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DE1630728A1 - Traktor - Google Patents

Traktor

Info

Publication number
DE1630728A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
joint
tractor
plow
force
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671630728
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Lichti
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Priority claimed from AU11341/66A external-priority patent/AU1134166A/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1630728A1 publication Critical patent/DE1630728A1/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/08Tractors having means for preventing overturning or tipping
    • B62D49/085Counterweight

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Traktor
Die Erfindung "bezieht sich, auf einen Traktor, insbesondere auf Einrichtungen, die den Hadern eines Traktors ausreichende Zugkraft verleihen, damit sie bei Belastung des Traktors ohne Rutschen in den Boden eingreifen.
Bekanntlich "beträgt die Zugkraft, die die Zugstange eines Traktors auf ein Gerät oder einen anderen gezogenen Gegenstand ausübt, etwas mehr als die Hälfte des Traktorgewichts, unter der Annahme, daß ein solcher Traktor eine annähernd gleichmäßige Gewichtsverteilung über seine beiden Achsen aufweist, d.h., daß nach einer Theorie ein Traktor mit dem Gewicht W, dessen Kraft W/2 nach unten auf die Hinterachse wirkt,an der normalerweise die Zugräder befestigt sind, eine Last zieht, welche eine Rückstoßkraft F in einer im wesentlichen horizontalen Richtung auf die Zugstange ausübt, ohne daß die Hinterräder aufhören können, mit Ziehen auszusetzen oder zu. gleiten, wenn W/2 um ein weniges größer ist als F.
Bei modernen Traktoren mit leistungstärkeren und leichteren Maschinen, die eine Reduzierung des Eigengewichts des Traktors bewirken, ergibt sich jedoch das Problem, daß sich das Fahrzeug als Ganzes entsprechend einem Straßenfahrzeug selbst vorwärtstreibt. Um aber beim Schleppen von Lasten den richtigen Zug auszuüben, muß beim modernen Traktor notwendigerweise annähernd ein Drittel seines Eigengewichts dem Hinterteil als Ballast hinzugefügt werden, wenn er solche Lasten richtig ziehen soll. Aus diesem Grunde ist es jetzt üblich, am hinteren Ende des Traktors eine künstliche Belastung herbeizuführen, indem man z.B. die Hinterreifen teilweise mit Wasser füllt oder in den Naben der Hinterräder massive Metallgewichte verbolzt, und zwar entweder für ständig oder nur während eine größere Last gezogen werden soll.
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Es wurde jedoch gefunden, daß derartige Methoden unwirtschaftlich sind, da für die Beförderung des künstlichen Ballasts zusätzlicher Brennstoff benötigt wird und in jedem Fall noch eine leichte Rutschwirkung auftritt, wenn das Triebwerk des Traktors in den unteren Gängen betrieben wird* Das so verursachte Rutschen der Räder zieht eine kostspielige Reifenabnutzung nach sich.
Ein weiterer Nachteil der üblichen Traktoren ergibt sich aus dem Brauch, die Zugstange etwas niedriger als die Hinterachse anzubringen, um sicherzugehen, daß die Hinterräder am Boden schleifen, ehe ein ausreichendes Kippmoment erreicht werden kann, das anderenfalls den Traktor durch Rotieren des ganzen Chassis um die Hinterachse nach rückwärts kippen würde, während die Hinterräder in den Boden eingreifen.
Es ist deshalb Gegenstand der vorliegenden Erfindung, Einrichtungen zu schaffen, welche die oben beschriebenen festen Ballasteinbauten ersetzen und effektiv einen veränderlichen Abwärtsdruck im Bereich der Hinterachse des Traktors bewirken, wobei dieser Druck von der Größe des Druckes abhängt, der von der gerade gezogenen Last ausgeübt wird. Ein weiterer Gegenstand besteht darin, das Stoßen der Hinterachse des Traktors beim überqueren von rauhem Boden zu vermindern. Ferner soll durch die Erfindung das Bestreben der Vorderachse des Traktors, beim Ziehen schwerer Lasten nach oben zu steigen, herabgesetzt werden.
Gemäß der Erfindung umfaßt daher eine Traktorsteuerungseinrichtung Hilfsmittel, durch welche die Zugstange des Traktors auf ein Gelenk montiert wird, und zwar in geringer Entfernung oberhalb des Anlenkungspunktes dieses Gelenkes am Chassis des Traktors, aber unterhalb der Höhe des Hinterachszentrums, ferner Einrichtungen, durch welche ein am oder nahe dem Ende eines mit diesem Gelenk ein gekröpftes Glockengelenk bildenden Balkens angebrachtes Gewicht im Bereich der Hinterachse eine nach unten gerichtete Kraft ausübt, proportional zu der dem Traktor durch eine von diesem mittels der Zugstange gezogene Last aufgegebenen Belastung.
BAD ORIGINAL
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Der Zweck dieser Anordnung besteht darin, zusätzlich zu dem Bruchteil des gesaraten Eigengewichts des Traktors, das auf die Hinter- oder Antriebsräder wirkt, eine nach unten gerichtete Kraft auszuüben, deren Wirksamkeit um den Betrag größer ist, den der Traktor zu Anfang leichter ist. Vorzugsweise werden Hilfsmittel vorgesehen, um die Höhe der Anbringung der Zugstange oberhalb des Gelenkpunktes (oder Anlenkungspunktes des Gelenkes cuTi Chassis) verändern zu können, weil es bei leichten Traktoren, die schwere Lasten ziehen sollen, mehr vonnÖten ist, daß die Hinterräder mit ausreichender Kraft nach unten drücken.
Wenn jedoch der Anbringungspunkt der Zugstange zu hoch liegt, wird der Widerstand des Traktors gegen das vorbeschriebene Umkippen verringert. Um diesem Widerstandsverlust zu begegnen, wird nach Bedarf am oder nahe am vorderen Ende des Traktorchassis ^ mehr Gewicht aufgelegt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen, die Ausführungsformen beispielsweise und schematisch wiedergeben.
Fig. 1 zeigt in Seitenaufriß einen Traktor mit erfindungsgemäßer Einrichtung,
Fig. 2 gibt eine Draufsicht auf die Apparatur gemäß Fig. 1 wieder, wobei unwesentliche Teile des Traktors im Interesse der deutlicheren Wiedergabe weggelassen wurden,
Fig. 3 zeigt eine Abwandlung der Apparatur gemäß Figg. 1 und 2, bei welcher das sog. Drei-Punkte-Gelenk" verwendet wurde,
Fig. 4- zeigt in Draufsicht die wesentlichen Teile der Apparatur nach Fig. 3»
Fig. 5 gibt in Seitenaufriß eine weitere Abwandlung der Apparatur gemäß Figg. 1 und 2 wieder,
Fig. 6 zeigt in Draufsicht die wesentlichen Teile der Apparatur gemäß Fig. 5>
BAD
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Fig. 7 zeigt einen 'Seitenaufriß eines mit erfindungsgemäß konstruierten Apparaturen ausgestatteten Pfluges, und
Fig. 8 gibt in Draufsicht die wesentlichen Teile der Apparatur gemäß Fig. 7 wieder.
Aus Fig. 1 ist zu ersehen, daß ein Balken 1 in einem Gelenk 2 auf dem Chassis eines Traktors gelagert ist und um dieses Gelenk in eine Ebene geschwenkt werden kann, die im wesentlichen vertikal und parallel zu der Hauptachse des Traktors verläuft. Auf dem äußeren linken Ende dieses Balkens trägt eine Platte 3 (siehe Fig. 2) ein oder mehrere Gewichte 4. Ein durch den Balken 1 gebildetes abgekröpftes Glockengelenk 5 ist seinerseits über das Gelenk 6 mit dem Bindeglied 7 verbunden, welches über das Gelenk 8 mit einem Hebel 9 in ^Verbindung steht, dessen unteres Ende auf dem Chassis mittels des"Gelenkes 10 drehbar gelagert ist. Das obere Ende des Hebels 9 endet in einer Zugstange 11, an die Lasten angehängt werden können. Wie Fig. 2 am besten zeigt, ist ein Balken 12, ähnlich dem Balken 1, auf der anderen Seite des Traktors montiert, so daß eine symmetrische Anordnung entsteht, wodurch die Gewichte 4 im Bereich der Hinterachse 15 wirkungsvoll nach unten einen Druck ausüben können, ohne daß die Balken die anderen Teile des Traktors, die nicht Gegenstand der Erfindung sind, stören.
Aus ähnlichen Gründen ist die Zugstange 11 an dem Hebel 9 befestigt und nicht direkt am Gelenk 55 so daß die Zugstange sich in geeigneter Arbeitsstellung gegenüber dem hinteren Teil des Differentialgehäuses und anderer an oder neben der Hinterachse angebrachter Teile des Traktors befinden kann.
Nachdem der Zugstange eine Last angehängt und der Traktor in Vorwärtsbewegung versetzt wurde, rotiert der Hebel 9 im Uhrzeigersinn um das Gelenk 10 und treibt so das Glockengelenk 5 an» im gleichen Sinne um das Gelenk 2 zu schwenken und dadurch die Gewichte 4 anzuheben. Jedoch ist die Größe dieser Gewichte so gewählt, daß eine genügende Kraft anwendung nach unten über das Gelenk 2 eintritt, wenn das Rad 14 anzieht und sich vorwärtsdreht. So wird ein großer Teil der nach unten auf das Gelenk 2 einwirkenden Kraft
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als nach unten wirkende Kraft auf die Achse 13 aufgegeben, vorausgesetzt, daß auf der Zugstange eine Blindbelastung aufrechterhalten wird.
Es ist zu erkennen, daß diese nach unten gerichtete Druckwirkung über die Achse 13 aufhört, wenn die Blindbelastung aufhört, und die Schwerkraft, die nach unten auf die Gewichte 4· einwirkt, wird dann wieder durch das Gravitationszentrum der Gewichte wirksam. Um ein Durchbrechen des Balkens 1 unter diesen Umständen zu verhindern, ist eine Arretierung 15 am Vorderende des Chassis angebracht, die die Drehung des Balkens um den Zapfen 2 nach unten einschränkt.
Es wurde gefunden, daß nach Aufbringen von genügend Gewicht auf die Platte nicht nur ein wirkungsvoller Zug der Hinterräder gegeben ist, sondern die Räder auch beim Überqueren von unebenem Boden bei weitem nicht mehr so stark holpern. Ferner wird das Bestreben des Traktors, durch Anheben der Vorderachse zu kippen, verhindert, da nun das erforderliche Kippmoment zu groß ist. Jedoch wird der Traktor natürlich schwerer lenkbar, wenn mehr als das benötigte Gesamtgewicht für die vorgenannten Zwecke auf die Platte aufgegeben wird, da der jetzt durch die Vorderräder wirkende Anteil an toter Last erhöht ist.
Der Fahrer eines erfindungsgemäß ausgestatteten Traktors sollte daher eine geeignete Einrichtung vor sich haben, die kontinuierlich den effektiven Einsatz der nach unten wirkenden Kraft am Hinterende des Traktors anzeigt, so daQ. jede notwendige manuelle Regulierung dieser Kraft von ihm ausgeführt werden kann.
Bei einer Abwandlung der Erfindung, die in den Figg. 3 "und 4-dargestellt ist, wird ein sog. "Drei-Punkte-Gelenk" verwendet. Dieses Gelenk besteht aus einem Paar steifer Streben 16 und 17, die über die Gelenke 18 und 19 mit den Armen 22 verbolzt sind. An den oberen Enden der Streben sind Universalgelenke 20 montiert, um das Heben und Senken der hinteren Arme 22 um das Gelenk 6 durch Drehen einer geeigneten hydraulischen oder anderen
BAD OTOGMAL
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Lenkvorrichtung 23, deren Enden in die Universalgelenke 20 eingreifen, zu ermöglichen. Eine weitere gelenkige Strebe 21 ist so ausgebildet, daß sie das Chassis des Traktors in bekannter Weise mit einer Last verbindet.
lie letztgenannte Anordnung ist vorteilhaft für das Einziehen der Arme 22, wenn der Traktor üba? öffentliche Straßen o.dgl. transportiert wird. Es ist ersichtlich, daß diese Anordnung die bekannten Vorteile des Drei-Punkte-Gelenk-Traktors aufweist, sogar wenn sie für die Beförderung großer Lasten eingesetzt wird. Im besonderen bringt die Erfindung den vollen Vorteil bei den bevorzugten leichtgewichtigen Traktortypen, die hohe Pferdestärken oder ein hohes Verhältnis von Kraft zu Gewicht besitzen. Ein von Natur aus wirtschaftlicher Traktor von geringem Gewicht oder hoher Kraft kann so allgemein für die Beförderung von Lasten sehr unterschiedlichen Gewichts verwendet werden, ohne seine Wirtschaftlichkeit bei der gelegentlichen Beförderung leichter Lasten zu beeinträchtigen. Nichsdestoweniger gewährleisten seine guten Zugeigenschaften beim Transport schwerer Lasten, daß sein Nutzen nur durch die Motorkraft oder die Stärke seines Chassis, Räderwerks oder anderer Komponenten begrenzt wird, nicht aber durch Faktoren wie Rutschen der Räder.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß den Figg. 5 und 6 ist ein weiteres Hebelpaar 24 so gestaltet, daß es innerhalb der durch die Führungen 25 gegebenen Vorschubgrenzen frei um die Gelenke 6 rotieren kann. Diese Hebel enden links in einer Stange, die den oberen und unteren Arm 26 bzw. 27 einer starr an ihr befestigten Gabel hält. Diese Gabel ist durch einen kleinen Abstand von einem schwingenden Gelenk 28 getrennt. Das Verbindungsstück 28 kann um das Gelenk 29 schv/ingen, welches seinerseits auf den Bügel 30 montiert ist, der wiederum starr am Traktorchassis befestigt ist. Am unteren Ende des Gelenks ist ein Verbindungsstück 31 vorgesehen, um das sich die Zugstange 32 frei drehen kann.
BAD OFUGINAL
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Kan kann also sehen, daß, wenn der Traktor über die Zugstange eine Last zieht, die Stange zur Rechtsbewegung neigt und dadurch das Gelenk. 28 in Kontakt mit dem unteren Arm 27 bringt, da dieses Gelenk gegen den Uhrzeigersinn um das Gelenk 29 rotiert. Infolgedessen bewegt sich der Hebel 24- nach rechts und bringt das Glockengelenk 5 im Uhrzeigersinn in drehende Bewegung um das Gelenk 2, wodurch sich der Balken 1 und die Gewichte 4- mit ähnlichem Ergebnis heben, wie in der ersten Ausführungsform beschrieben. Wenn der Traktor {jedoch durch eine Last vorwärtsgeschoben wird, z.B. beim Hinabfahren eines Hügels, zieht die Zugstange 32 nach links und versetzt das Gelenk'28 in Drehung im Uhrzeigersinn um das Verbindungsstück 29, wodurch eine Berührung mit dem oberen Arm 26 eintritt, der Hebel 24 nach rechts geschoben und das ^ Glockengelenk im Uhrseigersinn gedreht wird. Dadurch werden der Balken 1 und die Gewichte 4 angehoben mit dem Ergebnis, daß die Zunahme an Abwärtsdruck im Bereich der Hinterachse 13 in gleicher Weise aufrechterhalten wird, als wenn der Traktor die. Last zöge.
Es ist ersichtlich, daß die Erfindung in {jeder ihrer Ausführungsformen, auch wenn sie nur bei Traktoren beschrieben wurde, bei anderen Fahrzeugen, v;ie Bulldozer, Walzenschlepper, Stirnlader u.dgl. ebenfalls angewandt werden kann. Insbesondere läßt sich die Erfindung auch bei hinten beladenen Fahrzeugen verwenden, insoweit als sie sich -auf die Anbringung von Einbauten unterhalb der Höhe der Hinterachse bezieht. J
Es erhellt ferner, daß die Erfindung ebenso nützlich ist bei Traktoren mit Brär-Punkte-Gelenken wie auch solchen, die nur mit einem einfachen Zugstangengelenk ausgestattet sind. Bei älteren Systemen mit Drei-Punkte-Gelenk, bei welchen die beiden Anlenkungspunkte der Zugstange unterhalb der Höhe der Hinterachse liegen, kann ein Traktor nur horizontal ziehen mit einer Kraft, die annähernd gleich ¥/2 ist. Wenn aber die beiden Anlenkungspunkte oberhalb der Höhe der Drehachse liegen, wie erfindungsgemäß vorgesehen, so erzielt man die gleichen Vorteile wie bei den beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung, "bei denen es sich um einen einfachen Zugstangentraktor handelte.
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Eine Abwandlung der Erfindung umfaßt einen Scheibenpflug mit Hilfseinrichtungen, durch welche die Zugstange in analoger Weise wie bei dem vorbeschriebenen Traktor montiert wird.
Es ist bekannt, daß bei Erhöhung der Scheibenzahl eines Vielscheibenpfluges die Scheiben weniger tief in den Boden eindringen, weil durch das tote Gewicht des Pfluges selbst ein geringerer Druck auf das Erdreich ausgeübt wird. D.h. ein Vielscheibenpflug verhält sich ähnlich wie eine Platte, die auf der Bodenoberfläche fährt.
Wenn infolge der vorbeschriebenen Ursache und/oder*der Tatsache, daß der Boden zu hart ist, das Eindringen in den Boden nicht ausreicht, verhalten sich die Scheiben wie Räder und lenken den Pflug. Da jedoch der Anbringungspunkt der Zugstange an einem Traktor oder einer anderen Zugvorrichtung unverstellbar ist, neigt sich der ganze Rahmen des Pfluges leicht nach unten gegen den noch nicht gepflügten Teil des Bodens. Dies liegt z.T. daran, daß bei bekannten Systemen alle drei Räder des Pfluges in ihrer Höhe gegenüber dem Rahmen fixiert sind, so daß diese Höhe die Pflügetiefe bestimmt.
Es wurden Versuche gemacht, diese Schwierigkeiten durch Anbringung zusätzlicher Belastungen durch Eigengewicht an oder um den Rahmen eines Pfluges zu überwinden, aber solche Behelfsmittel erwiesen sich in den meisten Fällen als nicht ausreichend.
Es ist Gegenstand der letztgenannten Ausführungsform der Erfindung, das Haftvermögen der Räder am Boden zu erhöhen, so daß die seitlichen Rückstoßkräfte, die die Räder dem Boden mitteilen, ausreichen, um zu verhindern, daß die Scheiben wie Räder wirken und damit die Fähigkeit des Scheibensystems, sowohl in den Boden einzudringen als auch ihn zur Seite zu drücken, herabmindern. Es ist ein weiterer Gegenstand dieser Ausführungsform der Erfindung, den letztgenannten Effekt zu erzielen ohne die Anwendung sehr schwerer Rahmen, deren Gewicht wirtschaftlich nicht gerechtfertigt wäre, wo ein leichtgewichtiger Pflug in weicheren Boden verhältnismäßig leicht eindringen könnte.
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Gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung ist daher eine Lenkvorrichtung für einen Scheibenpflug mit Hilfsmitteln ausgestattet, durch welche die Zugstange des Pfluges in geringer Entfernung oberhalb oder unterhalb der Höhe des Anlenkungspunktes des Gelenkes am Pflugrahmen auf einem Gelenk montiert ist, und mit Einrichtungen, durch welche ein an oder nahe dem Ende eines mit dem Gelenk ein gekröpftes Glockengelenk'bildenden Balkens angeordnetes Gewicht eine abwärts gerichtete Kraft im Gebiet der Pflugscheiben proportional zu der durch eine Zugmaschine auf die Zugstange ausgeübten Kraft wirksam werden läßt.
Diese Zugmaschine kann beispielsweise ein Traktor einer der vorerwähnten Ausführungsformen sein.
Diese Ausführungsform sei nun unter Bezugnahme auf die Figg. 7 8 der Zeichnungen beschrieben. In Fig. 7 ist die Zugstange 33 mittels eines Gelenks 34- mit dem durch den Balken 36 gebildeten Glockengelenk 35 verbunden, wobei der Balken an dem Gelenk 37 gelagert ist, das auf dem am Hahmen 39 des Pfluges starr befestigten Bügel 38 montiert ist. An oder nahe am rechten Ende des Balkens 36 sind die Gewichte abnehmbar angebracht. Dadurch wird nach Aufgabe einer im wesentlichen horizontalen, linksgerichteten Zugkraft auf die Zugstange 33 jeder Tendenz des Glockengelenks 35 zur Drehung gegen den Uhrzeigersinn und damit des Balkens 36, die Gewichte 40 anzuheben, durch diese Gewichte selbst Widerstand geleistet, so daß über die durch das Gelenk 37 gebildete Drehachse λ tatsächlich eine nach unten gerichtete Kraft wirksam wird. Daher wird ein wesentlicher Teil dieser Kraft im Bereich des Gravitationszentrums des Teiles 41, an welchem die Scheiben 4-2 angebracht sind, zum Boden gerichtet. So wird sichergestellt, daß die abwärts gerichtete Kraft dort wirksam wird, wo sie den gewünschten Effekt erzielt, nämlich in größerem Maße im Gebiet der Scheiben als im Bereich der Räder 43, 44 und 45. Jedes Bestreben des Balkens 36, unterhalb eine gewisse Grenzlinie zu fallen, wenn keine Zugkraft auf den Pflug wirkt, oder sich über Gebühr zu heben, wenn die .Zugkraft so groß ist, daß die Gewichte ihr nicht entgegenwirken können, kann durch Anbringen einer Arretierung 46 verhindert werden, die
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starr am Rahmen 39 befestigt ist. Im Hinblick auf die Tatsache, daß die nach unten gerichtete Kraft hauptsächlich im Bereich. der Scheiben 42 wirksam wird, ist es erwünscht, auch ein Gewicht; 4-7 an oder nahe am Hinterrad 4-3 anzubringen, um letzteres fotn; in Berührung mit dem Boden zu halten. Hey Gewicht 47, dessin Größe fixiert sein kann, ist starr an der Stange 48 b«festigu.
Ure. den Lenkungswinkel der Räder 44 und 45 «anzustellen, können die Arme 49 wahlweise an der Zugstange wie gezeigt; befestigt werden, um den Winkel zwischen dem Teil 51 und den j.leil 41 zu verändern, indem man den Arm 49 dazu bringt, daß er den l'eil 51 über den Zapfen 50 dreht. Das Rad 44 wird um den gleichen Winkel gedreht wie das Rad 45, da# eine starre Strebe 52 vorgesehen ist.
Bei Versuchen, die zu der Erfindung geführt haben, wurde gefunden, daß die vorbeschriebene Anordnung das kontinuierliche Pflügen des Erdreichs durch die Scheiben 42 sichert, die auf andere Weise nicht gleichermaßen eindringen würden, und die effektive Pflügewirkung ist ein Ergebnis der Tatsache, daß die drei Räder 43, 44 und 45,de den Pflug lenken, durch Adjustierung der Gewichte 40 ein ausreichendes Haftvermögen erfahren, so daß sie nicht seitwärts rutschen, sondern nur für die Tiefenregelung dienen und deshalb die einzelnen Scheiben einem durch ihre und der Rädergeometrische Anordnung am Rahmen 39 vorgeschriebenen Weg folgen.
Man kann sehen, daß der Rahmen 39 des Pfluges nun freigem cht werden kann, um auf- und abwärts zu gleiten und jeder Unebenheit der Bodenoberfläche zu folgen. Als Ergebnis des den Rädern 43, 44 und 45 extra auferlegten Abwärtsdruckes wird jedes übermäßige Holpern des Pfluges verhindert; sogar wenn die Rädergummibereift sind und irgendein Teil des Bodens zu hart für das Eindringen der Scheiben ist, verlassen die Scheiben nicht die Furchen, sondern steigen nur kurzzeitig hoch.
Die Gewichte 40 sollten so gewählt werden, daß sie sich den gegebenen Bodenverhältnissen anpassen. So solLten sie groß genug sein, um das Hinterrad 43 während der ganzen Pflügezeit mic dem
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Joden in Berührung zu halten, aber nicht so groß, daß sie die huupteinwirkung der nach -unten gerichteten Kraft im Gravitationszentrun; des Teiles 4-1, die über den Balken 36 erfolgt, herabmindern.
Obgleich die letztgenannte Modifikation der Erfindung hier an einem Mehrscheibenpflug beschrieben wurde, versteht es sich von Gelbrt, daß die abwärts gerichtete Kraft, wie sie erfindungsgemäß für das bessere Haften der Räder vorgesehen ist, auch für alle anderen in den Boden eindringenden Geräte wie Eggen o.dgl. angewendet werden kann.
Es ist ersichtlich, daß der in den Figg. 7 und 8 gezeigte Pflug durch einen Traktor, wie z.B. gemäß Figg. 1 und 2, gezogen werden kann, indem man die Zugstange 33 mit der Zugstange 11 verbindet. Alternativ kann auch ein Traktor gemäß Figg. 5 und 6 verwendet werden, indem die Zugstangen 33 und 32 gekoppelt werden. In jedem .Fall müssen die miteinander verbundenen Zugstangen ziemlich die gleiche Höhe haben, um mit im wesentlichen horizontaler Kraft voi'wärt streiten zn können. Wenn der Pflug durch den Traktor gemäß Figg. 3 und 4 gezogen werden soll, müßte er natürlich so gestaltet sein, daß er in bekannter Weise mit dem Drei-Punkte-Gelenk verbunden werden kenn.
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Claims (11)

  1. Patentansprüche
    /Ι) Traktorleiikvorrichtung, gekennzeichnet durch Hilfsmittel, ^—-' durch welche die Zugstange des Traktors an einem Gelenk montiert ist, und zwar in geringem Abstand oberhalb der Höhe des Anlenkungspunktes dieses Gelenkes am Chassis des (Traktors, aber unterhalb des Niveaus des Zentrums der Hinterachse , ferner durch Hilfsmittel, durch welche ein am oder nahe dem Ende eines mit diesem Gelenk zusammen ein gekröpftes Glockengelenk (5) bildenden Balkens (1) befindliches Gewicht (4) im Bereich der Hinterachse eine nach abwärts ^ gerichtete Kraft ausübt, proportional zu der Rückstoßkraft, die dem Traktor durch eine Last auferlegt ist, die er mittels der Zugstange (11, 22, 32) zieht.
  2. 2) Traktorlenkvorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung des Anlenkungspunktes der Zugstange (11) am Gelenk (8) variabel ist.
  3. 3) Traktorlenkeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (11) mit dem Gelenk über einen oder mehrere dazwischengesetzte Hebel verbunden ist.
  4. 4) Traktorlenkeinrichtung nach den Ansprüchen 1-3, dadurch
    gekennzeichnet, daß eine starr am Chassis befestigte Arretierung die Bewegung des Balkens bei Nichtvorhandensein von Rückstoßkraft einschränkt.
  5. 5) Traktorlenkeinrichtung nach den Ansprüchen 1-4, gekennzeichnet durch sichtbar angeordnete Hilfsmittel, die kontinuierlich die Größe der nach unten gerichteten Kraft anzeigen.
  6. 6) Traktorlenkeinriehtung nach den Ansprüchen 1-5» dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange durch ein Drei-Punkte-Gelenk ersetzt ist.
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    Bad
  7. 7) Traktorlenicvorrichtiuig nach den Ansprüchen 1 -5, dadurch gekonnzeichnet, daß die Zugstange (11)/m?T eiSem^cfiMn drehbar verbunden ist, der am Gelenk verbolzt ist, um entweder mit dem oberen oder unteren Arm einer an einem Ende einer Strebe befestigten Gabel eingreift, während das andere Ende mit dem Gelenk im Drehpunkt gelagert ist, wobei entweder Zug- oder Stoßkräfte auf die Zugstange durch diese Last das Gelenk zum Rotieren um die Drehachse des Glockengelenks im gleichen Sinne bringen.
  8. 8) Scheibenpflugsteuerung, gekennzeichnet durch Hilfsmittel, durch welche die Zugstange des Pfluges auf einem Gelenk in einigem Abstand oberhalb oder unterhalb des Niveaus des Anlenkungspunktes dieses Gelenkes am Rahmen des Pfluges befe- " stigt ist, ferner durch Hilfsmittel, durch welche ein Gewicht am oder nahe dem Ende eines mit dem Gelenk zusammen ein Glockengelenk bildenden Balkens angebracht ist, das im Bereich der Scheiben eine nach abwärts gerichtete Kraft ausübt, die der der Zugstange durch ein ziehendes Fahrzeug auferlegten Kraft proportional ist.
  9. 9) Scheibenpflugsteuerung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine starr am Rahmen angebrachte Arretierung die Bewegung des Balkens beschränkt, wenn keine Rückstoßkraft wirksam wird.
  10. 10) Seheibenpflugsbeuerung nach den Ansprüchen 8 und 9i dadurch gekennzeichnet, daß ein fixiertes Gewicht am Rahmen in der Gegend der Befestigung des Hinterrades des Pfluges am Pflugx'ahmen angebracht ist.
  11. 11) Schweibenpflugsteuerung nach ,den Ansprüchen 8-10, dadurch gekennzeichnet, daß das den P£lug zießen&-€fe Fahrzeug ein Traktor gemäß den Ansprüchen 1 - 7 ist.
    BAD 109832/0246
    Leerseife
DE19671630728 1966-09-20 1967-09-20 Traktor Pending DE1630728A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AU11341/66A AU1134166A (en) 1966-09-20 1966-09-20 Tractor control device
AU1359766 1966-11-08
AU1359866 1966-11-08

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DE1630728A1 true DE1630728A1 (de) 1971-08-05

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