DE1623706C - Vorrichtung zur sichtbaren Darstel lung von Zustandsanderungen durch Kugel säulen - Google Patents
Vorrichtung zur sichtbaren Darstel lung von Zustandsanderungen durch Kugel säulenInfo
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- DE1623706C DE1623706C DE1623706C DE 1623706 C DE1623706 C DE 1623706C DE 1623706 C DE1623706 C DE 1623706C
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur sieht- entsprechender Einstellung des verschiebbaren Zahnbaren Darstellung von Zustandsänderungen durch rades jede beliebige Kugelsäule um den gewünschten
Kugelsäulen, die vor einer senkrechten Tafel sichtbar Betrag verstellt werden.
angeordnet und durch ein am unteren Tafelende an- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung
geordnetes Kugeltransportrad in der Höhe verstellbar 5 beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigt
sind. Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung,
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art be- F i g. 2 eine Seitenansicht zur F i g. 1 im Schnitt,
stehen die Kugeisäulen aus in senkrechten, nebenein- Der obere Teil der in F i g. 1 dargestellten Vorrichander
auf der Vorderseite der Tafel angeordneten tung weist eine durchsichtige Vorderwand, beispiels-Kanälen
sichtbar aufeinanderliegenden Kugeln. Hin- io weise in Form einer Glasplatte 1 auf, durch die hinter
der Tafel ist jedem Kanal der Vorderseite ein durch die aus Kugeln 2 bestehenden Säulen sichtbar
hinterer Kanal zugeordnet, der mit dem vorderen sind. Senkrechte Skalen auf der Glasplatte 1 erleich-Kanal
durch einen halbkreisförmigen Kanalkrümmer tern das Ablesen der Höhe der einzelnen Kugeisäulen.
zu einem kommunizierenden Rohr verbunden ist. Hinter den Kugeisäulen liegt eine Tafel 3, die eine
Die Innenwand des Kanalkrümmers ist durch den 15 zu den Kugeln kontrastierende Farbe aufweist. Die
unteren halben Umfang eines Kugeltransportrades ge- Tafel besteht vorteilhaft aus Wellpappe, in deren
bildet, desson Zähne in die Lücken zwischen den senkrechten Rillen die Kugelsäulen hängen.
Kugeln der durch den Kanalkrümmer hindurch durch Die Kugelsäulen bestehen aus einer Kugelkette, Drehen des Kugeltransportrades verschiebbaren deren Kugeln 2 durch kurze Zwischenstücke 4 ge-Kugelsäule eingreifen. Da die Kugeln in den Kanälen ao lenkig miteinander verbunden sind. Die Enden jeder nur wenig Spiel haben dürfen, um eine einwandfreie Kugelkette 2, 4 sind durch einen elastischen Faden 5 Anzeige zu gewährleisten, so verklemmen sie sich zu einem endlosen Trieb verbunden, der über eine leicht in den Kanälen, wenn jchmutz eindringt. obere Umlenkung oberhalb iier Tafel 3 und eine
Kugeln der durch den Kanalkrümmer hindurch durch Die Kugelsäulen bestehen aus einer Kugelkette, Drehen des Kugeltransportrades verschiebbaren deren Kugeln 2 durch kurze Zwischenstücke 4 ge-Kugelsäule eingreifen. Da die Kugeln in den Kanälen ao lenkig miteinander verbunden sind. Die Enden jeder nur wenig Spiel haben dürfen, um eine einwandfreie Kugelkette 2, 4 sind durch einen elastischen Faden 5 Anzeige zu gewährleisten, so verklemmen sie sich zu einem endlosen Trieb verbunden, der über eine leicht in den Kanälen, wenn jchmutz eindringt. obere Umlenkung oberhalb iier Tafel 3 und eine
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil da- untere, durch ein Kugeltransportrad 6 gebildete Um-
durch zu vermeiden, daß die Kugeln nicht mehr in »5 lenkung unterhalb der Tafel 3 derart geführt ist, daß
Kanälen geführt werden müssen, und die Konstruk- der vordere Trum des Triebes zwischen der Glas-
tion zu vereinfachen. platte 1 und der Tafel 3 in einer von deren Rillen
Die Erfindung besteht darin, daß jede Kugelsäule verläuft. Die obere Umlenkung für die Fäden S der
aus einer Kugelkette bestent, deren Enden durch einzelnen Triebe kann aus Umienkrollen bestehen,
einen elastischen Faden ?a eir tm endlosen Trieb ver- 30 Bei der dargestellten Ausführungsform werden die
bunden sind, der um die Tafel herum mit dem Faden Fäden 5 über eine Leiste 7 von segmentförmigem
über eine Umlenkung am oberen Tafelende und mit Querschnitt geführt, deren gewölbte Fläche nach
der Kugelkette über das Kugeltransportrad verläuft. oben liegt und die Auflage für die Fäden 5 bildet.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die Beide Ränder der Leiste 7 sind mit Einkerbungen 8
Kugeln nicht mehr in Kanälen geführt werden müssen 35 versehen und bilden Anschlüge für die Kugeisäulen.
und die damit verbundenen Nachteile vermieden sind. Die Fäden 5 verlaufen durch die Kerben 8 und wer-
Die Tafel braucht nur noch einen Hintergrund zur den dadurch seitlich geführt.
besseren Sichtbarkeit der Kugeln zu bilden. Da die Die Zähne des Kugeltransportrades 6 fassen in die
Kugeln in einer Kette zusammenhängen, ist die Füh- Lücken zwischen den Kugeln 2 der Kugelkette in dem
rung der Kugelsäule um das Kugeltransportrad er- 40 Bereich, in dem die Kugelkette das Kugeltransport-
leichtert. rad 6 umschlingt. Wird in F i g. 2 das Kugeltransport-
Vor und hinter der obigen Umlenkung der Triebe rad 6 entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht, so wird
ist vorteilhaft je ein Anschlag für die jeweils letzte der sichtbare Teil der Kugelsäule höher. Wird da-Kugel
am jeweiligen oberen Ende der Kugelsäulen gegen das Kugeltransportrad im Uhrzeigersinne gevorgesehen,
und die Länge der Krgelketten ist etwas 45 dreht, so wird die sichtbare Kugelsäule niedriger und
größer als der Abstand des Anschlages von Einlauf statt dessen die hinter der Tafel 3 liegende unsichtder
Kugelkette in das Kugeltransportrad. Dadurch ist bare Kugelsäule höher. Die Kugelkette ist so lang,
erreicht, daß die Kugelkette, wenn sie vom Kugel- daß, wenn nach fortlaufender Drehung des Kugeltransportrad
bis an den Anschlag verstellt ist, mit transportrades in einer Richtung die oberste Kugel
der untersten Kugel noch im Eingriff mit den Zähnen 50 der Kugelkette an der Leiste 7 anstößt, die unterste
des Kugeltransportrades ist, jedoch bei weiterem Kugel der Kette noch mit dem Kugeltransportrad in
Drehen des Kugeltransportrades nicht mehr weiter Eingriff ist. Eine weitere Drehung des Kugeltransnach
oben gefördert wird, weil die unterste Kugel portrades in der gleichen Richtung bewirkt dann nur
jeweils nur von dem sie erfassenden Zahn angehoben noch ein Anheben der untersten Kugel durch den
wird und dann wieder in die nächste Zahnlücke zu- SS jeweils im Eingriff befindlichen Zahn und einZurückrückfällt, Beim Drehen des Kugeltransportrades in falten der Kugel in die nächste Zahnlücke, wobei der
umgekehrter Richtung gewährleistet diese unterste elastische Faden 5 jeweils etwas nachgibt und im
Kugel, daß die Kugelkette erfaßt und mitgenommen Übrigen auf den Zähnen des Kugeltransportrades ti
wird. rutscht. Die unterste Kugel gewährleistet aber, da
verbunden, um die Kugelsäulen verstellen zu können. eine sofortige Mitnahme der Kugelkette durch das
det, wobei parallel zur Achse aller Schalträder eine Drehsinne gedreht wird.
das durch Verschiebung parallel zur Ritzelwelle mit 6s rad 9 fest verbunden oder besteht mit diesem aus
jedem als Zahnrad ausgebildeten Schaltrad in Ein- einem Stück, Alle diese Räder 6,9 lind auf einer ge-
griff bringbar ist. Durch Drehen der Ritzelwelle, bei* meinsamen Achse 10 gelagert. Sind die Schalträder 9
snielsweise mit Hilfe einer Wählscheibe, kann nach als Zahnräder ausgebildet, so kann jedes der Schalt-
Claims (3)
1. Vorrichtung zur sichtbaren Darstellung vor
Zustandsänderungen durch Kugalsäulen, die vor einer senkrechten Tafel sichtbar angeordnet und
durch ein am unteren Tafelende angeordnetes Kugeltransportrad verstellbar sind, dadurch
as gekennzeichnet, daß jede Kugeisäule aus
einer Kugelkette besteht, deren Enden durch einen elastischen Faden zu einem endlosen Trieb
verbunden sind, der um die Tafel herum mit dem Faden über eine Umlenkung am oberen Tafelende
und mit der Kugelkette über das Kugeltransportrad
verläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß vor und hinter der oberen Umlenkung je ein Anschlag für die jeweils letzte
Kugel am jeweiligen oberen Ende der Kugelsäulen vorgesehen und die Länge der Kugelketten
etwas größer ist als der Abstand des Anschlages vom Einlauf der Kugelkette in das Kugeltransportrad.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kugeltransportrad mit
einem Schaltrad verbunden ist, das vorteilhaft als Zahnrad ausgebildet ist, wobei parallel zur Achse
der Schalträder eine Ritzelwelle gelagert ist, mit der ein Zahnrad kämmt, das durch Verschiebung
parallel zur Ritzelwelle mit jedem als Zahnrad ausgebildeten Schaltrad in Eingriff bringbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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