DE230103C - - Google Patents
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- DE230103C DE230103C DENDAT230103D DE230103DA DE230103C DE 230103 C DE230103 C DE 230103C DE NDAT230103 D DENDAT230103 D DE NDAT230103D DE 230103D A DE230103D A DE 230103DA DE 230103 C DE230103 C DE 230103C
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- rollers
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09F—DISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
- G09F11/00—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position
- G09F11/24—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies
- G09F11/29—Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position the advertising or display material forming part of a moving band, e.g. in the form of perforations, prints, or transparencies of a band other than endless
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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- Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 230103-KLASSE 54g. GRUPPE
jedesmal gleichzeitig der nächste abgewickelt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vorführung von Reklamen, Bildern
u. dgl. auf in einer endlosen Führung sich bewegenden Rollschirmen, bei der beim
Aufwickeln des einen Rollschirmes jedesmal gleichzeitig der nächste abgewickelt wird.
Es sind bereits Vorrichtungen dieser Art bekannt geworden, bei denen jeder einzelne
Reklameschirm entgegen der Wirkung einer
ίο Feder abgewickelt und durch diese Feder wieder
aufgewickelt wird. Solche Vorrichtungen sind jedoch von. großem Gewicht und kostspielig,
und zudem ist die Wirkungsweise derselben nicht zuverlässig, da es häufig vorkommt,
daß eine der Federn versagt und den betreffenden Reklameschirm nicht aufwickelt,
wodurch die Vorrichtung zum Stillstande kommt oder beschädigt werden kann.
Zweck der Erfindung ist, diese Übelstände zu vermeiden. Sie soll dies dadurch erreichen,
daß jede Walze mit an einem oder an beiden Enden der Schauöffnung angebrachten Zahnstangen
in Eingriff steht und mit dem auf der nächsten Walze aufgewickelten Reklameschirm
durch Kurbeln zwangläufig verbunden ist; ferner regelt eine besondere Sperrvorrichtung
die Anzahl der in die Schauöffnung tretenden Reklameschirmwalzen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar
ist:
Fig. ι die Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie A-A der Fig. 1,
Fig. 3 eine Einzelansicht einer Walze,
Fig. 4 der Querschnitt einer zum Befestigen der Wände dienenden Stange,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Fig. 4,
Fig. 6 die Einzelheit einer Sperrvorrichtung und
Fig. 7 ein Querschnitt zweier benachbarter Walzen.
Gemäß der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist ein
mit einer Vorderöffnung b ausgerüstetes Gehäuse α vorgesehen. Es empfiehlt sich, die
Öffnung, durch welche die Plakate, Bilder u. dgl. sichtbar sind, mit Glas zu verdecken.
Die Plakate, Bilder u. dgl. werden von Schirmen getragen, welche auf Walzen c gerollt
sind. Das eine Ende jeder Wand d ist an einer der Walzen befestigt, während das andere
Ende derselben mit einer von der vorhergehenden Walze c getragenen Stange e
verbunden ist. Jede Walze c trägt eine derartige Stange. Der Schirm d kann an den
Walzen mittels Klammern oder Holzplatten, die in auf der Walze vorgesehene Ausnehmungen
passen und so die Wand zwischen Walze und Latte klemmen, befestigt werden. Es empfiehlt sich, den Schirm in der in den
Fig- 3>
4 un<i 5 angedeuteten Weise an der
Stange β zu befestigen. Letztere wird vermöge zweier Arme 2 von der Walze c getra-
gen. Diese Arme 2 und Walze c können eine relative Drehbewegung zueinander ausführen.
Auf der Stange β sitzt eine mit Flanschen 4 ausgerüstete Hülse 3. Die Flanschen 4 laufen
parallel zur Achse der Stange e, und das eine Ende der Wand d wird durch dieselbe und
ein oder mehrere äußere geschlitzte Rohrstücke 5, die über die Hülsen 3 greifen, festgeklemmt.
Die Walzen können, wie dargestellt, in der Weise ausgeführt sein, daß an jedem Ende der hölzernen Walzen c eine aus
Metall hergestellte Hülse w befestigt ist. Diese kann mit einer öffnung versehen sein, in der
ein Zapfen χ der Walze c dicht sitzt, so daß eine gute Befestigung erzielt wird. Auf der
Hülse sind ein Zahnrad f und eine Scheibe k befestigt. Der Zweck der Scheibe h ist, ein
Gegeneinanderstützen der Walzen c zu gestatten, ohne daß die Zahnräder f sich berühren,
und ein freies Bewegen der Walzen innerhalb der Führungen zu gewährleisten.
Die Hülsen w sind am einen Ende abgesetzt, und auf diesem abgesetzten Teil sind die
Arme 2 lose gelagert. An der Außenseite der Scheiben h ist ein Zapfen 8 vorgesehen. Die
Zahnräder f greifen in Zahnstangen g, so daß die Walzen c gedreht werden, während sie an
der Öffnung b vorbei bewegt werden. Es empfiehlt sich, die Zahnstangen aus einzelnen
Stücken von beliebiger Länge herzustellen. Die Zapfen 8 der Scheibe h bewegen sich
schrittweise in Führungen oder Schlitzen i. Letztere sind endlos und bestimmen somit
die Bewegungsbahn der Walzen.
Die Walzen c können durch irgendeine Vorrichtung bewegt werden, jedoch empfiehlt es
sich, einen Elektromotor j zu verwenden, der vermöge Schnecke, Schneckenrad k und Kette
die Scheibe t treibt. Diese ist wiederum mit-
4.0 tels einer Kette m mit einer zweiten kleinen,
oberhalb der Öffnung b gelagerten Scheibe η verbunden. Die Kette m ist mit einem Daumen
0 ausgerüstet, durch welchen die Walzen c bewegt werden. Eine in der Fig. 6 angedeutete
Sperrvorrichtung hat den Zweck, stets nur eine Rollschirmwalze auf einmal nach der Öffnung δ gelangen zu lassen. Sie
wird ebenfalls durch den Daumen 0 angetrieben.
Die Sperrvorrichtung besteht aus einem unter Federwirkung stehenden, bei 2 drehbar
gelagerten und an seinen Enden mit Schlitzen 3 und 4 ausgerüsteten Hebel 1. Jeder der
Schlitze trägt das eine Ende zweier Stangen 5 und 6. Die Teile 1, 5 und 6 sind so zueinander
angeordnet, daß sie die Seiten eines Dreiecks bilden. Die Stangen 5 und 6 bewegen
sich in auf der feststehenden Platte p angeordneten Führungen, und ihre Enden erstrecken
sich über ihren Schnittpunkt hinaus bis in die Führung i und halten den einen
Zapfen 8 der Walzen c zwischen sich. Wenn das Ende des Hebels 1 durch den Daumen 0
in Richtung des Uhrzeigers gedreht wird, zieht das Ende 4 des Hebels 1 die Stange 6
zurück, und der Zapfen 8 der Walze c wird freigegeben, so daß letztere vor die Öffnung h
bewegt werden kann. Gleichzeitig verhindert die durch das Ende 3 des Hebels 1 abwärts
gestoßene Stange 5 das Vorrücken der folgenden Walze. Sobald der Daumen 0 den Hebel
ι freigibt, wird letzterer durch die Feder 7 zurückgezogen und zieht seinerseits die Stange 5.
zurück, so daß die folgende Walze vorrücken kann. Gleichzeitig aber wird die Stange 6 in
eine derartige Lage gebracht, daß der Zapfen 8 dieser Walze nun zwischen den Stangen
5 und 6 gesperrt erhalten wird. Die Walze c bleibt in dieser Lage, bis der Daumen
0 abermals den Hebel 1 bewegt, worauf sich derselbe Vorgang wiederholt.
Sobald die Rollschirmwalzen c durch den Daumen 0 bis an den oberen Rand der Öffnung
geführt worden sind, verhindert eine in der Führung i angeordnete und entsprechend
ausgebildete Feder u ein Herabfallen der Walzen. Diese Feder u wird durch den Zapfen 8
der durch den Daumen 0 aufwärts bewegten Walze c in eine in den Wandungen der Führung
i vorgesehene Ausnehmung gepreßt. Die Anordnung der Feder ist eine derartige, daß,
wenn die Walze c durch den Daumen 0 aufwärts geführt worden ist und letzterer sie
freigibt, die Feder u unter die Zapfen 8 der Walze schnappt.
Ein Vorteü der Vorrichtung besteht darin, daß durch Änderung der Länge der Zahnstange
oder Zahnstangen Bilder von jeder Größe oder Länge vorgeführt werden können, da die Aufwicklungslänge des Schirmes durch
die Länge der Zahnstange bestimmt wird. Bei kleineren Vorrichtungen ist eine Zahnstange
genügend, die entweder auf der einen oder anderen Seite der Öffnung angebracht wird. Das gleiche gilt auch für die Sperrvorrichtung
und die Führung. Es empfiehlt sich jedoch, bei größeren Vorrichtungen, wie auf der Zeichnung veranschaulicht, zwei Zahnstangen
vorzusehen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Angenommen, die einzelnen Teile der Vorrichtung befinden sich in der in Fig. 2 dargestellten
Lage, in der der Rollschirm d vor der Öffnung b ausgebreitet ist. Nach einer
bestimmten Zeit, während der die Kette m ununterbrochen angetrieben wird, kommt der
Daumen 0 mit dem Hebel 1 der Sperrvorrichtung p in Eingriff. Wie bereits oben angedeutet,
hat dies zur Folge, daß die eine Walze freigegeben wird und die nächstfolgende die
Lage letzterer einnimmt. Bei der weiteren
Bewegung des Daumens ο kommt letzterer mit dem Zapfen 8 einer der Walzen c in Berührung
und führt letztere auf diese Weise nach oben. Da die Zahnräder f mit der auf
der einen oder anderen Seite der Öffnung b angeordneten Zahnstange g kämmen, wird die
Walze c gedreht und wickelt den Schirm d auf, während die Stange e den Schirm von
der nächstfolgenden Walze abwickelt und so
ίο ein anderes Bild ausbreitet. Die durch den
Daumen ο aufwärts bewegte Walze drückt die Feder u zur Seite, bis diese unter den Zapfen
8 schnappt und die Walze zurückhält. In ähnlicher Weise wird, wenn der Daumen ο
die Sperrvorrichtung von neuem bewegt, die nächste Walze freigegeben und die Wand einer
anderen abgewickelt.
Claims (2)
- Pate nt-An Sprüche:i. Vorrichtung zur Vorführung von Reklamen, Bildern u. dgl. auf in einer endlosen Führung sich bewegenden Rollschirmen, von denen beim Aufwickeln des einen jedesmal gleichzeitig der nächste abgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede Walze mit an einem oder an beiden Enden der Schauöffnung angebrachten Zahnstangen in Eingriff steht und mit dem auf der nächsten Walze auf ge wickelten Reklameschirm durch Kurbeln zwangläufig verbunden ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die Anzahl der in die Schauöffnung tretenden Reklameschirmwalzen durch eine Sperrvorrichtung geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem drehbar gelagerten, unter Federwirkung stehenden Hebel (1) besteht, der an seinen Enden mit Schlitzen (3 und 4) ausgerüstet ist, in denen sich je ein Ende der zwei sich zwangläufig in gerader Richtung bewegenden und kreuzenden Stangen (5 und 6) bewegt, deren freie Enden die Ober- und Unterseite eines Walzenzapfens derart umfassen, daß bei der Drehung des Hebels (1) der Zapfen freigegeben wird, während die Stangen (5 und 6), nachdem der drehbare Hebel (1) durch die Feder (7) in seine Ausgangslage zurückgebracht worden ist, mit dem Zapfen der nächsten Walze in Eingriff kommen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE230103C true DE230103C (de) |
Family
ID=490347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT230103D Active DE230103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE230103C (de) |
-
0
- DE DENDAT230103D patent/DE230103C/de active Active
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