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DE1626008C - Thermostatgesteuerte Reibkupplung zum Antrieb eines Kühlgebläses für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Thermostatgesteuerte Reibkupplung zum Antrieb eines Kühlgebläses für Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1626008C
DE1626008C DE1626008C DE 1626008 C DE1626008 C DE 1626008C DE 1626008 C DE1626008 C DE 1626008C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction clutch
clutch
switching element
thermostat
clamping device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Dipl.-Ing. 7000 Stuttgart May
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
Fichtel and Sachs AG
Publication date

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Description

110 die Schlingfederkupplung beziffert, welche das gekuppeltem Zustand der Reibkupplung und der
Moment zum Antrieb des Lüfterrades 151 übertragt. ■ Steuerkupplung (Fig. 2) mit dem Wellenzapfen 114
Dieses Moment wird von der nicht dargestellten gekuppelt.
Brennkraftmaschine aufgebracht und durch einen Die Steuerkupplung 111 besteht aus dem Klemm-
Keilriemen auf die Keilriemenscheibe 113 übertra- 5 vorrichtungsteil 131, dem Schaltelement 142, auf
gen. Die Keilriemenscheibe 113 ist fest mit einem dessen Oberseite ein ringscheibenförmiger Kuppl'ungs-
in dem Motorblock gelagerten Wellenzapfen 114 belag 152 fest angeordnet ist, sowie der an dem
verbunden. Auf diesen Wellenzapfen 114 ist eine Steuerkupplungsglied bei 153 befestigten Ringfeder
Hohlwelle 115 fest aufgepreßt, deren freies 145. Die Bandkupplung besteht aus der Trommel
Endstück 116 geschlitzt ist. In das freie Endstück io 141, dem Kupplungsband 147 und dem Reibkupp-
116 ist ein Wachsthermostat 119 eingesetzt und lungsglied 137.
durch eine Sicherungsscheibe 117 befestigt. Der . Die hochgebogenen Lappen 154 der Trommel Wachsthermostat 119 besitzt ein Gehäuse, welches übergreifen mit ihren nach innen abgebogenen freien von einem axial verschiebbaren Stempel 121 durch- Enden das Schaltelement 142, wobei in ausgekuppeldrungen wird. In den Schlitzen 122 des Endstückes 15 tem Zustand der Steuerkupplung (F i g. 1) die aus der 116 sind zwei axiale, sich diagonal gegenüberstehende Unterlagscheibe 143, der Tellerfeder 144 und dem Arme 124 eines U-förmigen ersten Klemmvorrich- Schaltelement 142 bestehende, unter sich vorgetungsteiles 123 axial verschiebbar geführt, dessen spannte Einheit mit geringem axialem Spiel zwischen Mittelsteg 125 mittels einer sich an der Stirnseite des den umgebogenen Enden der Lappen 154 und der Wellenzapfens 114 abstützenden Kegelfeder 126 stan- 20 oberen Stirnseite der Trommel 141 gelagert ist, so dig an die freie Stirnseite des Stempels 121 ange- daß diese Einheit relativ zu der Trommel leicht drückt wird, so daß es die Bewegung des Stempels schwenken kann. Das Schaltelement 142 weist auf mitmacht. Die beiden axialen Arme 124 sind in der seiner Außenseite drei radial abstehende Vorsprünge besonders deutlich aus F i g. 3 ersichtlichen Weise 155 auf, die über den Teilkreis der Lappen 154 hinschräg nach außen zur Bildung von Zapfen 129 25 ausragen und so eine Winkelverschwenkung des Schaltabgebogen, die ihrerseits mit einer Kurvenbahn elementes 142 gegenüber der Trommell41 von unge-
130 eines zweiten Klemmvorrichtungsteiles 131, der fähr 100° ermöglichen. Die Ringfeder 145 bewirkt Klemmvorrichtung zusammenwirken. . hierbei, daß in ausgekuppeltem Zustand die Lappen
Das Klemmvorrichtungsteil 131 besitzt zwei aus 154 in der in Fig. 3 bei 156 strichpunktiert dargeder Scheibenebene in der dargestellten Weise (F i g. 3) 30 stellten Stellung an den Vorsprüngen 155 anliegen. In herausgebogene, als Klemmnocken dienende Lappen dieser Stellung ist das Kupplungsband 147 entspannt 133, deren Oberseiten schiefe Ebenen 132 bilden. Das und befindet sich in der in F i g^ 1 dargestellten Stelscheibenförmige Klemmvorrichtungsteil .131 wird lung. Die Ringfeder, deren Endstück 149 sich in mittels einer Druckfeder 127 an die Zapfen 129 des Richtung des Doppelpfeiles C (Fig. 3) elastisch be-Klemmvorrichtungsteiles 123 angedrückt. Die Druck- 35 wegen kann, bewirkt ein ruckfreies Einkuppeln der feder 127 stützt sich dabei an einem in die Hohlwelle Schlingfederkupplung. In eingekuppeltem Zustand 115 eingesetzten Sicherungsring 134 ab, der die Lage liegen die Lappen 154 an den anderen Seiten der des auf der Hohlwelle befestigten Innenringes 135 Vorsprünge 155 an, wodurch die elastische Verbieeines Kugellagers 136 sichert. Auf der Hohlwelle 115 gung der Ringfeder 145 und damit die von ihr auf das. ist ferner ein topfförmiges Reibkupplungsglied 137 4° Kupplungsband 147 ausgeübte Schaltkraft begrenzt: fest angeordnet, das einen zylindrischen Kupplungs- wird. Hierdurch wird ein zu hartes Einkuppeln der belag 139 trägt.' Wenn der betreffende Kraftfahrzeug- Schlingfederkupplung verhindert, motor läuft, wird der Wellenzapfen 114 mit propor- In Fig. 3 ist eine Explosionsdarstellung der wichtionaler Drehzahl über die Keilriemenscheibe 113 an- tigsten Teile der iri den Fig. 1 und 2 dargestellten getrieben. Mit dem Wellenzapfen sind hierbei die 45 Reibkupplung wiedergegeben, wobei jedoch der Teile 113, 115, 117, 119, 123, 126, 134, 135 und 137 Wellenzapfen und alle für das Verständnis der Erdrehfest verbunden. Auch das Klemmvorrichtungsteil findung nicht wichtigen Teile, wie Sicherungsscheiben,
131 mit Druckfeder 127 nimmt an der Drehung stan- Schrauben od. dgl., zur besseren Übersicht weggedig teil, kann sich jedoch relativ zu dem Klemmvor- lassen sind.
richtungsteil 123 in Umfangsrichtung drehen und 50 Die Funktion dieser thermostatgesteuerten Reibauch zu diesem axial verschieben. kupplung ist folgende: In Fig. 1 befindet sich die Dagegen nehmen die von dem Außenring 140 des Reibkupplung in ihrem ausgerückten Zustand. Der Kugellagers getragenen Teile in ausgekuppeltem Zu- Stempel 121 des Wachsthermostaten 119 steht geringstand der Reibkupplung und der Steuerkupplung fügig über das Gehäuse 120 über, so daß das Klemmnicht an der Drehung des Wellenzapfens 114 teil. Es 55 vorrichtungsteil 123 die dargestellte Stellung einhandelt sich hier um die fest auf dem Außenring 140 nimmt. Das Klemmvorrichtungstcil 131 ist mittels der angeordnete Trommel 141, das an der Oberseite der Druckfeder 127 in der dargestellten Weise an die Trommel über eine Unterlagscheibe 143 und eine Zapfen 129, von denen nur einer zu sehen ist, ange-Tellerfeder 144 abgestützte Schaltelement 142, eine drückt. Die Zapfen 129 können bei ausgekuppelter an der Unterseite des Steuerkupplungsgliedes ange- 60 Kupplung nur auf dem tiefsten Teil der Kurvenbahn ordnete Ringfeder 145, ein an der Innenseite des 130 und nicht auf den schiefen Ebenen 132 anliegen Außenmantels 146 der Trommel 141 befestigtes und so keinen Klemmdruck ausüben. Das Steuer-Kupplungsband 147, dessen anderes Ende in das in kupplungsglicd befindet sich in seiner höchsten Stelaxialer Richtung abgebogene freie Ende 149 der lung. Die Steuerkupplung und die Schliiigfederkupp-Ringfeder eingehängt ist, und ein strichpunktiert an- 65 lung sind ausgekuppelt.
gedeutetes, auf dem Außenflansch 150 der Trommel Wenn der Wachstlierinostat 119 durch Ansteigen
141 mittels nicht näher dargestellten Schrauben be- der Temperatur der ihn beaufschlagenden Kühlluft
festigtes Lüfterrad 151. Diese Teile sind nur in ein- zunehmend erwärmt wird, wandert der Stempel 121
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entsprechend nach rechts, so daß die beiden Klemm- angetriebenen Schaltelement 142 nachzueilen. Der vorrichtungsteile 123 und 131 in gleichem Maße nach angetriebene Kupplungsbelag 139 versucht, das Kupprechts bewegt werden. Im Gefolge dieser Bewegung lungsband mitzunehmen und bewirkt eine Verstärkommt die Unterseite des Klemmvorrichtungsteiles kung der Spannung des Kupplunesbandes und so eine 131 in Berührung mit dem Kupplungsbelag 152. Da 5 erhebliche Vergrößerung der Flächenpressung des sich das Klemmvorrichtungsteil 131 mit dem Wellen- Kupplungsbandes. Das auf das Ende 157 des Kuppzapfen dreht, versucht es, den Kupplungsbelag 152 lungsbandcs von der .Ringfeder ausgeübte Dreh- und damit das Schaltelement 142 mitzunehmen, wo- moment D 2 erzeugt hierbei ein Reibmoment D1 der durch es abgebremst wird und sich relativ zu den Bandkupplung von D1 = D2 ■ (ε''"'+ 1), wobei μ Zapfen 129 des Klemmvorrichtungsteiles 123 ver- io der Reibungskoeffizient und φ der Umschlingungsdreht, bis diese Zapfen auf die schiefen Ebenen 132 winkel ist. Auf diese Weise gelingt es, mit einem geauflaufen und hierdurch den axialen Druck auf das ringen Kupplungsdruck der Steuerkupplung und Klemmvorrichtungsteil 131 selbsttätig verstärken, wo- einer geringen Spannung der Ringfeder die Trommel durch dieses, ohne daß sich die Lage des Stempels 141 mit zugeordnetem Lüfterrad schlupffrei mit dem zu verändern braucht, verstärkt an den Kupplungs- 15 Kupplungsbelag 139 und damit mit dem Wellenbelag 152 des Schaltelementes 142 angepreßt wird zapfen zu kuppeln. Das Einkuppeln erfolgt ab der und dieses mitzudrehen versucht (Fig. 2). In diesem Berührung zwischen dem Klemmvorrichtungsteil 131 Ausführungsbeispiel wird hierdurch das Klemmvor- und dem Kupplungsbelag 152 des Schaltelementes richtungsteil 131 durch das Zusammenwirken der 142 selbsttätig, ohne Mitwirkung des Wachsthermo-Zapfen 129 mit den schiefen Ebenen 133 gegen die 20 staten. Der eingekuppelte Zustand der Schlingfeder-Wirkung der Tellerfeder 144 bis zum Anliegen an kupplung bleibt aufrechterhalten, solange die Zapfen einen Anschlag bildenden Absatz 158 der Hohlwelle 129 auf die zugeordneten schiefen Ebenen 133 115 nach unten gedrückt, so daß durch diesen An- drücken.
schlag in Verbindung mit der Tellerfeder 144 der Nach dem Einkuppeln des Lüfterrades wird durch maximale Anpreßdruck der Kupplungsflächen der 25 den erhöhten Luftstrom der vor dem Wachsther-Steuerkupplung 111 bestimmt wird, wodurch unter mostaten befindliche Kühler zunehmend abgekühlt, anderem das Einkuppeln sanfter abläuft. Das Schalt- so daß auch die Temperatur des den Wachsthermoelement 142 wird relativ zu der Trommel 141 in staten 119 beaufschlagenden Kühlluftstromes ständig Richtung des Pfeiles A (Fig. 3) verschwenkt. Die sinkt, wodurch der Stempel 121 nach links wandert. Ringfeder 145, die in die Lasche 157 des. Kupplungs- 30 Hierdurch wandert das Klemmvorrichtungsteil 123 bandes 147 mittels ihres abgewinkelten Endstückes entsprechend nach links, d. h., die Zapfen 129 wan- 149 eingehängt ist, nimmt an dieser Verschwenkung dem auf den schiefen Ebenen 132 nach oben. Hierteil und spannt hierdurch elastisch das Kupplungs- bei bleibt die in F i g. 2 dargestellte Stellung des band 147 mittels der von ihm übertragenen Schalt- Klemmvorrichtungsteiles 131 unverändert aufrechtkraft, so daß dieses Kupplungsband an den zugeord- 35 erhalten. Wenn die Zapfen 129 über die oberen Ränneten . Kupplungsbelag 139 angedrückt wird. Das der der schiefen Ebenen 132 gelangen und damit die Kupplungsband kommt hierdurch auf einem Zentrier- schiefen Ebenen verlassen, läuft der Auskuppelvorwinkel von ungefähr 320° zum Anliegen an den gang selbständig ab. In diesem Augenblick wird das Kupplungsbelag 139. Es tritt nun selbsttätig sehr Klemmvorrichtungsteil 131 durch die Druckfeder 137 rasch eine schlupffreie Kupplung zwischen dem vor- 40 nach links gedrückt, bis die Zapfen 129 auf dem tiefzugsweise aus Metall bestehenden Kupplungsband sten Teil der Kurvenbahn 130, d. h., nicht mehr auf 147 und dem aus einem üblichen Reibbelag bestehen- den schiefen Ebenen aufliegen. Damit ist die Klemmden Kupplungsbelag 139 ein. Das Kupplungsband vorrichtung gelöst und die Steuerkupplung ausgekupwird mittels der Klemmvorrichtung und der Ring- pelt (Fig. 1), so daß von dem Klemmvorrichtungsfeder 145 bei eingekuppelter Steuerkupplung ständig 45 teil 131 auf das Schaltelement 142 kein Drehmoment gespannt gehalten, da die Trommel 141 infolge des mehr ausgeübt wird und die Ringfeder das Kuppvon dem mit ihr verbundenen Lüfterrades auf sie aus- lungsband nicht mehr spannen kann, wodurch die geübten Bremsmomentes versucht, gegenüber dem Schlingfederkupplung selbsttätig rasch auskuppelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

1 2 dung, weitere vorteilhafte Ausbildungsmöglichkeiten Patentansprüche: thermostatgesteuerter Reibungskupplungen der obengenannten Art zu erstellen.
1. Thermostatgesteuerte Reibkupplung zum Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch geAntrieb eines Kühlgebläses für Brennkraft- 5 löst, daß zwischen den Klemmvorrichtungsteilen und maschinen, insbesondere Brennkraftmaschinen in der Reibkupplung ein Schaltelement angeordnet ist Kraftfahrzeugen, deren treibendes Kupplungsteil und die Reibkupplung als an sich bekannte Schlingvon der Brennkraftmaschine angetrieben ist und federkupplung ausgebildet ist. Auf diese Weise wird deren getriebenes Teil das Lüfterrad trägt und der die Verwendung der Klemmvorrichtungsteile auch Kuppelvorgang unter raschem Durchlaufen des io bei einer Schlingfederkupplung ermöglicht, welche Schlupfbereiches der Reibkupplung mittels einer unter anderem die Eigenschaften aufweist, hohe Klemmvorrichtung, die im Kraftfluß zwischen Drehmomente bei sehr kurzen Ein- und Ausschalt-Thermostat und Reibkupplung angeordnet ist und zeiten zu übertragen. Schlingfederkupplungen an sich mittels der der Ein-und Auskuppelvorgang durch sind z.B. aus der USA.-Patentschrift 2438 161 be-Verdrehen der Klemmvorrichtungsteile in der 15 kannt. Jedoch werden diese nicht, wie gemäß dem gleichen Richtung relativ zueinander erfolgt, nach Oberbegriff, durch eine zweiteilige Klemmvorrichtung Patent 1576 731, dadurch gekennzeich- betätigt, sondern die Schlingfeder wird insgesamt net, daß zwischen Klemmvorrichtungsteilen (123, durch den Thermostaten axial bewegt und an einem 131) und der Reibkupplung ein Schaltelement konischen, getriebenen Teil zur Anlage gebracht.
(142) angeordnet ist. 20 Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es
2. Reibkupplung nach Anspruch 1, dadurch ge- vorteilhaft, daß ein Klemmvorrichtungsteil und das kennzeichnet, daß die Reibkupplung als an sich Schaltelement korrespondierende Reibflächen aufbekannte Schlingfederkupplung ausgebildet ist. weisen. Auf diese einfache Weise wird beim Ein-
3. Reibkupplung nach Anspruch 1 und 2, da- schaltvorgang der Reibkupplung die Kraft vom durch gekennzeichnet, daß ein Klemmvorrich- 25 Klemmvorrichtungsteil auf das Schaltelement übertungsteil (131) und das Schaltelement (142) kor- tragen.
respondierende Reibflächen aufweisen. Weiterhin ist es gemäß der Erfindung vorteilhaft,
4. Reibkupplung nach Anspruch 3, dadurch ge- daß das Schaltelement scheibenförmig ausgebildet ist kennzeichnet, daß das Schaltelement scheiben- und gegenüber dem getriebenen Teil der Reibkuppförmig ausgebildet ist und gegenüber dem getrie- 30 lung axial verschiebbar und in Umfangsrichtung verbenen Teil der Reibkupplung axial verschiebbar drehbar ist. Durch diese Ausbildung und Anordnung und in Umfangsrichtung verdrehbar ist. des Schaltelementes ist eine besonders einfache Über-
5. Reibkupplung nach Anspruch 4, dadurch ge- trägung der Ein- und Ausschaltbewegung von den kennzeichnet, daß eine Ringfeder (145) vorge- Klemmvorrichtungsteilen auf die Schlingfederkuppsehen ist, deren eines Ende am Schaltelement 35 lung möglich.
(142) befestigt, deren anderes Ende axial abge- Weiterhin ist es im Sinne der Erfindung vorteilhaft,
bogen ist und mit der Schlingfeder der Reibkupp- daß eine Ringfeder vorgesehen ist, deren eines Ende
lung in Eingriff bringbar ist. am Schaltelement befestigt, deren anderes Ende axial
6. Reibkupplung nach Anspruch 5, dadurch ge- abgebogen ist und mit der Schlingfeder der Reibkennzeichnet, daß das Schaltelement am Umfang 40 kupplung in Eingriff bringbar ist. DurcK die erfingleichmäßig verteilte, radial abstehende Vor- dungsgemäße Anordnung der Ringfeder wird einmal Sprünge (155) aufweist. ein weicher Einkuppelvorgang erzielt und zum ande-
7. Reibkupplung nach Anspruch 6, dadurch ge- reh im eingekuppelten Zustand für eine andauernde kennzeichnet, daß die Vorsprünge (155) mit ent- Vorspannung der Schlingfeder gesorgt,
sprechenden Anschlägen (154) am getriebenen 45 Bei einer thermostatgesteuerten Reibkupplung geTeil der Reibkupplung in Anlage kommen. maß dem Oberbegriff ist es vorteilhaft, daß das
Schaltelement am Umfang gleichmäßig verteilte, radial abstehende Vorsprünge aufweist und daß die
: Vorsprünge mit entsprechenden Anschlägen· am ge-
50 triebenen Teil der Reibkupplung in Anlage kommen. Durch diese Vorsprünge und entsprechenden Anschläge wird auf besonders einfache Weise eine Be-
Die Erfindung bezieht sich auf eine thermostat- grenzung der Schaltkraft erreicht und gleichzeitig das
gesteuerte Reibkupplung zum Antrieb eines Kühige- Schaltelement am getriebenen Teil der Reibkupplung
biases für Brennkraftmaschinen, insbesondere Brenn- 55 befestigt.
kraftmaschinen in Kraftfahrzeugen, deren treibendes Weitere Ausbildungsmöglichkeiten und vorteilhafte
Kupplungsteil von der Brennkraftmaschine angetrie- Wirkungen ergeben sich aus der Beschreibung de?,
ben ist und deren getriebenes Teil das Lüfterrad trägt Aufbaues und der Wirkungsweise der im nachfolgen-
und der Kuppelvorgang unter raschem Durchlaufen den beispielsweise dargestellten Ausführungsform der
des Schlupfbereichs der Kupplung mittels einer 60 Erfindung. Es zeigt im einzelnen
Klemmvorrichtung, die im Kraftfluß zwischen Ther- F i g. 1 den Längsschnitt durch eine thermostatge-
mostat und Reibkupplung angeordnet ist und mittels steuerte Reibkupplung im ausgekuppelten Zustand,
der der Ein- und Auskuppelvorgang durch Verdrehen Fig. 2 den Längsschnitt durch die gleiche Kuppder Klemmvorrichtungsteile in der gleichen Richtung; lung im eingekuppelten Zustand,
relativ zueinander erfolgt, nach Patent 1576 731. 65 Fig. 3 eine Explosionszeichnung mit sämtlicher
Eine tliermoslatgesteuerte Reibkupplung der oben- Einzelteilen der Kupplung.
genannten Art ist bereits durch das Patent 1576 731 Fig. 1 zeigt den Schnitt durch die eine Hälfte eine:
vorgeschlagen worden. Es ist nun Aufgabe der Erfin- thermostatgesteuerten Reibkupplung. Dabei ist mi

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