DE1629157C - Maschine zum Verschweißen oder Trenn schweißen von Bahnen aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents
Maschine zum Verschweißen oder Trenn schweißen von Bahnen aus thermoplastischem KunststoffInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ver- spieles einer Schweißmaschine gemäß der Erfindung
schweißen oder Trennschweißen von Bahnen aus an einein Beutelautomaten,
thermoplastischem Kunststoff an in Abständen auf- Fig. 2 eine abgebrochen dargestellte Seiteneinanderfolgenden
Stellen mit einer federnd gelager- ansieht der Schweißmaschine nach F i g. 1 in Richten
Backe, die zyklisch gegen eine unverschiebbar 5 tung des Pfeiles II,
gelagerte Gegenbacke und wieder zurückbewegbar F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in
ist, wobei der Hub durch eine im Maschinengestell Fig. 1,
gelagerte Antriebswelle über ein Getriebe erzeugt F i g. 4 eine nur schematisch angedeutete Seiten-
wird, der durch das Getriebe erzeugte Hub größer ansieht der Backen eines abgewandelten Ausfüh-
ist als der größte Abstand der Backe von der Gegen- io rungsbeispieles einer Schweißmaschine,
backe und der Differenzweg durch die federnde In einem Maschinengestell 1 ist als Unterlage für
Lagerung der Backe aufgenommen wird. eine in der Zeichnung nicht dargestellte, zur Bildung
Solche Maschinen werden z. B. für das Ver- von Beuteln dienende thermoplastische Kunststoffschweißen
oder Trennschweißen von Folienbahnen bahn eine Gegenbacke 2 drehbar gelagert, die zum
auf Beutelautomaten benutzt, bei denen eine um- 15 absatzweisen Bewegen der Kunststoffbahn über ein
gefaltete Folienbahn oder zwei übereinanderliegende Ritzel 3 antreibbar ist. Über der Gegenbacke 2 ist
Kunststoff-Folien zur Bildung von Beuteln ver- eine beheizte Schweißbacke 4 angeordnet, die von
schweißt werden. Hierbei ist es auch bekannt, die einem Querträger 5 getragen wird, dessen beide
so gebildeten Beutel durch das Schweißen zwischen Enden in zwei auf und ab bewegbaren Schiebern 6
den Backen voneinander zu trennen. Beide Backen 20 gegen die Kraft von Federn 7 nach oben verschiebbar
können als beheizte Schweißbacken ausgebildet sein. gelagert sind. Zu diesem Zweck weisen die oberen
Es ist auch bekannt, nur eine Schweißbacke zu ver- Enden der Schieber 6 nach oben offene Aussparunwenden
und die feststehende Gegenbacke als gum- gen 8 auf, in denen auf die Enden 9 des Querträgers 5
mierte Unterlage auszubilden. aufgesetzte Lager 11 verschiebbar angeordnet sind.
Bei dem Schweißvorgang ist die Dauer der Be- 25 Zwischen den Lagern 11 und einer die Aussparung 8
rührung der Schweißbacke mit der Kunststoffbahn oben abschließenden festen Unterlage 12 ist an jedem
von großer Wichtigkeit. Diese Berührungsdauer er- Schieber 6 die entsprechende Druckfeder 7 angibt
sich aus der Differenz zwischen dem vom Ge- geordnet.
triebe erzeugten Hub und dem größten Abstand zwi- Die Schieber 6 sind zwischen vier am Maschinen-
schen den Backen, da während des sich durch die 30 gestell 1 drehbar gelagerten Rollen 13 gelagert. Am
Berührung der Backen ergebenden Differenzweges unteren Ende eines jeden Schiebers 6 greift eine
des Getriebes beide Backen aneinanderliegen. Pleuelstange 14 an, die den Schieber 6 mit einer Kur-
Bei den bekannten Maschinen mit um einen kon- bei 15 verbindet. Die den beiden Schiebern 6 zustanten
Hub bewegbarer Schweißbacke wird die Be- geordneten beiden Kurbeln 15 sitzen an Kurbelrührungsdauer
dadurch eingestellt, daß der größte 35 scheiben 16, die an den beiden Enden einer gemein-Abstand
der Backen voneinander verändert wird, samen als Antriebswelle dienenden Kurbelwelle dieso
daß sich dadurch der Differenzweg verändert. nenden Kurbelwelle 17 befestigt sind, die mittels
Hierbei kann jedoch der für die Schweißdauer maß- eines Zahnrades 18 mit einem in der Zeichnung nicht
gebende größte Abstand der Backen voneinander nur dargestellten Antrieb verbunden ist. Die Kurbeldurch
verhältnismäßig komplizierte Verstelleinrich- 40 scheiben 16 bilden also zusammen mit der Pleueltungen
und nur im Ruhezustand der Maschine ver- stange 14 ein den Hub der Schieber 6 erzeugendes
ändert werden. Getriebe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Die beiden Enden der Kurbelwelle 17 sind in den
Maschine zum Verschweißen oder Trennschweißen mittleren Bereichen von zwei Armen 19 drehbar ge-
von Bahnen aus thermoplastischem Kunststoff zu 45 lagert. Jeder dieser Arme 19 ist mit seinem einen
schaffen, bei der die Schweißdauer während des Ende um eine beiden Armen 19 gemeinsame Achse
Laufes der Maschine eingestellt werden kann. 21 schwenkbar gelagert. Das andere Ende des Armes
Diese Aufgabe ist bei einer Maschine der ein- 19 weist einen Schlitz 22 auf, in den ein Exzenter 23
gangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch einer zur Welle 17 parallelen Exzenterwelle 24 eingelöst,
daß die Lager für die Antriebswelle im Ma- 50 greift. Die Exzenterwelle trägt einen Hebel 25, mittels
schinengestell verschiebbar und feststellbar sind. Die dessen sie von Hand verstellbar ist.
während des Betriebes der Maschine ruhenden Lager Durch die oben beschriebene Anordnung bildet der Antriebswelle können ohne weiteres auch wäh- die Kurbelwelle 17 einen um ihre während des Berend des Betriebes verschoben und festgestellt wer- triebes feststehende Achse umlaufenden Teil, dessen den, so daß dadurch gleichzeitig auch das Getriebe 55 Lager im Arm 19 im Maschinengestell dadurch ververschoben und der für die Schweißdauer maß- schiebbar und feststellbar gelagert ist, daß das Lager gebende größte Abstand der Backen voneinander um eine zur feststehenden Achse der Welle 17 parverändert werden kann. allele zweite feststehende Achse 21 schwenkbar ist.
während des Betriebes der Maschine ruhenden Lager Durch die oben beschriebene Anordnung bildet der Antriebswelle können ohne weiteres auch wäh- die Kurbelwelle 17 einen um ihre während des Berend des Betriebes verschoben und festgestellt wer- triebes feststehende Achse umlaufenden Teil, dessen den, so daß dadurch gleichzeitig auch das Getriebe 55 Lager im Arm 19 im Maschinengestell dadurch ververschoben und der für die Schweißdauer maß- schiebbar und feststellbar gelagert ist, daß das Lager gebende größte Abstand der Backen voneinander um eine zur feststehenden Achse der Welle 17 parverändert werden kann. allele zweite feststehende Achse 21 schwenkbar ist.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfin- Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausdung
sind zum Verschieben der Lager diese um eine 60 führungsbeispiel muß die Folienbahn während des
zur Antriebswelle parallele, feststehende Achse Schweißens immer angehalten werden. Die Erfindung
schwenkbar. Zum Schwenken und Feststellen der ist jedoch auch bei einer Schweißmaschine anwend-Antriebswelle
kann hierbei ein mit einem Handhebel bar, bei der die Folienbahn nicht angehalten werden
versehener Exzenter vorgesehen sein. muß. Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Maschine
Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung 65 ist schematisch in F i g. 4 dargestellt. Dort dient als
von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbei- Gegenbacke 102 eine drehbar gelagerte Walze, die
spielen im einzelnen erläutert. Es zeigt mit der Schweißbacke 104 zusammenwirkt, die gegen-
F i g. 1 einen Querschnitt eines Ausführungsbei- über ihrem Querträger 105 gegen die Kraft von
Federn 107 verschiebbar ist. Der Querträger 105 ist um seine Achse 117 in nicht dargestellten Lagern
drehbar gelagert, die in der' gleichen Weise im Maschinengestell verstellbar sind wie die Lager der
Welle 17 beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 3.
Claims (3)
1. Maschine zum Verschweißen oder Trennschweißen von Bahnen aus thermoplastischem
Kunststoff an in Abständen aufeinanderfolgenden Stellen mit einer federnd gelagerten Backe, die
zyklisch gegen eine unverschiebbar gelagerte Gegenbacke und wieder zurück bewegbar ist, wobei
der Hub durch eine im Maschinengestell gelagerte Antriebswelle über ein Getriebe erzeugt
wird, der durch das Getriebe erzeugte Hub größer ist als der größte Abstand der Backe von
der Gegenbacke und der Differenzweg durch die federnde Lagerung der Backe aufgenommen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (19) für die Antriebswelle (17) im Maschinengestell
verschiebbar und feststellbar sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben der Lager
(19) diese um eine zur Antriebswelle (17) parallele, feststehende Achse (21) schwenkbar sind.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schwenken und Feststellen
der Antriebswelle (17) ein mit einem Handhebel versehener Exzenter (23) vorgesehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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