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DE1622329C - Blitzlichtlampen Schaltungsanordnung - Google Patents

Blitzlichtlampen Schaltungsanordnung

Info

Publication number
DE1622329C
DE1622329C DE1622329C DE 1622329 C DE1622329 C DE 1622329C DE 1622329 C DE1622329 C DE 1622329C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
terminal
circuit
terminals
flash lamp
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Masashi Kawamura Hiyutaro Nomura Osamu Yokohama Iida Takayuki Tokio Tanaka, (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Blitzlichtlampen-Schaltungsanordnung zur aufeinanderfolgenden Zündung von jeweils einer Blitzlampe aus einer Vielzahl von Blitzlampen unter Verwendung eines Photoapparates mit synchron zum Verschluß dieses Apparates arbeitendem Synchronisierkontakt zur Zündung einer Blitzlampe, einer Gleichstromquelle; an die ein Kondensator angeschaltet ist, einer Vielzahl von Klemmenpaaren, an denen jeweils eine Blitzlampe angeordnet ist, einer Einrichtung zur Verbindung der einen Klemme jedes dieser Klemmenpaare mit einem Kondensatoranschluß, einer Einrichtung zur Verbindung, der anderen Klemme jedes dieser Klemmenpaare mit dem anderen Kondensatoranschluß und unter Verwendung von mit kontaktlosen Schaltern versehenen Stromsteuereinrichtungen zwischen den einzelnen Klemmenpaaren.
In den letzten Jahren hat man zur Beschleunigung und Vereinfachung beim Photographieren, insbesondere bei Nacht, vorgeschlagen, ein Magazin mit einer Vielzahl von Blitzlampen in einen Photoapparat bzw. eine Kamera einzubauen, wodurch es möglich werden sollte, nacheinander die Blitzlampen jedesmal dann, wenn der Verschlußauslöser des Photoapparates herabgedrückt war, zu zünden bzw. zu blitzen.
Ein mit dem- selbstspannenden Hebel fest verbundener bzw. synchronisierter Umschalter, der Ausgangskontakte für eine Vielzahl von Blitzlampen aufwies, ist bekannt. Die Endkontakte wurden so angeordnet, daß ihre Anschlüsse an eine elektrische Stromquelle nacheinander entsprechend der Spannbzw. Entsicherungsbewegung des Spannhebels geschaltet wurden. Die Konstruktion des bei einem solchen Mechanismus verwendeten Umschalters ist jedoch kompliziert, so daß es sehr schwierig wird, den Umschalter in das Gehäuse eines relativ kleinen Photoapparates einzubauen. Auch hat sich herausgestellt, daß die Zündung durch Steigerung des Kontaktwiderstandes des Umschalters versagte.
Aus der österreichischen Patentschrift 238 034 ist ein photographisches Blitzlichtgerät bekannt, das mit einer Gleichstromquelle (Batterie) und einem aus der Batterie gespeisten Kondensator betrieben wird. Dieser Patentschrift ist eine Schaltungsanordnung für Mehrfachblitzgeräte zu entnehmen, bei der zwischen jedem Paar benachbarter Blitzlampen Widerstandseinrichtungen vorgesehen sind, welche die Ströme in Abhängigkeit von der mit der Zündung einer Lampe verbundenen Impedanzänderung steuern. Es können hierbei Schwierigkeiten beim Einstellen der Potentialzustände entstehen, so daß ein einwandfreies aufeinanderfolgendes Zünden der Blitzlampen nicht gewährleistet ist.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1 192 047 ist eine Schaltungsanordnung für Mehrfachblitzgeräte bekannt, bei der mechanische Kontakte nacheinander, d. h. nach jeder Betätigung des Synchronisierschalters, geschlossen werden, so daß eine Blitzlampe nach der anderen an eine Gleichspannungsquelle zu liegen kommt. Es ist nunmehr allgemein bekannt, z. B. Valvo-Berichte, Bd. III, Heft 3, S. 123/124, die Nachteile der mechanischen Kontaktschalter durch die Verwendung elektronischer kontaktloser Transistorschalter zu vermeiden. Werden solche einfache Transistorschalter an Steile der Kontaktschalter eingesetzt, so wird durch Ausbrennen der betätigten Blitzlampen eine Potentialänderung im Kreis des nächstfolgenden Schalters vorgenommen. Bei der nächsten Betätigung des Synchronisierkontaktes und dem damit verbundenen Batterie- bzw. Kondensatoranschluß wird dieser nächste Schalter selbsttätig auf durchgeschalteten Zustand eingestellt, und die nächste Blitzlampe kann somit prinzipiell zünden.
Gemäß der Erfindung soll zur aufeinanderfolgenden Zündung einer Anzahl von Blitzlampen eine besondere auf eine Blitzlampeneinrichtung abgestellte Verbindungseinrichtung geschaffen werden, die auf Grund
ίο der eindeutigen Sperr- und Durchschaltzustände der Transistoren bei einer Impedanzänderung nach dem Zündvorgang und dem damit verbundenen Durchbrennen einer Blitzlampe ein sicheres und einwandfreies Zünden lediglich der nächstfolgenden Blitzlampe sicherstellt.
Erreicht wird dies gemäß der Erfindung, die sich auf eine Blitzlichtlampen-Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art bezieht, dadurch, daß zwischen dem ersten und zweiten Klemmenpaar ein kontaktloser Schalter vorgesehen ist, der zwischen dem Synchronisierkontakt und dem zweiten Klemmenpaar eine größere Impedanz bildet als zwischen dem Synchronisierkontakt und dem ersten Klemmenpaar, daß dieser kontaktlose Schalter derart ausgebildet ist, daß er auf
as eine Impedanzänderung zwischen dem ersten Klemmenpaar nach Zündung der entsprechenden Blitzlampe anspricht und in leitenden Zustand übergeht, so daß ein Pfad mit niedriger Impedanz zur durch Betätigung des Synchronisierkontaktes eingeleiteten Zün- dung der am zweiten Klemmenpaar liegenden Blitzlampe gegeben ist, daß die Stromsteuereinrichtung einen Halbleiter-Schaltkreis aufweist, der einen ersten und einen zweiten Transistor aufweist, daß eine Parallelschaltung aus einem ersten Widerstand und einem Kondensator vorgesehen ist und das eine Ende dieser Parallelschaltung mit einer Klemme des Synchronisierkontaktes sowie das andere Ende dieser Parallelschaltung mit einer Klemme des ersten Klemmenpaares verbunden ist, daß die Basis des ersten Transistors unmittelbar oder über einen Basisvorwiderstand mit dem anderen Ende dieser Parallelschaltung verbunden und der Emitter dieses Transistors an das erste Ende dieser Parallelschaltung angeschlossen ist, daß zwischen den Kollektor des ersten Transistors und der zweiten Klemme der Klemmenpaare ein zweiter Widerstand eingeschaltet ist, daß die Basis des zweiten Transistors unmittelbar oder über einen Basisvorwiderstand mit dem Kollektor des ersten Transistors und der Emitter des ersten Transistors mit dem Emitter des zweiten Transistors verbunden ist, daß der Kollektor des zweiten Transistors an die nachfolgende Blitzlampe angeschlossen ist und daß auch jeweils zwischen den weiteren aufeinanderfolgenden Klemmenpaaren eine derartige Stromsteuereinrichtung vorgesehen ist.
Eine Zündsteuerungseinrichtung für Blitzlampen, die in der Lage ist, diese nacheinander zu zünden, wurde außerdem bereits in der deutschen Patentanmeldung T 31607 IXa/57c der Anmelderin beschrieben.
Eine Ausführungsform der Erfindung soll nun an Hand einer Figur näher erläutert werden.
Nach dem in de · Figur gezeigten Verteilerkreis D ist ein Widerstand r7 in einen Zweig einer Blitzlampe/^ gelegt. Ein Kondensator C1 (beispielsweise 30 \lF) ist
parallel zum Widerstand r7 (5 Ohm) gelegt. Eine Reihenschaltung mit einem ersten pnp-Transistor Trx und einem Widerstand r10 ist parallel zu dem aus einer Reihenschaltung der ersten Blitzlampe L1 und der
Parallelschaltung des Widerstandes r7 und des Kondensators C1 bestehenden Zweiges gelegt. Insbesondere ist die Emitterelektrode des Transistors TV4 an die Verbindungsstelle eines Synchronisierkontaktes S und eine Klemme des Widerstandes r7 angeschlossen, wobei die Basiselektrode zum Übergang zwischen Widerstand r7 und Blitzlampe L1 durch einen Widerstand r8 (beispielsweise 100 Ohm) gelegt ist, während die Kollektorelektrode zum Übergang der Blitzlampe L1 und zur Ausgangsklemmen einer StromquelleJS0 über, den Widerstand r10 (60 Ohm) angeschlossen ist. Des weiteren ist die Kollektorelektrode des ersten Transistors Tr4 an die Basiselektrode des zweiten pnp-Transistors Tr6 über einen Widerstand r9 (60 Ohm) angeschlossen. Die Emitterelektrode des zweiten Transistors Tr5 ist an die Emitterelektrode des ersten Transistors Tr4 angeschlossen. So bilden eine BlitzlampeL1, die TransistorenTr4 und TV5, die Widerständer,, r8 r8 und r10 sowie ein Kondensator C1 einen Einheitskreis U1. Eine Vielzahl solcher Einheitskreise U1, U2 so und U3 ist kaskadenartig zusammengeschaltet, d. h., Γ) eine Klemme des Widerstandes r7 des Einheitskreises U2 ist mit dem Kollektor des Transistors Tr5 des Einheitskreises U1 und der Einheitskreis U3 mit dem Einheitskreis U2 verbunden und liegt zwischen den Ein- as heitskreisen U1 und U2, wobei jedoch mit dem letzten Einheitskreis U3 lediglich die Blitzlampe L4 verbunden ist.
Die Arbeitsweise der in der Figur dargestellten Ausführungsfonn ist folgende:
Zunächst wird der Kontakt S momentan geschlossen. Dann entlädt sich die im Kondensator C0 gespeicherte Ladung über den Zweigkreis, in dem die erste Blitzlampe L1 und der erste Transistor Tr4 liegt. Da der Widerstandswert des den ersten Transistor Tr4 umfassenden Zweigkreises größer als der des Zweigkreises mit der Blitzlampe L1 gewählt ist, fließt, fast der gesamte Entladestrom durch die Blitzlampe L1 und zündet sie. Durch momentanes Schließen des Kontaktes S fließt ein Strom durch den Kondensator C1 und lädt diesen. Wird die Blitzlampe L1 gezündet, so brennt deren Faden durch die Zündungswärme aus. ; Obwohl in der Zeichnung nicht dargestellt, ist der Kontakt S fest mit dem Verschluß eines Photoapparates verbunden bzw. mit diesem synchronisiert, so daß er gleichzeitig mit der Betätigung des Verschlusses freigegeben wird. Selbst nach dem Ausbrennen des Fadens der ersten Blitzlampe L1 wird eine Potentialdifferenz an Emitter- und Basiselektroden des ersten Transistors 7V4 aufrechterhalten, solange der Entladestrom des Kondensators C1 über den Widerstand rg fließt, wodurch der erste Transistor Tr4 im leitenden Zustand gehalten wird.
Hieraus folgt, daß Emitter- und Basiselektroden des zweiten Transistors Tr5 auf dem gleichen Potential gehalten werden, wodurch kein Strom durch den zweiten Transistor Tr5 fließt. Nachdem der Faden der ersten Blitzlampe L1 abgebrannt ist und wenn die Entladung des Kondensators C1 vollendet ist, wird die Potentialdifferenz an Emitter- und Basiselektroden des ersten Transistors TV4 auf Null herabgesetzt, wodurch dieser in den abgeschalteten Zustand gebracht wird. Somit wird die Basiselektrode des zweiten Transistors Tr5 mit der negativen oder Ausgangsklemme b des Stromquellenabschnittes S0 durch die Widerstände r9 und r10 angeschlossen, so daß der zweite Transistor Tr5 zum Leitendwerden vorbereitet wird. Bei diesem Zustand sorgt das Schließen des Kontaktes S für die Zündung der Blitzlampe L2, wodurch diese in Funktion tritt. In der gleichen Weise werden die dritten und vierten Blitzlampen nacheinander gezündet.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Blitzlichtlampen-Schaltungsanordnung zuraufeinanderfolgenden Zündung von jeweils einer Blitzlampe aus einer Vielzahl von Blitzlampen unter Verwendung eines Photoapparates mit synchron zum Verschluß dieses Apparates arbeitendem Synchronisierkontakt zur Zündung einer Blitzlampe, einer Gleichstromquelle, an die ein Kondensator angeschaltet ist, einer Vielzahl von Klemmenpaaren, an denen jeweils eine Blitzlampe angeordnet ist, einer Einrichtung zur Verbindung der einen Klemme jedes dieser Klemmenpaare mit einem Kondensatoranschluß, einer Einrichtung zur Verbindung der anderen Klemme jedes dieser Klemmenpaare mit dem anderen Kondensatoranschluß und unter Verwendung von mit kontaktlosen Schaltern versehenen Stromsteuereinrichtungen zwischen den einzelnen Klemmenpaaren, d adurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten und zweiten Klemmenpaar ein kontaktloser Schalter vorgesehen ist, der zwischen dem Synchronisierkontakt und dm zweiten Klemmenpaar eine größere Im pedanzbildet als zwischen dem Synchronisierkontakt und dem ersten Klemmenpaar, daß dieser kontaktlose Schalter derart ausgebildet ist, daß er auf eine Impedanzänderung zwischen dem ersten Klemmenpaar nach Zündung der entsprechenden Blitzlampe anspricht und in leitenden Zustand übergeht, so daß ein Pfad mit niedriger Impedanz zur durch Betätigung des Synchronisierkontaktes eingeleiteten Zündung der am zweiten Klemmenpaar liegenden Blitzlampe gegeben ist, daß die Stromsteuereinrichtung einen Halbleiter-Schaltkreis aufweist, der einen ersten (7V4) und einen zweiten Transistor (7V5) aufweist, daß eine Parallelschaltung aus einem ersten Widerstand (r7) und einem Kondensator (C1) vorgesehen ist und das eine Ende dieser Parallelschaltung (r7, C1) mit einer Klemme des Synchronisierkontaktes (5) sowie das andere Ende dieser Parallelschaltung (r7) C1) mit einer Klemme des ersten Klemmenpaares verbunden ist, daß die Basis des ersten Transistors (Tr4) unmittelbar oder über einen Basisvorwiderstand (r8) mit dem anderen Ende dieser Parallelschaltung (r7, Cj) verbunden und der Emitter dieses Transistors (Tr4) an das erste Ende dieser Parallelschaltung (r7, C1) angeschlossen ist, daß zwischen den Kollektor des ersten Transistors (TV4) und der zweiten Klemme der Klemmenpaare ein zweiter Widerstand (r10) eingeschaltet ist, daß die Basis des zweiten Transistors (TV5) unmittelbar oder über einen Basisvorwiderstand (r9) mit dem Kollektor des ersten Transistors (TV4) und der Emitter des ersten Transistors (TrA) mit dem Emitter des zweiten Transistors (Tr5) verbunden ist, daß der Kollektor des zweiten Transistors (Tr5) an die nachfolgende Blitzlampe (L2) anges;hbss3n ist und daß auch jeweils zwischen den weiteren aufeinanderfolgenden Klemmenpaaren eine derartige Stromsteuereinrichtung vorgesehen ist.
2. Blitzlichtlampen-Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der KoI-
lektor des zweiten Transistors (Tr5) mit der nachfolgenden Blitzlampe (L2) über eine zweite Parallelschaltung aus einem Widerstand (r7) und einem Kondensator (C1) verbunden ist und daß für die folgenden Klemmenpaare eine mit der Schaltung nach Anspruch 9 übereinstimmende Schaltung vorgesehen ist.
3. Blitzlichtlampeh-Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des zweiten Transistors (Tr5) unmittelbar an die nachfolgende Blitzlampe (L4) angeschlossen ist, falls diese Blitzlampe schaltungsmäßig die letzte in der Blitzlampenreihe (L1, L2, L3, L4)ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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