DE1630280A1 - Innenbackenbremse mit mindestens zwei nebeneinander in einer Bremstrommel angeordneten Bremsbackenpaaren - Google Patents
Innenbackenbremse mit mindestens zwei nebeneinander in einer Bremstrommel angeordneten BremsbackenpaarenInfo
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Description
Deutsche Perrot-Bremse G.M.B.H., Mannheim-Friedrichsfeld
Innenbackenbremse mit mindestens zwei nebeneinander in einer Bremstrommel angeordneten Bremsbackenpaaren .
Zusatz zu Patent ...( Patentanmeldung D 51620 Il/63c)
Die Erfindung bezieht sich auf eine Innenbackenbremse mit mindestens zwei nebeneinander in einer Bremstrommel angeordneten
Bremsbackenpaaren, deren jeweils in Axialrichtung nebeneinander liegende Enden, auf die eine Bremsbetätigungsanordnung
wirkt, durch einen an beiden Bremsbackenenden schwenkbar aufsitzenden Gelenkbügel verbunden sind, der zwischen den
Aufsitzpunkten eine mit einem seitlich angelenkten Lenker drehbar verbundene Holle trägt, die an einer Flanke eines bei Bremsbetätigung
sich verschiebenden Keils anliegt, nach Patent ... (Patentanmeldung D 51 620 II/63c).
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Innenbackenbremsen, bei denen in der Bremstrommel zwei oder auch mehr Bremsbackenpaare nebeneinander angeordnet
sind, werden für Schwer- und Schwerstfahrzeuge verwendet,
um hierbei trotz der verhältnismäßig kleinen Felgendurchmesser die erforderliche Bremsleistung aufzubringen.
Diese durch Zweiteilung eines in Axialrichtung sehr breit ausgeführten Bremsbackenpaares entstandene Ausführung bietet
den Vorteil einer Ausgleichsmöglichkeit für ungleichen Trommelverzug, durch Erwärmung bedingte Trommeldehnung und ungleichmäßige
Abnützung des Belags.
Es sind verschiedene Möglichkeiten dieses Ausgleichs bekannt geworden, beispielsweise eine mechanische Ausgleichsvorrichtung
(US-Patentschrift 1 861 591), bei der die benachbarten Enden der Bremsbacken oder Bremsbänder durch jeweils
einen kreisbogenförmig geschwungenen und beiderseits schwenkbar angelenkten Gelenkbügel miteinander verbunden sind. An
der den Bremsbacken abgewandten, konvexen Seite des Gelenkbügels greift ein Betätigungsklotz an. Bei dieser Anordnung
würde sich bei einer Schrägstellung der Gelenkbügel aufgrund
unterschiedlicher Vorschiebbarkeit der Bremsbacken eine jeweils ungleiche Angriffskraft ergeben. Würde anstelle einer
Magnetringbetätigung, wie sie bei der bekannten Bremse zur
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Anwendung kommt, eine axiale Keilzuspannung verwendet,
wie dies als mechanische Betätigung auch insbesondere für Servobremsen vorteilhaft ist, so würde bei den bekannten
Gelenkbügeln obendrein noch eine Axialkraft auf die Bremsbacken ausgeübt. Im Interesse einer gleichmäßigen Bremsbelagabnützung
ist es jedoch erwünscht, daß auf die Bremsbacken eine reine Tangentialkraft ohne jede Axialkomponente ausgeübt
wird.
Die Innenbackenbremse gemäß dem Hauptpatent vermeidet im wesentlichen die Axialkomponente durch die seitlich angelenkten
Lenker, welche die Rollen, an denen der Spreizkeil angreift, auf einer Kreisbogenbahn führen. Von dieser Kreisbogenbahn
wird bei einer Bremsbetätigung nur ein kleines, nahezu geradliniges Stück durchlaufen.
Bei Verwendung relativ kurzer Lenker ist es jedoch möglich, daß bei der Bremsbetätigung doch ein solcher Bogenabschnitt
durchlaufen wird, daß die fiollenbewegung auch eine gewisse Axialkomponente aufweist. Desgleichen können beim
Bremsvorgang infolge Trommelverformung und dergleichen die
Kraftübertragungspunkte an den Bremsbackenenden etwas in
axialer Richtung verschoben werden. Diese axialen Belativbewegungen
zwischen dem Gelenkbügel und den Bremsbackenenden
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können, je nach zwischen diesen Teilen befindlichen Kraftübertragungsgliedern,
unter Umständen wiederum eine Axialkomponente der auf die Bremsbacken wirkenden Kraft zur Folge
haben.
Eine Möglichkeit der Kraftübertragung von den Gelenkbügeln zu den Bremsbackenenden besteht in beiderseits in
Ausnehmungen mit kugelkalottenförmigem Grund lose angeordneten, länglichen Stößeln mit halbkugelförmigen Enden. Hierdurch
wird eine verhältnismäßig einfache Montage der Bremse ermöglicht, und die Stößel ergeben einen gewissen Spielraum
des Abstandes zwischen den Aufsitzpunkten des Gelenkbügels, so daß ein spannungsfreies und leichtes Verschwenken auch
dann möglich ist, wenn sich benachbarte Bremsbacken berühren. Durch das Verschwenken der Gelenkbügel tritt noch keine nennenswerte axiale Kraft an den Bremsbackenenden auf. Treten jedoch
obendrein noch die oben erwähnten AxialverSchiebungen der
Bremsbackenenden bzw. der Gelenkbügel auf und sind die Stößel von geringer Baulänge, wie es aus konstruktiven Gründen oft
erforderlich ist, so stellen sie sich spürbar schräg zur Radialebene der Trommelbremse. Hieraus resultiert eine schräge
Krafteinwirkung auf die Bremsbacken, die wiederum deren seitliche Verschiebung begünstigt. Es können also in Extremfällen
erhebliche Axialkräfte auf die Bremsbackenenden ausgeübt wer-
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den, die zu einseitiger Abnützung der Beläge führen und die G-esamtf unkt ion der Bremse beeinträchtigen.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch vermieden, daß die Gelenkbügel an den
Bremsbackenenden jeweils über ein Zwischenstück, das mit einer ebenen, zur Kraftübertragungsrichtung senkrechten Berührfläche
kraftSchlussig am Bremsbackenende anliegt, und
über eine Kugel, die in Ausnehmungen mit kugelkalottenförmigem Grund im Zwischenstück bzw. im Gelenkbügel lose angeordnet
ist, aufsitzen.
Die Bremsbackenenden können somit gegen die Gelenkbügel an den ebenen Berührflächen sowohl in Axialrichtung
als auch in Tangentialrichtung in begrenztem Umfang gegeneinander
gleiten, ohne die Angriffsrichtung der Betätigungskraft zu ändern. Die Aufgabenstellung, auf die Bremsbackenpaare
eine reine Tangentialkraft ohne Axialkomponente auszuüben, wird deshalb durch die Erfindung in besonders vollkommener
Weise gelöst. Als zusätzlicher Vorteil ergibt sich ein sehr geringer Verschleiß der Übertragungsglieder.
Vorzugsweise ist eine das Zwischenstück in Richtung auf den Gelenkbügel zu drückende, diesen umgreifende Bügel-
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feder vorgesehen. Diese Feder hält das Zwischenstück über der Kugel in ständigem Kontakt mit dem Gelenkbügel. Es ist ferner
zweckmäßig, den die ebene Berührfläche zwischen den Zwischenstücken und den Bremsbackenenden enthaltenden Oberflächenteil
der Zwischenstücke flächig größer auszubilden als den entsprechenden, nur die Berührfläche umfassenden Oberflächenteil
der Bremsbackenenden, oder umgekehrt. Dadurch wird verhindert, daß sich Flächenkanten bei den relativen Verschiebungen
überschneiden. Hierbei sollte insbesondere der die Berührfläche enthaltende Oberflächenteil der Zwischenstücke
den entsprechenden Oberflächenteil der Bremsbackenenden im
unbetätigten Zustand beiderseits axial und nach außen radial überschreiten, wie dies den zu erwartenden Verschiebungen
zwischen diesen Flächen entspricht.
Vorteilhafterweise sind die gegenseitigen Berührflächen der Zwischenstücke und Bremsbackenenden jeweils von Materialien,
die gegeneinander einen niedrigen Haftreibungskoeffizienten be^·
sitzen, gebildet. Hierdurch wird erreicht, daß diese Flächen, wenn die Voraussetzungen für eine relative Verschiebung gegeben
sind, sich auch tatsächlich gegeneinander verschieben und nicht zu Verbiegungen od. dgl. führen.
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Durch ein G-leiten der Berührflächen aufeinander ist
sichergestellt, daß die Kraftübertragung nur senkrecht zu dieser Berührungsfläche erfolgt.
V/eitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf
der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht bei abgenommener Bremstrommel
auf eine zwischen zwei auseinanderzuspreizenden Bremsbackenpaarenden befindliche erfindungsgemäße
Betätigungsvorrichtung einer Simplexbremse, teilweise geschnitten, und
Fig. 2 einen Schnitt in einer Ebene U-II in Fig. 1.
Fig. 2 einen Schnitt in einer Ebene U-II in Fig. 1.
Ein in der Bremstrommel undrehbar angeordneter Bremsenträger 1 trägt zwei Bremsbackenpaare 3,4 und 5,6 sowie Organe
zu deren direkter Betätigung. Von den Bremsbacken 3r4,5,6 sind
nur die oberen, auseinanderspreizbaren Enden dargestellt. Die Bremsbacken werden durch nicht gezeigte Federn, die radial
zum Bremsträger oder tangential zwischen zwei gegenüberliegenden
Bremsbacken gespannt sein können, normalerweise außer Anlage mit der Bremstrommel gehalten. Zur Bremsbetätigung
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wird ein spreizender Keil 13 im Bereich zwischen den Bremsbackenpaaren
3,4 und 5,6 durch hydraulischen, mechanischen oder sonstigen Antrieb vorgeschoben und drückt hierbei
die bremsbackenbeaufschlagenden Gelenkbügel 25 und 25!
auseinander. Hierbei greift der Keil an Rollen 27 und 27' an, die auf Bolzen 26 bzw. 26' sitzen, welche mit den Gelenkbügeln
25 bzw. 25* fest verbunden sind* Die Rollen 27
und 27' sind außerdem jeweils mit einem Lenker 24 bzw. 24*
verbunden, der seitlich mittels eines Bolzens 23 bzw. 23' am Bremsenträger 1 angelenkt ist. Die Rollen 27 und 27' sind,
in Axialrichtung gesehen, jeweils in der Mitte des Gelenkbügels 25 bzw. 251 angeordnet. Mit den äußeren.Enden ruhen
die Gelenkbügel schwenkbar auf an den Bremsbacken 3 bis 6 angeordneten Bremsbackenenden 44. Durch die schwenkbare Anordnung
ist erreicht, daß sich im Fall ungleicher Bremsbetätigungswege für die nebeneinanderliegenden Bremsbacken
doch gleiche Betätigungskräfte ergeben.
Die Übertragungsglieder zwischen dem Gelenkbügel 25 bzw. 25' und dem jeweiligen Bremsbackenende 44 bestehen aus
einer Kugel 42 und einem Zwischenstück 43. Das Zwischenstück 43 weist seitliche Ausnehmungen auf und ist mittels einer
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in diese Ausnehmungen eingreifenden Bügelfeder 46, die den Gelenkbügel 25 "bzw. 25' umfaßt, elastisch mit diesem
verbunden. Die Kugel 42 ruht im Gelenkbügel 25 bzw. 25f
in einer zur Bremsbacke hin offenen kugelkalottenförmigen
Ausnehmung 47 und im Zwischenstück 43 in einer entsprechend
ausgebildeten, zum Gelenkbügel 25 hin offenen Ausnehmung 48. Die Tiefe der Ausnehmungen ist so gewählt, daß eine Verschwenkung
des Gelenkbügels im zulässigen Maß durch das in seiner Neigung konstante Zwischenstück 43 nicht behindert
wird.
Das Zwischenstück 43 liegt mit einer ebenen Berührfläche 45 am jeweiligen Bremsbackenende 44 an. Ein kraftschlüssiges
Aufliegen des Bremsbackenendes 44 am Zwischenstück 43 wird durch die die Bremsbacken zur Mitte zu ziehenden
Federn bewirkt. Die jeweiligen Flächen 45 sind verhältnismäßig glatt poliert und besitzen nur eine geringe Reibung
gegeneinander.
Bei einer axialen Verschiebung einer Bremsbacke während der Bremsbetätigung, bei einer axialen Verschiebung des
Angriffspunktes des Gelenkbügels aufgrund einer erheblichen
Verschwenkung desselben, die eine axiale Annäherung ihrer
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Angriffspunkte auf die Bremsbackenenden bewirkt, und schließlich bei einem sehr erheblichen Bremsbetätigungsweg, der zu
einer gewissen Axialverschiebung der Gelenkbügel aufgrund der Drehbewegung der Lenker 24 bzw. 24l führt, verschieben sich
das Zwischenstück 43 und das Bremsbackenende 44 gegeneinander, unter Wahrung des Neigungswinkels der Berührflächen 45 gegen
die Bremsbacke. Der Kraftübertragung vom Gelenkbügel zur Bremsbacke wird somit durch Axialbewegungen der Teile keine Axialkomponente
mitgeteilt.
Die dem Bremsbackenende 44 zugewandte Fläche des Zwischenstücks 43 ist größer ausgebildet als die Gegenfläche
des Bremsbackenendes 44, so daß letztere bei Verschiebungen
stets innerhalb der Fläche des Zwischenstücks 43 liegt und somit bei gleichem Kraftaufwand die Berührfläche 25 in allen
Stellungen einer gleichen Flächenpressung ausgesetzt ist.
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Claims (5)
1. InnenbackenbremseImit mindestens zwei nebeneinander
in einer Bremstrommel angeordneten Bremsbackenpaaren, deren jeweils in Axialrichtung nebeneinander liegende Enden,
auf die eine Bremsbetätigungsanordnung wirkt, durch einen
an beiden Bremsbackenenden schwenkbar aufsitzenden Gelenkbügel verbunden sind, der zwischen den Aufsitzpunkten eine
mit einem seitlich angelenkten Lenker drehbar verbundene Rolle trägt, die an einer Flanke eines bei Bremsbetätigung
sich verschiebenden Keils anliegt, nach Patent ... (Patentanmeldung D 51 620 II/63c), dadurch gekennzeichnet, daß diq
Gelenkbügel (25,25*) an den Bremsbacken.enden (44) jeweils
über ein Zwischenstück (43), das mit einer ebenen, zur Kraftübertragungsrichtung
senkrechten Berührfläche (45) kraftschlüssig am Bremsbackenende (44) anliegt, und über eine
Kugel (42), die in Ausnehmungen (47,48) mit kugelkalottenförmigem Grund im Zwischenstück (43) bzw. im Gelenkbügel
(25,25*) lose angeordnet ist, aufsitzen.
2. Innenbackenbremse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das Zwischenstück (43) in Richtung auf den Ge-
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lenkbügel (25,25') zu drückende, diesen umgreifende Bügelfeder
(46).
3. Innenbackenbremse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die ebene Berührfläche (45) zwischen
den Zwischenstücken (43) und den Bremsbackenenden (44) enthaltende
Oberflächenteil eines der beiden sich berührenden Elemente (43,44) flächig größer ausgebildet ist als der entsprechende,
nur die Berührfläche umfassende Oberflächenteil des anderen der beiden sich berührenden Elemente (43,44).
4. Innenbackenbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Berührfläche (45) enthaltende Oberflächenteil
der Zwischenstücke (43) den entsprechenden Oberflächenteil der Bremsbackenenden (44) im unbetätigten Zustand
axial beiderseits und radial nach außen überschreitet.
5. Innenbackenbremse nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen Berührflächen der Zwischenstücke (43) und Bremsbackenenden (44) jeweils von
Materialien, die gegeneinander einen niedrigen Haftreibungskoeffizienten besitzen, gebildet sind.
109838/Π21 7
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0051620 | 1966-11-23 | ||
| DED0052885 | 1967-04-21 | ||
| DED0052885 | 1967-04-21 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1630280A1 true DE1630280A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE1630280B2 DE1630280B2 (de) | 1972-11-09 |
| DE1630280C DE1630280C (de) | 1973-06-14 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1555173B1 (de) | 1970-12-10 |
| DE1630280B2 (de) | 1972-11-09 |
| GB1194743A (en) | 1970-06-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |