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DE1621626B1 - Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen oberflaechenbehandlung der kantenbereiche von metallblech - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen oberflaechenbehandlung der kantenbereiche von metallblech

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Publication number
DE1621626B1
DE1621626B1 DE1967M0075729 DEM0075729A DE1621626B1 DE 1621626 B1 DE1621626 B1 DE 1621626B1 DE 1967M0075729 DE1967M0075729 DE 1967M0075729 DE M0075729 A DEM0075729 A DE M0075729A DE 1621626 B1 DE1621626 B1 DE 1621626B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
treatment liquid
surface treatment
treatment
sheet
sheet metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967M0075729
Other languages
English (en)
Inventor
Takashi Suzuki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
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Pending legal-status Critical Current

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    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils
    • C25D7/0614Strips or foils
    • C25D7/0671Selective plating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/02Electroplating of selected surface areas
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25FPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC REMOVAL OF MATERIALS FROM OBJECTS; APPARATUS THEREFOR
    • C25F3/00Electrolytic etching or polishing
    • C25F3/16Polishing

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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

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ftächenbehandlung der Kantenbereiche von Metall- Abschnitt des Kantenbereichs genau der gleichen Beblechen bekannt. Nach einem dieser Verfahren wird handlung unterworfen wird und somit eine hohe ein Metallblechband zu einer Rolle gewickelt, in der Gleichmäßigkeit und Qualität der Oberflächendie einzelnen Lagen möglichst dicht aneinander an- behandlung erzielt ist. Das ist eine Folge der Tatliegen, damit die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit 5 sache, daß die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit in nicht in den Raum zwischen benachbarten Schichten Längsrichtung des Bandes an den Kantenbereichen eindringen kann. Die Rolle wird sodann an ihren entlang fließt und so an jeder Stelle der Behandlungs-Seitenflächen der Oberflächenbehandlung unterwor- strecke die gleiche Flüssigkeitsmenge einwirkt,
fen. Das Ergebnis der Oberflächenbehandlung ist je- Vorteilhafterweise wird das Metallblech durch die doch von unbefriedigender Qualität, weil das Ein- io Behandlungsstrecke nach oben bewegt, also gegendringen der Flüssigkeit zwischen die Lagen des läufig zur an den Kantenbereichen nach unten flie-Wickels nicht voll verhindert werden kann. ßenden Bewegungsrichtung der Behandlungsflüssig-Zum sicheren Beschränken der Wirkung der Ober- keit. Die Ableitung der Behandlungsflüssigkeit am flächenbehandlungsflüssigkeit auf die zu behändem- unteren Ende der Behandlungsstrecke macht dabei den Kantenbereiche ist es auch bekannt, die gesamte 15 besonders wenig Schwierigkeiten, da keine Tendenz nicht zu behandelnde Oberfläche mit einer Substanz besteht, Flüssigkeitsteilchen nach unten mitzureißen, abzudecken, die gegenüber der Oberflächenbehand- Dem Mitreißen von Flüssigkeitsteilchen am oberen lungsflüssigkeit unempfindlich ist. Das erfordert je- Ende der Behandlungsstrecke durch das nach oben doch zusätzlich zum Arbeitsgang der Oberflächen- bewegte Metallblech wirkt aber die Schwerkraft und behandlung weitere Arbeitsgänge zum Abdecken des 20 die Fließrichtung der Flüssigkeit entgegen.
A Metallblechs mit der Substanz der beschriebenen Art, Zweckmäßig wird das Metallblech mit konstanter ^K sowie für das Entfernen der Substanz nach Beendi- Bandgeschwindigkeit bewegt, weil dadurch eine gung der Oberflächenbehandlung. Das Verfahren ist durchgehend gleichmäßige Behandlung der Oberdeshalb ebenfalls zu mühsam und zu teuer. flächenbereiche sichergestellt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein 25 Das Verfahren kann auch zu einer elektrolytischen Verfahren zur kontinuierlichen Oberflächenbehand- Oberflächenbehandlung ausgestaltet werden, in dem lung der Kantenbereiche von Metallblechen und eine einfach zwischen dem bewegten, mit seinen Kanten Vorrichtung zu seiner Durchführung zu schaffen, das in die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit eintauchendie kontinuierliche Oberflächenbehandlung ohne Zu- den Metallblech und Gegenelektroden an den die satzmaßnahmen wie Abdeckung oder Aufwickeln auf 30 Fließführung darstellenden Vertikalflächen eine Spaneinfache Weise ermöglicht, auch für technologisch nung angelegt wird. Neben der bisher allein möglichen schwierige Oberflächenbehandlungen anwendbar ist rein chemischen Oberflächenbehandlung sind so auf und zu einem Verfahrensprodukt hoher Qualität einfache Weise auch alle Oberflächenbehandlungen führt. möglich, bei denen zum Abtragen von Material, für Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem 35 Beschichtungen od. dgl. zusätzlich ein Stromfluß er-Verfahren der eingangs genannten Art dadurch ge- forderlich ist.
löst, daß das Metallblech vertikal durch die Behänd- Zur Durchführung des Verfahrens ist eine Vorlungsstrecke geführt wird und die Behandlungsflüssig- richtung vorgesehen, die längs der vertikalen Vorkeit an einander und den Kantenbereichen gegenüber- schubbahn des Metallblechs an dessen Kantenbereich liegenden Vertikalflächen nach unten fließt. Man er- 4° eine Wandkonstruktion vorsieht, die einander gegenkennt zunächst, daß es sich dabei um ein überaus überliegende Vertikalflächen als Fließführung für die • einfaches Verfahren handelt, daß die Behandlungs- Oberflächenbehandlungsflüssigkeit aufweist, die der flüssigkeit selbsttätig unter Einfluß der Schwerkraft Wandkonstruktion oben zuführbar und von der an den Kantenbereichen des Metallblechs entlang Wandkonstruktion unten abführbar ist. Man erkennt, fließt. Es ist also nicht erforderlich, die Behandlungs- 45 daß es sich um eine äußerst einfache Vorrichtung flüssigkeit unter Druck mit Hilfe von Düsenanord- handelt, die nicht mehr erfordert, als das Vorsehen nungen zuzuführen und wieder abzusaugen. Auch ebener Vertikamächen bei den Kantenbereichen, die werden Abdeckungen' nicht benötigt, da die Flüssig- behandelt werden sollen, wobei diesen Vertikalflächen keit zwischen dem Metallblech und den gegenüber- die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit oben zuzufühliegenden der Fließführung dienenden Vertikalflächen 5° ren und am unteren Ende der von ihnen gebildeten gehalten wird, so daß sich eine genaue geradlinige Wandkonstruktion abzuführen ist. Düsen und AbBegrenzung des behandelten Kantenbereichs ergibt. Saugevorrichtungen sind völlig überflüssig. Die Vor-Die Fließführung wird nicht unterbrochen, wenn von richtung ist einfach zu bedienen und nur mit geringen einem Metallblechband zum nächsten übergegangen Herstellungskosten belastet. Ein weiterer Vorteil bewird, da in diesem Fall die Oberflächenbehandlungs- 55 steht darin, daß zur Führung des Metallblechs keine flüssigkeit zwischen den einander gegenüberliegenden zusätzlichen an diesem angreifende Teile erforderlich Vertikalflächen geführt bleibt. Auch für die Ober- sind. Beschädigungen des Metallbleches, wie Kratzer flächenbehandlungsflüssigkeit ergibt sich dadurch ein od. dgl. sind deshalb nicht zu befürchten. Bei der kontinuierlicher Durchlauf, der gegebenenfalls mit chemischen Reaktion der Oberflächenbehandlung einfachsten Mitteln zu einem geschlossenen Kreislauf 60 entstehende Gase können bei der einfachen Konstrukergänzt werden kann. Dafür wird die Oberflächen- tion leicht in die freie Atmosphäre entweichen, so behandlungsflüssigkeit beispielsweise von einem Vor- daß an der Wandkonstruktion selbst keine Vorkehratsbehälter über Führungselemente der Behandlungs- rungen für ihre Absaugung getroffen werden müssen, strecke oben zugeführt und über eben solche Füh- Da die Vorrichtung großflächig mit der freien Atmorungselemente von der Behandlungsstrecke unten zu 65 sphäre in Verbindung steht, sind zum Abführen eveneinem Sammelbehälter geleitet, der auf geeignete tueller Reaktionswärme auch kerne Kühlvorrichtun-Weise wieder mit dem Vorratsbehälter verbunden gen notwendig. Der Verbrauch an Oberflächenbewerden kann. Dennoch ist sichergestellt, daß jeder handlungsflüssigkeit ist gering, weil diese selbsttätig
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zwischen den Kantenbereichen des zu behandelnden Ausführungsform der Vorrichtung, die deren mecha-Metallblechs und den der Fließführung dienenden nische und elektrische Anordnung zeigt, und
Vertikalblechen fließt und deshalb nicht unter Druck F i g. 3 und 4 Teilschnitte durch Metallbleche, die
zugeführt werden muß. Überdies kann auch die Be- die Kanten zeigen, die mit dem Verfahren diesesr Er-
handlung nach Wunsch leicht unterbrochen werden, 5 findung behandelt wurden.
wofür nicht mehr erforderlich ist, als die Wandkon- In Fig. 1 ist ein Metallblech 1, wie z.B. Alumi-
struktion von der vertikalen Vorschubbahn des Me- nium, und ein Paar Wandkonstruktionen 2 gezeigt,
tallblechs ein wenig abzurücken, so daß die Kanten- die jeweils aus einem Material hergestellt sind, wie bereiche des Metallblechs nicht mehr in die zwischen z. B. Polypropylen, das gegen die korrodierende Wir-
den Vertikalblechen der Wandkonstruktion fließende io kung einer verwendeten Oberflächenbehandlungs-
Oberflächenbehandlungsflüssigkeit eintauchen. flüssigkeit 3 unempfindlich ist und die in gegenüber-
Die Kanten des Metallblechs werden zweckmäßig liegender Beziehung zueinander vertikal gehalten
von den gegenüberliegenden Flächen der Wandkon- werden. Die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit 3,
struktion in geringfügigem Abstand gehalten. Sie beispielsweise eine wässerige Lösung von Ätznatron
kommen dann mit der Wandkonstruktion überhaupt 15 oder eine wässerige Lösung von Oxalsäure, die in
nicht in Berührung, so daß jede Gefahr einer mecha- Vorratstanks 4 enthalten ist, fließt an den gegenüber-
nischen Beschädigung durch diese sicher ausgeschal- liegenden Flächen der vertikalen Wandkonstruk-
tet ist. tionen 2 langsam in Richtung der Pfeile mit konstan-
Es ist weiter möglich, die Vertikalflächen der ter Geschwindigkeit nach unten und wird in entspre-
Wandkonstruktion im horizontalen Querschnitt za chenden Vorratstanks 5 gesammelt. Führungsele-
durchgebogen oder gerippt auszubilden. Durch eine mente 6 und 7 sind zwischen den Vorratstanks 4 und
derartige Ausbildung wird das Fließen der Ober- den vertikalen Wandkonstruktionen 2 und zwischen
flächenbehandlungsflüssigkeit in vertikaler Richtung den vertikalen Wandkonstruktionen 2 und den Vor-
nicht beeinträchtigt. Andererseits ist es aber auf ein- ratstanks 5 vorgesehen, um die Oberflächenbehand-
fache Weise möglich, den Flüssigkeitsstrom zu steu- 25 lungsflüssigkeit dazwischen fließend entlangzuführen,
ern, beispielsweise in bestimmten Abschnitten zu in- Wenn jetzt das Metallblech \ in Richtung des Pfei-
tensivieren oder zu begrenzen. les nach oben bewegt wird, wobei seine Kanten in
Auch kann, es zweckmäßig sein, die Wandkonstruk- die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit 3 eingetaucht
tion zum Zuführen und Abführen der Oberflächen- sind, die an den gegenüberliegenden Flächen der
behandlungsflüssigkeit mit Poren zu versehen. Eine 30 Wandkonstruktionen 2 nach unten fließt, wird das
solche Ausbildung ermöglicht es, die Menge der Blech 1 an den Kanten einer Oberflächenbehandlung
Oberflächenbehandiungsflüssigkeit zu beeinflussen. durch die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit 3 unter-
Die Wandkonstruktion besteht vorteilhaft auf worfen. Obwohl in diesem Fall eine geringe Menge einem gegen die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit der Oberflächenbehandlungsflüssigkeit an denjenigen unempfindlichen Material, wie Polypropylen. Sie 35 Abschnitten des Bleches verbleibt, die durch die kann aus solchem Material leicht hergestellt werden Ströme der Oberflächenbehandlungsflüssigkeit hin- und ist dennoch dauerhaft. Wird Polypropylen ver- durchgetreten sind, ist diese Menge so klein, daß wendet, so besteht auf Grund von dessen Material- diese Flüssigkeit im wesentlichen keine Oberflächeneigenschaften überdies keine Gefahr einer Beschädi- behandlung bewirken kann. Infolgedessen wird die gung des Metallblechs, selbst wenn dieses einmal mit 40 Oberflächenbehandlung hauptsächlich nur während der Wandkonstruktion in Berührung kommen sollte. des Durchtritts durch die Oberflächenbehandlungs-
Wird ein Paar Wandkonstruktionen vorgesehen, so flüssigkeit bewirkt, die an den Flächen der Wandkönnen gleichzeitig beide Kantenbereiche eines Me- konstruktionen nach unten strömt. Somit ist ersiehttallblechbandes behandelt werden, was häufig wün- lieh, daß durch konstantes Aufrechterhalten der Besehenswert ist. 45 Wegungsgeschwindigkeit des Metallbleches 1 die Be-
AIs Oberflächenbehandlungsflüssigkeit ist auch ein rührungszeit zwischen den Kanten des Bleches 1 und Elektrolyt verwendbar. In diesem Fall weist die der Oberflächenbehandlungsflüssigkeit 3 konstant Wandkonstruktion zweckmäßig eine dem Kanten- wird und daß dadurch eine gleichmäßige Oberflächenbereich des Metallblechs zugekehrte dünne Schicht behandlung über die gesamte Länge der Blechkanten aus für den Elektrolyt porösem Material auf, das die go erzielt werden kann. Die Oberflächenbehandlungselektrolytischen Austauschreaktionen erlaubt. Die flüssigkeit 3, die an den Kanten zurückbleibt, kann dünne Schicht besteht zweckmäßig aus Isolations- durch Abwaschen dieser Kanten mit Wasser oder material, das mit einer Elektrode hinterlegt ist. Die durch Erwärmen derselben entfernt werden,
positive Elektrode einer Stromquelle wird dann mit Während des Betriebes ist es vorteilhaft, wenn die dem Metallblech, die negative Elektrode mit der Ge- 55 Kanten des Bleches 1 geringfügig von den entspregenelektrode an der Wandkonstruktion verbunden. chenden Flächen der Wandkonstruktionen 2 entfernt Auf einfachste Weise ist so die beschriebene Vor- sind. Wenn das jedoch schwierig ist, können die richtung auch den Erfordernissen einer elektrolyt!- Blechkanten mit den Wandkonstruktionen 2 bis zu sehen Oberflächenbehandlung der Kantenbereiche einem solchen Grad in leichter Berührung gehalten angepaßt. 60 werden, daß die Kanten nicht beschädigt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der Wenn der Berührungswinkel der Oberflächenbehand-
Zeichnung beschrieben. lungsflüssigkeit 3 in bezug auf das Blech 1 relativ
Darin zeigt groß ist, kann die Oberflächenbehandlungsflüssigkeit 3
F i g. 1 eine schematische Ansicht, die eine Aus- von dem Blech mittels der Führungselemente 7 abge-
führungsform der Vorrichtung darstellt, die zum 65 leitet werden, die mit den entsprechenden Wandkon-
Durchführen des Verfahrens dieser Erfindung ver- struktionen verbunden sind. Wenn andererseits der
wendet wird, Berührungswinkel klein ist oder das Blech 1 nach
Fig. 2 eine schematische Ansicht einer anderen unten bewegt wird, ist es notwendig, die Flüssigkeit
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entfernende Schaber vorzusehen, die beispielsweise natürlich möglich, eine solche Anordnung zu treffen, aus Gummi bestehen können. Die in den Vorrats- daß die Oberflächenbehandlung nur an einer Kante tanks 5 gesammelte Oberflächenbehandlungsflüssig- des Bleches durchgeführt wird, keit 3 kann zu den Vorratstanks 4 zur Wiederverwen- Jetzt wird das Verfahren gemäß der Erfindung an
dung zurückgeleitet werden. 5 Hand von besonderen Beispielen beschrieben, wobei
Die Oberfläche jeder Wandkonstruktion 2 muß in das Verfahren bei der Oberflächenbehandlung der vertikaler Richtung makroskopisch eben sein, kann Kanten eines Aluminiumbleches angewandt wurde, jedoch in horizontaler Richtung gebogen oder gerippt Eine 15?/oige wässerige Lösung von Ätznatron
sein, um die Strömungsrichtung der Oberflächenbe- wurde auf die Fläche einer vertikal angeordneten handlungsflüssigkeit 3 zu steuern. Es ist auch mög- io Wandkonstruktion mit konstanter Geschwindigkeit Hch, die Strömungsmenge der Oberflächenbehand- geleitet, wobei die Wandkonstruktion aus einer ebelungsflüssigkeit zu ändern durch Zuführen der Flüs- nen Platte aus Polypropylen bestand und eine Höhe sigkeit durch eine mit Poren versehene Wand oder von 300 mm hatte. Ein Aluminiumblech mit 0,2 mm durch Absaugen der Flüssigkeit, die an der Ober- Dicke und 99,4% Reinheit wurde mit einer Gefläche der Wand nach unten fließt, durch diese Löcher 15 sehwindigkeit von 500 mm/min nach oben bewegt, nach außen. wobei seine Kante mit dem Strom der wässerigen
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist bei allen Lösung von Ätznatron in Berührung gehalten wurde. Oberflächenbehandlungen von Metallen anwendbar, Die Kante des Aluminiumbleches, das auf diese Weise j die ein flüssiges Behandlungsmittel verwenden. Die behandelt wurde, hatte die in F i g. 3 gezeigte Quer-
! Oberflächenbehandlungen dieser Art schließen Reini- 20 schnittsgestalt, wobei an dem Aluminiumblech 11 der
' gen, Ätzen, Polieren, Formieren, Überziehen, Färben, Abstand a 0,05 bis 0,06 mm und der Abstand b 2,0
Plattieren und anodisches Oxydieren ein. Von diesen bis 2,5 mm betrug.
Oberflächenbehandlungen erfordern elektrochemische Ia einem anderen Beispiel wurde eine anodische
Behandlungen, wie z. B. Plattieren, anodisches Oxy- Oxydation gemäß dem Verfahren dieser Erfindung dieren und elektrolytisches Polieren, das Vorhanden- 25 durchgeführt, wobei eine Wandkonstruktion verwensein einer Gegenelektrode. In diesem Fall sind die det wurde, die aus einem Vinyliden-Chlorid-Netz Wandkonstruktionen jeweils aus einer inneren Wand, (Handelsbezeichnung: Saran-Netz) bestand, das auf die aus elektrisch isolierendem porösem Material be- die Oberfläche einer ebenen Kohleelektrode aufgesteht, und aus einer äußeren Wand zusammengesetzt, bracht worden war. Eine 10%ige wässerige Lösung die die Gegenelektrode bildet, und die Oberflächen- 30 von Oxalsäure wurde auf der vertikalen Fläche der behandlungsflüssigkeit wirkt als Elektrolyt. Eine Aus- Wandkonstruktion, die eine Höhe von 300 mm hatte, führungsform der Vorrichtung zum Durchführen von bei normaler Temperatur mit einer Geschwindigkeit derartigen elektrochemischen Behandlungen ist in von 1,5 l/min nach unten geleitet, und ein Aluminium-F i g. 2 dargestellt. blech von 0,2 mm Dicke wurde mit einer Geschwin-
In Fig. 2, in der gleiche Bezugszahlen gleiche 35 digkeit von 100 mm/min nach oben bewegt, wobei . Teile wie in Fig. 1 bezeichnen, wird das Metall- seine Kante mit dem Strom der wässerigen Lösung blech 1 veranlaßt, sich nach oben zu bewegen, und von Oxalsäure in Berührung gehalten wurde. Wähdie Oberflächenbehandlungsflüssigkeit 3 strömt von rend des Betriebes wurde eine Spannung von 20 Volt den Vorratstanks 4 zu den Vorratstanks S. Jede der an die Kohleelektrode und das Aluminiumblech angegenüberliegenden Wandkonstruktionen 8 ist aus 40 gelegt, wobei das letztere an der positiven Seite lag. einer Gegenelektrode und aus einer dünnen Schicht 9 Die Querschnittsgestalt der Blechkante, die durch die aus porösem Isolationsmaterial zusammengesetzt, die anodische Oxydation behandelt wurde, ist in F i g. 4 an dieser Elektrode zur Berührung mit der entspre- gezeigt, wobei an der Kante des Metallbleches 12 eine chenden Kante des Bleches 1 mit einem geringen Oxydschicht 13 ausgeformt ist, die eine Dicke c von Zwischenraum dazwischen vorgesehen ist, wobei die 45 etwa 2 μ und eine Breite d von etwa 3 mm hat. Oberfläche dieser dünnen Schicht 9 vertikal gehalten Wie es aus der obigen Beschreibung deutlich herwird. Eine Kraftquelle 10 ist vorgesehen, um an die vorgeht, ist es gemäß der vorliegenden Erfindung Gegenelektrode jeder Wandkonstruktion 8 und an möglich, eine Oberflächenbehandlung der beiden gedem Metallblech 1 eine vorbestimmte Spannung an- genüberliegenden Kanten eines MetaEbleches gleichzulegen, wobei die positive Elektrode mit dem Me- 50 zeitig und kontinuierlich durch Bewegen des Metalltallblech verbunden ist. bleches durchzuführen, wobei nur die Kanten des
Beim Betrieb der Vorrichtung gemäß der beschrie- Bleches in eine Oberflächenbehandlungsflüssigkeit benen Anordnung strömt die Oberflächenbehand- eingetaucht sind. Da die Oberflächenbehandlung erlungsflüssigkeit 3 aus den Vorratstanks 4 an den Flä- zielt werden kann, ohne daß eine Beschädigung der chen der Wandkonstruktionen 8 nach unten, wie in 55 Oberfläche des mittleren Teiles des Metallbleches dem Fall der in F i g. 1 gezeigten Vorrichtung, wäh- verursacht wird, kann das Verfahren dieser Erfindung rend das Metallblech 1 nach oben bewegt wird, wobei außerdem für einen äußerst weiten Anwendungsbeseine Kanten in die Ströme der Oberflächenbehand- reich verwendet werden, wie z. B. zum Entfernen von lungsflüssigkeit eingetaucht sind, und auf diese Weise Grat oder Unebenheiten von der Kante eines Metallkann eine anodische Oxydation der Kanten erzielt 60 bleches, zum Entfernen von Zunder, der sich an der werden. Kante eines Metallbleches angesammelt hat, zum Ver-
Obwohl die in Fig. 1 und 2 gezeigten und oben stärken der Kante eines Metallbleches durch die beschriebenen Vorrichtungen so angeordnet sind, daß anodische Ausbildung und zum Herstellen eines beide Kanten des Metallbleches einer fortlaufenden Metallbleches mit gefärbten Kanten, und ist daher Oberflächenbehandlung unterworfen werden, ist es 65 von großem industriellem Vorteil.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
209 582/304

Claims (10)

1 2 behandelnden Kantenbereichen mit einer Ober-Patentansprüche: flächenbehandlungsflüssigkeit bespült wird, sowie einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
1. Verfahren zur kontinuierlichen Oberflächen- Bei einem bekannten Verfahren der genannten Art behandlung der Kantenbereiche von Metallblech, 5 (USA.-Patentschrift 2 523 350) wird das Metallblech das in seiner Längsrichtung bewegt und auf einer stückweise in eine Vorschubeinrichtung gelegt und bestimmten Vorschubstrecke in den zu behändem- auf einer bestimmten Vorschubstrecke in den Kantenden Kantenbereichen mit einer Oberflächenbe- bereichen mit einer Oberflächenbehandlungsflüssighandlungsflüssigkeit bespült wird, dadurch keit behandelt. Um nur die Kantenbereiche der Begekennzeichnet, daß das Metallblech ver- io handlung zu unterziehen und Flüssigkeitsspritzer auf tikal durch die Behandlungsstrecke geführt wird die nicht zu behandelnde Fläche des Metallblechs zu und die Behandlungsflüssigkeit an einander- und vermeiden, wird das horizontal hegende Metallblech ■den Kantenbereichen gegenüberliegenden Verti- mit der aus Düsen austretenden Oberflächenbehandkalflächen nach unten fließt. lungsflüssigkeit bespült, wobei die Düsen quer zur
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 Vorschubrichtung und unter einem Winkel zur Ebene kennzeichnet, daß das Metallblech durch die Be- des Metallblechs angeordnet und nach außen gerichhandlungsstrecke nach oben bewegt wird. tet sind. Die Behandlungsflüssigkeit trifft so auf den
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch zu behandelnden Kantenbereich auf und fließt über gekennzeichnet, daß das Metallblech mit konstan- diesen quer zur Vorschubrichtung zum äußeren Rand ter Behandlungsgeschwindigkeit bewegt wird. 20 des Metallblechs. Der Vorschubstrecke, in der die
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, Oberflächenbehandlungsflüssigkeit einwirkt, können dadurch gekennzeichnet, daß für die elektroly- auf übliche Weise Wasch- und Trocknungsstationen tische Oberflächenbehandlung zwischen dem be- nachgeschaltet sein. Das bekannte Verfahren und die wegten, mit seinen Kanten in die Oberflächen- Vorrichtung zu seiner Durchführung ermöglichen behandlungsflüssigkeit eintauchenden Metallblech 25 zwar eine Beschränkung der Behandlung auf die und Gegenelektroden an den die Fließführung Kantenbereiche des Metallblechs, sie weisen aber verdarstellenden Vertikalflächen eine Spannung an- schiedene Nachteile auf. Da die Behandlungsflüssiggelegt wird. keit quer über den Kantenbereich fließt, zugleich aber
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- vom in seiner Längsrichtung bewegten Metallblech rens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch 30 mitgenommen wird, ergibt sich eine ungenau deflgekennzeichnet, daß längs einer vertikalen Vor- nierte Zeit der Einwirkung der Oberflächenbehandschubbahn eines Metallblechs (1), an dessen Kan- lungsflüssigkeit. Dazu kommt, daß bei Anordnung tenbereich eine Wandkonstruktion (2, 8) vorge- mehrerer Düsen längs der Vorschubstrecke durch die sehen ist, die einander gegenüberhegende Verti- Überlagerung der zur Außenkante des Metallblechs kaiflächen als FHeßführung für die Oberflächen- 35 gerichteten Fließbewegung der Oberflächenbehandbehandlungsflüssigkeit (3) aufweist, die der Wand- lungsflüssigkeit mit der Vorschubbewegung des Mekonstruktion oben zuführbar (4, 6) und von der tallblechs zu Beginn der Behandlungsstrecke weniger Wandkonstruktion unten abführbar (7, 5) ist. Oberflächenbehandlungsflüssigkeit auf den Kanten-
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch ge- bereich einwirkt als an seinem Ende, was den Zukennzeichnet, daß die Vertikalflächen der Wand- 40 sammenhang zwischen Vorschubstrecke im Behandkonstruktion (2, 8) im horizontalen Querschnitt lungsbereich und erzieltem Ergebnis verfälscht. Das durchgebogen oder gerippt sind. Verfahren ist deshalb nur für einfache Behandlungen,
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 wie für das Abtragen von Oxidschichten von der Me- und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand- talloberfläche als Vorbehandlung für Schweißvorkonstruktion (2, 8) zum Zuführen und Abführen 45 gänge, für das Waschen oder das Trocknen geeignet, der Oberflächenbehandlungsflüssigkeit (3) mit nicht aber für Verfahren, die wohl definierte Verhält-Poren versehen ist. nisse für die Menge der einwirkenden Oberflächen-
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 behandlungsflüssigkeit und die Einwirkdauer vorausbis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand- setzen, wie Ätzen, Polieren, Formieren, Beschichten, konstruktion (2, 8) aus Polypropylen besteht. 50 Anstreichen, Plattieren oder anodisches Oxydie-
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 ren von Metallblechen aus Eisen, Kupfer, Aluminium, bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar Zinn, Nickel od. dgl. oder einer Legierung. Dazu Wandkonstruktionen (2, 8) vorgesehen ist. kommt, daß die Behandlungsflüssigkeit den Düsen
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 unter Druck zugeführt werden muß, was den Vorbis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand- 55 gang kompliziert und überdies zu einem erheblichen konstruktion (8) erne dem Kantenbereich des Me- Verbrauch an Behandlungsflüssigkeit führt. Selbst tallblechs (1) zugekehrte dünne, für einen Elek- wenn die Behandlungsflüssigkeit zur neuerlichen Vertrolyten durchlässige Schicht (9) aus Isolations- Wendung rückgewonnen wird, ist ein hoher Durchsatz material aufweist und mit einer Elektrode hinter- der Vorrichtung mit Behandlungsflüssigkeit erforderlegt ist,_wobei das Metallblech (1) die Gegenelek- 60 lieh, wofür eigene Pumpen verwendet werden müssen, trode bildet. Die gesamte Vorrichtung ist durch die Verwendung
der Düsen und eigener Absaugeeinrichtungen für die
Behandlungsflüssigkeit sehr kompliziert. Sie ist darüber hinaus zunächst nur für die Behandlung von
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinu- 65 kurzen Stücken von Metallblech geeignet und müßte
ierlichen Oberflächenbehandlung der Kantenbereiche für die Behandlung langer Metallblechbänder noch
von Metallblech, das in seiner Längsrichtung bewegt zusätzlich ausgestaltet werden,
und auf einer bestimmten Vorschubstrecke in den zu Es sind auch schon einfachere Verfahren zur Ober-
DE1967M0075729 1966-09-30 1967-09-29 Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen oberflaechenbehandlung der kantenbereiche von metallblech Pending DE1621626B1 (de)

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US2523350A (en) * 1942-11-25 1950-09-26 American Can Co Machine for deoxidizing marginal edge portions of metallic sheets

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