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DE1623156A1 - Anordnung zur Erzeugung von Vielstrahlinterferenzen im weissen Licht und zur Unterteilung des Ordnungsabstandes der Interferenzstreifen - Google Patents

Anordnung zur Erzeugung von Vielstrahlinterferenzen im weissen Licht und zur Unterteilung des Ordnungsabstandes der Interferenzstreifen

Info

Publication number
DE1623156A1
DE1623156A1 DE19671623156 DE1623156A DE1623156A1 DE 1623156 A1 DE1623156 A1 DE 1623156A1 DE 19671623156 DE19671623156 DE 19671623156 DE 1623156 A DE1623156 A DE 1623156A DE 1623156 A1 DE1623156 A1 DE 1623156A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
interference
white light
arrangement
thickness
interferometer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671623156
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Dipl-Phys Schwider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Original Assignee
Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities filed Critical Berlin Brandenburg Academy of Sciences and Humanities
Publication of DE1623156A1 publication Critical patent/DE1623156A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • G01B11/30Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces
    • G01B11/306Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques for measuring roughness or irregularity of surfaces for measuring evenness
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B9/00Measuring instruments characterised by the use of optical techniques
    • G01B9/02Interferometers
    • G01B9/02055Reduction or prevention of errors; Testing; Calibration
    • G01B9/02062Active error reduction, i.e. varying with time
    • G01B9/02064Active error reduction, i.e. varying with time by particular adjustment of coherence gate, i.e. adjusting position of zero path difference in low coherence interferometry
    • G01B9/02065Active error reduction, i.e. varying with time by particular adjustment of coherence gate, i.e. adjusting position of zero path difference in low coherence interferometry using a second interferometer before or after measuring interferometer
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B2290/00Aspects of interferometers not specifically covered by any group under G01B9/02
    • G01B2290/25Fabry-Perot in interferometer, e.g. etalon, cavity

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Instruments For Measurement Of Length By Optical Means (AREA)

Description

  • Johannes Schwider Anordnung zur Erzeugung von Vielstrahlinterferenzen im weißen Licht und zur Unterteilung des Ordnungsabstandes der Interferenzstreifen Die Erfindungbetrifft eine Anordnung zur Erzeugung von Vieletrahlinterferenzen im weißen Licht und zur Unterteilung des Ordnungsabstandes der Interferenzstreifen.
  • Die Anordnung dient zur Oberflächenbestimmung und Ebenheitsprüfung insbesondere optischer Flächen.
  • Bekannt ist das Vieletrahiverfahren nach Tolansky, bei dem das Interferenzsystem von zwei durchlässig verspiegelten Keilflächen gebildet wird.
  • Parallel gerichtetes monochromatisches Licht erzeugt in der Interferenzschicht schmale, sehr scharf ausgeprägte Streifen, die besonders an den von ihnen durchzogenen Stellen ein genaues Messen der Qualität der Prüfflächen erlauben.
  • Bezogen auf die Halbwertsbreite der Interferenzstreifen ist der Raum zwischen einem Streifenpaar relativ groß und einer Auswertung schwer zugänglich, da zwischen den Streifen hinreichende Informationen fehlen.
  • Eine andere Methode zur interferentiellen Prüfung von Oberflächen, ebenfalls von Tolansky beschrieben, ist bekannt unter der Bezeichnung"fringes of equal chromatic orderit.
  • Hierbei gelangt ein paralleles Strahlenbündel weißen Lichtes auf das Interferenzsystem, Die Interferenzschicht wird auf den Spalt eines Prismen-Spektrographen abgebildet, so daß von einem schmalen Objektbereich eine spektrale Zerlegung der Interferenzerscheinung erfolgt, die ein Wellenlängenabbild der Luftschicht des Interferenzsystems darstellt.
  • Die hohe Präzision bei der Wellenlängenmessung wird der Bestimmung der Dicke des Prüflings zugänglich gemacht.
  • Bei dieser Methode kann nur ein spaltfbrmiger Ausschnitt des Gesichtsfeldes zur Prüfung herangeogen werden.
  • Der apparative Aufwand ist erheblich und die Auswertung der Interferenz erscheinung kompliziert, Es ist bereits bekannt, zur Erhöhung der Meßgenauigkeit bei der Planflächenprüfung den Ordnungsabstand der Interferenzstreifen zu unterteilen.
  • J. B. Saunders hat zu diesem Zwecke durch stufenweise Anderung des Luftdruckes zwischen den Interferometerplatten den Brechungsindex der Buftplatte verändert und eine photographische Platte bei jeder Druckstufe mit den Interferenzstreifen belichtet.
  • Dieses Verfahren ist sehr umständlich und erfordert ein aufwendiges Drucksystem, das eine gute Druck-Kontrolle ermUglicht.
  • Uberdies ist es schwierig, während der langen Zeit, die erforderlich ist, um die 10 oder 20 Druckstufen und Belichtungen eu vollziehen, eine unveränderte Lage der Interferometerplatten zueinander aufrechtzuerhalten. Eine präzise Unterteilung des Ordnungsabstandes in äquidistante Teile dürfte unter diesen Umständen schwer realisierbar sein.
  • Bekannt ist ferner das Multiple-wavelengths11-Verfähren nach Herriott.
  • Hier wird durch einen Monochromator für mehrere Wellenlängen gleichzeitig eine Unterteilung des Ordnungsabstandes vorgenommen.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens bedarf es einer komplizierten Anordnung. Die Zuordnung der Interferenzstreifen ist schwierig. Eine genaue Teilung des Ordnungsabstandes stößt auf Schwierigkeiten, da als Teilungskriterium die idinzidenz zweier Wellenlangen verschiedener Interferenzordnung benutzt wird.
  • Die Erfindung bezweckt, auf bequeme Weise ohne komplizierten apparativen Aufwand empfindlichste optische Messungen zur Oberflächenbestimmung und Ebenheitspriifung insbesondere optischer Flächen zu ermöglichen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Erzeugung von Vielstrahlinterferenzen im weißen Licht herzustellen, die außerdem eine präzise, äquidistante Unterteilung des Ordnungsabstandes der Interferenzstreifen in N Teile und eine empfindliche und einfache Auswertung der Interferenzerscheinung ermöglicht, und die -dabei einfach in ihrem Aufbau ist.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Reihenschaltung von zwei Interferometern, deren Dicken sich wie r verhalten. Dabei wird das dünnere der beiden Interferometer von den Prüfflächen gebildet. Die Dicke g2 des dickeren Interferometers ist grö#er als k.N, #o worin k die gewünschte Me#genauigkeit darstellt und q q eine reine Zahl ist.
  • Zur Erhöhung der Erkennbarkeit der Unterteilung des OrSnungsabstandes der Interferenzstreifen wird in den Strahlengang ein schmalbandiges Intetferenzfilter mit der Bandbreite##<2 #o/q geschaltet.
  • Die Dicke des einen oder beider Interferometer ist in bekannter Weise in weiten Grenzen variierbar.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich gegenüber bekannten Lösungen durch ihren einfachen Aufbau aus.
  • Sie gestattet eine sehr einfache uordnung der Interferenzstreifen auf Grund der Weißlichtinterferenzen und ermöglicht durch die äquidistante Unterteilung des Ordnungsabstandes, die gut erkennbar ist, eine hohe Genauigkeit bei der Auswertung von Interferenzaufnahmen.
  • Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen und anhand der zugehörigen Zeichnung näher erläutert werden.
  • Fig. 1 zeigt eine Interferenzanordnung nach der Erfindung, bei der ein Fabry-Perot-Interferometer von N-facher Dicke gegenüber einem Keilinterferometer ist.
  • Fig. 2 dient zur Erläuterung der Wirkung der Anordnung nach Fig. 1.
  • Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemäße Anordnung, bei der das Fabry-Perot-Interferometer von den Prüfflächen gebildet wird und das Keilinterferometer von N-facher Dicke gegenüber dem FPI ist.
  • Fig. 4 erlautett die Empfindlichkeitssteigerung beim Messen von Luftschichtdicken mit der Anordnung nach Fig. 3.
  • Die in den nachfolgenden Ausführungen verwendeten Zeichen bedeuten: N Teilung des Ordn-ungsabstandes D Dicke des Fabry-Perot-Interferometers d Dicke des Keilinterferometers m Interferenzordnung I Intensität der Interferenz erscheinung x Ort der Interferenzerscheinung Ao Bezugswellenlänge Wellenlänge an der Stelle X (ganz) (worin k=#o/q Genaulgkeitsoelwert (worth q eine Feine zanl 18@) In der in Fig. 1 dargestellten Anordnung wird eine Weißlichtquelle 1 hoher Intensität über einen Kondensor 2 und eine Blende 3 auf ein Fabry-Perot-Interferometer 4 abgebildet.
  • Dabei wird die Blende 3 so gewählt, daß ein Winkelbereich von der Halbwertsbreite der Airyverteilung des-Fabry-Perot-Interferometers ausgeblendet wird.
  • Das Fabry-Perot-Interferometer 4 befindet sich praktisch am Ort der Blende 5. Die Blende 5 und das Objektiv 6 werden so gewählt, daß das Keilinterferometer 7 gut ausgeleuchtet ist und gleichzeitig die Tolanskyschen Bedingungen für scharfe Vielstrahlinterferenzen eingehalten werden. Mit einem abbildenden System 8 kann das von Interferenzen durchzogene Objekt beobachtet oder photographiert werden.
  • Der reelle Luftkei des Keilinterferometers 7 ist in seiner Dicke stetig variierbar. Dadurch wird erreicht, daß seine mittlere Dicke ein ganzzahliger Bruchteil N der Fabry-Perot-Dicke wird. Es treten dort Weißlichtinterferenzen am Keilort auf, wo die Keildicke 1 der Fabry-Perot-Dicke ist.
  • Wird ein Interferenzfilter 9 in den Strahlengang eingeführt, so entstehen Interferenzstreifen im Abstand in der Nähe des Kontrastmaximums der zugehörigen Weißlichtinterferenzen.
  • Das folgt aus einer Überlegung an Hand von fig. 2.
  • Es gilt bei einer Unterteilung in N Teile: m #o + x/N.#o = mX und damit: #x=#o (1 + x/Nm) Hierbei ist m = (mit d= Keildicke), und es folgt, daß ein Fabry-PerotSInterferometer mit der Dicke D = genau die gewünschte Unterteilung vollzieht. Da an den Stellen d = g D jeweils Weißlichtinterferenzen sichtbar sind, 80 hat man ein empfindliches Kriterium für die Präzision der Teilung in der Hand. Durch die Wahl der Dicke des Fabry-Perot-Interferometers 4 können die Fehler in der Unterteilung in vorgebbaren Grenzen gehalten werden.
  • Bei der Auswertung der Interferenzaufnahme wird wie üblich bei Interferenzen gleicher Dicke verfahren, nur da# #/2 durch #/2N zu ersetzen ist, wodurch eine erhebliche Genauigkeitssteigerung auftritt Erfindungsgemäß kann auch nach Fig. 3 vorgegangen werden.
  • Eine Weißlichtquelle 1 wird mit sinem Kondensor 2 auf eine Blende 3 abgebildet, deren Große die Tolanskyschen Forderungen erfüllt. Ein Objektiv 6 bildet die Blende 3 inB Unendliche ab. Das Fabry-Perot-Interferometer 4 wird durch die Prüfflächen gebildet. Das folgende Keilinterferometer 7 von N-facher Dicke untersucht die im FPI 4 durchgelassenen Wellenlängen. Das Keilinterferometer 7 hat das N-fache Auflösungsvermögen und gibt daher ein empfindliches Wellenlängenbild der Dicke im FPI 4.
  • Mit dem abbild enden System 8 kann das Keilinterferometer 7 photographiert werden.
  • Die hohe Empfindlichkeit kann auch anders verstanden werden. Dazu soll Fig. 4 dienen.
  • Hierbei wurde ein einfaches stufenloses Objekt vorausgesetzt.
  • Diese Phasendifferenz wird nur im weißen Licht N-mal summiert, da nur zwischen den gezeichneten Strahlen Weißlichtinterferenzen auftreten Können. Das Keilinterferenzbild ist also ein Abbild der. Luft schichtdicke zwischen den Prüfflächen. Dazu muß natürlich vorausgesetzt werden, daß die Keilflächen hinreichend eben sind, z. B. besser als 1 # Dann werden die Abweichungen der Eeilinterferenzen nach der Geradheit und Äquidistanz nur noch durch das Fabry-Perot-Interferometer 4 mit der geringeren Dicke bestimmt,

Claims (3)

  1. Patentansprüche : 1. Anordnung zur Erzeugung von Vielstrahlinterferenzen im weißen Licht und/oder zur Unterteilung des Ordnungsabstandes der Interferenzstreifen in N gleiche Teile, gekennzeichnet durch eine Reihenschaltung vdn zwei Interferometern, deren Dicken sich wie 1/N verhalten, wobei das dünnere der beiden Interferometer von den Prüfflächen gebildet wird und die Dicke des dickeren Interferometers größer ist als k.N q2/4, worin k die gewünschte Me#genauigkeit #o/q darstellt und q eine reine Zahl ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Strahlengang ein schmalbandiges Interferenzfilter mit der Band breite##<2#o eingeht schaltet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des einen oder beider Interferometer in weiten Grenzen variierbar ist,
DE19671623156 1967-02-09 1967-02-09 Anordnung zur Erzeugung von Vielstrahlinterferenzen im weissen Licht und zur Unterteilung des Ordnungsabstandes der Interferenzstreifen Pending DE1623156A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0052224 1967-02-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1623156A1 true DE1623156A1 (de) 1971-07-29

Family

ID=7054004

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671623156 Pending DE1623156A1 (de) 1967-02-09 1967-02-09 Anordnung zur Erzeugung von Vielstrahlinterferenzen im weissen Licht und zur Unterteilung des Ordnungsabstandes der Interferenzstreifen

Country Status (1)

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DE (1) DE1623156A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3044183A1 (de) * 1980-11-24 1982-06-24 Reinhard Dipl.-Phys. Dr. 7250 Leonberg Ulrich Verfahren zur optischen messung von laengen und laengenaenderungen und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens
FR2641861A1 (fr) * 1989-01-18 1990-07-20 Photonetics Dispositif de mesure opto-electronique

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3044183A1 (de) * 1980-11-24 1982-06-24 Reinhard Dipl.-Phys. Dr. 7250 Leonberg Ulrich Verfahren zur optischen messung von laengen und laengenaenderungen und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens
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EP0390615A3 (en) * 1989-01-18 1990-10-10 Photonetics Opto-electronic measuring circuit

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