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CH472218A - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von sauerstoffhaltigen Gasen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von sauerstoffhaltigen Gasen

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Publication number
CH472218A
CH472218A CH488667A CH488667A CH472218A CH 472218 A CH472218 A CH 472218A CH 488667 A CH488667 A CH 488667A CH 488667 A CH488667 A CH 488667A CH 472218 A CH472218 A CH 472218A
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CH
Switzerland
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electrode
channel
ions
gaseous medium
grounded
Prior art date
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CH488667A
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English (en)
Inventor
F Dipl-Phys Tepe Charles
O Dipl-Phys Jones Lewis
Original Assignee
Chemetron Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Chemetron Corp filed Critical Chemetron Corp
Priority to CH488667A priority Critical patent/CH472218A/de
Priority to FR103132A priority patent/FR1519334A/fr
Publication of CH472218A publication Critical patent/CH472218A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/08Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor
    • B01J19/087Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy
    • B01J19/088Processes employing the direct application of electric or wave energy, or particle radiation; Apparatus therefor employing electric or magnetic energy giving rise to electric discharges
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K9/00Medicinal preparations characterised by special physical form
    • A61K9/0012Galenical forms characterised by the site of application
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B13/00Oxygen; Ozone; Oxides or hydroxides in general
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    • C01B13/11Preparation of ozone by electric discharge
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
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    • C01B2201/22Constructional details of the electrodes

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Description


  Verfahren und Vorrichtung zur     Behandlung    von sauerstoffhaltigen Gasen    1  Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vor  richtung zur Behandlung von sauerstoffhaltigen Gasen,  insbesondere ein verbessertes Verfahren und eine Vor  richtung zur Behandlung von atmosphärischen Gasen,  um eine hohe     Ionenausbeute    zu erzeugen.  



  Die Anwendung von     begativen    Ionen bei medizini  schen Behandlungen und die Nutzbarmachung dieses  Anwendungsgebietes wurden in gewissem Umfang durch  das Fehlen eines Generators für negative Ionen, der zur  Erzeugung einer geeigneten Konzentration an negativen  Ionen in der Lage ist, behindert. Bekannte Vorrichtun  gen, bei Ionen in der üblichen Weise beispielsweise durch  radioaktive Bestrahlung und/oder elektrische Beanspru  chung eines     ionisierbaren    Mediums,     z.B.    von atmosphäri  scher Luft erzeugt werden, sind nicht geeignet, hohe       lonenkonzentrationen    mittels kleiner oder     bequem    trag  barer Geräte zu liefern, die auch im Hause verwendet  werden können.

   Teilweise ist diese verhältnismässig  niedrige     Ionenausbeute    bei diesen Geräten auf     Ionisie-          rungskammern    oder Zellenkonstruktionen zurückzufüh  ren, bei denen die Elektroden die Strömung des     ionisier-          baren    Mediums behindern, oder bei denen die     Ionisie-          rungs-    oder Transportkammern so ausgebildet sind, dass  eine weitgehende     Rekombination    der Ionen stattfin  den.  



  Somit hat die vorliegende Erfindung ein Verfahren  zum Gegenstand zur Behandlung eines sauerstoffhalti  gen, gasförmigen Mediums zur Erzeugung von Ionen  oder von Ozon.  



  Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur  Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, bei  der mit Hilfe eines Gebläses oder einer Pumpe ein sauer  stoffhaltiges gasförmiges Medium durch einen, von einem  nichtleitendem Material begrenzten Kanal geleitet wird.  



  Das     obgenannte    Verfahren ist erfindungsgemäss da  durch gekennzeichnet, dass man das gasförmige Medium  in einem kontinuierlichen Strom an einer in dem Strom  angeordneten Elektrode und dann mindestens an einer  weiteren Elektrode mit einer kleineren Fläche vorbeilei  tet, welch letztere seitlich neben dem Strom in einem  Abstand von der ersten Elektrode so angeordnet ist, und    dass mit Hilfe dieser beiden Elektroden ein elektrisches  Feld in dem gasförmigen Medium erzeugt wird.  



  Eine zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver  fahrens geeignete Vorrichtung ist gekennzeichnet durch  eine sich mindestens bis zur Mitte des Kanals erstrecken  de Elektrode, deren zugespitztes Ende oder zugespitzte  Enden in Richtung des Gasstromes zeigen, mindestens  eine stromabwärts zur ersten Elektrode in dem Kanal  angeordnete zweite Elektrode mit kleiner Fläche, und  Einrichtungen zum Anlegen eines Potentials zwischen  der ersten und der zweiten Elektrode.  



  Vorstehend und auch in den nachfolgenden Ausfüh  rungen ist von  Ionen  die Rede. Dieser Ausdruck       bezieht    sich auf Ionen, die gasförmige Bestandteile der  Atmosphäre, beispielsweise Sauerstoff, Stickstoff und  Wasserdampf, darstellen. Durch die beispielsweise Dar  stellung einer negativ ionisierten Atmosphäre in der  nachstehenden Beschreibung, ist die mögliche Erzeugung  einer positiv ionisierten Atmosphäre nicht ausgeschlos  sen. Auch die Möglichkeit soll nicht ausgeschlossen  werden, dass einige Ionen mit einem bestimmten Vorzei  chen in einer Atmosphäre vorhanden sein können, die  überwiegend aus Ionen mit dem anderen Vorzeichen  besteht.  



  Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausfüh  rungsformen einer Vorrichtung zur Durchführung des       erfindungsgemässen    Verfahrens näher erläutert. In der  Zeichnung bedeuten:       Fig.    1 eine     Perspektivansicht    (teilweise im Schnitt)  eines     Gasbehandlungsgerätes;          Fig.    2 einen Schnitt durch die     Elektrodenanordnung,     die in dem     Ionengenerator    nach     Fig.    1 verwendet wird;       Figm    3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der     Fig.    2;

         Fig.4    einen Teilaufriss (teilweise herausgebrochen)  einer weiteren Ausführungsform eines     Gasbehandlungs-          gerätes;          Fig.5    einen Schnitt nach der Linie 5-5 von     Fig.4;     und       Fig.    6 eine perspektivische Teilansicht (teilweise her  ausgebrochen) einer weiteren Ausführungsform einer  Vorrichtung, die zur Erzeugung von Ozon geeignet ist.      In     Fig.    1 ist eine Vorrichtung zur Behandlung von  Gasen in Form eines Generators für negative Ionen  dargestellt, die im allgemeinen mit 10 bezeichnet ist.

   Der       Ionengenerator    enthält einen Strömungskanal, der eine       Ionisationszelle    oder     -kammer    darstellt, die im allgemei  nen mit 12 bezeichnet ist. Durch die Zelle oder Kammer  wird mit Hilfe einer     Zentrifugalpumpe    oder eines Geblä  ses 14 ein Luftstrom oder ein Strom eines anderen       ionisierbaren    Mediums gedrückt. Die Elektroden in der       Ionisierungszelle    12 sind so angeordnet, dass das von der  Pumpe oder dem Gebläse 14 kommende Medium ohne  wesentliche Turbulenz und Bremsung durch die Kammer  12 fliesst, wobei es zu einem     beträchtlichen    Grade  ionisiert wird und somit eine Quelle von angereicherten  Ionen bzw. Ozon geschaffen wird.

    



  Das     Zentrifugalgebläse    oder die Pumpe 14 stellt eine  Einrichtung zur Erzeugung einer Gasströmung dar und  enthält eine vorzugsweise mit einem Filter versehene  Einlassöffnung 16, durch die Luft in einen Hohlraum der  Pumpe oder des Gebläses zugeführt wird. Der Hohlraum  enthält ein durch einen Elektromotor 18 angetriebenes  Flügelrad. Durch das     Flügelrad    wird ein nach aussen  durch die     Ionisierungszelle    12 fliessender Luftstrom  erzeugt. Die Zelle ist mit Hilfe eines     Flanschteiles,    der  mit mehreren lösbaren Befestigungsmitteln 20 an einem  entsprechenden Flansch 14a am Gehäuse des Gebläses 14  befestigt ist, mit dem Gebläse oder der     Pumpe    14  verbunden.  



  Die     Ionisierungszelle    12 enthält einen umgrenzten  Strömungskanal, der durch einen zylindrischen röhren  förmigen nichtleitenden Körper 22 gebildet ist, der an  einem Ende mit dem Ausgang des Gebläses 14 verbun  den ist und am anderen Ende eine Austrittsöffnung  aufweist, durch die das ionisierte Medium strömt. Die  Austrittsöffnung kann mit einem konischen     Diffusorende     36 versehen sein.

   Die     Elektrodenanordnung    der Zelle 12  enthält eine mittlere Elektrode 24, die etwa     L-förmig     ausgebildet ist; sie besteht aus einem vertikalen Schenkel  24a, der an dem nichtleitenden Element 22 befestigt ist,  und einem horizontalen Schenkel 24b, der an seinem  freien Ende in einer Spitze endet und der sich im  allgemeinen längs der Achse des Rohres 22 erstreckt.  Zwei weitere Elektroden, die Seitenelektroden 26 und 28,  befinden sich an den Wänden des nichtleitenden Teils 22  und liegen einander diametral gegenüber.

   Die inneren  Enden der Elektroden 26 und 28, die vorzugsweise aus  Draht mit geringem Durchmesser bestehen, um Punkt  elektroden zu ergeben, sind radial zur Achse des Rohres  22 angeordnet und können etwas vertieft in den     Wänden     des Rohres 22 angebracht sein, wie es in den     Fig.    1 und 3  gezeigt ist; sie können aber auch bündig mit den Wänden  des Rohres 22 abschneiden oder etwas in das Innere des  Rohres 22 hineinragen. Auf diese Weise behindern die  inneren Enden der Elektroden 26 und 28 die Strömung  des     ionisierbaren    Mediums durch das Rohr 22 nicht,  bzw. erzeugen keine nennenswerte Turbulenz.

   Die Elek  troden 26 und 28 sind vorzugsweise etwas stromabwärts  vom freien Ende des horizontalen Schenkels 24b der  mittleren Elektrode 24 und etwas vertieft in den Wänden  des Rohres 22 angeordnet.  



  Um die elektrische Beanspruchung des     ionisierbaren     Mediums durch das Anlegen eines Hochspannungsgra  dienten an das durch die     Ionisierungszelle    12 fliessende  Medium zu bewirken, wird die mittlere Elektrode 24 mit  einem regelbaren Anschluss an das     Potentiometer    30  angeschlossen, das eine     Gleichspannungsquelle,        z.B.    eine  Batterie 32, überbrückt. Selbstverständlich kann diese    Gleichstromquelle auch ein elektronischer Stromkreis  geeigneter Art sein,     z.B.    ein     Hochfrequenzoszillator    mit  einer     Ausgangsgleichrichterstufe    zur Umwandlung der  erzeugten Schwingungen in ein Gleichstrompotential.

   Bei  der in     Fig.    1 gezeigten Vorrichtung, die zur Erzeugung  von negativen Ionen bestimmt ist, ist die positive Klem  me der Batterie 32 oder der     Gleichspannungsquelle     entweder direkt oder indirekt über eine Netzleitung  geerdet, so dass das an der Elektrode 24 anliegende  Potential bezüglich der Erde negativ ist. Die anderen  Punktelektroden 26 und 28 sind geerdet.  



  Das Ausmass der     Ionenerzeugung    im Generator 10  kann     vorteilhafterweise    mit Hilfe einer Neonlampe 33  angezeigt werden, die zwischen die Elektroden 26 und 28  und die Erde geschaltet ist, wobei ein Kondensator 34  parallel zur Basis der Lampe 33 geschaltet ist, wie es in       Fig.    1 angegeben ist. Die Blinkfrequenz der Lampe 33  zeigt das Ausmass der     Ionenerzeugung    an. Man kann  aber auch den Kondensator 34 weglassen; dann ist die  relative Helligkeit der Lampe ein Mass für die     Ionener-          zeugung.     



  Bei dem Generator 10 wird die     Zentrifugalpumpe     oder das Gebläse 14 so eingestellt, dass der Luftstrom  durch die     Ionisierungszelle    12 etwa 283 Liter/min be  trägt; das     Potentiometer    30 wird so eingestellt, dass ein  Potential im Bereich von etwa 6000 bis 8000 Volt an der  mittleren Elektrode 24     anliegt,    wobei die Seitenelektro  den 26 und 28 entweder direkt oder über die Netzleitung  mit der Erde verbunden sind.

   Unter diesen Betriebsbe  dingungen wird durch die     Elektrodenanordnung    in der       lonisierungsstelle    ein     gleichmässiges    elektrisches Feld er  zeugt, und die Luftströmung durch die     Ionisationszelle     12 erfolgt praktisch ungehindert und ohne Turbulenz. Es  wurde festgestellt, dass die in der vorstehend angegebe  nen Weise konstruierten     Ionengeneratoren    10 nur etwa 4  bis 5 kg wiegen und bei     einer        Luftströmungsgeschwindig-          keit    von etwa 170 Liter/min negative Ionen in der  Grössenordnung von 1,8 X     10$    je Kubikzentimeter er  zeugen.  



  Bringt man die Konstruktion von     Fig.    1 in einem  nichtmetallischen Gehäuse, beispielsweise in einem  Kunststoffgehäuse, unter, so findet man, dass sich die       Ionenausbeute    wesentlich erhöhen lässt, wenn man einen  geerdeten Ring aus leitendem Material 35 um den durch  das Rohr 22 gebildeten Kanal anbringt, der den Austritts  teil des Rohres 22 umgibt oder einschliesst, wie es in       Fig.    1 gezeigt ist.  



  Die in den     Fig.    4 und 5 angegebene weitere Ausfüh  rungsform der Erfindung enthält eine mittlere, etwa     F-          förmige    Elektrode 44, die mit dem vertikalen Schenkel  44a am nichtleitenden Teil 42, der einen Kanal bildet,  befestigt ist und zwei horizontal verlaufende Schenkel  44b und 44c, die an ihren freien Enden zugespitzt sind  und die im allgemeinen parallel zur Achse des Rohres 42  verlaufen. Die Schenkel 44c und 44b sind etwa  Durchmesser von den Wänden des Rohres 42 und  voneinander entfernt, wie in den     Fig.    4 und 5 gezeigt ist.  Zwei weitere Elektroden, die geerdeten Seitenelektroden  46 und 48, sind an den Wänden des nichtleitenden Teils  42 angebracht und liegen einander diametral gegenüber.

    Sie sind vorzugsweise etwas stromabwärts von den freien  Enden der horizontalen Schenkel 44b und 44e angeordnet  und liegen etwas vertieft in den Wänden des Rohres 42.  Die Elektrode 44 und die Elektroden 46 und 48 sind  einander so zugeordnet, dass eine durch die Spitzen 44c  und 44b der Elektrode 44 gezogene Linie etwa im rechten  Winkel zu einer durch die Elektroden 46 und 48      gezogenen Geraden steht. Man erkennt, dass die     Fig.4     und 5 nur eine Teilansicht zeigen und dass die Einzelhei  ten des erforderlichen Gebläses und des zwischen die  mittlere Elektrode     44    und die Erde geschalteten Hoch  spannungskreises, die ähnlich wie in     Fig.    1 sein können,  aus Gründen der Einfachheit weggelassen wurden.

   Die       Ionenausbeute    ist etwas höher als bei der Ausführungs  form nach     Fig.    1, wenn man die Elektronenanordnung  mit den zwei Spitzen von     Fig.4    und 5 verwendet.  Ähnliche Ergebnisse erhält man, wenn man eine dritte  Spitzenelektrode etwa in der Mitte zwischen den zuge  spitzten Teilen 44b und 44c anordnet.  



  Um mit dem in     Fig.    1 angegebenen Gerät Ozon zu  erzeugen, muss man die Spannung mit Hilfe des     Poten-          tiometers    30 einstellen, und die geerdeten Elektroden 26  und 28 müssen so nahe an der mittleren Elektrode 24  durch die Wand des nichtleitenden Teils 22 gehen, dass  eine     Coronaentladung    erzeugt wird; sie dürfen aber nicht  so nahe beieinander liegen, dass sich ein Bogen ausbildet.  Der genaue Abstand hängt von der angelegten Spannung  und der Geschwindigkeit der Luft ab.

   Es sei auch darauf  hingewiesen, dass man in der Zelle von     Fig.    1 Ozon  erzeugen kann, wenn man eine     Wechselstrom-Hochspan-          nungsquelle    anstelle der Gleichstromquelle 32 von     Fig.    1  verwendet.  



  Eine weitere Ausführungsform einer Vorrichtung zur  Behandlung von atmosphärischer Luft zwecks Erzeugung  von Ozon, bei der praktisch keine Ionen gebildet werden,  ist in     Fig.    6 angegeben. Man erkennt, dass     Fig.    6 nur eine  Teilansicht darstellt und dass alle     Einzelheiten    des Geblä  ses und des Hochspannungsstromkreises, die beide ähn  lich wie in     Fig.    1 sein können, aus Gründen der Einfach  heit weggelassen wurden.

   Die in     Fig.    6 angegebene An  ordnung enthält Einrichtungen, die einen Kanal bilden,       z.B.    ein Rohr 52, eine mittlere Elektrode 54, zwei  geerdete Seitenelektroden 56 und 58. die in den durch das  Rohr 52 gebildeten Kanal hineinragen, und einem     Elek-          trodenteil    60, der in Form zweier im rechten Winkel sich  kreuzender Stäbe dargestellt ist. Die Querstäbe vereinigen  sich in der Achse des Rohres 52 und gehen quer zu der  Richtung des Luftstromes und stromabwärts von den  geerdeten Elektroden 56 und 58 durch die Wände des  Rohres 52 hindurch. Die Elektrode 60 ist, wie in     Fig.    6  angegeben ist, mit der Mittelelektrode 54 verbunden.

   Die  Elektrode 60 hat also eine Polarität, die die negativen  Ionen abstösst und dadurch ihre Geschwindigkeit soweit  vermindert, dass sie praktisch vollständig durch die  geerdeten Elektroden 56 und 58 eingefangen werden.  Obgleich die Elektrode 60 in Form eines Kreuzes  dargestellt ist, ist ihre genaue Form nicht kritisch; andere       Elektrodenformen,    die in der gleichen Weise geschaltet  sind, können ähnliche Ergebnisse     liefern.     



  Der Fachmann erkennt aus der Beschreibung einer  Ausführungsform des Geräts, dass ein verbessertes Ver  fahren zur Behandlung eines sauerstoffhaltigen gasförmi  gen Mediums, wie atmosphärischer Luft, erläutert wird,  wonach grosse Mengen an negativen oder positiven Ionen  oder, falls gewünscht, an Ozon in Abhängigkeit von der  Grösse und der Polarität des an den Elektroden anliegen  den Potentials gebildet werden.

   Dieses Verfahren kann  wie folgt zusammengefasst werden: Es wird ein sauer  stoffhaltiges, gasförmiges Medium, wie atmosphärische  Luft, behandelt, wobei geeignete Einrichtungen,     z.B.    das  hier dargestellte und beschriebene Gerät verwendet wer  den, um das gasförmige Medium in kontinuierlichem  Strom in einem nichtleitenden     (dielektrischen)    Medium  über eine erste Elektrode, die im Strom liegt, und    mindestens eine weitere Elektrode mit kleinerer Fläche,  die an einer Seite des Stromes in einem gewissen Abstand  zur ersten Elektrode liegt, zu leiten, wobei mit Hilfe der  Elektroden ein elektrisches Feld mit hoher Feldstärke an  das sauerstoffhaltige gasförmige Medium angelegt wird.

    Das Verfahren kann zur Behandlung eines sauerstoffhal  tigen gasförmigen Mediums, wie Luft, angewendet wer  den, um Ionen mit der gewünschten Polarität zu erzeu  gen indem die erste mit dem Medium in Verbindung  stehende     Elektrode    so geschaltet wird, dass sie die gleiche  Polarität wie die zu erzeugenden Ionen hat, und die  Elektroden mit der kleinen Fläche, die sich an einer Seite  des Stromes befinden, geerdet werden.  



  Dieses Verfahren kann zur Erzielung einer höheren       Ionenausbeute    etwas abgeändert werden, indem man den  Strom zusätzlich durch einen geerdeten elektrisch leiten  den Ring leitet, der sich stromabwärts von der Elektrode  mit der kleinen Fläche befindet.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung kann auch zur  Erzeugung von Ozon     verwendet    werden (wobei praktisch  keine Ionen erzeugt werden), indem man einen Luftstrom  kontinuierlich durch einen umgrenzten Kanal leitet, mit  Hilfe einer im Kanal angeordneten Spitzenelektrode mit  einer ersten Polarität und zweier Spitzenelektroden     entge-          gengerichteter    Polarität, die stromabwärts von der ersten  Elektrode angeordnet sind, ein elektrisches Feld mit  hoher Feldstärke an den Luftstrom anlegt und den  Luftstrom um eine, stromabwärts zu den beiden Spitzen  elektroden angeordnete dritte Elektrode leitet, die mit der  ersten Elektrode verbunden ist,

   so dass die Ionen im  Luftstrom mit Hilfe der dritten     Elektrode    abgestossen  werden und soweit abgebremst werden, dass sie durch die       beiden    Spitzenelektroden eingefangen werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Behandlung eines sauerstoffhaltigen, gasförmigen Mediums zur Erzeugung von Ionen oder von Ozon, dadurch gekennzeichnet, dass man das gasför mige Medium in einem kontinuierlichen Strom an einer in dem Strom angeordneten Elektrode und dann minde stens an einer weiteren Elektrode mit einer kleineren Fläche vorbeileitet, welch letztere seitlich neben dem Strom in einem Abstand von der ersten Elektrode angeordnet ist, und dass mit Hilfe dieser beiden Elektro den ein elektrisches Feld in dem gasförmigen Medium erzeugt wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach dem Patentanspruch I, bei der mit Hilfe eines Gebläses oder einer Pumpe ein sauerstoffhaltiges gasför miges Medium durch einen, von einem nichtleitendem Material begrenzten Kanal geleitet wird, gekennzeichnet durch eine sich mindestens bis zur Mitte des Kanals erstreckende Elektrode (24, 44, 54), deren zugespitztes Ende oder zugespitzte Enden (24b, 44b, 44c) in Richtung des Gasstromes zeigen, mindestens eine stromabwärts zur ersten Elektrode in der Wand des Kanals angeordnete zweite Elektrode (26, 28; 26, 28; 56, 58) mit kleinerer Oberfläche als diejenige der ersten Elektrode und Ein richtungen zum Anlegen eines Potentials zwischen der ersten und der zweiten Elektrode. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Erzeugung von Ionen der im Strom des gasförmigen Mediums angeordneten Elek- trolle die gleiche Polarität wie dem zu erzeugenden Ion gibt und die an der Seite des Stromes angeordnete Elektrode erdet. 2. Verfahren nach dem Patentanspruch I und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das gasförmige Medium durch einen Kanal aus einem elek trisch nichtleitendem Material leitet, der an seinem stromabwärts gelegenen Ende von einem elektrischen, leitenden, geerdeten Ring umgeben ist. 3.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch II, ausge bildet zur Erzeugung von Ozon, das praktisch keine Ionen enthält, dadurch gekennzeichnet, dass neben der ersten Elektrode und der zweiten, geerdeten Elektrode stromabwärts von der zweiten Elektrode eine dritte Elektrode vorhanden ist, die elektrisch mit der zweiten Elektrode verbunden ist. 4. Vorrichtung nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in der Wand des Kanals eine dritte Elektrode vorgesehen ist, die der zweiten Elektrode gegenüberliegt und mit dieser elektrisch verbunden ist. 5.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der zweiten Elektrode in den Kanal hineinragt oder bündig mit ihm abschliesst. 6. Vorrichtung nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Elektrode zwei zugespitzte Enden aufweist, die bis zu Y3 des Kanaldurchmessers voneinander und von den Enden des Kanals entfernt angeordnet sind, und dass die Achse der Enden im rechten Winkel zu den Achsen der zweiten und dritten Elektrode steht. 7.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung von negativen oder positiven Ionen die erste Elektrode ein negatives oder positives Potential hat und die zweite Elektrode geerdet ist. B. Vorrichtung nach dem Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung von Ionen am stromabwärts gelegenen Ende des Kanals ein elektrisch leitender, geerdeter Ring angebracht ist. 9.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung von Ozon, das praktisch keine Ionen enthält, stromabwärts zur zweiten Elektrode eine dritte Elektrode in Form von gekreuzten Stäben angeordnet ist, die elektrisch mit der zweiten Elektrode verbunden ist.
CH488667A 1967-04-06 1967-04-06 Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von sauerstoffhaltigen Gasen CH472218A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994004458A1 (en) * 1991-05-30 1994-03-03 Sewell Peter B Ozone generator

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