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DE1618862A1 - Verfahren zur Herstellung von Cyanhydrinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Cyanhydrinen

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Publication number
DE1618862A1
DE1618862A1 DE19671618862 DE1618862A DE1618862A1 DE 1618862 A1 DE1618862 A1 DE 1618862A1 DE 19671618862 DE19671618862 DE 19671618862 DE 1618862 A DE1618862 A DE 1618862A DE 1618862 A1 DE1618862 A1 DE 1618862A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compound
cyano
group
lower alkyl
groups
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671618862
Other languages
English (en)
Inventor
Wataru Nagata
Mitsuru Yoshioka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Shionogi and Co Ltd
Original Assignee
Shionogi and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Shionogi and Co Ltd filed Critical Shionogi and Co Ltd
Publication of DE1618862A1 publication Critical patent/DE1618862A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

Dill MÄ Λ. G.
2R. W. a Γ - !;Γ:;- -^
Siiionogi & Co., Ltd. Osaka,; japan
Verfahren zur Herstellung von Cyänhydrinen
Die Erfindung betrifft ein neues VerfafeLrew zur Herstellung von Gyannydrinen sowie mehrere neue Verbindungen, die nach diesen. Verfaßren erhältlieh: sind.
Die Herstellung von a-Cyanhydrinen aus Garbonylverbin- · düngen durch Einwirkung von Cyanwasserstoff oder seinen Salzen ist bereits bekannt« Überraschenderweise-wurde nun gefunden, daß man Cyanhydrine durch Umsetzung von organischen Carboxylverbindungen mit .Alkylcyanalurainiumverbindungen herstellen kann. Es würde gefunden, ""daß durch Anwendung von AlkylGyanaluminiuniverbindungen die Eeaktivitat von organischen Carbony!verbindungen so stark. verbessert-v/ird, daß a-Cyanhydrineselbst.in solchen Fällen hergestellt werden können, in denen ihre Herstellung mit Cyanwasserstoff octer seinen Balzen nicht oder nur schwierig gelingt.
16188S2
Die für die erfindimgsgemaiden Zwecke geeigneten' Alkyl .cyan— aluminiumverbindungen lassen, sich, durch folgende Formel wiedergeben':: ·
BH/'AICK
worin H eine niedere Alkylgruppe, ζ..B* Methyl, Äthyl, Bröpyl, Butyl und Isobutyl,oder eine niedere Alkoxygruppe, ζ-'B. Methoxy, Äthoxy, Propoxy, Butoxy und Isobutoxy, und ß* -eine niedere Alkylgruppe, z.B. Methyl, Äthyl,. Propyl, Butyl und Isohutyl, eine niedere Alkoxygruppe, z.B. Methoxy,, Äthoxy, Propoxy, Butoxy und Isobutoxy, ein Hfilogenatom,. eine Gyangruppe oder ein Atom der Gruppe Vb, VIb oder VIIb des Periodensystems bedeutet, das durch Alkylgruppen substituiert ist, deren Zahl der um 1 verminderten Valenzelektronenzahl eiit-'sprioht (z.B. eine Dialkylaminogruppe oder eine Alkylttiiogruppe). Als Einzelbeispiele für erfindungsgemätf verwertdbare Alkylcyanaluminiumverbindungen seien Dimethylcyarialuminium, Diäthylcyanaluminium, Diisobutylcyanaluminium una Äthylchlorcyanaluminiura genannt.
Die Alkylcyanaluminiumverbindung^kann durch Umsetzung einer entsprechenden Alkylaluminiumverbindung mit der berechneten Menge einer Substanz, die Gyanidionen zu liefern vermag, z.B. GyanwasserstOff, ein Öalz davon, ein leicht verfügbares Cyanhydrin, z.B. Acetoncyanhydrin oder dergleichen, hergestellt werden. Das Verfahren zur Herstellung der Alkylcyanaluminiumverbindung ist ebenfalls neu und kann durch folgendes Reaktionsschema dargestellt werden:
IUi1H11Al + MGN » AlKR1CN + R11M
worin R und R' wie oben definiert sind und R" eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe oder ein Wasserstoif-
009 883/22 8«
atom UHd1 M einen organischen Host, ein Wasserstoffatom oder ein Metallatom bedeutet.
Die Umsetzung" "der AlkyleyanalumintumvGrbindung mit einer als Ausgangsstoff verwendeten Carbony!verbindung wird zweckmäßig in einem inerten organischen Medium, z.B. einem -Kohlenwasserstoff, beispielsweise Pentan, Hexan, Öyclohexan, Benzol oder Toluol, einem halogenierten Kohlenwasserstoff, z.B. Dichlormethan, einem Äther, z.B. Diäthyläther, Diisopropyläther oder Tetrahydrofuran, oder einer Mischung daraus, mit Ausnahme von Wasser oder einem Alkohol, durchgeführt. Für die Umsetzung können vorteilhafterweise nicht über Zimmertemperatur liegende Temperaturen und Umsetzungszeiten von nicht mehr als 5 Stunden, in ,vielen Fällen von nicht mehr als 1 Stunde,- angewandt werden. Die-Umsetzung verlauf t sehr rasch und ist deshalb beinahe augenblicklich, ohne Erwärmen, beendet (im allgemeinen genügen Temperaturen unter ÜUC). Das erfindungsgernäße .Verfahren ist deshalb 'sehr vorteilhaft, aa keine Nebenreaktionen, z.B. Hydrolyse oder dergleichen, stattfinden. Nach Zusatz Von (vorzugsweise angesäuertem) Wasser oder eines Alkohols zur Zersetzung überschüssiger Mengen unverändert gebliebener Alkylcyanalurainiumverbindung kann .-die üeaktionsmischung zur Gewinnung des Produkts in üblicher Weise aufgearbeitet werden. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, unter Verwendung einer Alkylcyanaluminiumverbindung, können a-Oyanhydrine konjugierter aromatischer Ketone, die bisher nicht oder nur schwer zugänglich waren, einfach in guter Ausbeute erhalten werden. -
Als Ausgangsstoffe für das erfindungsgemälie Verfahren können beliebige gesättigte oder ungesättigte, nichtkonjugierte oder konjugierte, z.B. aromatische Systeme enthaltende ' Carbonylverbindungender aliphatischen, cyclischen oder hetero-cyclischen Klasse verwendet werden. Die ala Ausgangsstoff verv/endete Carbonylverbindung kann gle-ichzeitig eine . Patriaistruktur oder einen Substituenten aufweisen, die den
009883/2208:'"
- BADORJGiISJAL
■ ■ - 4 -
Verlauf der erfindungsgemätten Umsetzung nicht stören, z.B. Ungesättigtheit, cyclische oder acyclische Ätherbindungen, Estergruppen, Acetalgruppen, Ketalgruppen, Acyloxygruppen, Lactongruppen,. Amidgruppen, Hydroxygruppen oder ähnliche Strukturen. Wenn der Ausgangsstoff ein a,ß-ungesättigtes, konjugiertes Keton ist, stellt sich folgendes Gleichgewicht ein: .
schnell , \ η
_Q_ri ^ — -C=G V"t " "~ *' ""
^O=O C=O
(III) (D (II)
Der Ausgangsstoff (I) wird also beinahe augenblicklich in das gewünschte ■a-Cyanhydrin (II) übergeführt, dann aber wandelt sich dieses allmählich über (I) in das entsprechende ß-Cyanketon (III) um. In einem solchen Pali ist es deshalb erforderlich, die Umsetzung bei niederer Temperatur, z.B. -100 bis -5QUC und in einem hochpolaren Lösungsmittel,z.B. Tetrahydrofuran oder dergleichen, durchzuführen, um die Reaktionsgeschwindigkeit zu vermindern, und vorzugsweise in möglichst kurzer Reaktionszeit, damit man das oc-Cyanhydrin (II) erhält.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Cyan-, hydrinverbindung wird gewöhnlich in Form einer Mischung der Z isomeren Cyanhydrine erhalten. Die Cyanhydrine haben große Bedeutung als Ausgangsstoffe für die Herstellung anderer or-
0 0 9883/2288
- . BAD ORIGINALJÄ^ :*ί VCv,
ganischer. Verbindungen,- z.B. für ,pharmazeutische Zwecke, Dae erfindungsgemäße Verfahren kann ferner,für diese Zwecke zum einfachen und sicheren Schutz von Garboriy!gruppen angewandt werden, - ' ■ / . :
Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße Verfahren und die neuen Verbindungen gemäß der Erfindung.
B e i s pi e 1
Eine lösung von 500 mg 3ß-Acetyloxy-5-pregnen-20-on in 5 ml wasserfreiem Toluol wird auf -25 UG"gekünlt. Dann gibt man unter Stickstoffatmosphäre eine Lösung von 620 mg Diäthylaluminiumcyanid in Toluol zu und läßt 15Minuten; bei -25VG reagieren. Man gießt die Reaktionsmischung in eine auf -70"G gekühlte Mischung aus Methanol und konzentrierter Salzsäure (5:1) und extrahiert das gebildete Gemisch nach Zugabe von 150 ml Eiswasser mit Dichlormethan. Der Extrakt wird mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und zui*. Entfernung von Lösungsmittel destilliert. Der kristalline Destillationsrückstand liefert nach Umkristallisieren aus einer Mischung von. Dichlormethan und Äther 430 mg 20-Cyan-5-pregnen-3i3,20-diol-3-acetat (F. 154,5 - 156,5UC). - . ' :
Be is ρ ie I 2
Eine lösung von 6,15 g 6-Methoxy-1,2,3,4-tetrahydronaphthalin-1-on in 60 ml'wasserfreiem Toluol wird mit einer lösung von 7,0 g Diäthylaluminiumcyanid in Benzol veraetzt. Die Mischung wird 20 Minuten bei -15ÜO gehalten und dann in dergleichen Weise wie in Beißpiel 1 "aufgearbeitet, wodurch
8 8 3/2J288 BAD ORIGINAL^ :
7,2 g öliges l-Cyan-6-methoxy-i,2,3,4-tetrahydronaphthalirxi-ol erhalten werden.
Nach Zugabe von 200 mg Kaliumhydrogensulfat destilliert man das erhaltene ölige Cyanhydrin unter vermindertem Drucc und fängt 6,2 g Destillat mit .einem Siedebreich von 135— 142°C/0,2 mm Hg auf.. Durch Umkristallisieren des Destillats aus einer Mischung von Äther und Petroläther erhält man 4,2 g 1-Cyan-6-methoxy-3,4-dihydronaphthalin (F. 50,5 - 51ÜC) und gewinnt 130 mg Ausgangsmaterial zurück. Die Mutterlauge wird an 60 g neutralem Aluminiumoxyd chromatographiert. Die aufgefangene Petrolätherfraktion liefert nacti Umkristallisieren aus Methanol 1,3 g dieses Cyandihydroprodukts (insgesamt 5,5 g)· Die gleiche Chromatographie ergibt eine Benzolfraktion, aus der nach Umkristallisieren, mit Äther und Petroläther 0,6 g Ausgangsmaterial (insgesamt 0,73 g) zurückgewonnen werden.
Beispiel 3
Eine Lösung von 150 mg 3ß-Hydroxy-21-nor-5,16-pregnadien-20-al in 7,5 ml wasserfreiem Toluol wird unter Kühlen au£ 0°0 mit einer Lösung von 201 mg Diäthylaluminiumcyanid in 2 ml Toluol versetzt und 5 Minuten lang reagieren gelassen. Man gießt^das Reaktionsgemisch in eine Mischung von 2n Salzsäure und gestoßenem Eis und extrahiert mit Dichlormethan. Nach Aufarbeiten des Extrakts in üblicher Weise wird das erhaltene Rohprodukt aus Dichlormethan zu 138 mg 3i3,20-Dihydroxy-5,16-pregnadien-21-nitril (F. 170 - 171,5VC) umkristallisiert.
Die Umsetzung von.•5a-Androstan-17-on und Diäthylaluminium- ' cyanid in praktisch der gleichen Weise liefert 17-Cyanr5aandrostan-17-ol, ϊ. 137,5 - 143°C (unter Zersetzung) in 81 5»
Ausbeute. ·
009883/228|
.BAD ORIGINAL
Die Umsetzung von 3ß-Acetyloxy-5--andrQsten--17-on und Diäthylaluminiumcyanid in praktisch, der gleichen V/eise" liefert 17_Cyan-t5-androsten-5ß,17-diol-3-acetat, F. 160 -■ 162UC (aus einer Mischung von,Dichlormethan und Äther umkristallisiert) in 85 ?ί Ausbeute. '
Die Umsetzung von i7ß-Acetyloxy-5cx-androstan-3-on und Diäthylaluminiumcyanid in'praktisch:der gleichen Weise liefert 3-Cyan-5a-androstan-3,17-dxol-T7-acetat, Fv 201 - 203 °C (umkristallisiert aus einer Mischung von DichJLormethan und Äther ) in 78 0Jo Ausbeute.
Die Umsetzung von^ß-Acetyloxy-Sa-androstan-^-on und Diäthylaluininiuincyanid in praktisch· der gleichen Weise liefert 17-Cyan-5a-androstan-3a,17-diol-3-acetat, F. 165-167°C (umkrisfallisiert aus einer Mischung von Aceton und Hexan) in 84 aAusbeute. -f ·
Die Umsetzung von 3»s3;20,20-B,isäthylendioxy-5tt-pregnan-5-carboxyaldehyd und Diäthylaluminiumcyanid'in,praktisch der gleichen Weise liefert 20,20-Athylendioxy-3ß-(2-hydroxyäthoxy)-3a,5-epoxymethano-5a-pregnan-5'-carponitril, P. 170 - 172UC (umkristallisiert^aus Methanol) in 83 % Ausbeute.
B e 1 s ρ i e 1 4
Eine Lösung von 2g 4-Choleste.n-3-on in 60 ml Tetrahydrofuran wird auf -6ÖWC gekühlt. Dann gibt man eine Lösung von 2,9g DiätJ-iylaiuininiumcyanid in Diisopro.pyläther in Argonatmosphare unter Rühren zu und läßt die erhaltene Mischung bei -60"C 15 Minuten lang reagieren. Die Keaktionsmisohung wird mit ■ 90 ml einer auf -60uC gekühlten Mischung aus l'etrahydrofurati und konzentrierter Salzsäure (5:1) und dann mit Eiswassor
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verdünnt und mit Dichlormethan extrahiert» Der Extrakt wird mit Wasser gewaschen, getrocknet und unter verminderten; Brück sau); Rohprodukt eingedampft. Durch Umkristallisieren des Eoiiprodiikts aus. Äther erhält man 1,9 g 3-Cyari-^-choleöten- ■ 3-ol, F. 118 -- 121,5UC (unter Zersetzung).
B- e i s ρ i e 1 5 . . .
ftach der gleichen Arbeitsweise, wie sie in den vorstehentleu Beispielen beschrieben wurde, liefern die folgenden Carbonylverbindungen in einer !Reaktionszeit von etwa 1-10 Minuten die entsprechenden a-Oyanhydrinderivate in hoher Ausbeute:· Formaldehyd, Acetaldehyd, Propionaldehyd, Butyraldehyd, Isobutyralüehyd, Yaleraldehyd, Grotonaldehyd, Benzaldehyd, o-, m- und p-Nitrobenzaldehyd, o-, m- und p-Chlorbenzalaeiiyci, o-, m- und p-Methoxybenzaldehyd, o-, m- und p-Hydroxyberii;-aldehyd, o-, m- und p-Tolualdehyd, ^-Methyl-A-methoxybenzaldehyd, 3-Methyl-4-methoxybenzaldehyd, Piperanal, p-Dimethyl äminobenzaldehyd, Furfural, und Thiophen-2-carboxyaldehyd.
Be i s ρ i e 1
Nach der gleichen Arbeitsweise, wie sie in den vorstehenden Beispielen beschrieben wurde, liefern die folgenden Carbonylverbindungen in einer Reaktionszeit von etwa 1-10 Minuten · die entsprechenden a-Cyanhydrinderivate in hoher Ausbeute: Aceton, 2-Butan.on, 2-Pentanon, 2-Hexanon, 3-Methyl-k!- butanon, 5,3-l)imethyl-2-butanon, Phenylaceton, 4-Phenyl-2-butanon, b-Phenyi_^-butanon, Acetophenon, Propiopherion, Butyrophenon, 1-Phenyl-1-pentanon, 1-Phenyl-i-hexanon, 1-Phenyl-1-heptanon, 1-Phenyl-^-methyl-i-propanon, 1-Pho.nyl-3-rnethyl-1-butanon, 1-Phenyi-4-methyl-1-pentanon, 1-Phenylij-mftthyl-1-hexanon,·1-Phenyl-2,^-dimethyl-1-propanon und Ph α riy L c y a J. ο h η χ y 1 k α t ο η .
009883/2288
BAD ORIGINAL .,,.. .> .... '
- 9■-■■■■ ■-'■-■ - ;- :'..:
B e i sp i e 1 7 ■ · -" · ■■ -.. .'■"
IM'ach aer gleichen Arbeitsweise ergeben die folgenaen
veroinaungen aie entsprechenden a-Cyänhydrinderivate in
guter Ausbeute: Cyclopentanon, Cyclohexanon, 2-Methylcyclo hoxanon, ^-Hethylcycloiiexanon, 4-Hetiiylcyclonexanon, Cyclo heptanon, Menthon, a-Hydrindon, Campher, Fluorenon, Benzophenon, Anthron und Xanthon.
0 098 83/2288
BAD ORlGiSSlAt *'

Claims (1)

  1. - ίο -
    Pat eat anspräche i. Verfahren zur Herstellung von Cyanhydrinen, dadurch
    gekennzeichnet, daiS man eine c -ganische Carbony!verbindung mit einer Alkylcyanaluminiumverbindung der Formel
    RK'AlGM
    umsetzt, worin R eine niedere Alkylgruppe oder eine niedere Alkoxygruppe und H1 eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, ein Halogenatom, eine Cyangruppe oder ein Atom der Gruppe Vb, VIb, oder VIIb des Periodensystems bedeutet, das durch Alkylgruppen substituiert ist, deren Zahl der um 1 verminderten Valenzelektronenzahl entspricht. . ·
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in einem inerten organischen Medium bei einer nicht über Zimmertemperatur liegenden Temperatur innerhalb von 3 Stunden durchführt.
    3. Verfahren nac^h Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in einer inerten Atmosphäre bei einer ϊβιηρβ^ΐμΓ unter 0"C innerhalb von 1 Stunde durchführt. ·
    4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart von 1 oder mehr Äquivalenten der Alkylcyanaluminiumverbindurig durchführt. ·
    0098 83/228JB
    BAD
    5. Verfahren nach, einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, .daß man als:Carbony!verbindung, eine aliphatische, cyclische oder hetero cyclische, gesättigte oder ungesättigte, nichtkonjugierte, konjugierte, oder ein . aromatisches System enthaltende Carbonyl· verbindung verwendet. · . _ . . .
    6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß man. als Carbonylverbindung ein Keton oder einen Aldehyd verwendet;.
    7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, -dadurch gekennzeichnet, daß man als inertes organisches ■ ftedium einen Kohlenwasserstoff, einen halogenierten Kohlenwasserstoff, einen aliphatischen oder cyclischen Äther oder eine Mischung daraus verwendet..
    8. Verfahren nach Anspruch 7,-dadurch gekennzeichnet, daß
    man als inertes organisches Medium Pentan, Hexan, Cyclohexan, Benzol, loluol, Dichlormethan, Diäthyläther, Biisopropyläther, Tetrahydrofuran oder eine Mischung daraus verwendet» <
    9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daJ3 man eine AlkylcyanaluminiuTnverbinr dung der in Anspruch 1 angegebenen Formel verwendet, worin H eine-niedere Alky!gruppe oder eine niedere Alkoxygruppe und K1 eine niedere Alkylgruppe, eine niedere Alkoxygruppe, ein Halogenatom oder eine Cyangruppe bedeutet. ■—■ ■
    10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Aikylcyanaluminiumverbindung der in Anspruch 1 angegebenen Formel verwendet, worin R und H1 niedere Alkylgruppen oder niedere Alkoxygruppen bedeuten.
    009883/2288
    BAD ORIGINAL .; ...v .
    11. Verfahren nach Anspruch 9, -dadurch gekeanzeichne t, daß man eine Alkylcyanaluminiumverbindung der in Anspruch 1 angegebenen Formel verwendet, \vorin H und H1 niedere Alky!gruppen bedeuten.
    \2. Verfahren nach Ansp^ch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Alkylcyanaluminiumverbindung der in Anspruch 1 angegebenen Formel verwendet, worin H und R1 Äthylgruppen bedeuten.
    ( 13.j20-Oyan-5-pregnen-38,-20-diol--:3-acetat.
    14.1 -Cyan-6-methoxy-1 ,2,3 s4-tetrahydronaphthalin-1-öl. 1.5. 1-Cyan-3,4-dihydronaph thalin.
    16. 3ßr20-:DihydrQxy-5,16-pregnadien-21-nitril.
    17. I
    18. 17-Cyan-5-androst.en-3ß,17-diol-3-acetat.
    19. 3-Cyan~5cc-androsten-3,17ß-diol-17-acetat. I
    20. 17-Gyan-5oc-androstan-3α,^7-diol-3-acetat.
    21 . 20,20-Äthyl.endioxy-3ß-(2-hydroxyätiioxy)-3a,5-epoxy methano-5a-pregnan-5'-Garbonitril.
    22» 3-
    009883/2288
    BAD ORIGINAL
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