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Die Erfindung betrifft eine Abstimmvorrichtung für Hochfrequenz Nachrichten-übertragungsgeräte,
insbesondere für Fernsehempfänger, mit mehreren in einem Gehäuse parallel zueinander
angeordneten, auf ein Abstimmorgan wirkenden Abstimmspindeln und den Abstimmspindeln
zugeordneten, parallel zu ihnen im Gehäuse verschiebbaren Schaltstangen, durch deren
Eindrücken das mit der zugeordneten Abstimmspindel gekoppelte Abstimmorgan wahlweise
zur Wirkung gebracht wird.
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Bei den bisher bekannten Abstimmvorrichtungen dieser Art sind die
Schaltstangen alle in einer Reihe nebeneinander angeordnet und jeweils 'mit einem
Knopf oder einer Taste zum Eindrücken versehen. Weist eine Abstimmvorrichtung eine
größere Anzahl solcher aus Abstimmspindel und Schaltstange bestehenden Einheiten
auf, so ergibt sich für die Abstimmvorrichtung eine erhebliche Baulänge, was zu
erheblichen Schwierigkeiten beim Einbau _ einer solchen Vorrichtung führen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil der bekannten Abstimmvorrichtungen
zu vermeiden und gleichzeitig das Tastenfeld der Vorrichtung so zu gestalten, daß
es trotz kompaktester Bauweise übersichtlich und leicht zu betätigen ist.
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Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schaltstangen
in zwei zueinander parallelen Reihen einander paarweise gegenüberstehend angeordnet
und die paarweise einander gegenüberstehenden Schaltstangen jeweils mit einer Wipptaste
derart gekoppelt sind, daß durch Verschwenken der Wipptaste wahlweise die eine oder
die andere der beiden Schaltstangen eines Paares- eindrückbar ist.
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Durch diesen Aufbau der- Abstimmvorrichtung wird ihre Baulänge auf
die Hälfte reduziert, ohne daß eine verwirrende oder wegen der dichten Anordnung
nur schlecht zu betätigende Tastenanordnung entsteht. Vielmehr wird auch die Anzahl
der Tasten auf die Hälfe reduziert, und es ist doch durch die Schrägstellung einer
gedrückten Wipptaste leicht erkennbar, welche der einzelnen Einheiten der Abstimmvorrichtung
eingeschaltet ist. Zugleich bietet die relativ großflächige Taste Platz für übersichtliche
Beschriftungen oder sonstige Zeichen.
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Wipptasten
ausschließlich an den Enden der beiden zugeordneten Schaltstangen gelenkig befestigt.
Diese Anordnung der Wipptaste hat erhebliche Vorteile. Die Wipptaste ist nicht nur
auf sehr einfache Weise init- den beiden zugehörigen Schaltstangen verbunden, sondern
es ist auch möglich, die beiden zugehörigen Schaltstangen abwechselnd einzudrücken,
weil die Wipptaste jeweils um das Ende der anderen Stange schwenkbar ist, um dabei
die andere.Stangä-aus ihrer eingedrückten Stellung auszulösen. Zum Halten der Stangen
in ihrer eingedrückten Stellung kann in bekannter Weise ein Sperrschieber Verwendung
finden, der einen an jeder Stange angebrachten Anschlag in deren Betriebsstellung
hintergreift und von dem Anschlag einer beliebigen anderen Stange bei deren Eindrücken
so weit ausgelenkt wird, daß die vorher eingedrückte Stange freigegeben wird. Bei
einer in ihrer Mitte gelagerten Wipptaste wäre eine wechselweise Betätigung der
beiden zur gleichen Taste gehörenden Schaltstangen nur dann möglich, wein die Wipptasten
mit diesen Stangen nicht fest verbunden wären, sondern nur dazu dienten, auf die
Enden der Stange einen Druck auszuüben. Es müßten dann besondere .Mittel .vorgesehen
sein, um .'die Wipptaste in der eingedrückten Stellung- leicht lösbar zu verrasten.
Ein weiterer Vorteil der Verbindung der Wipptaste mit den beiden dazu gehörenden
Schaltstangen besteht darin, daß bei einem gleichen Tastenweg die Taste nur um einen
geringeren Winkel verschwenkt zu werden braucht, weil der Schwenkradius stets gleich
ist. Weiterhin tritt die Taste an der nicht gedrückten Seite bei dieser Art der
Befestigung aus dem Tastenfeld nicht heraus. Dadurch ist eindeutig erkennbar, welche
Taste betätigt worden ist, und es besteht auch keine Gefahr, daß durch ein Anstoßen
an den vorspringenden Teil die eingedrückte Taste versehentlich ausgelöst wird.
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Bei dieser Ausführungsform der Erfindung kann .-:wischen den einander
paarweise gegenüberstehenden Schaltstangen jeweils ein Anschlag für die zugeordnete
Wipptaste vorgesehen sein, der eine Parallelbewegung der Wipptaste begrenzt und
dadurch ein gleichzeitiges Eindrücken der beiden mit der Wipptastegekoppelten Schaltstangen
verhindert. Dieser Anschlag kann auf einfache Weise von einem Quersteg an der Rückseite
der Wipptaste gebildet werden, der an der Frontplatte des Gehäuses zur Anlage kommt.
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Ein besonders einfacher Aufbau der erfindungsgemäßen Abstimmvorrichtung
ergibt sich, wenn die Wipptasten einen U-förmigen Querschnitt aufweisen und in ihre
Seitenwände mit- den oberen Enden der Schaltstangen verbundene -Lagerstifte eingreifen.
Wipptasten mit dem gewünschten Querschnitt sind leicht aus Kunststoff herstellbar,
und die Verbindung der Schaltstangen mit der Wipptaste durch eingesetzte Lagerstifte
führt zu einer sehr einfachen Montierbarkeit. Besonders zweckmäßig ist es, wenn
in den Seitenwänden der Wipptasten für die Lagerstifte mindestens einer der beiden
Schaltstangen Längsschlitze vorgesehen sind, die an einem Ende in einen bis zum
Rand der Seitenwand reichenden Querschlitz übergehen. Die Stifte können dann einfach
in die zu den Rändern der Seitenwände hin offenen Schlitze eingeführt werden. Zugleich-
ermöglicht der längsgerichtete Schlitzteil die Vergrößerung des Lagerabstandes zwischen
den Enden der beiden zugehörigen Schaltstangen, der bei einer Schrägstellung gegenüber
der Ruhestellung eintritt.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Schaltstangen an
ihren Enden mit Querstegen versehen sein, die zwischen den Seitenwänden der im Querschnitt
U-förmigen Wipptaste schwenkbar gelagert sind. Diese Querstege erleichtern nicht
nur z. B. das Einsetzen von Lagerstiften und geben den Wipptasten eine gut definierte
Querführung, sondern es ist auch möglich, die Querstege im Bereich ihrer Mitte mit
Bohrungen zu versehen, in die die Schaltstangen mit geschlitzten Enden eingreifen.
An diesen geschlitzten Enden der Schaltstangen können Vorsprünge vorgesehen sein,
die die Flächen der Querstege hintergreifen, so daß die Schaltstangen mit den Querstegen
sicher formschlüssig verbunden sind, die Verbindung aber durch einfaches Einstecken
der Stangen leicht herstellbar und bei Bedarf auch wieder leicht lösbar ist. Ein
besonderer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Schaltstangen in den
Querstegen drehbar sind, so daß es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung möglich
ist, am Umfang der Schaltstangen Nocken zur Bandumschaltung anzuordnen, die mit
an dem Gehäuse angeordneten Schalt-
Schiebern - zur Bandumschaltung
zusammenwirken und durch Verdrehen; der Schaltstange um ihre Längsachse wahlweise
mit diesem Schieber in Eingriff bringbar sind. In diesem Falle können die oberen
Enden der Schaltstangen durch an der Oberseite der Wipptaste angeordnete Öffnungen
zugänglich sein. Bei dieser Ausführungsform ist es Zweckmäßig, auf den Schaltstangen
Schraubendruckfedem zu lagern, die sich an einem auf der Schaltstange angeordneten
Bund und an der Rückwand des Gehäuses abstützen und die Aufgabe haben, die Schaltstange
nach ihrer Freigabe aus der eingedrückten Stellung in die Ruhestellung zurückzubringen.
In diesem Fall können nämlich zwischen den Schraubendruckfedern und der Gehäuserückwand
Rastringe verschiebbar, aber unverdrehbar auf den Schaltstangen gelagert sein, die
von der Feder stets an die Gehäuserückwand angedrückt werden und Rasten. aufweisen,
die mit entsprechenden Rasten an der Gehäuserückwand zusammenwirken.
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Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die Wipptasten mit einem
Schiebedeckel versehen, der die Tasten normalerweise gänzlich abdeckt, aber nach
dem Verschieben die Enden der Schaltstangen und gegebenenfalls weitere Stell- oder
Anzeigemittel freigibt.
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So sieht beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung vor, daß
die beiden einem Schaltstangenpaar zugeordneten Abstinunspindeln zwischen den beiden
Schaltstangen angeordnet sind und die auf den Abstimmspindeln angeordneten Abstimmorgane,
insbesondere Potentiometerschleifer, mit dem Ende einer Rollfeder verbunden sind,
deren aufgewickelter Abschnitt sich neben dem Ende der zugehörigen Schaltstange
unterhalb der Wipptaste befindet und eine durch die Wipptaste hindurch oder nach
Öffnen des Schiebedeckels sichtbare Skalenmarkierung trägt:. Auf diese sehr einfache
Weise ist es also möglich, für jede einzelne Abstimmspindel anzuzeigen, auf welchen
Wert sie eingestellt ist, so daß sich komplizierte Anordnungen zur Übertragung.
der eingestellten Werte auf eine gemeinsame Skala erübrigen. Als gemeinsame Skala
käme beispielsweise die Skala eines Meßinstrumentes in Frage, das mit der an dem
der eingedrückten Wipptaste zugeordneten Potentiometer abgegriffen wird. Zur Ausführung
ihrer Funktion können die Schaltstangen mit einem oder mehreren Bunden versehen
sein, die beim Eindrücken Federkontakte zum Einschalten des zugeordneten Abstimmorganes,
die Kupplung einer Zentralabstimmung, Kontakte für eine Skalenbeleuchtung od. dgl.
betätigen. Die Herstellung einer Stange mit derartigen Bunden ist sehr einfach,
und es ist möglich, mit diesen Bunden Schaltglieder beliebiger Art unabhängig von
der Winkelstellung der um ihre Achse verdrehbaren Schaltstange sicher zu betätigen.
Insbesondere ist es zweckmäßig, daß die an der Schaltstange vorgesehenen Bunde in
der Ruhestellung der Stange die zu schaltenden Glieder in einer Ruhestellung halten
und die zu schaltenden Glieder unter die Wirkung von Federn zu stellen, die sie
nach der Freigabe durch die Schaltstange- in die Betriebs-Stellung bringen. Auf
diese Weise wird eine besonders hohe Betriebssicherheit erzielt.
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Die erfindungsgemäße Abstimmvorrichtung kann auch mit einer Einrichtung
zur Beleuchtung des eingedrückten Teiles einer Wipptaste versehen sein. So wäre
es beispielsweise möglich, .jedem Ende jeder Nipptaste ein Lämpchen zuzuordnen,
das mit Hilfe eines Schalters, der von der zugeordneten Schaltstange betätigt wird,
beim Eindrücken der. Schaltstange an Spannung gelegt und dadurch zum Aufleuchten
gebracht wird. Eine derartige Anordnung wäre jedoch relativ kostspielig.
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Eine einfachere und billigere Methode zur Beleuchtung der Wipptaste
bildet die Anwendung von Lichtleitern. So ist es bekannt, nebeneinander' in einer
Reihe angeordnete Drucktasten mit Lichtführungen zu versehen, die in der Ruhestellung
der Tasten miteinander fluchten und deren äußere an den äußeren Stirnflächen beleuchtet
sind. Aus diesen Lichtführungen tritt in die Tasten Licht nicht aus. Außerdem weist
jede Drucktaste aber noch eine zweite Lichtführung auf, die U-förmig bis zur Vorderfläche
der Drucktaste geführt ist und die im Bereich ihres Quersteges eine in einer Öffnung
der Drucktaste sichtbare Außenfläche aufweist. Die nach außen abgebogenen Enden
der Schenkel dieser Lichtführung steht bei gedrückter Taste den Lichtführungen der:
benachbarten Drucktasten gegenüber, die miteinander fluchten und von außen her beleuchtet
sind, so daß die U-förmige Lichtführung einer eingedrückten Drucktaste das Licht
aus diesen miteinander fluchtenden Lichtführungen übernimmt und an die Oberfläche
der eingedrückten Taste bringt. Infolgedessen ist jeweils die eingedrückte Taste
beleuchtet, ohne daß für jede einzelne Taste eigene Lämpchen und Schalter vorgesehen
werden müßten. Auch diese bekannte Anordnung ist jedoch noch relativ aufwendig,
weil in, -jeder Taste zwei Lichtleiter -untergebracht werden müssen, für die in
einer Wipptaste der erfindungsgemäßen Abstimmvorrichtung nur wenig Platz vorhanden
ist. Daher sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Beleuchtungseinrichtung
von Lichtleitern gebildet wird, deren Strahlengang von dem eingedrückten Abschnitt
einer Wipptaste derart gestört wird, daß vom Lichtleiter übertragenes-Licht durch
diesen Tastenabschnitt austritt. Hier wird also von dem gleichen Prinzip wie bei
der bekannten Drucktastenbeleuchtung Gebrauch gemacht, jedoch wird, auf zusätzliche
Lichtleiter zum Transport des-Lichtes an die Tastenoberfläche verzichtet, sondern
es wird die Tatsache ausgenützt, daß bei einer Störung des Lichtleiters ein Lichtaustritt
stattfindet,- der zu einer mehr oder weniger diffusen Beleuchtung der Taste führt,
was für Anzeigezwecke völlig ausreicht So besteht eine einfache Ausführungsform
der Erfindung darin, daß ein Lichtleiter an den Enden der Wipptaste entlanggeführt
ist und an seiner den Tastenenden zugewandten Fläche Aussparungen aufweist, in die
das Ende einer gedrückten Wipptaste eingreift. Solange das Ende einer Wipptaste
seine Ruhestellung einnimmt, liegt die Taste außerhalb des Bereiches von leuchtenden
Flächen des Licht-Leiters, wogegen das Ende einer eingedrückten Taste von den leuchtenden
Querflächen der Aussparung, in die die Taste eingreift, beleuchtet wird, - so daß
auch das eingedrückte Tastenende Licht ausstrahlt.
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Statt dessen wäre es auch möglich, die Wipptasten mit lichtführenden
Abschnitten zu versehen, die in der Ruhestellung der Wipptasten miteinander fluchten
und sich zum Lichtleiter ergänzen, wogegen bei gedrückter Wipptaste der Lichtleiter
im- Bereich des eingedrückten Tastenendes -unterbrochen wird und im Bereich dieses
gedrückten Tastenendes unterbrochen wird,- so .daß hier ein Lichtaustritt. erfolgt.
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Bei allen Ausführungsformen der Erfindung, bei denen die Beleuchtungseinrichtung
von Lichtleitern Gebrauch macht, können die Wipptasten an ihrer Oberfläche mit den
Lichtaustritt begünstigenden, vorzugsweise Zeichen bildenden Erhöhungen oder Vertiefungen
versehen sein.
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Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen _ der Erfindung sind der
folgenden Beschreibung zu -entnehmen, in der die -Erfindung an Hand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele näher
beschrieben und erläutert wird. Die
der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können bei anderen Ausführungsformen
der Erfindung einzeln für sich oder zu mehreren -in beliebiger Kombination Anwendung
finden.
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Es zeigt F i g. 1 die Draufsicht auf eine erste Abstimmvorrichtung
nach der Erfindung unter Fortlassung von zwei der vier vorgesehenen Wipptasten und
zweien der insgesamt acht Schaltstangen, F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung
nach F i g. 1 unter Fortlassung nur einer Wipptaste und einer Schaltstange, F i,
g. 3 einen Schnitt längs der Linie HIHI -durch die Vorrichtung nach F i g. 2, F
i g. 4 einen Schnitt längs- der Linie IV IV durch die Anordnung nach F i g. 1, .
F i g. 5 eine Teilansicht ähnlich F i g. 1 durch eine.
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weitere Ausführungsform der Erfindung mit jeder Abstimmspindel zugeordneter
Skala, Fi g. 6 die Anordnung nach F i g. 5 teilweise in Seitenansicht und teilweise
im Schnitt längs der Linie VI-VI in- F i g. 7, F i g. 7 die Anordnung nach Fi g.
5 teilweise in Endansicht und teilweise im Schnitt längs der Linie VII-VII in F
i g. 6, F i g. 8 eine schematische Ansicht eines Teiles eines Tastenfeldes einer
Abstimmvorrichtung nach der Erfindung mit außen angeordneten Lichtleitern, F i g.
9 einen Schnitt längs der Linie IX-IX durch die Anordnung nach F i g. 8, Fig.10
eine schematische Draufsicht auf das Tastenfeld einer weiteren Ausführungsform nach
der Erfindung mit eingebautem Lichtleiter und F i g.11 eine Seitenansicht der Tastenanordnung
nach F i g.10.
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Die in den F i g: 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform der Erfindung
weist ein aus Kunststoff; gespritztes Gehäuse auf, das zwei Seitenwände 1 und 2,
eine zwischen den Enden der Seitenwände angeordnete Rückwand 3, eine auf den Wänden
1 bis 3 senkrecht stehende mittlere Trennwand 4, die nahe bis zum vorderen Rand
der Seitenwände 1 und 2 reicht, und am vorderen Rande der Trennwand 4 einen mit
den Seitenwänden 1 und 2 in Verbindung stehenden Steg 5 umfaßt. An den vorderen
Enden der Seitenwände 1 -und 2 liegt eine metallische Frontplatte 6 an, die mit
Hilfe von Schrauben 7 befestigt ist, die in an die Seitenwände 1 und
2 angespritzte Buchsen 8
eingreifen. In dem Steg 5- und der Rückwand
3 sind zu beiden Seiten der Trennwand 4 Absiimmspindeln 9 und 9' in zwei parallelen
Reihen drehbar gelagert. Auf diesen mit Gewinde versehenen Spindeln sind Laufmuttern
10 angeordnet, die die Schleifer von Potentiometem bilden, deren Widerstandsbahnen
11 auf den beiden Seiten der Trennwand 4 befestigt sind. An die Enden der Widerstandsbahnen
11 kann in nicht näher dargestellter Weise eine Spannung angelegt werden, so däß
mit Hilfe der Schleifer 10 -an den Potentiometern eine wählbare Spannung
abgegrif= fen und beispielsweise zur Ansteuerung einer Kapazitätsdiode eines Abstimmkreises
benutzt werden kann.
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Zum wahlweisen Einschalten eines dieser Potentiometer, von denen bei
der dargestellten Abstimmvorrichtung insgesamt acht Stück vorgesehen sind, dienen
Blattfederkontakte 12 bzw. 12', die von einer an der Vorderseite des Steges 5- befestigten
Sammelschiene abstehen und bestrebt sind, sich unter der ihnen eigenen Spannung
an die Enden der metallischen Abstimmspindeln 9 bzw: 9' anzulegen. Zur Betätigung
dieser Kontaktzungen 12 und 12' dienen Schaltstangen 13 und 13', die in der Rückwand
3 und der Frontplatte .6 des Gehäuses parallel zu den Abstimmspindeln 9 und 9' verschiebbar
gelagert sind. Es ist jeweils eine Schaltstange 13 bzw. 13' einer Abstimm= spindel9
bzw. 9' zugeordnet, und es sind auch diese Schaltstangen in zwei zueinander parallelen
Reihen angeordnet, und zwar derart, daß sich in den beiden Reihen jeweils zwei Schaltstangen
13 und 13' paarweise einander gegenüberstehen und zwischen sich ein Paar der Abstimmspindeln
9 und 9' einschließen. Im Bereich zwischen der Rückwand 3 und der Frontplatte. 6
ist auf den Schaltstangen 13 und 13' jeweils ein Bund 14 vorgesehen, auf dem sich
jeweils eine auf der Schaltstange- angeordnete Schraubendruckfeder 15 abstützt.
Das andere Ende der Schraubendruckfeder belastet einen auf der Schaltstange 13 bzw.
13' verschiebbar, aber unverdrehbar gelagerten Rastring 16, der an -der Gehäuserückwand
3 anliegt und an seiner der Rückwand zugewandten Stirnfläche Rastkerben 17 aufweist,
in die ein an der Gehäuserückwand 3 angebrachter Vorsprung 18 einzugreifen vermag.
Auf diese Weise ist es möglich, die Schaltstangen 13 bzw. 13' in mehreren ausgewählten
Winkelstellungen bezüglich ihrer Längsachse einzurasten.
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Auf die aus der Gehäuserückwand 3 herausragenden Enden der Schaltstangen
13 und 13' ist jeweils ein Anschlagring 19 aufgesteckt, der in der Ruhestellung
der Schaltstangen von den Federn 15 an der Außenseite der Rückwand 3 zur Anlage
gebracht wird und dadurch die Ruhestellung der Schaltstangen bestimmt. Das rückwärtige
Ende der Schaltstangen ist mit einem Schlitz 20 versehen, so daß zwei federnde Enden
entstehen, die die hintere Stirnfläche der Anschlagringe 19 mit Vorsprüngen federnd
hintergreifen können, so daß die Anschlagringe nach dem Aufstecken auf die Schaltstangen
formschlüssig gehalten werden. Die Schaltstangen 13 und 13' weisen auch nahe der
Frontplatte 6 einen Bund 21 auf, mit dem sie 'die Enden der Kontaktzungen
12 bzw. 12' in ihrer Ruhestellung- hintergreifen und von den Enden der Abstimmspindel
9 bzw: 9' abheben. Infolgedessen sind die Potentiometer, deren zugeordnete Schaltstangen
13 bzw. 13' die beschriebene Ruhelage einnehmen, von der die Kontaktzungen 12 und
12' aufweisenden Sammelschiene getrennt, so daß nur das eine Potentiometer - an
die Sammelschiene angeschlossen ist, dessen zugeordnete Schaltstange die Kontaktzunge
12 bzw. 12' freigibt. In der Ruhestellung sind- in F i g. 2 die beiden rechten Schaltstangen
13 und in F i g. 3 die untere Schaltstange 13'
dargestellt. Dagegen
nimmt. die in F i g. 2 linke und in F i g. 3 obere Schaltstange 13 die Betriebsstellung
ein, in der die Kontaktfeder 12 zur Anlage an das aus dem Steg 5 herausstehende
Ende der Abstimmspindel9 freigegeben ist.
Die Schaltstangen 13 und
13' sind in die erwähnte Betriebsstellung durch Eindrücken, also eine Axialverscbiebung
gegen die Kraft der Feder 15 überführbar. Sie werden in der eingedrückten Stellung
von einem Sperrschieber 22 gehalten, der auf der Vorderseite der Frontplatte 6 verschiebbar
gelagert ist und seitlich abstehende Arme 23 aufweist, mit denen er, wie in F i
g. 1 angedeutet, einen von der Schaltstange 13 bzw. 13' radial abstehenden Vorsprung
24 hintergreift. Es sind an jeder Schaltstange vier solcher Vorsprünge 24 vorgesehen,
weil die Schaltstangen vier Winkelstellungen einnehmen können. Die Vorsprünge 24
liegen, wie insbesondere aus F i g. 3-ersichtlich, in der Ruhestellung der Schaltstangen
vor dem Sperrschieber 22 und weisen dem Sperrschieber zugewandte Schrägflächen auf,
mit denen der Sperrschieber beim Eindrücken einer Schaltstange aus seiner Ruhestellung
gegen die Kraft einer ihn belastenden Feder 25 ausgelenkt werden kann, so daß er
die sich bisher in der Betriebsstellung befindende Schaltstange freigibt, bevor
die eingedrückte Schaltstange ihre Betriebsstellung erreicht und dann wieder von
dem Sperrschieber gefangen wird.
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Zur Betätigung der Schaltstangen dienen Wipptasten 31, die sich quer
zu den .beiden Reihen, in denen die Schaltstangen 13 und 13' angeordnet sind, erstrecken
und jeweils die Enden zweier einander paarweise gegenüberstehenden Schaltstangen
13 und 13' übergreifen, wie es insbesondere F i g. 3 zeigt. Wie ersichtlich,
sind die Tasten im wesentlichen kastenförmig ausgebildet und an ihrer Oberseite
von einem Schiebedeckel 32 verschlossen. Der Kästen ist durch einen mittleren Quersteg
33 versteift, dessen der Frontplatte 6 zugewandtes Ende über den Rand der Wipptaste
übersteht und einen Anschlagsteg 34
bildet. Zwischen den Seitenwänden der
Wipptaste 31, die im Bereich der Enden der Schaltstangen 13 und 13' einen
U-förmigen Querschnitt aufweist, sind Querstege 35 mit Hilfe von Lagerstiften 36
schwenkbar gelagert, die in entsprechende Öffnungen der Seitenwände der Wipptaste
31 eingreifen. Die öffnung für die Lagerstifte 36 des einen ' der beiden Querstege
35 wird von einem Längsschlitz 37 gebildet, an den sich im Winkel
ein bis zur Hinterkante der Seitenwand reichender Schlitz 38 anschließt. Hierdurch
wird die Montage sehr vereinfacht, und es ermöglicht der Schlitz 37 eine Änderung
des Abstandes zwischen den beiden in einer Wipptaste angeordneten Lagerstiften 36.
Zur Verbindung mit den Schaltstangen 13 und 13' weisen die Querstege 35 zentrale
Bohrungen auf, in die die mit Schlitzen 39 versehenen Enden der Schaltstangen
13 und 13' derart federnd eingreifen, daß sie an der einen Seite der
Querstege mit einer Schulter und an der anderen Seite mit einem Bund anliegen. Auf
diese Weise ist ähnlich wie bei den Anschlagringen 19 durch einfaches Aufstecken
eine sichere formschlüssige Verbindung zwischen den Enden der Schaltstangen 13 und
13' und den Querstegen 35 hergestellt. Zugleich sind die Schaltstangen gegenüber
den Querstegen verdrehbar. Das Verdrehen kann mit Hilfe eines Schraubenziehers erfolgen,
der in den Schlitz 39 am Ende der Schaltstange eingesteckt wird, nachdem das Ende
der Schaltstange durch Verschieben des Dekkels 32, wie in F i g. 1 dargestellt,
freigelegt worden ist. Das Verdrehen der Schaltstange kann insbesondere zum Zwecke
der Bandumschaltung erforderlich sein, wenn an der Schaltstange in nicht näher dargestellter,
aber an sich bekannter Weise Schaltnocken angebracht sind, die mit Schaltschiebern
oder Schaltwippen zur Bandumschaltung in Eingriff kommen, wenn die Schaltstange
in ihre Betriebsstellung eingedrückt wird.
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Wie ersichtlich, erfolgt das Eindrücken einer Schaltstange in der
Weise, daß auf das Ende der Wipptaste, unter dem sich das einzudrückende Ende der
Schaltstange befindet, ein Druck ausgeübt wird. Dabei verschwenkt die. Wipptaste
um das Ende der anderen Schaltstange, bis sie die in F i g. 3 dargestellte Schrägstellung
einnimmt, in der die obere Schaltstange 13 von dem Sperrschieber 12 in ihrer Betriebsstellung
gesperrt ist. Der besondere Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß auch aus der
in F i g. 3 dargestellten Stellung heraus die untere Schaltstange 13' durch einen
Druck auf das untere Ende der Schaltwippe 31 eingedrückt werden kann, weil die Wipptaste
nun 'um das Ende der oberen Schaltstange 13 verschwenken kann. Dabei wird mit Hilfe
der Vorsprünge 24 der Sperrschieber 22 ausgelöst und die obere Schalfstange
13 freigegeben, so daß sie in ihre Ausgangslage- zurückkehrt. Dadurch wird
der Schwenkpunkt für .die Wipptaste von der Frontplatte 6 weit genug.en'tfemt; um
die Wipptaste bis zum Einrasten der unteren - Schaltstange 13 verschwenken zu können,
ohne daß der Anschlagsteg 34, der in der Mitte der Tägte vorgesehen ist, an der
Frontplatte 6 des Gehäuses zur Anlage kommt. Dieser Steg 34 hat den Zweck; ' eiri
gleichzeitiges Eindrücken der beiden mit einer Wipptaste verbundenen Schaltstangen
13 und 13' durch' einen Druck auf die Mitte der Wipptast6 zu verhindern. Ein weiterer
Vorteil dieser Anordnung besteht -darin, daß die Hebelänge beim Verschwenken.@der
Wipptäste im wesentlichen der ganzen Tastenlänge entspricht, so daß der Schwenkwinkel
der Wipptaste bei dem für die Schaltstangen vorgesehenen Weg relativ klein bleibt.
Weiterhin tritt das nicht gedrückte Ende der Taste nicht merklich über die -Oberflächen
der nicht gedrückten Taste hervor, so daß das eingedrückte Ende der Taste deutlich
anzeigt, welche Baueinheit der Abstünmvorrichtung eingeschaltet ist.
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Die in den F i g. 1 bis 4 dargestellte : Abstimmvorrichtung ist mit
einer Vorrichtung zur Zentralabstimmung versehen. Diese Vorrichtung weist zwei Abstimmwellen
41 und 41' auf, die in den über die Rückwand 3 überstehenden Abschnitten der Seitenwände
1 und
2 des Gehäuses gelagert sind und mit Abstand an den aus der
Rückwand herausstehenden Enden der jeweils in einer Reihe angeordneten Abstimmspindeln
9 bzw. 9' vorbeilaufen. Auf diesen aus der Rückwand 3 herausstehenden Enden der
Abstimmspindeln sind in nicht näher dargestellter Weise Kronenräder 42 mittels Hülsen
43 verschiebbar, aber unverdrehbar gelagert, die mit Hilfe von Schraubendruckfedern
44 in Richtung auf Stirnräder 45 gedrückt werden, die auf den Wellen 41 und 41'
derart angeordnet sind, daß die Kronenräder 42 unter der Kraft der Federn 44, die
sich an der Außenseite der Rückwand 3 .abstützen, mit ihnen in Eingriff gebracht
werden können. Normalerweise werden jedoch die Kronenräder 42 von Bunden 46, die
an den auf die Enden der Schaltstangen 13 und 13' aufgesteckten Anschlagringen 19
angebracht sind und Bunde
47 an den Hülsen
43 der Kronenräder 42 hintergreifen,
mit den Stirnrädern 45 auf den Abstimmwellen
41 und-.--41' außer Eingriff
ge-
| halten. Nur bei der Einheit, deren Schaltstange in |
| die Betriebsstellung "eingedrückt,worden ist, -wie es |
| bei. der oberen Schaltstange 13 in Fi g. 3 der Fall ist, |
| gibt der Bund 46 .am Anschlagring 19 -den Bund 47 |
| an der Hülse 43 des Kronenrades 42 frei,. so daß |
| dieses Kronenrad- von der Feder 44 mit dem Stirn- |
| rad 45 auf der Abstimmwelle 41 in Eingriff gebracht |
| wird. Auf den aus .der Seitenwand 2 herausragenden |
| Enden der Abstunmwellen 41 und 41' sind" weitere |
| Zahnräder 48 und 48' angeordnet, die -beide mit |
| einem an .der Außenseite der Seitenwand 2 gelager- |
| ten Zahnrad 49 großen Durchmessers im Eingier |
| stehen, das wiederum in ein Zahnritzel 50 eingreift, |
| das am Ende der Nabe51 eines Stellrades 52 ange- |
| bracht ist. Dieses Stellrad erstreckt sich parallel zu |
| den Wipptasten 31, und es tangiert sein Umfang im |
| wesentlichen .die durch die Oberfläche der Wipp |
| tasten definierte Ebene. |
| Die Abstimmanzeige erfolgt b.ei diesem Ausfüh= |
| rungsbeispiel der Erfindung mit Hilfe eines Meß- |
| instrumentes 53, das an der dem Stellrad 52 gegen- |
| überliegenden Seite des Gehäuses angeordnet ist und |
| das von einer Spannung beanfschlagt -wird, die der |
| an dem eingeschalteten -Pötentiometer abgegriffenen |
| Spannung proportional ist. -Die Skala 54 des Meß- |
| instrumentes 53 -ist beispielsweise so beschriftet, daß |
| der Instrumentenzeiger 55 die Abstimmung anzeigt, |
| die das mit Hilfe der gedrückten Taste eingeschaltete |
| Potentiometer bewirkt. |
| Die in den F i g. 5 bis 7 dargestellte Ausführungs- |
| form. der-Erfindung unterscheidet sich ,von der- Aus- |
| führungsform nach den Fi g.1 bis 4 nur durch eine |
| andersartige Skalenanordnung. Daher wurden: die |
| Teile der Ausführungsform nach den Fi g: 5 bis 7, |
| die mit den Teilen der Ausführungsform nach den |
| F i g. 1 bis 4 übereinstimmen, mit den gleichen Be- |
| zugszeichen versehen und nicht erneut -erläutert. |
| Während bei der Ausführungsform nach den |
| F ig@ 1- bis. 4 die Anzeige- der eingestellten Absii.li |
| mung auf einer- für alle wählbaren Abstimmeinheiten |
| gemeinsamen Skala erfolgte, ist bei dem Ausfüh- |
| rungsbeispiel nach den F i g. 5 bis 7 jeder Abstimm- |
| einheit eine eigene Skala zugeordnet. Als Skala dienet |
| hier jeweils eine Rollfeder 61, deren aufgewickelter |
| Abschnitt 62 sich innerhalb der zugeordneten Wipp- |
| taste 31 vor der jeweiligen Abstimmspindel 9 bzw. 9' |
| auf einem Zapfen 63 befindet, der mit Hilfe eines |
| seitlich angebrachten Steges 64 an der Frontplatte 6 |
| befestigt ist. Das freie Ende der Rollfeder 61: durch- |
| dringt einen entsprechenden, h5. der Frantplatte 6 an- |
| gebrachten Schlitz und ist an einem Lappen 65 ein- |
| gehängt, der von dem jeweiligen Potentionxeter |
| schleifer 10 seitlich absteht, Mo es insbesondere |
| F i g. 6 zeigt. Die Außenseite der Rollfeder ist mit |
| Markierungen 66 versehen, die den: eingestellten |
| Wert angeben. Es ist ersichtlich; daß die Rollfeder in |
| Abhängigkeit von dem Abstand des Patentiometer= |
| schleifers 10 von: der Frontplatte 6=- des |
| mehr oder weniger weit auf- oder abgewickelt ist; |
| so daß der Abschnitt der Rollfedeg, der: vorn der |
| Vorderseife der Taste 31 aus sichtbar ist; für die |
| Stellung, des Potentiometerschleife'rs-10- unct damit |
| für die: eittgestellfe Abstimmung eharaldenstisclt ist. |
| Bei dem dargestellten AusfUhrungsbeispief . ist- des |
| aüfge,#.iekelte.- Abschnitt der RolMedes f2 nur lief |
| verschobenem Tastendeckel 32 sichtbar: Es vlräre |
| auch, denkbar, fit der Oberseite der Taste ein Fenster |
| anzubrinn, - d'wch':das .die Skala ständi-& sichtb |
| ist. Ebenso wäre. es lmöglich, in der Oberseite der |
| Taste Durchbrechungen anzubringen; durch die das |
| obere Ende der Schaltstangen :zur Bandeinstellung |
| zugänglich ist. _ |
| Es ist weiterhin möglich, zur besseren Kennzeich |
| nung der eingedrückten Taste das eingedrückte |
| Tastenende zu beleuchten. Zu diesem Zweck könn- |
| ten beispielsweise in den Tasten .oder neben den |
| Tasten LänIpohen angeordnet sein, :die finit Hilfe |
| von Schaltern eingeschaltet- werden, die von der ein- |
| gedrückten Schaltstange geschlossen werden. Der |
| hierzu erforderliche Aufwand an Lämpchen und |
| Schaltern ist jedoch recht beträchtlich. |
| Deshalb sehen Ausführungsformen der Erfindung |
| vor, daß eine Beleuchtung des eingedrückten Tasten= |
| enden mit Hilfe von Lichtleitern erfolgt. Lichtleiter |
| sind Körper, die optisch durchlässig sind, bei denen |
| jedoch das Licht normalerweise aus den Oberflächen |
| nicht austritt. Geeignete Anordnungen sind in- den |
| E i g. B bis 11- dargestellt. |
| Bei der Ausführungsfotni nach den F1 g; 8 und 9 |
| ist je ein Lichtleiter 71 zu beiden Seiten an den |
| Enden der Wipptasten 31 entlanggeführt und so an- |
| geordnet, daß sie unterhalb der Untätkante der |
| Wipptasten liegen, wenn diese. Tasten ihre Normal= |
| stellung einnehmen, wie es F i g. 9 zeigt. Diese Licht= |
| leiter weisen an ihren. den Tastenenden zugewandten |
| Flächen Aussparungen 72 auf, in die die Enden der |
| Tasten einzugreifen vermögen, wenn sie - gedrückt |
| sind, wie es in F i g. 9 strichpunktiert dargestellt ist. |
| Die Enden .dar ungedrüektenTääten werden vöi. den-- |
| Licht, das aus den die Ausspaiungeh 72- begrenzen-- |
| den Flächen des Lichtleiters austreten, nicht getrof= |
| fen, Wogegen da's in eine solche Ausspatüng eint= |
| tretende Ende. einer. gedrückten Taste von diesem |
| Licht beleuchtet wird. In diesem Fall ist für -jeden |
| Lichtleiter 71 zur Beleuchtung ein Lämpchen 73 |
| vorgesehen, das bei eingeschaltetem Gerät inuüer |
| eingeschaltet sein kann, -so daß hierfür -nicht einmal |
| ein Schalter benötigt wird. Trotzdem wird auf diese |
| Weise ein eingedrücktes Tastenende in der g6= |
| wünschten Weise matt beleuohtst, so daß es deute |
| lieh- erkennbar ist. |
| Bei derb Ausführungsbeislüel nach den - F i g. 10 |
| und 11 sind @ den Eckei-- der- Wipptasten 31 selbst |
| Abschnitte 74 aus einem Material eingesetzt; das |
| Eigenschaften: eines opd,«clieii Leiters aufweist, In |
| der Ruhestellring der -Tasten ergänzen sich diese A13, |
| schnitte zu einem optischen Leiter, aus dem kein, die |
| Tasten. beleuchtendes- Licht austritt.. Wird jedoch |
| eine Taste verschwenkt, wie-es iüt Fig.11 strich- |
| punktiert .dargestellt- ist; so gelangt der obere Bre= |
| reich ddt Taste in den Weg |
| das aus dem |
| optisch leitenden Körper74 der benachbarten Taste |
| Eistritt,.. sa daß nun dieseY Tastenabschnitt beledch= |
| tet wird.. Uni den: Austritt de§ Lichtes aus der ßbet= |
| seife der. Taste zu erleichtern, können dort Vettie= |
| fingen oder Erhöhüngew angebracht .seiili. die, wie |
| fix F i g. 10 angedeutet, die Form voii Symbbleil 75 |
| haben könne., Auch hier genügt wieder für jede |
| Lichtleiteranordnung ein -ständig breendes; L'änip= |
| ehern, um eitie eingedrückte Taste- zrr beleuchtem |
| Es versteht :sich, dal3 die Erfindung nicht= auf dfd |
| dargestellten: Atisführutigsb'eispiele bescfirälikt ist; |
| so&,dern |
| davor-- .möglich sind, ohne |
| den.- Rahmen der Erfrnduilg zu verlassen. - |
| " 3o- ist. es beispielsweise möglich, die Trennwand |
| i nx it dern Widerständshamieh 11` iii -FüW..nnzenr. arizui |
ordnen und zu ServicezWeckdn nach hüitef aus dem Gehäuse horausziehbar
zu inacheu. Die Widerstandsbahnen. können auf der Tfeeinwand mit Hilfe von Nieten
befestigt sein; die zugleich die benötigten elektrischen Verbindungen herstellen:
Es versteht sich, daß der Abstand zwischen Kupplilngselementen der Vorrichtung zur
Zentralabstimmung groß genug sein muß, um die Wand mit den Widerstandsbahnen passieren
zu lassen.