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DE1632888C3 - Trocknungsanlage für Erntegut - Google Patents

Trocknungsanlage für Erntegut

Info

Publication number
DE1632888C3
DE1632888C3 DE19681632888 DE1632888A DE1632888C3 DE 1632888 C3 DE1632888 C3 DE 1632888C3 DE 19681632888 DE19681632888 DE 19681632888 DE 1632888 A DE1632888 A DE 1632888A DE 1632888 C3 DE1632888 C3 DE 1632888C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
layer thickness
drying system
crop
drying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681632888
Other languages
English (en)
Inventor
Cornells van der Zug LeIy (Schweiz)
Original Assignee
Ausscheidung in 17 53 896 17 53 897 17 53 898 Texas Industries Ine, Willemstad, Curacao (Niederländische Antillen)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ausscheidung in 17 53 896 17 53 897 17 53 898 Texas Industries Ine, Willemstad, Curacao (Niederländische Antillen) filed Critical Ausscheidung in 17 53 896 17 53 897 17 53 898 Texas Industries Ine, Willemstad, Curacao (Niederländische Antillen)
Application granted granted Critical
Publication of DE1632888C3 publication Critical patent/DE1632888C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Trocknungsanlage für Erntegut nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Trocknungsanlage dieser (CH-PS 1 69 266) sind die Förderer von einem mehrfach umgelenkten, endlosen Förderband gebildet, dessen Umlaufgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Beschaffenheit des zu trocknenden Erntegutes eingestellt werden kann. Bei dieser Anlage soll die Umlaufgeschwindigkeit der Förderer nur verändert werden, wenn Änderungen in der Beschaffenheit des Gutes auftreten, also regelmäßig in den Betriebspausen vor dem Zuführen von Gut, das sich hinsichtlich des Trocknungsgrades oder seiner sonstigen Beschaffenheit von dem vorher zugeführten Gut unterscheidet.
Es ist auch bekannt, die Dicke der Gutschicht auf dem obersten Förderband einer Trocknungsanlage mit einem höhenverstellbaren Breitverteiler einzustellen (DT-PS 9 61 159). Auch bei dieser Trocknungsanlage wird die Schichtdicke auf das gewünschte Maß eingestellt, bevor die Anlage in Betrieb genommen wird.
Bei solchen Trocknungsanlagen ist eine konstante Schichtdicke entsprechend dem eingestellten Maß nur erreichbar, wenn das Gut kontinuierlich in etwa gleicher Menge und Konsistenz zugeführt wird. Bei Änderungen der Zuführmenge können auch bei Verwendung des Breitverteilers bei der bekannten Anlage (DT-PS 9 61 159) unterschiedliche Schichtdicken auftreten, wenn die zugeführte Menge des Gutes zu gering ist Außerdem können an dem Breitverteiler Stauungen auftreten, wenn zu große Gutmengen anfallen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch bei Unregelmäßigkeiten in der Zuführung des Erntegutes eine gleichmäßige, definierte Schichtdicke des Gutes auf den Förderern zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird nach dem kennzeichnenden Merkmal des Patentanspruchs 1 gelöst
Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt eine Regelung der Schichtdicke in Abhängigkeit von der Konsistenz und der Menge des anfallenden Gutes, weil etwa auftretende Änderungen sofort durch Änderung der Umlaufgeschwindigkeit der Förderer ausgeregelt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine fahrbare Trocknungsanlage in Seitenansicht,
Fig.2 einen Längsschnitt durch den vorderen Teil der Anlage nach F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig.3 ein Schrittschaltgetriebe zum Antrieb der Förderer, in schematischer Darstellung.
Die dargestellte Trocknungsanlage ist als Einachs-Anhänger ausgebildet und hat ein Fahrgestell 1 mit einer Radachse 2, an der mit Pendelbalken 3 zwei Laufradpaare 4 angeordnet sind. An einem Querbalken ze des Fahrgestelles ist eine Zugdeichsel 5 befestigt, mit der das Fahrzeug an einen Schlepper angehängt wird.
Das Fahrgestell trägt einen ringsum und nach oben
geschlossenen Wagenaufbau 6. Parallel zu der schräg nach oben und hinten verlaufenden Stirnwand des Wagenaufbaues ist eine Platte 7 angeordnet, die sich vom Bereich unterhalb des Fahrgestelles und zwischen den Seitenwänden bis in die Nähe der Deckwand des Wagenaufbaues erstreckt. Das obere Ende der Platte 7 ist horizontal nach hinten abgebogen.
In der Nähe des unteren Endes der Platte 7 ist am Fahrgestell mittels Stützen ein Aufnahmegerät 8 angelenkt, das zur Aufnahme von Erntegut wie Gas, Klee, u. dgl. dient und eine in Richtung B rotierende Zinkentrommel aufweist. Am oberen Ende des Aufnahmegerätes sind zwei federnd aneinanderliegende Quetschwalzen 9 und 10 gelagert.
Die Platte 7 bildet mit der Stirnwand des Wagenaufbaues einen schräg aufwärts verlaufenden Kanal 11, in dem ein Schubstangenförderer 12 angeordnet ist (F i g. 2\ In der Platte 7 sind öffnungen vorgesehen, die mit Schiebern 13 verschließbar sind.
Hinter den Quetschwalzen 9 und 10 sind am Fahrgestell nach unten gerichtete Tragplatten 14 befestigt, die zwei nebeneinander angeordnete Gebläse 15 abdecken, deren Mündungen schräg nach oben in den Trocknungsraum gerichtet sind, der von dem Wagenaufbau umschlossen ist. Innerhalb des Trocknungsraumes sind Klappen 16 angeordnet, die zur Regelung des Gebläseluftstromes mittels Hebeln 17 verstellbar sind. Im Mündungsbereich oder im Ansaugbereich der Gebläse sind Heizeinrichtungen zur Erwärmung des Gebläseluftstromes vorgesehen.
Den Boden des Trocknungsraumes bildet ein Horizontalförderer 18, der umlaufende Mitnehmerketten für U-förmige Kratzleisten 23 aufweist. Vier weitere Horizontalförderer 19, 20, 21 und 22 sind übereinander in dem Trocknungsraum angeordnet. Diese Förderer haben ebenfalls quer zur Längsachse des Trocknungsraumes liegende Kratzleisten 23, welche von Mitnehmerketten in Richtung der Längsachse des Trocknungsraumes bewegt werden und jeweils über zwei übereinanderliegende Platten 24 und 25 laufen, die mit Ausnahme ihres vorderen Endbereiches perforiert sind. Die Horizontalförderer 18 bis 22 sind abwechselnd gegeneinander versetzt angeordnet.
Die Trocknungsanlage wird in Richtung A gefahren. Dabei wird das vom Aufnahmegerät 8 am Boden erfaßte Erntegut durch den Spalt zwischen den beiden
Quetschwalzen 9 und 10 in den Kanal 11 hochgeschoben und dort von dem Schubstangenförderer 12 bis zum oberen Ende des Wagenaufbaues gefördert. Die Breite des Schubstangenförderers nimmt nach oben zu, so daß das Erntegut am oberen Ende der Platte 7 über eine Breite verteilt ist, die größer ist als die Breite des aufgenommenen Schwadens ist.
Von der Platte 7 aus gelangt das Gut auf das Vorderende des oberen Förderers 22, dessen oberes Trum nach hinten läuft. Das mitgenommene Gut fällt vom rückwärtigen Ende des Förderers 22 auf den nächsten Förderer 21, der es wieder nach vorne transportiert und auf den Förderer 20 abwirft, dessen oberes Trum wie bei dem obersten und untersten Förderer nach hinten läuft, während der Förderer 10 wie der Förderer 21 das aufgenommene Gut nach vorne transportiert.
Auf diese Weise wird das Erntegut in verschiedenen Ebenen abwechselnd nach vorne und hinten gefördert und dabei von dem erwärmten Luftstrom des Gebläses 15 getrocknet, nachdem es an der ebenfalls erwärmten Platte 7 bereits vorgetrocknet wurde.
In der Nähe des vorderen Endes des oberen Förderers 22 ist eine Zwischenspalte 26 um eine obenliegende Achse 27 schwenkbar. Diese Platte verhindert, daß Luft aus dem Trocknungsraum in den Kanal 11 entweicht.
Mit Abstand hinter der Platte 26 ist eine Meßklappe 28 gelagert. Die Meßklappe ist an einer Achse 29 angebracht, die in Lagern an den Seitenwänden des Wagenaufbaues gelagert ist. An einem nach außen ragenden Ende der Achse 29 ist ein Hebel 30 befestigt, der über ein Gestänge 31 mit einer an der Stirnwand des Wagenaufbaues angebrachten Anzeigevorrichtung 32 verbunden ist, welche die Stellung der Meßklappe und damit die Dicke der auf dem Förderer 22 befindlichen Schicht des Erntegutes anzeigt. Der Schlepperfahrer kann die Schichtdicke an der Anzeigevorrichtung ablesen und danach die Antriebsgeschwindigkeit der bewegten Teile der Anlage einstellen.
Im Antrieb der Förderer ist ein Schrittschaltgetriebe 33 vorgesehen (Fig.3). Ein Hebel 34 des Schrittschaltgetriebes ist über eine Kurbelstange 35 mit einem Exzenter 36 verbunden. Die Kurbelstange ist durch den Hebel 34 hindurchgeführt und trägt eine Feder 38 sowie einen Mitnehmer 37, so daß der Hebel 34 beim Umlauf des Exzenters abwechselnd von der Kurbelstange verschwenkt und von der Feder 38 in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt wird. Die Förderer werden schrittweise jeweils angetrieben, wenn sich die Kurbelstange in Richtung F bewegt.
Der Hebel 30 der Meßklappe 28 ist mit dem Hebel 34 des Schrittschaltgetriebes verbunden. Bei abnehmender Schichtdicke des Erntegutes schwenkt die Meßklappe 28 entgegengesetzt zum Pfeil G. Dadurch wird der Hebel 34 des Schrittschaltgetriebes in Richtung F in eine andere Ruhelage geschwenkt, so daß sein Schwenkwinkel und damit der Förderweg der Förderer verrringert wird. Aus dieser Ruhestellung wird der Hebel 34 entgegengesetzt in eine andere Ruhestellung gesschwenkt, wenn die Meßklappe bei zunehmender Schichtdicke in Richtung G schwenkt, so daß der Schwenkwinkel des Hebels 34 zunimmt und die Förderer schneller laufen.
Auf diese Weise wird eine selbsttätige Anpassung der Fördergeschwindigkeit der Förderer an die zugeführte Erntegutmenge erreicht.
Der Hebel 34 des Schrittschaltgetriebes kann auch zusätzlich manuell über ein Gestänge od. dgl. verstellt werden, das mit einem Hebel am vorderen Ende der Zugdeichsel verbunden ist. Der Schlepperfahrer kann mittels einer solchen Steuereinrichtung die gewünschte Schichtdicke des Erntegutes einstellen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Trocknungsanlage für Erntegut mit in einem Trocknungsraum umlaufenden Förderern, deren Umlaufgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der gewünschten Schichtdicke des auf den Förderern befindlichen Erntegutes veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichtdicke des Erntegutes mit Hilfe einer Meßeinrichtung (28) regelbar ist, die mit dem Antrieb (33) der Förderer (18 bis 22) derart gekoppelt ist, daß sich deren Umlaufgeschwindigkeit bei Änderung der Schichtdicke ändert.
2. Trocknungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Meßeinrichtung (28) eine Anzeigevorrichtung (32) gekuppelt ist.
3. Trocknungsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuervorrichtung zur Einstellung der Schichtdicke des Erntegutes vom Bedienungsstand der Anlage aus bedienbar ist.
4. Trocknungsanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage in an sich bekannter Weise fahrbar und mit einer Zugdeichsel (5) zum Anhängen an einen Schlepper ausgerüstet ist und daß die Steuervorrichtung derart an der Zugdeichsel angebracht ist, daß sie vom Fahrersitz des Schleppers aus zugänglich ist.
DE19681632888 1967-03-17 1968-03-02 Trocknungsanlage für Erntegut Expired DE1632888C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6704001 1967-03-17
DET0035984 1968-03-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1632888C3 true DE1632888C3 (de) 1977-10-20

Family

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