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DE1620796U - Gesperre. - Google Patents

Gesperre.

Info

Publication number
DE1620796U
DE1620796U DE1948D0003608 DED0003608U DE1620796U DE 1620796 U DE1620796 U DE 1620796U DE 1948D0003608 DE1948D0003608 DE 1948D0003608 DE D0003608 U DED0003608 U DE D0003608U DE 1620796 U DE1620796 U DE 1620796U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ratchet wheel
wheel
ratchet
notches
locking mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1948D0003608
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahlbau Rheinhausen
Original Assignee
Krupp Stahlbau Rheinhausen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Stahlbau Rheinhausen filed Critical Krupp Stahlbau Rheinhausen
Priority to DE1948D0003608 priority Critical patent/DE1620796U/de
Publication of DE1620796U publication Critical patent/DE1620796U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Frte, d. Krupp Stahlbau tn Sheinhausen (Ntederrhein)
    Gesperre
    Die Erfindung bezieht sich auf Gesperre, die in
    beiden Drehrichtungen wirken, also z. B. das Heben und Sen-
    ken einer Last ermöglichen, und besteht darin, daß neben
    dem Sperrad ein mit einer Verzahnung versehenes Schaltrad
    angeordnet ist, das derart gegenüber dem Sperrad verstell-
    bar ist, daß es bei einer der Drehrichtungen mit seiner
    Verzahnung die Rasten des Sperrades überdeckt und unwirksam
    macht. Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken erfolgt die
    Verstellung des Schaltrades selb8ttätig. Nn sind Gesperre,
    die beim Wechsel der Drehrichtung selbsttätig umgeschaltet
    werden, an steh bekannt, sie bestehen jedoch aus vielen
    Einzelteilen und sind verhältnismäßig schwierig herzustellen.
    Diesen Gesperren gegenüber hat die Erfindung den Vorteil
    wesentlich grußerer Einfachheit.
    In der Zeichnung sind zwei ßusführungsbeispiele
    der Krfindung erläutert, und zwar zeigen
    ibb. 1 einen Schnitt durch das Gesperre,
    Jbb. 2 eine Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels
    während des Hebens einer Last,
    Abb. 3 desglechen jedoch während des senken,
    Jbb. 4 eine Ansicht des zweiten Ausführungsbeispiels
    während des Hebens einer Last und
    Abb. 5 desgleichen, jedoch während des Senken.
    Auf der angetrt ebenen Welle 1 des Gesperres, die über
    ein Zahnradgetriebe mit der Seiltrommel eines Hebezeugs ver-
    bundes zu denken ist, ist ein Sperrad 2 fest azifgeketlt und
    mittels einer Nabe 3 ein Schaltrad 4 drehbar aber unverschieb-
    bar gelagert. An der Nabe 3 ist ein Vierkant 5 vorgesehen,
    auf den eine Handkurbel aufgesteckt werden kann, durch die
    das Hebezeug angetrieben wird. An dem Sperrad 2 ist ein
    Zapfen 6 befestigt, der mit Spiel durch eine Bohrung 7 des
    Schaltrades 4 ragt.
    Das Sperrad 2 ist beim ersten Ausführungsbetsptel mit
    einer Sperrverzahnung versehen, dte kretsförmige Rasten 10
    mit anschließenden schrägen Planken 11 und von beiden gebilde-
    te Zähne 12 aufweist. Mit dieser Yerzahnung arbettet ein zy-
    lindrischer Zapfen 13 (bzw. eine Bolle) einer Sperrkltnke
    14 zusammen. Die Sperrklinke ist um eine nicht gezeichnete,
    in Abb. 2 in der Yerldngerung des linken Endes der Klinke
    zu denkende Achse drehbar und wird durch eine Feder 15 mit
    ihrem Zapfen 13 gegen die Verzahnung 10, 11, 12 gezogen.
    In den Abbildungen 3 bis 5 ist der Einfachheit halber von
    der Sperrklinke nur der Zapfen 13 gezeichnet.
    Das Schal trad 4 weist ebenfalls eine Verzahnung auf,
    die in wegeztlichen aus Zähnen 16 besteht, die aus schrägen
    Flanken 17 und 18 gebildet sind. Wie aus Abb. 2 ersicht-
    lich ist, Serdeckt in der Ausgangslage, in der der Zapfen 6
    an der linken Fand der Bohrung 7 anliegt, die Verzahnung
    des Schaltrades 4 mit ihren Flanken 18 die Flanken 11 der
    Verzahnung des Sperrades 2, und die Zähne 16 liegen vor den
    Zähnen 12, ohne über diese hinauszuragen. Die Verzahnung des
    Schaltrades 4 ist bei dieser Lage also unwirksam.
    Beim ebe der Last (& .. 2 , oobei der Vierkant 5 in
    Richtung des Pfetles d gedreht wird, nimmt das Schaltrad 4
    über den an der linken iand der Bohrung 7 anliegenden gap-
    fen 6 das Sperrad 2 und dadurch die'elle 1 mit. Der Zapfen
    13 wird dabei durch die Flanken 11 über die Zähne 12 hin-
    weggeführt undfdllt jedesmal danach unter » trkung der Fe-
    der 15 in die folgende Rast 10 ein. In dieser Lage sperrt
    er das Sperrad 2 beim Wegfallen des Antriebs.
    Beim Senken wird in tchtung des Pfeiles B (Äbb. 3)
    gedreht. Dabei wird zunächst das Sperrad 2 noch durch den
    Zapfenl3 festgehalten. Das Schaltrad 4 wird daher relativ
    zu dem Sperrad 2 in die Lage nach Abb. 3 gedreht, bis es
    mittels seiner Flanke 17 den Zapfen 13 aus der Rast 10
    herausgehoben und damit die Sperrung beseitigt hat. Die
    Last kann nunmehr absinken, wobei durch das Auftreffen des
    Zapfens 6 auf die rechte Set te der Bohrung 7 dafür gesorgt
    ist, daß die Welle 1 auf alle Fälle beim Senkantrieb mitre-
    nommen wird. Fällt der Antrieb fort, dann dreht der Zapfen
    13 über die Flanke 17 das Schaltrad 4 wieder in die Relia-
    tillage nach Abb. 2 zurück und fällt in die nächste Rast 10
    ein. Damit ist die Last festgehalten.
    Zur-Erleichterung des Zurückdrehen des Schaltrades
    kante eine entsprechend wirkende Feder zwischen den Rädern
    2 und 4 vorgesehen sein, gegebenenfalls könnte man auch bei
    Handkurbelantrieb die Kurbel auswuchten, so daß sie kein
    das Zurückdrehen des Schaltrades hindernde Drehmoment aus-
    üben kann.
    Das zweite Aus/rungsbetspiel Abb. 4 und 5) unter-
    scheidet steh von ersten inz wesentlichen dadurch, daß es in
    beiden Drehrtchtungen sowohl zum Heben als auch zum Senken
    benutzt werden kann. Dies ist dadurch möglich, daß das hier
    mit 22 bezeichnete Sperrad anstelle der tanks 11 des Sperr-
    rades 2 eine zweite kreisjörmige Rast, 23 aufweist. Beim
    Heben in Richtung des Pfetles C (Abb. 4) übernehmen die
    Flanken 18 die Aufgabe der Flanken 11 des ersten Ausfuhrungs-
    beispiels. Beim Senken in Richtung des Pfeils D (Abb. 5)
    entsprechen die Verhältnisse dem ersten Ausjührungsbeispie1
    Soll das Getriebe im entgegengesetzten Drehsinne be-
    nutzt werden, dann arbeitet beim Heben (Pfeil D in Abb. 5)
    der Zapfen 13 mit den Rasten 23 und den Flanken 17 zusam-
    men, während er beim Senken (Pfeil C in Abb. 4) durch die
    Flanken 18 über die Zähne des Sperrades gehoben wird.
    Statt auf Sperräder kann die Erfindung auch sinngemäß
    auf Sperrstangen und Schaltstangen angewendet werden, das
    sind Sperr-und Schaltriider mit unendlich großem Radius.
    cMaprMcTM

Claims (1)

  1. S c h u t z e 1. In beiden Drehrichtungen wirkendes Gesperre, da- 1. In be iden Drehrtchtun « en Lair7fendes Gesperre, da- durch gekennzeichnet, daß neben dem Sperrad (2 bzw. 22) ein mit einer Verzahnung (16., 17., 18) versehenes Schalt- rad (4) angeordnet ist, das derart gegenüber dem Sperr- rad verstellbar ist, daß es bei einer der Drehrichtungen mit seiner Verzahnung (17 bzw. 18) die Rasten (10 bzw. 23) des Sperrades überdeckt und unwirksam macht. 2. Gesperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Schaltrades (4) selbsttätig er- folgt. 3. Gesperre nach nspruch 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, daß etnersetts das Schaltrad (4) mit dem antret- blenden Teil (3, Mund andererseits das Sperrad (2) mit dem angetriebenen Teil (1) gekuppelt ist und daß der an- treibende Teil den angetriebenen über eine Kupplung (6., 7) mitnimmt, die ein Spiel aufweist, das der erforderlichen Verstellung des Schaltrades 9 entspricht. 4. Gesperre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenn- zeichnet, daß das Schaltrad (4) Schrägflächen (17 bzw. 18) aufweist, die sich vor die Rasten (10 bzw. 23) des Sperr- rades (2 bzw. 22) legen können und die Sperrklinke (J, 14) aus den Rasten herausheben bzw. dber diese htnwegflhren. 5. Gesperre nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeich- net, daß das Sperrad (22) Rasten (10 und 23) und das Schaltrad (4) entsprechende Schraflächen (17 und 18) für beide Drehrichtungen aufweisen.
DE1948D0003608 1948-10-01 1948-10-01 Gesperre. Expired DE1620796U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1620796U true DE1620796U (de) 1951-03-08

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DE1948D0003608 Expired DE1620796U (de) 1948-10-01 1948-10-01 Gesperre.

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