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DE162073C - - Google Patents

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Publication number
DE162073C
DE162073C DENDAT162073D DE162073DA DE162073C DE 162073 C DE162073 C DE 162073C DE NDAT162073 D DENDAT162073 D DE NDAT162073D DE 162073D A DE162073D A DE 162073DA DE 162073 C DE162073 C DE 162073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
air
cataract
fire door
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT162073D
Other languages
English (en)
Publication of DE162073C publication Critical patent/DE162073C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisherigen Vorrichtungen zum zeitweiligen Einsteuern von Verbrennungsluft in den Feuerraum bestehen im wesentlichen darin, daß beim Öffnen der als Klapptür eingerichteten Feuertür ein in der Klapptür ,vorgesehener Luftschieber geöffnet und gleichzeitig ein mit letzterem durch geeignete Mittel in Verbindung stehender Katarakt gespannt wird. Bekanntlich wird hierdurch,
ίο sobald die Klapptür nach vollzogener Beschickung der Feuerung in die Schlußstellung gebracht ist, der noch offen bleibende Luftschieber ganz allmählich durch den auf ihn einwirkenden Kataraktkolben geschlossen, das heißt in dem Maße, als der Schluß des Schiebers durch den Katarakt verzögert wird, wird Verbrennungsluft in den Feuerraum eingesteuert. Bei den soeben gekennzeichneten Vorrichtungen macht sich abgesehen davon, daß die Klapptür sich, bei Schiffskesseln nicht im geöffneten Zustande hält, sondern hin- und hergeworfen wird, der Nachteil geltend, daß, da die Heizer nicht daran zu gewöhnen sind, die Tür bis zu dem Anschlag aufzumachen, vielmehr dieselbe nur halb öffnen, der Kataraktkolben also entsprechend weniger gehoben wird, was ein unvollständiges Spannen des Kataraktes und demnach auch eine unvollständige Luftzuführung zur Folge hat.
Die oben genannten Nachteile der bisherigen Vorrichtungen sind bei dem Gegenstand der Erfindung dadurch vermieden worden, daß die Feuertür als eine sowohl in der Schlußais auch in der Offenstellung in einer Art Ruhrast befindliche Kipptür ausgebildet ist, welche beim unvollständigen Öffnen selbsttätig entweder in die Schlußstellung zurückkehrt oder in die äußerste Offenstellung geführt wird. Zwar sind Kipptüren, welche sich in der Offen- und Schlußstellung in einer Art Ruhrast befinden, für Feuerungen und' ähnliche Vorrichtungen seit langem bekannt. Im vorliegenden Falle wird jedoch durch die Anwendung jener bekannten Kipptüren bei den soeben gekennzeichneten Vorrichtungen zum Einsteuern von Verbrennungsluft in den Feuerraum die neue technische Wirkung erreicht, daß eine Beschickung des Rostes mit Brennstoff nicht vorgenommen werden kann, ohne zugleich diejenigen Bedingungen zu schaffen, welche das Einsteuern einer ausreichenden Menge Verbrennungsluft in den Feuerraum verbürgen.
Die vorliegende Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigen die Fig. 1 und 2 eine Stirn- bezw. eine Draufsicht derselben und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1, Fig. 4 die Luftklappe in halb offenen Zustände und Fig. 5 einen Schnitt durch die Luftklappe.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, ist die Kipptür 1 mittels ihrer hohlzylindrischen Teile 2, 3 und 4, 5 in der Begrenzungswand 6 des Feuerraumes (Fig. 3) kippbar und die Welle 7, auf welcher die Klappe 8 mit ihren Ösen 9 befestigt ist, in den hohlzylindrischen
Teilen 2,3 drehbar gelagert. Die Welle 7 steht an der einen Seite durch Kurbel 10 und Kolbenstange 11 mit dem Kolben eines Kataraktes 12 in Verbindung. Um die Ruhrast der Kipptür sowohl in ihrer Offenals auch in ihrer Schlußstellung zu erreichen, ist die bei 13 gelagerte Welle 14 mit einem ausgeglichenen Gewichtshebel 22 versehen und durch den gleichfalls auf Welle 14 befestigten Hebelarm 15 mit der Lenkstange 16 in Verbindung gesetzt, welch letztere die auf der Öse 3 der Kipptür festgekeilte Kurbel 17 beeinflußt. Wie Fig. 3 erkennen läßt, ist der Gewichtshebel 22 auf der Welle 14 so befestigt, daß sein Schwerpunkt beim Öffnen und Schließen der Feuertür über seinen Drehpunkt hinaus verlegt wird. -Die Kipptür ist mit Öffnungen bezw. Schlitzen 18 zum Einsteuern der Verbrennungsluft in den Feuerraum versehen. Dieselben werden, sobald das Einsteuern der Verbrennungsluft beendet ist, von der in den Feuerraum hineinragenden Luftklappe 8 (Fig. 3) überdeckt. Damit die Luftklappe 8 imstande ist,- mögliehst viel Wärme in sich aufzuspeichern, empfiehlt es sich, dieselbe mit einem Stoff von bedeutender Wärmeleitung auszufüttern und ihr die durch Fig. 5 veranschaulichte Gestalt zu erteilen; durch die Rippen 19 werden Kanäle 20 gebildet, in welchen die hindurchstreichende Verbrennungsluft von drei Seiten der Erwärmung ausgesetzt wird.
Die Wirkungsweise der vorliegenden Vorrichtung ist folgende:
Sobald zwecks Beschickung des Rostes die Kipptür geöffnet wird, wird der Gewichtshebel 22 nach vorn bewegt und die hierbei sich ergebende Drehbewegung der Welle 14 durch den Hebel 15 auf die Lenkstange 16 übertragen, die sich senkt und eine Drehung des Hebels 17 und der mit demselben verbundenen Kipptür ι in Richtung des Pfeiles 21 (Fig. 3) veranlaßt. Wird der Gewichtshebel 22 nicht so weit nach vorn bewegt, daß der Schwerpunkt des Hebels über seinen Drehpunkt hinaus verlegt wird, so fällt der Hebel in seine ursprüngliche Lage zurück, so daß die Feuertür geschlossen und der Kesselwärter verhindert wird, den Rost zu beschicken. Nur für den Fall, daß beim Vorbewegen des Hebels 22 sein Schwerpunkt über den Drehpunkt hinaus verlegt wird, legt der Hebel 22 den Weg bis zu seiner anderen Ruhrast zurück. Wenn die Kipptür in ihre äußerste Offenstellung gelangt, wird die auf ihren Öffnungen 18 befindliche Luftklappe 8 mitgenommen, so daß sowohl letztere als auch die mit ihr fest verbundene Welle 7' eine entsprechende Drehung ausführen. Die Welle 7 überträgt ihre Drehbewegung durch Kurbel 10 und Kolbenstange 11 auf den Kolben des Kataraktes 12, welcher gehoben oder gespannt wird. Sobald der Rost mit frischem Brennstoff beschickt ist, wird der Gewichtshebel 22 zurückbewegt, wodurch die Kipptür ι in ihre ursprüngliche Schlußstellung zurückgeführt wird. Die Luftklappe8 bleibt zunächst in ihrer oberen Lage und senkt sich ganz allmählich herab, in dem Maße, als der zurückgehende Kataraktkolben es gestattet. Es bleiben daher die Öffnungen 18 der Kipptür 1 geöffnet.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Vorrichtung zum zeitweiligen Einsteuern von Verbrennungsluft in den Feuerraum durch Öffnung der unter Kataraktwirkung stehenden Lufteinlaßklappe beim Öffnen der Feuertür, dadurch gekennzeichnet, daß die als Kipptür ausgebildete Feuertür (1) unter der Wirkung eines Gewichtshebels (22) steht, welcher die Feuertür beim unvollständigen Öffnen entweder in die Schlußstellung oder in die äußerste Offenstellung bewegt, zu dem Zweck, ein vollständiges Spannen des Kataraktes und somit das Einsteuern einer ausreichenden Luftmenge in den Feuerraum zu gewährleisten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT162073D Active DE162073C (de)

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