DE1619383U - Dehnbarer Bandkorper fur Bi joutene und Gebrauchszwecke - Google Patents
Dehnbarer Bandkorper fur Bi joutene und GebrauchszweckeInfo
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Description
PFORZHEIM
Gebrauchsmusteranmeldung der Firma Artur Fischer, Pforzhein.
Dehnbarer Bandkörper für Bijouterie- und Gebrauchszwecke.
Die .Erfindung bezieht sich auf einen dehnbaren Bandkörper,
der hauptsächlich zur Herstellung von Uhr- und Sehmuckarmbändern Verwendung findet und aus sogenannten Rahmen- und Verbindungsgliedern
besteht.
Man ist bemüht, bei den Rahmengliedern äer Ziehbänder die quer zur Bandlängsrichtung laufenden Schenkel, über welche die Verbindungsglieder
gehängt sind, so dünn wie möglich zu machen, um auf diese Weise einen möglichst grossen Ziehweg zu erhalten.
Hierdurch leidet die Stabilität der Rahmenglieder, die ohnehin
bei letzteren als viersohenkligen Gebilden keine grosse ist.
Dieser Mißstand soll durch die hrfinäung beseitigt werden.
Das Neue besteht darin, dass die mit den Längsschenkeln der Rahmenglieder aus einem einzigen Stanzstück bestehenden, nach
der Bandunterseite hin gefalteten oder eingerollten Querschenkel durch eine Einlage aus gegen Verbiegen widerstandsfähigem Material
versteift sind.
Weitere JSrfindungsmerkmale sind aus der Beschreibung, Zeichnung
und den Schutzansprüchen ersichtlich«
Fig· 1 und 2 zeigen das Stanzstück* aus dem ein Rahmenglied
geformt wird, in Ansicht und Seitenansicht,
Fig. 5, 4 und 5 sind Schnitte nach den Linien III-III bzw.
IV-IV der Pig. 4 bzw. 3 und eine Draufsicht des fertigen Rahmengliedes,
Fig. 6 und 7 stellen den Mittellängsschnitt und die Draufsicht eines die Böden der Itahmenglieder bildenden Deckels dar und
Fig. 8 bis 11 zeigen den aus Rahmen- und Verbindungsgliedern zusammengesetzten, dehnbaren Bandkörper in Seitenansicht in
teilweieem Iiängssohnitt, in Draufsicht, Rückansicht und Querschnitt
nach Linie XI - XI der Fig. 8.
Bas Rahaenglied des neuen Bandkörpers besteht aus dem Stanzstück
1, 2, den beiden Bodendeckeln 4 und den beiden Versteifungseinlagen 3. Die in die Bandlängsrichtung fallenden Rahmenschenkel
1, 1 dee Stanzstücks sind beide im Gesenk kapseiförmig gepresst
und tragen, daher hoch. -auf. Die quer zur Bandlängsrichtung liegenden
Rahmensehenkel 2, 2 des Stanzstücks sind beide nach der Unteroder
Rückseite des Bandes hin gefaltet oder, wie Pig, 8 zeigt,
gerollt, bilden also Röhren, in welcher zur Versteifung jeweils
eine Versteifungseinlage in Gestalt eines aus widerstandsfähigen1
Material, z.B. Stahl bestehenden Stiftes 3 steckt, der vor dem Einrollen auf die Querschenkel 2 aufgelegt wird. Kach der Päickseite
hin sind die Längesehenkel 1 durch schachtelartig eingesetzte Deckel 4 abgeschlossen. Diese werden mit seitlichen Löchern
5 auf die Enden der Stifte 3 aufgesteckt und zugleich mit dem erwähnten Auflegen der letzteren (3) auf die noch nicht gerollten
Querschenkel 2 in die kapselförmigen Längsschenkel 1 eingelassen (Fig. 3)· Durch das nun folgende Einrollen der Querschenkel
2 sind unter Vermittlung der Stifte 3 auch die Deckel 4 festgelegt. Letztere können, da sie mit dem Stanzstück 1, 2 nicht
aus einem einzigen Stück bestehen, sondern besonders hergestellt werden, aus anderem Material bestehen als das Stanzstück 1, 2»
So ist es möglich, das die Schauseite des Bandkörpers bildende Stanzstück 1, 2 z.B. aus Golddoubleblech und die auf der Haut
aufliegenden Deckel 4 aus nichtrostendem Stahl zu formen» wobei die Formung so geschieht, dass die Schnittkanten 6, die ohne
Goldauflage sind, auf der Bandunterseite liegen«
Um den äussersten Enden der 3tifte 3 noch sicheren Halt in
den äusseren Seitenwänden der Deckel 4 zu geben und zu verhindern, dass letztere (4) aussen von den Stiftenden nicht mehr zuverlässig
gefasst werden, sind die Aussenlöcher 5 mit naeh innen gerichteten
Wulsten 7 versehen, in welchen die Stifte 3 stecken«
Die neue Bauart der Rahmenglieder erweist sich trotz der vcrhältnismässig
dfinnen Querschenkel 2 als sehr widerstandsfähig»
Die Verbindungsglieder eee «ciH8n
f/o ^-"" UuinHiUm-T- 32o /Uac ^nmelt«^^ί■«τ^^^4^4H-^-βίe bilden
'^1; ,..(■' Doppelhaken und sind gaaäuB ή1a a a» nJtnra*]Awng dadurch gekennzeichnet'
rl net, dass zwischen die nach dem Mnhängen der Querschenkel 2,
(Fig· 8) von der Bandrückseite her noch offenen und daher zugänglichen Hakenenden 8, 8 ein Sperrkörper 9 eingeschoben ist, der
den Hakenzwischenraum nach auseen abschliesst und innen an der an der Oberseite Io des Verbindungsgliedes anstehenden U-Schiene
11 anliegt. Durch die Anordnung eines Absatzes 12 (Fig· lo) auf
der Unterseite des Sperrkörpera 9 liegt dieser bündig zwischen den Hakenenden 8, 8. Zur Verhinderung des unerwünschten Versehiebens
dei Sperrkörper 9 im Verbindungeglied sind die ländkanten 8,
der Haken mit Ausnehmungen 13 und die Absätze 12 mit Warzen 14
■ζ _
— J —
— J —
versehen oder umgekehrt, die bei eingeschobenem Sperrkörper 9 ineinandergreifen.
Innerhalb der Haken sind die Querschenkel 2, 3 an Druckfedern 15 abgestützt, die bestrebt sind, die Querschenkel
2, 3 "von beiden Seiten her gegen den Sperrkörper 9 zu drücken.
Claims (5)
1. Dehnbarer Bandkörper für Bijouterie- und Gebrauchszwecke,
der aus vierschenkligen Rahmengliedern und einen Doppelhaken bildenden
Verbindungsgliedern besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Längsechenkeln (l) der Rahmenglieder aus einem einzigen
Stanzstück bestehenden, nach der Bandunterseite hin gefalteten oder eingerollten Querschenkel (2) durch eine Einlage (3) aus
gegen Verbiegen widerstandsfähigem Material versteift sind»
2. Bandkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die versteifende Einlage der Querschenkel (2) aus einem Drahtetift
(3) vorzugsweise aus Stahl besteht, der mit seinen Enden in den Bereich der Längsschenkel (l) des Hahmengliedes greift.
3. Bandkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die kapseiförmig gepressten Längssehenkel (l) nach der Bandrückseite
hin durch schaehtelartig eingesetzte Deckel (4) abgeschlossen und diese mittels der durch ihre Seitenwandlöcher (5)
gesteckten Enden der Drahtstifte (3) festgelegt sind.
4. Bandkörper nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Drahtstifte (3) jeweils in zwei Seitenwandlöchern
(5) des Deckels (4) stecken und zwar sowohl in einem an der nach innen als auch in einem an der nach aussen gelegenen Seitenwand
vorgesehenen Loch (5)·
5. Bandkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die an der nach aussen gelegenen Seitenwand des Deekele (4)
vorgesehenen löcher (5) zwecks sicheren Eingreifens der Drahtstifte (3) eine Innenwulst (?) aufweisen.
γι . ^ 6. Bandkörper nach Anspruch 1 mit Verbindungegliedern gaaäee
(J ', bei welchen zwischen die nach
.^w-j^4~ k* dem Einhängen der Quersohenkel der Rahmenglieder von der Band-
rückseite her noch offenen und daher zugänglichen Halcenenden ein
(; den Hakenzwiachenraum nach aussen abschliessender Sperrkörper
eingeschoben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der letztere (9) innen an einer U-Schiene (11) anliegt, die an der Oberseite (lo)
des ?erbindun»agliedes ansteht, und die beiderseits des Sperrkörpers
(9) in den Haken hängenden Querschenkel (2, 3) an Druckfedern (15) abgestützt sind, welche die Querschenkel (2, 3) gegen
den Sperrkörper (9) drucken.
Pforzheim, den 21. November 1949.
Patentanwalt.
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