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DE1627801A1 - Sicherheits- und Ausgleichseinrichtung an Pressen - Google Patents

Sicherheits- und Ausgleichseinrichtung an Pressen

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Publication number
DE1627801A1
DE1627801A1 DE19671627801 DE1627801A DE1627801A1 DE 1627801 A1 DE1627801 A1 DE 1627801A1 DE 19671627801 DE19671627801 DE 19671627801 DE 1627801 A DE1627801 A DE 1627801A DE 1627801 A1 DE1627801 A1 DE 1627801A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
pressure
valve
oil chamber
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671627801
Other languages
English (en)
Other versions
DE1627801C3 (de
DE1627801B2 (de
Inventor
Yoshitomo Tezuka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aida Engineering Ltd
Original Assignee
Aida Iron Works and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aida Iron Works and Co Ltd filed Critical Aida Iron Works and Co Ltd
Publication of DE1627801A1 publication Critical patent/DE1627801A1/de
Publication of DE1627801B2 publication Critical patent/DE1627801B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1627801C3 publication Critical patent/DE1627801C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/28Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof
    • B30B15/281Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices
    • B30B15/284Arrangements for preventing distortion of, or damage to, presses or parts thereof overload limiting devices releasing fluid from a fluid chamber subjected to overload pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)
  • Presses And Accessory Devices Thereof (AREA)

Description

  • Sicherheits- und Ausgleichseinrichtung anfressen Die Erfindung betrifft eine Sicherheits- und Ausgleichseinrichtung an Pressen, bei denen die Preßkräfte über eine Kurbelwelle und Pleuelstangen auf den Druckstempel übertragen werden und bei denen.im Kraftverlauf von den Pleuelstangen zum Druckstempel eine mit Drucköl beaufschlagte Ölkammer mit einem ebenfalls im Kraftverlauf liegenden Abdichtorgan vorgesehen ist, welches bei Überschreitung einer durch den Öldruck einstellbaren kritischen Preßkraft infolge der Kompressibilität des in der Ölkammer befindlichen Drucköles einen Ölablaß freigibt und bei der weiterhin eine Abschalteinrichtung vorgesehen ist, durch welche unter Ausnutzung des in der Ölkammer erfolgenden Druckabfalles die Kraftübertragung auf die Pleuelstange abschaltbar ist nach Patent. . . . . . . . . (A 53 339 Ib/58b).
  • Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Verbesserung der Sicherheitseinrichtung sowie eine verbesserte Steuerung der Sicherheitseinrichtung gemäß dem Hauptpatent.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung der in dem Patent . . . . . . . . . . . . A 53 339 1b 58b beschriebenen Sicherheitseinrichtung. Dies wird dadurch erreicht, daß der Öldruck in der mit Drucköl beaufschlagten Ölkammer 3a durch Einschaltung eines Entlastungsventiles in die Druckölzuführung regelbar ist.
  • l Nachfolgend wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung .anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein Schaltschema zur Erläuterung des Prinzips der vorliegenden Erfindung; Fig. Z einen vertikalen Teilschnitt einer bevorzugten Ausführungsform; Fig. 3 bis 7 weitere vertikale Teilschnitte; Fig. 8 einen Vertikalschnitt einer Ausgleichseinrichtung, in der zwei gleichartige Sicherheitseinrichtungen bei einer Zweipunktpresse verwendet werden; Fig. 9 einen vergrößerten Teilschnitt, der in Fig. 8 gezeigten Ausgleichseinrichtung; Fig. 10 bis 13 - Teilschnitte mit Ansichten weiterer Ausführungsformen der-erfindungsgemäßen Sicherheitseinrichtung bei verschiedenen Betriebsstellungen; Fig. 14 ein Diagramm mit den Charakteristiken der in Fig. 1 gezeigten Sicherheitseinrichtung; Fig. 15 ein Diagramm mit den Charakteristiken einer Ausführungsform gemäß den nachfolgenden Fig. 16 bis 18;-Fig. 16 ein Schaltschema, welches das Prinzip einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert; Fig. 17 einen Teilschnitt durch ein Entlastungsventil, welches bei der in Fig. 16 gezeigten modifizierten Ausführungsform Verwendung findet; Fig. 18 einen-Querschnitt durch das in Fig. 17 gezeigte Entlastungsventil; Fig. 19 ein Schema, welches eine weitere Ausführungsform im Zusammenhang mit einer Rückführeinrichtung erläutert und Fig. 20 - einen vergrößerten Teilschnitt, welcher die Anwendung des in Fig. 19 verwendeten Entlastungsventiles erläutert. - In den Fig. 1 und 2 ist mit-1 der Druckstempel einer nicht gezeigten Presse bezeichnet, welche durch eine Pleuelstange 2 mit einer Kugel 2a an deren unterem Ende betätigt wird. Die Pleuelstange 2 steht mit einer nicht gezeigten Antriebskurbelwelle der Presse in Verbindung. Innerhalb des Druckstempels 1 ist ein Ölgehäuse 3 unverschieblich angeordnet, welches in eine untere Ölkammer 3a mit größerem Querschnitt sowie eine obere Ölkammer 3b mit geringerem Querschnitt durch weiter unten näher erläuterte Konstruktionselemente unterteilt ist.
  • Ein Druckkolben 4 ist zur Auf- und Abbewegung innerhalb des Ölgehäuses 3 vorgesehen. Der Druckkolben 4 besitzt an seinem unteren Ende einen flanschartigen Absatz 5, welcher sich innerhalb der unteren Ölkammer 3a befindet und zeigt in der Mitte seiner oberen Fläche eine konkave Ausrundung 4a zur Aufnahme der Kugel 2a der Pleuelstange 2. Die Krümmung der konkaven Ausrundung 4a in der oberen Fläche des Druckkolbens 4 entspricht weitgehender Rundung der Kugel 2a. Die obere Begrenzung am Rand der unteren Ölkammer 3a bildet ein Dichtring 6, dessen innerer Rand in das Ölgehäuse 3 hineinragt und dabei am Mantel des Druckkolbens 4 anliegt. Durch den Dichtring 6 wird das Innere des Ölgehäuses 3 in die obere Ölkammer 3b und die untere Ölkammer 3a unterteilt. Die untere Fläche 6a des Dichtringes 6 liegt an der Oberfläche 5a des flanschartigen Absatzes 5 des Druckkolbens 4 an. Der Mantel des Druckkolbens 4 ist im oberen Teil mit einer Anzahl von Vertikalnuten 7 versehen, von denen jedoch in Fig. 2 nur eine gezeigt ist. Diese Nuten stellen eine Verbindung der unteren mit der oberen Ölkammer des Ölgehäuses 3 her. Ein geschlitzter Ring 8 ist in eine Nut in der Innenfläche des Druckstempels 1 über dem Dichtring 6_ eingesetzt. Der geschlitzte Ring 8 ist mit Hilfe von Durchgangsschrauben, von denen nur eine gezeigt ist, an einem über ihm befindlichen Ringhalter 9 innerhalb des Ölgehäuses 3 befestigt. Ein Kugelauffang 10 liegt mit seinem äußeren Rand am Innenrand des Ringhalters 9 an und dient zur Wegbegrenzung und als Mitnahme für die Kugel 2a. Der Kugelauffang 10 ist wiederum durch einen Haltering 11 gehalten, welcher in den Ringhalter 9 konzentrisch eingeschraubt ist. Ein Staubschutzbalg 12 liegt mit seinem oberen Ende an der Pleuelstange 2 und mit seinem unteren Ende an dem Haltering 11 an und verhindert das Eindringen von Schmutz in das Innere des Ölgehäuses 3, Eine Anzahl von Stehbolzen 13, von denen nur einer in Fig. 2 gezeigt ist, ist in äquidistanten Winkelabständen von oben her in den Druckkolben 4 eingeschraubt. Die oberen Enden dieser senkrecht 0 nach oben stehenden Stehbolzen 13 ragen durch entsprechende Bohrungen im Kugelauffang 10 in einen Raum 14, der durch die obere Begrenzung des Kugelauffanges 10 und die untere Begrenzung des Halteringes 11 gebildet ist Innerhalb des Raumes 14 ist eine ringförmige Blattfeder 15 durch einen Haltering 16 an Ort und Stelle gehalten. Die oberen Enden. der Stehbolzen 13 sitzen fest in entsprechenden Bohrungen der Blattfeder 15. Der Druckkolben 4 wird also normalerweise so innerhalb des Ölgehäuses 3 gehalten, wie es in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist. Dabei befindet sich die Oberfläche 5a des Absatzes 5 am Druckkolben 4 in Kontakt mit der unteren Fläche 6a des Dichtringes 6. Schließlich befindet sich noch ein O-Ring 29 in einer Nut am unteren Ende des Dichtringes 6.
  • Die untere Ölkammer 3a des Ölgehäuses 3 sieht über eine Öffnung in ihrer Seitenwand mit einer Druckleitung 17 in Verbindung, in welcher auf der Druckseite einer Druckölpumpe 20 ein Rückschlagventil 16 vorgesehen ist. Die obere Ölkammer 3b steht ebenfalls über eine in ihrer Seitenwand befindliche Öffnung mit einer Auslaßleitung 19 auf der Saug-Seite der Druckölpumpe 20 in. Verbindung. In einer ersten Parallelleitung zur Druckleitung 17 liegt ein Sicherheitsventil 21 und in einer zweiten Parallelleitung zur Druckleitung 17 liegt ein Absperrventil 22. In der Verbindungsleitung der Druckölpumpe 20 zu einer entsprechenden. nicht gezeigten Versorgungseinrichtung ist ein Druckregler 23 angeordnet. Die untere Ölkammer 3a steht weiterhin über eine Leitung 24, welche von der Druckleitung 17 abzweigt, mit einem druckölbeaufschlagten Zylinder 25 in Verbindung, in welchem ein Kolben 26 eine hin- und hergehende Bewegung ausführen kann. Die Kolbenstange 26' des Kolbens 26 verläuft innerhalb einer Spiralfeder 27 und wirkt auf einen Mikroschalter 28, welcher in der dargestellten Ausführungsform mit dem Kreis einer nicht gezeigten elektromagnetischen Regel- oder Halteeinrichtung zur Betätigung einer nicht gezeigten Kupplung der Kurbelwelle in Verbindung steht.
  • Durch die Druckölpumpe 20 wird in der unteren Ölkammer 3a des Ölgehäuses 3 ein konstanter Öldruck aufrechterhalten. Auch in der oberen Ölkammer 3b des Ölgehäuses 3 befindet sich Drucköl. Wenn nun während der Abwärtsbewegung beim Betrieb der Presse die Pleuelstange 2 eine Kraft nach unten ausübt, 'überträgt sich diese über die Kugel 2a am unteren Ende der Pleuelstange 2, den Druckkolben 4 und das in -der unteren Ölkammer 3a befindliche Drucköl auf den Druckstempel 1, woraufhin dieser bei dem Preßvorgang auf ein nicht gezeigtes Werkstück einen entsprechenden Druck ausübt. -Während des Preßvorganges wird in der unteren Ölkammer 3a ein aus-. reichender Druck aufrechterhalten, um durch den Druckstempel 1 einen Druck entsprechend einer vorbestimmten Last auf das Werkstück ausüben zu können. Dabei wird die Oberfläche 5a des Absatzes 5 am Druckkolben 4 mit der unteren Fläche 6a des Dichtringes 6 unter einem solchen Anpreßdruck in Kontakt gehalten, daß ein Entweichen des in der unteren Ölkammer 3a befindlichen Öles in die obere Ölkammer 3b unterbleibt. Wenn nun während des Preßvorganges eine Überlastung auftritt, dann wirkt auf den Druckstampel 1-:eine Kraft, die den- durch den Öldruck festgelegten Wert überschreitet. Dadurch wird aufgrund der im Öl vorhandenen geringfügigen- Kompressibilität das in der unteren.Ölkammer 3a befindliche Öl etwas komprimiert, so daß sich zwischen der Oberfläche 5a des Absatzes 5 am Druckkolben 4 und der.unteren Fläche 6a des Dichtringes 6 ein Spalt bildet, durch den augenblicklich das unter hohem Druck stehende Öl aus der unteren Ölkammer 3a austritt. Das Öl entweicht dabei durch die vertikalen Nuten 7 im Druckkolben 4 in die obere Ölkammer 3b des Ölgehäuses 3. Dadurch sinkt schlagartig der Druck in der unteren Ölkammer 3a und gleichzeitig im Zylinder 25, so daß der Kolben 26 durch die Wirkung der Spiralfeder 27 in Fig. 1 nach links gedrückt wird und den Mikroschalter 28 betätigt. Dadurch wird die Presse von ihrem Antrieb entkoppelt und auf diese Weise eine unzulässige Belastung des Druckstempels, der Pleuelstange oder sonstiger Teile der Presse vermieden. Wenn die Verbindung der Kurbelwelle mit dem Antrieb wieder herge- stellt ist, bewegt sich die Pleuelstange 2 zusammen mit dem Druckkolben 4 wieder nach oben. Das Öl in der oberen Ölkammer 3b strömt durch die Nuten ? im Druckkolben 4 und über den Spalt zwischen der unteren Fläche 6a des Dichtringes 6 und der Oberfläche 5a des Ab-Satzes 5 zurück und die beiden Flächen 5a und 6a können wieder mit-einander in Berührung kommen. Wird der Spalt wieder geschlossen, dann wird durch die Druckölpumpe20 die untere Ölkammer" 3a wieder mit Ölvon einem Druck versorgt, welcher ausreichend ist, einen er- neuten Preßvorgang durchzuführen.
  • In Fig. 3 ist ein Detail einer abgewandelten Ausführungsform der er- findungsgemäßen Sicherheitseinrichtung dargestellt, bei der die untere Fläche 6a des Dichtringes 6 mit einem Dichtkörper 29' versehen ist. Dieser Dichtkörper 29' kann entweder aus Kupfer oder aus Aluminium oder aus nichtmetallischen Materialien, beispielsweise aus Kunstharzen, bestehen. In Fig. 4 ist ein weiteres Detail dargestellt, bei dem der O-Ring 29 in einer Nut, die sich aber nunmehr in der unteren Fläche 6a des Dichtringes 6 befindet, liegt. Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Kanten der aneinanderliegenden Flächen 5a und 6a angefast sind. - . Fig. 6 zeigt eine Kombination der Ausführungsformen gemäß Fig. 3 und Fig. 4, bei der zusätzlich zu dem O-Ring 29 der Lichtkörper 29' in der unteren Fläche 6a eingebettet ist. Fig. ? zeigt schließlich eine Ausführungsform, bei gier die aneinanderliegenden Flächen 5a und 6a konisch ausgebildet sind.
  • In Fig. 8 ist zur Verhinderung einer Schrägstellung des Druckstempels einer nicht gezeigten Zweipunkipresse aufgrund von unterschiedlichen Lastgrößen in den beiden Pleuelstangen der Zweipunktpresse ein Ausgleichsventil C zur Verbindung der beiden Sicherheitseinrichtungen eingesetzt. Dieses Ausgleichsventil C steht auf der einen Seite über eine Leitung 30 mit der unteren Ölkammer 3a der Sicherheitseinrichtung in einem Arbeitsbereich A in Verbindung, während es auf der anderen Seite über eine Leitung 30' mit der unteren Ölkammer 3a' der zweiten Sicherheitseinrichtung in einem Arbeitsbereich B in Verbindung steht.
  • Fig. 9 zeigt die Konstruktion des in Fig. 8 dargestellten Ausgleichsven-tils C, dessen Wirkungsweise nachfolgend beschrieben wird.
  • Tritt beispielsweise im Arbeitsbereich A der Zweipunktpresse eine .
  • Überlastung auf, dann fällt der Druck aufgrund der weiter oben schon beschriebenen Vorgänge in der unteren Ölkammer 3a des Ölgehäuses 3 in diesem Bereich schlagartig ab und es entsteht gleichzeitig ein Druckabfall innerhalb eines Zylinders 31 des Ausgleichsventils, welcher direkt über die Leitung 30 mit der unteren Ölkammer 3a.in Verbindung steht. In einem entsprechenden Zylinder 31' auf der gegenüberliegenden Seite des Ausgleichsventils bewegt sich infolge des darin aufrecht erhaltenen Druckes, ein Kolben 32' nach links und verschiebt dadurch einen Kolben 32 im Zylinder 31 durch eine dazwischenliegende Ventilnadel 33 aus seiner ursprünglichen Lage. Die Verschiebung erfolgt solange, bis der. Kolben 32' durch die innere Wandung des zugehörigen Zylinders 31' angehalten wird. Nach dem Anhalten des Kolbens 32' bewegt sich die Ventilnadel 33 infolge des Druckes weiterhin nach links und verschiebt den Kolben 32 unabhängig vom Kolben 32' , so daß dadurch eine Axialbohrung 34' in dem Kolben 32' frei wird. Dadurch kommt die untere Ölkammer 3a' des Ölgehäuses 3' im Arbeitsbereich B über die Leitung 30' mit einer vertikalen Ölablaßleitung 35 in Verbindung. Diese Ölablaßleitung 35 erstreckt sich zwischen einer Axialbohrung 34 und der Axialborhung 34' der beiden Kolben 32 und 32t. Durch die Verbindung sinkt der Öldruck innerhalb der unteren Ölkammer 3a' auf . einen Wert, der dem Öldruck innerhalb der unteren Ölkammer 3a des Ölgehäuses 3 im Arbeitsbereich A entspricht, so daß dadurch zwischen den Arbeitsbereichen A und@B ein Kräfteausgleich geschaffen und eine Schrägstellung des Druckstempels verhindert ist.
  • In den Fig. 10 bis 13 sind Ausführungsformen dargestellt, welche eine Rückstelleinrichtung aufweisen, die dazu dient, die Sicherheitseinrichtung nach jedem Arbeitszyklus wieder in ihre Ausgangsstellung zu bringen. Die in diesen Figuren gezeigte Sicherheitseinrichtung ist weitgehend die gleiche wie sie in Fig. 2 gezeigt ist mit der Ausnahme, daß das Ölgehäuse anstelle des rechteckigen Querschnittes wie in Fig. 2, eine weitgehend U-förmige Konstruktion besitzt. Außerdem ist der Druckkolben nicht mit einem flanschartigen Absatz wie in Fig. 2 versehen und es ist auch kein geschlitzter Ring vorgesehen; sondern der Dichtring steht in direkter Berührung mit dem Haltering und ist durch diesen gehalten. Weiterhin entfallen der Staubschutzbalg und die Blattfeder. In Fig. 10 ist der Zustand dargestellt, in dem eine Überlastung des Systems eingetreten ist. Fig. 11 zeigt den Zustand, in dem die Rückstelleinrichtung gerade dabei ist, den Druckkolben in seine Ausgangsstellung zurückzubringen. Fig. 12 zeigt den Zustand, in dem die untere Ölkammer unter einem vorbestimmten Öldruck steht und Fig. 13 zeigt den Zustand, in dem die Rückstelleinrichtung den Rückstellvorgang beendet und den Druckkolben in die Ausgangsstellung zurückgebracht hat. In der Bodenfläche des Ölgehäuses 3' ist eine Ventilölkammer C' vorgesehen, welche unmittelbar an die untere Ölkammer 3a' anschließt und mit ihr in Verbindung steht. Nach unten zu steht die Ventilölkammer mit einer Axialbohrung 45 eines Öldruckzylinders in Verbindung, der sich quer durch die Bodenwand des U-förmigen Ölgehäuses 3' erstreckt. Innerhalb der Ventilöikammer C' ist ein Ventilgehäuse 42 vorgesehen, in dem ein pilzförmiger Ventilbolzen 40 aufgenommen ist, dessen breite Bodenfläche aus dem Gehäuse nach unten herausragt. Ein Ventildichtring 41 umschließt den unteren Rand des Ventilgehäuses 42 und sitzt über der breiten Bodenfläche des Ventilbolzens 40. Eine Spiralfeder 44 umschließt den Schaft des Ventilbolzens 40 und drückt diesen nach unten, während eine zweite größere Spiralfeder 43 innerhalb der Ventilölkammer C das Ventilgehäuse 42 umschließt. Der Ventildichtring 41 besteht aus einem biegsamen Material, wie beispielsweise Gummi oder einem Polytetrafluoräthylen, welches unter dem Namen "Teflon" in den Handel -kommt. Die Spiralfeder 43 drückt den Ventilbolzen 40 über dessen breite Bodenfläche, welche sich mit dem Ventildichtring 41 in Kontakt befindet, nach unten. Der Ventilbolzen 40 ist innerhalb des Ventilgehäuses 42 frei angeordnet und läßt sich zusammen mit dem Ventilgehäuse 42 und auch unabhängig davon durch die Spiralfeder 44 in vertikaler Richtung bewegen. Mit 42a ist eine in der Seitenwand des Ventilgehäuses 42 befindliche Ölaustrittsöffnung bezeichnet. Sobald in dem System währenddes Preßvorganges eine Überlast auftritt, d. h. sobald eine bestimmte Kraftgröße auf den nicht gezeigten Druckstempel überschritten wird, wird durch den Druckkolben 4' das Öl in der unteren Ölkammer 3a'- leicht komprimiert. Dadurch verschiebt sich der Druckkolben -4' gegenüber dem Ölgehäuse 3' und es entsteht zwischen der unteren Fläche 6a des Dichtringes 6 und der Oberfläche 4a' des Druckkolbens 4' ein Spalt, wie in Fig. 10 dargestellt ist. Die Sicherheitseinrichtung wirkt also vollkommen auf die gleiche Weise, wie es im Zusammenhang mit den vorhergehenden Ausführungsformen beschrieben worden ist. Der Druckkolben 4' drückt nun über die Spiralfeder 43 das Ventilgehäuse 42 nach unten, wodurch der Ventildichtring 41 an den Ventilbolzen 40 gegen die Wirkung der weicheren Feder 44 gepreßt wird. Um den Ventilbolzen 40 wieder anzuheben, wird durch die Axialbohrung 45 des Öldruckzylinders aus einer nicht gezeigten Versorgungsquelle Öl mit einem Druck eingespeist, welcher auf die Bodenfläche des Ventilbolzens 40 wirkt. Daraufhin wird der Ventilbolzen 40 und,der Ventildichtring 41 gleichzeitig unter gegenseitigem Kontakt . nach oben geschoben und dadurch die Spiralfeder 43 solange zusammengedrückt, bis das obere Ende des Ventilbolzens die Bodenfläche des Druckkolbens 4' berührt. Der Druckkolben wird dadurch nach oben geschoben und dadurch die Rückstellbewegung eingeleitet. (Siehe Fig.11). Der Druckstempel 4' wird soweit hochgeschoben, bis seine Oberfläche 4a' an der unteren Fläche 6a des Dichtringes 6 anliegt. (Siehe Fig. 12). Daraufhin bewirkt die durch die Zylinderbohrung 45 vorgenommene Druckölbeaufschlagung auf die Unterseite des Ventildichtringes 41, daß dieser angehoben, die Spiralfeder 43 zusammengedrückt wird und zwischen dem Ventilbolzen 40 und dem Ventildichtring 41 ein Spalt entsteht. Daraufhin wird der Ventilbolzen durch die Spiralfeder 44 nach unten gedrückt. Gleichzeitig fließt das Drucköl innerhalb der Ventilölkammer C durch die Ölablaßbohrung 42a in dem Ventilgehäuse 42 in die untere Ölkammer 3a' ein, so daß der Öldruck innerhalb des Ventilgehäuses auf Druckgleichgewicht zwischen der unteren Ölkammer 3a' und der Ventilölkammer C absinkt. Das Ventilgehäuse wird dann in Abhängigkeit von der Federkraft der Feder 43 um einen vorbestimmten Betrag wieder nach unten geschoben und bleibt, wie in Fig. 13 dargestellt, dort in einem stabilen Zustand. Dadurch ist die Sicherheitseinrichtung wieder in die betriebsbereite Ausgangslage gebracht.
  • In der in Fig. 1 dargestellten Sicherheitseinrichtung schwankt der Be- triebsdruck, d. h. der Maximaldruck in der unteren Ölkammer, bei dem die Sicherheitseinrichtung bei Auftreten einer Überlast. anspricht, weitgehend in Abhängigkeit vom Ausgangsdruck, d. h. dem Druck, der in der unteren Ölkammer durch Einstellung der Sicherheitseinrichtung erzeugt wird. (Vergl. Fig. 14). In Fig. 14 sind mit a, b und c die Ausgangsdrücke sowie mit a' , b' und c' die maximalen Betriebsdrücke bezeichnet. A, B und C kennzeichnen die Ventile bei Überlast entsprechend den gezeigten maximalen Betriebsdrücken a' , b' und c' . Wie weiterhin in Fig. 14 dargestellt ist, läßt sich der maximale Betriebsdruck durch Veränderung des Ausgangsdruckes verschieben: Unter Anwendung dieser Charakteristik läßt sich also der maximale Betriebsdruck - der Ansprechpunkt - einfach durch Einstellung des Ausgangsdruckes regulieren. Für den Fall, daß der maximale Betriebsdruck angehoben oder abgesenkt werden soll, ist es lediglich erforderlich, den Ausgangsdruck in der unteren Ölkammer anzuheben oder zu senken. Die Einregulierung des Ausgangsdruckes bedeutet stets die Einregulierung des Öldruckes in der unteren Ölkammer. `Die Fig. 16 bis 18 zeigen eine modifizierte Ausführungsform, die es erlaubt, mit Hilfe eines Entlastungsventiles 110 den maximalen Betriebsdruck leicht, auf jeden beliebigen Wert einzustellen. Das Entlastungsventil ist in der Verbindung zwischen der unteren Ölkammer -und der Ölpumpe vorgesehen. Wenn der Kurvenverlauf C - C' in Fig. 14 verwendet wird, kann der maximale Betriebsdruck auf einen der Werte A, B oder C einfach dadurch verändert werden, daß der Betriebsdruck des Entlastungsventiles auf einen der Werte la, 2a oder 3a, wie in Fig. 15 dargestellt ist, eingestellt wird.
  • Die Anordnung gemäß Fig. 16 ist weitgehend die gleiche, wie die in Fig. 1 gezeigte, jedoch mit der Ausnahme, daß in der Druckölleitung das Entlastungsventil vorgesehen ist. Durch Einstellung dieses Entlastungsventils wird die oben geschilderte Einregulierung des maximalen Betriebsdruckes vorgenommen.
  • Die Figuren 17 und 18 zeigen eine Ausführungsform des Entlastungsventils' 110. Eine Ventilkammer 221 in einem Ventilgehäuse 220 steht über eine Öffnung 224 und ein dazwischen geschaltetes Rückschlagventil 223 mit der Auslaßleitung der Pumpe 20 in Verbindung. Das Rückschlagventil 223 wird von einer Feder 222 gesteuert. Die Ventilkammer 221 steht außerdem mit der unteren Ölkammer 3a über die Leitung-225 in Verbindung. Ein Kolben 226 in der Ventilkammer 221 wird von einer Feder 227 beaufschlagt. Eine Verlängerung 227' des Kolbenschaftes 226 wirkt auf einen Mikroschalter 228, der im geeigneten Falle den Betrieb der Presse unterbricht: Die Ventilkammer 221 besitzt eine Ölauslaßöffnung 231 zu einer Ölauslaßkammer 230, die wiederum über eine Auslaßöffnung 229 mit dem Öltank verbunden ist. Der Querschnitt der Durchtrittsöffnung 231 wird durch einen Ventil- bolzen 233 gesteuert, der mit Hilfe einer Feder 232 bewegt wird. Die Feder 232 ist mit ihrem hinteren Ende in einem Schraubstift 235 geführt, der durch eine Regelschraube 234 hindurchgeschraubt ist. Außerhalb der Regelschraube 234 ist der Schraubstift 235 mit einer Mutter 239 festgestellt. Die Regelschraube 234 trägt einen am Umfang gebördelten Kopf 236 mit einem Zeiger 237, der eine Ablesung auf -einer Druckskala 238 gestattet. Die Druckskala 238 ist auf dein Ventilgehäuse 220 zur Anzeige der Kraft der Feder 232 angeordnet.
  • Aufgrund der Verbindung der Ventilkammer. 221 mit der unteren Öl- kammer 3a läßt sich der Öldruck in der unteren Ölkammer 3a leicht durch Einstellen der Federkraft der Feder 232 regulieren. Die Feder 232 wirkt auf den Ventilbolzen 233 und drückt diesen gegen die Durchtrittsöffnung 231. Die Regulierung erfolgt lediglich durch Drehen der Regel- schraube 234.
  • Wenn die Federkraft, mit der der Ventilbolzen 238 gegen die :Durchtritteöffnung 231 gedrückt wird,- verringert wird, . öffnet das Ventil
    Ventil-
    und ein Teil des in der Hammer 221- enthaltenen Öles strömt auf-
    grundödes Druckes in der unteren Ölkammer 3a durch die Durch- trittsöffnung 231, die Ölauslaßkammer 230 und die Austrittsöffnung 229 in den Öltank. Dadurch sinkt der Öldruck in der unteren Ölkammer 3a ab. Es wird also der gleiche Effekt erzielt, als ob von Anfang an der Ausgangsdruck auf einen niedrigeren Wert eingestellt worden wäre und dadurch gemäß den Diagrammen in Fig. 14 der maximale Betriebsdruck gesenkt worden wäre. Es läßt sich also die erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung mit jedem beliebigen Druckwert des Betriebsdruckes, beispielsweise A, B oder C betreiben, indem die Federkraft der Feder 232 durch Einstellung der Regelschraube 234 auf bestimmte Positidnen la, 2a oder 3a gemäß Fi g. 15.eingeregelt wird, während der Ausgangsdruck in der unteren Ölkammer 3a konstant bleibt. Die Figuren 19 und 20 -zeigen eine modifizierte Ausführungsform der Rückführeinrichtung. Die in Fig. 19 gezeigte Anordnung ist weitgehend die gleiche, wie bereits in den Fig. 1 und 10 bis 13 gezeigt worden ist, jedoch mit der Ausnahme, daß ein Entlastungsventil vorgesehen ist, das mit der zur unteren Ölkammer führenden Druckölleitung sowie mit der unmittelbar zur unteren Ölkammer führenden' Leitung in Verbindung steht. Außerdem ist die Ventilanordnung in der Ventilölkammer vereinfacht. Wenn die in Fig. 19 gezeigte Sicherheitseinrichtung aufgrund .einer Überlastung der Presse anspricht, bewegt sich der Druckkolben 4 auf den Boden der unteren Ölkammer 3a. Wie in Fig. 20 dargestellt ist, ist in der Mitte des Bodens der unteren Ölkammer 3a die Ventilölka,mmer C' vorgesehen, deren Achse vertikal verläuft. Am unteren Ende steht die Ventilölkammer C in Verbindung mit der Druckleitung 322. Ein Kolben 323 ist in der Ventilölkammer C' geführt, dessen oberes Ende dem Boden des Druckkolbens 4 unmittelbar gegenüberliegt. Die Druckölleitung 322 steht mit einer Ventilbohrung 327 in einem Entlastungsventil V in Verbindung, das in eine Bohrung 324 unmittelbar im Ölgehäuse 3 eingesetzt ist. Die Ventilbohrung 327 leitet zu einer Ventilkammer 326 innerhalb eines Ventilgehäuses 325 des Ventiles V. Ein Ventilkörper 330, der mit einem in der Ventilkammer 326 gleitenden Kolben 329 eine Einheit bildet, schließt infolge der Wirkung einer Feder 328 normalerweise die Ventilbohrung 327. Die Ventilkammer 326 steht über eine in der Seitenwand des Ventilgehäuses 325 angebrachte Bohrung 331, eine Ringnut 322 am Außenumfang des Ventilgehäuses 325 und eine Leitung 333 mit der unteren Ölkammer 3a in Verbindung.
  • Im Betrieb der vorstehend geschilderten Einrichtung wird das Drucköl von der Ölpumpe 20 zur unteren Ölkammer 3a durch die Druckölleitung 322 und durch die Leitung 333 durch Verschieben des Ventilkörpers 330 gegen die Federwirkung der Feder 328 gefördert. 'Der Öldruck in der unteren . Ölkammer 3a drückt den Druckkolben 4 mit einem bestimmten Druck gegen den Dichtring 6 des Ölgehäuses 3. Dadurch kommt die Oberfläche 5a des flanschartigen Absatzes. 5 des Druckkolbens 4 in Dichtkontakt mit der unteren Fläche 6a des Dichtringes 6. In dieser Einstellung wird der normale Betrieb durchgeführt.
  • Nachdem der Druckkolben 4 nach dem Auftreten einer Überlast auf dem Boden der unteren Ölkammer 3a angelangt ist, wird das Drucköl von der Ölpumpe 20 über die Druckölleitung 322 in die Ventilkammer C gespeist und bewegt dadurch den Kolben 323 nach oben, wodurch de r Druckkolben 4 ebenfalls wieder nach oben geschoben wird. Da die Bohrung 327 im Entlastungsventil V im Verhältnis zur Ölleitung 322 klein ist, da weiterhin die auf den Ventilkörper 330 wirkende Kraft und der Öldruck in der unteren Ölkammer 3a und also auch in der Ölleitung 333 und die daraus resultierende Druckkraft auf den Kolben 329 ebenfalls klein'ist, bleibt der Ventilkörper 330 in der geschlossenen Lage, in die er durch die Feder 328 gedrückt wird. Der Druck in der Druckölleitung 322 wird also voll zur Aufwärtsbewegung des Kolbens 323 in der Ventilölkammer C' ausgenützt und dadurch der Druckkolben 4 rasch in eine dichte Anlage an den Dichtring 6 des Ölgehäuses 3 geschoben. Wenn die Oberfläche 5a des flanschartigen Absatzes 5 des Druckkolbens 4 die Dichtfläche 6a des Dichtringes 6 erreicht, steigt der Öldruck in der Ölleitung 322 an, so daß der Ventilkörper 330 gegen die Federwirkung der Feder 328 zurückbewegt wird. Dadurch strömt Drucköl durch die Leitung 333 in die untere Ölkammer 3a ein. Nach dem Druckausgleich in der unteren Ölkammer 3a und in der Druckölleitung 322 wirkt auf die Unterseite des Kolbens 323 keine Druckkraft mehr, so daß dieser unter der Schwerkraft innerhalb der Ventilölkammer C wieder absinkt. Der Öldruck innerhalb der unteren Ölkammer 3a nimmt daraufhin wieder den für den Betrieb der Presse vorgeschriebenen Wert an.
  • Wie aus der vorstehenden Darstellung hervorgeht, .wird durch die An- ordnung des Entlastungsventils V das Drucköl darin gehindert, in die untere Ölkammer 3a einzufließen, bevor der Druckkolben 4 durch den Kolben 323 zur Anlage an den Dichtring 6 und damit in die Ausgangslage der Sicherheitseinrichtung gebracht ist. Dadurch ist die eindeutige und rasche Rückfilhrung des Druckkolbens 4 in die Ausgangslage durch volle Ausnutzung des Öldruckes vor der Einspeisung des Drucköls .in die untere Ölkammer 3a gewährleistet.
  • Durch die Ausnutzung der geringfügigen Kompressibilität des verwen- deten Drucköles wird also innerhalb der Sicherheitseinrichtung gemäß den vorangehenden Darstellungen ein Spalt erzeugt, durch den das komprimierte Öl abfließen kann und dadurch schlagartig der Druck in der kraftübertragenden Ölkammer absinkt. Aufgrund des außerordentlieh raschen Druckabfalles reagiert die Sicherheitseinrichtung für schnell auftretende Überlastungen, so daß die Presse sicher vor Beschädigungen, die auf Überlastungen zurückzuführen sind, geschützt ist.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Sicherheits- und Ausgleichseinrichtung an Pressen, bei denen die Preßkräfte über eine Kurbelwelle und Pleuelstangen auf den Druckstempel übertragen werden und bei .denen im Kraftverlauf von den Pleuelstangen zum Druckstempel eine mit Drucköl beauf schlagte Ölkammer mit einem ebenfalls im Kraftverlauf liegenden Abdichtorgan vorgesehen ist, welches bei Überschreitung einer durch den Öldruck einstellbaren kritischen Preßkraft infolge der Kompressibilität des in der Ölkammer befindlichen Drucköles einen Ölablaß freigibt und bei der weiterhin eine Abschalteinrichtung vorgesehen ist, durch welche unter Ausnutzung des in der Ölkammer erfolgenden Druckabfalles die Kraftübertragung auf die Pleuelstange abschaltbar ist nach Patent . . . . . . . . . . . . . . . . . . . (A 53 339 Ib/58b), dadurch gekennzeichnet, daß der Öldruck in der mit Drucköl beaufschlagten Ölkammer 3a durch Einschaltung eines Entlastungsventiles (110) in die Druckölzuführung (17) regelbar ist. 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß-der Überströmdruck des Entlastungsventiles (10) durch eine auf eine Feder (232) wirkende Regelschraube (234) regelbar ist. 3. Sicherheitseinrichtung,beilder eine'hydraulische Rückstelleinrichtung vorgesehen ist, die durch die' gleiche Druckölleitung beauf schlagt ist, wie die Ölkammer,- dadurch gekennzeichnet, daß die Druckölleitung (322) mit der unteren- Ölkänmer (3a) über ein Ausgleichsventil (V) in Verbindung steht. 4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichsventil so eingestellt ist, daß eine Drucköleinspeisung in die untere Ölkammer (3a) erst nach Erreichen des obersten Endpunktes durch den Druckkolben (4) erfolgt.
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