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DE1616263B1 - Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenz-Nachrichten-UEbertragungsgeraete - Google Patents

Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenz-Nachrichten-UEbertragungsgeraete

Info

Publication number
DE1616263B1
DE1616263B1 DE1968H0065250 DEH0065250A DE1616263B1 DE 1616263 B1 DE1616263 B1 DE 1616263B1 DE 1968H0065250 DE1968H0065250 DE 1968H0065250 DE H0065250 A DEH0065250 A DE H0065250A DE 1616263 B1 DE1616263 B1 DE 1616263B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tuning
rocker
shift rods
tuning device
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1968H0065250
Other languages
English (en)
Inventor
Elsa Uwe D
Rudolf Mayer
Herbert Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
R&E Hopt KG
Original Assignee
R&E Hopt KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by R&E Hopt KG filed Critical R&E Hopt KG
Publication of DE1616263B1 publication Critical patent/DE1616263B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J1/00Details of adjusting, driving, indicating, or mechanical control arrangements for resonant circuits in general
    • H03J1/06Driving or adjusting arrangements; combined with other driving or adjusting arrangements, e.g. of gain control
    • H03J1/066Constructional details regarding potentiometric setting of voltage or current variable reactances

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Abstimmvorrichtung für Hochfrequenz Nachrichten-übertragungsgeräte, insbesondere für Fernsehempfänger, mit mehreren in einem Gehäuse parallel zueinander angeordneten, auf ein Abstimmorgan wirkenden Abstimmspindeln und den Abstimmspindeln zugeordneten, parallel zu ihnen im Gehäuse verschiebbaren Schaltstangen, durch deren Eindrücken das mit der zugeordneten Abstimmspindel gekoppelte Abstimmorgan wahlweise zur Wirkung gebracht wird.
  • Bei den bisher bekannten Abstimmvorrichtungen dieser Art sind die Schaltstangen alle in einer Reihe nebeneinander angeordnet und jeweils 'mit einem Knopf oder einer Taste zum Eindrücken versehen. Weist eine Abstimmvorrichtung eine größere Anzahl solcher aus Abstimmspindel und Schaltstange bestehenden Einheiten auf, so ergibt sich für die Abstimmvorrichtung eine erhebliche Baulänge, was zu erheblichen Schwierigkeiten beim Einbau _ einer solchen Vorrichtung führen kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil der bekannten Abstimmvorrichtungen zu vermeiden und gleichzeitig das Tastenfeld der Vorrichtung so zu gestalten, daß es trotz kompaktester Bauweise übersichtlich und leicht zu betätigen ist.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Schaltstangen in zwei zueinander parallelen Reihen einander paarweise gegenüberstehend angeordnet und die paarweise einander gegenüberstehenden Schaltstangen jeweils mit einer Wipptaste derart gekoppelt sind, daß durch Verschwenken der Wipptaste wahlweise die eine oder die andere der beiden Schaltstangen eines Paares- eindrückbar ist.
  • Durch diesen Aufbau der- Abstimmvorrichtung wird ihre Baulänge auf die Hälfte reduziert, ohne daß eine verwirrende oder wegen der dichten Anordnung nur schlecht zu betätigende Tastenanordnung entsteht. Vielmehr wird auch die Anzahl der Tasten auf die Hälfe reduziert, und es ist doch durch die Schrägstellung einer gedrückten Wipptaste leicht erkennbar, welche der einzelnen Einheiten der Abstimmvorrichtung eingeschaltet ist. Zugleich bietet die relativ großflächige Taste Platz für übersichtliche Beschriftungen oder sonstige Zeichen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Wipptasten ausschließlich an den Enden der beiden zugeordneten Schaltstangen gelenkig befestigt. Diese Anordnung der Wipptaste hat erhebliche Vorteile. Die Wipptaste ist nicht nur auf sehr einfache Weise init- den beiden zugehörigen Schaltstangen verbunden, sondern es ist auch möglich, die beiden zugehörigen Schaltstangen abwechselnd einzudrücken, weil die Wipptaste jeweils um das Ende der anderen Stange schwenkbar ist, um dabei die andere.Stangä-aus ihrer eingedrückten Stellung auszulösen. Zum Halten der Stangen in ihrer eingedrückten Stellung kann in bekannter Weise ein Sperrschieber Verwendung finden, der einen an jeder Stange angebrachten Anschlag in deren Betriebsstellung hintergreift und von dem Anschlag einer beliebigen anderen Stange bei deren Eindrücken so weit ausgelenkt wird, daß die vorher eingedrückte Stange freigegeben wird. Bei einer in ihrer Mitte gelagerten Wipptaste wäre eine wechselweise Betätigung der beiden zur gleichen Taste gehörenden Schaltstangen nur dann möglich, wein die Wipptasten mit diesen Stangen nicht fest verbunden wären, sondern nur dazu dienten, auf die Enden der Stange einen Druck auszuüben. Es müßten dann besondere .Mittel .vorgesehen sein, um .'die Wipptaste in der eingedrückten Stellung- leicht lösbar zu verrasten. Ein weiterer Vorteil der Verbindung der Wipptaste mit den beiden dazu gehörenden Schaltstangen besteht darin, daß bei einem gleichen Tastenweg die Taste nur um einen geringeren Winkel verschwenkt zu werden braucht, weil der Schwenkradius stets gleich ist. Weiterhin tritt die Taste an der nicht gedrückten Seite bei dieser Art der Befestigung aus dem Tastenfeld nicht heraus. Dadurch ist eindeutig erkennbar, welche Taste betätigt worden ist, und es besteht auch keine Gefahr, daß durch ein Anstoßen an den vorspringenden Teil die eingedrückte Taste versehentlich ausgelöst wird.
  • Bei dieser Ausführungsform der Erfindung kann .-:wischen den einander paarweise gegenüberstehenden Schaltstangen jeweils ein Anschlag für die zugeordnete Wipptaste vorgesehen sein, der eine Parallelbewegung der Wipptaste begrenzt und dadurch ein gleichzeitiges Eindrücken der beiden mit der Wipptastegekoppelten Schaltstangen verhindert. Dieser Anschlag kann auf einfache Weise von einem Quersteg an der Rückseite der Wipptaste gebildet werden, der an der Frontplatte des Gehäuses zur Anlage kommt.
  • Ein besonders einfacher Aufbau der erfindungsgemäßen Abstimmvorrichtung ergibt sich, wenn die Wipptasten einen U-förmigen Querschnitt aufweisen und in ihre Seitenwände mit- den oberen Enden der Schaltstangen verbundene -Lagerstifte eingreifen. Wipptasten mit dem gewünschten Querschnitt sind leicht aus Kunststoff herstellbar, und die Verbindung der Schaltstangen mit der Wipptaste durch eingesetzte Lagerstifte führt zu einer sehr einfachen Montierbarkeit. Besonders zweckmäßig ist es, wenn in den Seitenwänden der Wipptasten für die Lagerstifte mindestens einer der beiden Schaltstangen Längsschlitze vorgesehen sind, die an einem Ende in einen bis zum Rand der Seitenwand reichenden Querschlitz übergehen. Die Stifte können dann einfach in die zu den Rändern der Seitenwände hin offenen Schlitze eingeführt werden. Zugleich- ermöglicht der längsgerichtete Schlitzteil die Vergrößerung des Lagerabstandes zwischen den Enden der beiden zugehörigen Schaltstangen, der bei einer Schrägstellung gegenüber der Ruhestellung eintritt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Schaltstangen an ihren Enden mit Querstegen versehen sein, die zwischen den Seitenwänden der im Querschnitt U-förmigen Wipptaste schwenkbar gelagert sind. Diese Querstege erleichtern nicht nur z. B. das Einsetzen von Lagerstiften und geben den Wipptasten eine gut definierte Querführung, sondern es ist auch möglich, die Querstege im Bereich ihrer Mitte mit Bohrungen zu versehen, in die die Schaltstangen mit geschlitzten Enden eingreifen. An diesen geschlitzten Enden der Schaltstangen können Vorsprünge vorgesehen sein, die die Flächen der Querstege hintergreifen, so daß die Schaltstangen mit den Querstegen sicher formschlüssig verbunden sind, die Verbindung aber durch einfaches Einstecken der Stangen leicht herstellbar und bei Bedarf auch wieder leicht lösbar ist. Ein besonderer Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Schaltstangen in den Querstegen drehbar sind, so daß es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung möglich ist, am Umfang der Schaltstangen Nocken zur Bandumschaltung anzuordnen, die mit an dem Gehäuse angeordneten Schalt- Schiebern - zur Bandumschaltung zusammenwirken und durch Verdrehen; der Schaltstange um ihre Längsachse wahlweise mit diesem Schieber in Eingriff bringbar sind. In diesem Falle können die oberen Enden der Schaltstangen durch an der Oberseite der Wipptaste angeordnete Öffnungen zugänglich sein. Bei dieser Ausführungsform ist es Zweckmäßig, auf den Schaltstangen Schraubendruckfedem zu lagern, die sich an einem auf der Schaltstange angeordneten Bund und an der Rückwand des Gehäuses abstützen und die Aufgabe haben, die Schaltstange nach ihrer Freigabe aus der eingedrückten Stellung in die Ruhestellung zurückzubringen. In diesem Fall können nämlich zwischen den Schraubendruckfedern und der Gehäuserückwand Rastringe verschiebbar, aber unverdrehbar auf den Schaltstangen gelagert sein, die von der Feder stets an die Gehäuserückwand angedrückt werden und Rasten. aufweisen, die mit entsprechenden Rasten an der Gehäuserückwand zusammenwirken.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die Wipptasten mit einem Schiebedeckel versehen, der die Tasten normalerweise gänzlich abdeckt, aber nach dem Verschieben die Enden der Schaltstangen und gegebenenfalls weitere Stell- oder Anzeigemittel freigibt.
  • So sieht beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung vor, daß die beiden einem Schaltstangenpaar zugeordneten Abstinunspindeln zwischen den beiden Schaltstangen angeordnet sind und die auf den Abstimmspindeln angeordneten Abstimmorgane, insbesondere Potentiometerschleifer, mit dem Ende einer Rollfeder verbunden sind, deren aufgewickelter Abschnitt sich neben dem Ende der zugehörigen Schaltstange unterhalb der Wipptaste befindet und eine durch die Wipptaste hindurch oder nach Öffnen des Schiebedeckels sichtbare Skalenmarkierung trägt:. Auf diese sehr einfache Weise ist es also möglich, für jede einzelne Abstimmspindel anzuzeigen, auf welchen Wert sie eingestellt ist, so daß sich komplizierte Anordnungen zur Übertragung. der eingestellten Werte auf eine gemeinsame Skala erübrigen. Als gemeinsame Skala käme beispielsweise die Skala eines Meßinstrumentes in Frage, das mit der an dem der eingedrückten Wipptaste zugeordneten Potentiometer abgegriffen wird. Zur Ausführung ihrer Funktion können die Schaltstangen mit einem oder mehreren Bunden versehen sein, die beim Eindrücken Federkontakte zum Einschalten des zugeordneten Abstimmorganes, die Kupplung einer Zentralabstimmung, Kontakte für eine Skalenbeleuchtung od. dgl. betätigen. Die Herstellung einer Stange mit derartigen Bunden ist sehr einfach, und es ist möglich, mit diesen Bunden Schaltglieder beliebiger Art unabhängig von der Winkelstellung der um ihre Achse verdrehbaren Schaltstange sicher zu betätigen. Insbesondere ist es zweckmäßig, daß die an der Schaltstange vorgesehenen Bunde in der Ruhestellung der Stange die zu schaltenden Glieder in einer Ruhestellung halten und die zu schaltenden Glieder unter die Wirkung von Federn zu stellen, die sie nach der Freigabe durch die Schaltstange- in die Betriebs-Stellung bringen. Auf diese Weise wird eine besonders hohe Betriebssicherheit erzielt.
  • Die erfindungsgemäße Abstimmvorrichtung kann auch mit einer Einrichtung zur Beleuchtung des eingedrückten Teiles einer Wipptaste versehen sein. So wäre es beispielsweise möglich, .jedem Ende jeder Nipptaste ein Lämpchen zuzuordnen, das mit Hilfe eines Schalters, der von der zugeordneten Schaltstange betätigt wird, beim Eindrücken der. Schaltstange an Spannung gelegt und dadurch zum Aufleuchten gebracht wird. Eine derartige Anordnung wäre jedoch relativ kostspielig.
  • Eine einfachere und billigere Methode zur Beleuchtung der Wipptaste bildet die Anwendung von Lichtleitern. So ist es bekannt, nebeneinander' in einer Reihe angeordnete Drucktasten mit Lichtführungen zu versehen, die in der Ruhestellung der Tasten miteinander fluchten und deren äußere an den äußeren Stirnflächen beleuchtet sind. Aus diesen Lichtführungen tritt in die Tasten Licht nicht aus. Außerdem weist jede Drucktaste aber noch eine zweite Lichtführung auf, die U-förmig bis zur Vorderfläche der Drucktaste geführt ist und die im Bereich ihres Quersteges eine in einer Öffnung der Drucktaste sichtbare Außenfläche aufweist. Die nach außen abgebogenen Enden der Schenkel dieser Lichtführung steht bei gedrückter Taste den Lichtführungen der: benachbarten Drucktasten gegenüber, die miteinander fluchten und von außen her beleuchtet sind, so daß die U-förmige Lichtführung einer eingedrückten Drucktaste das Licht aus diesen miteinander fluchtenden Lichtführungen übernimmt und an die Oberfläche der eingedrückten Taste bringt. Infolgedessen ist jeweils die eingedrückte Taste beleuchtet, ohne daß für jede einzelne Taste eigene Lämpchen und Schalter vorgesehen werden müßten. Auch diese bekannte Anordnung ist jedoch noch relativ aufwendig, weil in, -jeder Taste zwei Lichtleiter -untergebracht werden müssen, für die in einer Wipptaste der erfindungsgemäßen Abstimmvorrichtung nur wenig Platz vorhanden ist. Daher sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Beleuchtungseinrichtung von Lichtleitern gebildet wird, deren Strahlengang von dem eingedrückten Abschnitt einer Wipptaste derart gestört wird, daß vom Lichtleiter übertragenes-Licht durch diesen Tastenabschnitt austritt. Hier wird also von dem gleichen Prinzip wie bei der bekannten Drucktastenbeleuchtung Gebrauch gemacht, jedoch wird, auf zusätzliche Lichtleiter zum Transport des-Lichtes an die Tastenoberfläche verzichtet, sondern es wird die Tatsache ausgenützt, daß bei einer Störung des Lichtleiters ein Lichtaustritt stattfindet,- der zu einer mehr oder weniger diffusen Beleuchtung der Taste führt, was für Anzeigezwecke völlig ausreicht So besteht eine einfache Ausführungsform der Erfindung darin, daß ein Lichtleiter an den Enden der Wipptaste entlanggeführt ist und an seiner den Tastenenden zugewandten Fläche Aussparungen aufweist, in die das Ende einer gedrückten Wipptaste eingreift. Solange das Ende einer Wipptaste seine Ruhestellung einnimmt, liegt die Taste außerhalb des Bereiches von leuchtenden Flächen des Licht-Leiters, wogegen das Ende einer eingedrückten Taste von den leuchtenden Querflächen der Aussparung, in die die Taste eingreift, beleuchtet wird, - so daß auch das eingedrückte Tastenende Licht ausstrahlt.
  • Statt dessen wäre es auch möglich, die Wipptasten mit lichtführenden Abschnitten zu versehen, die in der Ruhestellung der Wipptasten miteinander fluchten und sich zum Lichtleiter ergänzen, wogegen bei gedrückter Wipptaste der Lichtleiter im- Bereich des eingedrückten Tastenendes -unterbrochen wird und im Bereich dieses gedrückten Tastenendes unterbrochen wird,- so .daß hier ein Lichtaustritt. erfolgt. _ - Bei allen Ausführungsformen der Erfindung, bei denen die Beleuchtungseinrichtung von Lichtleitern Gebrauch macht, können die Wipptasten an ihrer Oberfläche mit den Lichtaustritt begünstigenden, vorzugsweise Zeichen bildenden Erhöhungen oder Vertiefungen versehen sein.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen _ der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu -entnehmen, in der die -Erfindung an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert wird. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmenden Merkmale können bei anderen Ausführungsformen der Erfindung einzeln für sich oder zu mehreren -in beliebiger Kombination Anwendung finden.
  • Es zeigt F i g. 1 die Draufsicht auf eine erste Abstimmvorrichtung nach der Erfindung unter Fortlassung von zwei der vier vorgesehenen Wipptasten und zweien der insgesamt acht Schaltstangen, F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach F i g. 1 unter Fortlassung nur einer Wipptaste und einer Schaltstange, F i, g. 3 einen Schnitt längs der Linie HIHI -durch die Vorrichtung nach F i g. 2, F i g. 4 einen Schnitt längs- der Linie IV IV durch die Anordnung nach F i g. 1, . F i g. 5 eine Teilansicht ähnlich F i g. 1 durch eine.
  • weitere Ausführungsform der Erfindung mit jeder Abstimmspindel zugeordneter Skala, Fi g. 6 die Anordnung nach F i g. 5 teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt längs der Linie VI-VI in- F i g. 7, F i g. 7 die Anordnung nach Fi g. 5 teilweise in Endansicht und teilweise im Schnitt längs der Linie VII-VII in F i g. 6, F i g. 8 eine schematische Ansicht eines Teiles eines Tastenfeldes einer Abstimmvorrichtung nach der Erfindung mit außen angeordneten Lichtleitern, F i g. 9 einen Schnitt längs der Linie IX-IX durch die Anordnung nach F i g. 8, Fig.10 eine schematische Draufsicht auf das Tastenfeld einer weiteren Ausführungsform nach der Erfindung mit eingebautem Lichtleiter und F i g.11 eine Seitenansicht der Tastenanordnung nach F i g.10.
  • Die in den F i g: 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform der Erfindung weist ein aus Kunststoff; gespritztes Gehäuse auf, das zwei Seitenwände 1 und 2, eine zwischen den Enden der Seitenwände angeordnete Rückwand 3, eine auf den Wänden 1 bis 3 senkrecht stehende mittlere Trennwand 4, die nahe bis zum vorderen Rand der Seitenwände 1 und 2 reicht, und am vorderen Rande der Trennwand 4 einen mit den Seitenwänden 1 und 2 in Verbindung stehenden Steg 5 umfaßt. An den vorderen Enden der Seitenwände 1 -und 2 liegt eine metallische Frontplatte 6 an, die mit Hilfe von Schrauben 7 befestigt ist, die in an die Seitenwände 1 und 2 angespritzte Buchsen 8 eingreifen. In dem Steg 5- und der Rückwand 3 sind zu beiden Seiten der Trennwand 4 Absiimmspindeln 9 und 9' in zwei parallelen Reihen drehbar gelagert. Auf diesen mit Gewinde versehenen Spindeln sind Laufmuttern 10 angeordnet, die die Schleifer von Potentiometem bilden, deren Widerstandsbahnen 11 auf den beiden Seiten der Trennwand 4 befestigt sind. An die Enden der Widerstandsbahnen 11 kann in nicht näher dargestellter Weise eine Spannung angelegt werden, so däß mit Hilfe der Schleifer 10 -an den Potentiometern eine wählbare Spannung abgegrif= fen und beispielsweise zur Ansteuerung einer Kapazitätsdiode eines Abstimmkreises benutzt werden kann.
  • Zum wahlweisen Einschalten eines dieser Potentiometer, von denen bei der dargestellten Abstimmvorrichtung insgesamt acht Stück vorgesehen sind, dienen Blattfederkontakte 12 bzw. 12', die von einer an der Vorderseite des Steges 5- befestigten Sammelschiene abstehen und bestrebt sind, sich unter der ihnen eigenen Spannung an die Enden der metallischen Abstimmspindeln 9 bzw: 9' anzulegen. Zur Betätigung dieser Kontaktzungen 12 und 12' dienen Schaltstangen 13 und 13', die in der Rückwand 3 und der Frontplatte .6 des Gehäuses parallel zu den Abstimmspindeln 9 und 9' verschiebbar gelagert sind. Es ist jeweils eine Schaltstange 13 bzw. 13' einer Abstimm= spindel9 bzw. 9' zugeordnet, und es sind auch diese Schaltstangen in zwei zueinander parallelen Reihen angeordnet, und zwar derart, daß sich in den beiden Reihen jeweils zwei Schaltstangen 13 und 13' paarweise einander gegenüberstehen und zwischen sich ein Paar der Abstimmspindeln 9 und 9' einschließen. Im Bereich zwischen der Rückwand 3 und der Frontplatte. 6 ist auf den Schaltstangen 13 und 13' jeweils ein Bund 14 vorgesehen, auf dem sich jeweils eine auf der Schaltstange- angeordnete Schraubendruckfeder 15 abstützt. Das andere Ende der Schraubendruckfeder belastet einen auf der Schaltstange 13 bzw. 13' verschiebbar, aber unverdrehbar gelagerten Rastring 16, der an -der Gehäuserückwand 3 anliegt und an seiner der Rückwand zugewandten Stirnfläche Rastkerben 17 aufweist, in die ein an der Gehäuserückwand 3 angebrachter Vorsprung 18 einzugreifen vermag. Auf diese Weise ist es möglich, die Schaltstangen 13 bzw. 13' in mehreren ausgewählten Winkelstellungen bezüglich ihrer Längsachse einzurasten.
  • Auf die aus der Gehäuserückwand 3 herausragenden Enden der Schaltstangen 13 und 13' ist jeweils ein Anschlagring 19 aufgesteckt, der in der Ruhestellung der Schaltstangen von den Federn 15 an der Außenseite der Rückwand 3 zur Anlage gebracht wird und dadurch die Ruhestellung der Schaltstangen bestimmt. Das rückwärtige Ende der Schaltstangen ist mit einem Schlitz 20 versehen, so daß zwei federnde Enden entstehen, die die hintere Stirnfläche der Anschlagringe 19 mit Vorsprüngen federnd hintergreifen können, so daß die Anschlagringe nach dem Aufstecken auf die Schaltstangen formschlüssig gehalten werden. Die Schaltstangen 13 und 13' weisen auch nahe der Frontplatte 6 einen Bund 21 auf, mit dem sie 'die Enden der Kontaktzungen 12 bzw. 12' in ihrer Ruhestellung- hintergreifen und von den Enden der Abstimmspindel 9 bzw: 9' abheben. Infolgedessen sind die Potentiometer, deren zugeordnete Schaltstangen 13 bzw. 13' die beschriebene Ruhelage einnehmen, von der die Kontaktzungen 12 und 12' aufweisenden Sammelschiene getrennt, so daß nur das eine Potentiometer - an die Sammelschiene angeschlossen ist, dessen zugeordnete Schaltstange die Kontaktzunge 12 bzw. 12' freigibt. In der Ruhestellung sind- in F i g. 2 die beiden rechten Schaltstangen 13 und in F i g. 3 die untere Schaltstange 13' dargestellt. Dagegen nimmt. die in F i g. 2 linke und in F i g. 3 obere Schaltstange 13 die Betriebsstellung ein, in der die Kontaktfeder 12 zur Anlage an das aus dem Steg 5 herausstehende Ende der Abstimmspindel9 freigegeben ist. Die Schaltstangen 13 und 13' sind in die erwähnte Betriebsstellung durch Eindrücken, also eine Axialverscbiebung gegen die Kraft der Feder 15 überführbar. Sie werden in der eingedrückten Stellung von einem Sperrschieber 22 gehalten, der auf der Vorderseite der Frontplatte 6 verschiebbar gelagert ist und seitlich abstehende Arme 23 aufweist, mit denen er, wie in F i g. 1 angedeutet, einen von der Schaltstange 13 bzw. 13' radial abstehenden Vorsprung 24 hintergreift. Es sind an jeder Schaltstange vier solcher Vorsprünge 24 vorgesehen, weil die Schaltstangen vier Winkelstellungen einnehmen können. Die Vorsprünge 24 liegen, wie insbesondere aus F i g. 3-ersichtlich, in der Ruhestellung der Schaltstangen vor dem Sperrschieber 22 und weisen dem Sperrschieber zugewandte Schrägflächen auf, mit denen der Sperrschieber beim Eindrücken einer Schaltstange aus seiner Ruhestellung gegen die Kraft einer ihn belastenden Feder 25 ausgelenkt werden kann, so daß er die sich bisher in der Betriebsstellung befindende Schaltstange freigibt, bevor die eingedrückte Schaltstange ihre Betriebsstellung erreicht und dann wieder von dem Sperrschieber gefangen wird.
  • Zur Betätigung der Schaltstangen dienen Wipptasten 31, die sich quer zu den .beiden Reihen, in denen die Schaltstangen 13 und 13' angeordnet sind, erstrecken und jeweils die Enden zweier einander paarweise gegenüberstehenden Schaltstangen 13 und 13' übergreifen, wie es insbesondere F i g. 3 zeigt. Wie ersichtlich, sind die Tasten im wesentlichen kastenförmig ausgebildet und an ihrer Oberseite von einem Schiebedeckel 32 verschlossen. Der Kästen ist durch einen mittleren Quersteg 33 versteift, dessen der Frontplatte 6 zugewandtes Ende über den Rand der Wipptaste übersteht und einen Anschlagsteg 34 bildet. Zwischen den Seitenwänden der Wipptaste 31, die im Bereich der Enden der Schaltstangen 13 und 13' einen U-förmigen Querschnitt aufweist, sind Querstege 35 mit Hilfe von Lagerstiften 36 schwenkbar gelagert, die in entsprechende Öffnungen der Seitenwände der Wipptaste 31 eingreifen. Die öffnung für die Lagerstifte 36 des einen ' der beiden Querstege 35 wird von einem Längsschlitz 37 gebildet, an den sich im Winkel ein bis zur Hinterkante der Seitenwand reichender Schlitz 38 anschließt. Hierdurch wird die Montage sehr vereinfacht, und es ermöglicht der Schlitz 37 eine Änderung des Abstandes zwischen den beiden in einer Wipptaste angeordneten Lagerstiften 36. Zur Verbindung mit den Schaltstangen 13 und 13' weisen die Querstege 35 zentrale Bohrungen auf, in die die mit Schlitzen 39 versehenen Enden der Schaltstangen 13 und 13' derart federnd eingreifen, daß sie an der einen Seite der Querstege mit einer Schulter und an der anderen Seite mit einem Bund anliegen. Auf diese Weise ist ähnlich wie bei den Anschlagringen 19 durch einfaches Aufstecken eine sichere formschlüssige Verbindung zwischen den Enden der Schaltstangen 13 und 13' und den Querstegen 35 hergestellt. Zugleich sind die Schaltstangen gegenüber den Querstegen verdrehbar. Das Verdrehen kann mit Hilfe eines Schraubenziehers erfolgen, der in den Schlitz 39 am Ende der Schaltstange eingesteckt wird, nachdem das Ende der Schaltstange durch Verschieben des Dekkels 32, wie in F i g. 1 dargestellt, freigelegt worden ist. Das Verdrehen der Schaltstange kann insbesondere zum Zwecke der Bandumschaltung erforderlich sein, wenn an der Schaltstange in nicht näher dargestellter, aber an sich bekannter Weise Schaltnocken angebracht sind, die mit Schaltschiebern oder Schaltwippen zur Bandumschaltung in Eingriff kommen, wenn die Schaltstange in ihre Betriebsstellung eingedrückt wird.
  • Wie ersichtlich, erfolgt das Eindrücken einer Schaltstange in der Weise, daß auf das Ende der Wipptaste, unter dem sich das einzudrückende Ende der Schaltstange befindet, ein Druck ausgeübt wird. Dabei verschwenkt die. Wipptaste um das Ende der anderen Schaltstange, bis sie die in F i g. 3 dargestellte Schrägstellung einnimmt, in der die obere Schaltstange 13 von dem Sperrschieber 12 in ihrer Betriebsstellung gesperrt ist. Der besondere Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß auch aus der in F i g. 3 dargestellten Stellung heraus die untere Schaltstange 13' durch einen Druck auf das untere Ende der Schaltwippe 31 eingedrückt werden kann, weil die Wipptaste nun 'um das Ende der oberen Schaltstange 13 verschwenken kann. Dabei wird mit Hilfe der Vorsprünge 24 der Sperrschieber 22 ausgelöst und die obere Schalfstange 13 freigegeben, so daß sie in ihre Ausgangslage- zurückkehrt. Dadurch wird der Schwenkpunkt für .die Wipptaste von der Frontplatte 6 weit genug.en'tfemt; um die Wipptaste bis zum Einrasten der unteren - Schaltstange 13 verschwenken zu können, ohne daß der Anschlagsteg 34, der in der Mitte der Tägte vorgesehen ist, an der Frontplatte 6 des Gehäuses zur Anlage kommt. Dieser Steg 34 hat den Zweck; ' eiri gleichzeitiges Eindrücken der beiden mit einer Wipptaste verbundenen Schaltstangen 13 und 13' durch' einen Druck auf die Mitte der Wipptast6 zu verhindern. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung besteht -darin, daß die Hebelänge beim Verschwenken.@der Wipptäste im wesentlichen der ganzen Tastenlänge entspricht, so daß der Schwenkwinkel der Wipptaste bei dem für die Schaltstangen vorgesehenen Weg relativ klein bleibt. Weiterhin tritt das nicht gedrückte Ende der Taste nicht merklich über die -Oberflächen der nicht gedrückten Taste hervor, so daß das eingedrückte Ende der Taste deutlich anzeigt, welche Baueinheit der Abstünmvorrichtung eingeschaltet ist.
  • Die in den F i g. 1 bis 4 dargestellte : Abstimmvorrichtung ist mit einer Vorrichtung zur Zentralabstimmung versehen. Diese Vorrichtung weist zwei Abstimmwellen 41 und 41' auf, die in den über die Rückwand 3 überstehenden Abschnitten der Seitenwände 1 und 2 des Gehäuses gelagert sind und mit Abstand an den aus der Rückwand herausstehenden Enden der jeweils in einer Reihe angeordneten Abstimmspindeln 9 bzw. 9' vorbeilaufen. Auf diesen aus der Rückwand 3 herausstehenden Enden der Abstimmspindeln sind in nicht näher dargestellter Weise Kronenräder 42 mittels Hülsen 43 verschiebbar, aber unverdrehbar gelagert, die mit Hilfe von Schraubendruckfedern 44 in Richtung auf Stirnräder 45 gedrückt werden, die auf den Wellen 41 und 41' derart angeordnet sind, daß die Kronenräder 42 unter der Kraft der Federn 44, die sich an der Außenseite der Rückwand 3 .abstützen, mit ihnen in Eingriff gebracht werden können. Normalerweise werden jedoch die Kronenräder 42 von Bunden 46, die an den auf die Enden der Schaltstangen 13 und 13' aufgesteckten Anschlagringen 19 angebracht sind und Bunde 47 an den Hülsen 43 der Kronenräder 42 hintergreifen, mit den Stirnrädern 45 auf den Abstimmwellen 41 und-.--41' außer Eingriff ge-
    halten. Nur bei der Einheit, deren Schaltstange in
    die Betriebsstellung "eingedrückt,worden ist, -wie es
    bei. der oberen Schaltstange 13 in Fi g. 3 der Fall ist,
    gibt der Bund 46 .am Anschlagring 19 -den Bund 47
    an der Hülse 43 des Kronenrades 42 frei,. so daß
    dieses Kronenrad- von der Feder 44 mit dem Stirn-
    rad 45 auf der Abstimmwelle 41 in Eingriff gebracht
    wird. Auf den aus .der Seitenwand 2 herausragenden
    Enden der Abstunmwellen 41 und 41' sind" weitere
    Zahnräder 48 und 48' angeordnet, die -beide mit
    einem an .der Außenseite der Seitenwand 2 gelager-
    ten Zahnrad 49 großen Durchmessers im Eingier
    stehen, das wiederum in ein Zahnritzel 50 eingreift,
    das am Ende der Nabe51 eines Stellrades 52 ange-
    bracht ist. Dieses Stellrad erstreckt sich parallel zu
    den Wipptasten 31, und es tangiert sein Umfang im
    wesentlichen .die durch die Oberfläche der Wipp
    tasten definierte Ebene.
    Die Abstimmanzeige erfolgt b.ei diesem Ausfüh=
    rungsbeispiel der Erfindung mit Hilfe eines Meß-
    instrumentes 53, das an der dem Stellrad 52 gegen-
    überliegenden Seite des Gehäuses angeordnet ist und
    das von einer Spannung beanfschlagt -wird, die der
    an dem eingeschalteten -Pötentiometer abgegriffenen
    Spannung proportional ist. -Die Skala 54 des Meß-
    instrumentes 53 -ist beispielsweise so beschriftet, daß
    der Instrumentenzeiger 55 die Abstimmung anzeigt,
    die das mit Hilfe der gedrückten Taste eingeschaltete
    Potentiometer bewirkt.
    Die in den F i g. 5 bis 7 dargestellte Ausführungs-
    form. der-Erfindung unterscheidet sich ,von der- Aus-
    führungsform nach den Fi g.1 bis 4 nur durch eine
    andersartige Skalenanordnung. Daher wurden: die
    Teile der Ausführungsform nach den Fi g: 5 bis 7,
    die mit den Teilen der Ausführungsform nach den
    F i g. 1 bis 4 übereinstimmen, mit den gleichen Be-
    zugszeichen versehen und nicht erneut -erläutert.
    Während bei der Ausführungsform nach den
    F ig@ 1- bis. 4 die Anzeige- der eingestellten Absii.li
    mung auf einer- für alle wählbaren Abstimmeinheiten
    gemeinsamen Skala erfolgte, ist bei dem Ausfüh-
    rungsbeispiel nach den F i g. 5 bis 7 jeder Abstimm-
    einheit eine eigene Skala zugeordnet. Als Skala dienet
    hier jeweils eine Rollfeder 61, deren aufgewickelter
    Abschnitt 62 sich innerhalb der zugeordneten Wipp-
    taste 31 vor der jeweiligen Abstimmspindel 9 bzw. 9'
    auf einem Zapfen 63 befindet, der mit Hilfe eines
    seitlich angebrachten Steges 64 an der Frontplatte 6
    befestigt ist. Das freie Ende der Rollfeder 61: durch-
    dringt einen entsprechenden, h5. der Frantplatte 6 an-
    gebrachten Schlitz und ist an einem Lappen 65 ein-
    gehängt, der von dem jeweiligen Potentionxeter
    schleifer 10 seitlich absteht, Mo es insbesondere
    F i g. 6 zeigt. Die Außenseite der Rollfeder ist mit
    Markierungen 66 versehen, die den: eingestellten
    Wert angeben. Es ist ersichtlich; daß die Rollfeder in
    Abhängigkeit von dem Abstand des Patentiometer=
    schleifers 10 von: der Frontplatte 6=- des
    mehr oder weniger weit auf- oder abgewickelt ist;
    so daß der Abschnitt der Rollfedeg, der: vorn der
    Vorderseife der Taste 31 aus sichtbar ist; für die
    Stellung, des Potentiometerschleife'rs-10- unct damit
    für die: eittgestellfe Abstimmung eharaldenstisclt ist.
    Bei dem dargestellten AusfUhrungsbeispief . ist- des
    aüfge,#.iekelte.- Abschnitt der RolMedes f2 nur lief
    verschobenem Tastendeckel 32 sichtbar: Es vlräre
    auch, denkbar, fit der Oberseite der Taste ein Fenster
    anzubrinn, - d'wch':das .die Skala ständi-& sichtb
    ist. Ebenso wäre. es lmöglich, in der Oberseite der
    Taste Durchbrechungen anzubringen; durch die das
    obere Ende der Schaltstangen :zur Bandeinstellung
    zugänglich ist. _
    Es ist weiterhin möglich, zur besseren Kennzeich
    nung der eingedrückten Taste das eingedrückte
    Tastenende zu beleuchten. Zu diesem Zweck könn-
    ten beispielsweise in den Tasten .oder neben den
    Tasten LänIpohen angeordnet sein, :die finit Hilfe
    von Schaltern eingeschaltet- werden, die von der ein-
    gedrückten Schaltstange geschlossen werden. Der
    hierzu erforderliche Aufwand an Lämpchen und
    Schaltern ist jedoch recht beträchtlich.
    Deshalb sehen Ausführungsformen der Erfindung
    vor, daß eine Beleuchtung des eingedrückten Tasten=
    enden mit Hilfe von Lichtleitern erfolgt. Lichtleiter
    sind Körper, die optisch durchlässig sind, bei denen
    jedoch das Licht normalerweise aus den Oberflächen
    nicht austritt. Geeignete Anordnungen sind in- den
    E i g. B bis 11- dargestellt.
    Bei der Ausführungsfotni nach den F1 g; 8 und 9
    ist je ein Lichtleiter 71 zu beiden Seiten an den
    Enden der Wipptasten 31 entlanggeführt und so an-
    geordnet, daß sie unterhalb der Untätkante der
    Wipptasten liegen, wenn diese. Tasten ihre Normal=
    stellung einnehmen, wie es F i g. 9 zeigt. Diese Licht=
    leiter weisen an ihren. den Tastenenden zugewandten
    Flächen Aussparungen 72 auf, in die die Enden der
    Tasten einzugreifen vermögen, wenn sie - gedrückt
    sind, wie es in F i g. 9 strichpunktiert dargestellt ist.
    Die Enden .dar ungedrüektenTääten werden vöi. den--
    Licht, das aus den die Ausspaiungeh 72- begrenzen--
    den Flächen des Lichtleiters austreten, nicht getrof=
    fen, Wogegen da's in eine solche Ausspatüng eint=
    tretende Ende. einer. gedrückten Taste von diesem
    Licht beleuchtet wird. In diesem Fall ist für -jeden
    Lichtleiter 71 zur Beleuchtung ein Lämpchen 73
    vorgesehen, das bei eingeschaltetem Gerät inuüer
    eingeschaltet sein kann, -so daß hierfür -nicht einmal
    ein Schalter benötigt wird. Trotzdem wird auf diese
    Weise ein eingedrücktes Tastenende in der g6=
    wünschten Weise matt beleuohtst, so daß es deute
    lieh- erkennbar ist.
    Bei derb Ausführungsbeislüel nach den - F i g. 10
    und 11 sind @ den Eckei-- der- Wipptasten 31 selbst
    Abschnitte 74 aus einem Material eingesetzt; das
    Eigenschaften: eines opd,«clieii Leiters aufweist, In
    der Ruhestellring der -Tasten ergänzen sich diese A13,
    schnitte zu einem optischen Leiter, aus dem kein, die
    Tasten. beleuchtendes- Licht austritt.. Wird jedoch
    eine Taste verschwenkt, wie-es iüt Fig.11 strich-
    punktiert .dargestellt- ist; so gelangt der obere Bre=
    reich ddt Taste in den Weg
    das aus dem
    optisch leitenden Körper74 der benachbarten Taste
    Eistritt,.. sa daß nun dieseY Tastenabschnitt beledch=
    tet wird.. Uni den: Austritt de§ Lichtes aus der ßbet=
    seife der. Taste zu erleichtern, können dort Vettie=
    fingen oder Erhöhüngew angebracht .seiili. die, wie
    fix F i g. 10 angedeutet, die Form voii Symbbleil 75
    haben könne., Auch hier genügt wieder für jede
    Lichtleiteranordnung ein -ständig breendes; L'änip=
    ehern, um eitie eingedrückte Taste- zrr beleuchtem
    Es versteht :sich, dal3 die Erfindung nicht= auf dfd
    dargestellten: Atisführutigsb'eispiele bescfirälikt ist;
    so&,dern
    davor-- .möglich sind, ohne
    den.- Rahmen der Erfrnduilg zu verlassen. -
    " 3o- ist. es beispielsweise möglich, die Trennwand
    i nx it dern Widerständshamieh 11` iii -FüW..nnzenr. arizui
    ordnen und zu ServicezWeckdn nach hüitef aus dem Gehäuse horausziehbar zu inacheu. Die Widerstandsbahnen. können auf der Tfeeinwand mit Hilfe von Nieten befestigt sein; die zugleich die benötigten elektrischen Verbindungen herstellen: Es versteht sich, daß der Abstand zwischen Kupplilngselementen der Vorrichtung zur Zentralabstimmung groß genug sein muß, um die Wand mit den Widerstandsbahnen passieren zu lassen.

Claims (21)

  1. Pateeitansprüche: 1. Abstimnlvorrichtung für - Übertragungsgeräte, insbesondere für Pernsehempfänger, mit mehreren in einem Gehäuse parallel zueinander. angeordneten; auf ein Abstimmorggn wirkenden Abstinirnspindeln und den Abstimmspindeln. zugeordneten, parallel zu ihnen im Gehäuse vdrschiebbaren Schaltstangen, durch deren Eindrückers das mit der zugeordneten Abstimmspindel gekoppelte Abstimmorgan. wahlweise zur Wirkung bringba . ist; da -dur.ch gekennzeichnet, daß die Schaltstangen (13 und 13') in zwei zueinander parallelen Reihen einander paarweise gegenüberstehend angeordnet und die paarweise einander gegenüberstehenden Schaltstangen jeweils mit einer Wipptaste (31) derart gekoppelt sind, daß durch Verschwenken der Wipptaste wahlweise die eine oder die andere der beiden Schaltstangen (13 und 13') eines Paares eindrückbar ist.
  2. 2. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wipptasten (31) ausschließlich an den Enden der beiden zugehörigen Schaltstangen (13 und 13') gelenkig befestigt sind.
  3. 3. Abstimmvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ,gekennzeichnet, daß zwischen den einander paarweise gegenüberstehenden Schaltstangen (13 und 13') jeweils ein Anschlag (34) für die zugeordnete Wipptaste (31) vorgesehen ist, der eine Parallelbewegung der Wipptaste begrenzt und dadurch ein gleichzeitiges Eindrücken der beiden mit der Wipptaste gekoppelten Schaltstangen verhindert.
  4. 4. Abstimmvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (34) von einem Quersteg (33) an der Rückseite der Wipptaste (31) gebildet wird, der an der Frontplatte (6) des Gehäuses zur Anlage kommt.
  5. 5. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wipptasten (31) einen U-förmigen Querschnitt aufweisen und in ihre Seitenwände mit den oberen Enden der Schaltstangen (13 und 13') verbundene Lagerstifte (36) eingreifen.
  6. 6. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden der Wipptasten (31) für die Lagerstifte (36) mindestens einer der beiden Schaltstangen (13') Längsschlitze (37) vorgesehen sind, die an einem Ende in einen bis zum Rand der Seitenwand reichenden Querschlitz (38) übergehen.
  7. 7. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstangen (13 und 13') an ihren Enden mit Querstegen (35) versehen sind, die zwigehen den Seitenwänden der im Querschnitt (J-förmigen Wipptagte (31) Schwenkbar gelagert sind. &.
  8. Abstimnivorrichturig nach Anspruch 7, dadurch: gekerinzeichnet; daß die Querstege (35) im Bereich ihrer Mitte Bohrungen und die S6haltstangen mit Schlitzen (39) vdrsehene Enden; mit denen sie in die Bohrungen dingreifen; uiid die: Flächen der Querstege hintergreifende Vorsprüngd aufweisen, 9, Abstimfnvörrichtüng :lach den Ansprüchen 7 und 8, dädurdh gekennzeichnet, däß gin Umfang der Schaltstangen Nöcken zur Bandumschaltung angeordnet sind; die mit an den! Gehäuse' gasgeordneten Schaltschieberei iur Bandumschaltung zusammenwirken und durch Vef .drehe!: der Schaltstange uni ihre Längsachse wahlweise mit diesen! Schieber. in Eingriff bfingbar sind, und daß die oberen )finden der.
  9. Schaltstangen (13 und 13') durch an .der Oberseite der Wipptaste (31) angeordnete öffiiungen zugänglich gind@
  10. 10. Abstimmvorrichtung nach defr A:nsprüchen 7 bis 9; dadurch gekennzelehtlet, däß auf den Schaltstangen (13 und 13') Sdhraübeeidruckfedern (15) angeordnet sind! die Eich an einem auf der Schaltstange angeordneten Bund (14)"und an der Rückwand (3) des Gehäuses abstützen, und däß zwischen den ' Schraubendruckfedern und der Gehäuserückwand jeweils ein Rastring (16) verschiebbar, aber unverdrehbar gelagert ist, der von der Feder (15) stets an die Gehäuserückwand (3) angedrückt wird und Rasten (17) aufweist, die mit entsprechenden Rasten an der Gehäusewand (18) zusammenwirken.
  11. 11. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wipptasten (31) mit einem Schiebedeckel (32) versehen sind.
  12. 12. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden einem Schaltstangenpaar (13, 13') zugeordneten Abstimmspindeln (9 und 9') zwischen den beiden Schaltstangen angeordnet sind und die auf den Abstimmspindeln angeordneten Abstimmorgane, insbesondere Potentiometerschleifer (10) mit dem Ende einer Rollfeder (61) verbunden sind, deren aufgewickelter Abschnitt (62) neben dem Ende der zugehörigen Schaltstange (13 bzw. 13') unterhalb der Wipptaste (31) befindet und eine durch die Wipptaste hindurch oder nach öffnen des Schiebedeckels (32) sichtbare Skalenmarkierung (66) trägt.
  13. 13. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstangen (13 und 13') mit einem oder mehreren Bunden (21 und 46) versehen sind, die beim Eindrücken Federkontakte (12. und 12') zum Einschalten des zugeordneten Abstimmorganes, die Kupplung (42) einer Zentralabstimmung, Kontakte für eine Skalenbeleuchtung od. dgl. betätigen:
  14. 14. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Schaltstange (13 bzw. 13') vorgesehenen Bunde (21 und 46) die zu schaltenden Glieder (12, 12' und 42) in einer Ruhestellung halten und daß die zu schaltenden Glieder unter der Wirkung von Federn (44) stehen, die sie nach - der Freigabe durch die Schaltstange in die Betriebsstellung bringen.
  15. 15. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Einrichtung zur Beleuchtung des eingedrückten Teiles einer Wipptaste (31) versehen ist.
  16. 16. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung von Lichtleitern (71) .gebildet wird, deren Strahlengang von dem eingedrückten Abschnitt einer Wipptaste (31) derart gestört wird, daß vom Lichtleiter übertragenes Licht durch diesen Tastenabschnitt austritt.
  17. 17. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Lichtleiter (71) an den Enden der Wipptasten (31) entlanggeführt ist und an seiner den Tastenenden zugewandten Fläche -Aussparungen (72) aufweist, in die das Ende. einer `gedrückten Wipptaste (31) eingreift.
  18. 18. Abstimmvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Wipptasten (31) mit lichtführenden Abschnitten (74) versehen sind, die in der Ruhestellung der Wipptaste miteinander fluchten und sich zum Lichtleiter er-' gänzen, wogegen bei gedrückter Wipptaste der Lichtleiter im Bereich des eingedrückten Tastenendes unterbrochen wird, so daß hier ein Lichtaustritt erfolgt.
  19. 19. Abstimmvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Wipptasten (31) an ihrer Oberfläche mit den Lichtaustritt begünstigenden, vorzugsweise Zeichen bildenden Erhöhungen oder Vertiefungen (75) versehen ist.
  20. 20. Abstimmvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem auf den Abstimmspindeln Potentiometerschleifer-angeordnet sind; die mit im- Gehäuse. befestigten Widerstandsbahnen zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsbahnen (11) auf beiden Seiten einer zwischen den von den Abstimmspindeln (9 ünd -9 ') gebildeten Reihen angeordnete Trennwand (4) befestigt sind.
  21. 21. Abstimmvorrichtung -nach -Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand mit den Widerstandsbahnen nach hinten aus dem Gehäuse herausziehbar ist.
DE1968H0065250 1968-02-07 1968-02-07 Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenz-Nachrichten-UEbertragungsgeraete Pending DE1616263B1 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE723793C (de) * 1940-01-14 1942-08-11 Bestandteile Markiereinrichtung fuer Druckknopfempfaenger

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE723793C (de) * 1940-01-14 1942-08-11 Bestandteile Markiereinrichtung fuer Druckknopfempfaenger

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