DE1625945C - Rohrverbindung fur insbesondere mit einer Schutzschicht versehene Rohre - Google Patents
Rohrverbindung fur insbesondere mit einer Schutzschicht versehene RohreInfo
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Description
tretende Zugkräfte durch die axiale Abstützung der Schultern?, 11 mittels des Verbindungsringes 14 aufgenommen
und übertragen werden.
Nach der Fig. 2 stoßen die Endabschnitte 15 zweier mit einer Schutzschicht 1 versehenen Rohre 16
unter Einschaltung einer Dichtungsmanschette 13' stumpf aneinander. Auf der Außenfläche 9' jedes der
Einsteckenden 15 ist ein Schulterring 10' mit kreisringförmiger Schultern' vorgesehen. Die Schulterringe
10' dienen zugleich gemeinsam als Anschlag für die Dichtungsmanschette 13', mittels der die
Rohre 16 zueinander zentriert sind, und die zugleich die Isolierung der Stoßstelle darstellt. Die Einsteckenden
15 sind gemeinsam von einer, hier ebenfalls mit einer Schutzschicht 1 versehenen Überschiebemuffe
17 umfaßt, die auf ihrer Innenfläche 5' Schulterringe
6' mif Schultern 7' aufweist. In dem durch radialen Abstand der Innenfläche 5' und der Außenfläche
9' bestehenden Muffenhohlraum ist ein Verbindungsring 14' angeordnet.
Nach F i g. 3 greift ein mit einer Schutzschicht 1 beschichtetes Rohr 18 α mit einem verjüngten Einsteckende
19, auf dessen Außenfläche 9" ein Schulterring 10" mit einer Schulter 11" angeordnet ist, unter
Einschaltung einer Dichtungsmanschette 13" in einen Muffenabschnitt 20 eines Rohres 18 b bis zum Anliegen
der Dichtungsmanschette 13" an einem Anschlagring 21. Dabei bewirkt die Dichtungsmanschette
13" zugleich die Zentrierung der Rohre 18« und ISb zueinander. Sie stellt auch die Isolierung
der Stoßstelle gegenüber dem Rohrinneren dar. Auf der Innenfläche 5" des Endabschnittes 20 ist ein
Schulterring 6" mit einer Schulter 7" angebracht. Auf" der Innenfläche 5" bzw. der Schulter 7" und auf der
ίο Außenfläche 9" bzw. in der Schulter 11" sind Nocken
22 und 23 angeordnet, deren in Drehrichtung weisende Stützflächen 24 und 25 zur Aufnahme und
Übertragung von Torsionskräften dienen, die — wie andere Kräfte — durch einen im wesentlichen zwisehen
der Innenfläche 5" und der Außenfläche 9" durch Einbringen eines Werkstoffes in fließfähigem
Zustand hergestellten Verbindungsring 14" vermittelt werden.
Die Verbindungsringe 14, 14', 14" können aus
ao einem hoch druckfesten Reaktivkunststoff auf 2-Komponentenbasis
bestehen, dem Füllstoff beigefügt sein kann, oder einem hoch druckfesten Reaktivkunststoff
aus zwei oder mehr Komponenten und gegebenenfalls Zuschlagstoffen, wobei diese Bestandteile unter
Vakuum gemischt sein können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1 2
steht. Ähnliche Gefahren ergeben sich auch bei den
Patentanspruch: Ausführungen nach Fig. 5 und 6 der britischen
Patentschrift 170 367. Die bekannte Ausführung ist
Rohrverbindung für insbesondere mit einer dieser Gefahr durch Anordnung einer außen vorSchutzschicht
versehene Rohre, die großen Zug- 5 gesehenen Muffenendverstärkung entgegengetreten,
beanspruchungen unterworfen sind, bei der ein deren Wirkung aber notwendig auf das Muffenende
Muffenabschnitt an dem Ende des einen Rohres beschränkt bleibt, während die konisch nach innen
das Einsteckende des anschließenden Rohres mit verlaufende unverstärkte Muffenwand der angreifenradialem
Spiel übergreift oder die stumpf an- den Druckkraft ungeschützt ausgesetzt ist.
einanderstoßenden Einsteckenden beider Rohre io Die Erfindung löst dieses Problem auf eine andere von einer Überschiebemuffe mit radialem Spiel Weise unter Vermeidung einer Einwirkung von umfaßt sind, wobei der zwischen dem Einsteck- Druckkräften auf die Muffenwand, nämlich dadurch, ende bzw. den Einsteckenden und dem Muffen- daß der Muffenhohlraum zylinderförmig ist und die abschnitt bzw. der Überschiebemuffe verbleibende im Durchmesser verkleinerten bzw. vergrößerten Muffenhohlraum, bei dem am einen Ende ein im 15 Endabschnitte der Muffe bzw. des Einsteckrohres Durchmesser verkleinerter Endabschnitt der durch Schulterringe mit rechtwinklig zur Rohrachse Muffe und am anderen Ende ein im Durchmesser stehenden Schultern gebildet sind,
vergrößerter, durch den Muffenendabschnitt hin- Die deutsche Patentschrift 884 086 zeigt zwar verdurchschiebbarer Endabschnitt des Einsteck- gußmassegefüllte Ringnuten mit rechtwinklig zur rohres vorgesehen ist, mit einem aushärtbaren, 20 Rohrachse stehende Schultern; da sich bei der Gedruckfesten und praktisch schwindfreien Kunst- samtkonzeption dieser Ausführung jedoch nicht das stoff ausgefüllt und gegenüber dem Rohrinneren Problem einer Muffenaufweitung stellt, kann sie im durch eine an der Stoßfläche des Einsteckrohres vorliegenden Zusammenhang auch keine Anregung angeordnete elastische Dichtung abgedichtet ist, geben.
einanderstoßenden Einsteckenden beider Rohre io Die Erfindung löst dieses Problem auf eine andere von einer Überschiebemuffe mit radialem Spiel Weise unter Vermeidung einer Einwirkung von umfaßt sind, wobei der zwischen dem Einsteck- Druckkräften auf die Muffenwand, nämlich dadurch, ende bzw. den Einsteckenden und dem Muffen- daß der Muffenhohlraum zylinderförmig ist und die abschnitt bzw. der Überschiebemuffe verbleibende im Durchmesser verkleinerten bzw. vergrößerten Muffenhohlraum, bei dem am einen Ende ein im 15 Endabschnitte der Muffe bzw. des Einsteckrohres Durchmesser verkleinerter Endabschnitt der durch Schulterringe mit rechtwinklig zur Rohrachse Muffe und am anderen Ende ein im Durchmesser stehenden Schultern gebildet sind,
vergrößerter, durch den Muffenendabschnitt hin- Die deutsche Patentschrift 884 086 zeigt zwar verdurchschiebbarer Endabschnitt des Einsteck- gußmassegefüllte Ringnuten mit rechtwinklig zur rohres vorgesehen ist, mit einem aushärtbaren, 20 Rohrachse stehende Schultern; da sich bei der Gedruckfesten und praktisch schwindfreien Kunst- samtkonzeption dieser Ausführung jedoch nicht das stoff ausgefüllt und gegenüber dem Rohrinneren Problem einer Muffenaufweitung stellt, kann sie im durch eine an der Stoßfläche des Einsteckrohres vorliegenden Zusammenhang auch keine Anregung angeordnete elastische Dichtung abgedichtet ist, geben.
die axial vor dem im Durchmesser vergrößerten 25 Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise
Endabschnitt des Einsteckrohres liegt, dadurch dargestellt. Es zeigt
gekennzeichnet, daß der Muffenhohlraum Fig. 1 eine Rohrverbindung, bei der der Muffen-
zylinderförmig ist und die im Durchmesser ver- abschnitt eines Rohres das Einsteckende eines an-
kleinerten bzw. vergrößerten Endabschnitte der schließenden Rohres übergreift,
Muffe bzw. des Einsteckrohres durch Schulter- 30 F i g. 2 eine Rohrverbindung, bei der die Einsteck-
• ringe (6, 6', 10, 10') mit rechtwinklig zur Rohr- enden zweier Rohre von einer Überschiebemuffe
achse stehenden Schultern (7, 7', 11, 11') gebildet umfaßt sind, und
sind. F i g. 3 eine Rohrverbindung, bei der ein verjüngter
Endabschnitt eines Rohres in einen Endabschnitt
35 eines anschließenden Rohres eingreift.
Nach Fig. 1 ist an einem auf seiner Innenfläche — bis auf ein Stück der Außenfläche hinaus — mit
einer Schutzschicht 1 beschichtetes Rohr 2 α an sei-
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrverbindung nem einen Ende über eine kegelige Erweiterung 3 mit
für insbesondere mit einer Schutzschicht versehene 40 einem Muflenabschnitt 4 versehen, der auf seiner
Rohre, die großen Zugbeanspruchungen unterworfen Innenfläche 5 einen Schulterring 6 mit einer, in einer
sind, bei der ein Muffenabschnitt an dem Ende des zu der Rohrachse senkrechten Ebene gelegenen, kreiseinen
Rohres das Einsteckende des anschließenden ringförmigen Schulter 7 aufweist. In den Muffen-Rohres
mit radialem Spiel übergreift oder die stumpf abschnitt 4 greift mit seinem Einsteckende 8 ein ananeinanderstoßenden
Einsteckenden beider Rohre 45 schließendes, mit einer Schutzschicht 1 versehenes
von einer Überschiebemuffe mit radialem Spiel um- Rohr 2 b ein — das an seinem anderen, nicht weiter
faßt sind, wobei der zwischen dem Einsteckende bzw. dargestellten Ende gleich dem Rohr 2 α ausgebildet
den Einsteckenden und dem Muffenabschnitt bzw. sein kann —. Auf der Außenfläche 9 des Einsteckder
Überschiebemuffe verbleibende Muffenhohlraum, endes8 ist ein Schulterring 10 mit einer in einer zu
bei dem am einen Ende ein im Durchmesser ver- 50 der Rohrachse senkrechten Ebene gelegenen, kreiskleinerter
Endabschnitt der Muffe und am anderen förmigen Schulter 11 angeordnet. Auf der abge-Ende
ein im Durchmesser vergrößerter, durch schrägten Stirnfläche 12 des Rohres 2 b bzw. des Einden
Muffenendabschnitt hindurchschiebbarer End- steckendes 8 sitzt eine Dichtungsmanschette 13, die
abschnitt des Einstreckrohres vorgesehen ist, mit sich zudem gegen den Schulterring 10 abstützt. Die
einem aushärtbaren, druckfesten und praktisch 55 Dichtungsmanschette 13 dient als Führung gegenüber
schwindfreien Kunststoff ausgefüllt und gegenüber der Innenfläche der kegeligen Erweiterung 3 und
dem Rohrinneren durch eine an der Stoßlläche des somit zur gegenseitigen Zentrierung der Rohre la
Einsteckrohres angeordnete elastische Dichtung ab- und Ib sowie als Abschluß des zwischen der Innengedichtet
ist, die axial vor dem im Durchmesser ver- fläche 5 des Mulfenabschnitts 4 und der Außengrößerten
Endabschnitt des Einsteckrohres liegt. 60 fläche 9 des Einsteckendes 8 durch deren radialen
Hui einer bekannten Ausführung dieser Art Abstand zueinander bestehenden Muffenhohlraumes
(österreichische Patentschrift 216 296) sind die im und schließlich zur Isolierung der Stoßstelle der
Durchmesser verkleinerten bzw. vergrößerten F.iul- beiden Rohre la und Ib gegenüber dem Rohrabschnitte
dur Mulle bzw. des Rohres durch kontinu- inneren. In dem Mulfenhohlraum ist ein, durch Einicrlich
verlaufende konische Einschnürungen bzw. 65 bringen eines Werkstoffs in fließfähigem Zustand
Aiifwcitiingeii gebildet, so daß ein konisch ansteigen- hergestellter Vurbindungsiing 14 angeordnet, durch
der Miilfcnhohlrauin entsteht, bei dem bei gmller den die Rohre la und Ib fest miteinander verbunden
Zugbelastung die CJufahr der MiiffciKiiifwutiinj; be· sind und duitli den an dieser Rohrverbindung auf-
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