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DE1629065C - Trocknungsluft Blasvorrichtung - Google Patents

Trocknungsluft Blasvorrichtung

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Publication number
DE1629065C
DE1629065C DE1629065C DE 1629065 C DE1629065 C DE 1629065C DE 1629065 C DE1629065 C DE 1629065C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
exhaust air
blowing device
air
drying
air intake
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine Trocknungsluft-Blas- liegenden Kammerwand gelangt und an dieser
vorrichtung mit Luftumwälzventilator, die in einer umgelenkt sowie anschließend durch das Trock-
Trocknungskammer unmittelbar unter der Kammer- nungsgut hindurch zum Zurückströmen gebracht
decke des Trocknungsgutstapels angeordnet ist. wird.
Bei Trocknungsluft-Blasvorrichtungen besteht das 5 In den Abluftansaugkanal der erfindungsmäßen
allgemeine Problem, Trocknungsluft in möglichst ge- Blasvorrichtung kann ein Frischluftkanal mit ein-
eigneter bzw. zweckmäßiger Weise an das Trock- stellbarer Drossel einmünden, um einen Teil der
nungsgut heranzubringen. Hat das Trocknungsgut Trocknungsluft ständig durch Frischluft zu ersetzen,
eine größere räumliche Ausdehnung, muß die Trock- der, mit Feuchtigkeit gesättigt, über Abluftöffnungen
nungsluft möglichst gleichmäßig auf das Gut verteilt io die Trocknungskammer verläßt,
werden, um ' einen einheitlichen Trocknungsprozeß Vorteilhafte weitere Ausbildungen des Erfindungs-
zu erreichen. . gegenstandes sind noch, daß die Öffnungen der
Da sehr starke Gebläse unwirtschaftlich und daher Ansaugstutzen durch je eine selbsttätig durch Überunzweckmäßig sind, hat man bisher entweder das druck öffnende Jalousie abgeschlossen sind, daß bei Trocknungsgut an den Austrittsöffnungen der Blas- 15 zweifacher spiegelbildlicher Verwendung der Luftluft mechanisch durch eine Transportvorrichtung kanäle und der Abluftsaugkanäle die an den zweiten vorbeigeführt oder eine Ventilationsvorrichtung am Kanal angeschlossenen Abluftsaugkanäle statt mit je stationären Trocknungsgut vorbeibewegt. Außerdem einem Frischluftkanal mit je einem Abluftrohr mit ist es bekanntgeworden, die Trocknungsluft ent- eingebautem Abluftventilator verbunden sind, daß je weder mittels einer größeren Anzahl von Quer- und 20 dabei zwei spiegelbildlich angeordnete Abluftansaug-Längswänden und darin in geeigneter Weise ange- kanäle einen gemeinsamen Ansaugstutzen haben und brachten Löchern und Schlitzen im Trocknungsraum daß der oder die Abluftansaugkanäle oberhalb der zu verteilen und an das Trocknungsgut heranzufüh- Trocknungskammerdecke verlegt sind, wobei die ren oder speziell bei größeren Räumen die Luftver- Ansaugstutzen und die Mündungsstutzen der Ansaugteilung mittels eines verzweigten Rohrleitungssystems 25 kanäle die Decke durchdringen.
zu gewährleisten. Die auf ihrem Weg über das Trocknungsgut mit
Alle diese bekannten Trocknungsluft-Blasvorrich- Feuchtigkeit angereicherte Trocknungsluft hat auf
tungen erfordern einen relativ großen apparativen Grund ihres geringeren spezifischen Gewichtes das
Aufwand und sind daher relativ teuer. Ziel der Erfin- Bestreben, nach oben aufzusteigen. Hierdurch bildet
dung ist eine Blasvorrichtung der eingangs ge- 30 sich in dem Raum oberhalb der Unterkante des
nannten Art, welche mit einem relativ geringen bau- Dreieckskanals ein Feuchtluftpolster. Die in dieses
liehen Aufwand ebenfalls zufriedenstellende Trock- Feuchtluftpolster einströmende Trocknungsluft rei-
nungsergebnisse liefert, also eine über den gesamten chert sich hier an Feuchtigkeit an, so daß sie stets mit
Trocknungsraum gleichmäßige Strömung der Trock- einem zur Vermeidung von Rissen in dem Trock-
nungsluft mit der gewünschten Temperatur und 35 nungsgut erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt auf das
Feuchtigkeit gewährleistet, wobei gleichzeitig auf Trocknungsgut auftrifft.
mechanisch bewegliche Elemente weitgehend ver- Ein. Teil der Trocknungsluft wird ständig durch
ziehtet ist und lange Rohrsysteme zur Luftverteilung angesaugte Frischluft ersetzt und verläßt, mit Feuch-
überflüssig sind. tigkeit gesättigt, über dem oder die Abluftöffnungen
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß 40 den Trocknungsraum.
die Blasvorrichtung aus einem etwa entlang der Gut- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich stapelkante verlaufenden Kanal mit im wesentlichen aus der Beschreibung an Hand der Zeichnung,
waagerechter Deckwand und keilförmigem, über F i g. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Trockeinen wesentlichen Teil der Kammerhöhe herab- nungskammer mit dem Ausführungsbeispiel;
reichendem Querschnitt besteht, daß der Kanal auf 45 F i g. 2 ist eine Draufsicht auf das Ausführungsseiner gegen das Trocknungsgut gerichteten Seite beispiel nach Fig. 1.
Ausblasöffnungen trägt und auf seiner dem Trock- Unterhalb der wärmeisolierten Decke 9 der Trocknungsgut abgewandten Seite mit mehrere Ventilato- nungskammer erstrecken sich die Trocknungsren und Heizelemente umfassenden Abluftansaug- kanäle 1, deren Ausblasöffnungen 2 in steilem Winkel kanälen verbunden ist, die durch außerhalb des Gut- 5° oberhalb der Stapelkante bzw. des Lagerungsrandes stapeis in die Trocknungskammer reichende Ansaug- des Trocknungsgutes 12 angeordnet sind. Das Trockstutzcn fortgesetzt werden. nungsgut, beispielsweise keramische Formlinge, ist
Der keilförmige Querschnitt des entlang der Gut- allseits dem Luftstrom zugänglich auf Gestelle aufstapelkante verlaufenden Kanals der Blasvorrichtung gesetzt. Die Pfeile geben die Luftströmungen an. Die soll dabei so weit von der Kammerdecke in die 55 Hauptströme werden ständig umgewälzt und geKammer herabreichen, daß der Kanal zusammen langen zwischen der Unterkante des Kanals 1 und mit dem unter ihm befindlichen Trocknungsgut eine dem Trocknungsgut hindurch zu den Abluftansauggewissc Unterteilung der Kammer in einen Bereich kanälen 4, in welchen sich die Ventilatoren 3 bemit zuströmender und in einen Bereich mit abströ- finden. Ein Teilstrom steigt als feuchtigkeitsgeschwänmcnder Blasluft gewährleistet. Dadurch wird die 60 gerte Luft auf und bildet ein Feuchtluftpolster ober-Trocknungsluft gezwungen, am Trocknungsgut vor- halb der Unterkante des Luftkanals 1.
beizustreichen, bevor sie in den Ansaugkanal der In die Abluftansaugkanäle 4 münden mit einstell-Blasvorrichtung eingesaugt und erwärmt bzw. ent- baren Drosselorganen 5 ausgerüstete Frischluftfeuchtet wird. Bei der erfindungsgemäßen Ausbil- kanäle 6, über die ständig Frischluft angesaugt wird. • dung der Trocknungsluft-Blasvorrichtung wird die 65 Eine entsprechende Luftmenge verläßt über selbst-Trocknungsluft schräg nach abwärts auf das zu tätig durch Oberdruck öffnende Jalousien als Feuchttrocknende Gut geblasen, wobei ein Teil des Luft- luft die Trocknungskammer. Hierzu sind die Abluftstromes bis zu der den Ausblasöffnungcn gegenüber- rohre 7 vorgesehen, in welche zusätzlich Abluft-
Ventilatoren 8 eingebaut sind. In den Abluftansaugkanälen 4 sind Heizvorrichtungen'eingebaut.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel erstrekken sich die beiden Luftkanäle 1 parallel zueinander im Mittelteil des zweiflügeligen Trocknungsraumes. Ihre Ausblasöffnungen 2 sind voneinander ab- und ihre Abluftansaugkanäle 4 einander zugewandt. Hierdurch ist eine besonders raumsparende, übersichtliche Bauweise verwirklicht. In weiterer Ausgestaltung dieser Bauform können je zwei einander zügewandte Abluftansaugkanäle 4 in einem gemeinsamen Ansaugstutzen zusammentreffen.
Die Abluftansaugkanäle 4 sind oberhalb der Decke 9 der Trocknungskammer verlegt, wobei die Ansaugstutzen 10 und die an die Luftkanäle 1 angesetzten Mündungsstutzen 11 die Decke durchdringen.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Trocknungsluft-Blasvorrichtung mit Luftumwälzventilator, die in einer Trocknungskammer unmittelbar unter der Kammerdecke seitlich des Trocknungsgutstapels angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasvorrichtung aus einem etwa entlang der Gutstapel- as kante verlaufenden Kanal (1) mit wesentlich waagerechter Deckwand und keilförmigem, über einen wesentlichen Teil der Kammerhöhe herabreichendem Querschnitt besteht, daß der Kanal (1) auf seiner gegen das Trocknungsgut (12) gerichteten Seite Ausblasöffnungen (2) trägt und auf seiner dem Trocknungsgut abgewandten Seite mit mehrere Ventilatoren (3) und Heizelemente umfassenden Abluftansaugkanälen (4) verbunden ist, die durch außerhalb des Gutstapels in die Trocknungskammer reichende Ansaugstutzen (10) fortgesetzt werden.
2. Trocknungsluft-Blasvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Abluftansaugkanal (4) ein Frischluftkanal (6) mit einstellbarer Drossel (5) mündet.
3. Blasvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen der Ansaugstutzen (10) durch je eine selbsttätig durch Überdruck öffnende Jalousie abgeschlossen sind.
4. Blasvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei zweifacher spiegelbildlicher Verwendung der Luftkanäle (1) und der Abluftansaugkanäle (4) die an den zweiten Kanal angeschlossenen Abluftansaugkanäle statt mit je einem Frischluftkanal (6) mit je einem Abluftrohr (7) mit eingebautem Abluftventilator (8) verbunden sind.
5. Blasvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei spiegelbildlich angeordnete Abluftansaugkanäle (4) einen gemeinsamen Ansaugstutzen haben.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Abluftansaugkanäle (4) oberhalb der Trocknungskammerdecke (9) verlegt sind, wobei die Ansaugstutzen (10) und die Mündungsstutzen (11) der Ansaugkanäle die Decke durchdringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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