pyo Tag (als Beispiel) sind etwa 300 000 bi-a-450
000 hl unreinen Wassers für die Verarbeitung in einem Verdampfer notwendig,
Unter diesem GesIchtspunkt ist der B#etriebewirkungsgrad einer. solchen Verdampfungsanlage
extrem wichtig, und es besteht eine steigende Notwendigkeit tUr Verbesserungenl,.die
eine Reduzierung der Betriebskosten solcherAnlagen zur Folge haben. Dieses Problem
ist bes.onders in Gebie-ten akut, wo Mangel an feischem (Verunreinigtem) Wasser
besteht.Unter ökonomischen Gesichtspunkten gesehen.-. sind solche Anlagen unrentabel.
Bei den vorliegenden mehrstufigen Entspannungsverdampfersystemen wird eine Vorbehandlung
des frischen Seewassers mit geeigneten Chemikalien vorgenommen, um die Bildung
von Kesseistein zu verhindern und zu vermeiden-, daß Korrosion auftritt. Dadurch
kann.das S7stem bei höheren Arbeitstemperaturen betrieben werden, wodurch gleichzeitig
der thermische Wirkungsgrad steigt und die KosterL#.zur Herstellung von Trinkwasser
gemindert werden. In den meisten Systemen, bei denen eine chemische Vorbehandlung
des frischen, verunreinigten Wassers erfolgt# wird nur ein Teil der angereicherten
Lösung, die das Ergebnis der stufen-' weisen Verdampfung isty dein System entnommen
oder aus dem System entfernt. Der Rest wird zur Rezirk-ulation wieder in das System
eingeführt und mit neu hinzugefÜhrteme vorbehandeltem, -fxisahemp verunreinigtem
Wasser in einem regenerativen Wärmeaustauschkreis
gemischt. Dabei
wird die Wärmeenergie soweit wie möglich ausgenutzt und die chemischen Zusätze dem
System' zugeführt. In einem hochyrirksamen System der oben beschriebenen Type wifd
frisches Seewasser zu-nächst mit Säure behandelty dann in einem Kessel zur Entfernung
nicht kondensierbarer Gase (z.B. Luft, Kohlendioxyd u.ä.) entlüftet und darauf in
die letzte Verdampfungskammer als frisches verunreinigtes Wasser eingeführt. Die
angereicherte Lösung# die die letzte Verdampfungskammer erreicht, wird daher mit
de'i.,1 vorbehandelten, frischen, verunreinigten 11,asser gemischt und danach abgelassen*
eine Mischung von Lösung und behandeltemg frischemp verunreinigtem Wassermuß unvermeidbar
dem bystem entzogen werden. Obwohl bei diesem Schema eine sehr vÄ!nschenswerte weitere
Entlüftung des frischen, zu behandelnden Seewassers in -der letzten Kammer
vorgenommen
wird" geht ein Teil des frischen, verunreinigten Wassers dem System verloren. Dieser
Verlust ist ein Kostenfaktor bei dem Betrieb dieses Systems, der sich außerordentlich
in bezug auf den Verbrauch von chemischen Zusätzen bemerkbar i--iacht. Außerdem
wird in der Kammer mit dem niedrigsten Druck, in ', welche auch die frische Lösung
zur partiellen Verdampfung und Entlüftung eingeleitet wird, ein großes Dampfvolumen
erzeugt.
.Die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in
der Konstruktion eines mehr.stufigen Spannungsverdampfersystems und in einem Verfahren,
bei welchem die letzte Verdampfungskammer (diejenige mit dem niedrigsten Druck)-.;dazu
verwendet wirdy eine'ahemisch behandelte frische Lösung wirks.-e zu entlüften und
in welcher die behandelte Lösung voll ausgenutzt 0
wird, bevor sie aus dem
System entfernt wird. Die Erfindung liegt also in einembehrstufigen Entspannungsverdampfer
zur Ausscheidung eines Lösungsmittels aus einer Lösung mit einer Vielzahl von die
Lösung a3ifnehmenden Kammern, die Verbindungskanäle für die in ihnen vorhandene
Lösung aufweisen und in denen während des Verdampfungsbetriebs ein stufenweise verminderter
Druck aufrechterhalten wird# mit Wärmeaustauschern zur Erhitzung der Lösung auf
eine bestimmte Temperatur# mit einer Einrichtung zum Überführen der Lösung in die
unter dem höchsten Druck stehende Kammerg wodurch eine stufenweise teilweise Verdaiftpfung
des -Lösungsmittels aus der-Lösung in den Kammern bewirkt wird, mit einer Sammeleinrichtung,
die mit jeder der Kammern zur Aufnahme des--aus der Lösung verdampften Lösungsmittels
verbunden ist, mit einer Einrichtung zum Einleiten frischer Lösung in die unter
dem niedrigsten Druck stehende Kammert in der die frische Lösung mit der angereicherten
Lösung gemischt wirdp mit einer Einrichtung zur Entnahme der Lösung aus der unter
dem niedrigsten Druck stehenden Kaimiier und zum Überführen der Lösung in die Wärmeaustauscher
und mit einer Leitung zum Entfernen eines Teiles der Lösung aus
dem
Verdampfer, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung mit einer Zwischenstufenkaimner
verbunden ist, in der ein Druck aufrechterhalten wird,.der höher ist als derjenige
in der-Kamaer mit dem niedrigsten Druck, und daß die Leitung eine zusätzliche Kammer
aufweist, die während des Verdampfungsbetriebes unter einem Druck gehalten wirdg
der niedriger ist als der in der Zwischenstufen-Kammer aufrechterhaltene Druckg
wodurch eine weitere Verdampfung und AbkUhlung der Lösung in der zusätzlichen Kammer
bewirkt wird. Weitere Einzelheiten der-Erfindung ergeben-sich aus der nachfolgenden
Beschreibung zweier Ausführungsbeispielep wohei auf die beiliegende Zeichnung Bezug
genommen wird. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Zeichnung eines
mehrstufigen. EntspannungpVerdampfungssyst.emes gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine schematische Zeichnung eines Teiles eines mehrstufigen Entspannungsverdampfungssystemes
als zwe ite Ausführungsform gemäß der vorliegenden Erfindung. Fig. 1 zeigt
ein ]mehrstufiges Entspannungsverdampfersyst-emp das allgemein mit der Bezugsziffer
10 bezeichnet ist. Dieses System weist,einen Rückführungskreis und eine regenerativ
wirkende Wärmeaustauschanordnung auf. Obwohl das System dazu
verwendet
werdenkannp irgendwelche geeigneten flüssigen IU-sungen zu verdampf en, um das Lösunäamittel
von dem gelösten Stoff zu scheideng ist es vorwiegend dazu geeignett reines Wasser
oder zumindest trinkbares.Wasser aus verunreinigtem Wasserj wie Brack- oder Seewasser,
zu gewinnen. Be.i dem erfindungsgemäßen System sind eine Vielzahl vonstufenförmig
angeordneten Eritspannungsverdampfungskaminern Ag Hy C und D vorgesehen,
von denen die Kammer A die erste und diejenige mit dem höchsten Druck ist.
Darauf folgen die Kammer B"-.v die Kammer C und die Kämmer D. Die
Kammer D ist die letzte und diejenige Stufe mit dem niedrigsten Druck, Es
kann jede gewünschte Anzahl von aufeinanderfolgenden Stufen verwendet werdeng deshalb
ist ein Teil des Systemes zwischen den Stufen B und 0 an einer-Zwischenstufe
B herausgebrochen. Wie bereits nach dem Stand der Technik bekannt istg können
die Verdampfungskammern aus Metallgehäusen bestehen, die die Form eines Parallelpipedone
mit eiher Deckwand 12, öiner Bbdenwand 13e vertikalen Seitenwänden 14 und
15, Front- und RUckwänden (nicht gezeigt) und vertikalen inneren Trennwänden
17s" 18 und 19, Jgaben. Die Trennwände hängen mit den äußeren Wänden
züsammer) und bilden'die Kammern. Die Kammern A, 3,9 Et
0 und D sind so ausgebildetg daß die in ihnen enthaltenen Flüssigkeiten
miteinander durch Zwischenspalte oder Öffnungen 21-9 22 und 23 In Verbindung
stehen. Die Spalte und Öffnungen sind dabei In den Zwischenwänden 1-7,v
18 und 19 vorgesehen
und liegen in der Nähe der Bodenwand
139-so daß das Wasser während der Entspannungsverdampfung von Kammer zu Kammer fließt.
Der Fluß des Wassers erfolgt von der Kammer A zu der-1 ICammer D durch
die Öffnungen 21, 22 und 23 unter.gleichzeitiger-Verminderung der
Temperatur und des Druckes und unter fortschreitender-Erhöhung der 1.Iineralkonzentrationg
wodurch eine. angereicherte Lösung entsteht. I
Eine Vielzahl von Dampfkondensationsräumen
24p 259 269 27 und 28 ist außerdem in dem Gehäuse zur Aufnahme des
kondensierbaren Dampfes vorgesehen, der sich in den mit diesen Hätimen verbundenen
Kammern A, Bg Ep 0 und D gebildet hat. Die Kondensationsräuine
sind in dem oberen Teil des Gehäuses angeordnet und durch sich horizontal erstreckende
Auffangschalen 29p 309 319 32 und 33 begr-enzü. Jede der Auffangschalen
ist ferner mit einer Dampfdurchström-,Öffnung 34 versehen, so daß der sieh in den
betreffenden Kammern gebildete 1)ampf durch diese Dampfdurchström-eÖffnungen in
die Kondensationsräume einströmen kann. Jede dbr-Trermwände 1721 18 und
19 Ist in ihrem obersten Teil mit einer Öffnung 35 versehen und der
letzte Kondensationsraum 18 vrird durch einen geeigneten Entlüfter (nicht
gezeigt) über eine Auslaßöffnung 36 entlüftet, so daß Luft und andere nicht
kondensierbare Gase in bekannter Weise kontinuierlich aus jeder der Stufen des Systemes
entfernt wird. Dadurch wird in der letzten Stufe D der niedrigste Druck
aufrechterhalten
und die davor angeordneten Stufen 0, Eg B und A weisen einen stufenweise
höheren Druck auf, Jede der Trennwände 17, 18 und-19 ist ferner mit einer
Öff-
nung 37 versehen, die unmittelbar oberhalb der entsprechenden
Auffangschalen angeordnet ist, so daß das augfallende Konden- .
sat in den
Schalen gesammelt wird und nach rechts (wie durch die Pfeile angedeutet) in die
Auffangschale 33 strömt, die mit der letzten Stufe D verbunden ist.
In der Schale 33 wird das Kondensat gesammelt und kann über die Leitung
38 als gereinigt-es Wasser' entnommen werden. 4
Die Kondensationsräume
24 bis 26 sind mit geeigneten Oberflächen zum Wärmeaustausch oder mit Kondensationßröhrenstrukturen-39,
40 und 41 versehen, die zur regenerativen Erhitzung der zirkulierenden verunreinigten
Flüssigköit dienen. Die von diesen Wärmeaustauschern abgegebene Wärme entstammt
aus der Konden8ationswärine des Dampfes. Die Kondensationsräume 27 und
28 sind mit Wärmeaustauschern oder Kon?.-densationsröhrenstrukturen 42 und
4-3 versehen, die einen Teil der Wärme des Systems wieder zurückgeben. Das unreine
Wasser, wie See- oder Brackwasserg wird durch eine geeignete Pumpe aus einer Quelle
(wie mit der Leitung 44 - angedeutet) in-das System gepumpt und durch die
Wärmeaustauschröhren 43 und 42 geleitet. Darauf wird ein Teil des dadurch erhitzten
Vlassers aus dem System entfernt (wie durch die Leitung
46 angedeutet)p
um den Wärmerückgewinnungsanforderungen des Systemes zu entsprechen.- Der restliche
Teil wird (wie durch die Leitung 47 angedeutet).mit einem chemischen Zusatz gemischtp
der die Bildung von Belag und/oder die Korrosion verhindern soll, Als geeigneter
chemischer Zusatz kann Schwefelsäure verwendet werden, die in einer bestimmten Menge
(wie durch Leitung 48 angedeutet) von einer geeigneten Quelle 49 eingeleitet und
einer Entlüftungsanordnung, beispielsweise einem Kessel 51, zugeftUirt wird.
Der Kessel 51
ist-außerhalb der Kammer D mit dem niedrigsten Druck
angeordnet. Nach der Entlüftung in dem Kessel 51 wird das behandelte und
entlüftete verunreinigte Wasser über die Leitung 53 der Kammer
D zugeführt.. Darin wird es einer weiteren Entlüftung unterzogen (,angedeutet
durch die gestrichelten Preile 55) und fällt so hließlich als behandelte
und entlüftete" verunreinigte Flüssigkeit auf den Boden der Kammer Dr wo sie mit
angereichertßr Lösung gemischt wird, Die Mischung aus der Lösung und dem vorbehandelten
und entlüfteten Wasser wird aus der letzten Kammer D.mit dem niedrigsten Druck über
eine Leitung 57 entferptp in der eine 1hmpe 58 vorgesehen ist. Darauf
wird die Miscbung durch die Wärmeaustauschröhrenstruktur UP 40 und 39 zur
regenerativen Erhitzling geleitet. Die nächste 3tation ist ein externer
Erhitzer 59, wo die Mischung auf eine vorgegebene Temperatur erhitzt
wird. Danach wird die Miachung der ersten Stufe A mit dem höchsten Druck
zugefUhrtt um
d en Entspannungsverdainpfungszyklus zu beginnen-und
den Rezirkulationskreislauf zu vollenden.' Das so erhitzte und unter Druck stehende
Viasser wird-in der Entspannungskammer A einem reduzierten Druck ausgesetzt
und verdampft daher zum Teil. Der gebildete Dampf strömt nach oben durch die Dampfdurchlaßöffnung
34 in den Kondensationsraum (wie durch die ggstrichelten :Pfeile 61 angedeutet
ist). Der Dampf wird durch Wärmeaustausch mit der Wärmeaustauschröhrenstruktur 39",kondensier-t
und fällt in die Auffangschale 29# wo er gesammelt wird. Das durch die Röhrenstruktur
fließende Wasser wird dabei erhitzt. Die restliche nicht entspannte Flüssigkeit
fließt durch die Öffnung 21 indie nächst folgende Kammer ll$ die einen niedrigeren
Druck aufweist als die Kammer A. In der Kammer B wird die Operation
wiederholt. Das dort übrig bleibende Wasser fließt.durch die Öffnungen 22 und
23 schließlich in die letzte Kammer D mit dem niedrigsten Druck. Da
das Wasser unter ständigem Verdampfung durch die Kammern fließtg wird es zunehmend
mit Salzen und Mineralien angereichert. Ein kleiner Teil der angereicherten lösung
wird aus einer_ Stufe entnommen., die einen höheren Druck aufweist als die letzte
Stufe Dj die aber einen niedrigeren 1)ruck aufweist als.die erste Stufe
A. Vorzugsweise ist dieses die vorletzte Kammer 0, Die Flüssigkeit
wird durch eine leitung
6-3 entzogen und einem Kessel 64*zugeführt.
Der Kessel 64 wird im wesentlichen unter dem gleichen reduzierten Druck gehalten
wie die letzte Kammer D (,der Druck in dem Kessel 64 ist niedriger als der
Druck in der Kammer Cl, Die in den Kässeln 64 eingeführte Lösung (der Kessel
wird später als Entspannungskühler bezeichnet) wird dadurch einer weiteren Entspannungsverdampfung
unterworfen und schließlich-über eine Leitung 65 mit einer daran angeordneten
P=pe 66 ent-4 fernt. Die so entfenite-Lösung scheidet aus dem System als
im wesentlichen unbrauchbar aus. Der Entspannungskühler 64 ist mit einem oberen
DampfsamTnel-
. raum 65 versehen" der mit dem Entlüftungskessel
51-durch eine Leitung #7 verbunden ist, Der obere Te#I des Entlüftungskessels ist
mit dem KondensatIonsraum. 28 in der letzten Stufe durch eine Leitun,
68 verbunden. Der in dem Entspannungskiih-. 9
ler 65 gebildete
Dampf kann deshalb in den Entlüftungskessel 51 geleitet werden, wo er anfangs
die Entlüftung.des bereits behandelten und entlüfteten Wassers verstärkt. Danach
wird er zusammen mit den nicht kondensierbaren Gasen" die aus dem behandelten und
entlüfteten Wasser frei werden, in den Kondensationsraum 28 geleitet. Der
in der Mischung aus Dampf und nicht kondensierbaren Gasen enthaltene Dampf wird
darum kondensiert, und fällt in die Auffangschale 33. Dort erhöht er die
Yienge des erzeugten trinkbaren Wassers. Die nicht kondensierbaren Gase werden mit
den nicht kondensierbaren Gasen der anderen Stufen durch die Auslaßöffnung
36 entfernt.
Die Entnahmerate der angereicherten Lösung
aus der Kammer C
wird vorzugsweise durch einen geeigneten Flüssigkeitspegel-Meßfähler
69 gesteuert, der auf den Flüssigkeitspegel in der letzten Kammer
D anspricht. Dieser*Meßfühler 69 steu@rt ein Ventil 70, das
in'der Abzugsleitung 65 vorgesehen ist, Der gewUnschte Flüssigkeitspegel
in der letzten Stufe D.wird für einen zufriedenstellenden Betrieb der Rezirkulationspumpe
58
aufrechterhalten, wie auch der gewünschte Plüssigkeitspegel in der Kammer
0 und in dem Entspannungskühler 64 für einen zufriedenstellenden Betrieb
der Pumpe 66 aufrechterhalten Da die Lösung, die notwendigerweise aus dem
Entspannungsverdampfersystem ausscheiden mußt bevor sie die letzte Stufe
D
erreichtg und da die Lösung, die die letzte Stufe D erreicht, in
ihrer Gesamheit dem System als Mischung mit neu hinzugesetzter-, frischerg verunreinigter
Flüssigkeit (bereits chemisch vorbehandelt und entlüftety wieder zugeführt wird?
geht nichts von dieser neu hinzugeführten, frischentve:#unreinigten Flüssigkeit
aus dem System verloren, bis sie ganz durch das System hindurchgeführt und bis zum
äußersten ausgenutzt worden ist. Aus dies#em, Grunde werden die chemischen Zusätze
und die Entlüftungsmöglichkeiten in der letzten Stufe voll ausgenutzt. Außerdem
ist auch äie zu entfernende Lösung noch von ihrem Restdampf befreit worden, der
zur Vermehrung des erzeugten Trinkwassers ausgenutzt wird, bevor die Lösung aus
dem System ausscheidet.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung gezeigt. Diese Ausführungsform ist im wesen-tlichen der
in Fig. 1 gezeigten.ähnli-ch und deshalb zum Teil auch schon in Zusammenhang
mit der Ausführungsform nach Fig'* 1
beschrieben. Aus diesem Grunde werden
nur gegenüber - der ersten Ausführungsform modifizierte Teile im folgenden
beschrieben. Bei beiden Ausführungsformen sind für gleiche Teile die gleichen Bezugsziffern
verwendet worden. In der zweiten Ausführungsform wird ein kleiner Teil der Lösung
aus der Kammer C entfernt und dem Entspannungskühlerkessel 64 zugeführt.
Dort wird der Lösung noch der restliche Dampf" ähnlich wie in Fig. ly entzogen.
Der Dampfsammelraum 65 in dem Entspannungskähler ist jedoch mit dem Entlüftungskessel
durch eine Leitung 80 und mit dem Kondensationsraum 28 in der letzten
Stufe durch eine Leitung 81 verbunden. Außerdem ist der Entlüftungskessel
51 mit einer Öffnung 83 in seinem oberen Teil versehen, die mit einem
geeigneten Entlüfter verbunden ist. Der Entlüftungskessel 51 wird unter einem
reduzierten Druck gehalten..der im wesentlichen gleich dem isty der.in der letzten
Verdajwpfungskammer D herrscht, Die-Leitung 81 kann mit einem Ventil
85 zur Regelung des Dampfdurchflusses versehen sein. Anstelle des Ventiles
85
kann auch eine geeignete drosselnde-Öffnung (nicht gezeigt) verwendet werden.
Hier
wird der dem Entlüftungskessel 51-hinzugeführte Dampf d"u verwendetg um die Entlüftung
des frischen vorbehandelten verunreinigten Wassers zu vergrößern-. Die'befreiten
nicht kondensierbaren Gase werden zusammen mit einer geringen Menge unkondensierten
Dampfes aus dein System durch die Öff-
nung 83 abgezogen. Der Rest
des Dampfes wird durch den Kondensationsraum 28 geleitet, wo er kondensiert
und.als Trinkwasser gesammelt wird, wie es bereits für die erste Ausführungsform
beschrieben wurde. Bei dieser Anordnung ist das von dem EntspannungskuMer 64 zu
dem Kondensationsraum 28 strömende Medium im wesentlichen reiner Dampf mit einem
Minimum an nicht kondensierbaren Gasen. Die in dem Entlüftungskessel 51 befreiten
nicht kondensierbaren Gase werden direkt aus dem System entzogen, wodurch der zur
Evakuierunig des Systemes dienende Entlüfter (nicht gezeigt)-stärker belastet wird.
Der Entlüfter wirkt auf das System üb.er die Entlüftungsöffnung 36 ein. Zusammenfassend
kann gesagt werdenp daß sich die Erfindung auf ein stark verbessertes mehrstufiges
Entspannungsverdampfersystem der Rezirkulationstype beziehtg das gegenüber bekannten
Systemen Vorteile aufweist. Diese liegen darin, daß das mit . Chemikalien
behandelteg eAtlüftetep frischep verunreinigte Wasser voll ausgenutzt wird, bis
es eine angereicherte Lösung ist, Erst dann#wIrd es aus dem System entfernt. Außerdem
is t der große Raum der letzten Verdampfungskammer vorteilhaft zu
einer
weiteren Entlüftung der eintretenden behandelten und entlüfteten, frischenp verunreinigten
Flüssigkei-u ausgenutzt. Obwohl die Erfindung-nur in zwei Ausführungsformen' beschrieben
wurde, soll sie dadurch nicht begrenzt werden. Es sind ohne Ekinschränkung der Erfindungsidee
noch verschiedene andere. Modifikationen möglich. Beispielsweise könnte die Entlüftungsvorrichtung
51 . -nnerhalb der Kammer D angeordnet werdeng obwohl sie in der Beschreibung
der Einfachheit halber als Außenkessel. dargestellt wurde., der mit der den niedrigsten
Druck aufweisenden Kammer D durch eine Leitung 53 verbunden ist.
pyo day (as an example) about 300,000 bi-a- 450,000 hl of impure water are necessary for processing in an evaporator. Such an evaporation plant is extremely important, and there is an increasing need for improvements that will reduce the operating costs of such plants. This problem is particularly acute in areas where there is a lack of fresh (polluted) water. From an economic point of view. such systems are unprofitable. In the present multi-stage flash evaporator systems, the fresh seawater is pretreated with suitable chemicals in order to prevent the formation of boiler scale and to prevent corrosion from occurring. This allows the S7stem to be operated at higher working temperatures, which at the same time increases the thermal efficiency and reduces the cost of producing drinking water. In most systems where the fresh, contaminated water is chemically pretreated, only a portion of the enriched solution, which is the result of the gradual evaporation, is removed from the system or removed from the system. The rest is reintroduced into the system for recirculation and mixed with newly added pretreated, -fxisahemp contaminated water in a regenerative heat exchange circuit. The thermal energy is used as much as possible and the chemical additives are added to the system. In a highly effective system of the type described above, fresh seawater is first treated with acid, then vented in a boiler to remove non-condensable gases (e.g. air, carbon dioxide, etc.) and then introduced into the last evaporation chamber as fresh contaminated water. The enriched solution that reaches the last evaporation chamber is therefore mixed with de'i., 1 pretreated, fresh, contaminated water and then drained off * a mixture of solution and treated fresh contaminated water must inevitably be withdrawn from the bystem. Although in this scheme there is a very desirable further venting of the fresh seawater to be treated in the last chamber , some of the fresh, contaminated water is lost to the system exceptionally noticeable in relation to the consumption of chemical additives. In addition, a large volume of vapor is generated in the chamber with the lowest pressure, in which the fresh solution is also introduced for partial evaporation and venting The present invention consists in the construction of a multi-stage voltage evaporation system and in a method in which the last evaporation chamber (the one with the lowest pressure) is used to effectively deaerate a chemically treated fresh solution and in which the treated solution is fully utilized 0 before it is removed from the system. The invention lie So in a two-stage expansion evaporator for separating a solvent from a solution with a large number of chambers receiving the solution, which have connecting channels for the solution present in them and in which a gradually reduced pressure is maintained during the evaporation operation # with heat exchangers to heat the solution a certain temperature # with a device for transferring the solution into the chamber under the highest pressure whereby a gradual partial evaporation of the -solvent from the solution in the chambers is effected, with a collecting device connected to each of the chambers for receiving the- - is connected to the solvent evaporated from the solution, with a device for introducing fresh solution into the chamber under the lowest pressure in which the fresh solution is mixed with the enriched solution p with a device for removing the solution from the lower pressure chamber th pressure chamber and for transferring the solution into the heat exchanger and with a line for removing part of the solution from the evaporator, characterized in that the line is connected to an intermediate chamber in which a pressure is maintained, .der is higher than that in the chamber with the lowest pressure, and that the line has an additional chamber which is maintained during the evaporation operation under a pressure which is lower than the pressure maintained in the interstage chamber, whereby further evaporation and cooling of the solution in the additional chamber is effected. Further details of the invention emerge from the following description of two exemplary embodiments, where reference is made to the accompanying drawings. They show: FIG. 1 a schematic drawing of a multi-stage. Expansion vaporization systems according to the present invention; 2 shows a schematic drawing of part of a multistage flash evaporation system as a second embodiment according to the present invention. 1 shows a multistage expansion evaporator system which is designated generally by the reference number 10 . This system has a feedback circuit and a regenerative heat exchange arrangement. Although the system can be used to evaporate any suitable liquid IU solutions to separate the solvent from the solute, it is primarily suitable for recovering pure water, or at least potable water, from contaminated water such as brackish or seawater. In the system according to the invention, a multiplicity of step-like hot-dip voltage evaporation chimneys Ag Hy C and D are provided, of which chamber A is the first and the one with the highest pressure. This is followed by chamber B "-. V Chamber C and chamber D. Chamber D is the last and the lowest pressure stage. Any desired number of successive stages can be used, therefore part of the system is between stages B and 0 broken out at an intermediate stage B. As is already known from the prior art, the evaporation chambers can consist of metal housings which have the shape of a parallelpipedone with a top wall 12, a bottom wall 13e, vertical side walls 14 and 15, front and rear walls ( not shown) and vertical inner partitions 17s " 18 and 19, Jgab. The partition walls hang together with the outer walls and form the chambers. The chambers A, 3,9 Et 0 and D are designed in such a way that the liquids contained in them are in communication with one another through intermediate gaps or openings 21-9 22 and 23 . The gaps and openings are provided in the intermediate walls 1-7, v 18 and 19 and are close to the bottom wall 139 - so that the water flows from chamber to chamber during the flash evaporation. The flow of water takes place from the chamber A to the chamber D through the openings 21, 22 and 23 with a simultaneous decrease in temperature and pressure and with a progressive increase in the first mineral concentration. enriched solution arises. I A variety of vapor condensation spaces 24p 259269 27 and 28 is also provided in the housing for receiving the condensable vapor, which has formed in the chambers associated with these Hätimen A, Bg Ep 0 and D. The condensation chutes are arranged in the upper part of the housing and are limited by horizontally extending collecting trays 29p 309 319 32 and 33 . Each of the collecting trays is also provided with a steam through-flow opening 34 so that the vapor formed in the relevant chambers can flow through these steam through-flow openings into the condensation spaces. Each dbr end wall 1721 18 and 19 is provided in its uppermost part with an opening 35 and the last condensation space 18 is vented by a suitable ventilator (not shown) via an outlet opening 36 , so that air and other non-condensable gases in a known manner continuously is removed from each of the stages of the system. This will maintain the lowest pressure in the last stage D and arranged in front of levels 0, Eg B and A comprise a stepwise higher pressure, each of the partition walls 17, 18 and 19 is further voltage with a Öff- provided 37 which immediately is arranged above the corresponding collecting trays, so that the falling condensate . sat is collected in the bowls and flows to the right (as indicated by the arrows) into the collecting bowl 33 , which is connected to the last stage D. The condensate is collected in the tray 33 and can be removed via the line 38 as purified water. 4 The condensation spaces 24 to 26 are provided with suitable surfaces for heat exchange or with condensation tube structures 39, 40 and 41 which are used for regenerative heating of the circulating contaminated liquid. The heat given off by these heat exchangers comes from the condensation heat of the steam. The condensation spaces 27 and 28 are provided with heat exchangers or condensation tube structures 42 and 4-3, which return part of the heat of the system. The impure water such as a lake or Brackwasserg by a suitable pump from a source (such as with the conduit 44 - indicated)-pumped into the system and passed through the heat exchange tubes 43 and 42nd Then part of the vlass heated by this is removed from the system (as indicated by line 46) p to meet the heat recovery requirements of the system - the remaining part is (as indicated by line 47) mixed with a chemical additive p the A suitable chemical additive can be sulfuric acid, which is introduced in a certain amount (as indicated by line 48) from a suitable source 49 and supplied to a venting arrangement, for example a boiler 51. The boiler 51 is arranged outside the chamber D with the lowest pressure. After the venting in the boiler 51 , the treated and vented contaminated water is fed via the line 53 to the chamber D. There it is subjected to a further venting (indicated by the dashed prelude 55) and thus ultimately falls as treated and vented "contaminated" Liquid on the bottom of the chamber Dr where it is mixed with enriched solution, the mixture of the solution and the pretreated and deaerated water is removed from the last chamber D. at the lowest pressure via a line 57 in which a 1hmpe 58 is provided. Then the Miscbung is passed through the heat exchange tube structure uP 40 and 39 to the regenerative Erhitzling. the next 3tation is an external heater 59 where the mixture is heated to a predetermined temperature. Thereafter, the Miachung the first stage a with the highest pressure zugefUhrtt is to d Start the relaxation evaporation cycle - and complete the recirculation cycle. ' The thus heated and pressurized water is exposed to a reduced pressure in the expansion chamber A and therefore partially evaporates. The steam formed flows upwards through the steam passage opening 34 into the condensation space (as indicated by the dashed arrows 61 ) Steam is condensed by heat exchange with the heat exchange tubular structure 39 "and falls into the drip pan 29 # where it is collected. The water flowing through the tubular structure is heated in the process. The residual non-relaxed fluid flows through the opening 21 Indie next following chamber $ ll having a lower pressure than the chamber A. In the chamber B, the operation is repeated. The water remaining there flows through the openings 22 and 23 into the last chamber D with the lowest pressure. As the water flows through the chambers with constant evaporation, it is increasingly enriched with salts and minerals. A small part of the enriched solution is taken from a stage which has a higher pressure than the last stage Dj but which has a lower 1) pressure than the first stage A. This is preferably the penultimate chamber 0, the liquid is through a line 6-3 withdrawn and fed to a boiler 64 *. The kettle 64 is kept under substantially the same reduced pressure as the last chamber D (, the pressure in the kettle 64 is lower than the pressure in the chamber Cl, the solution introduced into the kettles 64 (the kettle will later be referred to as the flash cooler ) wherein a further flash evaporation is subjected and finally-through a line 65 having disposed thereon P = pe 66 ent-4 removed. The so entfenite solution leaves the system as substantially unusable. The flash cooler 64 is connected to an upper DampfsamTnel -. space provided 65 "of the 51-by is connected a line # 7 to the vent vessel, the upper Te # I of the ventilation vessel is connected to the condensation chamber 28 in the last stage by a INTR, 68 in the Entspannungskiih-... The steam formed by 65 can therefore be directed into the deaeration boiler 51 , where it initially increases the deaeration of the water that has already been treated and deaerated it is passed into the condensation space 28 together with the non-condensable gases "which are released from the treated and deaerated water. The steam contained in the mixture of steam and non-condensable gases is therefore condensed and falls into the drip tray 33. There it increases the yienge of the potable water produced. The non-condensable gases are removed through the outlet port 36 with the non-condensable gases of the other stages. The rate of withdrawal of the enriched solution from chamber C is preferably controlled by a suitable liquid level meter 69 which is responsive to the liquid level in the last chamber D. FIG. This sensor 69 controls a valve 70 which is provided in the discharge line 65. The desired liquid level in the last stage D. is maintained for satisfactory operation of the recirculation pump 58 , as is the desired liquid level in chamber 0 and in the flash cooler 64 for a satisfactory operation of the pump 66 since the solution that must necessarily pass from the flash evaporator system before it reaches the last stage D and since the solution that reaches the last stage D , in its entirety, the system as a mixture with new added, freshly contaminated liquid (has already been chemically pretreated and ventilated again? Nothing of this newly added, freshly contaminated liquid is lost from the system until it has been passed through the system and used to the utmost #em, basically the chemical additives and the E Ventilation options in the last stage fully used. In addition, the solution to be removed has also been freed of its residual steam, which is used to increase the drinking water produced before the solution is eliminated from the system. Another embodiment of the present invention is shown in FIG. This embodiment is essentially similar to that shown in FIG. 1 and is therefore partly also described in connection with the embodiment according to FIG. 1. Modified parts described in the following the first embodiment - for this reason only be compared to. In both embodiments, the same reference numerals have been used for the same parts. In the second embodiment, a small portion of the solution is removed from chamber C and fed to the flash cooler kettle 64. There, the solution is. Ly withdrawn nor the remaining vapor "similarly as in Fig. The steam collecting space 65 in the Entspannungskähler is associated with the ventilation vessel through a pipe 80 and the condensation chamber 28 in the last stage by a line 81. In addition, the The deaeration vessel 51 is provided with an opening 83 in its upper part which is connected to a suitable deaerator. The deaeration vessel 51 is kept under a reduced pressure which is essentially the same as that prevailing in the last evaporation chamber D , die line 81 can be provided with a valve 85 for regulating the flow of steam. A suitable throttling opening (not shown) can also be used instead of the valve 85. Here, the steam supplied to the deaeration boiler 51 is used to deaerate the fresh, pretreated, contaminated one Water to enlarge-. The freed, non-condensable gases are withdrawn from the system through the opening 83 together with a small amount of uncondensed steam. The rest of the steam is passed through the condensation space 28 , where it is condensed and collected as drinking water, as has already been described for the first embodiment. In this arrangement, the medium flowing from the expansion chamber 64 to the condensation space 28 is essentially pure steam with a minimum of non-condensable gases. The non-condensable gases released in the deaeration vessel 51 are withdrawn directly from the system, whereby the deaerator (not shown) serving to evacuate the system is more heavily loaded. The vent acts on the system via vent opening 36 . In summary, it can be said that the invention relates to a greatly improved multi-stage flash evaporator system of the recirculation type which has advantages over known systems. These lie in the fact that with . Chemical treated eAtlüftetep freshly contaminated water is fully utilized until it is an enriched solution, only then is it removed from the system. In addition, the large space of the last evaporation chamber is advantageously used for further venting of the incoming treated and vented, freshly contaminated liquids. Although the invention has been described in only two embodiments, it is not intended to be limited thereby. Without restricting the idea of the invention, there are various others. Modifications possible. For example, the venting device 51. -be arranged within the chamber D although in the description, for the sake of simplicity, they are referred to as an external boiler. which is connected to the lowest pressure chamber D by a line 53 .