DE1621293U - Mieder, wie huefthalter, korsett o. dgl. - Google Patents
Mieder, wie huefthalter, korsett o. dgl.Info
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- DE1621293U DE1621293U DE1951H0003842 DEH0003842U DE1621293U DE 1621293 U DE1621293 U DE 1621293U DE 1951H0003842 DE1951H0003842 DE 1951H0003842 DE H0003842 U DEH0003842 U DE H0003842U DE 1621293 U DE1621293 U DE 1621293U
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Description
-
nieder, wie Mfthalter, Korsett oder dergleiehen. Bei den bekannten Miedern werdea, um ein Aufrollen in Längs- hSsg oNer Bve 3 aeHalte rfleiduage voffl « hms die in Form Ton Korsettstangen gewöhnlich aus FlaehstaM flachge » ndeltem Poderdraht oder lischbein bestehen. Die Irorsett- stAb. sind v<rh6ltniamäaaig kräftig ausgeführt, deshalb werden die Taschen, die in die Mieder zur Aufnahme der Stäbe eingearbeitet aim mit besonderen Lederkappen oder sonstigem starkem Material sorgtäl- tig vernäht, am ein Durohatocaen der Stäbe durch den Stoff der Nieder zu vermeiden. Wie ersichtlich, mnsa viel kostspielige Arbeite und Werkstoff aufgewandt werden, um eine ausreichende Brauchbarkeit der Mieder za gewährleisten. Ferner tragen die Stäbe auf, das heisst, man kann ihr Dasein durch die Kleider erkennen, und bringen insbesondere bei Ausbildung als yederstäbe, zusätzliches Gewicht mit sich. Bis bekannten Stangen haben, soweit sie aus Metall be- stehen, noch den Mangel der Korrosion. Die Erfindung vermeidet alle diese Nachteile, indem nach ihr zur Versteifung einfache, aus gewalztem, nähbaren Kunststoff bestehende Platten uhd/oder Streifen aur Anwendung kommen, die wohl- feil in der Herstellung sind, eine beliebige Grosse und Formgebung und damit vielseitige Verwendung gestatten, femerein geringes Sowie haben und kaam auftragen. Sie können mit dem Stoff der Mieder vernaht oder lose in Taschen gehalten sein. Grossere Kunststoff- platten, z. B. zur Verstärkung des über den Leib sich erstreckenden Teilen, werden um die Belüftung des Körpers nichtetellenweise zu unterbinden, mit Durchbrachungen versehen, z. B. gelocht. Bei den bekannten Miedern ist femer die Lagerung der an zwei Enden befestigten und nach unten eine Sohla-ute zur Aufnahme der Strumpthalterklemmen dienenden Smmibandendes sehr unzweekmässig. Die Qummibandenden werden vielfach mittela eingewebter Sohlitze mit am Saum des HUfthalters oder Korsetts angebrachten Knüpfen verbanden Die se auttretende, einseitige ZugapamMng in der Mitte des eammibandea, raff ein Aufrollen oder Rrauaeln deeselben in der Breite hervor, Das ist unerwünaoht"da es ein Auftrag « der leitung hervorruft. Bie Erfindung hilft aueh dieaem Mangel ab, indem die beiden Enden eines jeden Strumpfhaltera zu Ösen umgenaht werden und leicht lösbar auf am unteren Saum dea Häftgdrtela ange- brachten flachen Sehnallen aufgeschoben wird. Zur Aufnahme der Ö. e weinen die Schnallen Bügel auf, die die Strumpfbänder ausweehaelba halten dabei aber die Zugspannung des Gummibandes auf der ganzen Breite gleichmässig aufnehmen und so ein Kräuseln oder Zusammenrol desselben verhindern. Weiterhin ist bei bekannten Niedern das sieh über die Mitte erstreckende des Leibea/Nnd eine Veratärkang durch Doppelung bewirkende Anfaatz stück. auf einer ganzenLänge aitdem Mieder vernäht. Daa Auf- aatzatüok beeinträchtigt dadurch die volle Dehnbarkeit auch des unteren, die Oberwehenkel übergreitenden Teilee der Hüfthalter oder Koraette. Die Ertiadung hilft dieaem Ubelatand daduroh ab, daas nur da obere Teil dea Aufaataetüekea mit dem Sürtel verbünde int, wahrend daa untere Teil als Lappen frei herunterhängt. Dadure wird die volle Dehnbarkeit des Schlauch. X Höhe der ObehoSol gewährleistet. Dieaer Iappen trägt an aeinem Snde ebenfalla Schnallen, die zur Aufnahme def Strumpfhaltero dienen. Bie airuapf dann diese Möglichkeit gestattet trotz Tragens das Mieders eine weitgehendeSchrittfreiheit.bänder können wahlweiee am Hüfthalteraehlauoh und d<tm Lappen d<tB AufaatzstüokM oder nur am Schlauch aufgehängt wad be- sondere für Sport treibende Trägerinnen des Miedere von Torteil is - Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dar-
gestellt und a : war zeigen* Fig. 1 einen teilelastisehen Hütthalter, Fig. 2 einen vollelastischen Hüfthalter in schaubildlicher Darstellung und Fig. 3 eine zur Befestigung der Strumpfhalter dienende Sehnalle in Ansieht. Der teilelastisehe Hülfthalter 4 nach Fig. 1 besteht im wesent- lichen aus einem aus Längsbahnen 56 zusammengesetzten Stoff- sohlauch, dessen den Hüften benachbarter Teile 6 User dia elastisch, z. B. in Form eines gummielastischen Gewebes, ausgebildet sind. - Damit der Halter bequem angelegt werden kann, ist er mit einem Haken- und @senband versehen, das an der linken Seite zwischen dem Stoffteil 5 und dem gummielastischen Teil 6 eingeschaltet ist.
- Um die Schrittweite der den Gürtel tragenden Person, nicht zu behindern, ist an dem unteren, die Oberschenkel übergreifenden Teile des Halters 4, vorne in der Mitte noch ein zusätzliches, keilartiges
Schlauches 5 durch Steppnaht verbunden, was die versteifende Wirkung noch erhöht. Bei dem sich über den Leib erstreckenden Teil des Halters, ist eine Kunststoffplatte 8 in Form eines spitzwinkligen Dreiecks zur Verstärkung eingearbeitet, die mit zahlreichen der Umrißform entsprechenden Nähten mit dem Halter 4 versteppt ist.gummielamtisches Gewebestüok 7 angebracht. Damit ein Aufrollen des Haltern bzw. ein Faltenbilden durch Zusammenschieben des Schlauches 4 in der Längsrichtung vermieden wird, ist er mit Versteifungen ausgerüstet. Diese bestehen aus gewalzten, shies Kunststoffstrei- fen oder-platten, die in Taschen, welche durch Aufnahen von Stoff- streifen gebildet werden, eingelegt sind. Nach Einschieben solcher Versteifungen werden diese zweckmassig noch mit dem Stoff des Die Platte 8 schließt mit ihrer kurzen Seite mit der Oberkante = des Ufthalters ab und reicht mit der Spitze bis in den keilf8rmigt gummielastisehen Einsatz 7. Um die Ausdünstung oder Belüftung des Körpers nicht zu beeinträchtigen, ist die Platte 8 mit lochartigen o Durchbrechungen verwehen, die ein Abführen entstehenden Sohweiaaea gestatten. Der Rückenteil des Hafthaltera iat durch mehrere wohma- le Streifen aus Kunststoff versteift. Bei der Ausführung nach Fig. 2 besteht der ganze Hüfthalter aus einem in der Umfangsrichtung nicht unterbrochenen gummielasti- schon Gewebesehlauoh, das auf den Körper gestreift wird. Zur Ver- steigung dienen wieder Kunststoffstreifen oder-platten, die in von aufgekurbelten elastischen Stoffstreifen gebildeten Taschen des Halters an£ eingefügt sind. Der Halter weist vorne ein zur Verstärkung dienenden breites Afaatzstüok 9 auf, das ebenfalls aux einem gummielaatiaohen Gewebe besteht. Dieses Aufsatzstück 9 ist mit zweidritteln seines oberen Teiles mit dem Schlauch 4 verbunden, während das untere Ende 10 frei nach unten hängt. Die durch den oberen Teil des Aufeatzstückes 9 und den Schlauch 4 gebildete Tasche, dient zur Aufnahme einer zweckmäasig durchbrochen Kunstetof platte. Diese ist im Gegensatz zur erstbesohriebenen Ausführung nicht vernäht, um zu vermeiden, dass das Gummi des Hüfthalters zer- stochen wird und um in keiner Veine die Dehnbarkeit des vollelasti- scher Schlauches zu beeinträchtigen. Zur Versteifung des dem Gesäß benachbarten Teiles des Halters, dienen zwei über die obere Hälfte des Halters in dessen Längsrichtung verlaufende Kunststoffstreifen. Diese sind in Taschen eingearbeitet, die von auf der Innenseite n den Halters angebrachter zugleich ein Rutschen verhindernde Plüachbänder gebildet sind. a Teil des Hüfthalters oder Korsette sind je vorn uhd an den Seiten der die Obersehenkel umspannenden Teile Strumpf- halter 11 angebracht. Die Gummibänder 12, 13 dieser Halter 11 bilden aaeh unten Sohlaufen, die verschiebbar die zur Verbinduag mit den St : pren dienende Halterklemen 14 tragen. Zur Befestigung der Sehlau- fenenden 12, 13 am Hüfthalter 4, eind an diesem Sohnallen 15 ange- brachte von denen eine in Fig. 3 in größerem Nasstabe dargestellt ist* Danach weisen die vorzugsweise aus nichtmetallischen Werkstoff- platten gestanzten Schnallen 15 ein geschlossenes Langloch 16 auf. Dieses wird von einem knapp gefasstem, am Saum des Sehlauches 4 befestigten Band 17 durchgriffen. Ein zweites Langloch 18 in den Schnallen 15 ist nach einer Seite hin offen. Auf den so entste- henden Bügel 19 werden die zu flachen Ösen umgenähten Enden der Gummibänder 12, 13 eingehangen. Diese Aufhängung der Strumpfbänder gestattet kein Kräuseln oder Zusammenrollen des Gummibandes in der Breite mehr, da die Zugspannung gleichmäßig von den die Ösen tragenden Bügeln 19 der Schnallen 15 aufgenommen wird. Ferner konner die Strun die Strumpfbänder 11 bequem abgenommen oder befestigt bzw. ausge- wechselt werden, da sich die Ösen der Gummibandenden leicht auf den Bügel 19 aufschieben lassen. Cm ein ungewolltes Abrutschen der Bandenden von den Bügeln 19 zu vermeiden, sind deren Buden zu Nasen 20 ausgebildet. Ans dem gleichen Grunde ist am Mittelstog 21 ein Nocken 22 angebracht, der auf die Ösen der Bandenden drückt, und bei Entlastung eines der Bänder bei irgendeiner sportliehen Bewegung des Körpers 12, 13 ein Anheben oder Abheben der Bandenden von dem Bügel 19 verhindert. Cm beim Sport, z. B. beim Tennisspiel, eine gute Bewegungs- freiheit der Spieler zu gestatten, sind für die beiden, der Mitte benachbarten, vorderen Schlaufenenden 12 sowohl am Schlauchteil 4. als auch an dem mit dem Schlauch nicht verbundenen. losen Ende 10 des Aufsatzsttickea 9 Schnallen 15, 15' vorgesehen, so dass ein Umhängen der Strumpfbandenden 12 möglich ist. Wie schon erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nor beispielsweiae Verwirklichungen der Erfindung, und diese nicht darauf beschrankt, vielmehr sind mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte insbesondere die Neuerungen auch bei anderen Miederartieln benutzt werden.
Claims (1)
-
ein über den mittleren Teil des Leibes sich erstreckendes auf den Halter (4) aufgekurbmteltes gummielastisohes Aufsatzstück (9) das nur am oberen Teil mit dem Hüfthalter verbunden und als Tasche zur Aufnahme der plattenförmigen Versteifung ausgebildet ist, während das untere Teil einen frei herunterhängenden Lappen (10) bildet, der am freien Ende Schnallen (15') zur Anbringung von Strumphalterbändern (11) aufweist.Ansprüche. zu wie wie Hüfthalter. Korsett, Leibbinden oder dergleichen mit daran angeordneten, ein Zusammenschieben in der Längsrichtung and damit Faltenbildmig verhindernden Versteifungen, dadurch ge- kennzeichnet, daae zur Versteifung vorzugsweise mit Durchbrechungen versehene Platten nnd/oder Streiten aus Kunststoffolie zur Anwen- duns kommen, die in Taschen des Mieders eingearbeitet und gegebenen- falls mit dem Stoff desselben versteppt oder vernäht werden. 2.) Nieder nach Anspruch 1, insbesondere in Form eines gummie- lastisahen Sehlauchgewebes, sogn. Hüfthalter, gekennseLchnet durch 3.) Nieder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ~ter Verwendung van die Strumpfbänder auswechselbar haltendem Schnallen (15) solche nicht nur am Lappen (10) sondern auch am unteren Hüfthaltersaum vorgesehen sind, so dass die Strumpfbänder (15) des Schlauches (4) eingehangen werden können.wahlweise in die Schnallen (15') des Lappens (10) oder den Sehnalle, 4.) Nieder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnallen (15,15') flachstegig ausgebildet sind und ein geschlossenes Langloch (16) zur Aufnahme eines am Häfthalter (4) oder Lappen (10) befestigten kurzen Bandes (17) und ein offenes Langloch (18) zum Einhägnen von durch Umnähen an den Gummibändern (12,13) gebildeten Ösen aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951H0003842 DE1621293U (de) | 1951-01-29 | 1951-01-29 | Mieder, wie huefthalter, korsett o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1951H0003842 DE1621293U (de) | 1951-01-29 | 1951-01-29 | Mieder, wie huefthalter, korsett o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1621293U true DE1621293U (de) | 1951-03-22 |
Family
ID=29791091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1951H0003842 Expired DE1621293U (de) | 1951-01-29 | 1951-01-29 | Mieder, wie huefthalter, korsett o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1621293U (de) |
-
1951
- 1951-01-29 DE DE1951H0003842 patent/DE1621293U/de not_active Expired
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