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DE1629060U - Geodaetisches geraet. - Google Patents

Geodaetisches geraet.

Info

Publication number
DE1629060U
DE1629060U DE1949Z0000002 DEZ0000002U DE1629060U DE 1629060 U DE1629060 U DE 1629060U DE 1949Z0000002 DE1949Z0000002 DE 1949Z0000002 DE Z0000002 U DEZ0000002 U DE Z0000002U DE 1629060 U DE1629060 U DE 1629060U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
rotatable
geodetic device
geodetic
base plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949Z0000002
Other languages
English (en)
Other versions
DE817604C (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZEISS OPTON OPTISCHE WERKE
Original Assignee
ZEISS OPTON OPTISCHE WERKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ZEISS OPTON OPTISCHE WERKE filed Critical ZEISS OPTON OPTISCHE WERKE
Priority to DE1949Z0000002 priority Critical patent/DE1629060U/de
Publication of DE1629060U publication Critical patent/DE1629060U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Telescopes (AREA)

Description

  • Geodätisches Gerät Bei geodätischen Geräten, z. B, bei Nivellieren und Theodoliten, ist bekanntlich eine spielfreie und doch leichte Drehung um eine sehr genaue Vertikalachse erfor-
    derlich. Die bisher verwendeten zylindrischen und kegel-
    "-
    förmigen Achsen und die dazu gehörigen Büchsen sind nur
    schwer sehr genau zu schleifen und haben daher hinsichtlich
    ihrer Leistung häufig Mängel. Um diese zu umgehen, hat man auch schon das Vertikalachsensystem in Form einer auf Kugeln laufenden Platte ausgebildet. Wenn hier ein einwand-
    freier Gang erzielt werden soll, so erfordert das außerge-
    wohnlich gute Laufkugeln, eine Bedingung, die in der Praxis ebenfalls nur schwer erfüllbar ist, Die Erfindung betrifft ein geodätisches Geräts dessen Vertikalachsensystem ebenfalls aus einer auf einer Auflage drehbaren Platte besteht, wobei die Auflage im Gegensatz zur bekannten Anordnung jedoch keiner besonders genauen Bearbeitung bedarf. Erfindungsgemäß ist die Auflage als Dreipunktlagerung ausgebildet. Eine solche Lagerung hat bekanntlich den Vorteil, daß die durch die drei Punkte vorgegebene Ebene von einer darauf liegenden ebenen Platte stets genau eingehalten wird. Die drehbare Platte, die dann als Grundplatte z. B für das drehbare Fernrohr dienen kann, muß natürlich ebenso wie bei der bekannten Anordnung plan geschliffen sein. Planschljff bietet im Gegensatz zu einem Hohlschliff aber keine besondere Schwierigkeiten.
  • Um ein zügiges Drehen der Plai-te ohne notwendige Schmierung durch Öl und Fett zu erreichen, werden die drei Lagerpunkte, auf denen sich die Platte dreht, zweckmäßig als Graphitklötzchen ausgebildet.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken wird die drehbare Platte dadurch zentriert, daß an ihrer Unterseite in der Mitte ein Hohlkegel angeordnet wird, der einen mit der Grundplatte des Geräts fest verbundenen balligen Kegel umgreift. Der ballige Kegel liegt dann praktisch nur mit einer Linie am Hohlkegel an Auf den Lauf der Platte in Bezug auf die Dreipunkt-Lagerung hat diese Zentrierung keinen Einfluß. Selbstverständlich ist es auch mögliche umgekehrt an der drehbaren Platte den balligen Kegel und an der Grundplatte den diesen umgreifenden Hohkegel anzuordnena Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken wird die Feinverstellung des Vertikalachsensystems von der Grobverstellung völlig getrennt, und zwar vorzugsweise so, daß sowohl die Grob- wie die Feinverstellung den gesamten Verstellwinkel bestssichen können. Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß die drei Lagerklötze der drehbaren Platte von einer zweiten Platte getiagsn werden, die ihrerseits auf einer auf der festen Gerätegrundplatte vorgesehenen zweiten Dreipunkt-Lagerung frei drehbar ist. Die Feinverstellung kann dann zwischen die erste, obere und die zweite Platte geslegt werden, während die Grobverstellung durch Verdrehen der zweiten unteren Platte gegenüber der festen Gerätegrundplatte hervorgerufen wird. Als Feinverstellung kann ein zwischen den beiden Platten wirkender Schneckentrieb Verwendung finden, während die Grobverstellung zweckmäßig einfach von Hand durch Drehen der Platte erfolgt, Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel ein Nivellier gemäß der Erfindung dargestellt. Abb. 1 zeigt das Nivellier schematisch in der Seitenansicht zum Teil
    im Schnitt, während Abb. 2 einen Schnitt durch das
    Gerät nach Abb. 1 entsprechend der Linie A-B-C darstellt.
    Der in Abb. 1 gezeichnete Schnitt durch das Gerät ver-
    läuft längs der Linie. D-E in Abb. 2.
  • Das Fernrohr 1 des Nivelliers ist auf einer Trägerplatte 2 starr befestigte Diese Platte trägt an ihrer Unterseite drei Graphitklötzchen 5, die auf der planparallel geschliffenen Ringscheibe 3 aufliegen, Die Ringscheibe ihrerseits wieder ist auf drei weiteren Graphitklötzchen 6 drehbar gelagert, die in die Grundplatte 4 eingelassen sind. Zur Zentrierung der Scheibe 3 ist die Grundplatte 4-mit einem Bund 4''versehen, der in die Scheibe 3 eingreift. Die Scheibe 3 dreht sich auf der aus den Graphitklotzchen 6 bestehenden Dreipunktlagerung, während der Fernrohrträger 2 wiederum eben-
    falls mit der ue den Graphitklotzchen 5 bestehenden
    Dreipunktlserung auf der Ringscheibe 3 drehbar ist.
  • Die Zentrierung des Fernrohrträgers erfolgt mittels eines balligen Kegels 8, der in die Grundplatte 4 eingelassen ist. An der Unterseite des Fernrohrträgers 2 ist ein gerader Hohlkegel 9 vorgesehen, der den balligen Kegel 8 umgreift. Der Hohlkegel ist mittels einer federnden Lasche 10 an der Unterseite der Platte 2 festgeschraubt. Durch Einstellen des Federdrucks kann dabei eine mehr oder weniger starke Bremsung der Verstellbewegung erreicht werden. Um ein Abheben des Femrohrträgers 2 zu vermeiden, umgreift dieser mittels seines Außenmantels und eines anschraubbaren Bundes 2'die Grundplatte 4
    dem
    Die Verstellung des Fernrohrs erfolgt bei/Aus-
    führungsbeispiel nach Abb. 1 sowohl durch eine Grobwie durch eine Feinbewegung. Zur Feinbewegung dient eine Schnecke 11, die im Fernrohrträger 2 drehbar gelagert ist und in die Ringscheibe 3 eingreift (Abb.2). Zu diesem Zweck ist der äußere Rand dieser Ringscheibe als Schneckenrad ausgebildete Durch Verstellen der Rändel 7 erfolgt somit eine Feinerstellung des Fernrohrträgers 2 gegenüber der Ringscheibe 3. Diese ihrerseits ist gegenüber dem Geräteunterbau 4 grobverstellbar, und zwar indem man den Fernrohrträger 2 von Hand verschwenkt. Letzterer ist ja bei Nichtbetätigen@des Feintriebs gegenüber der Ringscheibe 3 blockierte

Claims (1)

  1. Schuhzansprüche ! Í
    1. Geodätisches Geräte dessen Vertikalachse- system aus einer zentrierten Platte besteht, die auf
    einer Auflage drehbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage als Dreipunktlagerung ausgebildet ist, 2. Geodätisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Platte mit einer geschliffenen Fläche auf den drei Lagerpunkten auf. liegt, 3. Geodätisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Lagerpunkte aus Graphitklötzehen bestehen, die auf einer Grundplatte befestigt sindt 4. Geodätisches Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Zentrierung der drehbaren Platte in der Mitte von deren Unterseite ein ballige Kegel oder ein Hohlkegel angeordnet ist, der in einem mit der Gerätegrundplatte fest verbundenen geraden Hohlkegel eingreift bzw. einen in gleicher Weise angeordneten balligen Vollkegel umgreift, 5, Geodätisches Gerät nach Anspruch 1 mit einer Grob-und einer Feinverstellung des Vertikalachsesystems, dadurch gekennzeichnet, daß die Grob-und die Feinverstellung unabhängig voneinander zu betätigen sind,
    6, Geodätisches Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Grob-wie die Feinverstellung den gesamten Drehwinkel bestreichen.
    7. Geodätisches Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Lagerpunkte der drehbaren Platte auf einer zweiten Platte angeordnet sind, die ihrerseits auf einer auf der festen Gerätegrundplatte angeordneten zweiten Dreipunktlagerung frei drehbar ist 8. Geodätisches Gerät nach » Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Platte und die Grundplatte die Lagerpunkte tragen und die dazwischen liegende zweite Platte planparallel geschliffen ist.
    9. Geodätisches Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Platten gegen ihre Lagerung mittels einer Feinstellschraube verdrehbar ist, während die zweite Platte gegenüber ihrer Lagerung unmittelbar von Hand grob verstellbar ist.
    10. Geodätisches Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine drehbare Platte, vorzugsweise die untere, einen Schneckenradkranz trägt, in den eine fest an der andern drehbaren Platte gelager-
    te, durch eine Hnadhabe drehbare Feinstellschnecke
    eingreift 11. Geodätisches Gerät naöh Anspruch 1 t dadurch
    gekennzeichnet, daß die Drehplatte mit einer einstellbaren Bremsung ausgerüstet ist, 12. Geodätisches Gerät nach Anspruch li dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Platte durch ein mit der festen Grundplatte zusammenwirkenden Ansatz gegen Abheben gesichert ist,
DE1949Z0000002 1949-10-05 1949-10-05 Geodaetisches geraet. Expired DE1629060U (de)

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DE1629060U true DE1629060U (de) 1951-10-11

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