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DE3011005A1 - Vorrichtung und verfahren zum aufbringen eines galvanischen ueberzugs auf eine oder auf beide seiten eines metallischen streifens - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zum aufbringen eines galvanischen ueberzugs auf eine oder auf beide seiten eines metallischen streifens

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Publication number
DE3011005A1
DE3011005A1 DE19803011005 DE3011005A DE3011005A1 DE 3011005 A1 DE3011005 A1 DE 3011005A1 DE 19803011005 DE19803011005 DE 19803011005 DE 3011005 A DE3011005 A DE 3011005A DE 3011005 A1 DE3011005 A1 DE 3011005A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
anode
workpiece
electroplating
solution
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803011005
Other languages
English (en)
Other versions
DE3011005C2 (de
Inventor
Richard C Avellone
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Republic Steel Corp
Original Assignee
Republic Steel Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Republic Steel Corp filed Critical Republic Steel Corp
Publication of DE3011005A1 publication Critical patent/DE3011005A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3011005C2 publication Critical patent/DE3011005C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D17/00Constructional parts, or assemblies thereof, of cells for electrolytic coating
    • C25D17/008Current shielding devices
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/08Electroplating with moving electrolyte e.g. jet electroplating
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/60Electroplating characterised by the structure or texture of the layers
    • C25D5/605Surface topography of the layers, e.g. rough, dendritic or nodular layers
    • C25D5/611Smooth layers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D7/00Electroplating characterised by the article coated
    • C25D7/06Wires; Strips; Foils
    • C25D7/0614Strips or foils

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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electroplating Methods And Accessories (AREA)

Description

  • Gewöhnlich verwendet man verzinkten Stahl bei Anwendun-
  • gen, bei denen die Lebensdauer des Produkts ohne eine Schutzbeschichtung mit Zink unannehmbar kurz wäre. Bis vor verhältnismäßig kurzer Zeit pflegte man ein Produkt vollständig mit einer verzinkten Beschichtung zu schützen. Man verwendete entweder mit Zink beschichtete Stahlstreifen in der Fabrikation, oder man stellte alternativ dazu ein Fertigprodukt her und beschichtete es dann mit Zink. In jedem Fall wurde das Produkt vollständig oder fast vollständig mit Zink beschichtet.
  • Vor verhältnismäßig kurzer Zeit wurden Anwendungen erschlossen, bei denen die Verzinkung von nur einer Stahlstreifenoberfläche gewünscht ist, da die gegenüberliegende Oberfläche eine glatte, dekorative Beschichtung erhalten soll. Ihre Herstellung über einer verzinkten Beschichtung wäre womöglich schwierig. X \utonobi 1-Schutzbleche, -ADweisplatten, -Karosseriebleche bspw.
  • werden häufig auf der Innenoberfläche verzinkt, um das Angreifen von Korrosion durch Wasser zu hemmen, welches an der Innenseite der Platten eingeschlossen ist, insbesondere wenn dieses Wasser signifikante Mengen von Straßensalz enthält, und die Außenflächen werden mit einem glatten Überzug für Aussehen und Schutz versehen.
  • Während für auf einer Seite verzinkten Stahl Bedarf vorhanden war, wurden in der Vergangenheit verschwenderische und unzulängliche und/oder solche Methoden verwendet, die eine sehr hohe Kapitalanlage erforderten.
  • Eine Technik der einseitigen Beschichtung besteht darin, den Stahl in ein Bad aus geschmolzenem Zink zu tauchen, wobei eine Seite auf eine solche Weise behandelt wurde, daß ihre Beschichtung verhindert wird. Es war jedoch schwierig, Techniken auszuführen, um den Zink auf einer Seite eines Streifens zu halten. Die Feuerverzinktechnik änderte auch die physikalischen Eigenschaften des Stahls, der mit einem galvanischen Überzug versehen wurde, und erzeugt nicht die einheitliche Beschichtung, die man mit der Galvanisiertechnik erreichen kann.
  • Eine zweite bekannte Technik verwendet eine relativ konventionelle elektrolytische Streifengalvanisierstrecke, die abgewandelt wurde, um das Niveau der Galvanisierlösung auf einer Höhe zu halten,bei der sie nur mit der unteren Oberfläche eines zu galvanisierenden Stahl streifens in Kontakt tritt. Dies geschah in der Hoffnung, daß nur diese untere Oberfläche galvanisiert wurde. Leider tritt ein beträchtliches Verspritzen sogar dann auf 1 wenn die Höhe der Galvanisierlösung sehr genau überwacht wird. Randteile der oberen Streifenfläche werden aufgrund dieses Spritzens der Lösung galvanisiert. Bei dieser Technik werden die oben beschichteten Randteile weggeschnitten, und nur ein Zentralabschnitt eines Streifens erzeugt ein verwendbares einseitig beschichtetes Produkt. Die abgeschnittenen Abschnitte werden üblicherweise verschrottet oder bei Anwendungsfällen verwendet, bei denen Stahl minderer Qualität benötigt wird; trotz einer vielleicht effektiven Galvanisierung auf der Unterfläche ist die bespritzte Oberfläche unregelmäßig und dürftig galvanisiert und kann nicht für Produkte verwendet werden, die Qualitätsstreifen erfordern.
  • Man entwickelte andere Techniken für einseitiges Galvanisieren, bei denen eine Oberfläche abgedeckt wird, während die andere galvanisiert wird. Es ist beispielsweise bekannt, einen Streifen aus weichem Stahl vorzusehen, der über Walzen geleitet wird, die zum Teil in einem Galvanisierbad eingetaucht sind und bewirken ein Abdecken der Oberfläche, mit der sie in Kontakt treten, wenn die entgegengesetzte Oberfläche galvanisiert wird. Sogar wenn mit dieser Art von Vorrichtung eine effektive Beschichtung bewerkstelligt wurde, muß berücksichtigt werden, daß die Vorrichtung komplex ist und eine sehr signifikante Kapitalanlage benötigt. Die benötigte Kapitalanlage erhöht sich dadurch, daß die verzinkte Beschichtung für Anwendungen mit Eigenantrieb relativ schwer sein muß. Dies bedeutet im Fall einer wirksamen Strecke entweder einen langsamen Durchsatz oder eine relativ lange und teure Strecke, um die gewünschte dicke Beschichtung zu entwickeln.
  • Die meisten bekannten Galvanisiersysteme verwenden zerstörbare Elektroden. Dies bedeutet, daß die Elektroden jeweils ein ziemlich großes Zinkstück für die anodische Auflösung umfassen, um die auf das Werkstück herausgalvanisierten Zinkionen wieder aufzufüllen. Wenn die Zinkelektrode verbraucht ist, ändert sich der Elektroden-/Werkstück Abstand und aufgrund dieser und anderer Variabler ist es schwierig, eine sehr genaue und einheitliche Dicke des galvanischen Überzugs zu erreichen.
  • Die einem Galvanisieren mit zerstörbarer Elektrode innewohnenden Variablen führten dazu, daß die Ausstattung und die Steuerungen teuer und aufwendig wurden. Beispielsweise wurden komplizierte elektrische Steuerungen entwickelt, die die tatsächlichen Galvanisierbedingungen abfragen und abändern, um zu versuchen, eine einheitliche Galvanisierung mit sich verbrauchenden Elektroden zu erreichen.
  • Die Verwendung von Elektroden, die sich nicht verbrauchen, wurde vorgeschlagen. Eine sich nicht verbrauchende Elektrode besteht aus einem leitenden Material, welches auf einer Potentialdifferenz zum Werkstück gehalten wird, so daß Stromfluß zwischen der Elektrode und dem Werkstück verursacht, daß Zinkionen aus einer elektrisch leitenden Galvanisierlösung, die den Raum zwischen der Elektrode und dem Werkstück füllt, zur Bildung eines galvanischen Überzugs auf das Werkstück gebracht werden. Wenn die Ionen auf dem Werkstück in den metallischen Zustand gebracht werden, wird die Lösung angrenzend an das Werkstück oder in der Nähe von diesem an Zinkmetallionen-abgereichert.
  • Man kann eine effektive Hochgeschwindigkeitsgalvanisierung nur erreichen, wenn die richtige Zinkionenkonzentration an der Werkstückoberfläche aufrechterhalten wird. Das Problem des Wiederauffüllens oder der Aufrechterhaltung der Zinkionen hemmte die Durchführung von bisher bekannten Systemen mit nicht verbrauchbarer Anode, was dazu führte, daß sie sich keines wesentlichen kommerziellen Erfolges erfreuten.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wurde eine verbesserte Galvanisiertechnik entwickelt, die besonders dazu geeignet ist, einen Stahlstreifen zu verzinken. Gemäß der Technik wird eine Anodenanordnung in relativ dichtem Abstand zum Werkstück positioniert. Die Anordnung und das Werkstück sind ausgestaltet, um einen Fluidfließweg für das Galvanisierungsfluid einzurichten. Das Galvanisierungsfluid wird in einer ausreichenden Menge geliefert, um wenigstens einen Teil des Fließweges über das Werkstück hinweg im wesentlichen zu jeder Zeit mit fließender Lösung gefüllt zu halten, so daß über die gesamte Breite des Werkstücks eine Galvanisierung erfolgt.
  • Die Lösung fließt aus dem Fluidfließweg zum Sammeln in einen Sammelbehälter und wird dann zu einer Zinkionenauffüllstation geführt. Sobald die Zinkionen aufgefüllt sind, wird die Lösung durch einen Filter wieder in Umlauf gebracht und zum Fließweg zurückgeführt.
  • Das erfindungsgemäße System weist eine Anzahl von deutlichen Vorteilen auf. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, daß das Fluid nur über ausgewählte Abschnitte fließt, z.B.
  • über eine Werkstückseite. Ein anderer wesentlicher Vorteils besteht darin, daß es aufgrund der relativ hohen Fließrate zu guten Ionenauffüllraten kommt, die es gestatten, nicht verbrauchbare Anoden zu benutzen. Dies liefert für Systeme mit nicht verbrauchten Anoden charakteristische Vorteile bei der Galvanisierung und überwindet zugleich die Nachteile dieser Systeme, die in der Vergangenheit ihre Verwendung einschränkten.
  • In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist die Anode oberhalb des Streifens angebracht und bildet einen nicht lösbaren Anodenbehälter zur Aufnahme der Galvanisierungslösung. Der Anodenbehälter besitzt eine Galvanisierungsoberfläche, die parallel zur Werkstücksoberfläche verläuft, die mit einem galvanischen Überzug versehen werden soll.
  • Die Galvanisierlösung wird in die Anode gepumpt und kann durch Öffnungen in der Anodengalvanisierungsfläche durchtreten. Die Lösung tritt mit der Stahlstreifenoberfläche in Kontakt und füllt den Spalt zwischen der Anode und dem Streifen. Wenn sich der Streifen ander Anode vorbeibewegt, erfolgt eine Galvanisierung aufgrund des Stromflusses zwischen der Anode und dem Streifen. Die Lösung fließt von der Streifenkante fort und wird durch einen Sammeltank für später erneuten Umlauf zur Anode aufgefangen. An einem vom Anodenbehälter entfernten Ort füllt eine Zinkionenquelle die beim Galvanisierverfahren benutzten Ionen auf.
  • Zum Erreichen einer einheitlichen Galvanisierung muß ein Kriterium erfüllt sein, und zwar die Aufrechterhaltung eines einheitlichen Spalts zwischen der Anode und dem Streifen.
  • Bei der anodischen Lösung einer löslichen Anode wird der Galvanisierstrom aufgrund von Veränderungen in der physikalischen Anodenkonfiguration uneinheitlich. Die Verwendung einer nichtlöslichen Anode gewährleistet, daß die Spaltbreite konstant bleibt und daher die Gleichförmigkeit der Galvanisierung aufrechterhalten wird.
  • Ein wesentliches Merkmal der Erfindung liegt in der Steuerung des Stromflusses von der Anode zum Streifen. Um eine einheitliche Überzugsdicke über die Streifenbreite zu gewährleisten, werden abdeckende Platten in den Weg des Lösungsflusses eingeführt. Diese Platten sind elektrisch isolierend und reduzieren den Galvanisierstrom an den Streifenkanten, um zwei als Baumwuchs" (tree growth) und "Kantenaufbau" (edge buildup) bekannte Phänomene zu reduzieren. Da Streifen mit unterschiedlichen Breiten galvanisiert werden, werden diese Isolatoren oder Abdeckungen bewegt, um eine einheitlichere Überzugsablagerung zu erreichen.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur einseitigen Galvanisierung eines Stahlstreifens oder dergl. zu liefern. Die nichtlösliche Anode gewährleistet es, daß die Spaltbreite zwischen Anode und Streifen sich mit der Zeit nicht ändert. Elektrische innerhalb oder nahe des Spaltes angeordnete Isolatoren gewährleisten eine einheitliche Galvanisierung über die Breite des Streifens.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt: Figur 1 eine Galvanisierstrecke, bei der die erfindungsgemäße Galvanisiertechnik angewendet wird, Figur 2 eine teilweise geschnittene perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Galvanisieranodenzelle, Figur 3 die schematische Darstellung einer nicht abgedeckten Galvanisierzellenanordnung, Figur 4 die Darstellung einer Galvanisierzelle mit Abdeckungen, die zur Gewährieistung eines einheitlich dicken galvanischen Überzugs angebracht sind, und Figur 5 eine der in Fig. 1 gezeigten Station ähnelnde Zweizellen-Galvanisierstation.
  • Fig. 1 zeigt das Schema eines erfindungsgemäßen Galvanisiersystems 10. Das System ist insbesondere für das Aufbringen eines galvanischen Überzugs auf eine Seite eines Werkstückes 11, z.B. eines Stahlstreifens, geeignet.
  • Das System 10 umfaßt eine bei 20 gezeigte Anodenzelle. Die Zelle ist in einem Abstand oberhalb des Werk stückes angeordnet und ist zur Aufnahme einer Galvanisierlösung ausgebildet. In der Zeichnung ist nur eine Anodenzelle dargestellt; jedoch kann eine Industriegalvanisierstrecke 30 oder mehr dieser Zellen umfassen. Die Lösung wird aus einem Behälter 17 für das Auftragsmaterial über zwei Pumpen 12 und eine Leitung 13 in Umlauf gebracht bzw. gehalten. Die Lösung tritt aus der Leitung in eine Anodenzelle 20 ein und verläßt diese, um über das Werkstück zu fließen.
  • Die Anodenzellen sind oberhalb des Werkstücks unter Beibehaltung eines schmalen Spaltes zwischen dem Werkstück und der Anodenzelle aufgehängt. Nach dem Verlassen der Anodenzelle füllt die Galvanisierlösung diesen Spalt, fließt dann vom Werkstück fort und wird in einem Sarnmelbehälter 14 gesammelt. Die aufgefangene Lösung wird dann zu einer Reaktionsstation 15, durch einen Filter 16 und zum Hauptbehälter zurückgeführt, um wieder in Umlauf zu den Anoden hingepumpt zu werden. In Fig. 1 ist der Sammelbehälter 14 mit auf einer Seite weggebrochener Seitenwand dargestellt, um das Abfließen der Lösung vom Werkstück zu zeigen.
  • Bei Beginn des Galvanisierverfahrens verwendet man eine geeignete Zinkgalvanisierlösung mit einem pH oberhalb von 4,5, vorzugsweise im Bereich 1,5-2,5, und mit einer Temperatur oberhalb der Raumtemperatur, vorzugsweise etwa 600C. Diese Lösung wird mit technisch reinen Zinksulfatsalzen vorbereitet und angesetzt und mit Kohlepulver und Zinkstaub gereinigt. Die Zinksulfatsalze dissoziieren und liefern Zinkionen für den Überzug.
  • Das Werkstück und die Anodenzelle werden durch eine elektrische Energiequelle, wie sie z.B. ein Gleichstromgleichrichter liefert, auf unterschiedlichem elektrischen Potential gehalten. Aufgrund dieses Energieunterschiedes erfolgt auf dem Werkstück Galvanisierung, die auf dem Elektronenfluß von der Anode zum Werkstück zurückzuführen ist. Die Ga]vanisierungsreaktion folgt der bekannten Gleichung Die zum Abschließen dieser Reaktion erforderlichen Elektronen fließen durch die Anode, die daher ein metallisches oder ein geeignetes leitendes Material enthalten muß. In einer Ausführungsform der Erfindung ist die Anode in einem Blei-Silber-Legierungsmaterial ausgeführt. Ein korrosionsbeständiges, für die Anodenausbildung geeignetes Material enthält 1/2 % Silber und 99 1/2 % Blei.
  • Der Gleichrwhterstrom wird über ein Steuermodul gesteuert, dessen Steuerausgangssignal der Bandgeschwindigkeit und der Breite des Stahlstreifens proportional ist. Einzelheiten über diese Gleichrichterstromsteuerung sind in der US-Patentanmeldung mit der Seriennummer 8594 vom 2.2.79 offenbart.
  • Wenn sich der galvanische Überzug auf dem Werkstück ablagert, nimmt die Zinkionenkonzentration ab. Um die Ionenkonzentration aufrechtzuerhalten, wird der Behälter 17 an Mr Reaktionsstation 15 ständig mit Zinkionen aufgefüllt. Das Auffüllen mit Ionen wird vorzugsweise durchgeführt, indem metallisches Zink und Zinkoxid in die in der Reaktionsstation enthaltene Galvanisierlösung eindringt. Da das Galvanisieren über Zinkionen erfolgt, wird an der Anode Schwefelsäure erzeugt. Diese Säure wird verwendet, um in der Lösung aus metallischem Zink und Zinkoxid die Erzeugung von Zinksulfat zu unterstützen, das unter Bildung von Zink ionen für das Galvanisierverfahren dissoziiert.
  • Antriebswalzen 19 bewirken die relative Längsbewegung zwischen den Anodenzellen 20 und dem Werkstück 11. Die Stromdichte auf dem Werkstück, die gewünschte Überzugsdicke und die Zahl der Anoden bestimmen die Geschwindigkeit, mit der diese Antriebswalzen das Werkstück antreiben.
  • Die Breite des Spaltes zwischen der Zelle 20 und dem Werkstück 11 ist einstellbar. Die Einstellung erfolgt mittels einer Führungswalze 22, die auf beiden Seiten der Zelle 20 vorgesehen ist. denn die Führungswalzen relativ zur Anode nach oben oder nach unten bewegt werden, wird der Spalt zwischen dem Werkstück und der Anode entweder kleiner oder größer.
  • Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführung der Anodenzelle 20.
  • Sie ist ein rechteckförmiger Behälter mit einer Bodenfläche 23, die eine Anzahl von Öffnungen 24 mit einem Durchmesser von 6,4 mm (1/4")besitzt. Diese dienen dazu, daß der Galvanisierlösung in der Anode ermöglicht wird, zum Werkstück 11 zu fließen. Zusätzlich zur Galvanisierungsoberfläche umfaßt der Anodenbehälter vier Wandflächen 25, die den Behälter bilden . Ein Oberteil 26 ist mit Bolzen an der Anode längs eines Flansches 27 befestigt, der sich längs des Umfangs des Anodenbehälters erstreckt. Die Anode ist mittels Bolzen an einem Rahmen 36 befestigt. Dieser Rahmen haltert die Anode oberhalb des Werkstücks. Das Oberteil besteht aus nichtleitendem Material, wie z.B. Methakrylharz (Lucite) und trägt dazu bei, eine Kontaktschiene 28 an ihrem Platz zu haltern.
  • Die Kontaktschiene 28 stellt ein geeignetes Mittel zur Befestigung der Anode an einer elektrischen Gleichstrompotentialquelle zur Aufrechterhaltung des Stromflusses für die Galvanisierreaktion dar.
  • Wie gezeigt wird, tritt die Leitung 13 von oben in den Anodenbehälter ein. Sowie sie sich innerhalb der Anode befindet, kann sich die Leitung in ein "T" oder andere geeignete Armaturen (fittings) 30 verzweigen, wodurch die Galvanisierungslösung auf beide Seiten des Anodenbehälters geleitet wird.
  • Man kann den durch die Pumpe 12 gelieferten Druck einstellen, um den Fluidstrom durch die Anode zu ändern. Ein höherer Druck führt zu einem schnelleren Fließen des Fluids durch die Öffnungen und stellt sicher, daß der Spalt zwischen dem Werkstück und der Anode während des Galvanisiervorgangs gefüllt bleibt. Die Strömung, die erforderlich ist, um im Spalt ein volles Elektrolytvolumen aufrechtzuerhalten, hängt von der Querschnittsfläche des Überlaufs aus dem Spalt zum Sammelbehälter ab. Diese Fläche ist: Anodenlänge mal Abstand zwischen Anode und Werkstück. Eine an beiden Enden der Anode angeordnete Prallplatte 42 kann den Überlauf an den Austritts- und Eintrittsenden herabsetzen (Fig. 2). Die Prallplatte erstreckt sich entlang der Anodenbreite und tritt mit dem Werkstück direkt in Kontakt, um die Lösung von beiden Werkstückseiten in den Sammelbehälter zu treiben. Für den Fall, daß Lösung am Prallblech vorbeisickert, verhindert ein Paar von Gummiquetschwalzen 43, 44 (Fig. 1), daß Lösung am'Sammelbehälter vorbeifließt.
  • Tests ergeben, daß die zur Aufrechterhaltung eines vollständig qefüllten Spalts erforderliche Fließrate ungefähr der Überlauffläche proportional ist. Wenn die Spaltbreite bei konstant gehaltener Anodenlänge halbiert wird, so kann man auch die Lösungsfließrate halbieren, die zur Füllung des paltes benötigt wird.
  • Fig. 2 veranschaulicht die Führungswalzen 22, die das Werkstück relativ zur Anodenzelle positionieren. Durch Lösung eines Paars von Verbindungsgliedern auf beiden Seiten der Walzen 22 kann die vertikale Positionierung der Führungswal zen eingestellt werden. Diese Einstellung legt den Spalt zwischen dem Werkstück und der Anode fest. Durch Änderung des Anoden-/Werkstück-Abstandes kann der Benutzer empirisch sicherstellen, daß der Spalt vollständig mit Lösung befüllt ist und so einen maximalen Galvanisierungsstromfluß erreichen.
  • Neben jeder Galvanisierungsanodenzelle 20 befinden sich zwei Abdeckungsplatten 31, die in die Galvanisierungs-Lösungsströmung hinein und aus ihr heraus bewegt werden. Diese Abdeckungsplatten 31 werden eingestellt, um den Stromfluß zu den Werkstückkanten zu beschränken und so zwei als Kantenaufbau (edge buildup) und Baumwuchs (tree growth) bekannte Phänomene zu vermeiden. In der bevorzugten Ausführung der Erfindung bestehen diese Masken aus 1,9 mm dicken Platzen aus rostfreiem Stahl, die mit einer 1,0 mm dicken Farbschicht überzogen sind, um elektrische Isolierung zu gewährleisten.
  • Baumwuchs und Kantenaufbau können auftreten, wenn es der Galvanisierlösung gestattet ist, uneingeschränkt von der Anode zum Werkstück zu fließen. Baumwuchs wird in Fig. 3 schematisch ver-anschaulicht. Die sogenannten Bäume wachsen längs der Werkstückkante und verringern den galvanischen Überzug nahe der Werkstückkante.Kantenaufbau ist ein Phänomen, bei dem längs den Werkstückkanten makroskopische Knollen auftreten und zu einem nicht einheitlichen galvanischen Überzug führen.
  • Durch ständiges Freilegen eines Abschnitts des Stromflusses ist es möglich, diese Phänomene auszuschalten. Während der Galvanisierung werden die Abdeckplatten so angeordnet, daß ihre Kanten fast mit der Kante des Werkstücks zusammenfallen (Fig. 4). Wenn die Abdeckungen sich in dieser Lage befinden, treten weder die Bäume noch die Knollen längs der Kante des Werkstücks auf. Übermäßige Ablagerung des galvanischen Überzugs auf oder in der Nähe der Streifenkante wird verhindert, da der Stromweg über die Streifenkante hinweg nicht kontinuierlich ist.
  • Fig. 2 zeigt eine Technik zur Anbringung der Galvanisierabdeckungen. Eine Abdeckplattenführung 33 wird am Rahmen 36 befestigt und ist daher hinsichtlich der Anodenzelle festgelegt. Die Abdeckungen 31 gleiten längs eines Bereiches 40 der Führung parallel zur Anodengalvanisierungsfläche. Die Führung 33 ist in vertikaler Richtung so positioniert, daß die Abdeckung durch Gleiten der Abdeckung 31 längs dieses Bereiches 40 die Fläche des Stromflusses innerhalb des Spalts zwischen der Anode und dem Streifen herabsetzt. Die Positionierung der Abdeckungen variiert in Abhängigkeit von der Breite des zu galvanisierenden Materials. Wenn Einstellungen aufgrund des Wachsens von Bäumen oder Knollen für erforderlich gehalten werden, positioniert der Benutzer die Abdeckplatte erneut, indem er sie entlang der rührung 33 bewegt.
  • Auf diese Weise behält der Benutzer des Galvanisierverfahrens die Kontrolle über die Position der Abdeckungsbreite und kann diese Positionierung in Abhängigkeit von den während des Galvanisierverfahrens erzielten Ergebnissen variieren.
  • Im Aufbau können auf vorteilhafte Weise Abänderungen durchgeführt werden.Insbesondere können die Galvanisierzellen in einer vertikalen Anordnung positioniert sein und die Galvanisierlösung auf ein vertikal angeordnetes Werkstück gepumpt werden. Die Lösung tritt mit dem Werkstück und der Anode nur für einen Augenblick in Kontakt und fließt dann aufgrund von Gravitationskräften vom Werkstück weg. Man kann die Anode auch unterhalb des Werkstückes anordnen, und die Lösung kann in einen Spalt zwischen dem Werkstück und der Anode getrieben werden und kann von beiden Seiten der Anode abfließen.
  • Bei Betrieb bewegen die Antriebswalzen das Werkstück an den Anodenzellen vorbei, wenn die Galvanisierlösung aus der Quelle 15 zu den Zellen 20 und auf das Werkstück gepumpt wird.
  • Die Anzahl der zum Erzielen der richtigen Dicke des galvanischen Überzugs erforderlichen Anodenzellen hängt von der Geschwindigkeit des Werkstücks, der Galvanisierstromdichte und der geforderten Dicke ab. Die Potentialdifferenz zwischen Anode und Werkstück verursacht die Galvanisierreaktion. Eine einheitliche Stromdichte wird aufrechterhalten, indem sichergestellt wird, daß der Spalt gefüllt bleibt. Der Lösungsfluß wird für verschiedene Spaltbreiten überwacht und eingestellt, um die Kontinuität des Stroms sicherzustellen.
  • Fig. 5 zeigt eine Galvanisierstation 50 mit zwei Anoden. Diese Station umfaßt ein Gerüst 52 für die Montage von zwei Anodenzellen und eine Anzahl von Walzen. Die Walzen halten die relative Position des Streifens und der Anoden aufrecht und zusätzlich elektrische Potentialdifferenzen zwischen den beiden.
  • in Wie im Fall der/Fig. 2 gezeigte Anodenzelle umfaßt jede in Fig. 5 dargestellte Zelle eine nichtlösliche Anode mit einem Flansch 27, der sich um den Anodenbehälter herum erstreckt. Der Anodenbehälter besitzt eine Anzahl von Löchern im Boden (in Fig. 5 nicht gezeigt), die es der Galvanisierlösung beim Durchlaufen der Station gestatten, aus der Zuleitungsleitung 13 zum Stahlstreifen zu fließen. Die Anodenbehälter ruhen nach Fig. 5 auf einem Gerüst 56, das mit einem einstellbaren Abschnitt 58 des Gerüstes 52 verbunden ist. Die Tragvorrichtung 56 legt eine rechtwinklige Oberfläche 59 mit geeigneter Innenabmessung zur Aufnahme des Anodenflansches fest. Da der Rahmen 52 und die Tragvorrichtung 56 bezüglich ihrer Umgebung fest angeordnet sind, ist die Anode gleichermaßen stationär.
  • An ROmen 52 s ein Paar Einstellwalzen 60 und zwei Paar (Xmmicailetschwalzen 62, 63 befestigt. Die Einstellwalzen 60 dienen dazu, den Stahl streifen in einem festen Abstand von der Anode zu halten, wenn dieser an der Galvanisierstation vorbeiläuft. Die Einstellwalzen 62, 63 verhindern, daß die Galvanisierlösung längs des Streifens an den Sammelbehälterkanten vorbeifließt, wo sie auf die elektrischen Kontakte mit dem Streifen störend einwirkt. Die obere Gummiquetschwalze 62 ist an einem Träger 64 drehbar angebracht, welcher am Gerüst 52 befestigt ist. Der Träger 64 ist so angebracht, daß er um eine zur Oberfläche der Streifen parallele Achse 65 schwenken kann. Diese Rotationsfreiheit gestattet es der Gummiquetschwalze, sich Streifen mit verändernder Dicke und auch Unregelmäßigkeiten im Streifen anzupassen.
  • Eine Niederhaltewalze 66 und eine Kontaktwalze 67 sind im Phantom gezeigt. Die Kontaktwalze wird verwendet, um den Streifen beim Vorbeilaufen an der Station auf konstantem elektrischen Potential zu halten. Die Niederhaltewalze dient bloß als Hilfe, um den Streifen auf seinem Laufweg an der Galvanisierstation vorbeizuhalten.
  • Die in Fig. 5 gezeigte Leitung 13 verzweigt sich in drei Einläufe 68, die sicherstellen, daß die Lösung den Anodenbehälter vollständig füllt. Wie bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführung endet jede Einheit in einem T-Auslaufstück zum Einspritzen des Fluids in den Behälter. Sowie das Fluid von den Anoden-Behälterlöchern weg ausgestoßen worden ist, fließt es dem Streifen zu und dann von den Streifenkanten weg für den Wiederumlauf und Auffüllung in den Sammelbehälter, wenn das Galvanisierverfahren fortdauert.
  • Die Erfindung betrifft also ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Elektrogalvanisierung von einer oder beiden Seiten eines Werkstücks aus Stahl. Eine unlösliche Galvanisieranode wird in einem dichten Abstand zum Werkstück positioniert, um einen einheitlichen Fließweg der Galvanisierlösung zwischen der Anode und dem Werkstück zu bilden. Die Lösung wird durch die Anode gepumpt, um mit dem Werkstück für nur einen Augenblick in Kontakt zu treten und in einen Sammelbehälter für den Wiederumlauf zu fallen. Eine Potentialdifferenz zwischen der Anode und dem Werkstück verursacht, daß Strom durch die Elektrolythlösung zur Schaffung eines galvanischen Überzugs des Werkstücks fließt. Die Lösung aus dem Sammelbehälter wird einer Reaktionsstation zur Wiederauffüllung der Zinkmetallionen geleitet. Die Lösung wird dann wieder in einen Hauptvorratstank zurückgefiltert und von dort wieder zur Galvanisieranode gepumpt.

Claims (9)

  1. Vorrichtung und Verfahren zum Aufbringen eines galvanischen Überzugs auf eine oder auf beide Seiten eines metallischen Streifens Patentansprüche: 1. 1. Galvanisiervorrichtung zur Ausstattung einer Oberfläche eines sich an einer Galvanisierstation vorbeibewegenden Werkstückes mit einem galvanischen Überzug, g e k e n n z e i c h n e t durch a) einen Anodenbehälter mit einer Galvanisieroberfläche, die eine Vielzahl von Öffnungen umfaßt, b) eine Einrichtung für die Zufuhr einer Galvanisierlösung zur Anode, die so das Fließen der Lösung durch die Öffnungen auf das Werkstück gestattet, und c) eine Energiequelle, um das Werkstück und die Anode auf verschiedenen elektrischen Potentialen zur Erzeugung eines Galvanisierstroms zwischen der Anode und dem Werkstück zu halten.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Anode oberhalb des Werkstücks angeordnet ist und daß das Fließen der Lösung durch die Öffnungen zum Spalt dem Fluid gestattet, mit einer oberen ebenen Oberfläche des Werk stücks in Kontakt zu treten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, g e k e n n z e i c h n e t durch einen Schirm zur Einschränkung des Galvanisierstroms auf einen Werkstückabschnitt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Einrichtung zur Einstellung des Abstands zwischen der Anode und dem Werkstück, um sicherzustellen, daß die Galvanisierlösung den Abstand füllt.
  5. 5. Verfahren zur Ausstattung einer Oberfläche eines Werkstücks mit einem galvanischen Überzug, g e k e n n z e i c h n e t durch die folgenden Schritte: a) daß eine Potentialdifferenz zwischen der Oberfläche und einer elektrischen Stromquelle geschaffen wird, b) daß der Raum zwischen der Oberfläche und der Quelle im wesentlichen mit einer ausreichenden Galvanisierlösung gefüllt wird, um einen Stromfließweg zwischen der Anode und der Oberfläche einzurichten, und c) daß die Lösung von der Oberfläche abfließen kann. -
  6. 6. Verfahren zur galvanischen Verzinkung von Stahl, g e -k e n n z e i c h n e t durch die folgenden Schritte: a) daß eine Galvanisieranode und ein Werkstück aus Stahl in dichtem Abstand voneinander angeordnet werden, um ejnen Fluidfließweg zwischen ihnen einzurichten, b) daß eine flüssige Galvanisierlösung entlang des Weges in einem ausreichenden Volumen fließt, um einen elektrischen Fließweg von der Anode zu einer Oberfläche des Werkstücks einzurichten, wobei der elektrische Fließweg im wesentlichen vollständig über die Oberfläche in wenigstens einer Richtung ausgebildet wird, c) daß eine elektrische Potentialdifferenz zwischen der Anode und dem Werkstück so gebildet wird, daß ein Stromfluß bewirkt, daß die Zinkionen in der Galvanisierlösung eine Zinkbeschichtung auf dem Werkstück bilden, d) daß vom Fluidweg fortfließende Galvanisierlösung gesammelt wird, e) daß die Zinkionenkonzentration in der gesammelten Lösung wieder aufgefüllt wird, und f) daß die wieder aufgefüllte Lösung längs des Fluidfließweg fließt.
  7. 7. Verfahren zur galvanischen Verzinkung eines Streifens aus Stahl, g e k e n n z e i c h n e t, durch die Schritte, a) daß ein mit einem galvanischen Überzug zu versehender Stahlstreifen längs eines Laufweges bewegt wird, b) daß ein elektrisch leitender Weg in einem Raum zwischen dem Streifen und einer in der Nähe des Streifens angeordneten unlöslichen Elektrode eingerichtet wird, indem Galvanisierlösung dazwischen fließt.
    c) daß das Fließen des Fluids aus dem Raum zwischen der Elektrode und dem Streifen zum Teil begrenzt ist, um einen solchen leitenden Fluß über die Breite des Streifens aufrechtzuerhalten, d) daß gleichzeitig mit der Begrenzung ermöglicht Fluid wird, daß das/im wesentlichen unbehindert aus dem Raum längs eines Galvanisierfluid-Entweichweges fließt und daß das Fluid dann in einem Sammelbehälter gesammelt wird, e) daß ein Spannungspotential zwischen der Elektrode und dem Streifen angelegt wird, damit Zinkionen aus dem Weg für den Überzug auf den Streifen aufgebracht werden, f) daß der Zinkionengehalt der gesammelten Lösung wieder aufgefüllt wird, und g) daß das wieder aufgefüllte Fluid durch den Raum zwischen der Elektrode und dem Streifen fließt.
    dadurch gekennzeichnet,
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7,/daß Randabschnitte des Streifens abgedeckt werden, um die Ausstattung mit einem galvanischen Überzug längs Randabschnitten des Streifens zu begrenzen und dadurch eine im wesentlichen einheitliche Dicke des galvanischen Überzugs über den Streifen hinweg zu erreichen.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Begrenzung des Fließens in Längsrichtung des Streifenlaufweges erfolgt und daß das Fließen zum Sammelbehälter seitlich des Laufweges erfolgt.
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