DE1629782B2 - Vorrichtung zum herstellen eines bandes aus thermoplastischem schaumstoff - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen eines bandes aus thermoplastischem schaumstoffInfo
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Description
vor, daß als an sich bekanntes, in der gleichen Ebene wie die Schlitzdüse und im Abstand von dieser liegendes
Unterstützungsteil zur Unterstützung der Unterseite des Bandes nach dem Austritt aus der Schlitzdüse
ein etwa kreisbogenabschnittförmiger Jochbogen konzentrisch zur Schlitzdüse angeordnet ist.
Diese bedeutet, daß das unmittelbar nach seinem Austritt aus der Schlitzdüse noch verformbare Band
mit seiner Unterseite auf diesen Jochbogen aufläuft und auf seiner gesamten Fläche von diesem abgestützt
wird. Dies bedeutet weiter, daß das Band in allen Richtungen gleichmäßig aufschäumt und damit auf
seiner gesamten Breite gleiche Dichte erhält.
Eine zweckmäßige Weiterbildung sieht vor, daß der Jochbogen in einstellbarem Abstand von der
Schlitzdüse angeordnet ist. Damit läßt sich die Dicke des Bandes einstellen.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß die Ausbreitkammer und die Schlitzdüse in einer etwa rechtwinklig
zur Achse der in die Ausbreitkammer mimdenden Öffnung liegenden Ebene angeordnet sind.
Damit wird die Förderrichtung der Masse auf ihrem Weg von der Öffnung in die Ausbreitkammer um etwa
90° geändert. Damit wird vermieden, daß der Strömungsdruck der Masse im mittleren Teil der Ausbreitkammer
größer als an deren Randbereichen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die der Öffnung gegenüberliegende Wand
der Ausbreitkammer gegenüber der Öffnung einen größeren Abstand von der ihr gegenüberliegenden
Wand der Ausbreitkammer hat als im Bereich der Schlitzdüse. Damit erhält die Ausbreitkammer in
Richtung der Achse der in die Ausbreitkammer mündenden Öffnung gegenüber dieser Öffnung eine wesentlich
größere Tiefe als im Bereich der Düsenaustrittsöffnung, so daß der Strömungsdruck und die
Strömungsgeschwindigkeit der Masse in der Ausbreitkammer überall im wesentlichen gleichmäßig sind.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß die Ausbreitkammer die Gestalt eines Sektors aus einem flachen
Kegel hat. Zweckmäßig wird eine Wand der Aüsbreitkammer von einer biegsamen Platte gebildet,
deren an der Schlitzdüse liegender Rand auf Stellvorrichtungen zur Einstellung der Breite der Schlitzdüse
abgestützt ist.
Schließlich ist noch vorgesehen, daß im Jochbogen ein Kanal zum Durchleiten eines Kühlmittels ausgebildet
ist.
Am Beispiel der in der Zeichnung gezeigten Ausführungsform wird die Erfindung näher erläutert. In
der Zeichnung ist
F i g. 1 eine Stirnansicht auf das Gerät,
F i g. 2 in größerem Maßstab ein Schnitt entlang der Schnittlinie 2-2 in F i g. 1,
F i g. 3 ein Schnitt durch ein in F i g. 2 gezeigtes Ventil.
F i g. 4 eine Ansicht von hinten,
F i g. 5 ein Schnitt entlang der Schnittlinie 5-5 in F ig. 4,
F i g. 6 eine Ansicht eines Einsatzstückes,
F i g. 7 ein Schnitt entlang der Schnittlinie 7-7 in F i g. 6 und
F i g. 8 die Ansicht einer zwischen Endhaube und Formlippe angeordneten sogenannten Futterscheibe.
F i g. 2 zeigt einen Extruder 10 mit einem Längskanal
11, der am Ende 12 mit thermoplastischer Masse gespeist wird. Das andere Ende des Kanals 11 tritt
durch einen Spritzkopf 13 hindurch und endigt in Verbindung mit einer konvergierenden Öffnung 15, die in
der Mitte einer kreisförmigen, biegsamen Platte 14 angeordnet ist.
Eine ebenso kreisförmige Endhaube 16 fluchtet mit der biegsamen Platte 14 und ist mit Schrauben 17
am Spritzkopf 13 befestigt, wobei die Schrauben 17 gemäß der Darstellung in F i g. 1 in Ausnehmungen 18
der Endhaube 16 versenkt sind und durch Öffnungen in der Platte 14 hindurch in den Kopf 13 ragen. Die
Innenseite der Endhaube 16 weist gemäß der Darstellung in F i g. 5 eine kegelförmige Ausnehmung auf, die
eine zum Kanal 11 und der Öffnung 15 koaxiale Ausbreitkammer 22 bildet. Diese Kammer 22 hat eine
Wand 19, deren Rand, der mit der Umfangslinie der Bodenfläche des die Kammer bildenden Kegels zusammenfällt,
etwas kleineren Durchmesser als die Endhaube 16 hat. Ein im einzelnen in den F i g. 6 und
7 dargestelltes Einsatzstück 20 entspricht in seiner äußeren Form im wesentlichen der kegeligen Gestalt der
Kammer 22, nur daß der obere Teil dieses Kegels mit einem V-förmigen Ausschnitt 21 versehen ist, der,
wenn das Einsatzstück konzentrisch in der Kammer
22 sitzt, die divergierenden, radial verlaufenden Begrenzungen dieser Ausbreitkammer 22 bildet, deren
gegenüberliegende Wand vom oberen Teil der Platte 14 gebildet wird. Die Kammer 22 mündet nach außen
in eine bogenförmige Schlitzdüse 22 a. Aus F i g. 2 erkennt man, daß das Einsatzstück 20 — abgesehen von
dem V-förmigen Ausschnitt 21 — gemäß der Darstellung bei 20 α massiv ausgebildet und mit Schrauben
23 an der Endhaube 16 befestigt ist. Das Einsatzstück 20 ist außerdem mit Ausnehmungen 24 (F i g. 6) versehen,
durch die die Schrauben 17 hindurchtreten.
Eine kreisförmige Unterlagscheibe 25 ist auf der Vorderseite der Platte 14 angeordnet, und zwischen
der Unterlagscheibe 25 und der gegenüberliegenden Seite der Endhaube 16 mit dem in dieser angeordneten
Einsatzstück 20 ist eine Futterscheibe 26 vorgesehen.
Aus F i g. 8 erkennt man, daß das Futter im wesentlichen die gleiche Gestalt hat wie das Einsatzstück 20.
Ein V-förmiger Ausschnitt 26 α ist vorgesehen, der mit dem Ausschnitt 21 des Einsatzstückes 20 fluchtet. Das
Futter hat jedoch einen Durchmesser, der gleich dem Durchmesser der Endhaube 16 ist, so daß sich das
Futter über den radialen Rand des Einsatzstückes erstreckt.
Im Einbauzustand begrenzen die Ränder des Ausschnittes 26 α des Futters 26 daher die bogenförmige
Länge der Schlitzdüse 22 a, die sich im allgemeinen über einen Winkel von weniger als 180° erstreckt.
Zur Führung und Steuerung der Spritzmasse nach dem Austritt aus der Düse ist in der Nähe der Düsenränder
ein Jochbogen 27 vorgesehen. Der Jochbogen besteht aus einem senkrecht angeordneten und quer
gekrümmten Rohr, das auf einem Querstab 28 montiert ist. Dieser wird von einem Stellkopf 30 einstellbar
auf einem senkrechten Ständer 29 getragen. Das obere Ende des Ständers 29 ist mit Bolzen 29 a am Spritzkopf
13 befestigt. Der Stellkopf 30 weist einen senkrechten Schlitz 30 α auf, in dem der Ständer 29 verschieblich
gelagert ist. Klemmschrauben 31 sind vorgesehen, um den Kopf 30 in seiner senkrecht eingestellten
Stellung sicher zu befestigen. Diese senkrechte Einstellung wird durch eine senkrechte Stellschraube
32 bewirkt, die mit einem entsprechenden Gewinde im Kopf 30 im Eingriff steht und einen Stellkopf 33 aufweist.
Auf diese Weise kann man den Kopf 30 auf dem
Ständer 29 auf und ab bewegen, wobei gleichzeitig der Querstab 28 und der Jochbogen 27 auf und ab bewegt
werden.
Die Drehstellung des Jochbogens 27 wird mit einer Stellschraube 34 verändert, die durch den Querstab
28 durch mit einem Gewinde im Stellkopf 30 im Eingriff steht. Zwischen dem Querstab 28 und dem Stellkopf
30 sind Reibscheiben 35 angeordnet.
Der Jochbogen 27 ist als Rohr ausgebildet, so daß man eine Kühlflüssigkeit durchführen kann. Ein Ankleben
der Spritzmasse wird verhütet, wenn diese über den Jochbogen wandert. Zur Verhinderung des Anklebens
kann außerdem die Oberfläche des Jochbogens mit einem das Anhaften verhindernden Werkstoff,
wie etwa Polytetrafluoräthylen, beschichtet sein.
Um dem Bedienungsmann die Möglichkeit zu geben, Formteile auszuwechseln, ohne die die Düse
speisende Extrudereinrichtung abzuschalten, ist im Extruder 10 ein Ventil 36 vorgesehen, das die Strömung
der Masse durch den Kanal 11 steuert. In F i g. 2 ist die Ventilbohrung 38 in ihrer Öffnungsstellung
dargestellt. In F i g. 3 ist das Ventil in Schließstellung dargestellt. Das Ventil wirkt als Umlaufventil,
bei dem in der Schließstellung die in den Extruder 10 eintretende Masse durch nach unten mündende Öffnungen
37 abgeführt wird, während der Kanal 11 durch Querstellung der Bohrung 38 verschlossen ist.
Bei einer derartigen Ausführung des Extruders kann man die Schrauben 17 lösen, um das Futter 26 und den
Einsatz 20 gegen entsprechende Teile anderer Größe auszutauschen, wenn man ein schmäleres oder breiteres
Band herstellen will. Wenn die Austauschteile eingesetzt und wieder befestigt sind, dreht man das Ventil
36 um 90°, so daß der Durchfluß wieder hergestellt ist.
Bei Bedarf werden zusätzliche Heizbänder 39 und 40 um das Einlaßende und das Auslaßende des Extruders
10 angeordnet, was in F i g. 2 dargestellt ist. 12 a ist eine Anschlußbohrung für ein Druckmeßgerät.
Im Betrieb wird geschmolzener Kunststoff, in dem ein Schäummittel, wie Pentan, gelöst ist, unter Druck
in den Einlaß 12 des Kanals 11 eingeführt. Das Schäummittel bringt die thermoplastische Masse schließlich
zum Aufschäumen. Solange der unter Druck stehende thermoplastische Werkstoff noch nicht aus der
Schlitzdüse 22 a ausgetragen ist, bleibt das Schäummittel in der flüssigen Phase. Unmittelbar nach dem
Austritt aus der Düse erfährt jedoch das Band S durch die Beseitigung des Druckes auf die Spritzmasse eine
dreidimensionale Expansion, was bereits erläutert wurde, wobei durch die divergierenden Wände 19 der
Ausbreitkammer 22 sowie durch die V-förmigen Ausnehmungen 21 und 26 α im Einsatzstück 20 und im
Futter 26 eine gleichförmige Verteilung des Druckflusses an allen Stellen entlang der bogenförmigen
Düsenlippe erreicht wird, so daß keine Beanspruchun-
S gen oder Verformungen in der Spritzmasse auftreten. Wenn die Spritzmasse aus der Düse austritt und expandiert,
bewegt sie sich weiter radial nach außen zum Jochbogen 27, wobei dieser geometrisch derart gestaltet
ist, daß er die bestmögliche Anpassung an die
ίο Breitenexpansion bezogen auf die Zeit bietet. Das
Band 5 wird dann über den Jochbogen 27 geführt und kann unter einem schrägen oder spitzen Winkel zur
Ebene des Jochbogens 27 abgezogen werden.
Wenn der Jochbogen 27 konzentrisch zur bogenförmigen
Schlitzdüse 22 α bogenförmig ist, ist es nicht erforderlich, die Spritzmasse unter einem Winkel von
mehr als 90° zur Jochbogenebene vom Jochbogen wegzuführen. Wenn der Abführungswinkel jedoch
kleiner als 90° wird und mit der Jochbogenebene einen spitzen Winkel bildet, das heißt sich der parallelen
Richtung annähert, kann man den Jochbogen auch nicht konzentrisch ausbilden, indem man ihm beispielsweise
eine mehr elliptische als bogenförmige Gestalt gibt oder indem man seine Mittellinie näher an
die Düsenöffnung heranführt. Es wurde gefunden, daß es in der Praxis im allgemeinen am besten ist, das
Band S nahezu parallel zur Jochbogenebene und um 180° aus der Ebene verschwenkt vom Jochbogen abzuziehen,
in der die Masse von der Düsenöffnung zum Jochbogen wandert. In dem Raum zwischen der bogenförmigen
Düsenöffnung und dem Jochbogen werden die Wellungen oder Falten eines sich expandierenden
Bandes S sehr schnell beseitigt. Beste Leistungen wurden erzielt, wenn das Maß der seitlichen Expansion
der Masse mit der Strömungsgeschwindigkeit zwischen der Düsenöffnung und dem Jochbogen 27
übereinstimmt. Unter diesen Umständen kommt es nicht einmal zum Beginn der Entstehung von Falten
oder Wellungen.
Es wurde bereits erwähnt, daß die Platte 14 biegsam und einstellbar ist. Man kann die Platte 14 mit
Stellvorrichtungen 14 α ausbilden. Die Platte 14 wird so dick gemacht, daß jedenfalls so viel Biegsamkeit
gegeben ist, wie für eine Verstellung erforderlich ist.
Je dicker die Platte ist, desto weniger lokalisiert ist die Wirkung einer Ausbiegung durch die Stellvorrichtung.
Wenn eine größere örtliche Ausbiegung erforderlich ist, macht man die Platte 14 dünner oder man stellt sie
aus einem Schichtmaterial statt aus einem einzelnen Stück her, um größere Biegsamkeit zu erzielen. Wenn
geringere Biegsamkeit gewünscht wird, kann man die biegsame Platte 14 dicker machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Herstellen eines Bandes aus kanals begrenzt ist und folglich ein der Querschnittsthermoplastischem
Schaumstoff mit einem Düsen- 5 form dieses Formkanals entsprechender Strang entkopf,
in dem hinter der auf einem Kreisbogenab- steht. Ein homogener poröser Körper oder Strang ist
schnitt liegenden Schlitzdüse eine im wesentlichen mit diesem bekannten Verfahren und dieser bekannten
kreissektorförmige Ausbreitkammer angeordnet Vorrichtung nicht herstellbar, weil einerseits der über
ist, in die die heiße, ein Treibmittel enthaltende die schlitzförmige Düse wirksame Förderdruck der
thermoplastische Masse durch eine etwa im Mit- io thermoplastischen Masse im mittleren, vor der
telpunkt des Kreises liegende Öffnung eingespritzt Schlitzdüse liegenden Teil des Formkanals zwangwird,
dadurch gekennzeichnet, daß als läufig größer als in den erweiterten Randteilen ist und
an sich bekanntes, in der gleichen Ebene wie die weil andererseits die thermoplastische Masse infolge
Schlitzdüse (22 a) und im Abstand von dieser lie- der Wandreibung im Bereich des Formkanals in den
gendes Unterstützungsteil zur Unterstützung der 15 Randbereichen des Stranges stärker gebremst wird als
Unterseite des Bandes (S) nach dem Austritt aus im Kern des Stranges. Die Herstellung völlig homogeder
Schlitzdüse ein etwa kreisbogenabschnittför- ner Stränge ist auf dieser Vorrichtung nicht möglich,
miger Jochbogen (27) konzentrisch zur Schlitz- Bekannt ist weiter eine Breitschlitzdüse zum Herdüse
angeordnet ist. stellen von Bändern oder Folien aus thermoplastischem
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 20 Kunststoff mit einem sich von der Düseneintrittsöffkennzeichnet,
daß der Jochbogen (27) in einstell- nung nach beiden Seiten zum Düsenaustrittspalt
barem Abstand von der Schlitzdüse (22 a) an- gleichmäßig verbreiternden, in eine Gleichlaufzone
geordnet ist. übergehenden Innenraum für den durchfließenden
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- Kunststoff. Der Innenraum entspricht der flachgeodurch
gekennzeichnet, daß die Ausbreitkammer 25 metrischen Abwicklung eines kegelförmigen Ring-(22)
und die Schlitzdüse (22 a) in einer etwa recht- Spaltes, so daß die Düsenaustrittsöffnung etwa auf
winklig zur Achse der in die Ausbreitkammer einem Kreisbogen liegt und folglich überall gleichen
mündenden Öffnung (15) liegenden Ebene an- Abstand von der Düseneintrittsöffnung hat. Hiergeordnet
sind. durch soll erreicht werden, daß der Massedruck an
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch ge- 30 der Düsenaustrittsöffnung überall etwa gleich ist, so
kennzeichnet, daß die der Öffnung (15) gegen- daß eine gleichmäßige, von Falten und Verdickungen
überliegende Wand (19) der Ausbreitkammer (22) freie Ware entsteht. Diese bekannte Breitschlitzdüse
gegenüber der Öffnung (15) einen größeren Ab- eignet sich nur zur Verarbeitung von nicht aufschäustand
von der ihr gegenüberliegenden Wand der menden treibmittelfreien thermoplastischen Kunst-Ausbreitkammer
(22) hat als im Bereich der 35 stoffen. Würde man einen ein Treibmittel enthalten-Schlitzdüse.
den, aufschäumenden Kunststoff mit dieser Breit-
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch ge- schlitzdüse spritzen, würde bereits in der etwa kreiskennzeichnet,
daß die Ausbreitkammer (22) die sektorförmigen Ausbreitkammer vor der auf einem Gestalt eines Sektors aus einem flachen Kegel hat. Kreisbogen liegenden Austrittsdüse eine Teilauf-
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch 40 schäumung des thermoplastischen Kunststoffes eingekennzeichnet,
daß eine Wand der Ausbreitkam- treten, da sich der Querschnitt der Ausbreitkammer
mer (22) von einer, biegsamen Platte (14) gebildet zwischen der Düseneintrittsöffnung und dem Düsenwird,
deren an der Schlitzdüse (22 a) liegender austrittsspalt seitlich stark verbreitert, so daß eine ein
Rand auf Stellvorrichtungen (14 a) zur Einstel- Treibmittel enthaltende Kunststoffmasse sich in dielung
der Breite der Schlitzdüse (22 a) abgestützt 45 ser Ausbreitkammer unter Aufschäumung seitlich
ist. ausbreiten würde, während im mittleren Bereich
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch kaum eine Aufschäumung stattfände. Dieser Vorgang
gekennzeichnet, daß im Jochbogen (27) ein Kanal wird durch die Tatsache begünstigt, daß der Strözur
Durchleitung eines Kühlmittels ausgebildet ist. mungsdruck im mittleren, um die Verlängerung der
50 Achse der Düseneintrittsöffnung herum liegenden Bereich der Ausbreitkammer zwangläufig größer als in
den Randbereichn ist. Infolge des hier höheren Druk-
kes findet hier eine geringere Auschäumung als in den
Randbereichen statt. Beim Austritt aus der kreisbo-
55 genabschnittförmigen Düsenaustrittsöffnung wird die
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Her- aufschäumbare thermoplastische Masse also in den
stellen eines Bandes aus thermoplastischem Schaum- Randbereichen bereits eine erhebliche Aufschäumung
stoff mit einem Düsenkopf, in dem hinter der auf erfahren haben, während der mittlere Teil noch wecinem
Kreisbogenabschnitt liegenden Schlitzdüse eine sentlich dichter ist. Bänder aus thermoplastischem
im wesentlichen kreissektorförmige Ausbreitkammer 60 Schaumstoff lassen sich mit dieser Breitschlitzdüse
angeordnet ist. in die die heiße, ein Treibmittel enthal- nicht spritzen.
tende thermoplastische Masse durch eine etwa im Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
Mittelpunkt des Kreises liegende öffnung eingespritzt Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, ein Gewird,
rät zu schaffen, mit dem sich aus thermoplastischem Bekannt ist eine Vorrichtung zum Herstellen porö- 65 Schaumstoff ein auf seiner ganzen Breite homogenes
:;^r Körper, bei denen eine thermoplastische Masse, Band, das heißt ein Band konstanter Dichte, hersteldie
ein Treibmittel enthält, durch eine gerade Schlitz- len läßt. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindüse
in einen Formkanal gespritzt wird, der sich so- dung bei einem Gerät der eingangs genannten Gattung
Applications Claiming Priority (3)
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| US47573465 | 1965-07-29 | ||
| DEW0042070 | 1966-07-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1629782A1 DE1629782A1 (de) | 1972-03-30 |
| DE1629782B2 true DE1629782B2 (de) | 1972-09-21 |
| DE1629782C DE1629782C (de) | 1973-04-26 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1487932A (fr) | 1967-07-07 |
| DE1629782A1 (de) | 1972-03-30 |
| US3387328A (en) | 1968-06-11 |
| GB1159561A (en) | 1969-07-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |