufende Mitnehmerketten
für U-förmige Kratzleisten 23 aufweist. Vier weitere Horizontalförderer 19, 20, 21 und 22 sind übereinander
in dem Trocknungsraum angeordnet. Diese Förderer haben ebenfalls quer zur Längsachse des Trocknungsraumes liegende Kratzleisten 23, welche von Mitnehmerketten
in Richtung der Längsachse des Trocknungsraumes bewegt werden und jeweils über zwei
übereinanderliegende Platten 24 und 25 laufen, die mit Ausnahme ihres vorderen Endbereiches perforiert sind.
Die Horizontalförderer 18 bis 22 sind abwechselnd gegeneinander versetzt angeordnet.
Die Trocknungsanlage wird in Richtung A gefahren. Dabei wird das vom Aufnahmegerät 8 am Boden
erfaßte Erntegut durch den Spalt zwischen den beiden
Quetschwalzen 9 und 10 in den Kanal 11 hochgeschoben
und dort von dem Schubstangenförderer 12 bis zum oberen Ende des Wagenaufbaues gefördert. Die Breite
des Schubstangenförderers nimmt nach oben zu, so daß das Erntegut am oberen Ende der Platte 7 über eine
Breite verteilt ist, die größer ist als die Breite des aufgenommenen Schwadens ist.
Von der Platte 7 aus gelangt das Gut auf das Vorderende des oberen Förderers 22, dessen oberes
Trum nach hinten läuft. Das mitgenommene Gut fällt vom rückwärtigen Ende des Förderers 22 auf den
nächsten Förderer 21, der es wieder nach vorne transportiert und auf den Förderer 20 abwirft, dessen
oberes Trum wie bei dem obersten und untersten Förderer nach hinten läuft, während der Förderer 10
wie der Förderer 21 das aufgenommene Gut nach vorne transportiert.
Auf diese Weise wird das Erntegut in verschiedenen Ebenen abwechselnd nach vorne und hinten gefördert
und dabei von dem erwärmten Luftstrom des Gebläses 15 getrocknet, nachdem es an der ebenfalls erwärmten
Platte 7 bereits vorgetrocknet wurde.
In der Nähe des vorderen Endes des oberen Förderers 22 ist eine Zwischenspalte 26 um eine
obenliegende Achse 27 schwenkbar. Diese Platte verhindert, daß Luft aus dem Trocknungsraum in den
Kanal 11 entweicht.
Mit Abstand hinter der Platte 26 ist eine Meßklappe 28 gelagert. Die Meßklappe ist an einer Achse 29
angebracht, die in Lagern an den Seitenwänden des Wagenaufbaues gelagert ist. An einem nach außen
ragenden Ende der Achse 29 ist ein Hebel 30 befestigt, der über ein Gestänge 31 mit einer an der Stirnwand des
Wagenaufbaues angebrachten Anzeigevorrichtung 32 verbunden ist, welche die Stellung der Meßklappe und
damit die Dicke der auf dem Förderer 22 befindlichen Schicht des Erntegutes anzeigt. Der Schlepperfahrer
kann die Schichtdicke an der Anzeigevorrichtung ablesen und danach die Antriebsgeschwindigkeit der
bewegten Teile der Anlage einstellen.
Im Antrieb der Förderer ist ein Schrittschaltgetriebe 33 vorgesehen (Fig.3). Ein Hebel 34 des Schrittschaltgetriebes
ist über eine Kurbelstange 35 mit einem Exzenter 36 verbunden. Die Kurbelstange ist durch den
Hebel 34 hindurchgeführt und trägt eine Feder 38 sowie einen Mitnehmer 37, so daß der Hebel 34 beim Umlauf
des Exzenters abwechselnd von der Kurbelstange verschwenkt und von der Feder 38 in seine Ausgangsstellung
zurückgeschwenkt wird. Die Förderer werden schrittweise jeweils angetrieben, wenn sich die Kurbelstange
in Richtung F bewegt.
Der Hebel 30 der Meßklappe 28 ist mit dem Hebel 34 des Schrittschaltgetriebes verbunden. Bei abnehmender
Schichtdicke des Erntegutes schwenkt die Meßklappe 28 entgegengesetzt zum Pfeil G. Dadurch wird der
Hebel 34 des Schrittschaltgetriebes in Richtung F in eine andere Ruhelage geschwenkt, so daß sein
Schwenkwinkel und damit der Förderweg der Förderer verrringert wird. Aus dieser Ruhestellung wird der
Hebel 34 entgegengesetzt in eine andere Ruhestellung gesschwenkt, wenn die Meßklappe bei zunehmender
Schichtdicke in Richtung G schwenkt, so daß der Schwenkwinkel des Hebels 34 zunimmt und die
Förderer schneller laufen.
Auf diese Weise wird eine selbsttätige Anpassung der Fördergeschwindigkeit der Förderer an die zugeführte
Erntegutmenge erreicht.
Der Hebel 34 des Schrittschaltgetriebes kann auch zusätzlich manuell über ein Gestänge od. dgl. verstellt
werden, das mit einem Hebel am vorderen Ende der Zugdeichsel verbunden ist. Der Schlepperfahrer kann
mittels einer solchen Steuereinrichtung die gewünschte Schichtdicke des Erntegutes einstellen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Trocknungsanlage für Erntegut mit in einem Trocknungsraum umlaufenden Förderern, deren
Umlaufgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der gewünschten Schichtdicke des auf den Förderern
befindlichen Erntegutes veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtdicke des
Erntegutes mit Hilfe einer Meßeinrichtung (28) regelbar ist, die mit dem Antrieb (33) der Förderer
(18 bis 22) derart gekoppelt ist, daß sich deren Umlaufgeschwindigkeit bei Änderung der Schichtdicke
ändert.
2. Trocknungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Meßeinrichtung (28)
eine Anzeigevorrichtung (32) gekuppelt ist.
3. Trocknungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuervorrichtung
zur Einstellung der Schichtdicke des Erntegutes vom Bedienungsstand der Anlage aus bedienbar ist.
4. Trocknungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage in an sich bekannter
Weise fahrbar und mit einer Zugdeichsel (5) zum Anhängen an einen Schlepper ausgerüstet ist und
daß die Steuervorrichtung derart an der Zugdeichsel angebracht ist, daß sie vom Fahrersitz des
Schleppers aus zugänglich ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL6704001 | 1967-03-17 | ||
| DET0035984 | 1968-03-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1632888C3 true DE1632888C3 (de) | 1977-10-20 |
Family
ID=
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