DE1632118B - Messer für Zerkleinerungsmaschinen, insbesondere für Fleischwölfe - Google Patents
Messer für Zerkleinerungsmaschinen, insbesondere für FleischwölfeInfo
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Description
35
Die Erfindung bezieht sich auf ein Messer für Zerkleinerungsmaschinen
der Nahrungsmittel- und chemischen Industrie, insbesondere für Fleischwölfe, mit
einem rotierenden, mehrere Messerflügel aufweisenden Messerkörper mit auswechselbaren Klingen, deren
der Nabe des Messerkörpers zugewandtes Ende in eine in Achsrichtung liegende Einschlitzung an der
Wurzel der Messerflügel eingreift.
4 Aus der österreichischen Patentschrift 217 337 ist ein derartiges Messer bekannt, bei dem die Klingen die Gestalt von Schneidplatten aufweisen, die in entsprechende Einschnitte an den Wurzeln der Messerflügel bzw. an einer an den Enden der Messerflügel vorgesehenen, in Umfangsrichtung von. diesen vor-, springenden Nasen eingreifen. Die Nasen halten beim Umlauf die Klingen in radialer Richtung fest.
4 Aus der österreichischen Patentschrift 217 337 ist ein derartiges Messer bekannt, bei dem die Klingen die Gestalt von Schneidplatten aufweisen, die in entsprechende Einschnitte an den Wurzeln der Messerflügel bzw. an einer an den Enden der Messerflügel vorgesehenen, in Umfangsrichtung von. diesen vor-, springenden Nasen eingreifen. Die Nasen halten beim Umlauf die Klingen in radialer Richtung fest.
Der Messerkörper ist bei diesem Messer aufwendig in der Fertigung, weil an jedem Messerflügel schwierige
Fräs- und Sägeoperationen durchzuführen sind, um die einander gegenüberliegenden Einschnitte herzustellen.
Außerdem sind die Messer nur lose durch Einschieben in die Einschnitte auf den Messerflügeln
angebracht und können bei ausgebautem Messerkörper aus den Einschnitten herausgeraten.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Messers der eingangs genannten Art, bei dem alle
Teile einfach herzustellen und zusammenzubauen sind und in zusammengebautem Zustand einen festen
Halt aneinander haben.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß das der Nabe abgewandte Ende einer jeden
Klinge einen das ausladende Ende des zugehörigen Durch das Versenken erfährt die Klinge eine zusätzliche
Sicherung gegen ein Abschieben vom Flügel in dessen Querrichtung.
Es empfiehlt sich, daß das Ende des Klemmbügels eine gerundete Abbiegung nach der dem Messerflügelrücken
abgewandten Seite aufweist.
Dies erleichtert das Aufstecken der Klinge, da die Abbiegung beim Aufstecken nach Art eines Einführungstrichters
wirkt. Es erleichtert auch das Abnehmen der Klinge, in dem die Abbiegung einen Werk- .
zeug- oder Fingerangriff zuläßt.
Die Erfindung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
A b b. 1 läßt ein Messer im Aufriß erkennen; Abb. 2 verdeutlicht eine Klinge herausgezeichnet;
Abb. 3 gibt einen senkrechten Schnitt parallel zur Messerachse durch das ausladende Ende eines Messerflügels
wieder;
Abb. 4 zeigt eine Stirnansicht eines ausladenden
Flügelendes bei abgenommener Klinge.
Ein Messerkörper 1 weist eine Nabe 2 und von die- ( ser ausladende Flügel 3 auf. -Die Flügel 3 sind mit
auswechselbaren Messerklingen 4 bestückt.
Die Klingen 4 sind vom ausladenden Ende der Messerflügel 3 aufschiebbar. An ihrem der Nabe 2
zugewandten Ende weisen sie einen schmäleren Zungenansatz 5 auf, der nach dem Aufschieben in eine
Einschlitzung 6 an der Wurzel des Messerflügels 3 eingreift. Das der Nabe 2 abgewandte Klingenende
bildet einen das Flügelend.e übergreifenden Klemmbügel 7. Der Klemmbügel 7 ist schmaler als das
schneidende'Klingenblatt.und auch schmaler als das
übergriffene Flügelende.- Die. Stirnfläche des ausladenden
Hügelendes weist >ine Nut 9 von einer dem Klemmbügel? entsprechenden Breite auf. Der
Klemmbügel 7 versenkt sich teilweise oder auch ganz in diese Nut 9 beim Aufschieben der Klinge 4.
Das vom Klemmbügel übergriffene Ende 8 des Flügelrückens ist auf Keilanzug in Richtung der
Nabe 2 geschrägt. Das Ende 10 des Klemmbügel ist gerundet nach der dem Flügelrücken abgewandten
Seite abgebogen.
Die Klingen 4 können Flachklingen oder Profil- v
klingen sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Messer für Zerkleinerungsmaschinen der Nahrungsmittel- und chemischen Industrie, insbesondere
für Fleischwölfe, mit einem rotierenden, mehrere Messerflügel aufweisenden Messerkörper
mit auswechselbaren Klingen, deren der Nabe des Messerkörpers zugewandtes Ende in eine in
Achsrichtung liegende Einschlitzung an der Wurzel der Messerflügel eingreift, dadurch gekennzeichnet,
daß das der Nabe (2) abgewandte Ende einer jeden Klinge (4) "einen das
ausladende Ende (8) des zugehörigen Messerflügels (3) übergreifenden Klemmbügel (7) bildet,
der vom ausladenden Ende des Messerflügels auf diesen radial aufschiebbar ist.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vom Klemmbügel (7) übergriffene
Ende des Messerflügelrückens in Richtung Nabe (2) geschrägt ist.
3. Messer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbügel (7) in der
Stirnfläche des ausladenden Messerflügelendes (8) versenkt oder teilweise versenkt ist.
4. Messer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (10) des
Klemmbügels (7) eine gerundete Abbiegung nach der dem Messerflügelrücken abgewandten Seite
aufweist.
Messerflügels übergreifenden Klemmbügel bildet, der • vom ausladenden Ende des Messerflügels auf diesen
radial aufschiebbar ist.
Hierbei ist das Schneidelement unter Ausnutzung einer vorhandenen elastischen Verformbarkeit gleichzeitig
als Befestigungselement nach Art einer Spange ausgebildet. Es ergibt sich eine mit einem Handgriff
erzielbäre Befestigung der Klinge auf dem Messerkörper, die die Klinge auch dann sicher festhält,
wenn der Messerkörper in ausgebautem Zustand hantiert wird. Die Klingen können dann auch nicht herausfallen.
Die Befestigung erfordert keine besonders schwierige spanabhebende Bearbeitung der Messerflügel
und kommt mit einfachen, durch Stanzen und Biegen hergestellten Messern aus.
Zweckmäßig ist das vom Klemmbügel übergriffene Ende des Messerflügelrückens in Richtung der Nabe
geschrägt.
Dies ergibt eine Hinterschneidung, die gegen ein ungewolltes Abfliegen der Klinge sichert.
Auch ist es von Vorteil, wenn der Klemmbügel in der Stirnfläche des ausladenden Messerflügelendes
versenkt oder teilweise versenkt ist.
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