DE1627446A1 - Druckmittelbetaetigtes Werkzeug - Google Patents
Druckmittelbetaetigtes WerkzeugInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B11/00—Servomotor systems without provision for follow-up action; Circuits therefor
- F15B11/02—Systems essentially incorporating special features for controlling the speed or actuating force of an output member
- F15B11/028—Systems essentially incorporating special features for controlling the speed or actuating force of an output member for controlling the actuating force
- F15B11/036—Systems essentially incorporating special features for controlling the speed or actuating force of an output member for controlling the actuating force by means of servomotors having a plurality of working chambers
- F15B11/0365—Tandem constructions
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
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Description
1 β Ό *7 / /' P
EDUARD LORENZ - BERNHARD SEIDLER · MARGRITSEiOLiR
RECHTSANWÄLTE
Bayarliches Oberste» Landejgeridit · Oberkindajgaricht fMmhan · Landgaridhta MOnehan I und Ii
8 Adöaehan 22, WidenmayeHfrafl· 23
Tatefan leanj »71 ?4/^7334
Mönchen 170330 Bayariidia HyjKrfheken- und
Wadualbgnk Mönch*« Ra 5787
IhrZskhan
Un*w Zaldien' 9625
'2 8; No v.'1957.'
MAMPAGiDURIHG- GOMEAITY
Waterbury,. "Hewixaven (Connecticut, USA)
Druckmittelbetätigtes Werkzeug '
Die Erfindung betrifft ein druckmittelbetätigtes Werkzeug, insbesondere ein druekluftbetatigtea Wiet-, Aufkneif oder
Fagel^ernietwerk'zeugs olme auf diese besonderen Werkzeuge
eingeschränkt zu sein. : ·
Die Erfindung betrifft allgemein ein druakmittelbetätigtes
Werkzeug, das sich durch eine.vereinfachte Ausbildung auszeichnet und mehr er 8.1KoIb en besitzt,-die'in einem
Druekraum arbeiten, der durch fliegend gelagerte Prallplatten
unterteilt ist. ErfindungBgemäß besitzt das W$rksemg eine ■verbesserte ZugBtangenanordnung für die KoIb©n und ein© rerbes=-
serte ferteiieranordnuag sum Zuführen des Arbeitsaittels in
die iüeiiräurae des W@rkgeugBs* Das tferklseag k&m
sein und durch den Druakmitteldruofe gegm ©Int
betätigt werden, ϊ? era lcajin
für d^n/Arb^itsimb uad
BAD
Nachstehend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt
Mg» 1 im Längsschnitt ein erfindungsgemäß ausgebildetes Druckluftwerkzeug, · · .
Figo 2 einen Quersehnitt nach der Linie 2-2 der
Fig. I* .
Fig» 3 einen Querschnitt nach der Linie 3~p der
Pig. I,
Pig, 4 in einem ähnlichen Querschnitt »ie Fig» I eine
andere Aus führung s form' der Erfindung und
Fig. 5 in einem der Fig. 1 ähnlichen Längsschnitt
eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Beaugszeichen
gleiche Teile« ·
In den Figuren 1-3 ist ein Werkzeug gezeigt, das einen
hohlen zylindrischen Körper oder Druckzylinder IO besitzt, der
im Bereich seines einen Endes an seinem Innenünfang mit swei
Ringnuten 11 und 12 versehen ist» In dem Endteil des Zylinders
10 ist mit Hilfe'von Federringen 15, die in den im Längsabstand
voneinander angeordneten Nuten 11 und 12 sitzen, ein geflanschtes
Formstüek 13 befestigt-, das ein Innengewinde und eine Innenaus
Senkung 14 beeitst. In-einem in-dsr ^ussen&mg. montier ten
Hulaenlager 14a ist eins Xnnengewiadehttlse 16 irersöhisb/bar angeordnet
i die auf ®iii©n auswärts' vorstellenden. fail e±-»©r hohlen .
Ziig'stangi 17 aufgeschraubt ist» Die Zugstange #rstreckt ©icli
eentraX durch dsn Zylind«rkörper-und sitat m%t ihre® entgegengesetzten.
Ende in einer Bohining 18-eine9 feftertrfige-re. t% 4«Jf ."
gegen eine Auswartsbeviegung aus dem Zylinder "t&g. eines fsdsr«
..»_„.. ·.-._. - ' ■ '. BAD OfHOINAL.
162744«;
ring 15 .gehalt-©"!! w-ird*. der la einer Iimeiiringnttt 20 in derIfähe
des hinteren Endes des Zylinders 10 aitst.
Zwischen seinen Enden ist der Zylinder 10 mit einer
Anzahl von in gleichen Anstanden voneinander angeordneten Innenringnuten
21 versehen» die je einen Federring 15 aufnehmen» Die.se Ϊ3β grenzen die Torwarts bewegung je einer- Prallplatte 22,
die in dem Zylinder'verschiebbar gelagert und hinter einer der
Ringnuten 21 angeordnet ist. Me Prallplatten 22 sind von je
einem hohlzyliadrisehen Abstandhalter*23 durchsetzt, dessen
Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser der Zugstange 17. Jeder /abstandhalter 23 hat an beiden Enden außen je
eine Ringschulter 24- und einen kurzen* im Durchmesser kleineren
Forts atz.-25« , ■ .* ..'--.
Die Kolteenanordnung iet koassial zu der Zugstange 1*7
angeordnet. Zu diesem Zweck ist ein vorderer Kolben 26 zwischen
einem vorderen Abstandhalter 27 und dem Ende eines der Abstandhalter
23 angeordneb. Der Abstandhalter 27 liegt an dem Ende
der Innengewi ndehülse 16 an.und ist mit mehreren Lüftdurch-Ifissen
28 versehen^ die sich TOKtoßenumfang des Abstandhalters
27 zum Innern der darin vorgeselieiieng zentralen. Öffnung 29 er-'
strecken.
Die hinteren Kolben 30 sind zwischen einander benaehbarten
und.gegenßbeiliegenden Enden von je awei Abstandlialterii.
23 befestigt und hinter je einer zugeordneten Prallfläche 22
angeordnet. Jeder Kolben 30 ist ebenso wie der vordere Kolben
26 mit einer zentralen Öffnung 31 versehen^ welohe die lortsätze
25 der Abstandhalter 23 aufnimmt. Dieae sind im Abstand
voneinander angeordnet und begrenzen iif der öffnung31 einen
OOÖ082/OO0S
Ringkanal 32» wenn die Abstandhalter gegenüber den Kolben fiatgeklemmt
sind. Dieser Ringkanal 32 "für den hintersten der Kolben
50 wird νoneinem geflanschten Abstandhalter 33 begrenzt, der
unter einer Kutter 34 angeordnet ist, die auf die Zugstange 17
aufgeschraubt ist. Auf diese Weise werden die Kolven 26 und 30
und die Abstandhalter 23, 27 und 33 gegen die Innengewindehülse
16 gespannt und wird zwischen dem Außendurchmesser der
.Zugstange 17 und dem Innendurchmesser der koaxial angeordneten,
hohlen Abstandhalter 23 ein sich in der Längsrichtung erstrekkender, ringförmiger luftkanal 35 geschaffen.
. Jeder Kolben 30 ist an seiner Vorderfläche mit mehreren im Winkel angeordneten Hüten 36 ausgebildet, die sich von
der zentralen öffnung 31 des Kolbens radial bis zu einer Stelle
erstrecken, die auf der Stirnfläche des Kolbens radial auswärts von dem Außendurchmesser der Abstandhaltehülsen 23 liegt* Vorzugsweise
nimmt die Querschnittsfläche dieser Vertiefungen 36 in den einzelnen Kolben 30 fortschreitend zu, so daß die Nuten
36a in dem vordersten der Kolben 30 eine vorbestimmte Breite und damit eine, gewünschte Querschnittsflache haben» die Nuten
36b in dem nächsthinteren Kolben 30 etwas breiter sind als die Nuten 36a, so daß die Querechnittsflache größer ist, und die
Nuten 36c in dem hintersten der Kolben 30 noch breiter sind als
die Nuten 36b und daher eine noch größere Querschnittsfläche
haben. ,
In dem Federträger 19 sitzt eine Druck-Schraubenfede.r
37, die an der hinteren Fläche dee hintersten der Kolben 30 angreift und daher die Kolbenanordnung nach vorn zu bewegen
trachtet. Der vordere Abstandhalter 27 liegt an dem ]?ormstuck
13 an und begrenzt dadurch die Vorwärtsbewegung.der Kolben-
;:V—>'-' 00308 2/0088 BÄD.--ORIQINAL
-5 - 1627US*
anordnung. Dieser Abstandhalter 27 hält ferner den vorderes!
: ' ■--"-."."■■.." \
Kolben 26 im Längsabstand von der inneren Stirnfläche des fonnstückes
13. Der auf die.se Weise geschaffene Zwischenraum 3d
steht über eine öffnung 39 in der Wand des Zylinderkörpers.10
mit dem Innern eines Eormstückes 40 in Verbindung, das an der
Außenseite des Zylinderkörpers 10 befestigt ist und mit eiiier
Druckluft^ueile über eine geeignete, nicht gezeigte Absperreinrichtung
verbunden werden kann, die in ihrer einen Stellung
Luft in den Zylinderkörper einleitet und nach der Freigabe in
eine Ruhestellung ein Abströmen von Luft aus dem Zylinderkörper
gestattet. Im Bereich jeder ifut 21 ist der Mantel des Zylinderkörpers
19 mit einer Entlüftungsöffnung 41 versehen. Der Abstand
zwischen der Zugstange und der zentralen Öffnung dea Pedea
trägers 19 ermöglicht eine Entlüftung auch durch diese zentral8
Öffnung. H - . . ;
Zu einem nachstehend beschriebenen Zweck ist an einer
inneren otirnfläche des Federträgers 19 ein elastischer Stoßdämpferring
42 befestigt% Ali dem Vorderteil der Zugstange 17
kann natürlich jede geeignete Einrichtung sum Angriff an einer
Last vorgesehen, sein, *e»Bo ein Werkzeug zum Angriff an ©inen
Blindniet (blind ri^ei)eftruer köaanea in dam Werkzeug an geeigneten
Stellen O-Hiag© oder andereι-geeignete Biöhtunganittel
vorgeashen sein, damit ein Austritt .von 1mS% atsisühen g®g©aversohl®tobaren
Seiita TerhiMsrt
Bis Wirtaingsv/aise dea' Vierk-B©ug@a
BAD OBiQlNAL
- 6 - 1627448
Im der Ruhestellung des Werkzeuges'wird die Kolbenanordnung
durch die Wirkung der Druck-Schraubenfeder 37 nachgiebig in ihrer in Pig. I gezeigten, vordersten Stellung gehalten.
Wenn das Werkzeug an einer Last bzw. einem Werkzeug angreift
und die erforderliche -Arbeit durch' den Rückzug des KoI-bens
aufgeführt werden soll, wird Druckluft durch die Öffnung
in·den Mngraum 38 des Zylinderkörpers eingeleitet» Durch die
Luftdurchlässe 28 des vorderen Abstandhalters 27 kann die Druckluft
in den Hingkanal 35 treten, der einen in der Längsrichtung angeordneten Verteiler für die Druckluft bildet. Aus dem Verteiler
gelangt die Druckluft durch die Ringkänäle 32 in die
Kolbennuten 36a, 36b und 36g, Die Druckluft wird zwischen der
hinteren Fläche jeder Prallplatte 22 und der benachbarten Stirnfläche des atigeordneten Kolbens-30 eingeschlossen, so daß unter
der Wirkung der Druckluft die Kolbenanordnung gegenüber den
Prallplatten rücfe/ärtsverschoben und die Zugstange 17 zurückgezogen v/ifd. Hinter dem Kolben 26 und den beiden vordersten der
»■'■..
Kolben 3Ö befindliche Luft tritt durch die Entliiftungsöffnungen
41 ■ ins ££ie· Hinter dem hintersten der Kolben 30-befindliche
Luft tritt durch den 3?ederträger 19 ins PiAe.
Wen» die Kolbenanordnung für die erforderliche Arbeit,
a»Be einen Bllndnietvaiga&gi genügend weit zurückgezogen worden
ist, wird ^die" Kolbenanordnung plötjslieh entlastet9 so daß al©
rückwärts beschleunigt und "danach το» dem StoBäämpferiing 42
aufgefangen *?ird* Da die Prallplatten 22 auf äea Äfestandhaltern
23 Tersohiebbar sind9 werden die Prallplatte» während äes
zuges dar Kolbenanordnung normalerweise von der Druckluft in
Anlage an den entsprechenden Federringen 15 gehalten.
BAD
, -7- Λ 1627448
Bis zur Entlastung von demDruck eier zügeführten Luft
bleibt die Kolbenanordnung in ihrer ganz zurückgezogenen Stellung.
Danach "bewegt die beim Rückzug zusammengedrückte Schrauben-
feder 37 die Kolbenanordnung in dem- Zylinder nach vorn, woiaei
die eingeschlossene Luft durch die Absperreinrichtung abströmen
kann. 7
Zum Unterschied^ von mit mehreren Kolben versehenen,
bekannten Einrichtungen, in denen die Arbeitslu#iÄ nacheinander,
in mehrere Arbeitsräume strömen muß, wird in der frfindungsgemaßen
Einrichtung jeder von einem Kolben begrenzte Arbeitsraum
über einen gemeinsamen Verteiler direkt mit Luft beaufschlagt. Die Beaufschlagung ist daher nicht von dem tfbertritt der Luft
aus einem Arbeitsraum in einen anderen abhängig. Dadurch,, daß in den von der Oruekluftquelle-weiter entfernten Kolben im
Querschnitt fortschreitend größere Hüten 36vorhanden sind,
id.3Pd jede Neigung zum Beaufschlagen der weiter entfernten Kolben
mit einer kleineren Druckluftmenge ausgeglichen und "beseitigt*
Infolge der Terwendung von Federringen zum festhalten
der einzelnen Seile an dem Zylinderkörper 10 braucht dieser nicht aus eine» beeonders ausgebildeten Grußstüek oder einer geschweißten
Konstruktion zu bestehen, sondern kann man für den Druckzylinder
ein einfaches rundes Kohr verwenden. Die Verbindung
der Kolben durch eine Zugstange führt zur Bildung des erforderlichen Luftverteilers und ermöglicht es$ ohne ein Schweißen
oder andere kostspielige Befestigungsmäßnanmen auszukommen,
welche die Herstellungskosten, des Werkstückes erhöhen und das
Zusammensetzen des Werkzeuges erschweren und verteuern wurden.
'■--■-■ - ' ' RAD ORIGINAL
009082/0001
Pig. 4 zeigt- ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hier sind die vorstehend für ein im Rückzug arbeitendes
Werkzeug" beschriebenen Maßnahmen auf ein im Vorschub arbeitendes
Werkzeug angewendet. Ein derartiges im Vorschub arbeitendes Werkzeug
kann beispielsweise zum Vernieten, oder Aufkneifen verwendet
werden, wobei eine Vorwärtsbewegung des Werkzeuges gegenüber
einem Werkstück erwünscht ist.
Das in Fig. 4 gezeigte Werkzeug besitzt einen Zylinderkörper
4-3, in dessen vorderem Endteil ein Element 44 befestigt,
ist, das als Werkzeugführung und Amboß dient. Das Element. %%
wird mit Hilfe von Federringen 15 festgehalten, die in den fm
geeigneten Abstand voneinander angeordneten Ringnuten 45 undl 46
sitzen. Am entgegengesetzten Ende ist der Zylinder 43 mit Hingnuten
43 und 48 versehen, die im geeigneten Abstand voneinander
angeordnet sind und die Federringe 15 aufnehmen, mit denen eine
ortsfeste Prallplatte 49 an diesem Ende des Zylinders 43 befestigt ist.
Wie in dem vorstehend anhand der Fig. 1 beschriebenen
Ausführungsbeiapiel sind in dem Zylinder 43 mehrere Prallplatten
22 montiert, die gegen eine Bewegung In einer Richtung durch
Federringe 15 gesichert sind, die in entsprechenden Ringnuten
des Zylinders sitzen. Den Prallplatten 22 und 49 sind mehrer·
Kolben 30 zugeordnet, die mit Hilfe τοπ Abstandhaltern 23 und
27 in der vorstehend beschriebenen Weise in Abatänden voneinander gehalten werden, ■
Eine die Abstandhalter 23 koaxial durchsetzende Zugstange 50 begrenzt'den in der Längsrichtung angeordneten, ringförmigen
Luftverteiler 35» der mit den Zweigkanälen 32 und den
00908 2/0008 · BAD
Kolbennuten 36 in Verbindung steht, Durch die fliegend angeordneten
Prallplatten 22 erstrecken sich die Abstandhalter 23,.
wie dies vorstehend beschrieben wurde.
Auf das gewindetragende, vordere Ende der Zugstange
ist ein Hammerkopf 51 aufgeschraubt, der die .Werkzeugführung
verschiebbar durchsetzt und zu·einem Werkstücktragarm oder Amboß 52 Mn vorsteht, der .sich von der Werkzeugführung 44 nach
vorn erstreckt. Auf das entgegengesetzte Ends tier Zugstange ist eine Mutter 53 atiig© schraubt, so daß die EoIbemanordnung
zwischen der Mutter 53 und dem Hammerkopf 51 eingespannt ist»
Die .ortsfeste Prallplatt« 49 ist auf ihrer'fordereeita mit einer
zentralsn Vertiefung 54 versehen,, damit ein freier Baum für die
rückwärts 'vorstehende Mutter 33 und ein Kanal für den Eintritt
der Druckluft In den in der Längsrichtung· "ang-eordiEben Verteiler--35
vorhanden ist. Ein die Prallplatte 49" .durchsetzender-Luftkanal
55 verbindfet die Vertiefung 54 mit einer: öffnung eines aa
der Prallplatte 49 befestigten. Schi'« bergenäuses" 56» Ia diesem '
ist eis übllölasfl VersofeluBstück 57 angeordnet^ das■-stvei Stellungen
alnnehjatn kann und die öffnung des.. S chi Oberkörpers mit
einer Äiniökluf tgualle verbindet f yiewi das VerschlußstüGlc Ton
Hand fflifetolB des "Fed©ra3?ai-s . 5β: h€3?ü-nterg«drüe&t, wirda Dieser ist
an d«r itoßöttsaite dea gyliaadtre 43 übei? 4@ia
und @?ffiÖgliaht #ina .bä^iemd Bttatigtmg d-a-s
Bjniökluft gelangt- über d'sn Kaaiu. 5-5-#. die Vertiefung
54 and die E^äjLjilsat«» 56 de© hlnt^raiien Kolbens. 30 in de a In
der Jjäsgaricii'teng angeordneten luf-irverteü©^ 35«. Au«
tritt di© IiUft duröh die 'yoneitta&der -getr&ä i
32 in liio Kolbemiii'fee» 369 m daß clla.einander gg
BAD
/00 ti
liegenden Flächen der Kolben und Prallplatten auseinandergedrückt
werden und die Kolbenanordnung gegenüber dem Zylinder 43 vor*
wärtsgeschoben wird. Bei dieser Vorwärtsbewegung des Hammerkopfes
51 oder eines anderen geeigneten Werkzeuges wird ein
Druck auf oin Werkstück ausgeübt, das im Bereich des Ambosses
angeordnet let, und dadurch die erforderliche Arbeit ausgeführt.
Nach der Freigabe des Verschluß-Stückes 57 wird dieses durch den
luftdruck zurückgestellt, so daß es die Luftzufuhr unterbricht und ein Abströmen' der in dem Zylinder .43 befindlichen Druckluft
Ina Freie gestattet» JDlö zwischen dem vordersten Kolben 30 und
der inneren Stirnfläche der Werkzeugführung 43 vorhandene
D.ruck-Schraubenfeder 37 stellt die Kolbenanordnung in ihre Ruhestellung Eurüek,
In dsm anhand der Fig„ 4 beschriebenen^, vorwärts-.
wirkend©η Werkzeug sind daher dieselben Konatruktiona^ und
Fuiiktlonamerkmalö ¥erwirklloht wie in dem rilckv/ärtawirkenden
Werkzeug, das anhand der Fig, 1 dar Zeichnungen beschrieben
■D&a in,fig, 5 gezeigte Werkzeug is t dem atthjand der
in Fig.* .4 basohriebenan ähnlich. In der Ausführungaforia aach
FIg0 5 ©atfEilt Jgdoch die Itoiok-Bchraubenfedar 37 und erfolgt
de-r Rüokismi daa ¥@r&a-tagaa dureh einB snt3pr«ok«aae vi
der Bruok-luf*»
Dl® in-cl#a Jtari'fc«-! dos Zylinder β 45
itiftungBüffnungoji 41 führen nicht ins Freie» sondern au ©iaam
Buckstellyertöllsr 59« Dieser ist in dem Auafütesagaböispl©!
mißsrhalb dös ^ylinderkärpers 43 vorgesehen, köaate jedooli :au@1a
In dem Syllndermantel aalbat auagabildet sein* Sie A
•des SxihiQbergehäusoa 60 und des Torschluß Stückes Si ist
©la in Wig» 4, 0Ö9Ö82/ÖÖ88 ßAD
Versclilußstück 61 gibt Druckluft normalerweisfe
über den Kanal 62 des Schiebergehäusee, äen Rückstellverteiler
und die öffnungen 41 in den Zylinder 43 ab. Infolgedessen wird
die Kolbenanordnung vor jeder Prallplatte zurückgeschoben, wobei
die eingeschlossene luft durch eine Ringnut 63 des Verschlußstückes 61 und eine mit der Hingnut 63 in Verbindung stehende
Abströmöffnung 64- des Schiebergehäusee ins Freie abströmt.
Zum Betätigen dee Werkzeuges wird das Verschlußetück
61 in eine zweite Stellung gedrückt, in der die Druckluft in
der vorstehend beschriebenen Weise in den Luftkanal 55 gelangt,
so daß die Kolbenanordnung vorgeschoben wird«Die zwischen einem
Kolben und der vor ihm angeordneten Prallplatte eingeschlossene Luft strömt durch di· Entlüftung soff nungen 41, den Rucksteilsammler
59t eine jetzt mit den Rückstellkanal 62 korreapondierenie
Ringnut 65 des Verschlußstücks und eine Abströmöffnung 66 des
Schiebergehäuses 60 ins Preie.
Nach der Durchführung-der Arbeit wird das Verschlußstück
freigegeben, so daß es durch den Luftdruck in seine
frühere Stellung zurückgestellt wird, in der es einen Hüokzug
der Kolbenanordnung .bewirkt*
Im Zusammenhang mit dieser Aueführungsform der Erfindung
wurde angegeben, daß alle Rucks teil räume mit dem Rück*
stellverteil·er 59 in Verbindung steven. Der Rückzug der Kolbenanordnung
mit Hilfe der Druckluft kann Jedoch auch bewirkt werden,
indem Druckluft über den Kanal 62 nur in eine oder zwei
der Räume eingeleitet wird» In diesem Fall werden die für den Rückzug nicht mit Druckluft beaufschlagten Räume duroh die Satlüftungsöffnungen 41 ins Freie entlüftet, wie die· vorstehend
anhand der Fig. 4 beschrieben worden "let."-
009882/0068
Vorstehend wurde die Erfindung anhand,von bevorzugten
AusführungBbeispielen erläutert, die jedoch in der For», Größe
und Anordnung der Teile abgeändert werden können.
BAD ORjQfNAL
009882/0068
Claims (6)
1. Druckmittelbetätigtes Werkzeug mit einem Druckzylinder , einer Kolbenanordnung mit mehreren Kolben, die in dem
Druckzylinder verschiebbar gelagert sind, eine« zum Angriff an
einer last bestimmten Glied, das von der Kolbenanordnung getragen
wird und mit ihr beweglich ist, einer in dem Zylinder ausgebildeten
Druckmitteleintrittsöffnung zur Beaufschlagung des
Zylinders mit einem Druckmittel, das bewirkt, daß die Kolbenanordnung
gegenüber dem Druckzylinder axial bewegt und dadurch das Werkzeug zu einem Arbeitshub veranlaßt wird, und einer
Eücksteileinrichtung, die nach der Entlastung des Zylinders von
dem den Arbeitshub des Werkzeuges bewirkenden Druckmitteldruck
auf die Kolbenanordnung wirkt und" sie in ihr? Ausgangsstellung
in dem Zylinder zurückstellt, lldadurch gekennzeichnet,Maß durch
eine Anzahl von Prallplatten, die sich quer durch den Zylinder
erstrecken, dieser in mehrere Druckräume geteilt ist, die je
einen Kolben der Kolbenanordnung enthalten, und die Kolben durch axial angeordnete, hohle Abstandhalter in Iiängsabständen voneinander
gehalten werden und mittels einer Zugstange, welche die
Abstandhalter und die Druckkammern ta der Längsrichtung durch* .*
setat, zu einer einheitlichen· Anordnung verbunden sind, wobei
öle Zugstange und die Abstandhalter einen Verteilerkanal iur*
die Verteilung des den Arbeitshub desι Werkzeuges bewirkendenfc
unter Druck stellenden äcuckmittelB von der Eintritts öffnung zu
den Druckr&umen begrenzen. ,."/..
BAD Qft'QlNAL'
2. Werkzeug nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Prallplatten in dem Zylinder verschiebbar gelagert sind
und die Axialbewegung jeder Prallplatte durch ein elastisches Sicherungeelement-begrenzt ist, das in einer Ringnut sitzt,
die im Bereich jeder Prallplatte in der Innenwandung des Zylinders
ausgebildet 1st. ■
3. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolben fortschreitend in größeren Entfernungen
von der Eintritts öffnung des Zylinders angeordnet sind und je einen Kanal besitzen, der eine Verbindung zwischen dem zugeordneten
Druckraum und dem Verteilerkanal herstellt, wobei die
Querschnittsfläche der Kanäle in den Kolben mit dem Abstand von
der EintrittsÖffnung fortschreitend zunimmt»
4. Werkzeug" nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bückste11einrichtung zum Zurückstellen
der Kolbenanordnung in die Ausgangsstellung nach dem
Arbeitshub des Werkzeuges eine zweite in dem Zylinder ausgebildete
Eintrittsöffnung besitzt, durch die ein unter Druck
stehendes Drucke!-fctel in den -Zylinder eingeleitet werden kann,
mit dem die Kolbeaa&Bordäung beaufschlagt und in die Ausgangsstellung
surllokgaat«lit wird.
5. Werkzeug nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet,
daß die «welts Eintrittaöffnung mit den Bruckräuiaen über einen
zweiten Verteilerkanal In Verbindung steht.
009882/006$
Ϊ827446
6. Werkzeug nach'.Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet
durch ein Zweiweg-Absperrorgan zum Verbinden einer Druckmittelquelle-
abwechselnd mit der ersten und der. zweiten Eintrittsöffnung,
während die jeweils aMere Eintrittsöffnung mit der
Atmosphäre in Verbindung gebracht wird.
0098B270068
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US59799766A | 1966-11-30 | 1966-11-30 | |
| US68019967A | 1967-11-02 | 1967-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1627446A1 true DE1627446A1 (de) | 1971-01-07 |
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1967
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Also Published As
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