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glenkung für Kraftwagen" Die Erfindung bezieht sich auf eine Lenkung
für Kraftwagen, bei der uhter dem Einfluß eines auf das lenkhandrad ausgeübten Stoßes
zwei Lenkungsteile gegen Widerstand relativ zueinander verschiebbar sind.
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lenkungen dieser Art, bekannt unter der Bezeichnung Sicherheitelenkungenp
sind entweder mit Dpformationagliedern ausgestattet" mit denen die Stoßenergie in
Formänderungsarbeit umgewandelt wird, oder sind mit Federn und/oder Dämpfern verseheng
welche die Stoßenergie elastisch auffangen. Während bei der Anordnung von Deformationsgliedern
nachteilig ist, daß diese nach einer Deformation unbrauchbar werden, haben Ped#rn
undvoder Dämpfer den Nachteil eines verhältnismäßig großen Bauaufwandesp da zur
Vermeidung von Gegenstößen Sperrmittel vorgesehen sein Müsseng welche die jeweilige
Endlage der relativ zueinander verschobenen Lenkungsteile sichern.
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Der Erfindung liegt die-Aufgabe zugrunde, die Lenkung für Kraftwagen
im Sinne einer Sicherheitslenkung derart auszubilden, daß das Stöße auffangende
Glied immer wieder verwendbar istg und daß Rückstöße vermieden werden* Die gestellte
Aufgabe wird erfindungegemäß dadurch gelöst.. daß zwischen den beiden relativ zusinand4r
verschiebbaren lenkungoteilen eine icwohl mit einem 7#üllvon'til.ale auch mit eineia
einstellbaren
Abblaseventil versehene Luftfeder in Form eines Fed-erbalges
angeordnet ist.
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burch die Erfindung ist es vorteilhaft möglich, von vornherein eine
individuelle Abstimmung auf die Aufprallmasse und damit auf die Person vorzunehmeng
welche die Lenkung bedient, indem die luftfeder unter einen mehr oder weniger hohen
Überdruck gesetzt wird. Ei-ne weftere individuelle Abstimmung kann in vorteilhafter
Weise durch die Einstellung des Ab.blaseventiles erfolgen. Da das Abblaseventil
nach dem öffnen bei einem eingestellten Überdruck offen bleibtg wird jeder Rückstoß
ohne zusätzlichen Aufwand an konstruktiven Mitteln vermiedeh, Nach Schließen des
Abblaseventiles kann die Luftfeder in einfacher Weise wieder dadurch gebrauchsfähig
gemacht werdeng daß sie mittels des Füllventiles z.B. an der nächstgelegenen Tankstelle
aufgepumpt wird.
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In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
schematisch dargestellt.
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Das lenkhandrad 1 eines Kraftwagens ist mit seiner Nabe 2 drehfest
mit.dem Lenkspindelteil 3 verbundent der in Ijängsrichtung verschiebbar und
in Umfangsrichtung drehfest in dem Lenkspindelteil 4 gelagert ist. Das obere Ende
des lenkspindelteiles 4 ist mittels des Lagers 5 in der Lenksäuie
6 abgestützt.
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Zwischen dem Lager 5 und der Nabe 2 des Lenkhandrades
1 ist die luftfeder 7 in Porm eines um den lenkopindelteil
3 herumgelegten ringförmigen Pederbalges innerhalb der beiden teleakopartig
ineinanderechiebbaren-Blechzylinder 899 angeordnet. Der Blechzylin-' der
8 ist an der Nabe 2 und der Blechzyl#nder 9 ist an der Lenk-# näule
6 befeaUg#te
Die luftfeder 7 ist an zugänglichen Stellen
mit dem Füllventil la und mit dem einstellbaren Abblaseventil 11 versehen.
Das Abbla*seventil-11 Öffnet bei dem eingestellten Druck und bleibt dann offen,
so daß die Luft aus der Luftfeder abströmen kann..Gegebe-* nenfalls kann das Abblaseventil
auch noch so ausgebildet seing daß der Ausetrömungsquerschnitt veränderbar istt
um den Abblasevorgang mehr oder weniger zeitlich zu dehnen.
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Die Luftfeder 7 wird mittels des Füllventiles 10 mit
Luft gefül-ltg deren Druck ausreichtg um das lenkhandrad 1 mit dem Lenkspindelteil
3 so weit nach außen zu schieben, daß der Blechzylinder 8 mit seiner
am unteren-Ende vorgesehenen Umbördelung 12 an ,dem Blechzylinder 9 anschlägt.
Darüber hinaus kann der Druck in der Luftfeder auf die Aufprallmasse abgestimmt
werden, Wenn auf das Lenkhandrad beispielsweise bei einem Verkehrsunfall ein heftiger
Stoß ausgeübt wirdg indem die das Lenkhandrad bedienende Person gegen das Lenkhandrad
geschleudert wirdv-verursacht dieser Stoß ein öffnen des Abblaseventiles
11 und die Luft wird aus der Luftfeder 7 herauBgedrücktg wobei sich
das Lenkhandrad 1 und der Lenkspindelteil 3 in Pfeilrichtung
13 bewegt. Je nach der Heftigkeit des Stoßes und nach der-Größe des freigegebe-.
nen Öffnungsquerschnittes im Abblaseventil 11 erfolgt das Ausströmen der
Luft aus der Luftfeder unterschiedlich schnell. Der Stoß wird elastisch aufgefangen,
trotzdem ist kein Rückstoß zu erwarteng da das AbblaBeventil offen bleibt.
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Nach einem aufgefangenen Stoßg wenn in der luftfeder 7 lediglich
Atmoophärendruck vorhanden ist, bleibt die Lenkung funktionstüphtig. Die Luftfeder
7 kann dann an der nächsten Tankstelle wieder aufgepumpt werden*
Die
Blechzylinder 899 können bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel weggelassen
werdenp wenn ein die Auswärtsbewegung des Lenk.
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.handraded 1 begrenzender Anschlag direkt an den Lenkspindelteilen
3#4 vorgesehen wird* Auf den Lenkspindelteil 3 kann auch verzichtet werdent-wenn
eine-.Luftfeder und der Blechzylinder 9 am oberen Ende des Lenkspindälteilee
4 befestigt wird und zwischen den Blechzylindern 899 eine drehfeste Mitnahme
vorgesehen ist. Gegebenenfalls kann die Luftfeder auch derart angeordnet und ausgebildet
sein, daß sie-gleie"hzeitig die an der Nabe des lenkhandrades 1 vorgesehene
Poloterplatte ersetzt. Es ist auch möglichp die Luftfeder an einer anderen
Stelle zwischen den Gliedern des Lenkungsmechanismus anzuordnen*