DE1632164C - Entnppmaschine fur Tabakblatter - Google Patents
Entnppmaschine fur TabakblatterInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf eine Entripp- voneinander in arithmetischer Progression um
maschine für Tabakblätter mit einer Drehtrommel, 4 bis 7 % des kleinsten Abstands zwischen den
die an ihrem Umfang befestigte Zähne aufweist und Stäben verläuft, und wenn sich der Abstand "der
sich innerhalb eines Korbes aus parallel zu der Stäbe von den Zähnen gemäß arithmetischer Reihe
Trommelachse laufenden Stäben dreht und die Stäbe 5 um 4 bis 7 °/o des kleinsten Abstandes zwischen den
voneinander unterschiedliche Abstände aufweisen. Stäben und den Zahnspitzen vergrößert.
Es sind mit einer Drehtrommel versehene Entripp- Die Tabakblätter' treffen am Anfang der Ent-
maschinen bekannt, wobei die Drehtrommel an ihrem rippung auf die dicht aufgestellten Stäbe des Käfigs,
Umfang Zähne aufweist. Diese Trommel befindet die im großen Abstand von den Zähnen befestigt"
sich innerhalb eines zylindrischen Korbes, welcher io sind. Die kleinen Abstände zwischen den Stäben ge-
aus parallel zu "der Trommelachse laufenden Stäben währleisten die große Wirksamkeit der Entrippung
gebildet ist. Der Korb umgibt die Trommel konzen- und schützen gegen das Austreten von nicht ent-
trisch. Die Abstände zwischen den Stäben sind gleich. rippten Blättern aus dem Käfig.
Die Tabakblätter werden bei diesen Maschinen Der große Abstand der Stäbe des Käfigs von den
von oben auf die rotierende Trommel geschüttet! Die 15 Zähnen schützt die Maschine gegen Drosselung durch
Zähne der Trommel nehmen die Blätter mit und zer- eine große momentane Menge an Blättern, ermög-
reißen diese, wenn sie die Korbstäbe erreichen. licht somit eine große Leistungsfähigkeit und schützt
Entrippmaschinen dieses Typs arbeiten unbefriedi- außerdem gegen übermäßige Zerkleinerung der
gend, weil so große Abstände zwischen den Korb- Blätter.
stäben gehalten werden müssen, daß ein bedeutender 20 Mit fortschreitendem Entrippprozeß treffen die
Teil der Blätter in unzerkleinertem Stande zwischen Blätter auf immer seltener angebrachte Stäbe. Dies
den Korbstäben austritt. Eine Verkleinerung der Ab- gewährleistet, daß die bereits zerkleinerten Blätter
stände, zwischen den Korbstäben vergrößert zwar die freier den Käfig durchdringen und innerhalb desWirksamkeit
des Entrippprozesses, verringert jedoch selben nicht länger bleiben, als die Trommel für eine
die Leistung der Maschine und vergrößert die Ge- 25 nicht volle Umdrehung benötigt, was ebenfalls die
fahr von Beschädigungen des Korbes im Falle einer Leistungsfähigkeit vergrößert. Derselbe Faktor verunregelmäßigen
Zuführung der Blätter, hindert auch die übermäßige Zerkleinerung der
Ferner sind Entrippmaschinen bekannt, welche Blätter.
sich von den oben beschriebenen Maschinen dadurch Die Wirksamkeit der Entrippung, das ist das Ausunterscheiden,
daß der Käfig, in welchem sich eine 30 reißen der Rippen aus den Blättern, wird dabei nicht
rotierende Trommel befindet, aus Stäben gebildet ist, vermindert, was man durch die sich vermindernden
die mit Zähnen versehen sind. Abstände der Zähne von den Stäben des Käfigs er-
Bei derartigen Entrippmaschinen besteht die reicht.
grundsätzliche Möglichkeit, daß die wirksame Tren- Eine Maschine gemäß der Erfindung ist als er-
nung der Rippen von den Blättern durch starke Zer- 35 läuterndes Beispiel auf der Zeichnung dargestellt,
kleinerung erreicht wird, also auf Kosten der Be- welche schematisch einen Querschnitt der Entripp-
schädigung der Blätter. Dies ist durch die Anwen- maschine zeigt.
dung eines aus Zähnen, also aus Elementen, die sehr Die Entrippmaschine für .Tabakblätter besitzt eine
zerstörend wirken, gebauten Käfigs bedingt. " Drehtrommel 1, an deren Umfangsfläche die Zähne 2
Außerdem nehmen die Abstände dieser Zähne in 40 befestigt sind..In der Nähe der Enden der Dreh-Drehrichtung
der Trommel zu. Der Effekt einer sol- trommel 1 befinden sich die Bogenstücke 3, zwischen
chen Anordnung ist zwar eine intensive Entrippung, welchen die Stäbe 4, 5, 6 und 7 befestigt sind. Der
jedoch auch eine übermäßige Zerkleinerung der kleinste Abstand ist zwischen den Stäben 4 und 5.
Blätter. . . Der Abstand zwischen den Stäben 5 und 6 ist größer
Eine andere Möglichkeit, die durch dieselben Fak- 45 und vergrößert sich bei den. folgenden Stäben, um
toren bewirkt wird, ist, daß die größeren Blätterteile zwischen den Stäben 7 einen maximalen Wert zu
aus dem Käfig innerhalb einer Umdrehung der Trom- erreichen. Der Stababstand wächst dabei in Dreh-
mel nicht austreten können, sondern während der richtung der Drehtrommel 1. Die besten -Resultate
weiteren Umdrehung innen bleiben, was die erhält man, wenn die Abstände arithmetisch an-,
Leistungsfähigkeit der Maschine beschränkt. " so wachsen, und zwar um 4 bis 7% des kleinsten Ab-
Die Aufgabe der Erfindung ist die Vergrößerung Standes, also des Abstandes zwischen den Stäben 4
der Leistungsfähigkeit der Entrippmaschine bei und 5.
gleichzeitiger Erlangung einer hohen Qualität der Ent- Wie oben erwähnt, ist der Abstand zwischen den
rippung, wobei zu diesem Zwecke die Konstruktion Stäben und den Zähnen der Drehtrommel unter-
der Trommel und des Käfigs der Entrippmaschine 55 schiedlich, vergrößert sich jedoch nicht, sondern ver-
derart gestaltet ist, daß die Blätter innerhalb einer kleinert sich mit der — auf der Zeichnung angedeute-
Unidrehung der Trommel aus dem Käfig heraus- ten — Drehrichtung. Auch in diesem Falle erhält
treten und gleichzeitig die Entrippung bei möglichst man die besten Ergebnisse, wenn die Abstände in
geringer Zerkleinerung der Blätter stattfindet. arithmetischer Progression festgelegt werden, wobei
Diese Aufgäbe wird gemäß der Erfindung dadurch 60 die Progressionsdifferenz 4 bis 7% des kleinsten Abgelöst,
daß die Abstände der Stäbe des Korbes von- Standes, d. h. des Abstandes zwischen den Zähnen 2
einander in Drehrichtung der Drehtrommel zu- und dem Endstab 7 beträgt.
nehmen und die Abstände der Stäbe von den Zähnen Die Blätter, welche entrippt werden sollen, werden
der Drehtrommel unterschiedlich sind und sich ent- der Maschine durch eine Schütte 8 zugeführt. Sie
gegengesetzt zur Richtung der Trommeldrehung ver- 65 fallen auf die Drehtrommel 1 und werden durch die
größern.. . Zähne 2 mitgenommen. Die Blätter, welche auf die
Man hat festgestellt, daß die besten Erfolge er- Stäbe 4 und 5, sowie 6 und 7 stoßen, werden infolge
reicht werden, wenn der Abstandszuwachs der Stäbe der Stöße an die Stäbe und der Reißwirkung der
. 3
Zähne 2 zerkleinert. Auf diese Weise werden die Rippen von den Tabakblättern abgetrennt und treten
— als Teile, die eine kleine Fläche besitzen — zusammen mit den Blattspreiten zwischen den Stäben
nach außen. In der Anfangsphase des Entrippprozesses —· also in der Nähe der Stäbe 4 und 5 —
können die noch unzerkleinerten Blätter zwischen den dicht angeordneten Stäben nicht durchtreten. Da
sich in diesem Teil der Maschine die größte Menge der Blätter befindet, ist hier der größte Abstand zwisehen
den Zähnen 2 und den Stäben 4 und-5. Die Erfindung ermöglicht also eine große Leistung, ohne
daß die Gefahr des Verstopfens der Maschine mit bearbeiteten Blättern entsteht.
Im weiteren Verlauf des Entrippprozesses stoßen die Blätter, welche von den Zähnen 2 mitgenommen
werden, gegen die immer weiter auseinander gestellten Stäbe, was den Ausfall der schon zerkleinerten
Blätter nach außen ermöglicht. Die Leistung der Maschine wird dadurch hochgehalten, daß proportional
zur Vergrößerung der Abstände der Stäbe auch deren Abstand von den Zähnen reduziert wird. Die Erfindung
gewährleistet, daß die Blätter im Raum zwischen den Stäben 4, 5, 6 und 7 und der Drehtrommel
1 nicht länger als während nicht ganz einer Umdrehung verbleiben, was eine große Leistung bei
hoher Entrippwirkung ermöglicht.
Claims (4)
1. Entrippmaschine für Tabakblätter mit einer Drehtrommel, die an ihrem Umfang befestigte
Zähne aufweist und sich innerhalb eines Korbes aus parallel zu der Trommelachse laufenden
Stäben dreht und die Stäbe voneinander unterschiedliche Abstände aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Stäbe
(4, 5, 6, 7) des Korbes voneinander in Drehrichtung der Drehtrommel (1) zunehmen und die
Abstände der Stäbe (4, 5, 6, 7) von den Zähnen der Drehtrommel unterschiedlich sind und sich
entgegengesetzt zur Richtung der Trommeldrehung vergrößern.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Stäbe voneinander
sich arithmetisch um 4 bis 7 0Zo des kleinsten Stababstandes vergrößern.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stababstand seinen größten
und kleinsten Wert jeweils an der Einfüllschütte (8) der Maschine hat.
4. Maschine nach einem der .Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände
der Stäbe von den Zähnen der Drehtrommel sich in arithmetischer Progression um 4 bis 7 0Zo des
kleinsten Abstandes ändern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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