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DE1632459C - Vorrichtung zum Abreinigen von Elektroden eines elektrostatischen Staubabscheiders - Google Patents

Vorrichtung zum Abreinigen von Elektroden eines elektrostatischen Staubabscheiders

Info

Publication number
DE1632459C
DE1632459C DE19681632459 DE1632459A DE1632459C DE 1632459 C DE1632459 C DE 1632459C DE 19681632459 DE19681632459 DE 19681632459 DE 1632459 A DE1632459 A DE 1632459A DE 1632459 C DE1632459 C DE 1632459C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
knocking
drive
separator
electrodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681632459
Other languages
English (en)
Other versions
DE1632459A1 (de
DE1632459B2 (de
Inventor
Helmut 5000 Köln Hilge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Publication of DE1632459A1 publication Critical patent/DE1632459A1/de
Publication of DE1632459B2 publication Critical patent/DE1632459B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1632459C publication Critical patent/DE1632459C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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kann. Die bei einer senkrecht von oben erfolgenden Zugstange 12 ist in ihrem oberen Bereich mit einem Betätigung des Klinkentriebes auftretenden geringen Stabisolator 19 aus Porzellan oder Quarz versehen, horizontalen Kräfte werden infolge des großen Ge- um das Abscheidergehäuse und den Kurbeltrieb 15 wichtes der gesamten Anordnung und infolge der gegenüber der unter Hochspannung stehenden Klopffesten Verbindung zwischen Klopfwellenlagerung 5 welle 9 zu isolieren. Im Bereich des Abscheiderund Elektrodenträger so weit kompensiert, daß trotz raumes ist die Zugstange mit einer Vorrichtung 20 gelenkiger Aufhängung keinerlei seitliche Abstützun- zur Längenänderung, beispielsweise einem einfachen gen notwendig sind, die wieder eine Isolierung erfor- Spannschloß versehen. Diese Vorrichtung gestattet dem würden. Außerdem kann der Antriebsmotor es, auf einfache Weise nach der Montage der Klopfraumsparend auf der Abscheiderdecke aufgestellt io vorrichtung den Klinkenbetrieb genau einzustellen, werden. Der Klinkentrieb besteht aus einem mit Zähnen ver-
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen sehenen Schaltrad 21, das mit der Klopfwelle 9 fest
Klopfvorrichtung ist an Hand der Zeichnungen näher verbunden ist. In die Zähne des Schaltrades greift
erläutert. Der Beschreibung der Zeichnungen sind eine Schaltklinke 22 ein. Diese ist drehbar auf einem
weitere Merkmale der Erfindung zu entnehmen. Es 15 Bolzen gelagert, dessen Enden in zwei, zu beiden
zeigt Seiten des Schaltrades angeordneten Scheiben 23 be-
F i g. 1 eine Klopfvorrichtung in perspektivischer festigt sind. Die Scheiben 23 sind mit einem relativ
Darstellung, großen Spiel, beispielsweise 3 mm, auf der Klopf-
F i g. 2 Einzelheiten des Klinkenbetriebes. welle 9 drehbar gelagert. Aus Montagegründen sind
Wie F i g. 1 zeigt, sind auf der Abscheiderdecke 1 20 die Scheiben 23, die nicht unbedingt kreisförmig sein
zwei hohlzylindrische Tragisolatoren 2 und 3 ange- müssen, geteilt ausgeführt. Die Drehung der Klopf-
ordnet. An den Tragisolatoren sind zwei Trag- welle 9 mit Hilfe eines Klinkentriebes wird nun fol-
stangen 4 und 5 befestigt, die durch entsprechende gendermaßen bewirkt:
Öffnungen in der Gehäusedecke 1 des Abscheiders Bei einer Abwärtsbewegung der Zugstange 12 hebt hindurchgeführt sind. An ihren unteren Enden ist der 35 die Schaltklinke 22 vom Schaltrad 21 ab. Hierbei Hauptträger 6 befestigt, der sich quer zur Strömungs- wird der Hub der Schaltklinke durch einen oberhalb richtung der Gase nahezu über die ganze Abscheider- liegenden Nocken oder Bolzen 24 begrenzt, der an breite erstreckt. Auf dem Hauptträger liegen die sich den Scheiben 23 befestigt ist. Nach dem Anschlag in Strömungsrichtung der Gase erstreckenden Sprüh- an den Bolzen 24 werden nunmehr die beiden Scheidrahtträger 7 fest auf, in die die Sprühdrähte 8 ein- 30 ben 23 entsprechend dem durch den Kurbeltrieb 13, gehängt sind. In den Befestigungsstücken 6'an beiden 15 vorgegebenen Hub weitergedreht. Der Hub ist Enden des Hauptträgers 6 ist außerdem drehbar eine hierbei so abgestimmt, daß die Schaltklinke bei der Klopfwelle 9 gelagert, an der mehrere Hämmer 10 Umkehr der Bewegungsrichtung, d. h. bei der Aufangelenkt sind. Der Hauptträger und die Klopfwelle wärtsbewegung der Zugstange an dem nächsten Zahn bilden eine Einheit und sind über die gemeinsamen 35 des Schaltrades angreift. Durch die weitere Aufwärtsisolatoren 2 und 3 gegenüber dem Gehäuse isoliert bewegung der Zugstange werden das Schaltrad 21 und abgestützt. Je nach Länge des Hauptträgers kön- und die Scheiben 23 gemeinsam weitergedreht. Je nen auch drei oder mehr Haltestangen mit entspre- nach Verteilung der Hämmer 10 auf der Klopfwelle chenden Befestigungselementen für den Hauptträger fällt dann ein Hammer nach einer oder mehreren und die Klopfwelle angeordnet sein. 40 Hubbewegungen gegen die Stirnseiten der Sprüh-
In der Mitte der Klopfwelle 9 zwischen den beiden drahtträger 7, so daß durch die Erschütterungen je-
Haltestangen 4 und 5 ist ein Klinkentrieb 11 ange- weils die daran befestigten Sprühdrähte abgereinigt
ordnet, mit dem die Klopfwelle 9 gedreht wird. Die werden. Auf diese Weise werden der Reihe nach die
Hammer 10 sind auf der Welle über die Länge Sprühdrähte gassenweise abgereinigt,
gleichmäßig und versetzt angeordnet, so daß bei Dre- 45 Weitere Vorteile des beschriebenen Klinkentriebes
hung der Klopf welle immer nur ein Hammer gegen liegen nun im folgenden:
die Stirnseite des entsprechenden Sprühdrahtträgers Durch den Klinkentrieb wird die Drehrichtung der
schlägt. Klopfwelle eindeutig festgelegt und von der Dreh-
Der Klinkentrieb 11 ist über eine Zugstange 12 mit richtung des Motors unabhängig. Damit entfallen einem Winkelhebel 13 verbunden, der am oberen 50 mögliche Störungen, die bei der ersten Inbetrieb-Ende eines auf der Decke des Abscheidergehäuses Setzung durch falsches Anklemmen des Motors aufstehenden Schutzrohres 14 gelagert ist. An der an- treten können. Da außerdem durch die Kombination deren Seite des Winkelhebels greift die Schubstange mit einem Kurbeltrieb der gesamte Antriebsmecha-15 eines Kurbeltriebes an, der durch einen Elektro- nismus keinen Anschlag hat, sondern die Umkehr motor 16 mit Untersetzungsgetriebe angetrieben wird. 55 der Bewegungsrichtung des Zugstabes über den Kur-Je nach den Raumverhältnissen ist aber auch eine beitrieb vermittelt wird, entfallen auch die bei andirekte Koppelung des Kurbeltriebes mit der Zug- deren Klopfvorrichtungen notwendigen End- und stange möglich. Je nach der Zahl der Hämmer ist Umsteuerschalter. Da außerdem die lose auf der es zweckmäßig, an einem Ende der Klopf welle 9 ein Klopf welle 9 gelagerten Scheiben 23 während des Schaltrad 17 mit einer Sperrklinke zur Verhinderung 60 Schaltvorganges, d. h. beim Anheben der Hammer der Rückdrehung der Klopfwelle durch die ange- mit der Klopfwelle über die Schaltklinke und das hobenen Hämmer anzuordnen. Zur Abdichtung des Schaltrad formschlüssig verbunden sind, erfolgt zwi-Abscheiderinnenraumes gegen Falschlufteinzug ist sehen den an sich gegeneinander beweglichen Teilen der Kurbeltrieb 15 durch einen entsprechenden bei der Bewegung unter Last keinerlei Relativbewe-Kasten 18 (hier gestrichelt dargestellt) dicht abge- 65 gung. Hierdurch wird eine erhebliche Verminderung schlossen. des Verschleißes des Klinkentriebes erzielt. Durch
Aus F i g. 2 sind nähere Einzelheiten des erfin- den Nocken 25 unterhalb der Schaltklinke 22 ist da-
dungsgernäßen Klinkentriebes 11 zu ersehen. Die für Sorge getragen, daß bei der Aufwärtsbewegung
die Klinke und der Zahn des Schaltrades während des Einklinkvorganges nur in begrenztem Umfange sich gegeneinander bewegen, so daß also im Augenblick des Angriffs des vollen Drehmomentes ebenfalls zwischen Klinke und Schaltrad keinerlei Relativbewegungen stattfinden, wie sie etwa durch auf den Zähnen lagernde Staubpolster bewirkt werden könnten. Hierdurch wird der Verschleiß an der Berührungsfläche zwischen Schaltklinke und Schaltrad erheblich herabgesetzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

1 ■ ■ 2 Antriebswelle über ein innerhalb des Gehäuses He- Patentansprüche- gendes Getriebe mit der Klopfwelle verbunden, wobei zusätzlich zwischen dem Motor und dem Getriebe ein Teil der Antriebswelle als Isolator ausgebildet
1. Vorrichtung zum Abreinigen von Elektro- 5 ist. Die Lagerung der Klopfwelle und die Halterung den, insbesondere von Sprühelektroden eines der Elektrodenträger sind hierbei fest miteinander elektrostatischen Staubabscheiders, die eine inner- verbunden und an Tragisolatoren im Abscheiderhalb des Abscheidergehäuses im oberen Bereich gehäuse aufgehängt. Diese an sich verhältnismäßig angeordnete Klopfwelle mit angelenkten Harn- einfache Bauart der Klopfvorrichtung hat jedoch den mern aufweist, auf der innerhalb des Abscheider- io Nachteil, daß die üblicherweise aus Quarz oder Porgehäuses ein von außen her über ein isoliertes zellan bestehenden Isolatoren sehr empfindlich gegen-Gestänge antreibbares Antriebsorgan angeordnet über Torsions- oder Biegebeanspruchungen sind, insist, wobei die Lagerung der Klopfwelle und die besondere dann, wenn diese Beanspruchungen, wie Halterung der Elektrodenträger fest miteinander bei der Antriebswelle, schlagartig auftreten. Dies verbunden und an gemeinsamen Tragisolatoren 15 führt sehr häufig zu Brüchen der Isolatoren und daaufgehängt sind, dadurch gekennzeich- durch zu unerwünschten Betriebsunterbrechungen, net, daß das Antriebsorgan als Klinkentrieb (11) . Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß sich das ausgebildet ist, der ein mit Zähnen versehenes Getriebe dieser Klopfeinrichtung innerhalb des Ab-Schaltrad (21), das auf der Klopfwelle (9) fest Scheiderraumes befindet und daher im Betrieb, insangeordnet ist, und eine Schaltklinke (22) auf- 2° besondere bei der Reinigung von Industrieöfen-Abweist, die in einer oder zwei neben dem Schaltrad gasen, hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Die Warlose auf der Klopfwelle drehbaren Scheiben (23) tung dieses im Abscheidergehäuse angeordneten Gegelagert und über die Zugstange (12) mit einem triebes ist sehr schwierig und die Schmierung in vie-Kurbeltrieb verbunden ist. len Fällen unzureichend.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 35 Ferner ist aus der deutschen Auslegeschrift kennzeichnet, daß auf der Scheibe (23) Bolzen 1 143 184 eine Anordnung zum Abklopfen der Sprüh-(24) oder Nocken (25) zur Begrenzung der Dre- elektroden von elektrostatischen Staubabscheidern hung der Schaltklinke (22) angeordnet sind. bekannt, bei der das Getriebe der Klopfvorrichtung
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ebenfalls innerhalb des Abscheidergehäuses angeordkennzeichnet, daß die Zugstange (12) unter Zwi- 3° net ist und über einen Isolatorstab mit einem außerschenschaltung eines Stabisolators (19) und einer halb des Abscheidergehäuses angeordneten Antriebs-Vorrichtung (20) zur Längenänderung mit dem motor in Verbindung steht. Diese bekannte Vorrich-Kurbeltrieb verbunden ist. tung zum Abklopfen der Sprühelektroden von elek-
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 3, da- trostatischen Staubabscheidern ist daher mit eben durch gekennzeichnet, daß die Zugstange (12) 35 denselben Nachteilen behaftet wie die aus der franvertikal angeordnet ist. zösischen Patentschrift 1 264 404 bekannte Vorrich-
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 tung zum Abreinigen von Elektroden.
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Klopf- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine welle (9) ein weiteres Schaltrad (17) mit gleichem Klopfvorrichtung zu schaffen, die die Nachteile der Drehsinn befestigt ist, in das eine Sperrklinke zur 40 oben angeführten bekannten Einrichtungen verVerhinderung einer Rückdrehung der Klopfwelle meidet.
eingreift. ' Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Antriebsorgan als Klinkentrieb ausgebildet ist, der ein
mit Zähnen versehenes Schaltrad, das auf der Klopf-
45 welle fest angeordnet ist, und eine Schaltklinke aufweist, die in einer oder zwei neben dem Schaltrad lose auf der Klopfwelle drehbaren Scheiben gelagert und über das Gestänge mit einem Kurbeltrieb ver-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung bunden ist.
zum Abreinigen von Elektroden, insbesondere von 5° Durch diese Anordnung und Ausbildung des Klin-Sprühelektroden eines elektrostatischen Staub- kentriebes wird sehr vorteilhaft das aus dem Ababscheiders, die eine innerhalb des Abscheider- scheidergehäuse zum Antriebsmotor herausgeführte gehäuses im oberen Bereich angeordnete Klopfwelle Gestänge nur auf Zug bzw. Druck beansprucht. Eine mit angelenkten Hämmern aufweist, auf der inner- Torsionsbelastung der als Isolatoren ausgebildeten halb des Abscheidergehäuses ein von außen her über 55 Teile des Gestänges entfällt. Ferner können besonein isoliertes Gestänge antreibbares Antriebsorgan dere Tragisolatoren für die Befestigung der Klopfangeordnet ist, wobei die Lagerung der Klopfwelle vorrichtung entfallen und somit die Zahl der Isola- und die Halterung der Elektrodenträger fest mitein- . toren vermindert werden. Außerdem ist das als Klinander verbunden und an gemeinsamen Tragisolatoren kentrieb ausgebildete Antriebsorgan völlig unempaufgehängt sind. 60 findlich gegen thermische Belastungen und Staub Aus der französischen Patentschrift 1264404 ist und erfordert keinerlei Wartung, so daß hierdurch eine Reinigungsvorrichtung für die Elektroden von eine hohe Betriebssicherheit der Abreinigungsvorelektrostatischen Staubabscheidern bekannt, bei der richtung gewährleistet ist.
für das Abreinigen der Sprühelektroden im oberen Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Er-
Bereich innerhalb des Abscheidergehäuses eine von 65 findung ist das Gestänge vertikal angeordnet. Flier-
außen angetriebene Klopfwelle mit angelenkten aus ergibt sich für die Befestigung der gesamten Vor-
Hämmern angeordnet ist. Der Antriebsmotor liegt richtung an den Tragisolatoren der Vorteil, daß eine
außerhalb des. Abscheidergehäuses und ist mit einer einfache, gelenkige Verbindung gewählt werden
DE19681632459 1968-01-12 1968-01-12 Vorrichtung zum Abreinigen von Elektroden eines elektrostatischen Staubabscheiders Expired DE1632459C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0064430 1968-01-12
DEK0064430 1968-01-12

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1632459A1 DE1632459A1 (de) 1970-12-10
DE1632459B2 DE1632459B2 (de) 1972-11-02
DE1632459C true DE1632459C (de) 1973-05-30

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