DE1621058C - Stromzuführungswalze - Google Patents
StromzuführungswalzeInfo
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Description
Kühlmittel verzichtet und auf Luftkühlung übergegangen werden kann. Als besonders vorteilhaft hat
sich hier wiederum die in jedem Betrieb ohnehin vorhandene Preßluft gezeigt, deren Strömungsgeschwindigkeit
sich relativ leicht in weiten Grenzen verändern läßt.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt
F i g. 1 einen vereinfachten Längsschnitt durch die Stromzuführungswalze, und
F i g. 2 ein Schema für die Kühlmittelzu- und -abführung.
Auf die Welle 1 sind in Breite des Walzenmantels 2 Scheiben 3, 3 a aufgeschweißt, die wiederum
auf gleiche Weise mit dem Mantel 2 verbunden sind.
In angemessenem Abstand vom Walzenmantel 2 ist ein weiterer Mantel 2 a, und in ebensolchem Abstand
von den Flanschscheiben 3, 3 α sind die Scheiben 3fe und 3 c angebracht. Hierdurch ergeben sich
gegenüber dem von der Welle 1 durchsetzten Innenraum 4 wasser- bzw. gasdichte Kammern. An beiden
Enden ist die Welle mit zentrischen Bohrungen la, 1 b versehen, die zur Zu- oder Abführung des Kühlmittels
dienen. Die im Inneren der Stromzuführungswalze endenden zentrischen Bohrungen gehen dort in
kreuzweise versetzte Radialbohrungen lc, Id über.
Zur zwangsweisen Führung des Kühlmittels innerhalb der Kammern sind diese mit spiralförmigen
Leitblechen 5 versehen.
Das Kühlmittel —entweder Wasser oder auch (Preß-) Luft — wird durch die Bohrung la in die
Welle 1 geleitet. Es gelangt von dort über die Radialbohrungen 1 d in die durch die Scheiben 3 a, 3 c gebildete
Kammer und wird spiralig durch die Leitbleche 5 zur Bohrung 6 transportiert, die die Verbindung
zu der aus Mänteln 2, 2 a gebildeten wellenparallelen Kammer hergestellt. Auch der Transport des
Kühlmittels in dieser Kammer erfolgt durch die in ihr angeordneten Leitbleche 5. Über die Bohrungen 6 a
gelangt das Kühlmittel nunmehr in die durch die Scheiben 3, 3 & gebildete weitere Kammer, von wo es
auch dort über Leitbleche forttransportiert wird zu den Radialbohrungen 1 c, die sodann den Weg zum
Abfluß durch die in der Welle 1 angeordnete Zentralbohrung nach außen freigeben.
Alle nicht der Kühlmittelführung dienenden Einzelheiten sind sowohl in der Beschreibung als auch in
der Zeichnung fortgelassen worden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Allseitig geschlossene Stromzuführungs- diese Ausbildung der Walze einen beträchtlichen
walze, insbesondere zur Verwendung bei der 5 Kühlwasserdurchsatz pro Zeiteinheit,
elektrolytischen Behandlung von Bändern, mit Die ^vorliegende. Erfindung hat sich die Aufgabe Kühlmittelzu- und -abführung durch die mit gestellt, 'derartige Märigel und Nachteile zu beseitikreuzweisen Radialbohrungen versehene Hohl- gen. Sie benutzt dabei jedoch die als zweckmäßig erwelle, die im Walzeninneren über Radialscheiben kannte Zu- und Abführung des Kühlmittels durch mit dem Walzenmantel fest verbunden ist, ge- ίο die hohle Welle und besteht im wesentlichen aus kennzeichnet durch einen innerhalb der einem innerhalb der Stromzuführungswalze durch
elektrolytischen Behandlung von Bändern, mit Die ^vorliegende. Erfindung hat sich die Aufgabe Kühlmittelzu- und -abführung durch die mit gestellt, 'derartige Märigel und Nachteile zu beseitikreuzweisen Radialbohrungen versehene Hohl- gen. Sie benutzt dabei jedoch die als zweckmäßig erwelle, die im Walzeninneren über Radialscheiben kannte Zu- und Abführung des Kühlmittels durch mit dem Walzenmantel fest verbunden ist, ge- ίο die hohle Welle und besteht im wesentlichen aus kennzeichnet durch einen innerhalb der einem innerhalb der Stromzuführungswalze durch
. Stromzuführungswalze durch Leiteinrichtungen Leiteinrichtungen zwangsgeführten Kühlmittelstrom,
(5) zwangsgeführten Kühlmittelstrom, der zufüh- der zuführungsseitig nach Austritt aus den Kreuz-
rungsseitig (1 ä) nach Austritt aus den Kreuzboh- bohrungen zunächst eine an der die Walze seitlich
rungen (1 rf) zunächst eine an der die Walze seit- 15 abschließenden Scheibe angeordneten Leiteinrich-
lich abschließende Scheibe (3 a) angeordneten tungskammer passiert, sodann in eine durch Innen-
Leiteinrichtungskammer (3 a, 3 c) passiert, so- und Außenmantel gebildete weitere Leiteinrichtungs-
dann in eine durch Innen- und Außenmantel kammer gelangt und schließlich einer dritten Leitein-
(2 a, 2) gebildete weitere Leiteinrichtungskammer richtungskammer zugeführt wird, die abführungssei-
gelangt und schließlich einer dritten Leiteinrich- 20 tig an der die Walze dort abschließenden Scheibe in-
tungskammer (3, 3 b) zugeführt wird, die abfüh- stalliert ist, von der er nach Passieren der Kreuzboh-
rungsseitig (1 b) an der die Walze dort abschlie- rungen wieder nach außen austritt,
ßenden Scheibe (3) installiert ist, von der er nach Einem erfindungswesentlichen Merkmal zufolge
Passieren der Kreuzbohrungen (1 c) wieder nach bestehen die Leiteinrichtungen aus spiralförmig ge-
außen austritt. 25 bogenen dünnen Blechen.
2. Stromzuführungswalze nach Anspruch 1, da- Die Verbindung der Leiteinrichtungskammern erdurch
gekennzeichnet, daß die Leiteinrichtungen folgt nach einem anderen Merkmal der Erfindung im
(5) aus spiralförmig-gebogenen dünnen Blechen wesentlichen durch zur Welle achsparallele, jedoch
bestehen. um 180° zueinander versetzte Bohrungen.
3. Stromzuführungswalze nach Anspruch 1 30 Erfolgt der Betrieb der Stromzuführungswalze mitund2,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbin- tels Gleichspannung, so wird nach einem weiteren
dung der Leiteinrichtungskammern (3 a, 3 c; Merkmal der Erfindung ein gasförmiges Kühlmittel
2, 2 α, 3, 3 ft) im wesentlichen zur Welle (1) achs- · verwendet, das etwa aus Luft, vorzugsweise Preßluft,
parallele, jedoch um 180° zueinander versetzte besteht.
Bohrungen (6, 6 α) angeordnet sind. 35 Die Vorteile, die die vorgeschlagene Erfindung mit
sich bringt, sind einleuchtend und überzeugend:
Gegenüber der bekannten Stromzuführungswalze, die aus Gründen der mechanischen Festigkeit ver-
hältnismäßig massiv ausgebildet werden mußte, läßt
40 sich die Stromzuführungswalze nach der Erfindung durch Anwendung des Kammerprinzips bei mindestens
gleicher Festigkeit relativ dünnwandig gestalten, was zu einer nicht unbeträchtlichen Gewichts-
Die Erfindung betrifft eine allseitig geschlossen verringerung führte. Die zwischen den Kammerwän-Stromzuführungswalze,
insbesondere zur Verwen- den befindlichen spiralförmigen Leitbleche versteifen dung bei der elektrolytischen Behandlung von Bän- die Walze in mechanischer Hinsicht noch weiter,
dem od. dgl. Als weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsge-
dem od. dgl. Als weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsge-
Die im allgemeinen aus Kupfer und/oder Stahl mäßen Stromzuführungswalze sei noch genannt, daß
bestehenden Stromzuführungswalzen werden die bei der Rotationsbewegung, besonders in der Anüblicherweise
mit Netzwechselspannung betrieben fahrphase der Anlage, auftretenden Massenkräfte
und bedürfen deshalb zur Vermeidung unzulässig ho- durch entsprechende Dimensionierung der Kamher
Erwärmung einer intensiven Kühlung. mern, und damit der Menge des Kühlwasserdurchsat-Es
ist bereits eine Stromzuführungswalze vorge- zes, relativ genau festgelegt werden können, so daß
schlagen worden, deren Kühlung durch Wasser er- an dieser Stelle kritische Betriebszustände mit Sicherfolgt.
Das Wasser gelangte diesem Vorschlag zufolge 55 heit vermieden werden. Im übrigen tragen hierzu
von außen zunächst in eine in der Stromzuführungs- auch die um 180° zueinander versetzten Bohrungen
walze zentrisch angeordnete und mit einer achsparal- für die Kühlwasserführung von Kammer zu Kammer
lelen Bohrung versehene Welle. Diese Längsbohrung bei.
endete innerhalb der Walze in rechtwinklig zu ihr an- Durch die bei der vorgeschlagenen Erfindung von
geordneten kreuzweisen Radialbohrungen. An der 60 vornherein exakt festlegbare Bemessung von Kam-'
gegenüberliegenden Walzenseite gelangte das Wasser mergröße und Kühlmitteldurchsatz läßt sich zugleich
über ebensolche Kreuzbohrungen wieder in die auch der Kühleffekt relativ genau festlegen, was wie-Hohlbohrung
der Welle und von dieser zurück nach derum zu einer Verminderung des Kühlwasserveraußen.
brauches, und damit zur Steigerung des Wirkungs-
Diese Lösung brachte den Nachteil mit sich, daß 65 grades der Anlage, beiträgt.
die Stromzuführungswalze beim Anfahren der An- Von Vorteil hat es sich zudem auch gezeigt, daß
lage jeweils nur halb mit Kühlwasser angefüllt war; bei Stromzuführungswalzen, die im Gleichspandie
durch die Rotationsbewegung des Wassers verur- nungsbetrieb gefahren werden, ganz auf flüssige
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED0052368 | 1967-02-23 | ||
| DED0052368 | 1967-02-23 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1621058A1 DE1621058A1 (de) | 1971-04-22 |
| DE1621058B2 DE1621058B2 (de) | 1972-12-14 |
| DE1621058C true DE1621058C (de) | 1973-07-19 |
Family
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