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DE1617510A1 - Verfahren zur Gewinnung wachstums- und stoffwechselfoerdernder niedermolekularer Substanzen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung wachstums- und stoffwechselfoerdernder niedermolekularer Substanzen

Info

Publication number
DE1617510A1
DE1617510A1 DE19661617510 DE1617510A DE1617510A1 DE 1617510 A1 DE1617510 A1 DE 1617510A1 DE 19661617510 DE19661617510 DE 19661617510 DE 1617510 A DE1617510 A DE 1617510A DE 1617510 A1 DE1617510 A1 DE 1617510A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blood
substances
subjected
animals
ultrafiltrate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19661617510
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr Med Helmbold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DK211867A priority Critical patent/DK122854B/da
Publication of DE1617510A1 publication Critical patent/DE1617510A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K35/00Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution
    • A61K35/12Materials from mammals; Compositions comprising non-specified tissues or cells; Compositions comprising non-embryonic stem cells; Genetically modified cells
    • A61K35/14Blood; Artificial blood

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
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  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)
  • Compounds Of Unknown Constitution (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description

Verfahren zur Gewinnung Wachstums- und Stoffwechselfördernder niedermolekularer Substanzen. .; ;
In der deutschen Patentschrift; 107688$ wird ein Verfahren zur Gewinnung injizierbarer atöiungsfOrdernder Wirkstoffe aus Blut beschrieben. Wach diesem Verfahren wird aus defibriniertem Blut oder FrA&onen hieraus, wie z.B, Blutzellen oder Blutplasma von Schlachttieren, insbesondere junger im RES.aktiver Kälber oder solcher Schlachttiere, die nach dent deutschen Patent 1017744 in einen Zustand veränderter iüctivität übergeführt wurden, ein Extrakt hergestellt, dessen atanungsfordernde Wirkung in der Warburg-Apparatur an Mitochondrien oder Leber-Komogenaten nachgewiesen werden kann» Eine fraktionierte Enteiweißung des Extraktes wird mit aliphatischen Alkoholen der Reihe 'C-. bis C4 oder mit Säuren durchgeführt. Die Abtrennung der höher molekularen Bestandteile geschieht mittels Öialyse gegen Wasser bzw. verdünnten Alkohol. Das so erhaltene Öialysat wird gegebenenfalls von den verwendeten organischen Lösungsmitteln befreit und auf eine Konzentration von 30-60 mg Trockensubstanz pro ml gebracht.
Es wurde gefunden, daß die Ultrafiltration von hämolysierten Blutkörperechen von Blut junger Tiere, z.B. von Kälbern, Jüngschafen oder Jungziegen, aber auch von Blut menschlicher Neugeborener, wie es bei der Austauschtransfusion anfallt, zu einem Produkt führt, das nach Abtrennung unwirksamer Begleitstoffe (z.B. Salze, freie. Aminosäuren, ete.) mittels lonenaustauscher- oder Abeorptionssäulen, z.B. Ionenaustauscher auf Zellulose-, Dextranr oder Harzbasis sowie Hydroxyl-Apatit und/oder präparativar Hochspannungselektrophorese chemisch reine Substanzen mit hoher StoffwechselaktivitätssteigeEung zu isolieren gestattet. Auen aus dan Blutkörperchen erwachsener Tl era f £■. D. Rinder, la«aar. »ich eindeutig Charakteriele/ifc^xa. mit den oben genannten nahe verwandte Substanzen isolieren« die offenbar alterungsbedingtG ^kömmliffig© der vorgenannten Substanzen
Absorptiönsmaximä im Bereich von 290 *· 298 aufweisen und aus denen durch geeignete chemische oder biochemische'Verfahren die ursprüngliche Substanz halbsynthetisch dargestellt werden Kann*
Die genannten Substanzen sind charakterisiert durch ihr W-Absorptionsbzw. infrarot-Spektrum, durch Röntgenspsktrograrran sowie durch andere physikalisch-chemische Sigfeasehaften, wie sie mit Elektrophorese, Chromatographie oder Analyse in der Ultrazentrifuge , etc. bestimmbar sind«
Die Messung der Aktivität der erfindungsgemäß isolierten Produkte erfolgt mittels der Warburg-Apparatur an einfachen Atmungs~ modellen, vorzugsweise an obligat aeroben Bakterien bzw. an der Wachstumsrate obligat aerober Mikroorganismen {Bakterien^ Hefen, etc.) oder an der Wachstumsrate von Pflanzenkeimlingen.
Die erfingdungsgemäß erhaltenen Produkte sollen industrieller Auswertung zugeführt werden, z.B. zur Förderung ^on Hydroponikkulturen, Ermöglichung des Getreideanbaues unter klimatisch ungünstigen Verhältnissen, Erhöhung der Ertragsrate von Nutzpflanzen und in der Tierzucht sowie therapeutische Anwendung bei schweren katabolisehen Erkrankungen bei Mensch und Tier; ferner zur Steuerung des Abbaues oral oder parenteral verabreichter Stoffe für Ernährungs- oder therapeutische Zwecke. Die Substanzen sollen- weiterhin Verwendung finden zur Verbessessigi des Wachstums von Zellen tierischer und pflanzlicher Herkunft in Kulturen sowie zur Verbesserung der Uber-lßbenszeit isolierter, - zur Transplantation bestimmter Gewebe und Organe oder auch Einzelzellen, z.B. Sperma.
AusfUhrungsbeispiele:
* Aus 1 Liter frischen Kälberblutes wird durch mehrmaliges Waschen mit iso- oder hypertonischer Kochsalzlösung ein Blut körperchensediment hergestellt. Die hierbei im Durchschnitt anfallenden 400 ml Blutkörperchensediment werden mit wenigstens 800 ml destilliertem Wasser versetzt und dar Ultrafiltration in einem Hochdruckmembranfilter mit einer Durch-
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!Lässigkeit für Moleküle bis zu IO GOO Molekulargewicht unterworfen. Filtriert wird bei einem Druck bis zu 30 Atü, das Filtergut muß dabei kräftig gerührt werden.
Der Filterrückstand enthält noch aktive Substanzen, er wird jedoch aus Ökonomischen Gründen nicht weiter zur Gewinnung der erfindungsgemäßen Produkte verwendetι er kann aber als Aüsgangsmaterial für andere Produkte dienen, z.B. zur Gewinnung spezifischer Antigene.
Das so gewonnene Ultrafiltration etwa 1000 ml wird auf l/lO seines Volumens durch Vakuumdestillation bei max. +1O0C konzentriert und anschließend der trägerfreien präparativen Hochspannungselektrop"horese unter Verwendung vorzugsweise flüchtiger organischer Puffer vom pH-Bereich 4,0 - 10,0, z.B. Triäthylamin-Essigsäure oder-Ameisensäure bzw. Äthylen-Diamin-Ameisensäure oder -Essigsäure unterworfen, unter Zusatz von gleichen Teilen Puffer/f zum Filtrat. Die elektrophoretische Auftrennung des Filtrates erfolgt unter den angegebenen Bedingungen bei einer Spannung von vorzugsweise 2300 V und 200 mAmp. Die während der Trennung einzuhaltende Temperatur hängt u.a. von der Belastbarkeit der Trennkammer ab, kann sich jedoch im Bereiche von -§-2 bis +40° C bewegen.
Die erhaltenen Elektrophoserefraktionen werden vorzugsweise nach ihrem UV-Absorptionsspektrum bestimmt. Je nach verwendetem Puffer und pH-^Jert während der Trennung (spezifische Salzbildungen) v/erden Substanzen mit Absqprtionsmaxima im Bereich von 232-248, 252-262 und 275-29erhalten. Primär erfindungsgemäß aktive Substanzen finden sich unter geeigneten Bedingungen vor allem im kurzwelligen Bereich.Eine typische, schnellwandernde aktive Fraktion hat z.B. ein Absorptionsmaximum bei pH 7,0 von 246, im stark sauren Bereich bei und im stark alkalischen Bereich bei 290^,*,
Durch Einengen mittels Gefriertrocknung oder durch Vakuumdestillation bei Temperaturen unter 20° C werden die Substanzen angereichert und die flüchtigen Puffer substanzen entfernt. Nach
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Einstellen geeigneter Konzentrationen und gegebenenfalls nach Sterilfiltration sind die so gewonnenen Substanzen für die erfindungsgemäßen Anwendungen geeignet.
2.) Eine automatische Herstellungsmethode der erfindungsgemäßen Substanzen'ergibt sich in folgender Weise unter Ausnutzung der oben genannten Grundprinzipien der elektrophoretischen Auftrennung und der Trennung nach Molekülgröße durch Membranfilters
Das unter 1) beschriebene Blutkörperchenlysat wird durch eine mehrkammrige'Hochspannungselektrodialyse-Anlage umgepumpt. Die Außenzellen der Anlage enthalten das Dialysiergut sowie je eine Kathode; sie werden durch zwei Membranen von der Innenzelle abgeschlossen, welche die Anode enthält und von destilliertem Wasser durchspült wird. Als Membranen dienen vorzugsweise Ultrafilter mit einer Moleküldurchlässigkeitfür Molekulargewichte bis zu Io ooo.
Wird die Elektrodialysieranlage nicht mit Hämolysat sondern mit einem Ultrafiltrat aus einem Lysat beschickt, so können statt der Ultrafiltermembranen in der Dialysekammer auch Ionenaustauscher-membranen verwendet werden.
In den Kreislauf der Innenzelle der Elektrodialyseänlage kann eine Vakuumdestillationsanlage eingeschaltet und im Destillier kolben die gewonnenen Substanzen angereichert werden, während das Kondensat wieder durch die Innenzelle der Elektrodialyseänlage fließt und neue Substanzen aufnimmt.
Eine automatische Steuerung der Gesamtanlage kann mittels eines Durchflußphotometers erfolgen, das in den Auslauf der Innenzelle der Hochspannungsdialysieranlage geschaltet ist. Damit kann automatisch die Absorption im Absorptionsmaximum im UV-Bereich der kritischen Substanzen kontrolliert werden und als Signal zur automatischen Steuerung von Durchlaufgeschwindigkeit etc. dienen, um zu einer maximalen bzw. wirtschaftlichen Ausnutzung des Ausgangsmaterials zu gelangen.
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Das in der Innenzelle der Hochspannungs-Elektrodialyseanlage bzw« im nachgeschalteten Vakuuradestillationskolben angereicherte eiweißfreie Rohmaterial wird, bezogen auf das Ausgangsmaterial (Blutkörperchenlysat oder Ultrafiltratdavon), auf mindestens 1/30 des Volumens in der Vakuumdestillation eingeengt, so daß ein dickflüssiges, gelbweißes Produkt entsteht. Die. erfindungsgemäßen Substanzen werden aus diesem Rohkonzentrat in Äthanol aufgenommen*indem das Rohkonzentrat mit dem 5-fachen Volumen Äthanol verrührt wird. Dabei gehen die erfindungsgemäßen Substanzen im Äthanol in £*b' Lösung, während zunächst nicht verwendete Begleitsubstanzen einschließlich anorganischer Salze etc. sich absetzen bzw. abgeschleudert werden. Die erhaltene wasserklare, gelbliche alkoholische Lösung ist das gereinigte Rohprodukt, das nur noch wenige, definierbare Substanzen enthält.
Zur erfindungsgemäßen Anwendung wird das Produkt vorzugsweise in Wasser Übergeführt, indem der Alkohol durch Vakuumdestillation bei Temperaturen möglichst unter 2O0C entfernt wird, bis ein sirupartiges Produkt entsteht, das voll wasserlöslich ist. Die Konzentration der wässrigen Lösung an den wesentlichen Produkten wird UV-spektrophotoraetrisch bei einer Wellenlänge von, 246 ψφ eingestellt. Für die meisten erfindungsgemäßen Anwendungen reicht der so erhaltene Reinheitsgrad der Substanzen aus. Eine weitere Aufarbeitung bringt für die meisten kommerziellen Anwendungsgebiete keine Vorteile, während die exakte, quantitative Bestimmbarkeit der aktiven Substanzen bereits gewährleistet ist.
Eine für therapeutische Zwecke verwendbare Präparation der erfinrfdungsgemäßen Substanzen muß eine Konzentration aufweisen, die bei 20-facher Verdünnung mit destilliertem Wasser, gemessen gegen destilliertes Wasser, mindestens eine Extinktion von 0,6 bei einer Schichtdicke von 5 mm ergibt, gemessen bei 246
für spezielle Zwecke können die in dem oben genahnten Produkt enthaltenen Einaelsubstanzen isoliert werden. Dies erfolgt vorzugsweise durch Verwendung von niederen Alkoholen, wie
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z.B. iso-Butanol. Das wässrige Konzentrat wird mit dem doppelten Volumen iso-Butanol kräftig gemischt und bei tiefen Temperaturen oder in der präparativen Ultrazentrifuge bei -20 - -30° G in die wässrige und die alkoholische Phase getrennt. Die untere» gelbliche wässrige phase enthält eine erfindungsgemäße Substanz mit einem Absorptionsmaxiittum bei 245 wj*f eine zweite erf indungsgemäSö Substanz wird erhalten* wenn der iso-Butanolüberstand bei -80° C ausgefroren und die entstehende weiße Trübung abzentrifugiert wird. Dieses weiße Sediment wird im Vakuum vom iso-Butanol befreit und ist dann voll wasserlöslich. Das Absorptionsmaximum dieser Substanz liegt bei 247
Eine dritte Substanz wird erhalten indem die genannte:ieo-Butanolfraktion nach Entfernung der 247-Fraktion im Vakuum eingedampft wird. Es verbleibt eine walße, wasserlösliche Substanz mit einem Absorptionsmaximum bei 256 mß* Zwei weitere, optisch inaktive Verunreinigungen warden nicht weiter verwertet.
3.) Eine besonders hohe Konzentration der erfindungsgemäSen Produkte wird dadurch erhalten, daß das Ausgangsbiut in einer starken Verdünnung mit destilliertem Wasser hämolysiert wird, wobei ein Teil Blut mit mindestens 20 Teilen Wasser versetzt wird. Dieses sehr dünne Hämolysat wird einem geeigneten Sprühtrocknungsverfahren (z.B. im Sprühtrocknungsturm) unterworfen; dabei entsteht ein Trockenpulver mit außerordentlich großer Oberfläche und feinster Teilchengröße, das anschlieeiend der spezifischen patentgerechten Extraktion mit Alkoholen unterworfen werden kann. Dazu wird das Trockenpulver direkt in wasserfreies Äthanol verrührt» wobei die erfindungsgemäßen Substanzen im Äthanol in Lösung gehen. Nach Abschleudern und/oder Abfiltrieren der unlöslichen Bestandteile wird ein eiweißfreies Konzentrat der @rflndungsgemäßen ' Substanzen gewonnen» aus dem nach Abdampfen de* Alkohols dia lösung der Wirkstoffe mit photometriach eingestellter
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Claims (1)

  1. !Belegexemplar
    • . , - ' } Darf nicht geändert werden Patentansprüche? »— -—
    Verfahren zur Herstellung niedermolekularer Substanzen aus Blut zur Förderung von Wachstum und Stoffwechsel bei Pflanzen und Tieren sowie zur therapeutischen Anwendung bei schweren katabolischen Erkrankungen bei Menschen und Tieren, dadurch gekennzeichnet, daß Blut junger Tiere einer Ultrafiltration unterworfen wird, das Ultrafiltrat mittels Ionenaustauscher- oder Absorptionssäulen und/oder präparativer Hochspannungselektrophorese in Ein zelfcakt ionen aufgetrennt wird und die durch verschiedene physikalisch-chemische Eigenschaften, wie z.B. üV-Sbsorptioris^ bzw. Infrarot Spektrum, durch Röntgenspektrografie durch Elektrophorese, Chromatographie oder Ultrazentrifugenanalyse charakterisierte Substanzen isoliert werden .
    Unteranspruch 1) ·
    Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blutkörperchen— sediment aus frischem Kälberblut mit mindestens der doppelten Menge destillierten Wassers versetzt und der Ultrafiltration bei mindestens 30 Ätü unterworfen wird.
    Unteranspruch 2)
    Verfahren nach Unteranspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß das Ultrafiltrat zur weiteren Reinigung mit vorzugsweise flüchtigen organischen Puffern im pH-Bereich zwischen 4,0 und 10,0 versetzt und elektrophoretisch aufgetrennt wird.
    Verfahren nach 2), dadurch gekennzeichnet, daß die elektrophoretische Auftrennung bei einer Spannung von vorzugsweise 2300 V und 200 mAmpr in einem Temperaturbereich von 2-40° C erfolgt.
    Verfahren nach Hauptanspruch, dadurch gekennzeichnet, daß ein Blutkörperchenhämolysat oder ein Ultrafiltrat daraus diner Hoehspannungselektrodialyse tinterworfen >lrd, wobei als Membranen vorzugsweise Ultrafilter oder Ionenaustauschermembranen verwendet werden und eine automatische Steuerung '
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    der Anlage mittels Durchflußphotometer erfolgen kann.
    Verfahren nach Hauptanspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Blut junger Tiere einer starken Verdünnung unterworfen und in einem Sprühtrocknungsturm in ein Produkt sehr kleiner Korngröße und damit außerordentlich großer Oberfläche übergeführt wird, das dem Verfahren nach 2) bzw. der direkten Extraktion im wasserfreien Alkohol unterworfen wird.
    Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die Erythrozyten von erwachsenen Tieren und Menschen dem erfindungsgemäßen Verfahren unterworfen w.erden und das hierbei anfallende Rohprodukt einer weiteren biologischen oder sonstigen synthetischen Veränderung unterworfen werden kann.
    Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß die erfindungsgemäßen Substanzen für therapeutische Zwecke in einer Konzentration ampulliert werden, die bei den gegebenen Bedingungen eine Extinktion von mindestens 0,6 ergibt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 1076888, 1017744.
    20. April 1966 Wolfgang Helmbold, Heidelberg
    10 98 i 1/18 8 3
DE19661617510 1966-04-20 1966-04-20 Verfahren zur Gewinnung wachstums- und stoffwechselfoerdernder niedermolekularer Substanzen Ceased DE1617510A1 (de)

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DK211867A DK122854B (da) 1966-04-20 1967-04-19 Fremgangsmåde til udvinding af et lavmolekylært vækst- og stofskiftefremmende stof fra blod.

Applications Claiming Priority (1)

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DEH0059173 1966-04-20

Publications (1)

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DE1617510A1 true DE1617510A1 (de) 1971-03-11

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DE19661617510 Ceased DE1617510A1 (de) 1966-04-20 1966-04-20 Verfahren zur Gewinnung wachstums- und stoffwechselfoerdernder niedermolekularer Substanzen

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DE (1) DE1617510A1 (de)
FI (1) FI50835C (de)
GB (1) GB1188656A (de)
NL (1) NL6705559A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0036514A3 (en) * 1980-03-15 1982-06-09 Hoechst Aktiengesellschaft Prostaglandin stabilizing substance, composition containing prostaglandin and such a stabilizing substance, and process for preparing the substance and the composition

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0036514A3 (en) * 1980-03-15 1982-06-09 Hoechst Aktiengesellschaft Prostaglandin stabilizing substance, composition containing prostaglandin and such a stabilizing substance, and process for preparing the substance and the composition

Also Published As

Publication number Publication date
GB1188656A (en) 1970-04-22
FI50835C (fi) 1976-08-10
NL6705559A (de) 1967-10-23
FI50835B (de) 1976-04-30
BE697283A (de) 1967-10-20
AT274240B (de) 1969-09-10

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