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DE1621058C - Stromzuführungswalze - Google Patents

Stromzuführungswalze

Info

Publication number
DE1621058C
DE1621058C DE19671621058 DE1621058A DE1621058C DE 1621058 C DE1621058 C DE 1621058C DE 19671621058 DE19671621058 DE 19671621058 DE 1621058 A DE1621058 A DE 1621058A DE 1621058 C DE1621058 C DE 1621058C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
power supply
roller
chamber
supply roller
bores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671621058
Other languages
English (en)
Other versions
DE1621058A1 (de
DE1621058B2 (de
Inventor
Hans 4100 Duisburg Buch holz C23c 13 08 Kroll
Original Assignee
Demag Elektrometallurgie Gmbh, 4100 Duisburg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Elektrometallurgie Gmbh, 4100 Duisburg filed Critical Demag Elektrometallurgie Gmbh, 4100 Duisburg
Publication of DE1621058A1 publication Critical patent/DE1621058A1/de
Publication of DE1621058B2 publication Critical patent/DE1621058B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1621058C publication Critical patent/DE1621058C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Kühlmittel verzichtet und auf Luftkühlung übergegangen werden kann. Als besonders vorteilhaft hat sich hier wiederum die in jedem Betrieb ohnehin vorhandene Preßluft gezeigt, deren Strömungsgeschwindigkeit sich relativ leicht in weiten Grenzen verändern läßt.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt
F i g. 1 einen vereinfachten Längsschnitt durch die Stromzuführungswalze, und
F i g. 2 ein Schema für die Kühlmittelzu- und -abführung.
Auf die Welle 1 sind in Breite des Walzenmantels 2 Scheiben 3, 3 a aufgeschweißt, die wiederum auf gleiche Weise mit dem Mantel 2 verbunden sind.
In angemessenem Abstand vom Walzenmantel 2 ist ein weiterer Mantel 2 a, und in ebensolchem Abstand von den Flanschscheiben 3, 3 α sind die Scheiben 3fe und 3 c angebracht. Hierdurch ergeben sich gegenüber dem von der Welle 1 durchsetzten Innenraum 4 wasser- bzw. gasdichte Kammern. An beiden Enden ist die Welle mit zentrischen Bohrungen la, 1 b versehen, die zur Zu- oder Abführung des Kühlmittels dienen. Die im Inneren der Stromzuführungswalze endenden zentrischen Bohrungen gehen dort in kreuzweise versetzte Radialbohrungen lc, Id über.
Zur zwangsweisen Führung des Kühlmittels innerhalb der Kammern sind diese mit spiralförmigen Leitblechen 5 versehen.
Das Kühlmittel —entweder Wasser oder auch (Preß-) Luft — wird durch die Bohrung la in die Welle 1 geleitet. Es gelangt von dort über die Radialbohrungen 1 d in die durch die Scheiben 3 a, 3 c gebildete Kammer und wird spiralig durch die Leitbleche 5 zur Bohrung 6 transportiert, die die Verbindung zu der aus Mänteln 2, 2 a gebildeten wellenparallelen Kammer hergestellt. Auch der Transport des Kühlmittels in dieser Kammer erfolgt durch die in ihr angeordneten Leitbleche 5. Über die Bohrungen 6 a gelangt das Kühlmittel nunmehr in die durch die Scheiben 3, 3 & gebildete weitere Kammer, von wo es auch dort über Leitbleche forttransportiert wird zu den Radialbohrungen 1 c, die sodann den Weg zum Abfluß durch die in der Welle 1 angeordnete Zentralbohrung nach außen freigeben.
Alle nicht der Kühlmittelführung dienenden Einzelheiten sind sowohl in der Beschreibung als auch in der Zeichnung fortgelassen worden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

ι £ ■ sachten Massenkräfte verursachten dadurch überaus Patentansprüche: störende und in den Walzenlagern Verschleiß her vorrufende Schwingungen. Darüber hinaus erforderte
1. Allseitig geschlossene Stromzuführungs- diese Ausbildung der Walze einen beträchtlichen walze, insbesondere zur Verwendung bei der 5 Kühlwasserdurchsatz pro Zeiteinheit,
elektrolytischen Behandlung von Bändern, mit Die ^vorliegende. Erfindung hat sich die Aufgabe Kühlmittelzu- und -abführung durch die mit gestellt, 'derartige Märigel und Nachteile zu beseitikreuzweisen Radialbohrungen versehene Hohl- gen. Sie benutzt dabei jedoch die als zweckmäßig erwelle, die im Walzeninneren über Radialscheiben kannte Zu- und Abführung des Kühlmittels durch mit dem Walzenmantel fest verbunden ist, ge- ίο die hohle Welle und besteht im wesentlichen aus kennzeichnet durch einen innerhalb der einem innerhalb der Stromzuführungswalze durch
. Stromzuführungswalze durch Leiteinrichtungen Leiteinrichtungen zwangsgeführten Kühlmittelstrom,
(5) zwangsgeführten Kühlmittelstrom, der zufüh- der zuführungsseitig nach Austritt aus den Kreuz-
rungsseitig (1 ä) nach Austritt aus den Kreuzboh- bohrungen zunächst eine an der die Walze seitlich
rungen (1 rf) zunächst eine an der die Walze seit- 15 abschließenden Scheibe angeordneten Leiteinrich-
lich abschließende Scheibe (3 a) angeordneten tungskammer passiert, sodann in eine durch Innen-
Leiteinrichtungskammer (3 a, 3 c) passiert, so- und Außenmantel gebildete weitere Leiteinrichtungs-
dann in eine durch Innen- und Außenmantel kammer gelangt und schließlich einer dritten Leitein-
(2 a, 2) gebildete weitere Leiteinrichtungskammer richtungskammer zugeführt wird, die abführungssei-
gelangt und schließlich einer dritten Leiteinrich- 20 tig an der die Walze dort abschließenden Scheibe in-
tungskammer (3, 3 b) zugeführt wird, die abfüh- stalliert ist, von der er nach Passieren der Kreuzboh-
rungsseitig (1 b) an der die Walze dort abschlie- rungen wieder nach außen austritt,
ßenden Scheibe (3) installiert ist, von der er nach Einem erfindungswesentlichen Merkmal zufolge
Passieren der Kreuzbohrungen (1 c) wieder nach bestehen die Leiteinrichtungen aus spiralförmig ge-
außen austritt. 25 bogenen dünnen Blechen.
2. Stromzuführungswalze nach Anspruch 1, da- Die Verbindung der Leiteinrichtungskammern erdurch gekennzeichnet, daß die Leiteinrichtungen folgt nach einem anderen Merkmal der Erfindung im (5) aus spiralförmig-gebogenen dünnen Blechen wesentlichen durch zur Welle achsparallele, jedoch bestehen. um 180° zueinander versetzte Bohrungen.
3. Stromzuführungswalze nach Anspruch 1 30 Erfolgt der Betrieb der Stromzuführungswalze mitund2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbin- tels Gleichspannung, so wird nach einem weiteren dung der Leiteinrichtungskammern (3 a, 3 c; Merkmal der Erfindung ein gasförmiges Kühlmittel 2, 2 α, 3, 3 ft) im wesentlichen zur Welle (1) achs- · verwendet, das etwa aus Luft, vorzugsweise Preßluft, parallele, jedoch um 180° zueinander versetzte besteht.
Bohrungen (6, 6 α) angeordnet sind. 35 Die Vorteile, die die vorgeschlagene Erfindung mit
sich bringt, sind einleuchtend und überzeugend:
Gegenüber der bekannten Stromzuführungswalze, die aus Gründen der mechanischen Festigkeit ver-
hältnismäßig massiv ausgebildet werden mußte, läßt
40 sich die Stromzuführungswalze nach der Erfindung durch Anwendung des Kammerprinzips bei mindestens gleicher Festigkeit relativ dünnwandig gestalten, was zu einer nicht unbeträchtlichen Gewichts-
Die Erfindung betrifft eine allseitig geschlossen verringerung führte. Die zwischen den Kammerwän-Stromzuführungswalze, insbesondere zur Verwen- den befindlichen spiralförmigen Leitbleche versteifen dung bei der elektrolytischen Behandlung von Bän- die Walze in mechanischer Hinsicht noch weiter,
dem od. dgl. Als weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsge-
Die im allgemeinen aus Kupfer und/oder Stahl mäßen Stromzuführungswalze sei noch genannt, daß bestehenden Stromzuführungswalzen werden die bei der Rotationsbewegung, besonders in der Anüblicherweise mit Netzwechselspannung betrieben fahrphase der Anlage, auftretenden Massenkräfte und bedürfen deshalb zur Vermeidung unzulässig ho- durch entsprechende Dimensionierung der Kamher Erwärmung einer intensiven Kühlung. mern, und damit der Menge des Kühlwasserdurchsat-Es ist bereits eine Stromzuführungswalze vorge- zes, relativ genau festgelegt werden können, so daß schlagen worden, deren Kühlung durch Wasser er- an dieser Stelle kritische Betriebszustände mit Sicherfolgt. Das Wasser gelangte diesem Vorschlag zufolge 55 heit vermieden werden. Im übrigen tragen hierzu von außen zunächst in eine in der Stromzuführungs- auch die um 180° zueinander versetzten Bohrungen walze zentrisch angeordnete und mit einer achsparal- für die Kühlwasserführung von Kammer zu Kammer lelen Bohrung versehene Welle. Diese Längsbohrung bei.
endete innerhalb der Walze in rechtwinklig zu ihr an- Durch die bei der vorgeschlagenen Erfindung von
geordneten kreuzweisen Radialbohrungen. An der 60 vornherein exakt festlegbare Bemessung von Kam-' gegenüberliegenden Walzenseite gelangte das Wasser mergröße und Kühlmitteldurchsatz läßt sich zugleich über ebensolche Kreuzbohrungen wieder in die auch der Kühleffekt relativ genau festlegen, was wie-Hohlbohrung der Welle und von dieser zurück nach derum zu einer Verminderung des Kühlwasserveraußen. brauches, und damit zur Steigerung des Wirkungs-
Diese Lösung brachte den Nachteil mit sich, daß 65 grades der Anlage, beiträgt.
die Stromzuführungswalze beim Anfahren der An- Von Vorteil hat es sich zudem auch gezeigt, daß
lage jeweils nur halb mit Kühlwasser angefüllt war; bei Stromzuführungswalzen, die im Gleichspandie durch die Rotationsbewegung des Wassers verur- nungsbetrieb gefahren werden, ganz auf flüssige
DE19671621058 1967-02-23 1967-02-23 Stromzuführungswalze Expired DE1621058C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED0052368 1967-02-23
DED0052368 1967-02-23

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1621058A1 DE1621058A1 (de) 1971-04-22
DE1621058B2 DE1621058B2 (de) 1972-12-14
DE1621058C true DE1621058C (de) 1973-07-19

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