DE1619839A1 - Mit Fluegelflaechen arbeitender Abscheider - Google Patents
Mit Fluegelflaechen arbeitender AbscheiderInfo
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- DE1619839A1 DE1619839A1 DE1967B0092531 DEB0092531A DE1619839A1 DE 1619839 A1 DE1619839 A1 DE 1619839A1 DE 1967B0092531 DE1967B0092531 DE 1967B0092531 DE B0092531 A DEB0092531 A DE B0092531A DE 1619839 A1 DE1619839 A1 DE 1619839A1
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Description
Pat ent antneldumg
Burgess-Manning Company, 9207 Sovereign Row,,Dallas, Texas 752^7
Mit Flügelflächen arbeitender Abscheider
Die Erfindung betrifft Abscheider zum Abscheiden von in gasförmigen
Strömen mitgeführten flüssigen Teilchen, und zwar
verbesserte Flügelflächenstrukturen, um Flüssigkeitströpfchen und Teilchen durch Zentrifugalwirkung aus Gasen abzuscheiden,
die zickzackförmig durch die Flügelflächenabscheiderstruktur
strömen.
Flügelflächeneinheiten zum Abscheiden von in Gasen mitgeführten
flüssigen Teilchen sind bekannt und gebräuchlich· Sie bilden
verhältnismäßig enge Zickzackkanäle, die bei dem durch den Abscheider
geleiteten Strom der Gase eine Reihe von Änderungen in der Strömungsrichtung zwangsweise herbeiführen, um eine Konzentration
und ein Abscheiden der flüssigen Teilchen an ,jeder ¥endung zu bewirken. In den Wänden der Durchgangskänäle sind
Schlitze vorgesehen, und kleine Leitbleche verlaufen stromauf
in die Durchgangskanäle nach jeder Wendung und an der stromabseitigen
Kante jedes Schlitzes, um die Teilchenkonzentrationen
zu sammeln und sie durch die Schlitze und in senkrechte Abfluß-
kanal« zu leimen·'.'Λ''-.-J-
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Der iürfindung liecft aie Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Flügelf lachenabscheidereinheit zu schaffen, die die flüssigen Teilchen
aus den strömenden Gasen vollständiger abscheiden kann,
und die dieses angestrebte Ziel sogar mit'einem, geringeren Druckverlust
erreicht, als bei vorbekannten Strukturen dieser Art
festgestellt wurde.
Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zucirunde, "eine verbesserte
und sehr einfache FlügeIflächenanpränung zura Abscheiden
sehr feiner Teilchen oder nebel aus strömenden Gasen, in denen
diese mitgeführt werden zu schaffen. '
Äusführungsbeispiele der Erfindung sind in den Abbildungen dargestellt und im folgenden beschrieben:
Fig. 1 ist eine senkrechte Querschnittsansicht einer vollständigen
Abscheideranordnung»
Fig. 2 ist eine teilweise v/eggebrochene, perspektivische
Änsicht> welche die Flügelflächenanordnung in vergrößertem Maßstab zeigt.
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht auf Linie 3-3 von
Fig. 2 in noch größerem Maßstab.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht des oberen.Einlaßabschnitts
der Flügelflächenstruktur auf Linie 4-4 von Fig.2 und zeigt die Konstruktion und Anordnung der Flügelflächenelemente,
Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform
der Flügelflächenanordnung auf Linie 5-5 von Fig. 6, und
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-2-
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rig, S ist eine Draufsicht der FlügelflachenanOrdnung
von Fig. 5.
Die Flügalflächenanoränung l ist zur senkrechten Ausrichtung in
einem Gaiviuse, beispielsweise einem Zylindergehäuse 2, angeordnet,
das nit einem Einlaß 3 und einem Auslaß 4 versehen ist.
.;ie durch die Beschriftung- der Zeichnung angedeutet ist, wird
das -"as axt mitgeführten flüssigen Teilchen durch den Cinlaß 3
in das Gehäuse geleitet, und das Gas, aus dem die Teilchen abgeschieden worden sind, strömt aus den.Abscheider durch den
Auslaß 4 heraus. Im unteren Teil des Gehäuses 2 ist ein ausreichendes
Volumen für einen Flüssigkeitssumpf 5 vorgesehen, aus
den die abgeschiedene Flüssigkeit ständig oder in angemessenen SJeitabständen durch einen Flüssigkeitsauslaß 6 abgelassen wird.
Die Flügelflächenanordnung 1 ist in dem Gehäuse in ihrer Lage mittels einer oberen Platte 7 und unterer Platten 3 und 9 angeordnet,
die alle mit dem Gehäuse und mit der Flügelflächenanordnung 1 verschleißt sind. Diese Platten dienen nicht nur als
Stütze für die Flügelflächenanordnung, sondern sollen auch eine ümführunrr der Gase vom Einlaß zum Auslaß verhindern, wobei natürlich
die Händer Io von Seitenplatten 11 der Abscheideranordnung
ebenfalls mit dem Gehäuse verschweißt sind. Bei dieser Anordnung müssen die in den Abscheider durch den Einlaß 3 strömenden
Gase durch die Flügelflächenanordnung 1 zur Behandluna
in dieser hindurchströmen, bevor sie den Auslaß 4 erreichen.
Die Flügelflächenanordnung des Abscheiders besteht aus einer Vielzahl von Flügelf la chen^-Unteranordnungen 12, die in Abstand
parallel nebeneinander angeordnet und zur Bildung eines Flügelflächenblocks
oder Kernes miteinander verschweißt sind, wobei die besonderen Ausbildungen und Anordnung der Flügelflächenteile
J'-»-. M
BAD
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ein Merkmal der Erfindung sind. Seitenplatten 11, eine Deckplatte 13 und Abschlußplatten 14 und 15 vervollständigen die Flügel-*
flächenanordnung.
Jede Flügelflächen-Unteranordnung 12 enthält ein Grundsegment 12 a, aas als Einzelelement über die ganze Strömungslänge der
Flügelflächeneinheit des Abscheiders verläuft, ein Einlaßsegment 12 b, Swischensegmente 12 c und 12 d, und ein Auslaßsegment
12 e. Eine Vielzahl der Zwischensegmente 12 c und je
eins der anderen Segmente sind bei der gezeigten Anordnung
mit dem Grundsegraent 12 a verschweißt, um fortlaufende senkrechte
Schlitze 16 zur Aufnahme der flüssigen Teilchen zu bilden,
wie noch näher beschrieben wird. Diese Flügelflächen-Unteranordnung
bildet auch senkrecht verlaufende Abflußkanäle 17, die die Flüssigkeit durch die Schlitze 16 aufnehmen sollen und
den Strom der Flüssigkeit in den Kanälen- durch ihre offenen Böden zum Flüssigkeitssumpf 5 des Abscheiders nach unten ermöglichen
sollen. Jeder Kanal mündet über einen Schlitz 16 in
nur einem Durchgangskanal; es kann kein Gas von einem Durchgangskanal zum benachbarten Durchgangskanal über einen Abflußkanal
umgeleitet werden.
Benachbarte Flügelflächen-Unteranordnungen 12 bestimmen enge Zickzackkanäle 13 über die ganze Strömungslänge der Flügelflächenanordnung
des Abscheiders. Es ist zu beachten, daß jeder dieser
Durchgangskanäle völlig unbehindert ist, da er gänzlich frei von Flüssigkeitsfangblechen oder ähnlichen Vorrichtungen ist, die
bislang bei Flügelflächenabscheidern dieser Art verwendet wurden.
Die funktioneilen strukturellen Verbesserungen und die sich daraus ergebende verbesserte Arbeitsweise sind im Einzelnen wie
folgt beschrieben: Gase mit mitgeführten flüssigen Teilchen,
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die in die Abscheideranordnung beispielsweise am Sinlaßende
von Kanal 18a eintreten, v/erden in parallelem Strom geführt und
gerichtet, um auf die Fläche 18b aufzutreffen, woraufhin Flüssigkeitströpfchen
18c an der Fläche haften bleiben und entl'angfließen
und den Kanal und den Gasstrom durch den Schlitz 18d
verlassen, um durch den Abflußkanal 17a zum Flussigkeitssumpf
5 nach unten zu fließen. Die von einem Teil ihrer flüssigen
Last befreiten Gase strömen in geführtem und gerichtetem Strom in dem Kanal 18a weiter, um auf die Fläche 18e aufzutreffen.
Wiederum bleibt ein Teil der flüssigen Teilchen an dieser Fläche haften und tritt aus dem Gaskanal durch den Schlitz 18f aus.
Dieser Vorgang setzt sich an jeder nachfolgenden Wendung in dem Durchgangskanal fort, bis im wesentlichen .flüssigkeitsfreie
Gase am stromabseitigen Ende des Kanals 18a zum Abscheiderauslaß 4 ausströmen.
Der Abstand zwischen den Flügelflächen-Unteranordnungen des
Abscheiders, der die Breite der Gaskanäle 18 bestimmt, ist so gewählt, daß der Gasstrom durch die Flügelflächenanordnung
ein verhältnismäßig gesteuerter paralleler Strom ohne übermäßige Verwirbelung oder Störung ist. Das ist wünschenswert, da Druckverluste,
die sich aus dem Strom der Gase durch die Flügelflächenanordnung ergeben, dadurch herabgesetzt werden und einen
wirksameren Strom durch die Flügel gewährleisten. Durch engere
Durchgangskanäle wird auch die Strecke verringert, die die feinen Flüssigkeitsteilchen im Querstrom an jeder Wendung
fließen müssen, um auf die Flügelauffangfläche aufzutreffen.
Obwohl der Abstand der Flügelflächen-'Unteranordnungen, und
damit die Breite der purchgangskanäle nicht kritisch ist, bildet er eine wichtige Abmessung für eine vollständigere Abscheidung
feinerer teilchen. Allgemein sollten die Durchgangskanäle so
eng wie möglich sein, ohne den Strom der Gase unzulässig zu be-
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hindern rait sich ergebendem übermäßig hohen Druckverlust durch
den Abscheider. Es hat sich gezeigt, daß Breiten von ungefähr
7,938 bis 9,525 mm zum Abscheiden feiner Teilchen zufriedenstellend
sind.
Die. Flächen unmittelbar stromauf und stromab von den Flüssigkeitsauslaßschlitzen,
beispielsweise die Flächen 13e und 18g, sollten im wesentlichen fluchtrecht sein. Zwangsläufig ergibt
sich an jedem Schlitz eine Störung im Gasstrom, aber diese tritt
vorwiegend innerhalb der Schlitzöffnung auf und wird durch den sonst steten Verlauf der Kanalwände auf einem Minimum gehalten.
Eine angemessene Länge der Fläche 18g - eine Länge annähernd gleich der Breite des Durchgangskanals- dient dazu sicherzustellen,
daß der geführte und. gerichtete Parallelstrom vor der nachfolgenden Wendung erhalten bleibt.
Ein weiterer Vorteil·, der sich aus dem niedrigen Druckverlust
ergibt, der für die Flügelabscheiderstruktur der Erfindung
kennzeichnend ist, besteht darin, daß die Umgehung der Flügelflächen durch den Strom eines Teiles der Gase durch den Flüssigkeitssumpf
auf ein Minimum herabgesetzt wird. Hoher niderstand in der Abscheiderstruktur hat die Neigung, einen Teil
der Gase nach unten zu leiten,kurz nachdem sie in die Flügelflächenstruktur eingetreten sind, und sie durch den Raum über
der Flüssigkeit in dem Flüssigkeitssumpf zum Auslaßbereich
der Flügelflächenstruktur zu leiten. Da solche Gase weniger einer Behandlung durch die abscheidenden Flügelflächen ausgesetzt
sind, halten sie einen größeren Anteil an mitgeführten Teilchen und können sogar eine Aufwärtsbewegung von Gasen in
den Flüssigkeitsabflußkanälen am Auslaßbereich der Abscheiderstruktur verursachen, die die Abscheidung beeinträchtigt.
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Darüber hinaus reißt der durch den Sumpfraum fließende Strom
von Gasen wieder Flüssigkeitsteilchen mit, während sie aus dem Boden der Abflußkanäle tropfen.
Eine weitere Betrachtung der mechanischen Zonstruktionseinzelheiten
der Flügelflächen und Flügelflächenanordnung zeigt, daß ein System geschaffen worden ist, um angrenzende Flügelflächen-Unteranordnuncfen
zusammenzusetzen, wobei der automatisch richtige Abstand die gewünschten Kanalbreiten ergibt,
und eine einfache, bequeme und billige Anordnung, um die gesamte
Flügelflächenanordnung zu einer einzigen Einheit zu verschweißen. Die Einlaß- und Auslaßsegmente I2b und I2e sind zur
Abstandsmessung und zu Stützzwecken mit aus einem Stück mit
diesen bestehenden Lappen versehen, vvie insbesondere in Fig. 4 >
gezeigt ist, sind die EinlaßSegmente 12b mit Lappen 19 versehen,
die im rechten "iinksl vom Snde des Segmentes in einer zur allgemeinen
Zbene des Segmentes rechtwinkligen ,Ebene verlaufen.
Jeder Latroen 19 ist so geformt, daß er auf zwei verschiedenen
I-Iöhen Flächen bildet, wobei die sich unmittelbar an den Funktionsabschnitt des Flügelflächensegmentes anschließende Fläche 19a
um einen zur Dicke des Metalls, aus dem das Segment hergestellt ist, gleichen Betrag vertieft ist, um den vorderen Abschnitt
19b des Segmentes der benachbarten Flügelflächenanordnung aufzunehmen.
Der vordere Abschnitt 19b jedes Lappenß 19 überlappt
also den Abschnitt 19a des Flügelflächensegmentes, wobei das
Ende des Lappens an der Schulter 19c anliegt, um den Abstand zwischen den Flügelflächen-Unteranordnungen herzustellen. Die
Anordnung der zusammengefaßten Flügelflächen-Unteranordnungen
bildet eine fluchtrechte Oberfläche mit den Abschnitten 19b der
Lappen aller Einlaßsegmente 12b und bietet eine ausgezeichnete
Oberfläche zum Aufschweißen der Deckplatte 13, ura die Flügelflächen-Unteranordnungen
auf einmal miteinander zu verbinden und die Deckplatte an der Flügelflächenanorununcr zu befestigen.
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üs versteht sich, daß ähnliche Lappen für die Auslaßsegmente I2e
vorgesehen sind, so- daß das. vorstehend beschriebene System und die Konstruktion bei der Flügelflächenariordnung sowohl an den
Einlaß- als auch an den Auslaßenden der Flügelflächenanordnung und sowohl an ihren oberen als auch an ihren unteren Enden verwendet
wird mit der Ausnahme, daß keine Platte mit dem Boden
der liinheit verschweißt ist, sondern daß die Lappen miteinander verschweiß: sind. Das vorstehend beschriebene Konstruktionssystem
bietet eine einheitlich verschweißte Struktur und schaltet die
bei mechanischen Befestigungskonstruktionen verwendeten übermäßio·
vielen Teile aus.
Us versteht sich, daß die hier beschriebene Funktionsstruktur
durch andere mechanische Mittel als die anhand des in den Abbildungen
dargestellten Ausführungsbeispiels speziell gezeigten
Mittel erzielt werden kann. Statt die Flügelflächen-Unteranordnungen
aus mehreren verschiedenen Segmenten zur Bildung der Schlitze herzustellen können fortlaufende Bleche rait ausgestanzten
Schlitzen verwendet werden. Eine einfachere und wesentlich billigere
Aus führungs form der Flügelflächenanordnung ist in Fig. 5
und 6 dargestellt. .
Die in Fig. 5 und 6 gezeigte Flügelflächenanordnung besteht aus
einer Vielzahl von Flügelflächen-ünteranordnungen, die allgemein
mit 21 bezeichnet sind und mittels Bolzen 22 zwischen Seitenplatten 23 und 24 in Abstand zueinander festgeklemmt sind. Die Bolzen
laufen durch Löcher, die zu diesem Zweck in den Flügelflächen-Unter
anordnungen vorgesehen sind, wobei Abstandselemente 25 auf
den Bolzen angeordnet und zwischen benachbarten rlatten vorgesehen
sind, um sie in dem zur Bildung von üurchgangskanälen 21a der gewünschten Breite gewünschten Abstand auseinanderzuhalten.
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Wenn die Muttern 26 angezogen sind, bildet die Flügelflächenanordnung
eine starre Struktur»
Jede Flügelflächen-ünteranordnung 21 enthält eine zickzackförmige.
Grundflügelfläche 27, die, wie in Fig. 5 gezeigt ist, allgemein
rechtwinklige Form hat und von der Einlaßseite 28 ganz
durch die FlügelflachenanOrdnung zur Auslaßseite 29 verläuft.
Jede Grundflügelfläche ist so geformt, daß sie eine Reihe von flachen, schmalen, senkrechten Tafeln 3o, 31, 32, 33, und so
fort in wiederholten Zyklen bildet. Die Tafeln 3o und 32 sind in entgegengesetzten -Sichtungen zur allgemeinen Ebene der Grundflügelfläche
geneigt, und die Tafeln 31 und 33 sind zur allgemeinen Ebene der Grundflügelfläche parallel und stellen die jeweiligen
Scheitel der Zickzackausbildung der Flügelfläche dar.
Ilakenflansche 34 sind an den Scheiteln der ζ ick sackförmigen
Grundflügelfläche vorgesehen, um mit den Scheiteltafeln, über die sie verlaufen, Flüssigkeitsfallen und Abflußkanäle 35 zu
bilden. Die Außenfläche des Hakenabschnitts 34a jedes Flansches
34 liegt in der gleichen. Ebene wie die Fläche der geneigten
Tafel, auf die sie gerichtet ist, d.h. die Fläche 3o a. Die Hakenabschnitte
34a der Hakenflansche 34 hören kurz vor den Grundflügelflächen auf, um Schlitze 36 zu bilden, die über die gesamte
Länge der Kanäle 35 verlaufen und Zugang zu den Kanälen
bieten. Die Kanaleintrittsschlitze 36 sind also fluchtgerecht mit der Flügelfläche, so daß durch' die Durchgangskanäle strömende
Gase eher an den Kanälen 35 vorbei, als in sie hineingeführt
werden.
Linkslaufende und rechtslaufende Hakenflansche sind mit der
Grundflügelfläche verschweißt oder auf andere Weise daran befestigt,
um die Reihe von Fang- und Abflußkanälen auf abwechseln-
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den Seiten jeder Flügelflächen-Unteranordnung zu bilden. Die in
der Abbildung (Fig. 6) dargestellten besonderen Flügelflächen-Unter
anordnungen sind normalerweise mit sieben solcher Fang--
und Abflußkanäle versehen. Die äußeren Unteranordnungen 37 und
38 der Flügelflächenanordnung sind nicht mit den Hakenflanschen
auf ihren Außenseiten versehen, sondern die Scheiteltafeln, die normalerweise von den Flanschen überdeckt würden, liegen direkt .-an
den Seitenplatten 23 und 24 an, um Abdichtungen zu bilden, welche den Durchgang von Gasen an den Seitenplatten vorbei verhindern.
TJie in Fig. 5 gezeigt ist und wie durch die punktierten
Linien in Fig. β angedeutet ist, sind zwei Sätze 39 und 4o
von Hakenflanschen verkürzt, damit Bolzen 22 durch für diesen
Zweck in den Flügelflächen-Unteranordnungen vorgesehenen Löchern
verlaufen können, um den Stapel von Unteranordnungen in der
Flügelflächenanordnung mit Hilfe der Abstanclselemente 25 und
ohne Beeinträchtigung durch die Hakenflansche starr miteinander
zu verklammern.
Wie deutlich in der Draufsicht von Fig. 6 zu sehen ist, bestimmt
der Stapel von Flügelflächen-Unteranordnungen in der Flüge 1 flächet:·
anordnung eine Vielzahl von Zickzackkanälen. Gase, die mitgerissene
flüssige Teilchen mit sich führen, werden in die Flücfelflächenanordnung
des Abscheiders an der Einlaßseite 23 eingeführt,
wie durch die Pfeile 41 angedeutet ist. Die Gase, und besonders die flüssigen Teilchen treffen auf die geneigten Flächen der
Flügelflächen-Unteranordnungen auf, beispielsweise die Fläche
3o a, und ein wesentlicher Teil der flüssigen Last bewegt sich
an den geneigten Tafelflächen des Flügels entlang in den ersten
Satz von Flüssigkeitsfallen und Abflußkanälen durch die einen
solchen Eintritt ermöglichenden Schlitze. Die noch im Gasstrom verbliebene Flüssigkeit trifft dann auf die nachfolgenden Flähen
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der Flügelflächen-Dnteranordnungen auf den entgegengesetzten
leiten der Durchgangskanäle auf, und zusätzliche*Flüssigkeit
wird gefangen und durch den nächsten Satz von Kanälen abgeleitet.
Dieser Vorgang setzt sich fort, bis die Gase aus der Auslaßseite 29 der Flügelflächenanordnung verhältnismäßig frei von mitgeführter
Flüssigkeit austreten.
Die Vorteile der Einfachheit, und daher die niedrigen Kosten
der Flügelf 12.chenstruktür von Fig. 5 und 6 vzerden dem Fachmann
offenbar sein. Die flachen Scheiteltafeln der Unteranordnungen
bieten Raum, für die Flüssigkeitsabflußkanäle und ebenfalls
Äuflageflächen für die Abstandselemente und Seitenplatten, um
die Anordnung zu einer starren Struktur äußerst zufriedenstellend zu verklammern, die keine Umführung von Gasen an den Seiten der ·.
Flügelflachenanordnung entlang gestattet.
*,„... BADORiGtNAt -12-
00988 37 1 73 2
Claims (1)
- Paten tansp-rü ehe1. Abscheider zum abscheiden von in gasförmigen Strömen mitger fülirten flüssigen Teilchen, gekennzeichnet durch eine Flügelflächenanorönung (1), die aus einer Vielzahl von senkrecht ausgerichteten Flügelflachen-Unteranordnungen (12) besteht, die in Abstand parallel nebeneinander angeoreinet-und so ausgebildet sind, daß läickzackkanäle (18) zwischen ihnen bestimmt werden, um Ströme von Gasen durchzuführen, mit einer Vielzahl von Wendungen in Strömungsrichtung, durch die die Gase nacheinander auf eine Vielzahl von Flügelflächen (beispiels v/eise 13b, 18e) auftreffen, wobei jede Flügelflächen-Unteranordnung eine Keine von senkrechten Flüssigkeitsabflußkanälen (17) bildet, ein senkrechter Schlitz (16) jeden Durchgangskanal mit einem Abflußkanal unmittelbar stromab von jedem beaufschlagten Flügelflächenbereich verbindet, die Flügelflächen unmittelbar stromauf (18e) und unmittelbar stromab (18g) von jedem Schlitz fluchtrecht sind, jeder Durchgangskanal durch seine Strömungslänge hindurch im wesentlichen unbehindert, und jeder Abflußkanal mit nur einem Durchgangskanal durch nur einen Schlitz verbunden ist.2. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaskanäle eng genug sind, um einen gesteuerten, im wesentlichen parallelen Strom durch ihre Strömungslängen zu bewirken.3. Struktur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dieStrömungslänge der Flügelfläche unmittelbar stromab (18g) von jedem Schlitz annähernd gleich der Breite des Durchgangskanals ist.-13-009883/1732-- 13 -161983S4. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Flügelflachen-Unteranordnung mit Lappen (beispielsweise 19) sowohl oben und unten an den Einlaß- und Auslaßenden aus einem Stück mit diesen bestehend versehen sind, wobei die Lappen benachbarter Unteranordnungen einander überlappen und aneinander befestigt sind, um die Flügelflächenanordnung zusammenzuhalten.5. Struktur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Flügelflachen-Unteranordnung aus einem Grundsegment (12a) besteht, das über die gesamte Strömungslänge der Flügelflächenanordnung verläuft, einem Einlaßsegment (12b), einer Vielzahl von ZwischenSegmenten (I2e, 12d) .und einem Auslaßsegment (12e), wobei die Einlaß-, Zwischen- und Auslaßsegmente am. Grundsegment befestigt sind, um Äbflußkanäle und in diese öffnende Schlitze zu bilden, die äußeren Enden der Einlaß- und Auslaßsegmente Lappen (beispielsweise 19) aufweisen, die mit diesen jeweils aus einem Stück bestehen und rechtwinklig dazu verlaufen, die Lappen benachbarter Flügelflächen-Unteranordnungen"^ einander überlappen und aneinander befestigt sind, um die Flügelflächenanordnung "in einer einheitlich verschweißten Struktur ohne mechanische Befestigungsvorrichtungen zusammenzuhalten.6. Struktur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaß- und Auslaßsegmente Lappen sowohl an dem oberen und unterem Ende der Flügelfiächenanordnung aufweisen, die einander überlappen und aneinander befestigt sind.7. Struktur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lappen eine Querschulter (19c) aufweist, die einen Anschlag biJLdet, um den Abstand benachbarter Flügelflächen-Unteranordabzumessen.0098 ÖS/11321619838S. Struktur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lappen eine Querschulter (19c) aufweist, die einen Anschlag bildet, um den Abstand benachbarter Flügelflächen-Unteranordnungen abzumessen, wobei der Abschnitt jedes Lappens, dor unter dein überlappenden Abschnitt des Lappens der benachbarten Flügelflächen-Unteranordnung liegt, ausreichend vertieft ist, um die Dicke des überlappenden Lappens aufzunehmen, so daß die freiliegenden Flächen der Lappen im wesentlichen fluchtrecht sind.9. Flügelflächenanordnung für einen Abscheider zum Abscheiden von in gasförmigen Strömen mitgeführten flüssigen Teilchen, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Flügelflächen-Unteranordnungen, die in Abstand parallel nebeneinander angeordnet sind, wobei jede Flügelflächen-ünteranordnung eine Gründflügel-' fläche mit einer Reihe von^ im wesentlichen flachen, schmalen Tafeln aufweist, die so ausgebildet und angeordnet sind, daß sie der GrundflügeIflache eine allgemein zickzackförmige Ausbildung geben, abwechselnden Tafeln, die geneigt sind, und verbindenden Scheiteltafeln, die zur allgemeinen Ebene der Grundflügelfläche parallel sind, Hakenflanschen, die an der Grundflügelfläche befestigt sind und über die Scheiteltafeln verlaufen, um Flüssigkeitsfallen und Abflußkanäle mit diesen zu bestimmen, wobei die Ränder der Hakenabsehnitte der Hakenflansche von der Grundflügelfläche in Abstand liegen, um Schlitze für den Zugang zu den Kanälen zu bilden, und die äußeren Flächen der Hakenabschnitte der Hakenflansche in gleicher Ebene mit der Oberfläche der Grundflügelfläche unmittelbar neben den Schlitzen liegen. ·Io. Flügelflächenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die .Grundflügelflächen mit Löchern in ihren Scheiteltafeln versehen sind, die ,Search den ganzen Aufbau der ünteranordnungen008883/1732-is- 1619838ausn-erichtet sind und IIittel enthalten, um die Flügelflächenanox-änuncf starr zusaraitienziü;leipjnen> v/obex dia Kittel Bolzen
aufweisen, die durch die Löcher verlaufen, und Abstandselej.iente, c:.ie zv/ischen benachbarten Unteranordnungen angeordnet siiiü. unc an uen ^-runüflügelflachen eingreifen.11. Flür'elflächenanordnung nach Anspruch 9 j ge-cennzeichnet durch eine Seitenplatte, die auf. jeder Seite dar Flügelflächenanoranung ancfeordnet ist, wobei die Außenseiten der Flügelflächen-ünteranordnungen auf jederGeite der Anordnung frei von Ilaken flanschen sind, so daß abv/echselnde Scheiteltafeln an
den Seitenplatten eingreifen.BAD ORIGINAL0 09883/1732
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