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DE1621562A1 - Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Werkstuecken mit rotierender Trommel - Google Patents

Vorrichtung zur Oberflaechenbehandlung von Werkstuecken mit rotierender Trommel

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Publication number
DE1621562A1
DE1621562A1 DE1967D0053490 DED0053490A DE1621562A1 DE 1621562 A1 DE1621562 A1 DE 1621562A1 DE 1967D0053490 DE1967D0053490 DE 1967D0053490 DE D0053490 A DED0053490 A DE D0053490A DE 1621562 A1 DE1621562 A1 DE 1621562A1
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DE
Germany
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drum
cover
guide
lid
closed
Prior art date
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Application number
DE1967D0053490
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English (en)
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DE1621562B2 (de
DE1621562C3 (de
Inventor
Klaus Gaefgen
Fritz Vogel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DUERR O FA
Original Assignee
DUERR O FA
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Publication date
Application filed by DUERR O FA filed Critical DUERR O FA
Priority to DE1967D0053490 priority Critical patent/DE1621562C3/de
Publication of DE1621562A1 publication Critical patent/DE1621562A1/de
Publication of DE1621562B2 publication Critical patent/DE1621562B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1621562C3 publication Critical patent/DE1621562C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/04Cleaning involving contact with liquid
    • B08B3/044Cleaning involving contact with liquid using agitated containers in which the liquid and articles or material are placed

Landscapes

  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Werkstücken mit rotierender Trommel" Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Werkstücken mit einer dieselben aufnehmenden, durch einen Deckel verschließbaren rotierenden Trommel, insbesondere zur Oberflächenbehandlung im Tauchverfahren. Die Behandlung kann für beliebige Zwecke, z. B: zum Spülen oder zum chemischen Behandeln, vorgesehen sein, bei denen eine Behandlung mit rotierender Trommel erwünscht ist. Bei bisherigen für eine solche Behandlung bestimmten Anlagen war es notwendig, näch dem Einfüllen der Werkstücke in die Trommel den dieselbe abschließenden Deckel von Hand zu schließen und nach der Behandlung zur Herausnahme der Werkstücke wieder von Hand zu öffnen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein vollautomatisch oder im wesentlichen vollautomatisch ablaufendes Verfahren zu ermöglichen, bei dem auch der Deckel selbsttätig geschlossen bzw. geöffnet wird. Die Erfindung besteht demgemäß in einer Vorrichtung, bei der der Dbckel mittels eines oder mehrerer zur- Drehachse der Trommel etwa paralleler Führungszapfen je in einer um die Drehachse der Trommel kreisförmig verlaufenden Führungsbahn geführt ist, derart, daß in Schließstellung des Deckels der Führungszapfen entlang der kreisförmigen Führungsbahn geführt wird und dadurch den zusammen mit der Trommel umlaufenden Deckel geschlossen hält, und eine von der kreisförmigen Führungsbahn etwa radial abzweigende Rast, z. B.- Radialschlitz oder -führung, vorgesehen ist, in die der Führungszapfen zum Öffnen des Deckels eintreten kann und dadurch den geöffneten Deckel gegen Mitnahme durch die rotierende Trommel sichert. -Durch die Erfindung läßt sich nicht nur das Öffnen und Schließen des Deckels selbsttätig herbeiführen, sondern es kann auch je nach Bedarf und Steuerung die Trommel bei zwangsläufig geschlossenem Deckel, z. B. während der Behandlung oder zum Abtropfen der Spülflüssigkeit, oder auch bei zwangsläufig geöffnetem Deckel, z. B. zum Ausschütten der behandelten Werkstücke und zum Einfüllen derselben, rotieren.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das zur Lagerung der Trommel dienende Gestell mit der oder den Führungsbahnen und Rasten seinerseits in einem feststehenden Gestell geführt, wobei es bei seiner Bewegung den geschlossenen Deckel bis zu einem Anschlag mitnimmt, der den Deckel in der Bewegung aufhält, so daß dieser bei der weiteren Bewegung des Lagergestells der Trommel geöffnet wird und die Führungszapfen des Deckels in ihre jeweils zugeordnete radiale Rast eintreten. Die radiale Rast zweigt hierbei vorzugsweise von der kreisförmigen Führungsbahn nach oben ab, so daß die in den Rasten befindlichen Führungszapfen beim Anheben des Lagergestells der Trommel, z. B. mittels Kranes, in die kreisförmigen Führungsbahnen übertreten und den Deckel bei rotierender Trommel geschlossen halten, während sie beim Senken des Lagergestells entgegen der Hubrichtung desselben in die radiale Rast eintreten. Hierdurch wird eine besonders einfache Betätigung mit einfachen Konstruktionsmitteln erreicht.
  • Zur möglichst gleichmäßigen Aufnahme der Kräfte und zur Vermeidang eines Verkantens ist des weiteren der Deckel vorzugsweise an jedem seiner beiden mit Bezug auf die Trommelachse axialen Enden mit einem Führungszapfen versehen, «Tobel jedem dieser Zapfen eine
    Führungsbahn
    aus einer kreisförmigen/und daran anschließenden Rasten bestehende,
    zugleich ein Iagergestell für die Trommel bildende bzw. mit diesem verbundene Führungsvorrichtung zugeordnet ist. Der Ausdruck "kreisförmige Führungsbahn" soll nicht ausschließen, daß gegebenenfalls auch eine hiervon- mehr oder weniger abweichende Führungsbahn verwendet wird, sofern nur im wesentlichen ein Rotieren der Trommel in geschlossenem Zustande erzielt wird. Ebenso kann auch die radiale Rast von der radialen Richtung mehr oder weniger abweichen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf die Ausbildung der Anschläge, der Kuppelvorrichtung zum Kuppeln des Deckels mit der Trommel, auf -die Ausbildung der Führungsbahn und der Führungszapfen, auf die Ausbildung und Steuerung des Antriebes sowie auf die sonstige Ausbildung der erfindungsgemäßen Anlage.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen Fig. 1 bis 3 schematische Darstellungen der Vorrichtung in einer Quer-. schnittsdarstellung, und zwar Fig. 1 in Einfüllsteilung, Fig. 2 in Öffnungsstellung des Deckels und Fig. 3 in Schließstellung desselben, Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung in etwas konstruktiverer Darstellung im Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 5, Fig. 5 eine Ansicht zu Fig. 4 teilweise im Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4 und Fig. 6 ein beispielsweises Schema der Gesamtanlage.
  • Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem feststehenden Gestell 1® und einem mittels eines Kranes anhebbaren Gestell 11, in welchem die zur Aufnahme und Behandlung der Werkstücke dienende sechseckige Trommel 12 in der nachfolgend beschriebenen Weise beweglich gelagert ist.
  • Das feststehende Gestell 10 ist mit Führungsflächen 13 für das anhebbare Lagergestell 11 sowie mit Einweiseflächen 14 versehen, die dazu dienen, das Lagergestell 11 beim Herabsenken desselben in die Führungsflächen 13 einzuführen und damit gegenüber dem feststehenden Gestell 10 zu zentrieren. An dem feststehenden Gestell 10 sind des weiteren an den Enden von z. B. vier Auflagestützen 15 Anschläge 16 angeordnet, die in der nachfolgend noch beschriebenen Weise mit Gegenanschlägen des Trommeldeckels zusammenwirken.
  • Das anhebbare Lagergestell il weist an seinen vier oberen Ecken vier Ansätze 17 auf, mittels derer ein über dem Gestell angeordneter bzw. hinweggeführter Kran das Gestell 11 aufnehmen und gegebenenfalls an eine andere Station transportieren kann. Die Greifer des Kranes können hierbei mit Einweisern versehen sein, um die Aufnahme des Gestells 11 zu erleichtern.
  • In den Endwänden des Gestells 11 ist die Trommel 12 mittels Lagerzapfen 18 in Lagern 19 um die Trommelachse drehbar gelagert. Mit dem Lagerzapfen 18 ist ein Zahnrad 20 fest verbunden, das über ein weiteres im Gestell 11 gelagertes Zahnrad 21 von einem auf/em Gestell angeordneten Elektromotor 22 mittels Untersetzungsgetriebes 23 und Ritzels 24 angetrieben wird. Mit dem Lagergestell 11 ist des weiteren an jedem axialen Ende der Trommel 12 in geeigneter Weise eine Führungsvorrichtung 25 fest verbunden, die je. aus einer kreisförmigen Führungsbahn 26 und einer im wesentlichen hierzu radialen, lotrechten Rast 27 besteht, deren beide Führungswände 27a einen lotrechten Führungsschlitz 28 bilden, welcher an seinem unteren Ende mittels einer Öffnung 29 in den von der kreisförmigen Führungsbahn 26 umschlossenen Innenraum 30 übergeht. Die aus den beiden Führungsteilen 26 und 27 bestehende Führungsvorrichtung 25 kann z. B. durch entsprechend gebogene oder zusammengeschweißte Profil- oder Blechstreifen gebildet sein.
  • Die im wesentlichen sechseckig ausgebildete Trommel 12 weist auf einer ihrer Seiten eine Einfüllöffnung 31 auf, durch welche die zu behandelnden Werkstücke in die Trommel 12 eingefüllt werden können. Ein z. B. vor- und zurückschiebbarer schräger Einfüllkanal kann so weit an die Trommel herangeführt sein, daß die Werkstücke unmittelbar aus dem Kanal in die Trommel herabfallen können. Beiderseits der Einfüllöffnung 31 weist die Trommel nocken- oder zahnförmige Kuppelansätze 32 und 33 auf. Ein entsprechender Kuppelansatz 34 ist an der benachbarten Seitenwand der sechseckigen Trommel angeordnet. Die Ansätze sind beispielsweise derart ausgebildet, daß sie auf einer Seite durch eine etwa radiale Wand 35 und auf der gegenüberliegenden Seite durch eine schräge Wand 36 begrenzt werden. Die Ansätze 32, 33 und 34 dienen zur Kupplung mit einem Trommeldeckel 37, der mit den Ansätzen angepaßten, und den Kuppelflächen 35, 36 entsprechenden Kuppelflächen 38 und 39 versehen ist, derart, daß der Deckel 37 nur in bestimmter Lage mit den Kupplungsansätzen 32, 33 bzw. 33, 34 kuppelbar ist.
  • An dem Deckel 37 sind an dessen beiden Enden je paarweise säulenförmige Stützen 40 befestigt, an deren unteren Enden Anschläge 41 angeordnet sind, die als Gegenanschläge mit den bereits erwähnten festen Anschlägen 16 zusammenwirken. An* den beiden Stirnseiten des Deckels 37 sind des weiteren auf Zapfen 42 Führungsrollen 43 gelagert, die so angeordnet sind, daß sie axial in das Innere der Führungsvorrichtungen 25 hineinragen. Sitzt der Deckel 37 fest auf der Trommel 12 auf, wie dieses z. B. in Fig. 1 dargestellt ist, befinden sich die Führungsrollen 43 innerhalb der kreisförmigen Führungsbahn 26, während sie bei angehobenem Deckel 37 - entsprechend Fig. 2 - in die etwa radiale lotrechte Rast oder Schlitzführung 2 1 eintreten.
  • An der Trommel 12 bzw. dem Lagerzapfen 18 sind des weiteren ein oder mehrere Endanschläge 44 befestigt, welche in geeigneter Weise mit elektrischen Schaltern zusammenwirken, indem sie in bestimmten Drehlagen der Trommel einen Stromkreis, etwa für den Antriebsmotor 22, für eine Fülleinrichtung od. dgl. unterbrechen bzw. schließen.
  • Die Wirkungsw4se der beschriebenen Einrichtung ist Fig. 1 zeigt die Einfüllstellung der Trommel. Das anhebbare Lagergestell 11 befindet sich in einer gegenüber seiner tiefsten Stellung etwa um den Hub h angehobenen Stellung, derart, daß der Deckel 37 unter seinem Eigengewicht mit den nockenförmigen Ansätzen 33 und 34 der Trommel 12 gekuppelt ist und die Anschläge 41 am Deckel 37 einerseits und 16 am feststehenden Gestell 10 andererseits ein gewisses Spiel haben oder nur leicht aufeinander aufliegen. Die Einfüllöffnung 31 befindet sich auf einer Seite des Deckels 37, so daß die Werkstücke durch die Öffnung 31 in die Trommel 12 oder auch aus dieser Trommel herausgenommen werden können, während die Führungszapfen 32 innerhalb des Umrisses der kreisförmigen Führungsbahn 26 liegen.
  • Zum Schließen der Trommel wird das Lagergestell 11 mittels des Kranes in Pfeilrichtung x tiefer herabgelassen, beispielsweise in eine untere Endstellung, wie sie z. B. in Fig. 2 dargestellt ist. Die Anschläge 16 verhindern hierbei, daß sich der Deckel 37 zusammen mit dem Lagergestell 11 und der Trommel 12 ebenfalls in Pfeilrichtung x abwärtsbewegt, so daß der Deckel 37 um den etwa dem Hub h entsprechenden Hub ho von der Trommel abgehoben wird. Hierbei treten die mit dem Deckel 37 verbundenen Führungszapfen 43 in die lotrechten Rasten 27 am Lagergestell 11 ein. Wird nunmehr die Trommel 12 mittels des Motors 22 angetrieben, verhindern die Führungszapfen 43 eine Mitnahme des Deckels 37 in Pfeilrichtung y. IN--ach einer Drehung um ca. 60 o hat die Trommel 12 die in Fig. 2 dargestellte LMe eingenommen, indem die Einfüllöffnung 31 unter den Deckel 37 gelangt ist.
  • Wird nunmehr wieder das Lagergestell 11 entgegen der Pfeilrichtung x, etwa um den Hub h angehoben, schließt sich wieder der Deckel 37, indem er - entsprechend Fig. 3 - sich mittels seiner Kuppelflächen 38 und 39 auf die entsprechenden-Flächen 35 und 36 der nockenartigen Ansätze 33 und 32 aufsetzt und sich dadurch mit der Trommel kuppelt. Die Führungszapfen 42, 43 treten hierbei wieder aus der Schlitzführung 38 der lotrechten Rasten 27 in das Innere der kreisförmigen Führungsbahn 26 heraus.
  • Wird nunmehr das Lagergestell 11 zusammen mit der in ihm gelagerten Trommel 12 angehoben, wird auch der mit der Trommel gekuppelte Deckel 37 in Pfeilrichtung x1 mitgenommen, wobei sich die Anschläge 41 und 16 voneinander 'entfernen. In dieser angehobenen Stellung kann die Trommel- 12 zusammen mit dem von den Anschlägen 16 freigewordenen Deckel 37 durch Antrieb vom Motor 22 in Drehrichtung y angetrieben werden, wobei der Deckel durch die Führungszapfen 42,43 verriegelt wird, sobald die Trommel um einen kleinen Winkel gedreht und die Rollen 43 der Führungszapfen 42 etwa in die strichpunktierte Lage 43' gelangt sind. Die Führungsrollen 43 laufen hierbei zusammen mit der Trommel in Pfeilrichtung y an der Innenfläche der kreisförmigen Führungsbahn 26 entlang und verhindern, daß der gleichzeitig mitumlaufende Deckel 37 sich während des Umlaufes von der Trommel löst.
  • Der Umlauf der geschlossenen - wie auch gegebenenfalls der geöffneten -0 Trommel kann entsprechend dem jeweiligen Behandlungsverfahren beliebig oft erfolgen bzw. bis zu einer Drehlage, welche z. B. durch den End- Schalteranschlag 44, etwa in einer Drehlage der Trommel, die wieder der Fig. 3 entspricht, bestimmt wird. In dieser Drehlage kann durch Senken des Lagergestells 11 in Pfeilrichtung x bis in die Lage nach Fig. 2 der Deckel 37 wieder geöffnet werden, worauf die Trommel 12 z. B. durch Drehen entgegengesetzt der Pfeilrichtung y wieder in die Lage nach Fig. 1 gebracht werden kann, in der die Werkstücke aus der Trommel herausgenommen werden können. Gegebenenfalls kann jedoch auch die Trommel aus der Lage nach Fig. 2 in Pfeilrichtung y weitergedreht werden, so daß die zuvor behandelten Werkstücke aus der geöffneten Einfüllöffnung 31 .nach unten herausfallen können, sobald die Einfüllöffnung 31 nach unten gerichtet ist.
  • Bei weiterem Drehen in die Lage nach Fig. -1 kann die Trommel wieder in dieser Lage zum Stillstand gebracht und alsdann mit neuen Werkstücken gefüllt werden.
  • Selbstverständlich kann auch die geöffnete Trommel mehrmals umlaufen, so daß die in der Trommel befindliche Behandlungsflüssigkeit nach außen ablaufen kann. Auch kann zwischen dem Entleeren und dem Einfüllen neuer Werkstücke ein Spülen der Trommel stattfinden. Das Einfüllen, Verschließen, Behandeln, Öffnen, Entleeren, Spülen oder sonstige Behandlungsstufen können auch in verschiedenen Stationen stattfinden, wie dieses beispielsweise durch den Verfahrensablauf entsprechend Fig. 6 angedeutet ist. In diesem Schema bedeutet A das Füllen der Trommel z. B. etwa in einer Trommelstellung entsprechend Fig. 1. Das Beenden der Füllung kann durch einen Endschalter bewirkt werden, der von dem Einfüllzulauf gesteuert wird. Durch diese Steuerung wird ferner z. B. das Lagergestell durch den Kran angehoben und in eine Stellung B gebracht, wobei sich die Trommel um 600 dreht und das Verschließen aus der Stellung nach Fig. 2 in die Stellung nach Fig. 3 der Trommel erfolgt, indem das Lagergestell von neuem durch den Kran angehoben wird.
  • Das Lagergestell mit der Trommel wird hiernach durch den Kran in ein Tauchbad C gebracht, das der Schließstellung l3 folgt. Die Trommel kann sich hierbei hei geschlossenem Deckel beliebig oft ini Bad oder auch am Kran drehen, wobei das Drehen am Kran außerhalb der Badflüssigkeit dem Ablauf der Flüssigkeit, etwa aus dein durchlochten Deckel, dienen kann.
  • Anschließend wird das Lagergestell mit der Trommel in die Station I) gehoben, in der das Öffnen stattfindet. Weitere Stationen E, F usi%-. können deni 'Spülen oder sonstigen Behandlungen dienen. Hierauf kann das Lagergestell mit der T'rc-iiiii.lel in Pfeilrichtung einem Rücklauf R 4ugefiihrt werden. der die Trommel zu der Anfangsstation A zui#iickbriiici-t.

Claims (15)

  1. Ansprüche: 1; Vorrichtung zur Oberflächenbehandlung von Werkstücken mit einer dieselben aufnehmenden, durch einen Deckel verschließbaren rotierenden Trommel, insbesondere zurr Oberflächenbehandlung im Tauchverfahren, dadurch gekennzeichnet, däß der Dekkel (37) mittels eines oder mehrerer zur Drehachse der Trommel (12) etwa paralleler Führungszapfen (42, 43) in einer um die Drehachse der Trommel kreisförmig verlaufenden Führungsbahn (26) geführt ist, derart; daß in Schließstellung des Deckels (37) der Führungszapfen (42,43) entlang der kreisförmigen Führungsbahn wird (26) geführt%ünd dadurch den zusammen mit der Trommel umlaufenden Deckel (37) geschlossen hält und eine von der kreisförmigen Führungsbahn etwa radial abzweigende Rast, z. B. Radialschlitz oder =führung (27), vorgesehen ist, in die der Führungszapfen (42, 43) zum Öffnen des Deckels (37) eintreten kann und dadurch den geöffneten Deckel (37) gegen Mitnahme durch die rotierende Trommel (12) sichert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, . daß das zur, Lagerung der Trommel (12) dienende Gestell (11) mit den Führungsbahnen (26, 27) seinerseits in einem feststehenden Gestell (10) geführt ist und bei seiner Bewegung den geschlossenen Deckel (37) bis zu einem Anschlag (1S) mitnimmt, der den Deckel (37) in der Bewegung aufhält, so daß dieser bei der weiteren Bewegung des Lagergestells (11) -der Trommel (12) geöffnet wird und die Führungszapfen (42, 43) des Deckels in ihre radiale Rast (27) eintreten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Rast (27) für den Deckel (37) von der kreisförmigen Führungsbahn (26) nach oben abzweigt, so daß die Führungszapfen beim Anheben des Lagergestells (11) der Trommel (12), z. B. mittels Kranes, in die kreisförmige Führungsbahn (26) eintreten und den Deckel (37), insbesondere auch bei rotierender Trommel (12), geschlossen halten und beim Senken und Aufhalten des Lagergestells (11) durch die Anschläge (16) bei Eintritt in die radiale Rast (27) den Deckel (37) in geöffneter Stellung halten.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch :l bis 3, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Deckel (37) an jedem seiner beiden mit Bezug auf die Trommelachse axialen Enden mit einem Führungszapfen (42,43) versehen und jedem dieser Zapfen eine aus einer etwa kreisförmigen Führungsbahn (26) und radialer Rast (27) bestehende, zugleich ein Lagergestell (11) für die Trommel (12) bildende bzw. mit diesem verbundene Führungsvorrichtung (25) zugeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnbt, daß der Deckel (37) an seinen beiden Enden mit sich beiderseits der Trommelachse erstreckenden, etwa säulenartigen Verlängerungen (40) versehen ist, die als Anschläge (41) mit am feststehenden Gestell (10) angeordneten als Gegenanschläge wirkenden Anschlägen (16) zum Aufhalten des Deckels (37) zusammenwirken.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (12) mit Kuppelelernenten (32, 33, 34) versehen ist, mit denen sich Gegenelemente (Kuppelflächen (38., 39) am Deckel (37) beim Schließen desselben kuppeln.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Kuppelelemente, z. B. in Form von beiderseitigen, den Deckel aufnehmenden Ansätzen (32, 33, 34), außer an der durch den Deckel (37) abzuschließenden Einfüllöffnung (31) an einer hierzu in Umfangsrichtung versetzten Stelle der Trommel zur Arretierung derselben in der Einfüllstellung (Fig.l) vorgesehen sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch -6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die z. B. nocken- oder zahnartigen Kuppelemente (32, 33, 34) zueinander unterschiedliche Kuppelflächen (35, 36) aufweisen, so daß der mit entsprechenden Gegenkuppelflä.chen (38, 39) versehene Deckel (37) nur in bestimmter Einbaulage auf die Trommel (12) auf setzbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen (26) mit Rasten (27) im wesentlichen durch Blechstreifen gebildet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungszapfen (42, 43) als Rollen (43) ausgebildet sind bzw. Rollen tragen.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagergestell (11) der Trommel (12) auch da-s Antriebsaggregat derselben, z. B. einen Elektromotor (22) mit Untersetzungsgetriebe (23), trägt.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelwelle (Lagerzapfen 18) mit einem oder mehreren Lndschalteranschlägen (44) für das Ausschalten des Antriebes in bestimmten Stellungen, z. B. in einer Einfüllstellung (Fig, 1) und/oder einer hierzu in Umfangsrichtüng versetzten, durch die , etwa radiale Führungsbahn bestimmten Schließstellung (Fig. 2) versehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dah das z. I3. mittels Kranes änliebbare Lagergestell (11) der Trommel (12) und/oder das feststehende Gestell (10) zur gegenseitigen Zentrierung mittels keilförmiger Einweiserflächen (14) zusammenwirken.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13; dadurch gekennzeichnet, daß für das Füllen, Schließen und Behandeln getrennte Stationen der Behandlungsanlage vorgesehen sind, zwischen denen eine Förderung des Lagergestells der Trommel, z. B. mittels Kranes, erfolgt.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlungsanlage in einem geschlossenen Kreislauf arbeitet und einen der Einfüll- und Schließstation (A. B) folgenden Behandlungsabschnitt (C) mit Eintauchen der rotierenden Trommel in ein Tauchbad sowie gegebenenfalls einen Abschnitt mit Rotation der Trommel außerhalb des Tauchbades zum Ablaufen der Behandlungsflüssigkeit, eine nachfolgende Öffnungs- und Entleerungsstation (D, E) mit rotierender Trommel und gegebenenfalls einen besondern. Rücklauf (R) aufweist.
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DE1621562B2 DE1621562B2 (de) 1980-03-13
DE1621562C3 DE1621562C3 (de) 1980-12-04

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4471792A (en) * 1981-11-24 1984-09-18 Lpw Reinigungstechnik Gmbh Apparatus for the treatment of articles with a volatile liquid

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4471792A (en) * 1981-11-24 1984-09-18 Lpw Reinigungstechnik Gmbh Apparatus for the treatment of articles with a volatile liquid

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DE1621562B2 (de) 1980-03-13
DE1621562C3 (de) 1980-12-04

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