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DE1621973A1 - Farbspritzgeraet,insbesondere zur Markierung von Fehlerstellen bei der Werkstoffpruefung - Google Patents

Farbspritzgeraet,insbesondere zur Markierung von Fehlerstellen bei der Werkstoffpruefung

Info

Publication number
DE1621973A1
DE1621973A1 DE19681621973 DE1621973A DE1621973A1 DE 1621973 A1 DE1621973 A1 DE 1621973A1 DE 19681621973 DE19681621973 DE 19681621973 DE 1621973 A DE1621973 A DE 1621973A DE 1621973 A1 DE1621973 A1 DE 1621973A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray
housing
nozzle
valve
spray device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681621973
Other languages
English (en)
Inventor
Sobotta Kurt S
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ibema Sobotta U Rehme & C GmbH
Original Assignee
Ibema Sobotta U Rehme & C GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ibema Sobotta U Rehme & C GmbH filed Critical Ibema Sobotta U Rehme & C GmbH
Publication of DE1621973A1 publication Critical patent/DE1621973A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/14Containers for dispensing liquid or semi-liquid contents by internal gaseous pressure, i.e. aerosol containers comprising propellant
    • B65D83/16Actuating means
    • B65D83/26Actuating means operating automatically, e.g. periodically
    • B65D83/267Actuating means operating automatically, e.g. periodically by a separate device actuated by repeated, e.g. human, input, e.g. by a moving wing of a door or window, a ringing doorbell, a flushing toilet

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

  • Farbspritzgergt, insbesondere zur Markierung von Fehlerstellen bei der Werkstoffprüfung Die Erfindung betrifft ein Parbapritzgerät, insbesondere zur Markiorung von Pehlerstellen bei der Werkstoffprüfung, welches mit einer durch ein gesteuertes Ventilorgan verschlie#baren ßpritzdüse versehen ist, durch die die in einem Parbbehälter befindliche Farbe mittels eines Treibmittels ausspritzbar ist.
  • In Hüttenwerken und sonstigen Metallverarbeitungsbetrieben iat esweithin Ablich, bei der Werkstoffprüfung Farbspritzgeräte zu verwenden, mit denen Fehlerstellen im Material farbig markiert werden.
  • Die Farbspritzgeräte werden dabei von den Fehlersuchgeräten @lektrisch in der Weise gostenert, daß bei Ermittlung eines Werkstofffehlers das Farbspritzgerät zur Herstellung der farbigen Markierung an der Fehlerstelle des Werkstücks autometisch ausgelöst wird. Die herkömmlichen Spritzgeräte sind mit einer Druckluftbetätigung versehem, die ein von dem Fehlersuchgerät gesteuertes Magnetventil aufweist. ferner sind diese Geräte mit Reduzierventilen fttr die Zerstänberluft ausgerüstet.
  • Die bekannten Geräte haben unter anderem den Nachteils daß eie nicht mehr oder weniger verzögerungsfrei arbeiten. Die Farbmarkierung kann daher bei dieeen Geräten nicht in jedem Pall genau an der ermittelten Fehlerstelle aufgebracht werden. Nachteilig sind ferner die bei den bekannten Geräten erforderlichen langen Schlauchleitungen. Außerdem neigen die bekannten Geräte zu starken Verschmutzungen, die umständliche Reinigungsarbeiten erforderlich machen.
  • Der Erfindung liegt vornehmlich die Aufgabe zugrunde, diese Nach teile der bekannten Geräte zu beheben und demgemäß ein Spritzgerät, insbesondere in Form einer Spritzpistole zu schaffen, das praktisch verzbgerungnfrei arbeitet, kelne Schlauchverbindungen benötigt und im etrieb keiner umständlichen Reinigungsarbeiten bedarf.
  • Das erfindungsgemä#e Farbspritzgerät kennzeichnet eich dadurch, daß der Farbbehälter eine mit einem druckbetätigten Absperrventil versehene Farbspraydose ist, die mit ihrem Kopf lösbar an ein am Spritzgerät angeordneten, das Absperrventil ständig in Öffnungsstellung haltendes Anschlu#stück ansohließbar iet, welchen die Verbindung zwischen dei Inneren der Spraydone und dem zu der Spritzdüse führenden kanal herstellt, wobei zugleich eine Haltevorrichtung vorgeeehen ist, mit der die Spraydose in dieser Anschlu#stellung festlegbar ist.
  • Vorzugsweise weist das Spritzgerät ein mit ihm verbundenes, die Spraydose aufnehmenden Gehäuse auf, an dessen Deckel das Ap@chlu#-stück angeordnet ist und welches so ausgebildet ist, daß sich die in das Gehäuse eingesetzte ßpraydose an dem Gehäuseboden abstützt.
  • Zweckmäßig ist hierbei zwischen dem Boden der Spraydose und dem Gehäuseboden ein elastisches Polster od.dgl. angeordnet. Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal. der Erfindung ist der Genäuseboden als abnehmbare Versohlußkappe auegebildet, die zur Ausübunt eines Anpreßdruckes auf die Spraydose in Achsrichtung des Gehäuses verstellbar ist. Zu diesem Zweck weist die Verschlu#kappe zweckmäßig in Umfangsrichtung verlaufende, zugleich in Acherichtung schräg ansteigende Nuten auf, in die am Mantel des zylindrischen Gehäuses fest angeordnete Zapfen od.dgl. eingreifen und geführt sind, derart, daß die Verschlußkappe bei ihrer Drehbewegung eine Axialverschiebung ausführt, unter deren Wirkung die sich auf der Verschlußkappe abstlltzende Spraydose in die Anschlu#stellung an dem Anschlu#stück des Spritzgeräts gedrückt wird.
  • In baulich vorteilhafter Weise iet das genannte Gehäuse senkrecht zur Bpritzrichtung bzw. zu der Längsachse des zu der Spritzdilee führenden, eine Düsennadel od.dgl. aufnehmenden Düsenkanals angeordnet. Bs ist ferner der Form der Spraydose angepaßt, so daß diese beim Einsetzen in das Gehäuse an dessen Innenwand geführt wird.
  • Nach einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung ist die Werbindung zwischen dem Ventilkopf der Spraydose und dem Anschlu#-stück. dea Spritzgeräts als einfache Steckverbindung ausgebildet.
  • Zu diesem Zweck weist da Anschlu#stück ein eich gegen die Au la$-öffnung der Spraydose legenden Röhrchen auf, weiches mit dem zu der Spritzdüse führenden Kanal verbunden ist. Hierbei ist das Röhrchen vorzugsweise in einem Hohlstopfen od.dgl. zentral angeordnet, der in eine zentrale Öffnung des Gehäusedeckels bzw. der Gehäusestirnwand eingesetzt ist und in den der Ventilkopf der Spraydose bzw. ein an diesem angeordnetee Ventilröhrohen eingreift, durch das die Farbe aus der Spraydose bei geöffnetem Absperrventil austritt. In dem Hohlstopfen od.dgl. ist dabei vorteilhafterweise ein Block aus Kunststoff od.dgl. eingesetzt, in welchen die beiden genannten Röhrchen des Anschlu#stückes und der Spraydose von entgegengesetzten Seiten eingreifen, eo daß sie sich an ihren Mündungen aneinander abstützen.
  • Xaoh einem reiteren wementlichen Merkmal der Erfindung erfolgt die betätigung des erfindungsgemäßen Spritzgeräts mittels einer elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung, die von dem Fchlersuchgerät geeteuert wird und deren Anker gegen die Rtickstellkraft einer Feder beweglich und mit einer ein Ventilverschlu#organ bildenden Düsennadel od.dgl. so verbunden ist, daß bei Erregung der Ankerspule die Düsenöffnung der ßpritzdtise fUr den Austritt der narbe geöffnet wird. lin in dieser Weise ausgebildetes Spritzgerät arbeitet praktisch verzögerungsfrei, 80 daß bei einer Fehlerprüfung ipl lauienden Betrieb die Farbmarkierungen genau auf den ermittelten Fehlerstellen aufgebracht werden. Der Anschluß und das Auswechseln der Spraydosen lassen sich mit einigen wenigen Handgriffen rasch bewerkstelligem.
  • Ferner besteht die Möglichkeit, Farbmarkierungen mit unterschiedhohen Farben auS die Werkstücke od.dgl. aufzubringen, was lediglich einen Austausch der Spraydosen erforderlich macht. Die Spraydosen sind von handelsüblicher Ausführung. Sie werden schlauchlos an du Spritzgerät so angeschlossen, daß ihr Absperrventil hierbei zwangsläufig geöffnet wird, so daß das Spritzgerät bzw. die Spritz-. düse ständig unter dem Druck des Farbmittels steht und beim Öffnen des der Spritzdüse zugeordneten Ventils mittels der elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung ein feiner Farbstrahl praktisch verzögerungsfrei ausgespritzt wird. Der Anschluß der Spraydose an das Anschlu#stück erfolgt, wie erwähnt, mittels einer einfachen Steckverbindung. Beim Auswechseln der Spraydosen brauchen diese daher lediglich von dem Spritzgerät bzw. dem Anschlu#stück abgezogen zu werden. Dabei schließt sioh das im Ventilkopf der Spraydoee angeordnete Absperrventil automatisch, so daß keine Farbe austreten kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemä#en Spritzgeräts dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 das Spritzgerät gemä# der Erfindung im Schnitt; Fig. 2 das Spritzgerät gemä# Fig. 1 in einer nicht von vorne.
  • Das in der Zeichnung dargestellte Parbspritzgerät gemäß dem befor-@ zugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist ein aus Metsll gfertigtes Baustück 1 mit einer zentralen, axialen Bohrung 2 auf, sir die stirnseitig ein Spritzdüse 3 sit einem rohrförmigen Gewindeansats 3a eingeschraubt ist. Das Baustück 1 ist an diesem Ende mi@ einem Au#engewinde 4 versehen, auf das eine die Spritzdüse 3 abdeckende Schutzkappe 5 aufgeschraubt ist, die eine zentrale Düsenöffnung 5a aufweist, welche unmittelbar vor der Mündung der Spritz duse 3 liegt.
  • Am anderen Ende ist das Baustück 1 stirnseitig mit einer Bohrung 6 sowie mit einem Au#engewinde 7 versehen, auf das ein aus Eisen gefertigtes Gehäuse 8 mit eeinem Schraubdeckel 9 aufgeschraubt iet.
  • Das Gehäuse 8 nimmt die Wicklung 10 einer elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung auf, deren Anker 11 in einer Hülse 12 gleitet auf der die Ringspule 10 sitzt. In dem angeschwei#ten Boden 8a des Gehäuses 8 ist eine Stellschraube 13 zentral eingesch@aubt, die mit einem Zapfenansatz 13a koaxial in. der Hülse 12 liegt. Zwischen dem Anker 11 und der Stellschraube 13 ist eine Feder 14 angeordnet, diesich an einer Schulter der Stellschraube abstützt und die das Bestreben hat, den Anker in Richtung auf die Spritzdüse 3 zu verschieben. Mit dem anderen Ende des metallenen Ankers ist eine Düsennadel 15 verbunden, die in dem axialen Kanal 2 liegt und ein (nicht dargestelltes) konisches Ende aufweist, welches unter der Kraft der Jeder 14 als Ventilorgan die Düsenöffnung der ebenfalls kegeligen Spritzdüse 3 verschließt. Mittels der Stellechraube 13 lä#t sich der Hub 1 des Ankers 11 bzw. der Düsennadel 15 einstellen. Die Stellschraube wird in der jeweiligen Einstellung mittels einer Mutter 16 gesichert.
  • Wird der Stromkreis der Spule 10 geschlossen, so wird der Anke gegen die Rückstellkraft der Weder 14 terschoben, wobei sig die Düsennadel 15 von dem inneren Ventilsitz der Spritzdüse 3 um das Ma# X abhebt, so daß dio in dem axialen Kanal 2 und der 8pritzdiese unter Druck stehende Farbe aus der Dusenöffnung der Spritzdllas sowie der Düsenöffnung 5a der Schutzkappe 5 ausgespritzt wird. Die ausgespritzte Farbmenge ist abhängig von der Öffnungszeit der Spritzdüse, ferner von dem Hub X sowie von dem Druck des ftir das Ausspritzen der Farbe verwendeten Treibmittels. Es versteht sich, daß die Spritzdüse 3 sich ohne weiteres gegen Spritzdüsen mit anderen Düsenquerschnitten bzw.. anderen Spritzwinkeln auswechseln lädt.
  • Der zentrale Kanal 2 ist am Boden der Ausnehmung 6 mittels einer Stopfbüchse 16 abgedichtet, durch die die Düsennadel hindurchgreift.
  • Radialbohrungen 12 dienen als Lecköffnungen ftir die Abführung etwaiger durch die Stopfbuchsendichtung hindurchleckender Farbe.
  • Das Baustück 1 weiet seitlich der Stopfbuchsendichtung 16 einen Querkanal 18 auf, der in den Längskanal einmündet und in den ein Anschlußnippel 19 od.dgl. eingeschraubt ist, der mit einem Hohlstopfen 20 verschraubt oder in sonstiger Weise verbunden ist sowie einen in den Hohlstopfen eingreifenden röhrchenförmigen Ansatz 21 aufweist. Der Hohletopfen ist gestuft und von unten durch eine zentrale Öffnung im Deckel 22 eines zylindrischen Gehäuse 23 hindurchgesteckt, so daß er sich mit einer Schulter 20a innenseitig am Deckel abetlltzt. Zur Befestigung der Teile dient eine von außen auf den Stopfen aufgeschraubte und gegen den Deckel verspannte Mutter 24.
  • Das zylindrische Gehäuse 23 ist am Boden mittels einer Verschlußkappe 25 verschließbar, die an ihrer Mantelfläche eine Rändelung 25a sowie zwei in Umfangsrichtung einander gegenüberliegende Nuten 26 aufweist, die zum Kappenrand hin offen sind, wie, dies bei 26a (Pig. 2) gezeigt ist. Die Nuten verlaufen in Umfangsrichtung der Kappe vom Kappenrand zum Kappenboden hin schräg ansteigend; sie gehen am Znde in einen geradlinig in Umfangsrichtung verlaufenden Abschnitt 26b aber. Am unteren 3nde des Gehäuses 23 sind an dessen Mantelfläche auf gegenaberliegenden Seiten Zapfen 27 befestigt.
  • Zum Verschluß des Gehäuses wird die Kappe so an das Gehäuse angeeettt, daß die Stifte 27 in die Öffnungen 26a der Nuten eingreifen.
  • Dann wird die Verschlußkappe gedreht, wobei die Stifte 27 in die Nuten 26 hineingeführt werden. In Verschlußstellung liegen die Stifte 27 in den Nutabschnitten 26b. E@ ist ohne weiteree ersichtlich, daß beim Drehen der Versohlußkappe diese aufgrund der Nuten führungen in axialer Richtung angehoben wird. Am Boden der Verschlu#kappe ist eine @inlage 28 aus elastischem Material, ZoB.
  • Schaumstoff, angeordnet.
  • Der Farbmittelbehälter besteht aus einer Farbepraydose 29 ton handelsüblicher Aueführung, die am Kopf ein (nicht dargeetellte) lbsperrventil aufweist, welches durch Niederdrücken eines mit dem Absperrventil verbundenen Röhrchens 30 betätigt wird, wodurch die Farbe unter der Wirkung des Treibmittels durch das Röhrchen nach außen austritt. Sobald der Druck auf das Röhrchen bzw. das Ventil nachlä#t, schließt das Absperrventil, so daß die Dose verschlossen wird. Diese Ventilkonstruktion ist bei Spraydosen allgemein tiblich.
  • Da Röhrchen 30 greift in einen Block 31, der dicht in der Innenbohrung des Stopfens 20 sitzt und in den von der anderen Seite her das Röhrchen 21 des Anschlu#stückes eingreift. Das Gehäuse 23 ist in seiner Länge und in seinem Umriß der Länge und Form der Spraydose 29 angepaßt, so daß sich die Spraydose beim Einsetzen in das Gehäuse an dessen Innenwand führt. Beim Einsetzen der ßpraydose in dae Gehäuse stößt das Ventilröhrchen 30 gegen die Mündung des Röhrchen 21. Wird nun die Versohlußkappe 25 aufgedreht, so wird die Spraydose nach oben gedrückt, wodurch das Ventilröhrchen 30 niedergedrückt und das Absperrventil geöffnet wird. Die Farbe kann daher tiber das Ventilröhrchen 21 und die Bohrung des Nippels 13 sowie die Querbohrung 18 in den Längskanal 2 und durch den Ringraum zwischen der Düsennadel 15 und der Innenwand dieses Längekanals in die Spritzduße 3 gelangen, in der sie unter dem Druck des Treibmittels gehalten wird. Sobald durch die Fehlersuchvorrichtung der elektrische Stromkreis der Wicklung 10 geschlossen wird, wird der Anker 11 gegen die Rückstellkraft der Jeder 14 auf magnetischem Wege verstellt, woduroh die Düsennadel 15 den Ausla# der Spritzdie freigibt, so daß die Farbe unter der Wirkung des Treibmittels nach außen auf die zu markierende Stelle des Werkstücks au@tritt. Bei Unterbrechung des Stromkreises der Spule 10 wird der Anker 11 unter der Wirkung der Jeder 14 wieder zurückgestellt, wodurch die Düsennadel die Düsenöffnung der Spritzdüse 3 wieder schließt.
  • Es ist eraichtlicn, daß der Anschlu# des Ventilkopfes der Spra,ydose an das Anschlu#stück des Spritzgeräts Schlauchlos mittels einer einfachen Steckverbindung erfolgt, die durch die Kappe 25 gesichert wird. Wird die Kappe 25 gelöst, 90 kann die Spraydose aus dem Gehäuse herausgenommen werden, wobei sich deren Absperrventil automatiach schließt. Die Steuerung des Spritzgeräts erfolgt, wie erwähnt, auf elektromagnetiechem Wege von der Fehlersuchvorrichtung her, die von weitgehend beliebiger Ausführung sein kann.
  • Im Anschlu#zustand etößt sich die Spraydose 29 mit ihre@ innerhalb einer Ringwulst 29a liegenden Kopffläche an der inneren Stirnfläche des Stopfens 20 ab, dessen Au#endurchmesser an dieser Stelle etwa gleich dem Innendurchmesser der Ringwulst ist. Der Kunststoffblock 21 kann fest auf dem Ventilröhrchen 30 der Spraydose angeordnet sein, so daß er beim Herausziehen der Spraydose aus dem Gehäuse mit dieser herausgezogen wird. Er kann aber.auch in dem Stopfen festgelegt sein, so daß er stets in diesem verbleibt. In diesem Fall wird das Tentilröhrchen 30 beim Herausnehmen der Spraydose aur dem Block herausgezogen. Das Ventilrö.hrohen 30 und das Kunststoffteil 21 können aber auch aus einem einstückigen Bauteil bestehen.

Claims (12)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Farbspritzgerät, insbesondere zur Markierung von Fehlerstellen bei der Werkstoffprüfung, welches mit einer durch ein gesteuertee Ventilorgan verschlie#baren Spritzdüse versehen ist, durch die die in einem Jarbbehälter befindliche Farbe mittels eines Treibmittels aus.pritzbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbbehälter eine mit einer druckbetätigten Absperrventil versehene Farbspraydose (29) ist, die mit ihrem Kopf lösbar an ein am Spritzgerät angeordnetes, das Absperrventil ständig in Öffnungsstellung haltendes Anschlußsttick (19, 20, 21) anschließbar ist, welches die Verbindung zwischen dem Inneren der Spraydose und dem zu der Spritzdüse (3) ftlhrenden Kanal (2) herstellt, und dzB eine Haltevorrichtung (25, 26, 27) vorgesehen ist, mit der die Spraydose (29) in dieser Anschlu#stellung festlegbar ist.
  2. 2. Spritzgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit ihm verbundenes, die Spraydoee (29) aufnehmendes Gehäuse (23), welches an seinem Deckel dsl Anschlu#stück (19, 20, 21) sitiiet und en dessen Boden sich di. eingesetzte Spraydose abstützt.
  3. 3. Spritzgerät nach Inspruch 2, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Boden der Spraydose (29) und dem Gehäuseboden angeordneteo elastisches Polster (28) od.dgl.
  4. 4. Spritzgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, das der Gehäuseboden als abnehmbare Verschlußkappe (25) ausgebildet ist, die zur Ausübung eines Anpreßdruckes auf die Spraydose in Achsrichtung des Gehäuses verstellbar ist.
  5. 5. Spritzgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (25) mit in Umfangsrichtung schräg verlaufenden Nuten (26) versehen ist, in die am Mantel des zylindrischen Gehäuses (23) fest angeordnete Zapfen (27) od.dgl. eingreifen und geführt eind.
  6. 6. Spritzgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das die Spraydose (29) aufnehmende Gehäuse (23) senkrecht zu der ßpritzrichtung der Spritzdüse (3) angeordnet ist.
  7. 7. Spritzgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das die Bpraydose (29) aufnehmende Gehäuse (23) der Form der Spraydoss eng angepaßt ist.
  8. 8. Spritzgerät nach einem der Ansprttohe 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlu#stück ein mit den eu der Spritzdüse (3) führanden Kanal (2) verbundene@ Röhrchen (21) aufweist, welches sich gegen die Ausla#öffnung der Spraydose (29) legt.
  9. 9. Spritzgerät nach Anspruch B, dadurch gekennzeichnat, da# in einer zentralen Öffnung den Gehäusedeckels (22) ein Hohlstopfen (20) od.dgl. eingesetzt ist, in dem zentral das Röhrchen (21) angeordnet ist und in den der Ventilkopf der Spraydose (29) sur Herstellung der Verbindung einführbar ist.
  10. 10. Spritzgerät nach Anspruch d oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Hohlstopfen (20) ein Block aus Kunststoff od.dgl. (31) eingesetzt ist, in welchen das Röhrchen (21) des Anschlu#stückes von der einen Seite eingreift, dessen Mündung im Inneren des Blocks mit'der Austrittsöffnung der Spraydose verbunden ist.
  11. 11. Spritzgerät nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlstopfen (20) in der Anschlu#stellung der Spraydose an deren Kopffläche anliegt und an dieser Stelle einen Au#endurchmesser aufweist, der etwa gleich dem Innendurchmesser einer an dem Kopf der Spraydose in bekannter Weise angeordneten Ringwulst ist.
  12. 12. Spritzgerät nach einem der Ansprüche 1 bie 11, gekennzeichnet durch eine an diesem angeordnete, von dem Fenlersuchgerät od.dgl. gesteuerte elektromagnetische Betätigungsvorrichtung (10, 11) für das, vorzugsweise aus einer Düsennadel (15), bestehende Ventilorgan der Spritzdüse (3).
    1,. Iprttsgeflt nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub (x) des Ventilorgans bzw. der Düsennadel (15) mittels einer. den Anker (11) der elektromagnetischen Betätigungsvorrichtung Zugeordneten Stelischraube (13) od.dgl. einstellbar ist.
    L e e r s e i t e
DE19681621973 1968-01-08 1968-01-08 Farbspritzgeraet,insbesondere zur Markierung von Fehlerstellen bei der Werkstoffpruefung Pending DE1621973A1 (de)

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DE19681621973 Pending DE1621973A1 (de) 1968-01-08 1968-01-08 Farbspritzgeraet,insbesondere zur Markierung von Fehlerstellen bei der Werkstoffpruefung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995025052A1 (en) * 1994-03-15 1995-09-21 Electro Spray Company A utility-power operated pressurized spray can

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WO1995025052A1 (en) * 1994-03-15 1995-09-21 Electro Spray Company A utility-power operated pressurized spray can

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