DE1627288C - Schere fur laufendes Walzgut - Google Patents
Schere fur laufendes WalzgutInfo
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Description
J 2
Die Erfindung betrifft eine Schere für laufendes . bar verbunden sein kann. Die von der Längen-Walzgut,
wobei die Messerträger als Zangenarme aus- verstellung des Kurbelarmes abhängige Längengebildet
sind, ein Zangenarm mit seinem freien Ende verstellung des Abstandes zwischen der Kurbelachse
an eine umlaufende Kurbel angelenkt ist und der und der Schwingachse des anderen Zangenarmes geandere
Zangenarm durch eine gelenkige Verbindung 5 währleistet jeweils die richtige Messerüberlappung
mit dem an die Kurbel angelenkten Zangenarm und bei dem Schneidvorgang.
durch eine weitere, schwenkbewegliche Lagerung mit In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der
diesem Zangenarm mitschwingt Kurbelarm zu seiner Längenverstellung zumindest in
Bei laufendem Walzgut muß in dem Schneid- zwei Teilen ausgebildet und in einem der Teile des
bereich der Scherenmesser die Geschwindigkeit der io Kurbelarmes mindestens eine diese Teile ineinander
Scherenmesser bzw. in diesem Fall die Geschwindig- bewegende Anstellspindel gelagert, während zur
keit des Anlenkpunktes des einen Zangenarmes an Längenverstellung des Abstandes zwischen der
die umlaufende Kurbel der Geschwindigkeit des Kurbelachse und der Schwingachse des anderen
laufenden Walzgutes angepaßt sein. Damit ergibt sich Zangenarmes die die umlaufende Kurbel aufbei
einer Schere, deren Kurbel mit konstanter Ge- 15 nehmende Lagerung in Führungen gegen den Teil
schwindigkeit umläuft, für das Walzgut eine Schneid- der Schere bewegbar ist, in dem der andere Zangenlänge,
die dem Umfangsweg des Anlenkpunktes ent- arm schwenkbeweglich gelagert ist, und mindestens
spricht Zu einer Veränderung der Schneidlänge ist eine weitere Anstellspindel zur Bewegung der die
es bekannt, die Kurbel über Ungleichförmigkeits- Kurbel aufnehmenden Lagerung vorgesehen ist Es
getriebe, beispielsweise Ellipsengetriebe oder Koppel- ao sind die Anstellspindeln zur Längenverstellung des
getriebe, anzutreiben, so daß die Geschwindigkeit Kurbelarmes und die weitere Anstellspindel zur Beder
Scherenmesser in deren Schneidbereich zwar der wegung der die Kurbel aufnehmenden Lagerung über
Geschwindigkeit des umlaufenden Walzgutes an- ein Rädergetriebe miteinander verbunden, so daß eine
gepaßt ist, die Scherenmesser bzw. die umlaufende Bewegung der weiteren Anstellspindel ohne Schlupf
Kurbel aber außerhalb des Schneidbereiches der 25 auf die Anstellspindel zur Längenverstellung der
Scherenmesser derart beschleunigt oder verzögert Kurbel übertragen wird bzw. die Abhängigkeit der
werden, daß sich entsprechend dem Verhältnis der Längenverstellung des Kurbelarmes von der Längenmittleren Geschwindigkeit dieses Anlenkpunktes zu verstellung des Abstandes zwischen der Kurbelachse
dessen Geschwindigkeit bei einer sich mit konstanter der Schwingachse des anderen Zangenarmes geGeschwindigkeit
drehenden Kurbel eine gewünschte 30 währleistet ist Außerdem ist ein weiteres, die um-Schneidlänge
ergibt " laufende Kurbel mit dem die Anstellspindeln ver-
Bei diesen Ungleichförmigkeitsgetrieben sind zum bindenden Rädergetriebe verbindendes Rädergetriebe
Ausgleich der aus der Beschleunigung bzw. Ver- vorgesehen und das Verbindungsglied des weiteren
zögerung der Scherenmesser entstandenen Massen- Rädergetriebes mit dem die Anstellspindeln verbinmomente
große Schwungmassen erforderlich, die 35 denden Rädergetriebe als Planetengetriebe ausneben
einem zusätzlichen, konstruktiven Aufwand gebildet, so daß das die Anstellspindeln verbindende
auch lange Anlauf- und Bremszeiten für die Schere Rädergetriebe mit der Kurbel bewegt wird und die ■
nach sich ziehen. Außerdem ergibt sich mit den Verstellbewegung der Anstellspindeln der Kurbel-Massenmomenten
eine Mehrbelastung zu der Be- bewegung überlagert wird. Beispielsweise treibt die
lastung aus dem reinen Schneidvorgang, die mit der 40 umlaufende Kurbel das Sonnenrad, während mit der
Winkelgeschwindigkeit der sich drehenden Scheren- Anstellspindel, die die Kurbel aufnehmende Lagemesser
zunimmt rung bewegt, der Steg des Planetengetriebes mit-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine bewegt wird, so daß beispielsweise bei einer Über-
Schere zum Aufteilen von laufendem Walzgut in ver- setzung des Planetengetriebes von 1:1 und bei
schiedene, vorbestimmbare Teillängen zu schaffen, 45 gegenüber der Kurbel gleicher Drehrichtung und -ge-
die für jede Walzgutgeschwindigkeit geeignet ist und schwindigkeit der Welle, deren Achse mit der Kurbel-
keine Mehrbelastung durch die Verstelleinrichtung achse zusammenfällt, diese Welle durch eine Be-
zum Schneiden verschiedener Teillängen erfährt wegung des Steges gegenüber der Kurbel bewegt wird
Dies wird nach der Erfindung im wesentlichen und diese Bewegung beispielsweise über ein Kegeldadurch
erreicht, daß der Kurbelarm der um- 50 radpaar zur Drehbewegung bzw. Anstellbewegung
laufenden Kurbel und der Abstand zwischen der der in einem Teil des Kurbelarmes gelagerten Anstell-Längsachse
der Kurbel und der Schwingachse des spindel genutzt wird. Weiter ist vorgesehen, den
anderen Zangenarmes abhängig voneinander längen- anderen Zangenarm der Schere auf einer Exzenterverstellbar
sind. Nach jeder Längenverstellung des welle schwenkbeweglich zu lagern und die Exzenter-Kurbelarmes
läuft der Anlenkungspunkt des einen 55 welle über ein Wechselgetriebe mit der Kurbel zu
Zangenarmes an die Kurbel mit konstanter Ge- verbinden. Durch eine Bewegung der Exzenterwelle
schwindigkeit um, und die gewünschte Teillänge oder arbeitet die Schere im Aussetzbetrieb, d. h., die
Schneidlänge des Walzgutes ergibt sich jeweils aus Schere schneidet beispielsweise bei jeder zweiten,
dem Umfangsweg des Anlenkungspunktes. Es tritt dritten oder vierten Umdrehung der Kurbel. Das
dabei zu der Belastung aus dem reinen Schneid- 60 Wechselgetriebe gestattet eine Umstellung von beivorgang
keine zusätzliche Belastung aus einer un- spielsweise Betrieb mit Schnitt bei jeder Kurbelgleichförmigen Bewegung der Scherenmesser für die Umdrehung auf Aussetzbetrieb mit Schnitt nach jeder
Antriebselemente der Schere auf, so daß der der zweiten Kurbelumdrehung. Ein weiterer Exzenter ist
Schere vorgeschaltete Treiber infolge der relativ ge- als Gelenkbolzen für die gelenkige Verbindung der
ringen Gesamtbelastung der Antriebselemente und 65 beiden Zangenanne vorgesehen. Damit ergibt sich
der mit konstanter Geschwindigkeit umlaufenden eine einfache, genaue und trotzdem robuste Messer-Kurbel
vorteilhafterweise auch über ein P.I.V.-Ge- Spaltanstelleinrichtung,
triebe mit den Antriebselementen stufenlos verstell- In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 ein Getriebeschema der erfindungsgemäßen Kurbelzapfen der Kurbel3 hohl ausgebildet und die
Schere, · Welle 29 durch das Loch in dem Kurbelzapfen hin-Fig. 2 die Schere in der Seitenansicht, durchgeführt bzw. in diesem Loch geführt, so daß
F i g. 3 eine Kurbel der Schere im Ausschnitt. die Welle 29 über ein Kegelradpaar 30 auf eine An-In
den Fig. 1 und 2 ist ein Obermesserhalter einer " 5 stellspindel 31 wirken kann. Der Kurbelarm der Kur-Schere
als Zangenarm 1 und ein Untermesserhalter bei 3 besteht aus zwei ineinander bewegbaren Teilen
als Zangenarm 2 ausgebildet. Die Zangenarme 1 3 a und 3 b. Es ist die Anstellspindel 31 in dem
und 2 sind durch zur Messerspalteinstellung als Ex- Teil 3 α, der gleichzeitig den Kurbelzapfen bildet,
zenter ausgebildeten Gelenkbolzen 1 α gelenkig mit- drehbeweglich und in axialer Richtung nicht vereinander verbunden. Der Zangenarm 1 ist außerdem io schieblich gelagert, während der Teil 3 b mit dem
gelenkig an eine umlaufende Kurbel 3 angelenkt. Gewindeteil der Anstellspindel 31 zusammenwirkt,
Die Kurbeln 3 sind in Seitenwangen 4 und S ge- so daß sich der Teil 3 6 bei einer Bewegung der Anlagert.
Der Zangenann 2 ist zusätzlich zu seiner ge- stellspindel 31 in dem Teil 3 α bewegt bzw. verlenkigen
Verbindung mit dem Zangenarm 1 noch schiebt. Auf der Welle 29 sitzt weiter ein Zahnrad 32
schwenkbeweglich auf einer Exzenterwelle 6 ge- is fest auf, das über ein weiteres Zahnrad 33 auf eine
lagert, die ihrerseits in einem Scherenfuß 7 dreh- in den Seitenwangen 4 und 5 gelagerte und durch die
beweglich gelagert ist Es sind die Seitenwangen 4 Hohlwelle 16 hindurchgeführte Welle 34 wirkt In
und 5 hi Führungen 7 α gemeinsam gegen den der Seitenwange 5 sitzt auf der Welle 34 ein dem
Scherenfuß 7 bewegbar. Zu der Bewegung der Zahnrad 33 gleiches Zahnrad 35 auf, das über ein
Seitenwangen 4 und 5 dienen Anstellspindeln 8, die ao dem Zahnrad 32 gleiches Zahnrad 36 auf eine Welle
drehbeweglich und axial nicht verschiebbar in dem 37 wirkt, die durch den Kurbelzapfen der in der
Scherenfuß 7 gelagert sind. Die Anstellspindeln 8 Seitenwange 5 gelagerten Kurbel 3 hindurchgeführt
werden von einem Stellmotor und über eine Welle 9, ist bzw. in diesem Kurbelzapfen drehbeweglich gedie
in dem Scherenfuß 7 gelagert ist, und Kegelrad- lagert ist Es ist die in der Seitenwange 5 gelagerte
paare 10 bewegt In dem Scherenfuß 7 ist weiter eine as Kurbel 3 wie die in der Seitenwange 4 gelagerte Kur-Antriebswelle
11 drehbeweglich gelagert. Die An- bei 3 in Teilen 3 a und 3 b ausgebildet, dient zur Vertriebswelle
11 treibt einmal über ein Wechselgetriebe Schiebung des Teiles 3 b gegen den Teil 3 α eine An-
12 mit einer wahlweisen Übersetzung von 1:1 stellspindel 31 und wirkt die Welle 37 über ein
oder 1:2 die Exzenterwelle 6. Zum anderen bewegt Kegelradpaar 30 auf die Anstellspindel 31.
die Antriebswellen über ein Kegelradpaar 13 eine 30 Im Betriebsfall werden über die WelleH, das
weitere Welle 14, deren Achse parallel zu der Be- Kegelradpaar 13, die Welle 14, das Kegelradpaar 15,
wegungsrichtung der Seitenwangen 4 und 5 ist und die Hohlwelle 16 und die Zahnräder 17 und 18 die
die in der Seitenwange 4 drehbeweglich und in Kurbeln 3 umlaufend bewegt, während gleichzeitig
axialer Richtung nicht verschieblich gelagert ist Um über die Welleil, das Wechselgetriebe 12 die Ex-
bei einer Bewegung der Seitenwange 4 eine kraft- 35 zenterwelle 6 gegenläufig zu den Kurbeln 3 bewegt
schlüssige Verbindung zwischen dem Kegelradpaar wird, so daß die Messer in den Messerhaltern der
13 und der Welle 14 zu gewährleisten, ist diese in Zangenarme 1 und 2 sich an einer vorbestimmten
einem Teil als Vielkeilwelle ausgebildet und mit Stelle beispielsweise auf halber Schneidguthöhe über
diesem Teil in der Nabe eines Kegelrades des Kegel- der Förderebene eines zur Schere gehörigen Zuführradpaares
13 geführt Die Welle 14 treibt über ein 40 rollganges zum Schnitt überlappen. Die Umfangsweiteres
Kegelradpaar 15 eine in den Seitenwangen 4 geschwindigkeit der Anlenkungspunkte des Zangen-
und 5 drehbeweglich gelagerte Hohlwelle 16. Auf armes 1 an die Kurbeln 3 entspricht dabei der Geder
Hohlwelle 16 sitzen Zahnräder 17 fest auf, die schwindigkeit des durch die Schere laufenden Schneidüber
weitere Zahnräder 18 auf die Kurbeln 3 wirken. bzw. Wakgutes, und die Schneidlänge des Schneid-Somit
werden mit einer Bewegung der Hohlwelle 16 45 bzw. Walzgutes ergibt sich aus dem Umfangsweg
die Kurbeln 3 über die Zahnräder 17 und 18 mit- dieser Anlenkungspunkte unter Berücksichtigung
bewegt. Das in der Seitenwange 4 angeordnete Zahn- dessen, daß nach der Übersetzung des Wechselrad
18 wirkt über ein weiteres Zahnrad 19 auf eine getriebes 12 entweder bei jeder Umdrehung oder bei
in der Seitenwange 4 gelagerte Welle 20. Auf der jeder zweiten Umdrehung der Kurbeln 3 ein Schnitt
Welle 20 sitzt außerdem ein Innenrad 21 eines 50 erfolgt. Zu einer Veränderung des Umfangsweges der
Planetengetriebes 22 drehfest auf, während ein Anlenkungspunkte werden mit der Welle 9 über die
Außenrad 24 drehbeweglich auf der Welle 20 ge- Kegelradpaare 10, die Anstellspindel 8 einmal die
lagert ist. Ein Steg 23 des Planetengetriebes 22 ist Seitenwangen 4 und 5 gegen den Scherenfuß 7 beformschlüssig
mit einem auf der Welle 20 drehbeweg- wegt, zum andern wird mit der Spindel 8 über das
lieh gelagerten Kegelrad 25 verbunden. Das Kegel- 55 Ritzel 26 und das weitere Kegelrad 25 der Steg 23
rad 25 wirkt mit einem Ritzel 26 zusammen, dessen des Planetengetriebes 22 bewegt, so daß das Außen-Drehachse
parallel zu der Bewegungsrichtung der rad 24 zusätzlich zu der von dem Innenrad 21 über-Seitenwangen
4 und 5 ist. Die Ritzelwelle ist zugleich tragenen Drehbewegung eine Drehbewegung erfährt,
in einem Teil als Vielkeilwelle ausgebildet und greift welche über die Zahnräder 27, 28 auf die Welle 29
mit diesem Teil in die mit der Seitenwange 4 zu- 60 bzw. von der Welle 29 über die Zahnräder 32, 33, die
sammenwirkende Anstellspindel 8. Somit wird mit Welle 34 und die Zahnräder 35, 36 auf die Welle 37,
einer Bewegung der Anstellspindel 8 der Steg 23 des die ansonsten mit der Welle 29 über die Zahnräder
Planetengetriebes 22 über das Zahnrad 25 und das 18,19, das Planetengetriebe 22 und die Zahnräder 27,
Ritzel 26 mitbewegt. Das Außenrad 24 des Planeten- 28 mit zu den Kurbeln 3 gleicher Drehrichtung und
getriebes 22 ist zugleich als Zahnrad 24 α ausgebildet 65 -geschwindigkeit bewegt wird, übertragen und als
und wirkt über ein Zwischenrad 27 und ein Zahnrad Relativbewegung zur Bewegung der Kurbeln über
28 auf eine Welle 29. Die Welle 29 ist in der Seiten- das Kegelradpaar 30 zum Antrieb der Anstellspindeln
wange 4 und in der Kurbel 3 gelagert. Dazu ist der 31 bzw. zu einer Längenverstellung des Kurbelarmes
der Kurbeln 3 genutzt wird. Diese Längenverstellung geschieht dabei in Abhängigkeit vcn der Verstellbewegung
der Seitenwangen 4 und 5, da die Anstellspindeln 31 über Rädergetriebe mit den Anstellspindeln
8 verbunden sind.
Nach Fig. 3 ist die Anstellspindel31 mittels
Büchsen 40 in Augen 3 c des Teiles 3 α drehbeweglich und durch ihren Bund 31 α und eine Mutter 41
in axialer Richtung nicht verschieblich gelagert Die Mutter 41 ist konisch angedreht und ein mit der Mutter41
zusammenwirkender Gewindeteil der Anstellspindel 31 mit einer Nut 310 versehen, so daß ein
Ring 42, der einen dem Konus der Mutter 41 entsprechenden Innenkonus aufweist und mit einem
Zapfen in die Nut 31 b greift, nach seinem Andrücken an die bzw. auf die Mutter 41 diese gegen ein Lösen
sichert. Zwischen den Augen 3 c trägt die Anstellspindel 31 eine Büchse 43. Auf der Büchse 43 und
auf zwei weiteren, parallel zu der Achse der Anstellspindel 31 verlaufenden Führungsbolzen ist der Teil
3 b der Kurbel 3 mit Augen 3 d gleitend gelagert, so
daß die Lage des Teiles 3 b jeweils durch drei nicht auf einer Linie liegende Lagerpunkte bzw. Lagerstellen
bestimmt ist. Der Teil 3 b hat ein weiteres Auge 3 e, in dem ein zweiteiliges Gewindestück 44
befestigt ist, das mit der Anstellspindel 31 zusammenwirkt und durch Gegeneinanderbewegen seiner beiden
Teil spielfrei bzw. nachstellbar ist.
Es sind die Seitenwangen des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1 und 3 jeweils mit zwei Führungsbolzen
4 a, 5 a in Bohrungen des Scherenfußes 7 und jeweils mit einer Leiste bzw. mit einer Außenkante
4 b, Sb in einer durch den Scherenfuß gebildeten,
entsprechenden Führung geführt, so daß eine zur Bewegungsebene des Schneidgutes senkrechte Parallelführung
für die Seitenwangen 4 und 5 gewährleistet ist. , .
Außerdem sind die Anstellspindeln 8 wie die Anstellspindeln 31 gelagert und spielfrei einstellbar bzw.
nachstellbar, und es sind die Zangenarme 1 und 2 derart ausgebildet bzw. miteinander verbunden, daß die
durch den Anlenkungspunkt zwischen der Kurbel 3 und dem Zangenarm 1 und dem Gelenkpunkt der
Zangenarme 1 und 2 gebildete Linie während der Kurbelumdrehung senkrecht bzw. nahezu senkrecht
auf der durch den Gelenkpunkt der Zangenanne 1 und 2 und den Schwenkpunkt der Zangenarme 2 gebildeten
Linie steht. Damit ist eine günstige Kraftübertragung zwischen den Zangenarmen 1 und 2 gewährleistet,
und es heben sich bei gleicher Massenträgheit der Zangenarme die Momente aus der ungleichförmigen
Bewegung der Zangenarme gegenseitig auf, da der Zangenarm 1 seme maximale Bewegungsenergie
aufweist, wenn der Zangenarm 2 seine maximale Bewegungsenergie aufweist und umgekehrt.
Claims (9)
1. Schere für laufendes Walzgut, wobei die Messerträger als Zangenanne ausgebildet sind,
ein Zangenarm mit seinem freien Ende an eine umlaufende Kurbel angelenkt ist und der andere
Zangenarm durch eine gelenkige Verbindung mit dem an die Kurbel angelenkten Zangenarm und
··· durch eine weitere schwenkbewegliche Lagerung mit diesem Zangenarm mitschwingt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kurbelarm (3 Z>) der umlaufenden Kurbel (3) und der Abstand
(A) zwischen der Längsachse (38) der Kurbel (3) und der Schwingachse (6) des anderen Zangenarmes
(2) abhängig voneinander längenverstellbar ausgebildet ist.
2. Schere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelarm der umlaufenden
Kurbel (3) zumindest aus zwei ineinander bewegbaren Teilen (3 α, 3 b) gebildet ist und in
einem der Teile (3 a, 3 b) des Kurbelarmes mindestens eine diese Teile (3 a, 3 b) gegeneinander verstellende
Anstellspindel (31) gelagert ist
3. Schere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die umlaufende Kurbel
(3) aufnehmende Lagerung in Führungen gegen den Teil der Schere bewegbar ist, in dem der
andere Zangenarm (2) schwenkbeweglich gelagert ist, und mindestens eine weitere Anstellspindel
(8) zur Bewegung der die Kurbel (3) aufnehmenden Lagerung vorgesehen ist.
4. Schere nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anstellspindel (31)
zur Längenverstellung des Kurbelarmes und die Anstellspindel (8) zur Bewegung der die Kurbel
(3) aufnehmenden Lagerung getrieblich miteinander verbunden sind.
5. Schere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufende Kurbel (3) und das
die Anstellspindeln (8, 31) verbindende Getriebe (21, 22, 23, 24 a, 24, 25, 26, 27, 28, 29) über ein
weiteres Getriebe (19, 20) miteinander verbunden sind, wobei das Verbindungsglied dieses weiteren
Getriebes (19, 20) mit dem die Anstellspindeln (8, 31) verbindenden Getriebe ein Planetengetriebe
(21,22, 23,24) ist.
6. Schere nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehrichtung und -geschwindigkeit
der Welle (29, 37) des Getriebes, deren Längsachse mit der Längsachse der Kurbel (3)
zusammenfällt, der Drehrichtung und -geschwindigkeit der Kurbel (3) entspricht
7. Schere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der andere
Zangenarm (2) auf einer Exzenterwelle (6) schwenkbeweglich gelagert ist
8. Schere nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterwelle (6) über ein
Wechselgetriebe (12) mit einer Kurbel (3) verbunden ist.
9. Schere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die
Zangenarme (1 und 2) gelenkig verbindende Gelenkbolzen als Exzenter ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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