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DE1621982A1 - Verfahren zur Beschichtung von metallischen Oberflaechen,insbesondere Stahlblech-Oberflaechen,mit Polytetrafluoraethylen od.dgl. - Google Patents

Verfahren zur Beschichtung von metallischen Oberflaechen,insbesondere Stahlblech-Oberflaechen,mit Polytetrafluoraethylen od.dgl.

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Publication number
DE1621982A1
DE1621982A1 DE19671621982 DE1621982A DE1621982A1 DE 1621982 A1 DE1621982 A1 DE 1621982A1 DE 19671621982 DE19671621982 DE 19671621982 DE 1621982 A DE1621982 A DE 1621982A DE 1621982 A1 DE1621982 A1 DE 1621982A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polytetrafluoroethylene
coating
metal
metal surface
sheet steel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19671621982
Other languages
English (en)
Other versions
DE1621982C3 (de
DE1621982B2 (de
Inventor
Karl Evelbauer
Alfred Dr-Ing Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUEPPERSBUSCH
Original Assignee
KUEPPERSBUSCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KUEPPERSBUSCH filed Critical KUEPPERSBUSCH
Publication of DE1621982A1 publication Critical patent/DE1621982A1/de
Publication of DE1621982B2 publication Critical patent/DE1621982B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1621982C3 publication Critical patent/DE1621982C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D5/00Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures
    • B05D5/08Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures to obtain an anti-friction or anti-adhesive surface
    • B05D5/083Processes for applying liquids or other fluent materials to surfaces to obtain special surface effects, finishes or structures to obtain an anti-friction or anti-adhesive surface involving the use of fluoropolymers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D2506/00Halogenated polymers
    • B05D2506/10Fluorinated polymers
    • B05D2506/15Polytetrafluoroethylene [PTFE]
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D3/00Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
    • B05D3/10Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by other chemical means
    • B05D3/102Pretreatment of metallic substrates

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)

Description

Verfahren zur Beschichtung von metallischen Oberflächen, insbes, Stahlblech-Oberflächen, mit Polytetrafluoräthylen oder dergleichen
JMLe Beschichtung von metallischen Oberflächen mit Polytetrafluoräthylen od,ähnlichen adhäsionsfeindlichen Kunststoffen (im folgenden kurz als "Polytetrafluoräthylen od,dgl.) bezeichnet, bereitet wegen der Adhäsionsfeindlichkeit der genannten Kunststoffe bekanntlich erhebliche Schwierigkeiten,
relativ leUkt
sie gelingt bisher mit ausreichender Haftung » bei speziellen Metallen, nämlich Aluminium bzw» Aluminiumligierungen. Auch diese speziellen Metalle müssen vor der Beschichtung nach Säuberung umständlich mechanisch aufgerauht werden, wenn anders die Haftung nicht befriedigt» i)ie Beschichtung erfolgt dann dadurch, daß auf die gesäuberte und aufgerauhte Metalloberfläche feinkörniges Polytetrafluoräthylen zu einer Beschichtung zusammengesintert oder zusammengeschmolzen wird.
alt
Das Polytetrafluoräthylen od.dgl. wird dabei aufgestreut oder auch aufgesprüht.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Beschichtung von metallischen Oberflächen anzugeben," mit dem unter Verzicht auf umständliche mechanische Aufrauhung Oberflächen beliebiger Metalle, insbes· auch Stahlblech-Oberflächen, beschichtet werden können.- Diese Aufgabe der Erfindung ist von besonderer Bedeutung für den chemischen Apparatebau, aber auch für den Haushaltsgerätebau, wo entweder wegen chemischer Resistenz oder Adhäsionsfeindlichkeit durch eine solche Beschichtung der Gebrauchswert der Apparate oder Geräte beachtlich erhöht wird und hochwertige Werkstoffe, wie austenitische Chromniokelstähle, eingespart werden können.
In anderen Bereichen der Technik, nämlich in der Emailliertechnik ist es bekannt, die zu emaillierenden Metalloberflächen mit Säuren oder Basen (oder entsprechenden'chemischen Substanzen) zu behandeln* die auf der Metalloberfläche Metallsalz-Überzugsschichten, sogen. Beizbastschichten, entstehen lassen. Da es sich bei Emaille um einen meist farbigen Glasfluß aus leicht schmelzendem, blei- und giftfreiem Glas handelt, welches mit Antimonaten, Zirkonoxyd oder Titandioxyd-weiß mit Kobaldoxyd, Chromoxyd, u.a. buntgefärbt ist, ist verständlich, daß in den Schmelzfluß, der bei 800 bis 900 Celsius "eingebrannt" wird, Metallsalze eingelagert oder eingebaut werden können und dadurch die Haftung verbessert wird. Die technologisch ganz anderen Probleme der Beschichtung von metallischen Oberflächen mit Polytetrafluoräthylen u.dgl. sind daher durch diese bekannten Maßnahmen nicht beeinflußt worden.
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DIe Erfindung betrifft ein Verfahren zur Beschichtung von metallischen Oberflächen, insbes. Stahlblech-Oberflächen, mit Polytetrafluoräthylen und ähnlichen adhäsionsfeindlichen Kunststoffen, wobei die Metalloberfläche gesäubert und auf der gesäuberten Metalloberfläche feinkörniges Polytetrafluoräthylen od.dgl. zu einer Beschichtung zusammengesintert oder zusammengeschmolzen wird. Die Erfindung besteht darin, dass auf der Metalloberfläche durch Behandlung mit Säuren und/oder Basen eine Metallsalz-Überzugsschicht erzeugt und darauf das Polytetrafluoräthylen od.dgl. aufgesintert oder aufgeschmolzen wird, gegebenenfalls kann mit Zusatz von Salzen, insbes. solcher Metalle gearbeitet werden, die in der Spannungsreihe edler sind als das Metall, das mit der Polytetrafluoräthylenschicht überzogen werden soll. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf die Metalloberfläche, die mit der Beschichtung zu versehen ist, eine Schicht von bei Sintertemperatur oder Schmelztemperatur des Polytetrafluoräthylens od.dgl. beständigen Metallsalzen erzeugt wird·- Die Metallsalz-Überzugsschicht kann in einer oder mehreren Beizstufen erzeugt werden. Insbesondere ist es möglich, zunächst in einer ersten Stufe eine Blankbeizung vorzunehmen und im Anschluß daran die Metallsalz-Überzugsschicht in einer Beizbastbildungsstufe zu erzeugen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind vor allem darin zu sehen, daß nach dem erfindungsgemäßen Verfahren unter Verzicht auf mechanische Aufrauhung Metalloberflächen mit einer Beschichtung aus Polytetrafluoräthylen od.dgl. versehen werden können. Das gelingt überraschenderweise
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sogar tjei Stahloberflächen und insbes. Stahlblechoteerflächen, wobei eine allen Ansprüchen genügende und selbst Verformungen zulassende Haftung erzielt wird.
Im folgenden wird die Erfindung durch ein Beispiel erläutert, welches weitere erfindungswesentliche Merkmale enthält;
Ein kaltgewalztes Blech der Richtanalyse C = 0,08; Mn *= 0,30; Si = €,05; S «ι 0,035; P = 0,05; N = 0,002; B » 0,05; Cu = 0,20; wurde In bekannter Weise in einer alkalischen Lösung der Netzmittel und Emulgatoren beigegeben sein können, und die an sich zum Zwecke Entfettung metallischer Gegenstände handelsüblich ist, entfettet und danach mit kaltem Wasser gespült»
In der Blankbeizstufe wurde dieses Blech mit einem Beizbad der folgenden Zusammensetzungs
Salzsäure = 50 Vol. %Λ
Salpetersäure = 2 Vol. %,
Chromsäure = 0,5 Gew, %,
schwefel- und stickstoffhaltige Verbindung, nämlich = 0,1 % , Rest Wasser, etwa 5-30 Min., abgebeizt.
Das blank gebeizte Blech wurde· nach Spülung mit Wasser in der Beizbastbildungsstufe mit einer Lösung der folgenden Zusammensetzung behandelt:
Salpetersäure = 5 Vol. %t
Kupfersulfat « 0,1 Vol. #,
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schwefel- und stickstoffhaltige Verbindung, nämlich = 0,5#, Rest Wasser, für einen Zeitraum von 0,3 bis 5,0 Minuten,
behandelt, wobei sich eine erneute Beizbastschicht bildet.
Diese Beizbastschicht entfernt sich bei einer darauffolgenden Spülung mit kaltem Wasser nicht.
Das mit der in der Beizbastblldungssohicht erzeugten Beizbastoberfläche versehene Blech wurde nunmehr in einer Lösung aus
inhibierte Phosphorsäure = 2 Vol. %,
Nickelsulfat =5 Gew. %t
Borax = 1 Gew. % bei einer
Temperatur von 50 bis 80° C etwa 0,5 bis 3*0 Minuten behandelt, wodurch sich die Beizbastschicht fixiert.
Ohne weitere Spülung wurde das so mit einer Überzugsschicht versehene Blech in einem schwach alkalisch eingestellten
Bad mit einem Gemisch aus Natrium-Nitrit und gegebenenfalls Phosphaten (0,5 %) und Borax (0,5 %), Rest Wasser, unter
Kochen des Bades etwa 0,5 bis 10,0 Minuten passiviert.
Auf das so behandelte Blech wurde pulverförmiges Polytetra« fluoräthylen aufgesintert. Die entstehende Überzugsschicht ' haftet fest, auch bei mechanischer Verformung durch Biegen, Ziehen, Tiefziehen od«dergl.
Ansprüche χ
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Claims (2)

Ansprüche
1. Verfahren zur Beschichtung von metallischen Oberflächen, insbes. Stahlblech-Oberflächen, mit Polytetrafluoräthylen und ähnlichen adhäsionsfeindlichen Kunststoffen, wobei die Metalloberfläche gesäubert und auf der gesäuberten Metalloberfläche feinkörniges Polytetrafluoräthylen od.dgl. zu einer Beschichtung zusammengesintert oder zusammengeschmolzen wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Metalloberfläche durch Behandlung mit Säuren und/oder Basen sowie gegebenenfalls Zusatz von Metallsalzen eine Metallsalz-Über· zugsschicht erzeugt und darauf das Polytetrafluoräthylen od.dglβ aufgesintert oder aufgeschmolzen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Metalloberfläche eine Schicht von bei Sintertemperatur oder Schmelztemperatur des Polytetrafluoräthylens od.dgl. beständigen Metallsalzen erzeugt wird.
Patentanwalt Dr.Andrejewski
109828/177 2
DE19671621982 1967-01-26 1967-01-26 Verfahren zur Beschichtung von Stahlblech-Oberflächen mit Polytetrafluorethylen oder ähnlichen adhäsionsfeindlichen Kunststoffen Expired DE1621982C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK0061285 1967-01-26

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1621982A1 true DE1621982A1 (de) 1971-07-08
DE1621982B2 DE1621982B2 (de) 1975-03-13
DE1621982C3 DE1621982C3 (de) 1975-10-30

Family

ID=7230002

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19671621982 Expired DE1621982C3 (de) 1967-01-26 1967-01-26 Verfahren zur Beschichtung von Stahlblech-Oberflächen mit Polytetrafluorethylen oder ähnlichen adhäsionsfeindlichen Kunststoffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1621982C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1621982C3 (de) 1975-10-30
DE1621982B2 (de) 1975-03-13

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