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DE1617992A1 - Antimikrobielles Mittel - Google Patents

Antimikrobielles Mittel

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Publication number
DE1617992A1
DE1617992A1 DE19671617992 DE1617992A DE1617992A1 DE 1617992 A1 DE1617992 A1 DE 1617992A1 DE 19671617992 DE19671617992 DE 19671617992 DE 1617992 A DE1617992 A DE 1617992A DE 1617992 A1 DE1617992 A1 DE 1617992A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
group
formula
radical
benzene
atom
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671617992
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Rudolf Dr Hitz
Helmut Dr Huber-Emden
Arthur Dr Maeder
Paul Dr Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Novartis AG
Original Assignee
Ciba Geigy AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ciba Geigy AG filed Critical Ciba Geigy AG
Publication of DE1617992A1 publication Critical patent/DE1617992A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D265/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one oxygen atom as the only ring hetero atoms
    • C07D265/041,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines
    • C07D265/121,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D265/141,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring
    • C07D265/161,3-Oxazines; Hydrogenated 1,3-oxazines condensed with carbocyclic rings or ring systems condensed with one six-membered ring with only hydrogen or carbon atoms directly attached in positions 2 and 4

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Nitrogen And Oxygen As The Only Ring Hetero Atoms (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

CIBA AKTIENGESELLSCHAFT, BASEL (SCHWEIZ)
Case 5971/E
Deutschland
Antimikrobielles Mittel.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind antimikrobielle Mittel, enthaltend als Wirkstoff mindestens ein N-Acyl-3,4-dihydro-oxazin-(l,3) der Formel
109821/?07S
σ2 Α (D \Λ
• - Ri
worin A ein Schwefelatom oder vorzugsweise ein Sauerstoffatom, R1 einen Rest, der einen einzigen 'carbocyclisch-aromatischen Sechsring enthält, welcher mit dem Dihydro-oxazinring in der durch die Valenzstriche angegebenen Weise kondensiert ist, wobei ein monocyclischer Benzolrest R, noch mindestens einen weiteren Substit-uenten aufweist und Rp einen durch ein Kohlenstoffatom an die Gruppe
It
-C-
gebundenen aliphatischen oder aromatischen Rest bedeuten. Für R, kommen also vor allem substituierte Benzolreste in Frage, doch sind auch heterocyclische Ringsysteme möglich, z.B. Chinoline der Formel
worin Rg die angegebene Bedeutung hat.'
Von den .N-Acyl-3>^-dihydro~oxazinen der Formel (I) sind Verbindungen der Formel .. ... . .,,^.
109821/2079 - v-
^t If
Cm)?
bevorzugt» In dieser Formel (III) bedeuten mindestens ein ü, vorzugsweise ISs-, ein Halogehatomj; einen gegebenenfalls weitersubstituierten Alkylrest, eine Nitrogruppe oder einen direkt oder über eine Äzogruppe an den ankondensierten Benzolrest gebundenen, gegebenenfalls weitersubstituierten Benzolrest und die übrigen U Wasserstoffatome oder einen der aufgeführten Substituenten, und R„ einen durch ein Kohlenstoffatom an die Gruppe ._./:
- ■■ V - -.ρ - .-■ ■■■; ■"" ■■■■■ -. - ■-.'■■?-
gebundenen aliphatischen oder aromatischen Rest, -
Von besonderem Interesse sind Verbindungen der Formel ν
(IV) T
worin U^, Ugj U1- und Ü0 diö angegebene Bedeutung ;ha1pen und R, eine substituierte Methylgrupße^ wi^ eine .Morpholinomethylgruppe, eine Cyanomethylgruppe,'Thibcyanömethylgruppe> einen Aethylmethylthioätherrest,;. insbesondere aber für
109 821/2 07 9 "
eine Halogenmethylgruppe, wie eine Fluor-, Chlor-, Bromoder Jodmethylgruppe, einen gegebenenfalls weitersubstituierten Benzolrest oder eine Alkengruppe darstellt. Insbesondere werden aber Oxazine der Formel
(ν) "Ύγψ-ο-*,
V4
bevorzugt, worin mindestens ein U eine tert, Butylgruppe, eine iso-Propylgruppe, eine Trifluormethylgruppe, eine " ρ-Chlorpheny!gruppe, eine p-Chlorphenyldiazogruppe oder eine Hydroxylgruppe, insbesondere aber ein Fluor-, Chloroder Bromatom, eine Methylgruppe oder eine Nitrogruppe darstellen. Unter diesen Substituenten ist wiederum das Chloratom bevorzugt. R2, steht für eine. Halogenmethylgruppe, eine Vinyl- oder a-Halogenvinylgruppe« Der Chlormethylrest nimmt unter diesen Bedeutungen für R1, eine bevorzugte Stellung ein.
Die N-Acy1-3*4-dihydro-oxazine-(1,3) der Formel (I) werden vorteilhaft in der Weise hergestellt, dass man Verbindungen der Formel
108821/2-0
CH0-NH-GO-R0
2 2
OH
worin R1 und Rp die angegebene Bedeutung haben, in einem wasserfreien Medium, das inerte organische Lösungsmittel oder konzentrierte Schwefelsäure enthält, mit Formaldehyd oder Formaldehyd abgebenden Mitteln in Gegenwart von sauren Katalysatoren reagieren lässt und gegebenenfalls im Acylrest noch weitere Umsetzungen vornimmt.
Bevorzugt werden.o-Acylaminomethylphenole der Formel
■ V ·: ;
worin U1-, Uv, U„, Ug und Rp die angegebene Bedeutung haben, als Ausgangsstoffe verwendet.
Der Ringschluss wird bevorzugt mit gasförmigem Formaldehyd oder insbesondere mit Paraformaldehyd durchgeführt. Als saurer Katalysator eignet sich besonders die p-Toluölsulfonsäure, und als inerte Lösungsmittel werden vorzugsweise Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol oder Benzol -Dioxan-Gemische verwendet, Das Reaktionsgemisch wird erhitzt, das Reaktionswasser durch azeotrope Destillation entfernt, das Reaktionsprodükt isoliert und wenn nötig zur
10982172079
ι /
Reinigung umkristallisiert.
An den so erhaltenen neuen N-Acy1-3,^-dihydrooxazinen-(l,3) der Formel (I) können z.B. noch folgende Umsetzungen vorgenommen werden, ohne dass das Oxazin-System zerstört wird:
- Im Falle, dass R2 = -CH2-S-CpHc ist* lässt sich die Thioäthergruppe glatt zur Sulfoxydgruppe oxydieren.
- Im Falle, dass R_ = -CH2Cl ist, lassen sich mit Pyridin glatt quaternäre Pyridiniumsalze gewinnen, worin Rp der Formel
(VIII)
Cl
entspricht. -
Mit Phosphorpentasulfid werden aus geeigneten N-Acyl-dihydro-oxazinen die entsprechenden N-Thioacyl-dihydro-oxazlnen erhalten, z.B.
Il . P9S1. [-C-CH2Cl
Im Fallef dass Rg = -CH=CH2 ist, lässt sich an die Acry!doppelbindung glatt Brom addieren. Von so erhaltenen N-(α,ß-Dibrom-propionyl)-dihydro-oxazinen-(1,3) lässt sich Bromwasserstoff zu den entsprechenden α-Brom-acryloyl-derivaten abspalten. Die N-Aoryl· oyl-dihydro-oxazine-iljj) können nach üblichen Methoden in Eösung oder Emulsion polymerisiert werden.
109821/2079
16 r/99
Die zur Herstellung der N-Acyl-dihydro-oxazine-(1,3) benötigten Ausgangsprodukte der Formelv(Vl) bzw, (VII) können in an sich bekannter Weise durch die sogenannte"Tscherniak-Kondensation" von z.B. geeigneten Phenolen mit N-Hydroxymethylcarbonamiden gewonnen werden:
'8-
(VII)
6\ A/ 2 2
R2, U(-j Ug, U7 und Ug haben die angegebene Bedeutung. .
Auch an diesen Ausgangsstoffen der Formel (VI) lassen sich noch Umsetzungen vornehmen zwecks Substituentenumwandlüng, ähnlich wie bei den N-Acyl-3,4-dihydrooxazinen-(l,3). So lässt sich z.B. im Falle, dass R2 einer Halogenmethylgruppe entspricht, das Halogenatom gegen andere Halogenatome, gegen einen sekundären Äminrest, gegen einen Alkylmercaptanrest oder gegen^eine Cyangruppe austauschen durch Reaktion z.B. mit einem Natriumhalögenid, mit Morpholin, Aethylmercaptan oder Kaliumcyanid* Unge- -
109821/2079
IbI7992
sättigte Rg-Reste addieren ebenfalls Brom.
Wie schon erwähnt, lassen sich N-Acyl-3»^-dihydrooxazine-(l,3) der Formel (I), worin A und R, die angegebene Bedeutung haben und R2 eine Alken- oder α-Halogenalkengruppe darstellt, polymerisieren, z.B. homopolymerisieren oder gegebenenfalls mit anderen copölymerisierbaren, äthylenisch ungesättigten Verbindungen copolymerisieren.
pie Verbindungen der Formel (I) besitzen antimlkrobielle. Insbesondere fungizide und/oder bakterizide und bakteriostatische Eigenschaften. Sie werden deshalb als Fungizide, Bakterizide und Bakteriostatika verwendet»
Die antimikrobiellen Mittel, welche Verbindungen der Formel (I) enthalten, können im übrigen in üblicher, an sich bekannter Weise hergestellt und angewendet werden. Besonders wertvoll an den neuen Mitteln ist das breite antimikrobielle Wirkungsspektrum, das sich sowohl auf gramposi-
109821/2079
tive als auch gramnegativeBakterien und Pilze erstreckt. Hierbei ist in anwendungstechnischer Hinsicht die Geruchlosigkeit und Farblosigkeit der Verbindungen der Formel (I) von besonderem Wert. Die vorliegende Erfindung umfasst somit ebenfalls deren Einsatz in der Bekämpfung von Mikroorganismen ganz allgemein. Die Verwendung ist auf sehr breiter Basis möglich, insbesondere zum Schützen von organischen Substraten gegen den Befall durch zerstörende und pathogene Bakterien und Pilze, Die Verbindungen der Formel (I) eignen sich demnach sowohl als Konservierungsmittel wie auch als Desinfektionsmittel für Textilien und technische Produkte aller Art, in der Veterinärmedizin und in der Kosmetik.
Unter den technischen Produkten, welche mit Hilfe von Verbindungen der Formel (i) konserviert werden können, selen*die folgenden als Beispiele herausgegriffen: Textilhilfsmittel bzw, Veredlungsmittel, Leime, Bindemittel, Anstrichmittel, Färb- bzw. Druckpasten und ähnliehe Zubereitungen auf der Basis von organischen und anorganischen Farbstoffen bzw. Pigmenten, auch solche, welche als Beimischungen Casein oder andere organische Verbindungen enthalten. Auch Wand- und Deckenanstriche, z.B. solche, die ein eiweisshaltiges Farbbindemittel enthalten, werden durch einen Zusatz der neuen Verbindungen vor dem Befall durch Bakterien geschützt.
Weiterhin können Verbindungen der Formel (I) zur
109821/2079
J-U
konservierenden und desinfizierenden Ausrüstung von Fasern und Textilien verwendet werden, wobei sie auf natürliche und künstliche Pasern aufgebracht werden können und dort eine dauerhafte Wirkung gegen schädliche [auch pathogene] Bakterien und Pilze entfalten. Der Zusatz kann dabei vor, gleichzeitig mit, oder nach einer Behandlung dieser Textilien mit anderen Stoffen, z.B. Parb- oder Druckpasten, Appreturen usw. erfolgen»
Derart behandelte Textilien weisen auch einen Schutz gegen das Auftreten von Schweissgeruch, wie er durch Bakterien bedingt ist, auf.
Auch in der Zellstoff- und Papierindustrie können die Verbindungen der Formel (I) als Konservierungsmittel eingesetzt werden, u.a. zur Verhütung der bekannten, durch Bakterien hervorgerufenen Schleimbildung in den zur Papiergewinnung verwendeten Apparaturen.
Ferner gelangt man durch Kombination von Verbindungen der Formel (I) mit wasch- bzw. oberflächenaktiven Stoffen zu Wasch- und Reinigungsmitteln mit ausgezeichneter antimikrobieller.Wirkung. Diese Verbindungen können z.B. in Seifen eingearbeitet, mit seifenfreien, wasch- bzw. oberflächenaktiven Stoffen oder mit Gemischen aus Seifen- und seifenfreien waschaktiven Stoffen kombiniert werden, wobei in diesen Kombinationen ihre antimikrobielIe Wirksamkeit in vollem Umfang erhalten bleibt.
ORIGINAL INSPECT«* 10 9 8 21/2079
Reinigungsmittel, welche Verbindungen der Formel (I) enthalten, können in Industrie und Haushalt eingesetzt werden, ebenso im Lebensmittelgewerbe, ζ.B. in Molkereien, Brauereien, Schlachthöfen. Auch als Bestandteil von Zubereitungen, welche dem Zwecke der Reinigung bzw. Desinfektion in Spitälern und in der medizinischen Praxis dienen, können Verbindungen der Formel (I) verwendet werden.
Die Wirkung kann auch in konservie renden und des infizierenden Ausrüstungen von Kunststoffen ausgenützt werden. Bei Verwendung von Weichmachern ist es vorteilhaft, Verbindungen der Formel (i) dem Kunststoff imWeichmauher gelöst bzw. dispergiert zuzusetzen. Zweckmässig ist für eine möglichst gleichmässige Verteilung im Kunststoff Sorge zu tragen« Die Kunststoffe mit antimikrobiellen Eigenschaften können für Gebrauchsgegenstände aller Art, bei denen eine Wirksamkeit gegen Mikroben erwünscht ist, Verwendung finden, so z.B. in Fussmatten, Badezimmervorhängen, Sitzgelegenheiten, Trittrosten in Schwimmbädern, Wandbespannungen. Durch Einverleibung in Wachs- und Bohnermassen erhält man' Fussboden- und Möbelpflegemittel mit desinfizierender Wir-· kung. ."'--.
. Die Verbindungen der Formel (Ί) können auf: zu ' schützende Textilmaterialien in verschiedenster Weiseaufgebracht werden, zum Beispiel durch Imprägnieren oder Besprühen mit Lösungen oder Suspensionen, die die genannten
10 9S21/2079
■ -lg■_ .· 1817992
Verbindungen als Wirkstoff enthalten. Der Wirkstoffgehalt kann hierbei je nach Anwendungs zweck zwischen 1 und 30 g Wirksubstanz pro Liter Behandlungsflüssigkeit liegen. Meistens werden textile Materialien sowohl synthetischer als auch natürlicher Herkunft durch einen Gehalt von 0,1 bis 3# Wirkstoff ausreichend gegen Mikrobenbefall geschützt. Der Wirkstoff kann zusammen mit anderen textlien. Hilfsmitteln, wie Appreturmitteln, Knitterfestausröstungen usw. eingesetzt werden.
Die Anwendungsformen können den üblichen Formulie rungen von Schädlingsbekämpfungsmitteln entsprechen, beispielsweise können Mittel, die Verbindungen der Formel (i) enthalten, gegebenenfalls auch noch Zusätze wie Trägerstoffe, Lösungsmittel, Verdünnungs-, Dispergier-r, Netzoder Haftmittel usw. sowie andere Schädlingsbekämpfungsmittel, enthalten. . .
Die in der nachfolgenden HerstellungsVorschrift und in den Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile, die Prozente Gewichtsprozente, sofern nichts anderes angegeben.
109821/2079
Herstellungsvorschriften
für die als Amsgangssubstanzen 'benötigten Verbindungen der Forme1 (VIl) .
I36 g N-Hydrpxymeti^yl-ehloraeetamid werden in 1500 ml absolutem Alkohol gelöst. Dazu gibt man 122 g 2,4-Dimethylphenol und danach 70 wl 37$ige Salzsäure, dabei erwärmt sieh das Gemisch leicht von selbst« Man lässt 12 Stunden verschlossen stehen und zieht dann das Lösungsmittel im Vakuum auf dem warmen Wasserbad ab. Der zunächst ölige Rückstand kristallisiert beim Abkühlen spontan. Man kristallisiert (gegebenenfalls mehrmals) aus 15OQ ml Alkohol-Wasser (1:1) um und erhält 96,6 g (42,5$ der Theorie) des-Produktes der Formel . '
CH_ CH0-M-COKIH0Cl
X 2 2
(A)
F. 116 bis 117° C
Analyse: gefunden: C 58,1 H 6,2 N 6,1 berechnete 58,0 H 6,2 N 6,1
B^ l8,5 g ^-Chlor^-isopropyl-S-rnethyl-phenol werden in einem Gemisch von 100 ml Eisessig und 30 ml Pyrophosphor säure gelöst. Dazu gibt man bei höchstens 20° C 13,6 g N-Hy droxymethyl-chloracetamid portionenweise zu und rührt, bis sich alles gelöst hat. Nach 4-tägigem Stehenlassen ist ein
1098? 1/7079
1617932.
Teil des Reaktionsproduktes auskristallisiert und wird abgesaugt. Das Filtrat rührt man in ein Gemisch von I50 ml Chloroform und 300 ml Wasser ein. Die organische Phase wird abgetrennt, ■ nochmals mit frischem Wasser verrührt, wobei man mit einer 2n Natriumcarbonatlösung schwach alkalisch stellt, mit Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel abgezogen. Man erhält weiteres Reaktionsprodukt der Formel (B) als kristallinen Rückstand.
Ausbeute: 22,9 g (79$ der Theorie)
OH"
(B) 01\A/CH2-NH-C0-CH2Cl
F. 129 bis 131° C nach Umkristallisieren aus Tetrachlorkohlenstoff.
Analyse: gefunden C 53,7 H 5,7 N 4,8 berechnet C 53,8 H 5,9 N 4,8
C1 Man löst nacheinander 8l,5 g 2,4-Dichlorphenol und 68 g N-Hydroxymethyl-chloracetamid bei höchstens 20° C unter Kühlung in 5OO ml 96#iger Schwefelsäure. Nach 2-stündigem Stehen bei Zimmertemperatur giesst man in dünnem Strahl auf 2 kg Eis. Man erhält zunäohst ein zähklumpiges Material, das gegebenenfalls zerkleinert wird und mit 200 ml Wasser mehrere Stunden gut verrührt wird. Dabei kristallisiert alles durch und zerfällt zu einem pulvrigen Niederschlag.
/2079
1fc> 17992
Man saugt ab und wäscht init Wasser säurefrei. Nach dem Trocknen kristallisiert man aus 1500 ml Tetrachlorkohlenstoff um und erhält 98 g ,(73$ der Theorie) der Verbindung der Formel :
Ol CHo-ffl-0(H3HoCl
VY 2 2 :
(σ) U
K JT OH
F. UO bis 112° C. ■.-■'" ' ^
Analyse: gefunden j C 40,3 H 2,8 Cl 39*2 ■ berechneti G 10,3 H 3iO Cl 39*6 .
D. - 10 g 2-Chlpr-5-trifluormethyl-phenol werden in,;7-0 ml 98^iger Schwefelsäure gelöst und dann bei 10° C innerhalb 1 Stunde 6,6 g N-Hydroxymethyl-chloracetamid kontinuierlich eingetragen. Man rührt noch 1/2 Stunden bei 10° C und gierst dann auf ein Gemisch von 300 g Eis und 400 ml Methylenchlorid. Nach gutem Verrühren wird abgesaugt und der Filterrückstand
zuerst mit etwa Methylenchlorld und dann mit Wasser säurefrei gewaschen. Man erhält 5,8,-.g (57,6^ der Theorie) der
Verbindung der Formel . ?
0 H (d) ■ A-—GH2—NH—0—CH2Cl
"Ψ* 170 bis 172° C (nach Umkristallisieren aus Chloroform). Analyse: gefunden ι C 39,9 H 2,7 N 4J " ; berechnet: C 39,8 H 2*7 N %& [.
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Das Protonenresonanzspektrum der Verbindung (d) zeigt, dass die beiden aromatischen Wasserstoffatome nicht benachbart sind (zwei Signaiej bei 7,33 bzw. 7*58 ppm). Die Methylenchlorid-Phase des Filtrats wird abgetrennt, mit Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel abgedampft. Man erhält als Rückstand 6,6 g (42,8$ der Theorie) der Verbindung
OF 0
GH0
2
P. 92 bis 94° C (nach Umkristallisieren aus wenig Tetrachlorkohlenstoff).
Analyse: gefunden ; C 39,7 H 2,7 Cl 23,6 berechnet: C 39,8 H 2,7 Cl 23,5 .
E. und P. ■
Analog dem Stellungsisomerenpaar d/D erhält man aus 4-Chlor-5-trifluormethylphenol und N-Hydroxymethyl-chloracetamid in 98#iger Schwefelsäure das Stellungsisomerenpaar E/P, welches durch fraktionierte Kristallisation aus Tetrachlorkohlenstoff getrennt werden kann.
Cl CH0-NH-C-CH0Cl '
(E) /Yf 2 Il 2
GJi3 OH-
P. 130 bis 1320 C (aus Tetrachlorkohlenstoff umkristallisiert) 'Analyse: gefunden : C 39,5 H 2,9 N 4,6 berechnet: C 39,8 H 2,7 N 4,7·
109621/2079
F. 113 bis 115° C (aus Tetrachlorkohlenstoff) Analyse: gefunden : C 40,1 H 2,7 N 4,7 berechnet: C 39,8 H 2,7 N 4,7 ·
Die Stellungszuordnung an diesem Stellungsisomerenpaar wird folgendermassen durchgeführt. Beide.werden mit Formaldehyd zu Benzoxazinen cyclisiert t(E)-> (4l) und (F)->(40)] und an diesen Benzoxazinen die Stellung der aromatischen Wasserstoffatome durch Protonenresonanz bestimmt. Im, aus (F) hervorgegangenen Benzoxazin (4o) sind die aromatischen Wasserstoffatome benachbart; man erhält ein typisches Quadruplett bei 6,92 ppm, 7,08 ppm, 7,29 ppm,, 7,42 ppm. Das Benzoxazin (4l) aus (E) hervorgegangen, zeigt .im Bereich der aromatischen Wasserstoffatome nur 1 Signal mit Schulter (bei 7,25 ppm).
Mittels den in den Herstellungsvorschriften A bis F beschriebenen Verfahrensweisen können-analog auch die in Tabelle I aufgeführten Ausgangsprodukte G bis AA gewonnen werden.
Durch Substituentenumwandlung werden die nachfolgenden Ausgangsprodukte BB bis LL hergestellt.
10882 17 20
BB. Eine Lösung von 15 g 2,4-Diohlor-6-ohloracetamido·'-methylphenol, (=Substanz C) in 50 ml Aceton wird zu einer Lösung von 12,6 g Natriumiodid in 60 ml Aceton gegeben. Man lässt verschlossen 13 Stunden stehen, filtriert vom ausgefallenen Natriumchlorid ab und zieht vom Piltrat das Lösungsmittel im Vakuum vollständig ab. der ölige Rückstand wird in 100 ml Benzol aufgenommen und vom ungelösten überschüssigen Natriumiodid abfiltriert. Man dampft das Piltrat im Vakuum wiederum zur Trockne ein und erhält als kristallinen Rückstand 14,6 g (81$ der Theorie) der Verbindung der Formel
Cl CH0-NH-CO-CH0J
\#\/ 2 2 (BB) TY
YS)H
Cl
F. 124° C nach Umkristallisieren aus Methanol-Wasser (1:1). Analyse: gefunden : C 29,9 H 2,3 N 3,9 berechnet: C 30,0 H 2,2 N 3,9
CC. Aus 2,4-Dimethyl-6-chloracetamidOmethylphenol (=Substanz A), wird analog zu Vorschrift BB in 70#iger Ausbeute die Verbin-
dung der Formel
CH, CH2-NH-CO-CH2J
OH
gewonnen, F. 110 bis 1110 C nach Umkristallisieren aus Methanol-Wasser (1:1).
109Ö21/2079
Analyse: gefunden : -C #1,0 H 4*4 J 39,6 -. ;- berechnet: C 41,4 H 4,4 J " 39v$ <
DD. 15 g ^,^-Dimethyi-ö-chloraeetamid'omethyl-phenol1 (^Substanz A) werden in 40 ml Morpholin 'gelöst. Nach kurzer Zeit tritt starke Selbsterwärmung ein, begleitet von Kristallabscheidung. Man lässt über Nacht stehen, versetzt-mit 100 ml 2 η Natronlauge und entfernt überschüssiges Morpholin durch ausäthern. Die wässerige Phase wird mit ca. 70 ml 2 .n Salzsäure langsam neutral gestellt, wobei man das Produkt als farblosen Niederschlag, erhält. 13,7 g (74$ der Theorie)ν
^ ^Hra^OGH^-^ 0 (DD) 3v^v/ 2 2
F. 136 bis 138° C nach Umkristallisieren aus Alkohol-Wasser απ). ■ r/ ■ ; ν-
Analyse: gefunden: C 64,6 H 7,9 N 10,0 '.. " ■ berechnet: C 64,7 H 8,0 N 10,1;.
EE. 27,9 S 2-Acrylamidomethyl-4-ohlorphenöl werden unter Zusatz einer Spur Hydrochinon in 200 ml Eisessig unter leichtem Erwärmen gelöst. Man kühlt wieder auf Zimmertemperatur ab und lässt unter Kühlung mit Eiswasser 4eL,2 g Brom schnell zutropfen. Die Reaktion setzt sofort unter ziemlicher Selbsterwärmung ein. Man lässt 12 Stunden bei Zimmertemperatur stehen, wobei das Produkt 'als kristalliner Niederschlag
Br Br
CH0-EH-CO-CH-CH
' d
26, 6 H 2 2 N 3. 1 Br 52 /5
Il OH 26, 7 H 2 N 3, 1 Br 53 /2.
Br
C ,0
G ,0
ausfällt. Man saugt ab und kristallisiert aus 600 ml Benzol um. Ausbeute 28 g (47$ der Theorie)*des Produktes der Formel
,„„x 01
F. 153 bis 154° C.
Analyse; . gefunden :
berechnet:
FF. 26,8 g 2,4-Dlchlor-6-chloracetamidomethyl-phenol, (=Substanz C) gelöst in l60 ml absolutem Alkohol, werden zu einer Lösung von 6,9 g Natrium und l4,8 ml Aethylmercaptan in 200 ml absolutem Alkohol gegeben. Man lösst 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen, wobei ein Niederschlag von Natriumchlorid ausfällt. Man neutralisiert mit 2 η Salzsäure, filtriert vom ausgefallenen Natriumchlorid ab und engt das Filtrat durch Destillation bei Normaldruck auf 250 ml ein. Dann gibt man 800 ml Wasser zu, wobei das Produkt der Formel (FF) als kristalliner Niederschlag ausfällt. Ausbeute 27,5 g (93Si der Theorie).
(FF) Cl CH2-NH-OO-OH2-S-C2H5
j OH
Cl .
F. 104 bis 105° C- nach UmkristallisiePen aus sehr wenig Benzol.
109621/2D79
■ - - 21. - ■ . . ■
1617902
Analyse; gefunden ι C 44,9 H 4,4 . Cl 24,0 ■· - . ." ■ berechnet; C 44,9 H 4,4 Cl 24,1
GG. 75 g Kaliumcyanid werden in 1000 ml siedendem destilliertem Wasser gelöst; dann trägt man in die siedende Lösung eine Aufschlämmung von 26,8 g 2i4-Dichlor-6-chloracetamidomethylphenol (=Substariz C), in wenig Wasser ein und hält nochl-wahrend 5 Minuten am Sieden. Dann wird schnell auf Zimmertemperatur abgekühlt und von einem ausgefallenen Niederschlag abgesaugt.
Das Filtrat wird unter Kühlung in 375 ml 4n-Salzsäure eingerührt. Dabei erhält man nach dem Absaugen des entstandenen Niederschlages und Säürefre!waschen 18,8 g (72,6$ der Theorie) der Verbindung der Formel
Cl CH0-HH-CO-CH0-CN
X
OH
Cl
P. l6o° C. (nach Umkristallisieren aus 300 ml Xylol). Analyse: gefunden : C 46,1 H 3,2 N 10,8 berechnet: C 46,4 H 3>1 N 10,8 .
HH, 10 g Substanz E werden in 55 ml Eisessig gelöst. Dazu werden bei 10° C 3,5 g Chlor innerhalb l/2 Stunde eingeleitet und dann noch 4 Stunden bei Zimmertemperatur stehen gelassen. Man zieht das Lösungsmittel im Vakuum total ab und erhält nach Anreiben des zunächst öligen Rückstandes 10,9 S (98,5$ der Theorie) kristallines Produkt
(HH) 01^2-™-°-201
. Cl ■
P. 132 bis 133° C (nach Umkristallisieren aus Tetrachlorkohlenstoff)
Analyse; gefunden s C 35,9 H 2,1 Cl 31,5 berechnet: C 35,7 H 2,1 Cl 31 ,.6 II und JJ werden auf analoge Weise wie HH hergestellt.
KK. 24,6 g Substanz G werden in 300 ml Eisessig unter leichtem Erwärmen gelöst. Man gibt eine Spur Hydrochinon zu und tropft dann bei Zimmertempefcatur l6 g Brom, gelöst in 20 ml Eisessig, ziemlich schnell zu. Nach 1-stündigem Stehen rührt man in 2 Liter Wasser ein, saugt ab und wäscht säurefrei. Man erhält in quantitativer Ausbeute (40 g) das
Produkt . 0
Il
Cl CH0-NH-U-CH-CH0
<™> ψ LL
■ σι
F. 144 bis 146° C (nach Umkristallisieren aus Benzol)
109821/2079
..."■1.017.932
Analyser gefunden : C 29,9 H 2,3 N 3,4 berechnet; C 29,6 H 2,2 N 3,4 . V
LL. TO g Substanz KK werden in einein Gemisch voll 49,2 nil 1 normaler NaOH und 50 ml Wassergelöst. Nach l/2 Stünde-· ε säuert man mit verdünnter Schwefelsäure sohwaeh an und nimmt den öligen Niederschlag in Chloroform auf. Nach Trocknen der chloroformischen Lösung mit Natriumsulfat und Abziehen des Lösungsmittels im Vakuum erhält man als kristallinen Rückstand 7*1 g {89$ der Theorie). '... . J · ^
Ol 0Hom<3b=CHo
ά ι
1Ti OBr ..-■■
F. 106 bis 107° C (nach Umkristallisieren aus Benzol). Analyse: gefunden : C 37,0 H 2,6 N 4,2 berechnet: C 37,0 H 2,5 N 4,3 i
1M821/2Q79
Tabelle I
16-V/992
Pro
dukt
U5 Substituenten U7 der Formel (VIl) R2 Schmelzpunkt
A -H U6 -H ν -CH2 Cl 0C
B -CH,
3
-CH, -H -OH3 -CH2 Cl 116 - 117
C -H -Cl -H -1-C3H7 -CHg Cl 129 - 131
D -CF, -Cl -H -Cl -CHg Cl 110 - 112
E -H -H -CP -Cl -CHg Cl 92 - 94
P -CF, -Cl -H -H -CHg Cl 130 - 132
G -H -Cl -H -H -CH=CH2 113 - 115
H -H -Cl -H -Cl -CHg Cl 137
I -H -Cl -H -H -CH2 Cl 143
J -H -Cl -H -CH, -CH2 Cl 85 - 86
K -H -Cl -H -Br -CHg Cl 108 - 110
L -Cl -Br -H -Cl -CHg Cl 113
M -H -Cl -H -Cl -CH2 Cl 132
N -CH3 -NO2 -H -Cl -CHg Cl 138 - 139
0 -GH, -Cl -H -Cl -CH2 Cl 112 - 114
P -CH, -Br -H -Br -CH2 Cl 126 - 128
Q -H -Br -Cl -CH3 -CHg Cl 145 - 146
R -OH -Cl -H -H -CH2 Cl 151 - 154
S -H -Cl -H -Cl -CH2F 189 - 192 '
T -H ■ -ci -H -Cl -CHg Br 118
-Cl -Cl 108 - 110
109821 /2679
Produkt
Tabelle
Substituenten der Formel (VIl)
U8-
Schmelzpunkt 0C
AA
BB
CO
DD
BE
FF
GG
HH
II
JJ
KK
LL
-H
-H -H -H -H -H
—Η -H
TT TT
-H -H
ti
HE
-CH
TT
TT
-01 -Cl -CH -GH,
-Cl -01 -Cl -01 -01 -Cl -Cl.
-Cl
-CH,
-01
-Cl
-Gl
-Cl
-CH,
-Cl
-OH
-Br -Cl
-Cl -Cl
-Cl
-Ol
Cl
-CH2 öl
-OH2 01
-CH2Cl
-CH2J
-OH2J
-OHBr-CH2Br
-0H„-S-CoH^
-OH2CN
-CH2Ol
-CH2Cl
-CH2Cl
-CH-CH,
Br Br
-C=CH0
Br
112' - 114 198
183 - 187
150 - 151
151 - 152 113- !14 121 - 122
• 124
HO - 111 136 .- 138
153 - 154
104 - 105
160
132 - 133
167 - 169
161 - 162
144 - 146
106 - 107
1 Q 98?1/?079
iöT/932
Beispiel 1
45 S 2,4-pDimethyl-6-acryloylamidomethyl-<phenol, 13,2 g Paraformaldehyd, 0,9 g p-Toluolsulfonsäure und eine kleine Spatelspitze Thiophenazin werden zusammen mit 300 ml trockenem Benzol unter gutem Rühren während 15 Minuten auf 70°vC erhitzt, wobei alles in Lösung geht. Dann destilliert man 125 ml Benzol ab, wobei sich im Destillat 4,2 ml Wasser abscheiden (Theorie 3,9 ml). Man kühlt das Reaktionsgemisch auf Zimmertemperatur und schüttelt die benzolische Lösung mit 200 ml 1 η Natronlauge und dann noch zweimal mit je 100 ml Wasser aus, um etwa nicht umgesetztes Phenolderivat zu entfernen. Die benzolische Phase wird·mit Natriumsulfat getrocknet und dann im Vakuum das Lösungsmittel entfernt. Man erhält als Rückstand 44,0 g (92$ der Theorie) der Verbindung der Formel
P. 64 bis 6*5° C (nach Umkristallisieren aus Benzol) Analyse; gefunden : C 71,9 H 7,1 N 6,6 berechnet: C 71,9 H 7,0 N 6,5.' ·
109821/2079
1617932
Beispiel 2 /
5*8 g ^
2*5 g p-Toluolsulfonsäure, 2,5 S Paraformaldehyd und eine Spur fhiophenazin werden zusarnirienmit 110 ml trockenem Xylol während 15 Minuten auf 100° C erwärmt. Dann destilliert man 10 ml Xylol ab, wobei sich im Destillat 0,4 ml Wasser abscheiden* Man kühlt das ReaktiOnsgemisch'auf- Zimmertemperatur ab und saugt den ausgefallenen Niederschlag ab. Der getrocknete Niederschlag wird gut pulverisiert und einige Zeit mit l60 ml 0,5 η Natronlauge verrührt, abgesaugt, mit 100 ml Wasser bei 35° C einige Zeit gerührt, abgesäugt und alkalifrei gewaschen. Man erhält 2,9 g (48^ der Theorie) des Produktes der Formel " \
0 N-GO-CH=GH
vom Schmelzpoinkt 216 bis 217° C« (nach Umkristallisieren aus
Xylol) ',
Analyse: gefunden t G 61,1 H 4,0 Cl l>>0
■ berechnett C 6l,2 H. 4,0 Cl 12,9 · ^ Das Oxazin lässt sich auch herstellen durch Reaktionen S-Chlor-T-acryloylamidomethyl-S-oxychinolin mit Paraformaldehyd in konzentrierter Schwefelsäure als Lösungsmittel.
109851/2079
Beispiel 3
60 g Ausgangssubstanz (C), 13 g Paraformaldehyd und 1*8 g p-Toluolsulfonsäure werden zusammen mit 500 ml trockenem Benzol 20 Minuten auf 70° C erwärmt. Dann destilliert man 150 ml Benzol ab, wobei sich im Destillat 4,4 ml Wasser abscheiden (Theorie 4,0 ml). Man kühlt das Reaktionsgemisch auf Zimmertemperatur und '.schüttelt es zuerst mit 200 ml 2 η Natronlauge und dann noch zweimal mit je 200 ml Wasser. Die benzolische Phase wird mit Natriumsulfat und Tierkohle behandelt, filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum vollständig abgezogen. Man erhält als'kristallinen Rückstand 35 g (56$ der Theorie) der Verbindung der Formel
01
P. 111 bis 112° C (nach Umkristallisieren aus Tetrachlor-
' kohlenstoff). .
Analyse: gefunden : C 42,8 H 3,0 N 5,1 berechnet: C 42,8 H -2,9 N 5,0 .
1098217?G79
Beispiel- 4
6g der Substanz HH werden in 35 ml,98$lger Schwefelsäure gelöst. Dazu gibt man bei 15° G Ij2 g Päraformaldehyd, der sich schnell auflöst. Man lässt verschlossen 15 Stunden ötehen und gibt dann auf I60 g Eis. Der klumpige Niederschlag wird In 80 ml Ghloroform aufgenommen, die chloroformische Lösung zuerst mit βθ ml 1 η Natronlauge, dann mit 100 ml Wasser durchgeschüttelt und mit Natriumsulfat getrocknet. Man zieht das Lösungsmittel im Vakuum ab, der dickölige Rückstand kristallisiert nach^ mehrstündigem Evakuieren durch. Man erhält 4,6 g (84$ der Theorie) , _ 7 \
(4) Y/>-C---CH9Cl
P. 78 bis 79° C (aus Tetrachlorkohlenstoff umkristallisiert) ■ Analyse: gefunden : C 37,6 H 2,0 N J,8 . berechnet: G StS H 2,0 N 4,0
Die Verbindung lässt sich auch durch Reaktion vonHH mit Päraformaldehyd in Benzol oder Toluol in Gegenwart von p-Toluolsulfonsäure herstellen; allerdings fällt sie dabei in weniger reiner Form aus. .; .
Nach der in ben Beispielen 1 bis 4 prinzipiell beschriebenen Methode werdenunter Verwendung von Benzol, Toluol, Chlorbenzol, Xylol oder Benzol - Dioxan - Gemischen als Reaktionsmedium die in Tabelle II aufgeführten N-Acyl-dihydrobenzoxazine·
1098 21/7079 \
- 3D -
(1,3) Nr. 5 bis 44 aus den Phenolen A bis LL hergestellt. Durch Sübstituentenumwandlung an Oxazinen der Formeln 1 bis 44 werden die Oxazine Nr. 45 bis 56 hergestellt.
Beispiel 45
■ 15 g Ausgangssubstanz (EE) werden in 200 ml siedendem trockenem Benzol gelöst. Man kühlt wieder auf 60° C ab und gibt 0,4 g p-Toluolsulfonsäure und 2,7 g Paräformaldehyd zu. Dann erhitzt man während 20 Minuten auf 70° C und destilliert danach 150 ml Benzol ab. Man lässt nun bei Zimmertemperatur 2 Tage verschlossen stehen, wobei ein Teil nicht umgesetztes Ausgangsmaterial ausfällt. Man filtriert davon ab, versetzt das Filtrat mit 5 ml Triäthylamin und kocht 3° Minuten am Rückfluss. Nach Abkühlen filtriert man vom ausgefallenen Triäthylamln-hydrobromid ab, wäscht das Filtrat zuerst mit 1 η Salzsäure, dann mit 0,5 normaler Natronlauge und noch mit Wasser aus und entfernt das Lösungsmittel im Vakuum* Man erhält 4 g des Produktes der Formel
Br
F. 113 bis H5° C (nach Umkristallisieren aus Cyclohexan). Analyse: gefunden : C 35,0 H 2,1 N 3,6 berechnet} C 34,6 H 2,1 N 3,7 .
1098 21/207
• Beispiel 46 .
23 g des Oxazins (1) werden in 100 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst. Dazu tropft man 5*78 ml Brom, gelöst in 20 ml Tetrachlorkohlenstoff unter Kühlung mit Wasser zu. Zuletzt rührt man noch 15 Minuten und zieht dann das Lösungsmittel im Vakuum ab. Der dicke, ölige Rückstand wird mit 150 ml Petroläther verrieben, wobei er durchkristallisiert. Man erhält 37 g (925ε der Theorie) der Verbindung der Formel
Η N--GO—-CH-CH2
F. 103 bis 104 C [nach Umkristallisieren aus Cyclohexan- ; Benzol (4:1)].
Analyse: gefunden : C 41,1 H 4,0 N 3,6 berechnet: C Λ1,4 H 4,0 N 5,7 .
109B2172079
1617892
Beispiel 47
4,4 g des Oxazins (33) werden in 170 ml Aether gelöst und mit 2 ml 60#ig Peressigsäure versetzt. Nach 2-stündigem Rühmen schüttelt man mit 100 ml Wasser, wobei sich reichlich Kristalle abscheiden, die abfiltriert werden. Man erhält 3*5 g (75$ der Theorie) der Verbindung der Formel
(47) C1
".; ■.* co
O
Cl
F. 131 bis 132° C [nach Umkristallisieren aus Alkohol-Wasser
(1:3)1. '
Analyse: gefunden : C 44,8 H 4,2 Cl 21,9 berechnet: . C 44,7 H 4,1 Cl 22,0 .
Beispiel 48
4,1 g des Oxazins (16) werden mit 15 ml Pyridin langsam auf 115° C erhitzt. Dabei löst sich zunächst alles, dann setzt spontane exotherme Kristallisation ein. Man kühlt ab, saugt das ausgefallene Produkt ab und wäscht gut mit Aether nach. Man erhält 4,9 g (95$ der Theorie) des Produktes der Formel
109821/2079
(48)
vom ZBrsetzungspunkt 20β° C, " ·
Analyse: gefunden :C 53,5 H 4,6 N 11,8 berechnet: C 53,7 H 4,2 N 12,5
Das Produkt enthält wahrscheinlich eine geringe Menge Kristallwasser.
Beispiel ;49
Analog Beispiel 48 erhält man aus dem Oxazin (3) und Pyridin die Substanz der Formel
01 ®S~\^
^T-OO-OHg—-N Λ
01
Ol
in 88^iger Ausbeute, Zersetzungspunkt 226° C.
109&2177079
161/992
Beispiel 50
8 g des Oxazlns (3) und 1,9 g Phosphorpentasulfid,
beide feingepulvert, werden unter Stickstoff und Feuchtigkeitsausschluss zusammen mit 100 ml trockenem Xylol 4 Stunden am Rückfluss unter kräftigem Rühren gekocht. Man fil·» triert ab und zieht vom Filtrat das Lösungsmittel im Vakuum ab.
Der halbkristalline Rückstand wird an neutralem Aluminiumoxyd in benzolischer Lösung chromatographiert, wobei mit Benzol das gewünschte Produkt als gelbe Zone ausgewaschen wird, während dunkel gefärbte Verunreinigungen auf der Kolonne bleiben. Man erhält 4,85 g (57$ der Theorie) der Substanz der Formel
S
(50) 01 Il
}° CH2Cl
0
Cl
F. 117 bis 118° C (aus Tetrachlorkohlenstoff umkristallisiert).
Analyse: gefunden : C 40,6 H 2,8 S 11,1 berechnet; C 4O,5 H 2,7 S 10,8 .
1098 2 1/7 079
V- "'ν·...-'"-'. Beispiel 51; ' '■'".■·· '-
8 g des Oxazins (5) werden in 400 ml Tetrachlorkohlenstoff in der Wärme gei-öst und wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt. Innerhalb 1 Stunde tropft man 4,95 g Brom, -gelöst in 15ml Tetrachlorkohlenstoffzu und lässt dann noch 1 Stunde stehen. Dann zieht man das Lösungsmittel im Vakuum ab und lässt noch mehrere Stunden am Vakuum. Man erhält 13 g (100$)
.-ν--. ν σι :_: ννΊί -ν';/-
Br Br
als zähharte Masse. ·
ν-.;../-'·-' Beispiel 52 ■.:..'".
Das Oxazin (5Γ) wird in ßö ml Methanol gelöst und mit 10 gNatriumhydrogencarbonat versetzt. Man rührt 1 Stunde bei 6ÖÖ G und filtriert heiss ab. Beim Abkühlen kristallisieren 5 g (48^ der Theorie)= des Produktes aus
P. 99 bis 101° C (aus Tetrachlorkohlenstoff umkristallisiert) Analyse i gefunden : 0 59v 4, H . 2,5 N 4,3 . ;,- Vfaerechnet: α 39,2 H 2,4 N 4,2
10982172Of9
1617932
Diese Substanz lässt sich ebenfalls gewinnen durch Cyclisie· rung von (Hi-). mit Paraformaldehyd in Benzol oder von (KK) und anschliessender Dehydrobromierung mittels Natriumhydrogencarbonat. Die Ausbeuten sind bei diesen Verfahren allerdings schlechter,
Beispiele 53 und 54
Lässt jnan das Oxazin (5) in Analogie zu den Beispielen 51 und 52 mit Cig reagieren (in Eisessig als Lijsungs-
mittel) und behandelt das dabei anfallende Rohprodukt (53) mit Natritffifiiydrogencarbonat in heissem Methanol, so erhält man die zu (52) analoge Verbindung
01
Cl
F. 107 bis 108° C (aus Tetrachlorkohlenstoff umkristallisiert)
Analyses gefunden"t C 45,4 H 2,9 : Cl 30*4 berechneti C 45,2 H 2,8 Cl 36,4 ,
Beispiel
6,6 g Natriumrhodanid werden in 150 ml Aethanöl gelöst. Man gibt 5,6 g des Oxazins (31) hinzu und kocht 1/2 Stunde am Rückfluss, wobei Natriumchlorid ausfällt. Nach Abfiltrieren wird das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen, der Rückstand mit Wasser gewaschen und getrocknet. Man erhält 5,7 g (94$ der Theorie) der Verbindung
,.--■" σι H ■■ .■■■'■■
P* 111 .bis 113° C (nach Umkristallisieren aus Methanol), Analyse: gefunden : C 43,7 H 2,6 N 9,1 berechnet: C 43,6 H 2,7 N. 9,2
Das IR-Spektrum zeigt bei 4,6l μ eine scharfe Bande, welche der Thiocyanatstruktur zugeordnet werden muss (Rein Isothiocyanat).
1098217 207
16V/9S2
Beispiel 56
Lässt man in Analogie zu Beispiel 55 das Oxazin (15)
mit Natriumthodanid reagieren, so erhält man
F. 87 bis 89° C (aus Tetrachlorkohlenstoff umkristalliE-iert). Analyse: gefunden : C 59,6 H 5,2 K 10,5 . berechnet % C 59,5 K 5Λ Ν 10,7
Im IR-Spektrum scharfe Bande bei 4,.62 μ (Thiocyanatstruktur).
INSPECTED
108^1/2079
39 - -CH3 ! ν j % —Η . -Cl- - -E S -CE=CE2 161?SS2 AusgangB- ¥
Tabelle II -Cl -H J-OH3 -c-f;. -Cl "-! 5 -CE=CE2 Schmelz-
punkt C
produkt . A -
I Bei
spiel
ITr.
-Cl (γ) TJ
—ΐϊ
-Cl -CE2Cl 64 - 65 >3
1 -ei -E !-H
-Ξ j-Gl -CE2Cl -.',-. 216 - 217 **)
2 Substituenten der Formel (III)
(- " - -
—νΐ ΐ
1 3
-S-I-CE.
ί »y
-CE=CE2 .'".-. 111 - 112 G
3 -Cl
-
ί
■ρ· ι-· γ« τ?
Ii ;Χ —V/ —Ιλγ;
rr
—Λ j
-CE=CH0
2
78 - 79 HH ■ .
4 -E -Cl i -CH=CE2 125 ' - &
5 TT
-Cl -E .-E -CE=CH2 : 94 .. ■·>-■
■ - -
6 -H -Cl -€H=CH2. 84 *>
i
7
-H >— -CE=CH2./. 75 - 77 ·)
S -H. ■ H^ ; 186 :■■""*)■■■■"■■
-E- . -CH
3
-o> ; 165 - 167 ■'■>>
10 -S . -Cl ' Λ. 123
11 -CH5 τι :
62 ^- 64 j TX
12
ϊ
-K . -CE2Cl; 118 j Ύ
13
—Ü -NO7 -CH7Cl ■.';-■■: " 146 -■ 150
14 —Η "91
15 —Η 130
16
ί
-H
—Η
-H
j
COPY
Ίο V/992
Tabelle II
I Bei
spiel-
Nr.
Substituenten der Formel (III) U5 U6 Ü7 Ü8 R2 Schmelz
punkt
0C
Ausgangs-
produkt
17 -H -NOg -H -Cl -CHgCl 154 M
18 -H -Cl -H -H -CHgCl 106 - 108 H
19 -H -Cl -H -CH, -CHgCl 82 - 84 I
20 -OH3 -Cl -H -1-C3H7 -CHgCl 129 - 130 B
21 -H -Cl -H -Br -CHgCl 144 J
22 -H' -Br -H -Cl -CHgCl 115 K
23 -OH3 -Br -H -CH, -CHgCl 175 - 176 P
24 -CH, -Br -H -Br -CHgCl 164 - 166 0
25 -CH3 ; -ei -H -Cl -CHgCl 139 - 14O N
26 -Cl -Cl -H -Cl -CHgCl 120 L
27 - -H -Cl -Cl -H -CHgCl 125 - 126 Q
28 -H -Cl -H -Cl -CHgBr 108 - 110 T
29 -H -CH3 -H -CH, -CHgJ 74 CC
30 -H -Cl -H -Cl -CHgJ 101 - 104 BB
31 -H -Cl -H -Cl -CHgF 93 S
ORIGJNAL INSPECTeD
COPY
10S8/1/7079
- 41 Tabelle II
Ib r/992
Bei
spiel
Nr.
■·· U5 Substituenten der Ü7 Formel (III) R2 Schmelz
punkt °c
Ausgangs-
32 TT Ü6 ■'..■ -H Ü8 -CH2-N /O 86 prödukt
33 -H -OH3 -H -OH3 -CH2-S-C2H5 '91 - 93. DD
34 -H -Cl -H-.' -Cl -CH2CN 158 - 160 FF
35 -H -Cl —H -Cl -CH2Cl 191 - 192 . GG
36 -H -N=N-<S>-C1 -H -Cl -CH2Cl 195 - 197 X
37 -OH -<S-ci -H -Cl -CH2Cl -" 161 - 163 y
38 -H -Cl -H -Cl -CH2Cl 106 - 108 R
39 -CF_ -Cl -H -F -CH2Cl 113 - 115 AA
40 -CF- -H -H- -Cl -CH2Cl Λ 100 - 101,5 D
41 TT -Cl -CF -H -CH2Cl 81 - 83 F
42 -H -Cl -H . -H -CH2Cl :■ 120 ^ 121 ■ E
43 Il* ΓΙ
3
-C(CH3)3 -OH3 \_f ^ -CH2Cl 145 - 146 Z
44 -NO2 -Cl TT -Cl -CH2Cl 105 τ 106: II
45 -H -Cl TJ -Cl -CBr=CH2 113 - 115 • JJ
46 -H -Cl -H -Br -CHBr-CH2Br 103 - 104 EE
47 -H -CH3 -H -CH -CH2-S-C2H5 131 - 132 Nr. 1
-Gl -Cl ΙΓ
O
Nr. 33
- "-.-■--'.
109821/7079
COPY
1617332
Tabelle II
Bei
spiel
Nr.
Substituenten der Formel (III) U5 U6 V U8 -H E2 o& Schmelz
punkt
0O
Aus
gangs
produkt
48 -H. -NO2 -H -Ol 206 Nr .16
49 -H -Cl TI -Ol H2®O" -CH2Cl (+)■ 226 Nr. 3
50 -H -Cl -H -Cl -CHBr-OH2Br 117 -118 Nr.3
51 -H -Cl —Η -Cl -CBr=CH2 Ur. 5oder
KK
52 -H -Cl -H -Ol -OHCl-OH2Ol 99 -101 CTr. 51
oder LL
53 -H -Ol -H -Ol -CCl=CH2 Nr. 5
54 -H -Cl -H -Cl -OH2-SON 107 -108 Nr. 53
55 -H -Cl -H -CH3 -CH2-SCN 111 -113 Nr." 3
56 -H -OH,. -H 87 - 89 CTr. 15
109821/7079
Erklärungen zur Tabelle II:
(+) Statt Acylrest, Thioacylrest/ vergleiche Formel (++) - Die Reste U7 und XSq bilden zusammen mit dem Benzolrjtag «in Chinolingerüst, vergleiche Formeln tII) und
'*}" Gemäss Schweizerische Patentanmeldung ^510/65
(=Case 5668)
**) Gemäss Schweizerische Patentanmeldung 17733/65
***) Gemäss H.Hellmann, Angew. Chemie \β£, 471 11957) *■***! Gemäss Einhorn^;;Ann, 3Ü2* 207 (1905) Γ ^
'IbT/992
Beispiel 57
Bestimmung der minimalen Hemmzonenkonzentration (MIC) gegen Bakterien und Pilze im Verdünnungstest.
Die Bestimmung der MIC (minimal inhibitory concentration) erfolgt nach einer an Standard-Normen angelehnten Prüfung, die eine Annäherung an absolute minimale Hemmwerte eines Wirkstoffs erlaubt.
Eine l#ige und eine 0.3#ige Lösung der Wirkstoffe in Dimethylsulfoxyd wird in Röhrchen mit steriler Brain Heart Infusion Broth (Bakterien) bzw. Bierwürzelösung (Pilze) gegeben und mit den Lösungen Verdünnungsreihen in Zehnersprüngen angesetzt. Durch Kombination der beiden Reihen erhält man folgende kontinuierliche Verdünnungsreihe:
1000, 300, 100, 30, 10, 3 ppm usw.
Die Lösungen werden mit dem Bakterium Staphylococcus aureus bzw. den Pilzen Aspergillus niger und Rhizopus nigricans beimpft. Anschliessend wird bei den Bakterien während 48 Stunden bei 37° C (Bakteriostase) und bei den Pilzen während 72 Stunden bei 300 C bebrütet (Fungistase).
Nach den genannten Zeiten ergeben sich die minimalen Hemmwerte (ppm) der nachstehenden Tabelle.
COPY. ■10 8821 /7079
- 45 -Tabelle III
Verbindung ge-
mäss Beispiel
Nr,
Aepergillus
nlger
Rhi τ. opus nigri^
cans
Staphylococcus
aureus
ZIdie
Stase -■ -'- —
1 100 30 ■:;■. ; - - . ■ ■ ίο
3 30 ίο ■■"-.;■ 10 -
5 loo : 30 ■" "." " -
7 100 30 -
10 100 30 100
15 50 30 100
16 30 30 "- 100
17 30 30 100 100
18 ' . *ö . 10 100 100
19 - 30 10 100 -.-":■■■ -
,21 30 30 100 30
22 30 10 30 ' -" " - -
24 - ■ - - 10 30
25 100 100 10 10
26 30 10 -■."■■".; 10 100
27 30 10 100 ■'■.':-, ίο
28 100 30 -ν 3 10
30 *>. 100 · 30 ; 10 100
38 30 30 ; 100 - 100
39 30 30 ζ 100 30
40 30 30 ..,- 10 30
41 30 ; 30 -:, .-."■ 10 30
44 100 30 V 30 ■ . ■" -
45 30 ν 30 100
50 100 30 ; - - : ■" ; -f ■"
52 30 30 -■ : _ -
55 100 30 : 100
*,) Wirksamkeit gegen Escherichia coil 100
ppm.
10 98?1/7079
copy
■u-
Beispiel 58
Bestimmung der minimalen Hemmkonzentration (MIC) gegen Bakterien" und Pilze im Gradientenplattenfcest.
χ ppm Präparat werden in einer geeigneten Formulierung dem noch flüssigen Brain Heart Infusion Agar (BHIA) zugegeben. Diese flüssige Mischung wird auf eine Grundagarnährschioht (BHIA), ohne Präparat, die vorher zum Erstarren schräg gestellt wird, aufgegossen und erstarren gelassen.
Zur Beimpfung werden die zu prüfenden Keime mittels Pasteurpipette senkrecht zum Gradienten linienförmig aufgetragen.
Nach 24 Stunden Bebrütung bei 37° C wird die Länge der auf dem Impfstrich gewachsenen Keime gemessen und in ppm Präparat ausgedrückt. ·
Tabelle IV
Pilze χ ppm Präparat der Verbindung
Nr.
29
Candida albtcans
Rhodotorula rubra
Aspergillus elegans
Trichophyton interdigitale
Trichophyton mentagrophytes
Paecllomyces varioti
3 8
5
35
1
1
2,5 ....:
35
4
25
1,5
2
0,3
109821/7079
ORSGiNAL INSPECTS)
1617032
Beispiel §9
Antimikroblelle Ausrüstung yon Baumwolle
a) Bäumwoll-Cretonne wird mit Lösungen der Oxazine Nr. 3 und 29 in Toluol foulardiert und auf 8o bis 10Q^ abgequetschte Man trocknet bei 30 bis 40° C im Trockenschrank. Die toluol!-, schen Lösungen werden so angesetzt, dass 1% des Aritimikrobikums, bezogen auf Gewebegewicht, auf dem Gewebe auftragen wird. Die Baumwolle wird durch die Oxazine nicht angefärbt.
b) Bestimmung der antimikrobielleri-Wirkung von ausgerüsteten Baumwollgeweben imAgardiffusionstest#
". ■ Zur Prüfung der Wirkung gegen Bakterien werden Rondellen zu 10mm 0 der imprägniertenGewebe auf Brain Heart Infusion-Agar-PiLatten gelegt, die entweder mit StäphylocOccus aureus oder Escherichia coli vorbeimpft sind. Die Platten werden hierauf 24 Stunden hei 37° C bebrütet,. "
Zur Prüfung der Wirkung gegen Pilze werfen Rondellen zu 25 mm 0 auf Bierwürze-Agar·-Platten gelegt und anschliessend mit Aspefgillus nlger beimpft. Die Platten werden dann 72 Stunden bei 30° C bebrütet./ ; ; ■ > "
Beurteilt,wird einerseits die um die Roridellen auftre^ ■ tende Hemmzone (HZ in mm} und andererseits das mikroskopisch feststellbare Wachstum (W in ^) unter^bzw. auf dem Qewebe.
Tabelle V
tel quel
gewässert*
Staphylococcus
aureus
W Escherichia col-i W Aspergillus
niger
W
(Si).
Verbindung
Nr.
HZ
(ram)
0
0
0
0
HZ
(mm)
0
100
100
100
HZ
■(mm)
0
100
0
0
29 tel quel
gewässert
3 tel quel
gewässert
13
8
5
3
3
0 -■
0<
0
15
0
5
1
* EMPA-Wässerung; 24 Stunden/300 C,
109821/7079
- ,49 -
181/992
Beispiel 60
Antimikrobielle Zusätze zu Weich-PVC.
Verbindung Nr. 3 färbt das PVC auch beim Erhitzen auf
200° C nicht,
a) Es werden Weich-PVC-Felle von 1 mm Dicke bei 150° C
auf dem Walzenstuhl hergestellt, die 2% Antimikrobikum enthalten. - ... '
b) Bestimmung der antimikrobiellen Wirkung von ausgerüsteten Kunststoffen im Agardiffusionstest.
Zur Prüfung der Wirkung gegen Bakterien werden Rondellen zu 10 mm 0 aus Weich-PVC, ausgestanzt und auf Brain Heart Infüsion-Agar-Platten gelegt/ die entweder mit Staphylococcus aureus oder Escherichia coil vorbeimpft sind. Die Platten werden hierauf 24 Stunden bei 37° Cbebrütet»
Zur Prüfung auf fungitoxische Eigenschafteil werden Rondellen zu 25 mm 0 auf Platten bestehend aus komplettem Mineralsalzagar gelegt und anschliessend mit einem Sporengemisch von 5 Prüfpilzen (Äspergillus niger, Paecilomyces vario.ti, Penicillium funiculosum, Trichoderma viride,; Chaetomium globosum)beimpft. Die Platten werden dann 28 Tage bei 30° C bebrütet.
Beurteilt wird einerseits die um die Rondellen auftretende Hemmzone (HZ in mm) und andererseits das mikroskopisch feststellbare Wachstum (W in ^) unter bzw. auf dem Kunststoff.
T09871
1617392
tel quel
gewässert
Staphylococcus
aureus
W
(*)
Eseherichia
coil
W
(*>
Pilzgemisch W
(*)
Verbindung
Nr.
HZ
(mm)
0
0
HZ
(mm)
100
100
HZ
(mm)
ο ·
3 tel quel
gewässert
4
4
0
0
0
EMPA-Wässerung: 24 Stunden/300 C.
ORIGINAL INSPECTED
1098 71/707 9

Claims (1)

  1. Pa t ent ans priiche
    1. Aiitimikrobielles Mittel, enthaltend als Wirkstoff mindestens ein lT-Äcyl-3,4-dihydro-oxazin-(l,3) der Formel
    H5 A
    er H
    Ri
    R,
    worin A ein Schwefelatom oder vorzugsweise ein Sauerstoffatom, R, einen Rest, der'einen einzigen carbocyclisch-aro-.matischenSechsring enthält, welcher mit dem Dihydrooxazinring in der durch die Valenzstriche angegebenen Weise kondensiert ist, wobei ein monocyclischer Benzolrest R, noch mindestens einen weiteren Substituenten aufweist und Rp einen durch ein Kohlenstoffatom an die -G- Gruppe gebundenen aliphatischen oder aromatischen Rest bedeuten.
    2. Mittel gemäss Anspruch 1, enthaltend als Wirkstoff mindestens ein N-Acyl-^^-dihydro-oxazin-d,^) der Formel
    worin mindestens ein U, vorzugsweise Ug ein Halogenatom, einen gegebenenfalls weitersubstituierten Alkylrest, eine Nitrogruppe oder einen direkt oder über eine Azogruppe an den ankondensierten Benzolrest gebundenen, gegebenenfalls weitersubstituierten Benzolrest bedeutet und die Übrigen U
    109871/7079
    1617
    Wasserstoffatame oder einen der aufgeführten Substituenten darstellen und worin PU einen durch ein Kohlenstoffatom an
    -I
    die Gruppe -C- gebundenen aliphatischen oder aromatischen Rest bedeutet.
    3. Mittel gemäss Anspruch 2 enthaltend als Wirkstoff mindestens ein N~Acyl-3,4-dihydro-oxazin-(l,3) der Formel
    worin mindestens ein U, vorzugsweise IL- ein Halogenatom, einen gegebenenfalls weitersubstituierten Alkylrest, eine Nitrogruppe oder einen direkt oder über eine Azogruppe an den ankondensierten Benzolrest gebundenen, gegebenenfalls weitersubstituierten Benzolrest bedeutet und die übrigen U Wasserstoffatome oder einen der aufgeführten Substituenten darstellen und worin R, eine substituierte Methylgruppe, eine Alkengruppe oder einen gegebenenfalls weitersubstituierten Benzolrest bedeutet. ■
    k. Mittel gemäss Anspruch 2 und 3 enthaltend als Wirkstoff mindestens ein N-Acy1-3,4-dihydro-oxazin-(1,3) der Formel ττ Ο
    109871/?07
    1817392
    worin mindestens ein U ein Fluor-, Chlor- oder BromatomV eine Methylgruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet und'die · übrigen ti Wasserstoffatome oder einen der aufgeführten Substituenten darstellen und worin Rh eine Halogenmethylgruppe, eine Vinylgruppe oder eine a-Halogenvinylgruppe be* deutet.
    5. Mittel gernäss'Anspruch 4 enthaltend als Wirkstoff ein N-Acyl-3i4-dihydro-oxazin-(l,3) der Formel gemäss Anspruch 4, worin mindestens XJ10 ein ChIoratom bedeutet und R^ für einen Chlormethylrest steht. ■ '■
    6. Mittel gemäss Anspruch 5 enthaltend als Wirkstoff eine Verbindung der Formel
    H :
    —Cl
    7. Mittel gemäss Anspruch 4 enthaltend als Wirkstoff eine Verbindung der Formel
    10-9-8-21 /7079
    8, N-Acyl-3>4-dlhyclro-o3iazine-(l,3) der Formel
    EL A
    d
    worin A ein Sqhwefelatom oder vorzugsweise ein Sauerstoffatom, R, einen Rest, der einen einzigen carbocyclisch-aromatischen Sechsring enthält, welcher mit dem Dihydrooxazin« ring in der durch die Valenzstriche angegebenen Weise kondensiert ist, wobei ein monocyclischer Benzolrest R, noch mindestens einen weiteren Substituenten aufweist und R0
    A 2
    Il
    einen durch ein Kohlenstoffatom an die -C- Gruppe gebundenen aliphatischen oder aromatischen Rest bedeuten.
    9. N-*Acyl-3,4-dihydro-oxazine-(l,3) der Formel
    worin mindestens ein U, vorzugsweise Ug ein Halogenatom, einen gegebenenfalls weitersubstituierten Alkylrest, eine Nitrogruppe oder einen direkt oder über eine Azogruppe an den ankondensierten Benzolrest gebundenen, gegebenenfalls weitersubstituierten Benzolrest bedeutet und die übrigen U Wasserstoffatome oder einen der aufgeführten Substituenten darstellen und worin R0 einen durch ein Kohlenstoffatom an
    die Gruppe -G- gebundenen aliphatischen oder aromatischen Rest bedeutet.
    10982 1/7079
    - 55 - 1617932
    10. N-Acyl^^^-dihydro-o^azine-t1,3) der Formel
    worin mindestens; ein U, vorzugsweise Ug ein HalOgenatöm, einen gegebenenfalls weitersubstituierten Alkylrest, eine Nitrogruppe oder einen direkt oder über eine Äzogruppe an den ankondensierten Benzolrest gebundenen, gegebenenfalls weitersubstituierten Benzolrest bedeutet und die übrigen TJ Wasserstoffatome oder einen der aufgeführten Substituenten darstellen und worin R* eine substituierteMethyigrup.«> pe, eine Alkengruppe oder einen gegebenenfalls weitersubstituierten Benzolrest bedeutet.
    11. N-Ac3rl-3#4-dihydro-oxazine-(l,3) der Formel
    "uT ο
    worin ein U, ein Wasserstoffatoin, mindestens ein U ein Fluor-, GhIor- oder Bromatom, eine Methylgruppe oder eine Nitrogruppe bedeutet und die übrigen U Wasserstoffatome oder einen der aufgeführten Substituenten darstellen und dass R1^ eine Halogenmethylgruppe, eine Viny!gruppe oder eine a-Halogerivinylgruppe bedeutet.
    103821/
    12. N-Acyl-3»ii—dihydro-pxazine-tl,3) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens U. Q ein Chloratom bedeutet und Rk für einen Chlormethylrest steht.
    13- Pie Verbindung der Formel
    0
    Cl
    -CH2—Cl
    JA. Die Verbindung der Formel
    0
    H-C II
    V]J^N C CH2—J
    109821/7079
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US3945984A (en) * 1971-07-27 1976-03-23 Cceskoslovenska Akademie Ved Preparing polyamides by anionic polymerization of lactams
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NL6710021A (de) 1968-01-22
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