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DE1628486U - Hochhub-sicherheitsventil, das in mehreren hubstufen abblaest. - Google Patents

Hochhub-sicherheitsventil, das in mehreren hubstufen abblaest.

Info

Publication number
DE1628486U
DE1628486U DEG8638DU DED0008638U DE1628486U DE 1628486 U DE1628486 U DE 1628486U DE G8638D U DEG8638D U DE G8638DU DE D0008638 U DED0008638 U DE D0008638U DE 1628486 U DE1628486 U DE 1628486U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
safety valve
valve
additional
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG8638DU
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Friedrich Gerdts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG8638DU priority Critical patent/DE1628486U/de
Publication of DE1628486U publication Critical patent/DE1628486U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Beschreibung zu der Gebrauchsmusteranmeldung der Firma Gustav F. Gerdts, Brames, Hemmstrasse 130 Hochhub-Sicherheitsventil, das in mehreren Hubstufen abbläst Beim Abblasen von Dampfkessel-Sicherheitsventilen, vor allem bei solchen, die mit vollem Hub öffnen (sogenannte Hoohhub-Sicherheitsventile) tritt ein sehr starkes Geräusch auf, da die austretende Dampfmenge sehr gross ist. Bei einem Sicherheitventil muss der Sitzquerschnitt so gross bemessen werden, dass ein Überschreiten des Kesseldruckes auch bei höchster Dampferzeugung und völligem Aufhören des Dampfverbra. Ta. bhes unmöglich ist. Die entsprechend diesem grossen Sitzquerschnitt und dem starken Druckgefälle ausblasende Dampfmenge führt sehr oft zu einem Überreissen von Wasser, so dass das Sicherheitsventil spuckt.
  • Die mit dem Abblasen so grosser Dampfmengen verbundene plötzliche Druckverringerung führt zu Temperatursenkungen, die wiederum Wärmespannungen zur Folge haben.
  • Wenngleich das Sicherheitsventil einen so grossen Querschnitt aus den genannten Gründen haben muss, so ist doch in vielen Fällen der Überschuss an Dampferzeugung nicht so gross, dass zum Abblasen der übererzeugten Dampfmenge der volle Querschnitt des Sicherheitsventiles erforderlich ist. Bei den bisher bekannt gewordenen Hochhub-Sioherheitsventilen öffnet sich aber beim Überschreiten des normalerweise zulässigen Kesseldruckes in jedem Falle das Sicherheitsventil mit vollem Querschnitte Nur bei ganz geringer Überschreitung des normalen Kesseldruckes öffnen manche Hochhub-Sioherheitsventile zuerst mit ganz geringem Hub (sogenanntes Vorblasen), da dann die ausströmende Dampfmenge noch nicht ausreicht, um die Hochhub-Einrichtungen (Zusatzfläche oder Hochhubkammer) wirksam zu machen. Die bei diesem Vorblasen austretende Dampfmenge ist aber so klein, dass in den meisten Fällen, also auch bei verhältnismässig geringer Dampfübererzeugung, der Kesseldruck weiter ansteigt und dann das Sicherheitsventil voll öffnet, wodurch die vorerwähnten Nachteile entstehen.
  • Durch die vorliegende Erfindung sollen nun die Schwierigkeiten beseitigt werden, die dadurch entstanden, dass auch bei geringer Dampfübererzeugung ein starkes Abblasen der Sicherheitsventile erfolgte. Erfindungsgemäss bläst das Sicherheitsventil nicht mehr plötzlich mit vollem Hub, sondern in zwei oder mehreren Hubstufen (ausser der Vorblasstufe) ab. Wenn die Dampfübererzeugung nur gering ist, öffnet das Sicherheitsventil nur mit einem Bruchteil, beispielsweise nut mit 1/2 oder 1/4 des vollen Hubes, und erst bei steigender Dampfübererzeugung und eni sprechend steigendem Kesseldruck mit grösserem Hub. Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die auf den Ventilkörper in Ventilschliessrichtung wirkende Kraft während der Hauptöffnungsbewegung des Ventils-also auch abgesehen von einem gegebenenfalls vorgesehenen Vorblasestadiumabsatzweise wächst. Vorzugsweise werden dem während des Hauptöffnens allmählich wachsenden Gegendruck bei ein oder mehreren vorbestimmten Hubhöhen zusätzliche Gegendrücke sprunghaft überlagert. Konstruktiv kann man dies beispielsweise dadurch erreichen, dass ausser der normalen, den Offnungsdruok des Sicherheitsventiles bestimmenden Schliessfeder oder dem Belastungsgewicht eine oder mehrere Zusatzfedern oder Zusatzbelastungsgewichte angeordnet sind, die aber so eingebaut sind, dass sie erst bei Erreichen eines gewissen Teiles des Ventilhubes ihre Kraft direkt oder mittelbar auf den Ventilteller des Sicherheitsventiles ausüben. Von der Hubstellung an, bei der die zusätzliche Feder oder das zusätzliche Gewicht wirksam wird, muss der ausströmende Dampf einen weiteren Druck überwinden, bevor das Ventil weiter öffnet. Zur Ausübung dieses höheren Druckes ist er bei richtiger Bemessung der zusätzlichen Belastungsfeder oder des Belastungsgewichtes nicht in der Lage, bevor nicht eine zusätzliche Steigerung des Kesseldruckes stattgefunden hat.
  • Diese zusätzliche Steigerung des Kesseldruckes kann aber erst dann eintreten, wenn die Dampfübererzeugung stärker ist als die Dampfmenge, die bereits durch das teilweise geöffnete Sicherheitsventil abbläst.
  • Das entsprechend der Erfindung gestaltete Sicherheitsventil öffnet also erst dann mit stärkerem oder vollem Hub, wenn tatsächlich eine so starke Dampfübererzeugung vorliegt, dass dieses starke Öffnen des Sicherheitsventils erforderlich ist.
  • In den meisten Fällen ist die Dampfübererzeugung nur gering und demzufolge öffnet das erfindungsgemäss ausgebildete Sicherheitsventil dann auch nur mit einem Teil seines Hubes. Es tritt dann auch nur ein Teil der Dampfmenge aus, die bei voller Öffnung des Sicherheitsventiles entweichen würde. Dementsprechend ist das Abblasegeräusch gering. Auch das bei starkem Abblasen des Dampfes entstehende Mitreissen von Kesselwasser unterbleibt, ebenso die schroffe Drucksenkung und die damit verbundenen Temperatursenkungen, so dass der Dampfkessel geschont wird. Andererseits ist die Sicherheit des Keggelbetriebes gewährleistet, da das Sicherheitsventil bei genügendem Ansteigen des Dampfdruckes, also dann, wenn eine wirklich starke Dampfübererzeugung vorliegt, wie jedes andere Sicherheitsventil mit vollem Hub öffnet.
  • In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt. In dem Ventilsitz a ist der Ventilteller b geführt, der über eine Kugel c und einen Federteller d durch die Hauptfeder e gegen die Dichtfläche des Sitzes a gedrückt wird. Die Spannung der Hauptfeder e wird über einen zweiten Federteller f durch eine Druckschraube g derart eingestellt, dass das Sicherheitsventil bei den vorgeschriebenen Kesseldruck zu öffnen beginnt (Vorblasestellung). Gegen den gegenüber dem Durchmesser des Ventiltellers b grösseren Federteller d (oder gegen einen Absatz am Ventilteller, je nach der gewählten Ausführung) strömt der Dampf und übt dabei bei ausreichend hohem Kesseldruck (nach Beendigung des Vorblasens) eine zusätzliche Kraft aus, die durch den Abstand der Wand h von dem Rand des Federtellers d beliebig bemessen werden kann. Diese zusätzliche Kraft ist in der Lage, die beim Öffnen des Ventiles zunehmende Federkraft zu überwinden, so dass die bekannte Hochhubwirkung eintritt.
  • Ausser der Hauptfeder e (die auch mehrteilig sein kann) ist eine Zusatzfeder k angeordnet, die nach unten gegen einen Federteller 1 drückt, der durch einen Ansatz m und eine Bundmutter n in einem Führungsstück o so gehalten ist, dass der Ventilteller b sich um das Mass p heben kann, bevor sich die Kraft der Zusatzfeder k auf den Ventilteller b auswirkt. Bei weiterem Öffnen des Sicherheitsventiles über das Mass p hinaus muss also durch den Dampfdruck die Summe der Kräfte der Federn e und k überwunden werden.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Führungsstück o mit einem Flansch q versehen, der zwischen den Federteller f und das obere Ende der Feder e geklemmt ist, so dass eine weitere Befestigung nicht erforderlich ist.
  • Die Wirkungsweise geht aus dem schon in der Beschreib bungseinleitung Gesagten hervor. Der Ventilteller b öffnet sich unter Einwirkung des Dampfdruckes auf den Ventilteller und auf die Hochhubzusatzfläche vorerst nur um das Mass p, da durch die Kraft der Feder k ein weiteres Öffnen des Sicherheitsventiles verhindert wird, wenn nicht der Kesseldruck weiter ansteigt, und zwar derart, dass er auch die Kraft der Feder k noch zusätzlich überwinden kann. Es entsteht also ein Öffnungsdiagramm, wie es in Fig. 2 gezeigt ist.
  • Längs der Abszisse wächst in Richtung des Pfeiles K der Kesseldruck, längs der Ordinate in Richtung des Pfeiles H die Hubhöhe des Ventils. Auf das durch die Linie A-B gekennzeichnete Vorblasen (mit ganz geringem Hub) folgt der erste Teilhub nach der Linie B-C, woraufhin, wenn keine weitere Drucksteigerung im Kessel erfolgt, das Ventil nach der gestrichelten Linie C-G schliesst.
  • Steigt dagegen der Kesseldruck um den Betrag C-D weiter an, so öffnet das Sicherheitsventil um den zweiten Teil des Hubes D-E und schliesst, nachdem die übererzeugte Dampfmenge abgeblasen ist, gemäss der Linie E-F-G. ei diesem Ausführungsbeispiel ist nur eine einzige Zusatzfeder dargestellt. Es können auch zwei oder mehrere Zusatzfedern vorgesehen werden, wenn die Betriebsart des Dampfkessels dies erfordert. Im allgemeinen wird aber eine Zusatzfeder ausreichend sein.
  • Fig. 3 zeigt noch ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Hauptbelastungsfeder als Drehstabfeder ausgebildet ist, die Zusatzfeder dagegen als Spiralfeder. Die Wirkungsweise ist sinngemäss die gleiche wie die in Fig. 1 dargestellte Ausführung. An die Stelle der Drehstabfeder kann auch ein Belastungsgewioht treten, ebenso wie auch die Zusatzfeder durch ein Belastungsgewicht ersetzt werden kann.
  • Anspruche

Claims (5)

  1. Ansprüche 1. Mit oder ohne Vorblasen arbeitendes Hochhub-Sicherheitsventil, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Ventilkörper in Ventilschliessrichtung wirkende Kraft während der Hauptöffnungsbewegung des Ventüls v also auch abgesehen von einem gegebenenfalls vorgesehenen Vorblasestadium-absatzweise wächst.
  2. 2. Hochhub-Sicherheitsventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem während des Hauptöffnens allmählich wachsenden, auf den Ventilkörper wirkenden Gegendruck bei ein oder mehreren vorbestimmten Hubhöhen zusätzliche Gegendrücke sprunghaft überlagert werden.
  3. 3. Hochhub-icherheitsventil nach Anspruch 1, das in mehreren Hubstufen abbläst, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der erforderlichenfalls aus mehreren ineinandergesteckten Federn bestehenden Hauptbeiastungsfeder oder dem Hauptbelastungsgewicht eine oder mehrere Zusatzbelastungsfedern oder Zusatzbelastungsgewichte vorgesehen sind, die so angeordnet sind, dass sie ihre Kraft erst dann auf den Ventilteller des Sicherheitsventils ausüben, wenn dieser einen Teil seines Hubes zurückgelegt hat.
  4. 4. Hochhub-Sicherheitsventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzfeder auf einen unteren Federteller wirkt, der mit einem Ansatz in einem Führungsstück gleitet, das mit seinem oberen flanschartigen Teil zwischen dem Federteller und den oberen Ende der Hauptbelastungsfeder angeordnet ist, wobei der untere Federteller der Zusatzfeder eine Bundmutter oder ein sonstiges Ansatzstück trägt, welches die Bewegung des unteren Federtellers der Zusatzfeder nach unten so begrenzt, dass der Ventilteller des Sicherheitsventiles oder dessen Zwischenglieder erst dann gegen den unteren Federteller der Zusatzfeder stossen, wenn der Ventilteller bereits einen Teil seines Hubweges zurückgelegt hat.
  5. 5. Hochhub-Sicherheitsventil nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptbelastungsfeder als Drehstabfeder und die Zusatzfeder als zylindrische Feder ausgebildet sind.
DEG8638DU 1948-10-01 1948-10-01 Hochhub-sicherheitsventil, das in mehreren hubstufen abblaest. Expired DE1628486U (de)

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