DE162073C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE162073C DE162073C DENDAT162073D DE162073DA DE162073C DE 162073 C DE162073 C DE 162073C DE NDAT162073 D DENDAT162073 D DE NDAT162073D DE 162073D A DE162073D A DE 162073DA DE 162073 C DE162073 C DE 162073C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- air
- cataract
- fire door
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 claims description 12
- 208000002177 Cataract Diseases 0.000 claims description 10
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 2
- 208000001848 dysentery Diseases 0.000 description 4
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 3
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 2
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000010408 sweeping Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23N—REGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
- F23N3/00—Regulating air supply or draught
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Vorrichtungen zum zeitweiligen Einsteuern von Verbrennungsluft in
den Feuerraum bestehen im wesentlichen darin, daß beim Öffnen der als Klapptür eingerichteten Feuertür ein in der Klapptür
,vorgesehener Luftschieber geöffnet und gleichzeitig ein mit letzterem durch geeignete
Mittel in Verbindung stehender Katarakt gespannt wird. Bekanntlich wird hierdurch,
ίο sobald die Klapptür nach vollzogener Beschickung
der Feuerung in die Schlußstellung gebracht ist, der noch offen bleibende Luftschieber
ganz allmählich durch den auf ihn einwirkenden Kataraktkolben geschlossen, das heißt in dem Maße, als der Schluß des
Schiebers durch den Katarakt verzögert wird, wird Verbrennungsluft in den Feuerraum
eingesteuert. Bei den soeben gekennzeichneten Vorrichtungen macht sich abgesehen
davon, daß die Klapptür sich, bei Schiffskesseln nicht im geöffneten Zustande hält,
sondern hin- und hergeworfen wird, der Nachteil geltend, daß, da die Heizer nicht daran
zu gewöhnen sind, die Tür bis zu dem Anschlag aufzumachen, vielmehr dieselbe nur
halb öffnen, der Kataraktkolben also entsprechend weniger gehoben wird, was ein
unvollständiges Spannen des Kataraktes und demnach auch eine unvollständige Luftzuführung
zur Folge hat.
Die oben genannten Nachteile der bisherigen Vorrichtungen sind bei dem Gegenstand der
Erfindung dadurch vermieden worden, daß die Feuertür als eine sowohl in der Schlußais
auch in der Offenstellung in einer Art Ruhrast befindliche Kipptür ausgebildet ist,
welche beim unvollständigen Öffnen selbsttätig entweder in die Schlußstellung zurückkehrt
oder in die äußerste Offenstellung geführt wird. Zwar sind Kipptüren, welche
sich in der Offen- und Schlußstellung in einer Art Ruhrast befinden, für Feuerungen
und' ähnliche Vorrichtungen seit langem bekannt. Im vorliegenden Falle wird jedoch
durch die Anwendung jener bekannten Kipptüren bei den soeben gekennzeichneten Vorrichtungen
zum Einsteuern von Verbrennungsluft in den Feuerraum die neue technische Wirkung erreicht, daß eine Beschickung des
Rostes mit Brennstoff nicht vorgenommen werden kann, ohne zugleich diejenigen Bedingungen
zu schaffen, welche das Einsteuern einer ausreichenden Menge Verbrennungsluft in den Feuerraum verbürgen.
Die vorliegende Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht,
und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 eine Stirn- bezw. eine Draufsicht derselben und
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 4 die Luftklappe in halb offenen Zustände und Fig. 5 einen Schnitt durch die
Luftklappe.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, ist die Kipptür 1 mittels ihrer hohlzylindrischen
Teile 2, 3 und 4, 5 in der Begrenzungswand 6 des Feuerraumes (Fig. 3) kippbar und die
Welle 7, auf welcher die Klappe 8 mit ihren Ösen 9 befestigt ist, in den hohlzylindrischen
Teilen 2,3 drehbar gelagert. Die Welle 7 steht an der einen Seite durch Kurbel 10
und Kolbenstange 11 mit dem Kolben eines Kataraktes 12 in Verbindung. Um die
Ruhrast der Kipptür sowohl in ihrer Offenals auch in ihrer Schlußstellung zu erreichen,
ist die bei 13 gelagerte Welle 14 mit einem ausgeglichenen Gewichtshebel 22 versehen
und durch den gleichfalls auf Welle 14 befestigten Hebelarm 15 mit der Lenkstange 16
in Verbindung gesetzt, welch letztere die auf der Öse 3 der Kipptür festgekeilte Kurbel 17
beeinflußt. Wie Fig. 3 erkennen läßt, ist der Gewichtshebel 22 auf der Welle 14 so befestigt,
daß sein Schwerpunkt beim Öffnen und Schließen der Feuertür über seinen Drehpunkt hinaus verlegt wird. -Die Kipptür
ist mit Öffnungen bezw. Schlitzen 18 zum Einsteuern der Verbrennungsluft in den
Feuerraum versehen. Dieselben werden, sobald das Einsteuern der Verbrennungsluft beendet
ist, von der in den Feuerraum hineinragenden Luftklappe 8 (Fig. 3) überdeckt.
Damit die Luftklappe 8 imstande ist,- mögliehst viel Wärme in sich aufzuspeichern,
empfiehlt es sich, dieselbe mit einem Stoff von bedeutender Wärmeleitung auszufüttern
und ihr die durch Fig. 5 veranschaulichte Gestalt zu erteilen; durch die Rippen 19
werden Kanäle 20 gebildet, in welchen die hindurchstreichende Verbrennungsluft von
drei Seiten der Erwärmung ausgesetzt wird.
Die Wirkungsweise der vorliegenden Vorrichtung ist folgende:
Sobald zwecks Beschickung des Rostes die Kipptür geöffnet wird, wird der Gewichtshebel 22 nach vorn bewegt und die hierbei
sich ergebende Drehbewegung der Welle 14 durch den Hebel 15 auf die Lenkstange 16
übertragen, die sich senkt und eine Drehung des Hebels 17 und der mit demselben verbundenen
Kipptür ι in Richtung des Pfeiles 21 (Fig. 3) veranlaßt. Wird der Gewichtshebel 22
nicht so weit nach vorn bewegt, daß der Schwerpunkt des Hebels über seinen Drehpunkt
hinaus verlegt wird, so fällt der Hebel in seine ursprüngliche Lage zurück, so daß
die Feuertür geschlossen und der Kesselwärter verhindert wird, den Rost zu beschicken.
Nur für den Fall, daß beim Vorbewegen des Hebels 22 sein Schwerpunkt über den Drehpunkt
hinaus verlegt wird, legt der Hebel 22 den Weg bis zu seiner anderen Ruhrast zurück.
Wenn die Kipptür in ihre äußerste Offenstellung gelangt, wird die auf ihren Öffnungen 18 befindliche Luftklappe 8 mitgenommen,
so daß sowohl letztere als auch die mit ihr fest verbundene Welle 7' eine
entsprechende Drehung ausführen. Die Welle 7 überträgt ihre Drehbewegung durch Kurbel 10 und Kolbenstange 11 auf den
Kolben des Kataraktes 12, welcher gehoben oder gespannt wird. Sobald der Rost mit
frischem Brennstoff beschickt ist, wird der Gewichtshebel 22 zurückbewegt, wodurch die
Kipptür ι in ihre ursprüngliche Schlußstellung zurückgeführt wird. Die Luftklappe8
bleibt zunächst in ihrer oberen Lage und senkt sich ganz allmählich herab, in dem
Maße, als der zurückgehende Kataraktkolben es gestattet. Es bleiben daher die Öffnungen
18 der Kipptür 1 geöffnet.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Vorrichtung zum zeitweiligen Einsteuern von Verbrennungsluft in den Feuerraum durch Öffnung der unter Kataraktwirkung stehenden Lufteinlaßklappe beim Öffnen der Feuertür, dadurch gekennzeichnet, daß die als Kipptür ausgebildete Feuertür (1) unter der Wirkung eines Gewichtshebels (22) steht, welcher die Feuertür beim unvollständigen Öffnen entweder in die Schlußstellung oder in die äußerste Offenstellung bewegt, zu dem Zweck, ein vollständiges Spannen des Kataraktes und somit das Einsteuern einer ausreichenden Luftmenge in den Feuerraum zu gewährleisten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE162073C true DE162073C (de) |
Family
ID=427895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT162073D Active DE162073C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE162073C (de) |
-
0
- DE DENDAT162073D patent/DE162073C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE162073C (de) | ||
| DE162882C (de) | ||
| AT16602B (de) | Zugregler, der beim Öffen der Feuertür den Rauchschieber schließt, beim Schließen der Feuertür den Rauchschieber öffnet und Lufteinlaßvorrichtungen dem Brennvorgang entsprechend einstellt. | |
| DE165328C (de) | ||
| DE50053C (de) | Zugregulator für Feuerungen | |
| DE125591C (de) | ||
| DE407130C (de) | Gasbeheizter Backofen zum Backen von Lebensmitteln | |
| DE2814614B2 (de) | Heizungskessel fur die Verbrennung von gasreichen festen Brennstoffen | |
| DE138350C (de) | ||
| DE108438C (de) | ||
| DE56093C (de) | Senkrechter Keilverschlufs für Schnellfeuer-Geschütze | |
| DE2023C (de) | Atmosphärische Gaskraftmaschine | |
| AT49546B (de) | Zugregler. | |
| DE73856C (de) | Zugregler | |
| AT25525B (de) | Vorrichtung zum zwangläufigen und gleichzeitigen Einsteuern von Dampf und Oberluft durch die Feuertür. | |
| DE197357C (de) | ||
| DE94386C (de) | ||
| DE145081C (de) | ||
| DE3344669C2 (de) | Füllschachtverbrennungsofen für feste Brennstoffe | |
| DE115822C (de) | ||
| AT20206B (de) | Intermittierend arbeitende Wassergasanlage mit selbsttätiger Umschaltvorrichtung. | |
| DE75623C (de) | Zugregulator für Feuerungen | |
| DE185083C (de) | ||
| DE232947C (de) | ||
| DE313166C (de) |