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DE1628011A1 - Explosiv betaetigtes Werkzeug zum Eintreiben von Befestigungsmitteln in Bauteile - Google Patents

Explosiv betaetigtes Werkzeug zum Eintreiben von Befestigungsmitteln in Bauteile

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Publication number
DE1628011A1
DE1628011A1 DE19661628011 DE1628011A DE1628011A1 DE 1628011 A1 DE1628011 A1 DE 1628011A1 DE 19661628011 DE19661628011 DE 19661628011 DE 1628011 A DE1628011 A DE 1628011A DE 1628011 A1 DE1628011 A1 DE 1628011A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
combustion chamber
barrel
arm
tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661628011
Other languages
English (en)
Inventor
Kvavle Robert Carl
Lewis William Llewellyn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Publication of DE1628011A1 publication Critical patent/DE1628011A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/082Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a pellet
    • B25C1/085Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a pellet trigger operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/18Details and accessories, e.g. splinter guards, spall minimisers
    • B25C1/182Feeding devices
    • B25C1/186Feeding devices for cartridges or pellets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

JVJ. /j — — · _
Copy to Dipl.-Ing. W« Beyer
DIE PATENTANWXLTE
Dipping. W. BETCt
mm MANRPUlTA.MAIH
Freih*rr-vom-Stoin-Str. let
Beschreibung zum Patentgesuch
der Firma UNITED SHOE MACHIWEHY CORPORATION in Flemington, New Jersey, und Boston, Massachusetts-, V.St.v.Amerika
betreffend:
Explosiv betätigtes Werkzeug zum Eintreiben von Befeatigungsraitteln in Bauteile
J 16. August 1965 - V.St.v.Amerika
Diese Erfindung betrifft ein explosiv betätigtes Werkzeug zura Eintreiben von Be-föstigungsmit teln in Bauteile, bestehend aus einem Verschlußblock und einer mit Nockenflochen versehenen Schiebekappe> Mitteln zum Zünden einer Ladung, einem mehrere Ladungen haltenden Magazin einschließlich Mitteln zum Vorschieben der Ladungen, einer Verbrennungskammer,, einem Lauf für den' Schlagbolzen und einem Mittel zum Zuführen einzelner Ladungen aus dem Magazin in die Verbrennungskammer,
Derartige Werkzeuge-sollen.vor. allem sicher zu handhaben sein. Sie.sollen aber auch, um ihre Wirtschaftlichkeit zu erhöhen^ mit einem Magazin ausgestattet sein, so daß das Werkzeug nach Jedei& Abschuß nicht erneut geladen zu werden braucht. Ferner sollen derlei Werkzeuge ab kufz wie möglich sein, um ihre Handlichkeit zu verbessern. - * -.
- BAD O
USM 7627 hg/8.8.1966 1098 12/0 374
"2" 162801T
Explosiv betätigte Werkzeuge haben sich für verschiedene Arbeiter, als vorteilhaft erwiesen. In erster Linie haben diese Werkzeuge zum Eintreiben von Befestigungsmitteln in verhältnismäßig harte Baustoffe, wie Beton oder Stahl, Verwendung gefunden. Im allgemeinen werden für diese Werkzeuge Patronen benutzt, die aus einer Hülse, einem hochbrisanten Zünder und einer niedrigexplosiven Ladung bestehen. In einem unlängst bekanntgewordenen Verfahren und G-er'ät kommen Patronen zur Anwendung, die weder die üblichen Metallhülsen noch die hochbris anteil Zünder aufweisen. Stattdessen bestehen die Patronen aus einem niedrig-explosiven Stoff, der» bei der Deflagration im wesentlichen völlig verbrennt.
Der Erfindung ist die Aufgabe gesetzt, ein Werkzeug zu schaffen, das beim Gebrauch sicher zu handhaben ist, das mit einem Patronenmagazin versehen ist, so daß es nach jedem Abschuß automatisch geladen werden kenn, wobei auch der Befestigungsraittelschl8gbolzen neu ausgerichtet wird, und das verhältnismäßig kurz ist·
Die Aufgabe wird erfindungsgemSß dadurch gelöst, daß das Mittel zum Zuführen einzelner Ladungen aus dem Magazin in die Verbrennungskammer aus einem zwischen dem Magazin und der Verbrennungskammer schwenkbar gelagerten und beim Hin- und Zurückschieben der Schiebekappe von einem mit der Nockonfl'öche der Schiebekappe kraftschlüssig in Eingriff stehenden ersten Arm betätigten Hebel besteht, wobei ein zweiter Arm des Hebels eine Ladung aus dem Magazin in die Verbrennungskanuaer befördert. Erfindungsgemttß ist dar Hebel um eine parallel zum Lauf verlaufende Achse schwenkbar gelagert· Nach einem weiteren Merkmal
1 0 a ι- ι :v η η 7 4 bad original
der Erfindung verlauft das Magazin parallel zum Lauf* .
Ein Ausftihrüngsbeispiel der Erfindung ist in den Siele hrmngen dargestellt» Es zeigen: . '
Fig. 1 einen Querschnitt durch das erfindungsgemSfie Werkzeug; . ■
Pig. 2 eine linke Seiten ansicht des Werkzeuges} Pig. 3 eine rechte Seitenansicht des Werkzeugesy Pig. !{. einen Schnitt entlang der Linie ij. ."·» Ij. in Pig. Il Pig. 5 einen Schnitt entlang der Linie $ - £ in Pig. I;
Pig. 6 einen Querschnitt entlang der Linie 6 - 6 in Pig« i|, in Richtung des Pfeiles gesehen; ·
Pig. 7 einen Querschnitt entlang der Linie 7 - 7 in Pig. k-> ■ in Richtung des Pfeiles gesehenj und
Pig. 8 eine der Pig. £ ähnliche Sicht mit gewissen Teilen in veränderter Lage.
Pig* 1 zeigt ein explosiv betätigtes Werkzeug 10. Es hat einen Handgriff bzw. Kolben Ils der mit einem sich nach vorn auslegenden Teil oder Hals 12 mit einer Ausnehmung 13 versehen ist, in welcher ein DrUcker oder Abzug ll\. gegen den Druck einer Feder 16 gelagert ist. Der Hals 12 trSgt einen röhrenförmigen Rahmen 17»
Ein zylindrischer Verschlußblock 20 paßt in den Rahmen 17 (Pig. Ijr) und hat eine hintere PlSehe 21 und eine vordere Flache 2.2, Von der Flache 22 verlSuft eine erste Bohrung 23 · in den Block 20, die gleichachsig in eine zweite Bohrung 2\ -' von geringerem Durchmesser übergeht, wodurch eine Schulter 26 gebildet wird. Ein Lauf 30 mündet in die 'Bohrung 23 ein und
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legt sich gegen die Schulter 26.
Der Verschlußblock 20 ist mit einer Nut 28 versehen, die ermöglicht, den Block 20 bezüglich des Kolbens 11 und Rahmens in Achsenrichtung zu verschieben.
Der Lauf 30. hat einen verh&ltnism&ßig großen inneren Durchmesser 31· Der hintere Teil des Laufes 30 ist mit einer» Gewindebohrung 3-2 versehen, in die ein durch die Bohrung 2Ij. des Versehlußblöckes 20 laufender Bolzen 35 geschraubt ist, so daß Lauf 30 und Block 20 zusammengehalten werden. Vorzugsweise' ist der Kopf 35 des Bolzens in einer Auskragung 2ij.a der Bohrung 2ij- versenkt·
Der Lsuf 30 ist oben mit einem in Achsenrichtung verlaufenden Schlitz 33 versehen, der von einem Punkt dicht hinter der Mündung des Laufes 30 zu einem Punkt dicht vor dem Vorschlußblock 20 verlauft. An seinem hinteren Ende ist der Lauf 30 von geringerem Durchmesser 3»k, wodurch eine Schulter 36 gebildet wird, die gegen eine Klemmplatte 37 .anliegt· Außerdem nimmt der Lauf 30 einen Schlagbolzen 38 8uf, der mit einem vergrößerten Ende 38a versehen ist, wobei das andere Ende des Schlagbolzens 38 von einer gleitbar in dem Lauf 30 lagernden Muffe 39 aufgenommen wird.
Von der Pifiche 22 erstreckt sich in den Verschlußblock eine Bohrung 2? mit einem ausgekragten Teil 27a, der einen Plansch Ip, eines Magszinrohres I4.0 aufnimmt» Über die Klemmplatte 37 dient also der Bolzen 35 such dazu, das Magazinrohr ij.0 mit dem Verschlußblock 20 zusammenzuhalten. '
In dem Magazin liegt ein an seinem vorderen Ende mit
einem Rändelknopf if.2a versehenes Vorschubrohr Ιμϊ, in dem ein . " TOS-ε 12/0374
Schieber 43 lagert, der von einer Feder 44 belastet wird. Ein Patronenbeh'ölter 45*. in dew eine Anzahl niedrig-explosiver Ladungen 46 vorgesehen sind, liegt teilweise im Magazin 40 und teilweise innerhalb der Bohrung 27. An dem hinteren Ende der Bohrung 27 befindet sich eine Schulter 27b, gegen welche das hintere Ende des Behälters 45 anliegt. Das Vorschubrohr 42 wird in dem Megazinrohr M-O von einer Bajonettschlitz verbindung 47 gehalten. Somit bewegt der federbelastete Schieber 43die Ladungen 46 nach hinten, bis die letzte Patrone verbraucht ist, worauf das Vorschubrohr l\2 durch Lösen des Bajonettschlitzverschlusses 47 teilweise aus dem Magazin 40 herausgezogen werden kann«,
Das Magazin 40 trügt nahe seinem vorderen Ende einen vorzugsweise gespaltenen Klemmring Ιφ bus einem nachgiebigen Materiel, der auf dem Magazin 40 einen Ring 49 hSlt. Eine Feder 5l umgibt das Magazin 40 und erstreckt sich zwischen dem Ring 49 und einem röhrenförmigen Schlagkörper $0, Der Schlagkörpep $0 weist an seinem unteren Teil eine Kerbe 52 8uf, in die der Abzug 14 eingreift.
Der Rahmen 17 ist an seinem oberen Teil mit.einem Schlitz 17a versehen, der axial nach hinten bis zu einem Punkt über dem Abzug 14 verlauft»
Wie aus Fig. 2 und 3 hervorgeht, ist das Werkzeug 10 mit einem Mantel 60 versehen, der zwischen den in vollen und in gestrichelten Linien angedeuteten Stellungen verschoben werden kann. Der Mantel 60 ist von im wesentlichen zylindrischer Form (Fig. 4>5 und 8) und legt sich gegen die Außenfläche des
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röhrenförmigen Rahmens 17 en» An seinem vorderen Ende ist er mit einem Zapfen 61 versehen, der durch den Schlitz,33 des Laufes 30 verlauft und in einen Schlitz 39a in der Muffe 39 eingreift. Wird der Mantel 60 zurückgezogen, zieht er das Rohr mit sich, wodurch der Schlagbolzen 38 in seine in Pig. I gezeigte Lege geschoben wirdj alsdann wird der Mantel 60 in seine Ausgangsstellung zurückgeschoben. An seiner linken Seite ist der Mantel 60 mit einer öffnung 62 versehen (Fig. 3)> die zum Laden des Werkzeuges dient, indem ein Behälter k$ mit Ladungen oder Patronen l\.6 nach teilweisera Auszug des Schiebers lj.2 in das Magazin eingeführt werden kann* Außerdem ist der Mantel 60 an · seiner linken Seite mit einem Nockenschlitz 63 versehen, der eine Nockenstange steuert. Der Schlitz 63 hat einen ersten Abschnitt 63s, ©ine Nockenflache 63b und einen zweiten kürzeren Abschnitt 63c Zudem ist eine zweite Nockenfl'öche 63d in axialem Abstand von der Nockenfl'fSche 63b vorgesehen. Die NockenflSchen 63b und 63c dienen dazu, den Nockenarm zwischen den von den Abschnitten 63a und 63c begrenzten Stellungen zu steuern«
Die in Pig« 3 gezeigte rechte Seite des Werkzeuges 10 veranschaulicht einen Nockenschlitz 6Ij., der sowohl Dreh- als auch Längsbewegung eines mit dem Schlitz kommenden Armes hervorruft. Der Nockenschlitz 61μ ist mit einem ersten Abschnitt 61j.a, einer Nockenfläche 61j.b, einer Rückzugskerbe 6i+ct einer Nockenflache 6ij.d und einer Vorschubkerbe 61+e versehen·
Pig. Ij. zeigt einen Querschnitt durch das Werkzeug 10. Der Verschlußblock 20 ist mit einer L-förmigen Ausnehmung 66 versehen, in der ein Pörderorm 6Ö (Pig. 1 und Ij.) um eine parallel
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zum Lauf 30 liegende Achse schwenkbar gelagert ist. Dieser Förder arm ist an seinem unteren Ende mit einem Pinger 68b versehen und trSgt an seinem oberen Ende einen Bewegungsε mn 68a, der in dem.Hackenschlitz 63 in dem Mantel 60 ruht. Unmittelbar links neben.dem Pinger 68b'liegt ein 7erschlußbolzen 69. Dieser Bolzen 69 ist an dem Mantel 6ö befestigt und in einer Bohrung 69a des VersehlußblockesSQ verschiebbar. Der Förderarm 68 führt Patronen 46 aus dem Magazin hg, einer Zünd- und Verbrennurtgskemrae r zu, . . ."'■■" "■""." .-_ - - . ■; - - . -■" ..·■-■"-. ■:..';
Ein Bolzen 7Oy der an seinem Mittelteil noch außen abstehende Vorsprünge 71. auf weis ti ist an seinem vorderen Ende mit einer Zünd ausnehmung J2 versehen«, Der Bolzen 70 ist in einer Bohrung 74 des Verschlußblockes 20 drehbar und gleitbar gelagert, wobei ein vorderer Teil 74a der Bohrung'74 die Zündkammer darstellt. Hinter der Bohrung 74 liegt eine Bohrun'g 76» in deren Vrande axial verlaufende Kerben 77 eingeschhitten sind, wobei die Kerben 77 sn einer; Schulter 78 beginnen, die die Grenze zviischen den Bohrungen 74 und 76 darstellt. Die Vorsprünge 71 sind so, daß sie zwischen den vorderen Enden der Kerben 77 sn der Schulter 78 liegen« Das vordere Ende;der Bohrung 74 geht in eine verhältnismäßig kleine Bohrung 79 über, die in eine größere Bohrung 8l einmündet. In der Bohrung 79 i^uht gleitbar eine Zündnadel 80, die mit einem in der Bohrung -Ql. gleitenden vergrößerten Kopf 8öa versehen ist. Die Zündnadel 80 weist eine Verlängerung 80b auf, die sich durch eine Öffnung'37a --' in der Klemraplatte 37 erstreckt. Die Verlängerung"8öb ist derart ausgerichtetg daß auf sie die Hinterkante des Sehlegkörpers j>0
aufschlagen ic8nn. Die Platte 37 dient als Gegenl8ger für den • vergrößerten Kopf 8Oä der Zündnadel 80.
Ein Bewegungsarm 70a des Bolzens 70 erstreckt sich in den Nockens c hl it ζ 6Ij. in dem Mantel 60, und durch "Drehen--des Bolzens 70 legen sich die Vorsprünge 71 zwischen die Kerben, so daß ein Zurückziehen des Bolzens 70 ermöglicht wird. Eine Feder 82 liegt quer zu der öffnung zwischen zwei Kerben, um durch Anliegen gegen einen der Vorsprünge 71 die RückwSrtsbeviegung des Bolzens 70 zu begrenzen. In Fig. 8 ist die Stellung der Teile bei zurückgezogenem Mantel 60 gezeigt, wobei der Arm 68a sich bezüglich seiner in Fig. k und $ gezeigten Lage im Uhrzeigersinn gedreht hat, was durch Zurückziehen des Verschlußbolzens 79 mit dem Mantel· 60 möglich wurde.
In Fig. 7 befindet sich der Schlagbolzen 38 em hinteren Ende des Laufes 30, und bei 83 ist eine Verlängerung der Zündkammer 1\\.& gezeigt, die durch den Verschlußblock 20 hinter den Schlagbolzen 38 verlauft. Die Verlängerung 83 gestattet es den sich beim Abschießen einer Ladung ij.6 schnell ausdehnenden Gasen, den Schlagbolzen 3θ vorwärts zu treiben.
Im Einsatz wird das Werkzeug geladen, indem das Vorschubrohr \\2L gedreht und soweit aus dem Magazin \\O herausgezogen wird, daß der Schieber lj.3 sich nicht weiter nach hinten erstreckt, als in Fig.l gezeigt wird. Durch den Druck der Feder l\i\. wird der Schieber ij.3 nach rechts gezwungen, so daß sich der Schieber If3 über das Ende des Rohres l±2 hinaus nach rechts erstreckt. Alsdann wird ein Behalter 1$ mit niedrig-bris8nten Patronen ij.6 durch den Schlitz 62} in dem Mantel 60 und tfurch entsprechende
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Schlitze in dem Rahmen 17, dem Verschlußblock 20, dem Magazin I4.O und dem Schlagkörper 50 in des Magazin eingelegt« DasVorschubrohr J4.2 wird dann durch Verschreuben des Bajonettsehlitzverschlusses wieder in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht. Daraufhin wird der Mantel 60 zurückgezogen, wie in gestrichelten Linien in Pig. 2 und 3 dargestellt ist. Denn wird er in seine in vollen Linien gezeigte Lage zurückgeschoben. Diese Bewegung des Mantels 60 löst vier Punktionen aus: Als erstes wird die Muffe 39 in dem Lauf 30 durch den Zapfen 61 an dem Mantel 60 zurückgezogen, wobei sie den,Schlagkolben mit sich zieht und in die in Fig. 1 gezeigte Lage bringt·
Des weiteren wird durch Zurückziehen des, Mantels 60 der Förderarmverschlußb'olzen 69 zurückgezogen, so daß der Förderarm 68 aus seiner, in Fig. k gezeigten Lage in eine Stellung bewegt werden kann, in der der Finger 68b sich links neben dem Behälter k$ befindet. Somit kenn der federbelastete Schieber I4.3 <ü® gesamten explosiven Ladungen J4.6 nach hinten schieben, so daß die hintere Patrone I4.6 mit dem Förder arm 68 auf gleiche Höhe zu liegen kömmt. Der Verschlußbolzen 69 wird zurückgezogen, wahrend der Bewegungsarm 68a an dem Abschnitt 63a des Nockenschlitzes gleitet. In der hintersten Stellung des Mantels 60 liegt der Eewegungserm 68a in dem Teil 63o des Nockenschlitzes 63· Beim .VorwHrtsschieben des Mantels 60 dreht sich der Förderarm 68 im Oegenzeigerainn (Fig. k)t und schiebt dabei eine Patrone in die Bohrung 7I4.. Nachdem-der Förder arm 68 in seine in Fig. % gezeigte Lege zurückgekehrt ist, wird eich der von dem Mantel getragene Verechlußbolzen 69 hinter den Arm 68 legen, um eine
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Schwenkbewegung desselben zu verhindern·
Al3 Drittes wird der Bolzen 70 bewegt. Zunächst einmal verbleibt er während der Bewegung des Mantels 60 in seiner ursprünglichen Stellung, bis die NockenflSehe 6ij.b mit dem Arm 70a k'ommt, wodurch der Arm 70s und Bolzen 70 gedreht werden, so daß .sich die Vorsprünge 71 zwischen die Kerben 77 legen. Alsdann trifft der Arm 70a auf den Abschnitt Ik-c» so daß beim weiteren Zurückziehen des Mantels 60 der Bolzen 70 nach hinten gezogen wird (Fig. 6), bis der Vorderteil des Bolzens hinter der Ausnehmung 66, in der sich der P&rderarm 68 bewegt, liegt. Beim Vorwiärtssohieben des Mantels 60 und nach der Förderbewegung des Förde rarm.es 68 kommt der Arm 70a mit der NockenflSche 6i|.d in Berührung. Dadurch wird der Bolzen 70 vorwSrtsbewegt und schiebt mit sich die Ladung lj.6, die in die Bohrung 74 eingeführt worden ist. Wegen der Form der NoekenflSche 6lj.d wird der Arm 80 nach oben bzw. im Gegenzeigersinn gedreht, und nachdem die Vorsprünge 71 aus,den Kerben.77 ausgetreten sind, dreht sich der Bolzen 70, so daß der Arm 70a in den Abschnitt 74© eintritt, wie in Fig. Ij. gezeigt wird. In dieser Stellung wird dar Verschlußbolzen 69 die in Fig. 6 gezeigte Lage eingenommen haben, und die Ladung k-6 befindet sich in der Zündkammer Ik-e., .
Die vierte Funktion besteht darin zu gewährleisten, daß die gesamte Vorrichtung einschließlich des Verschlußblockes 20, des Laufes 30, des Schlagkörpsrs $0 sich bezüglich des Handgriffes oder Kolbens 11 in der in Fig· 1 gezeigten Lage befindet, insonderheit zu gewährleisten, daß sich der Schlagkörper £0 in einer solchen Lage befindet, daß der Abzug Χίμ in die Kerbe $2
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eingreift. .- , . . .
Sodann wird ein Befestigungsmittel, z.B. ein Nagel, vor dem .Schlagbolzen .38 in die Äffe 39 eingeführt. Wenn der Abzug jetzt bedient wird, geschieht nichts. Das Werkzeug ist also gegen ungewolltes Abschießen sicher. IJm das Werkzeug 10 abzuschießen, wird das Mündungsende des Laufes 30 gegen einen" Bauteil gehalten, und der Kolben 11 wird denn vorwärts geschoben. Dadurch werden der Lauf 30, Verschlußblock 20, Mantel 60 und damit im Zusammenhang stehende Teile bezüglich des Kolbens 11 und des Rahmens 17 verschoben, bis die Schulter 28a auf eine vor dem Kolben 11 liegende Schulter auftrifft. Der Scblegkörper $0 kann, da er mit dem oberen Teil des Abzuges 1\\. in Eingriff steht, sich bezüglich des Kolbens 11 nicht bewegen. Mithin wird die Feder 5l zusammengepreßt, und der Schlagkörper 50 wird, von dem vorderen Ende der -Zündnadel 80 bzw. deren Verlängerung 80b weggeschoben. Dann wird der Abzug II4. durchgezogen und der Schlagkörper $0 ausgelöst, der somit von der Feder 5>1 nach hinten getrieben wird und auf die Verlängerung 80b der Zündnadel 80 aufschlagt. Dadurch wird ein Teil der Ladung 1}.6 von der Zündnadel 80 in die Zündkammer oder Ausnehmung 72 geschlagen und zur Detonation gebracht· Die sich aus der Detonation entwickelnden heißen Gase treiben die Zündnadel 80 nach vorn, wobei deren Vorwärtsbewegung von der Platte 37 abgefangen wird. Außerdem wird eine Menge Energie von dem Schlagkörper £0, der eine verhSltnism&ßig große Masse aufweist, absorbiert. Die heißen Gase der Initial» zündung bringen den restlichen Teil der Ladung lj.6 zur Deflagration und die sich daraus entwickelnden, ausdehnenden Gase dringen
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1 Λ η fs tt· r\- Ί- λ- « ^." . V' V «■ * . - v
durch'die Verlängerung 83 hinter den Schlagkolben 38, und treiben diesen vorwärts, um ein Befestigungsmittel in den Bauteil zu treiben* Danach ist es lediglich notwendig, den Mantel 60 zurück- und vorwärtszuschieben und ein weiteres Befestigungsmittel einzuführen, um das Werkzeug 10 für den nächsten Abschuß vorzubereiten» In dieser Weise kenn das Werkzeug bis zum völligen Verbrauch der Ladungen !4.6 eingesetzt werden·
Der Bolzen 70 ist wegen seines Paßsitzes in der Bohrung Jl\. eine wirksame Dichtung für die sich bei der Deflagration der Ladung entwickelnden Gase. Außerdem ist es wegen des Verschlußbolzens 69 ausgeschlossen, daß sich der Förderarm wegen der ausdehnenden. Gase dreht, wodurch die Verbrennungsgese zu dem Behälter k$ finden könnten und die darin geladenen Patronen ij.6 zur Explosion bringen könnten· Da der Zündmechanisraus sich nicht axial hinter dem Lauf sondern parallel und unter demselben befindet, ist das Werkzeug 10 ungewöhnlich kurz. Die Anordnung des Schlagkörpers ζθ auf dem Msgazinrohr trSgt zur kurzen und sicheren Konstruktion bei. Ein großer Teil der sich 3us der Detonation entwickelnden Kr'af te, die auf die Zündnedel einwirken, werden von dem Schlagkörper 3>0 absorbiert, so daß die Feder $1 keinen großen Belastungen ausgesetzt ist.
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Claims (2)

  1. Pate nt an s ρ r ü c h e .xc~>oniA
    I bzoU I I
    Explosiv betätigtes Werkzeug zum Eintreiben von Befestigungsmitteln in Bauteile, bestehend aus einem Verschlußblock und einem mit Nockenflachen versehenen Mantel, Mitteln zum Zünden einer Ladung, einem mehrere Ladungen haltenden Magazin einschließlich Mitteln zum Vorschieben der Ladungen, einer Verbrennungskammer, einem Lauf für einen Schlagbolzen und einem Mittel zum Zuführen einzelner Ladungen aus dem Magazin in die Verbrennungskammer, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zum Zuführen einzelner Ladungen (I4.6) aus dem Magazin (45) in die Verbrennungskammer (74^) sus. einem zwischen dem Magazin (iffi) und der Verbrennungskammer (7VQ) schwenkbar gelagerten und beim Hin- und Zurückschieben des Mentels (60) von .einem mit der "Nockenflache (63b) des Mentels, (60) kraf tschlüssig in Eingriff stehenden ersten Arm (68a) betätigtem Hebel (.66) besteht, wobei ein zweiter Arm (68b) des Hebels (68) eine Ledung (J4.6) aus- dem Magazin (l{$) in die Verbrennungskammer (7M0 befördert.
  2. 2. Werkzeug gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (68) um eine parallel zum Lauf (30) gelegene Achse schwenkbar gelagert ist, .-:-■:-■■
    3· Werkzeug nach Anspruch·. 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin. (l\$) parallel zum Lauf (30) liegt·
    Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungskammer (7^e) neben dem Lauf (30) im wesentlichen hinter don Mitteln (38 und 38a) zum Eintreiben des Befestigungsliegt, ,
    - 1 09 8 ί
    f>. Werkzeug nach Anspruch 1- und 2, dadurch gekennzeichnet, d8ß ein mit dem Mantel (60) vereintes Mittel (69) zum Blockieren des Hebels (68) in der» vorderen Stellung des Mantels (60) vorgesehen ist.
    KHHiIES
    1098 12/Π 37 4
DE19661628011 1965-08-16 1966-08-09 Explosiv betaetigtes Werkzeug zum Eintreiben von Befestigungsmitteln in Bauteile Pending DE1628011A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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DE1628011A1 true DE1628011A1 (de) 1971-03-18

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ID=23905389

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DE19661628011 Pending DE1628011A1 (de) 1965-08-16 1966-08-09 Explosiv betaetigtes Werkzeug zum Eintreiben von Befestigungsmitteln in Bauteile

Country Status (4)

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US (1) US3330108A (de)
DE (1) DE1628011A1 (de)
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