DE1617990A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Gasen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von GasenInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Gasen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Behandlung von Gasen, insbesondere ein verbessertes Verfahren und eine -Vorrichtung zur Behandlung von atmosphärischen Gasen, um eine hohe Ionenausbeute in Luft zü erzeugen.
- Die Anwendung von negativen Ionen bei medizinischen Behandlungen und die Nutzbarmachung. dieses- Anwendungsgebietes wurden in gewissem Umfang durch das Fehlen eines Generators für negative Ionen, der zur Erzeugung einer geeigneten Xonzentrat. ion an negativen Ionen in der Lage ist, behindert. Bekannte Vorrichtungen, bei denen Ionen in der üblichen Weise, beispiclsweise durch radioaktive Bestrahlung und/oder elektrische Beanspruchung eines ionisiorbaren Mediums, z. B. von atmosphänischer Luft orzeugt worden, sind nicht geeignet, hohe loncnkonzontrationen mittels kleiner oder bequem tragbarer Geräte zu liefern, die auch im Hause verwendet werden können. Teilweise ist diese verhältnismä#ig niedrige Ionenausbeute bei diesen Geräten auf Ionisierungskammern oder Zellenkonstruktionen zurückzuführen, bei denen die Elektroden die Strömung des ionisierbaren Mediums behindern, oder bei denen die Ionisierungs- oder Transportkammern so ausgebildet sind, daß eine weitgehende Rekombination der Ionen stattfindet.
- Somit bezweckt die vorliegende Erfindung die Schaffung einer neuen und verbesserten Vorrichtung zur Behandlung von atmosphärischen Gasen.
- Ein weiterer Zweck ist die Schaffung eines Ionengeneratons mit einer neuen und verbesserten Bauweise der Ionisierungszelle.
- Ein weiterer Zweck ist die Schaffung einer Ionen erzeugenden Zelle mit einer neuen und verbesserten Elektrodenauordnung.
- Weiterhin soll ein verbessertes Verfahren und eine Voi'-i'i'titung zur Erzeugung von Ozon ohne nennenswerte Erzengung von Ionen, geschaffen werden.
- Ein we i teurer Zweck ist d ie Schaffung einer Ionisienungszell mit einer röhrenförmigen, uichtleitonden (dielektnischon Kammer, die eine zentrale Elektrodenanordnung und ein Paar Spitzenelektroden enthält, die einander gegenüberliegend in dr nicht leitenden ammer angebracht sind.
- Ein weiterer Zweck ist die Schaffung eines verbesserten Verfahrens zur Behandlung von Luft zwecks Erzeugung großer Mengen aii Ionen mit der gewünschten Polarität.
- Eine mit diesen und vielen anderen Zwecken in Übereinstimnnlllg stehende Ausführungsform der Erfindung enthält ein röhrenförmiges, nichtleitend-es (dielektrisches) Element, dar eine Kammer bildet, die an einen Ende mit dem Ausgang einer Pumpe verbunden ist; durch die Pumpe wird ein Luftstrom oder ein Strom eines anderen ionisierbaren Mediums durch das nichtleitende Rohr mit einer gewünschten Geschwindigkeit bewegt Etwa in mittlerer Länge des nichtleitenden Rohres ist eine etwa L-förmige Spitzenelektrode angebracht, wobei der horizontale Schei4e1 der Elektrode längs der Achse des Rohres verläuft und der andere Schenkel die Wand des Rohres oder der Kammer durchschneidet und von dieser getragen wird. Zwei Spitzenelektroden bzw. Elektroden aus dünnem Draht sind in den Wänden des Rohres oder der Kammer etwas stromabwärts von dem freieii oder zugespitzten Ende das horizontalen Schenkels der mittleren Elektrode' einander gegenüberl liegend angebracht. Diese Elektroden sind geerdet, und die mittlere Elektnode ist mit einer regelbaren Gleichspannungsquelle verbunden. Die durch das nichtleitende Rohr gedrückte Luft oder das andere jonisierbare Medium wird durch das zwischen der mittleren Elektrode und den beiden geerdeten oder Seitenelektroden liegende elektrische Feld elektrisch beansprucht, wodurch die Luft ionisiert wird.
- Da der Strömungswiderstand und die Turbulenz in der Ionisierungszelle auf ein Mindestmaß herabgesetzt sind und ein ges wünschter Potentialgradient zur Beanspruchung des ionisielbaren Mediums aufrechterhalten werden kann, enthält der ans dem offenen Ende des nichtleitenden Rohres austretende Stiom eine verhältnismäßig hohe Konzentration an positiven oder' negativen Ionen, oder, falls gewünscht, eine hohe Konzentration an Ozons was von der Größe und der Polarität des an die mittlere Elektrode angelegten Potentials abhängt.
- Vorstehend und auch in den folgenden Ausführungen ist von "Ionen" die Rede. Im Rahmen der Lehre-der Erfindung bezieht sich dieser Ausdruck auf Ionen die gasförmige Bestandteile der Atmosphäre, beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff und Wasserdampf, darstellen können. Die Ansprüche sollen unter Berücksichtigung dieser Definition ausgelegt werden. Auch soll berücksichtigt werden, daß durch die ausführiicheie Erwähnung einer negativ ionisierten Atmosphäre in der nachstehenden Beschreibung die mögliche Erzeugung einer positiv ionisierten Atmosphäre im-Rahmen der Erfindung nicht ausgeschlossen werden soll. Auch die Möglichkeit soll nicht ausgeschlossen werden, daß einige Ionen mit einem bestimmten Vorzeichen in einer Atmosphäre vorhanden sein'können', die überwiegend aus Ionen mit dem anderen Vorzeichen besteht.
- Viele andere Zwecke und =Vorteile der Erfindung ergeben sich aus- der nachstehenden ausführlichen Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung bedeuten Figur 1 eine Perspektivansicht (teilweise im Schnitt) eines Gasbehandlungsgerätes gemäß der Erfindung; Figur 2 einen Schnitt durch die Elektrodenanordnung, die in dem Ionengenerator nach Figur 1 verwendet wird; Figur 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 von Figur 2; Figur 4 einen Teilaufriß (teilweise herausgebrochen) einer -weiteren Ausführungsform der Erfindung; Figur 5 einen Schnitt nach der Linie 5-5 von Figur 4; und Figur 6 eine perspektivische Teilansicht (teilweise herausgebrochen) einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die zur Erzeugung von Ozon geeignet ist.
- In Figur 1 ist eine Vorrichtung gemäß der Erfindung zur Behandlung von Gasen in Form eines Generators für negative Ionen dargestellt, die im allgemeinen mit 10 bezeichnet ist. Der Ionengenerator enthält einen Strömungskanal, der eine Ionisationszelle oder -kammer darstellt, die im allgemeinen mit 12 bezeichnet ist. Durch die Zelle oder Kammer wird mit Hilfe einer Zentrifugalpumpe oder eines Gebläses 14 ein Luftstrom oder ein Strom eines anderen ionisierbaren Mediums gedrückt. Die Elektroden in der Ionisierungszelle 12 sind so angeordnet, daß das von der Pumpe oder dem Gebläse 14 kommende Medium ohne wesentliche Turbulenz und Bremsung durch die Kammer 12 geht und in einem beträchtlichen Umfang ionisiert ist, so daß eine Quelle mit angereicherten Ionen unterschiedlicher Polarität bzw. eine Ozonquelle erhalten Wiltd.
- Das Zentrifugalgebläse oder die Pumpe 14 stellt eine Einrichtung zur Erzeugung einer Gasströmung dar und enthält eine vorzugsweise mit einem Filter versehene Einlaßöffnung 16, durch die Luft in einen Hohlraum der Pumpe oder des Gebläses zugeführt wird. Der Hohlraum enthält ein durch einen Elektromotor 18 angetriebenes Flügelrad. Durch das Flügelrad wird ein nach außen durch die Ionisierungszelle 12 fließender Luftstrom erzeugt. Die Zelle ist mit Hilfe eines Flanschteils, der mit mehreren lösbaren Befestigungsmitteln 20 an einem entsprechenden Flansch 14 a am Gehäuse des Gebläsesfbefestigt ist, mit dem Gebläse oder der Pumpe 14 verbunden.
- Die Ionisierungszelie 12 enthält Einrichtungen, die einen umgrenzten Strömungskanal bilden und die einen -zYlindrischen röhrenförmigen nichtleitenden Körper 22 darstellen, der an einem Ende mit dem Ausgang des Gebläses 1-4 verbunden ist und am anderen Ende eine Austrittsöffnung aufweist, durch die das ionisierte Medium strömt. Die Austrittsöffnung kann mit einem konischen Diffusorende 36 versehen sein.
- Die e Elektrodenanordnung der Zelle 12 enthält eine mittlere Elektrode 24, die etwa L-förmig ausgebildet ist; sie besteht aus einem vertikalen Schenkel 24 a, der an dem nichtleitenden. Element 22 befestigt ist, und einem-horizontalen Schenkel 24 b, -der an seinem freien Ende in einer Spitze endet und der sich im allgemeinen längs der Achse des Rohres 22 erstreckt. Zwei weitere Elektroden, die Seitenelektroden 26 und 28, befinden sich an den Wänden des nichtleitenden Teils 22 und liegen einander diametral gegenüber, Die@inneren Enden der Elektroden 26 und 28, die vorzugs-.-weise aus Draht mit geringem Durchmesser bestehen, um Punktelektroden zu ergeben, sind radial zur Achse des Rohres 22 angeordnet und können etwas vertieft in den Wänden des Rohres 22 angebracht sein, wie es in den Figuren 1. und 3 gezeigt -ist; sie können aber auch bündig mit den Wänden des Rohres.22 abschneiden oder etwas in das Innere des rohres 22 hineinragen. Auf diese Weise behindern die inneren Enden der Elektroden 26 und 28 die Strömung des ionisierbaren Mediums durch das Rohr 22 nicht, bzw. erzeugen keine nennenswerte Turbulenz. Die Elektroden 26 und 28 sind vorzugswe etwas stromabwärts yom freien Ende des horizontalen Schenkels 214 b der mittleren Elektrode 24 und etwas vertieft in den Wänden des Rohres 22 angeordnet.
- Um Einrichtungen zur elektrischen Beanspruchung des jonisierbaren Mediums durch Anlegen eines s Hochspannungsgrad i en t cii an das durch die Ionisierungszelle 12 gehende Medium zu schaffen, ist die mittlere Elektrode 24 mit einem regelbaren Anschluß am Potentiometer 30 verbunden, das eine Gleichspannungsquelle, z. B1 eine Batterie 32, überbrückt. Selbstverständlich kann die GleichstromqueLle auch einen elektronischen oder magnetischen Stromkre geeigneter Art darstellen, beispielsweise einen Hochfrequentoszillater mit einer Ausgangsgleichrichterstufe zur Umwandlung der erzeugten Schwingungen in ein Gleichstrompotential. Bei dem in Figun 1 geze-igten System, das zur Erzeugung von negativen Ionen bestimmt ist, ist die positive Klemme der Batterie 32 oder der Gleichspannungsquelle entweder n direkt oder i nd i nekt über eine Netzleitung geerdet, so daß das au der Etektrode 24 anliegende Potential bezüglich der Erde nega@@@ ist. Die anderen Punktelektroden 26 und 28 sind geerdet.
- Das Ausma# der Ionenerzeugung im Generator @O Kann vonteilhafterweise mit Hilfe einer Neoniampe 33 angezeigt wenden, die zwischen die Elektroden 26 und 28 und die Ende geschaltet ist, wobei elil Kondensator 31f parallel zun Basis der Lampe 33 geschaltet ist, wie es in Figur 1 angegeben ist.
- Die Blinkfrequenz der Lampe 33 zeigt das Ausmaß der Ionenerzeugung ban. Man kann aber auch den Kondensator 34 weglassein; dann ist die relative Helligkeit der Lampe ein Maß für die Ionenerzeugung.
- Bei einem erfindungsgemäß konstruierten Generator 10 wird die Zentrifugalpumpe oder das Gebläse 14 so eingestellt, daß der Luftstrom durch die Ionisierungszelle 12 etwa 283 Liter/min (10 cubic ft./min) beträgt; das potentiometer 30 -wird so eingestellt, daß ein Potential im Bereich von etwa 6000 bis 8000 Volt an der mittleren Elektrode 24 anliegt, wobei die Seitenelektroden 26 und 28 entweder direkt oder über die Netzleitung mit der Erde verbunden sind. Unter diesen Betriebsbedingungen wird durch die Elektrodenanordnung e eine gleichmä#ige elektrische Belastung bzw. ein Potentialgradient an die Luftmoleküle angelegt, und die Luftströming durch die Ionisationszelle 12 erfolgt praktisch ungehindert und ohne Turbulenz. Es wurde festgestellt, da# die in der vorstehend angegebenen Weise konstruierten Ionengeneratoren 10/min etwa 4 bis 5 kg (10 lbs) wiegen und bel einer Lu f Ls L Lrömungsgeschw 1 rid i gke 1 t von e twa 170 1 iter/min (6 cu. fl./min) negative Ionen in der Grö#enordnung von 1,8 x 108 je kubikzentimeter erzengen.
- Bringt man die Konstruktion von Figun 1 in oinem nichtmetallisehen Gehänse, beisplelsweise in einem Kunststoffgehänse, unter, so findet man, daß sich die Ionenausbeute wesentlich erhöhen läßt, wenn man einen geerdeten Ring aus leitendem Material 35 um den durch das Rohr 22 gebildeten Kanal allbringt, der den Austrittsteil des Rohres 22 umgibt oder einschließt, wie es in Figur 1 gezeigt ist.
- Die in den Figuren 4 und 5 angegebene weitere Ausführungsform der Erfindung enthäLt eine mittlere, etwa F-förmige Elektrode 44, die mit dem vertikalen Schenkel 44 a a am nichtleitenden Teil 42, der einen Kanal bildet, befestigt ist und zwei horizontal verlaufende Schenkel 44 b und 44 e, die an ihren freien Enden zugespitzt sind und die im allgemeinen parallel zur Achse des Rohres 42 verlaufen. Die Schenkel 44 c und 44 b sind etwa 1/3 Durchmesser von den Wänden des Rohres 42 und voneinande-r entfernt, wie in den Figuren 4 und, 5 gezeigt ist. Zwei weitere Elektroden, die geerdeten Seitenelektroden 46 und 48 sind an den Wänden des nichtleitenden Teils 42 angebracht und liegen einander diametral gegenüber. Sie sind vorzugsweise etwas stromabwärts von den freien Enden der horizontalen Schenkel 44 b und 44 c angeordnet und liegen etwas vertieft in doii Wänden des Rotir'es '12.
- Die Elektrode 44 und die Elektroden 46 und 48 sind ei tiaii<It i' so zugeordnet, da# eine durch die Spitzen 44 c und 44 b der Elektrode 44 gezogene Linie etwa liii rechten Winke L ii einer durch die Elektroden 46 und 48 gozogenen Geraden steht. Man erkonnt, da# die Figuren 4 und 5 nur eine Teilansicht zeigen und daß die Einzelheiten des erforderlichen Gebläses und des zwischen die mittlere Elektrode 44 und die Erde geschal toten Hochspannungskreises, die ähnlich wie in Figur 1 sein können, aus Gründen der Einfachheit weggelassen wurden. Die Ionenausbeute ist etwas höher als bei der Ausführungsform nach Figur 1, wenn man die -Elektrodenanordnung-- mit den zwei Spitzen von Figur 4 und 5 verwendet. Ähnliche Ergebnisse erhält man, wenn man eine dritte Spitzenelektrode etwa in der Mitte-zwischen den zugespitzten Teilen 44 b und 44 anordnet.
- Um mit dem in Figur 1 angegebenen Gerät Ozon zu erzeugen, mu# man die Spannung mit Hilfe des Potentiometers 30 eitstellen, und die -geerdeten Elektroden 26 und 28 müssen so nahe an der mittleren Elektrode 24 durch die Wand des nichtleitenden Teils 22 gehen, da# eine Coronaentiadung erzeugt wird; sie dürfen -aber nicht so nahe beieinander liegen, da# sich ein Bogen ausbildet. Der genaue Abstand hängt von der angelegten Spannung und der Geschwindigkeit der Luft ab Es sei auch darauf hingewiesen, daß man in der Zelle voä Figur I Ozon erzeugen kann, wenn man eine Wechselst rom-Hoehspannungsquelle anstelle der Gleichstromquelle 32 von Figur 1 verwendet.
- Eine weitere Ausfährungsform der Erfindung zur Behand@ung von atmospharischer Luft zwecks Erzeugung von Ozon, bei der praktisch keine Ionen gebildet werden, ist in Figur 6 angegeben. Man erkennt, daß Figur 6 nur eine Teilansicht danstellt und daß alle Einzelheiten des Gebläses und des Hochspannungsstromkreises, die beide ähnlich wie in Figur 1 sein können, aus Gründen der Einfachheit weggeiassen wurden. Die in Figur 6 angegebene Anordnung enthält Einrichtungen, die einen Kanal bilden, z. B. ein Rohr 52, eine mittlere Elektrode 54, zwei geerdete Seitenelektrodeii 5<j und 58, die in den durch das Rohr 52 gebildeten Kanal hilieinragen, und einem Elektrodenteil 60, der in Form zweier im rechten Winkel sich kreuzender Stäbe'dargestellt ist.
- Die Querstäbe vereinigen sich in der Achse des Rohres 5' und gehen quer zu der Richtung des Luftstromes ulldd stromabwärts von den geerdeten Elektroden 56 und 58 durch die Wände des Rohres 52 hindurch. Die Elektrode 60 ist, wie in Figur 6 angegeben ist, mit der Mittelelektrode 5Lt verbunden. Die Elektrode 60 hat also eine Polarität, die die negativen Ionen abstößt und dadurch ihre Geschwindigkeit soweit vermindert, daß sie praktisch vollständig durch di ( geerdeten Elektroden 5-6 und 58 eingefangen werden. Obgleich die Elektrode 60 in Form eines Kreuzes dargestellt ist, ist ihre genaue Form nicht kritisch; andere Elektrodenfo rmen, die in der gleichen Weise geschaltet sind, können ähnliche Ergebnisse liefern.
- Der Fachmann erkennt aus der Beschreiloung 01. nei' Aus führungs. form des Geräts, daß ein verbesserte-s Verfahren zir @ Behandlung eines sauerstoffhaltigen gasförmigen Mediums, wie atmosphärischer Luft, erläutert wird, wonach große Mengen an negativen oder positiven Ionen oder, falls gewünscht, an Ozon in Abhängigkeit von der Größe und der Polarität des an den Elektroden anliegenden Potentials gebildet werden.
- Dieses Verfahren-kann,wie fo-lgt zusammengefaßt werden: Es wird ein sauerstoffhaltiges, gasförmiges Medium, wie atmosphärische Luft, behandelt, wobei geeignete Einrichtungen, z. B. das hier dargestellte und beschriebene Gerät verw-endet werden, um das gasförmige Medium in kontinuierlichem Strom in einem nichtleitenden (dielektrischen) Medium über eine erste Elektrode, die im Strom liegt, und mindestens eine weitere Elektrode mit kleiner Fläche, die an e-iner Seite des Stromes in einem gewissen Abstand zur ersten Elektrode liegt, zu leiten, wobei mit Hilfe der Elektroden ein hoher Potentialgradient an das sauerstoffhaltige gasförmige Medium angelegt wird. Das Verfahren kann zur Behandlung eines sauerstoffhaltigen gasförmigen Mediums, wie Luft, angewendet werden, um Ionen mit der gewünschten Polarität zu erzeugen, indem die erste mit dem Medium in Verbindung stehende Elektrode so geschaltet wird, daß sie die gleiche Polarität wie die zu erzeugenden Ionen hat, und die Elektroden mit der kleinen Fläche, die sich an einer Seite des Stromes befinden, geerdet werden.
- Dieses Verfahren kann zur Erziolung oiner höheren Iononausbente obwas abgeändert werden, indem man den Strom zusätzlich durch einen geerdeten elektrisch leitenden Ring 1ertet, der sich stromabwärts von der Elektrode mit der kleinen Fläche befindet.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung kann auch zrir Erzeugung von Ozon verwendet werden (wobei praktisch keine Ionen er'-zeugt werden), indem man einen Luftstrom kontinuierlich durch einen umgrenzten Kanal leitet, mit Hilfe einer im Kanal angeordneten Spitzenelektrode mit einer ersten Polarität und zweier Spitzenelektroden entgegengerichteter E'olarität, die stromabwärts von der ersten Elektrode angeerdnet sind, einen hohen Spannungsgradienten an den Luftstrom anlegt und den-Luftstrom um eine, stromabwärts zii den beiden Spitzenelektroden angeordnete dritte Elektrode leiter, die mit der ersten Elektrode verbunden ist, so daß die Ionen im Luftstrom mit Hilfe der dritten Elektrode abgestoßen werden und soweit abgebremst werden, daß sie dadurch die beiden Spitzenelektroden eingefangen werden können.
- - Patentans prüche -
Claims (1)
- P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Vorrichtung zur Behandlung von Gasen, gekennzeichmet durch Einrichtungen,- die einen Kanal bilden, Einrichtungen-zur Erzeugung eines Gasstromes durch den Kanal, Elektrodeneinrichtungen, -von denen mindestens eiti zugespitztes Ende, das in die Richtung des Gasstromes durch den Kanal zeigt, im Kanal und paralleL zu dessen Achse sowie im--Abstand zu den Begrenzungen des- Kanals angeordnet ist, und Einrichtungen zum Anlegen eines elektrischen Potentials zwischen den Elektrodeueim@@@ iitungen und der Erde zur Erzeugung eines Feldes zwecks Behandlung des durch den Kanal strömenden Gases 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeicllllet, <1a13 -die Elektrode mindestens zwei zugespitzte Enden ejithäl die in der Richtung des durch den Kanal strömenden Gasstromes zeigen.3. Vorrichtung zur Behandlung von Gasen, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die einen Kanal bilden, Einriehtungen zur Erzeugung eines Gasstromes durch den Kanal, eine erste Elektrodeneinrichtung, von der mindestens ein Ende im-Kanal parallel zu dessen Achse sowbe iii Abstand zu den Begrenzungen des Kanals angeordnet ist und eine zweite Elektrodeneinrichtung mit einer der ersten Elektrodeneinrichtung entgegengerichteten Polarität, deren eines Ende entlang des Kanals in unmittelbarer Nähe der Begrenzungen des Kanals angeordnet ist, und Einrichtungen zum Anlegen eines elektrischen Poteutials zwischen der ersten und der zweiten Elektrodeneinnichtung, zur Erzeugung eines Feldes zwecks Behandlung des durch den Kanal strömenden Gases.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Elektrodeneinrichtung zwei Elektroden mit Enden kleiner Fläche aufweist, die im allgemeinen einander gegenüberliegend im Kanal angeordnet sind.5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeicllrlet, daß das Ende der ersten Elektrodeneinrichtung zugespitzt ist und in die Richtung des durch den Kanal strömenden Gases zeigt.6. Vorrichtung zur Behandlung von Luft, gekennzéiclllleL t durch Einrichtungen, die einen Kanal bilden, Einnichtungen zun Erzeugung eines Luftstromes durch den Kanal, mindest ciis eirie in dem Kanal angeordnete Spitzenelektrode, die im Abstand zu den Begrenzungen des Kanals steht, zwei Punktelektroden, die in den Begrenzungen des Kanals einauder gegenüberliegend entlang des Kanals angeordnet sind, und Einrichtungen zum Anlegen eines hohen Potentials zwischen der Spitzenelektrode und den beiden Punktelektroden zur Ionisierung der durch den Kanal strömenden Luft.7. Vorrichtung zur Behandlung von fluiden Medien, gekennzeichnet durch eine nichtleitende (dielektrische) Einrichtung zum Transport des fluiden Mediums, Einrichtungen zur Erzeugung einer Strömung des ionisierbaren Mediums durch die Transporteinrichtung, eine erste Elektrode mit einem spitzen Ende, das in die Strömungsrichtung des Mediums durch die Transporteinrichtung zeigt, wobei die erste Elektrode in einem Abstand zu den Wänden der Transporteinrichtung angeordnet ist, ein Paar zweite Punktelektrodeneinrichtungen, die in der Transpor-teinrichtung einander gegenüberliegend angeordnet sind, und Einrichtungen zum Anlegen eines Potentials an die erste Elektrode mit der gleichen Polarität wie die Polarität des gewünschten Ions.8. Vorri chtung zur Behandlung von Luft, gekennzeichnet durch einen Hohlzylinder aus dielektrischem Material, Einrichtungen zur Erzeugung eines Luftstromes durch den Zyliner, eine im Zylinder angeordnete Spitzenelektnode, zwei Elektroden mit kleiner Fläche, die an dem Zylinder im allgemeinen einander gegenüberl iegend angebracht sind und die stromabwärts zur Spilzenelektrode in der Bewegungsrichtung der Luft durch den Zylinder liegen, und Einrichtungen zum Anlegen eines Potentials zwischen der Spitzenelektrode und den Elektroden mit der kleinen Fläche, zwecks Ionisierung der durch den Zylinder strömenden Luft.9. Vorrichtung zur Behandlung von fluiden Medien, gekennzeichnet durch eine nichtleitende (dielektrische) Einrichtung zum Transport von fluiden Medien, Einrichtungen zur Erzeugung einer Strömung des ionisierbaren Mediums durch die Transporteinrichtung, eine erste Elektrode mit einem spitzen Ende, das in die Strömungsrichtung des Mediums durch die Transporteinrichtung zeigt, wobei die erste Elektrode in einem Abstand zu den Wänden der Transporteinrichtung angeordnet ist, ein Paar zweiter Elektroden, die an der Transporteinrichtung einander gegenüberliegend und, quer zu der ersten Elektrode stromabwärts zu dieser angeordnet sind, und Einrichtungen zum Anlegen eines Ionisierungspotentials an die erste Elektrode und zum Anlegen eines Bezugspotentials an die zweiten Elektroden.1 0. Vorrichtung zur Behandlllrlg von Luft, gekennzeichnet durch ein längliches Stück einer hohlen Einrichtung zum Transport eines fluiden Mediums aus nichtleitendem (di el ck tr 1 schem) Mate r'i a 1. iri i t e r Transporteinrichtung fil @ das strömende Medium in Verbindung stehende Einrichtungen zur Erzeugung eines Luftstromes durch die Transporteinrichtung, eine erste Elektrodeneinnichtung, die längs der Achse der hohlen Transporteiurichtung angeordnet ist zweig Elektrodeneinrichtungen mit kleiner Fläche, d-1 e an der Transporteinrishtung für das fluide Medium angebraeht sind und die in der Strömungsrichtung des fluiden Mediums etwas stromabwänts zur ersten E1 ektrodenein@i ch@ tung einander gegenüber 11 egen. und EÄ nrichtungen zum Anlegen eines Potentials zwischen der ersten und der zweiten Elektrodeneinrichtung zur Ionisierung der durch die Transporteinrichtung geleiteten Luft.11. Vorrichiung zur Behandlung on fluiden Medien, gekennzeichnet durch ein röhrenförmiges, nichtleitendes (dielektrisches) Teil, Einrichtungen zur Erzeugung einer Strömung eines ionisierbaren Mediums durch dieses Feil, ejile erste Elektrode mit mindestens einem spitzen Te i 1 an einem Ende7 die mit dem spitzen Teil irti röhrenfötmigen Teil - angeordnet ist und im allgemeinen längs der Achse des röhrenförmigen Teils liegt, zwei weitene Drahtelektroden, die etwas vertieft in den Wänden des röhrenförmigen Teils einander gegenüberliegend und stromabwärts zur ersten Elektrode angeordnet sind, und Einrichtungen zum Anlegen eines Potentials an die erste Elekt-rode mit der gleichen Polarität wie das zu érzeugende Ion.12. Vorrichtung zur Behandlung von Luft zwecks Erzeugung von Ionen, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die einen Kanal bilden, Einrichtungen zur Erzeugung eines Luftstromes durch den Kanal, mindestens eine Spitzenelektrode, die im Kanal längs dessen Achse angeordnet ist, ein Paar Elektroden mit kleiner Fläche, die an der Begrenzung des Kanals stromabwärts zur Spitzenelektrode angebracht sind, einen leitenden Ring, der den Kanal stromabwärts zu dem Elektrodenpaar mit der kleinen Fläche umgibt und mit diesem Elektrodenpaar verbunden ist, und Einrichtungen zum Anlegen eines Potentials zwischen der Spitzenelektrode und den Elektroden mit der kleinen Fläche zwecks Ionisierung der durch den Kanal geleiteten Luft.13. Vorrichtung zur Behandlung von Luft zwecks Erzeugung von Ionen, gekennzeichnet durch Einrichtungen, die einen Kanal bilden, Einrichtungen zur Erzeugung eines Luftstromes durch den Kanal, mindestens eine Spitzenelektrode, die im Kanal längs dessen Achse angeordnet ist, ein Paar Elektroden mit kleiner Fläche, die am Zylinder im allgemeinen einander gegenüberliegend und stromalrwärmt 5 zur Spitzenelektrode in der Bewegungsrichtung der Luft durch den Kanal angebracht sind, einen Ring als leitendem Material, der den Kanal stromabwärts zu dem Elektrodenpaar mit der kleinen Flache umgibt und elektrisch mit diesem Elektrodenpaar verbunden ist, und Einrichtungen zum Anlegen eines Potentials zwischen der Spitzenelektrode und den Elektroden mit der kleinen Fläche zwecks Ionisierung der durch den Kanal geleiteten Luft.-14. Verfahren zur Behandlung eines sauerstoffhaitigen, gasförmigen Mediums, dadurch gekennzeichnet, daß man das gasförmige Medium in kontinuierlichem Strom an einer in dem Strom angeordneten ersten Elektrode und mindestens einer zweiten Elektrode mit kleiner Fläche vorbeileitet, die an einer Seite des Stromes im Abstand zu der ersten Elektrode angeordnet ist und mit Hilfe dieser Elektroden ein hohes Potential an das gasförmige Medium anlegt 15. Verfahren zur Behandlung eines sauerstoffhaltigen gasförmigen MediUlll'S zur Erzeugung von Ionen der gewünschten Polarität, dadurch gekennzeichnet, daß man das sauerstoffhaltige gasförmige Medium in einem kontinuierlichen Strom an einer ersten im Strom angeordneten Elektrode mit der gleichen Polarität wie die zu erzengenden Ionen und zumindest einer geerdeten, an der Seite des S-tromes angeordneten Elektrode mit kleiner Fläche, die eine hohe Potentialdifferenz gegenüber der ensten Elektrode hat, vo rbeileilo 16. Verfahren zur Behandlung von Luft zweeks Erzengung einer verhältnismä#ig gro#en Ausbenle an Luflionen, dadurch gekennzeichnet, daß man Luft aus der Atmosphäre in kontinuierlichem Strom durch einen umgrenzten Kanal leitet, mit Hilfe einer im Strom angeordneten Elektrode mit eliner ersten Polarität und zwei geerdeten Elektroden mit entgegengesetzter Polarität, die stromabwärts im Abstand und radial zu der Elektrode mit der ersten Polarität angeordnet sind, einen hohen Spannungsgradienten an den Luftstrom anlegt, und den Luftstrom durch einen elektrisch leitenden, geerdeten Ring leitet, der den Kanal umgibt.17. Verfahren zur Behandlung von Luft zwecks Erzeugung von Ozon, das praktisch keine Ionen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Luftstrom kontinuierlich durch einen umgrenzten Kanal leitet, mit Hilfe einer im Strom angeordneten Spitzenelektrode mit einer ersten Polarität und zwei geerdeten Punktelektrcden mit einer der ersten Elektrode entgegengesetzten Polarität, die stromabwärts zur ersten Elektrode angeordnet sind, einen hohen Spannungsgradienten an den Luftstrom anlegt und dcii Luftstrom um eine dritte, stromabwärts zu den beiden Punktelektroden angeordnete Elektrode Leitet, die elektrisch mit der ersten Elektrode verbunden ist, so daß die im Luftstrom befinlichen Ionen dureh die dritte Elektrode abgestoßen und soweit abebremst werden, daß 5 c dureh die bei den Punk tel elc troden ei nge fangen werden.18. Vorrichtung zur Behandlung von Gason, gekennzeichnet durch eine Wand, die einen Kanal bildet, Einniehtnngen zur Erzeugung eines Gasstromes durch den Kanal, eine erste- Elektrodeneinrichtung mit einem Endenpaar, das im Kanal parallel zu dessen Achse angeordnet ist, das in einem Abstand zur Wand steht und in die Richtung der Gasströmung durch den Kanal verläuft,'und eine zweite Elektrodeneinrichtung mit zwei Elektroden kleiner Flåche, deren stromabwärts zur ersten Elektrode gelegene Enden sich in unmittelbarer Nähe der Wand befinden und die im allgemeinen einander gegenüberliegen, wobei die Elektroden mit der kleinen Fläche auf einer Linie-liegen, die etwa im rechten Winkel zu einer durch die Endenpaare der ersten Elektrode gehenden Linie steht, und Einri@@tungen zum Anlegen eines elektrischen Potentials zwischen der ersten und der zweiten Elektrodeneinrichtung zwecks Erzeugung eines Feldes zur Behandlung der durch den Kanal strömenden Gase.19. Vorrichtung zur Behandlung von Gasen nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand aus nichtleitendem (dielektrischem) Material besteht und die Enden der Elektrode mit der kleinen Fläche in der Wand eingesenkt sind.90. Vorrichtung zur -Behandlung von Luft zwecks Erzeugung von Ozon, gekennzeichnet durch Einrichtungen aus nichtleitendem (dielektrischem) Material, die einen Kanal bilden, Einrichtungen zur Erzeugung eines Luftstromes durch den Kanal, eine im Kanal längs dessen Achse angeordnete Spitzenelektrode, zwei geerdete Elektroden mit kleiner Fläche, die an den Begrenzungen des Kanals im allgemeinen einander gegenüberliegend angebracht sind und die im Abstand zu der Spitzenelektrode stehen, Einrichtungen zum Anlegen eines hohen Potentials auf die durch den Kanal strömende Luft zwischen der Spitzenelektrode und den beiden Elektroden mit der kleinen Fläche und eine quer zur Richtung des Luft stromes durch den Kanal angeordnete Elektrode, die stromabwärts zu den beiden Elektroden mit der kleinen Fläche im Kanal angeordnet und elektrisch mit der Spitzenelektrode verbunden ist, so daß Ionen mit der Polarität der Spitzen elektrode durch die Querelektrode abgestoßen und leicht durch die beiden geerdeten Elektroden mit der kleinen Fläche eingefangen werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC0041928 | 1967-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1617990A1 true DE1617990A1 (de) | 1971-04-22 |
Family
ID=7024762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19671617990 Pending DE1617990A1 (de) | 1967-04-03 | 1967-04-03 | Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Gasen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1617990A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4340788A1 (de) * | 1992-11-24 | 1994-05-26 | Mitsubishi Electric Corp | Vorrichtung und Verfahren zum Verhindern der Ausbreitung von Mikroben |
-
1967
- 1967-04-03 DE DE19671617990 patent/DE1617990A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4340788A1 (de) * | 1992-11-24 | 1994-05-26 | Mitsubishi Electric Corp | Vorrichtung und Verfahren zum Verhindern der Ausbreitung von Mikroben |
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