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DE162146C - - Google Patents

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Publication number
DE162146C
DE162146C DENDAT162146D DE162146DA DE162146C DE 162146 C DE162146 C DE 162146C DE NDAT162146 D DENDAT162146 D DE NDAT162146D DE 162146D A DE162146D A DE 162146DA DE 162146 C DE162146 C DE 162146C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
line
valve
nozzles
alarm device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT162146D
Other languages
English (en)
Publication of DE162146C publication Critical patent/DE162146C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C35/00Permanently-installed equipment
    • A62C35/58Pipe-line systems
    • A62C35/64Pipe-line systems pressurised
    • A62C35/645Pipe-line systems pressurised with compressed gas in pipework

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 162146 KLASSE 61 a.
für Feuerlöschzwecke.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Alarmvorrichtung, welche in Verbindung mit selbsttätigen Brausevorrichtungen für Feuerlöschzwecke zur Verwendung gelangen und durch das Wasser selbst in Tätigkeit gesetzt werden soll.
Im besonderen handelt es sich um solche Vorrichtungen, bei welchen einerseits in dem . zu den Verteilungsleitungen führenden Zuleitungsrohr ein Ventil o. dgl. vorgesehen ist, das im Zuleitungsrohr zu Beginn der Wasserströmung einen Druckunterschied hervorruft, und ferner in das Zuleitungsrohr ein mit der Alarmvorrichtung verbundenes Düsensystem eingeschaltet ist.
Die Erfindung besteht darin, daß das in die Zuleitung in der Nähe des Ventils eingeschaltete Düsensystem in unmittelbarer und offener Verbindung mit dieser Zuleitung und in der Regel unter Flüssigkeitsdruck steht und mit der Alarmvorrichtung in Verbindung gesetzt ist, derart, daß beim Durchfließen von Wasser durch die Leitung die Alarmvorrichtung infolge der an dem Düsensystem auftretenden Druckverminderung von selbst in Tätigkeit tritt.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Ausführungsform der Vorrichtung im Schnitt,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform;
Fig. 3 ist eine Gesamtansieht, teilweise im
Schnitt, welche eine dritte Ausführungsform in Verbindung mit der Alarmvorrichtung zeigt.
A ist die Hauptzuleitung, die in Verbindung mit den Verteilungsleitungen B steht; b sind die bei Ausbruch eines Feuers selbsttätig sich öffnenden Spritzköpfe. Die Hauptleitung besitzt in dem Gehäuse C ein Ventil D oder ein ähnliches Organ, welches dazu dient, in der Leitung zu Beginn des Durchströmens von Wasser einen Druckunterschied hervorzurufen. Das Ventil ist mit Gewicht oder einer entsprechenden anderen Vorrichtung belastet, wodurch der zum Aufpressen des Ventils auf seinen Sitz d erforderliche Druck erreicht wird. Die Alarmvorrichtung ist in der Nähe des Ventils unmittelbar an die Hauptleitung angeschlossen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist das die Alarmvorrichtung betätigende Düsensystem E in die Hauptleitung achsial eingesetzt. Es wird aus einem von einem Träger c gehaltenen Rohr 1 gebildet, welches zwei einander gegenüberstehende, sich verengende Mundstücke 2 und 3 in sich aufnimmt. Die Mündungsstücke sind zweckmäßig, wie aus der Zeichnung ersichtlich, kegelförmig ausgebildet. Zwischen den Düsen und der Innenwand des Rohres 1 ist eine Kammer 4 gebildet, die in Verbindung mit einem Rohr 5 steht. Das Ventil D umgibt bei dieser Anordnung das Rohrstück 1 und wird von diesem geführt; eine Feder d1 dient dazu, das Ventil in der Regel auf seinem Sitz if festzuhalten, derart, daß an dieser Stelle ein Druckunterschied in der Leitung A auftritt, wenn der Durchfluß des Wassers beginnt.
Sobald nun einer oder mehrere der Spritzköpfe an den Verteilungsleitungen sich öffnen, so daß das Wasser die Leitung durchfließt, erzeugt der an der Stelle des Ventils D auftretende Druckunterschied eine Strömung des Wassers auch durch das Düsensystem. Da das Wasser infolge der Verengung durch die Düsen 2 und 3 mit großer Geschwindigkeit fließt, entsteht in der Kammer 4 verminderter Druck, wodurch die mit dieser Kammer durch die Leitung 5 verbundene Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird. Die Wirkung des Düsensystems hängt von der Geschwindigkeit des durchfließenden Wassers ab und sie ist deshalb von der Wirkung in der Leitung auftretender Wasserstöße oder anderer zufälliger Druckschwankungen verhältnismäßig wenig beeinflußt. Da ferner das Düsensystem jederzeit einen Durchgang an der Stelle des Ventils schafft, so kann das Wasser durch das System fließen und den Druck ausgleichen, ohne daß die Alarmvorrichtung in Tätigkeit tritt, da die auftretenden Druckschwankungen weder stark noch anhaltend genug sind, um im Raum 4 und der Leitung 5 ein Sinken des Drucks zu verursachen. Selbst wenn ein Wasserstoß genügend stark sein sollte, um das Ventil D von seinem Sitz zu heben, wird nicht unbedingt die Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt werden.
Die Leitung 5 führt, wie aus Fig. 1 und 3 ersichtlich, zur oberen Hälfte 8 einer Kammer 7, deren untere Hälfte 9 von der oberen durch eine nachgiebige Wand 10 getrennt ist. Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist die untere Kammerhälfte durch eine Leitung 15 mit der Hauptleitung A unterhalb des Ventils D verbunden. Auf der Zwischenwand ist ein Pfosten 11 vorgesehen, der mit einem bei 13 angelenkten Ventil 12 in Verbindung steht, derart, daß bei gewöhnlicher Lage der Zwischenwand das Ventil das offene Ende einer zu der Alarmvorrichtung führenden Leitung 14 abschließt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, steht die Leitung 14 mit einer elektrischen und mit einer mechanischen Alarmvorrichtung in Verbindung. Die elektrische Alarmvorrichtung besteht aus einer Kammer 16 mit Zwischenwand 17, welche so angebracht ist, daß sie beim Hochgehen zwei Kontaktstifte 18, die mit Leitungsdrähten 19 verbunden sind, in leitende Verbindung bringt. Die Drähte 19 führen zu einer Klingel 20. 21 ist ein Wasserrad, das eine mit der Leitung 14 in Verbindung stehende Kammer 16 besitzt. Auf der Welle 22 des Wasserrades sitzt ein Hammer 23, der gegen die Glocke 24 anschlägt.
Wenn in der Kammer 4 und dem Rohr 5 der Druck fällt, so wird die Zwischenwand 10 durch den Überdruck in der unteren Kammerhälfte gehoben und damit das Ventil 12 geöffnet; das Wasser tritt nun in das Rohr 14 ein und setzt die mechanische wie auch — durch Heben der Zwischenwand 17 —■ die elektrische Alarmvorrichtung in Tätigkeit.
Der Wasserdruck im Rohr 5 nimmt zwar beim Durchfließen von Wasser durch das Düsensystem ab, doch bleibt er immer noch genügend groß, um die Alarmvorrichtungen mit Sicherheit zum Ertönen zu bringen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführung, bei welcher die Düsen in einer Zweigleitung H liegen. Der eine Arm der Zweigleitung mündet unterhalb, der andere oberhalb des Ventils D. Die Wirkungsweise ist bei dieser Anordnung dieselbe wie bei der vorigen.
Die Düsen können auch so, wie in Fig. 3 dargestellt, angeordnet sein. Hier steht eine Luftkammer G durch eine Leitung F mit der Hauptleitung A oberhalb des Ventils D in Verbindung; das Düsensystem E liegt in der Leitung F. Bei dieser Anordnung steigt, wenn das ganze System mit Wasser sich füllt, das Wasser durch das Rohr F und füllt die Kammer G teilweise unter Zusammenpressung der in der Kammer enthaltenen Luft. Wenn nun die Spritzköpfe sich öffnen, so drückt die in der Kammer G zusammengepreßte Luft das Wasser aus dieser heraus und durch das Düsensystem, so daß in der Kammer 4 und der Leitung 5 eine Druckverminderung eintritt, welche, wie bereits beschrieben , die Alarmvorrichtungen in Tätigkeit setzt. Die Leitung 15 ist bei der letztbeschriebenen Anordnung zweckmäßig an die Leitung F zwischen dem Düsensystem E und der Kammer G angeschlossen. Bei dieser Anordnung sind Wasserstöße und andere Druckschwankungen im System nicht imstande, die Alarmvorrichtung in Tätigkeit zu setzen, da das Düsensysten hier plötzlich auftretende Druckschwankungen ausgleicht.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zur Auslösung einer Alarmvorrichtung an solchen selbsttätigen Brausevorrichtungen für Feuerlöschzwecke, bei denen in das Wasserzuleitungsrohr ein bei. Beginn der Wasserströmung einen Druckunterschied hervorrufendes Ventil o. dgl. und eine mit der Alarmvorrichtung verbundene Düse oder ein Düsensystem eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse oder das Düsensystem (E) mit der Zuleitung (A) in der Nähe des Ventils (D) in unmittelbarer und offener Verbindung steht, so daß beim Öffnen der Brausen das Wasser zugleich durch die Leitung und durch die Düsen geht und durch die an diesen eintretende
    Druckverminderung die Alarmvorrichtung in Tätigkeit gesetzt wird.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Düsensystem (E) aus zwei einander gegenüber angeordneten, sich verengenden Kanälen (2, 3) und einem an der sich verengenden Stelle gebildeten Raum (4) besteht.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (2, 3) in dem Zuleitungsrohr (A) selbst, zweckmäßig in der Längsachse desselben und das Ventil (D) umgebend und führend, angebracht sind.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (2, 3) in einer oberhalb und unterhalb des Ventils (D) o. dgl. einmündenden Zweigleitung (H) angebracht sind.
  5. 5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (2, 3) in einer Zweigleitung (F) angebracht sind, die zu einem Raum (G) führt, in welchem die Luft durch den Wasserdruck zusammengepreßt wird, während das Wasser aus dem Raum (G) unter dem Druck der Luft durch die Zweigleitung (F) hindurchströmt, sobald durch die Hauptleitung (A) Wasser fließt.
  6. 6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Düsen (2, 3) umgebende Raum (4) durch eine Leitung (5) mit dem oberen Teil (8) einer Kammer (7) verbunden ist, deren unterer, vom oberen durch eine nachgiebige Wand (10) getrennter Teil (9) durch eine Leitung (15) mit dem Wasserraum in Verbindung steht, so daß bei Unterdruck im oberen Kammerteil (8) die Wand (10) sich hebt und durch Vermittlung eines Pfostens (11) ein Ventil (12) öffnet, das sonst die zur Alarmvorrichtung führende Leitung (14) schließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT162146D Active DE162146C (de)

Publications (1)

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DE (1) DE162146C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2790263A (en) * 1955-01-17 1957-04-30 Chaney Myron Frank Fishing floats
DE1028042B (de) * 1955-02-19 1958-04-10 Pleiger Maschf Paul Sicherheitsvorrichtung fuer Foerderbaender gegen Heisslaufen und Brand
US5852894A (en) * 1996-01-04 1998-12-29 Shannon; Harry E. Flip float

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1028042B (de) * 1955-02-19 1958-04-10 Pleiger Maschf Paul Sicherheitsvorrichtung fuer Foerderbaender gegen Heisslaufen und Brand
US5852894A (en) * 1996-01-04 1998-12-29 Shannon; Harry E. Flip float

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