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DE1615800C - Werkzeug zum Abstreifen eines Kabel mantels - Google Patents

Werkzeug zum Abstreifen eines Kabel mantels

Info

Publication number
DE1615800C
DE1615800C DE1615800C DE 1615800 C DE1615800 C DE 1615800C DE 1615800 C DE1615800 C DE 1615800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
lever
holding
tool
operating hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Zdzislaw Watford Hett ford Bieganski (Großbritannien) GOIr 19 00
Original Assignee
Bieganski, Zdzislaw, Bieganski, Halma, Watford, Hertford (Großbntan men)
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft'ein Werkzeug zum Ab- Fi g. 1 eine Ansicht eines ersten Ausführungsbeistreifen eines Kabelmantels, mit zwei Paaren von Spieles des erfindungsgemäßen Werkzeuges,
schwenkbar gelagerten Backen, von denen die Backen F i g. 2 eine Ansicht eines zweiten Ausführungsdes einen Paares als den Kabelmantel erfassende beispieles,
Haltebacken und die Backen des anderen Paares als 5 F i g. 3 ein Detail des Werkzeuges gemäß F i g. 2.
in den Kabelmantel eindringende Schneidbacken Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 sind
ausgebildet sind, ferner mit einer das eine Backen- an den Enden von zwei äußeren Hebelarmen 12
paar tragenden, axial beweglich geführten, unter der Haltebacken-11 vorgesehen. Genügend weit zurück-
Wirkung einer Feder stehenden Zugstange, wenig- gesetzt gegenüber diesen Haltebacken 11 sind Längs-
stens einem äußeren Betätigungshebel sowie einem 10 flächen 13 vorhanden, die zwei innere Hebelarme 14
zwischen dem Betätigungshandhebel und der Zug- aufnehmen, deren Enden gekerbte, scharfkantige
stange angeordneten Verbindungsgestänge. Schneidbacken 15 aufweisen.
Bei einem bekannten Werkzeug dieser Art wird Eine· Relativlängsbewegung zwischen den Backen
das Verbindungsgestänge durch zwei Hebel gebildet, H und 15 wird dadurch hervorgerufen, daß die den
die an ihren gelenkig miteinander und mit der Zug- i5 Backen abgewandten Enden der inneren Hebelarme
stange verbundenen Enden Langlöcher aufweisen, in 14 Um einen Zapfen 16 geschwenkt werden. Dieser
denen ein an der Zugstange angebrachter Bolzen Zapfen 16 ist über eine Zugstange 17 mit einem
gleitbeweglich ist (deutsche Patentschrift 619 302). Block 18 verbunden, der mit zwei Kniehebelgestängen
Ein solches Werkzeug ist nur für einen verhältnis- in Verbindung steht. Diese beiden Kniehebelgestänge
mäßig geringen Kabeldurchmesserbereich geeignet. 20 bestehen aus je drei Hebelnd, B und C, die über
Erfaßt nämlich das Werkzeug ein Kabel mit großem ein Kniegelenk 19 miteinander verbunden sind. Die
Durchmesser, so bewegen sich die Betätigungshand- Zugstange 17 weist einen Anschlag 21 auf, an dem
hebel nur sehr wenig, ehe die Schneidbacken auf das eine Ende einer vorgespannten Druckfeder 22
einen starken Bewegungswiderstand stoßen. Der erste anliegt.
Teil der Schwenkbewegung der Hebel besteht dann in 25 Die beiden Betätigungshandhebel 23 sind über
der Aufnahme eines toten Spieles. Bei einem Kabel Achsen 24 auf den beiden Seiten eines Rahmens 25
.mit kleinem Durchmesser erfolgt dagegen die Be- gelagert. An diesem Rahmen25 sind die bereits
wegung der Stangen schon, ehe die Schneidbacken erwähnten äußeren Hebelarme 12 mittels einer Achse
genügend tief in den Kabelmantel eingedrungen sind. 26 gelagert,, durch die die Zugstange 17 hindurch-
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, 30 .geführt ist.
ein Werkzeug" der eingangs genannten Art dahin Der Hebelt jedes der beiden Kniehebelgestänge
"weiterzuentwickeln, daß es für einen besonders großen ist über eine Achse 27 am Betätigungshandhebel 23
Durchmesserbereich geeignet ist. angelenkt. Der zweite Hebel B des Kniehebel-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch . gestanges ist an seinem äußeren Ende über eine
gelöst, daß das-Verbindungsgestänge durch ein aus 35 Achse28 gelenkig mit dem äußeren Hebelarm 12
drei gelenkig miteinander verbundenen Hebeln be- verbunden. Der dritte Hebel C ist schließlich über
stehendes Kniehebelgestänge gebildet wird, dessen eine Achse 35 am Block 18 angelenkt. Das untere
erster Hebel am Betätigungshandhebel, dessen zwei- Ende der Druckfeder 22 liegt an einem Anschlag 29
ter Hebel am Träger eines Haltebackens und dessen an, der von einem Ansatz des Rahmens 25 getragen
dritter Hebel an der die Schneidbacken tragenden 40 wird. Eine kleine Druckfeder 31 ist zwischen den
Zugstange angelenkt ist. - . - inneren Hebelarmen 14 angeordnet und drückt diese
Bei dem erfindungsgemäßen Werkzeug kann der Hebelarme und dadurch auch die äußeren Hebel-Übergang von der das Kabel festpressenden Be- arme 12 nach außen.
wegung der Haltebacken zu der den Kabelmantel Ausgehend von der in Fig. 1 dargestellten Lage abstreifenden Bewegung der'Schneidbacken je nach 45 des Werkzeuges gestaltet sich die Benutzung folgendem gerade vorhandenen Kabeldurchmesser in ver- dermaßen:
schiedenen Stellungen des Kniehebelgestänges er- Das Kabel wird zwischen die Haltebacken 11 einfolgen. Das erfindungsgemäße Werkzeug ist daher geführt, so daß cein Ende zwischen den Schneidsowohl für: kleine· als- auch, für große Kabeldurch- backen 15 liegt. Dann werden die beiden Betätigungsmesser geeignet. 50 handhebel 23 zusammengedrückt. Dadurch werden
Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der die beiden Hebel Λ und B des Kniehebelgestänges Erfindung sind der Betätigungshandhebel und der ■ gestreckt. Die beiden Hebel B üben infolgedessen Träger des einen Haltebackens schwenkbar an einem auf "die Hebelarme 12 eine Druckkraft'im Sinne einer Griff körper gelagert, der den anderen Haltebacken Schließbewegung aus, so daß die Haltebacken 11 fest bildet und eine Führung für die Zugstange aufweist. 55 an den Kabelmantel angepreßt werden.
Eine solche Ausführung ist vor allem für Werkzeuge Durch geeignete Bemessung der beiden Kniehebelvorteilhaft, bei denen die Hebelbewegung 'durch gestänge und der Feder 22 läßt es sich erreichen, Maschinenkraft erfolgt. , daß der Block 18 und damit auch die Zugstange 17
Gemäß einer weiteren günstigen Ausgestaltung der ihre Lage so lange beibehalten, bis die Schneidbacken
Erfindung weist der Träger des einen Haltebackens 60 15 hinreichend tief in den Kabelmantel eingedrungen
ein Element zur Einstellung der Relativlage zwischen sind und die Haltebacken 11 den Kabelmantel ge-
dicsem Haltebacken und dem benachbarten Schneid- nügend festhalten.
backen auf. Ein solches Element ermöglicht eine Ist dieser Zustand erreicht, so verhindert der
leichte Anpassung des Werkzeuges an unterschied- Widerstand, den die Haltebacken 11 am zusammen-
liche Verhältnisse von Manteldurchmesser zu Seelen- 65 gepreßten Kabelmantel finden, eine weitere Schließ-
durchmesser des Kabels. bewegung der Schneidbacken 15 und damit auch
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in eine weitere Streckung der Hebel A und B. Werden
der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt die Betätigungshandhebel 23 weiter nach innen ge-
drückt, so werden über die beiden Hebel C der Block 18 und damit die Zugstange 17 gegen die Kraft der Druckfeder 22 nach unten gezogen, so daß die Schneidbacken 15 den abgeschnittenen Kabelmantel von der Kabelseele abstreifen.
Das in den Fig. 2 und 3 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel entspricht im Prinzip dem Werkzeug gemäß Fig. 1; es ist jedoch nur mit einem Betätigungshandhebel versehen (also einseitig ausgebildet).
Ein Griffkörper besteht aus einem Hauptteil 110, einem Haltebacken 111 mit Zahnung 112, einem Handgriff 113 sowie einem seitlichen Ansatz 114. Die genannten Teile des Griffkörpers sind einstückig ausgebildet.
Der Ansatz 114 weist zwei Schwenkachsen 115 und 116 auf. Auf der Schwenkachse 115 ist der Träger 117 des zweiten Haltebackens 118 gelagert. Auch dieser Haltebacken ist mit einer Zahnung 119 versehen und erfaßt mit dem anderen Haltebacken 111 das Kabel 120.
An der Schwenkachse 116 ist ein Betätigungs- * handhebel 124 gelagert, an dem über eine Achse 155 der erste Hebel 150 eines Kniehebelgestänges mit dem Kniegelenk 153 angreift. Der zweite Hebel 151 ist über eine Achse 156 mit dem Träger 117 des Haltebackens 118 verbunden, während der dritte Hebel 152 des Kniehebelgestänges über eine Achse 157 mit einer Zugstange 140 in Verbindung steht.
Zwischen dem Hauptteil 110 des Griffkörpers und dem Träger 117 des beweglichen Haltebackens 118 sind zwei Schneidbacken 130 vorgesehen, die an Hebelarmen 125, 126 sitzen, die über eine Achse 127 an einem Block 128 angelenkt sind. Die beiden Hebelarme 125, 126 sind relativ zum Hauptteil 110 bzw. zum Träger 117 gleitbeweglich geführt, indem ein entsprechender Ansatz 132 der Hebelarme in einer flachen, nicht dargestellten Nut an der Innenseite des Hauptteiles 110 bzw. des Trägers 117 gleitet. Die beiden Hebelarme 125, 126 werden durch eine kleine Druckfeder 135 auseinandergespreizt.
Der Block 128 ist über einen Bolzen 139 fest mit der Zugstange 140 verbunden, die durch eine Querbohrung in der Achse 115 sowie durch eine Bohrung im Ansatz 114 gleitbeweglich hindurchgeführt ist. Eine Druckfeder 170 befindet sich zwischen dem erwähnten Hebel 152 des Kniehebelgestänges und einem Ansatz 142 des Handgriffes 113.
Der Abstand zwischen dem Hebelarm 126 und dem Träger 117 ist mittels einer Schraube 160 einstellbar. Diese Schraube (vgl. insbesondere Fig. 3) besitzt einen gerändelten Kopf 161 und ist an ihrem Hals 162 mit mehreren in Abständen angeordneten Sacklöchern 163 versehen. Ein unter der Wirkung einer Feder stehendes Raffelement 165 ist am freien Ende des Trägers 117 angeordnet und wird in eines der Sacklöcher 163 der Schraube 160 hineingedrückt. Der Schaft 166 der Schraube 160 ist mit Gewinde versehen und greift in ein entsprechendes Gewinde des Trägers 117 ein. Das Ende 167 der Schraube liegt am Hebelarm 126 an.
Die Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispieles entspricht im Prinzip der des Werkzeuges gemäß F i g. 1 und braucht daher im einzelnen nicht mehr erläutert zu werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Werkzeug zum Abstreifen eines Kabelmantels, mit zwei Paaren von schwenkbar gelagerten Backen, von denen die Backen des einen Paares als den Kabelmantel erfassende Haltebacken und die Backen des anderen Paares als in den Kabelmantel eindringende Schneidbacken ausgebildet sind, ferner mit einer das eine Backenpaar tragenden, axial beweglich geführten, unter der Wirkung einer Feder stehenden Zugstange, wenigstens einem äußeren Betätigungshandhebel sowie einem zwischen dem Betätigungshandhebel und der Zugstange angeordneten Verbindungsgestänge, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsgestänge durch ein aus drei gelenkig miteinander verbundenen Hebeln (A, B, C bzw. 150, 151, 152) bestehendes Kniehebelgestänge gebildet wird, dessen erster Hebel (A bzw. 150) am Betätigungshandhebel (23 bzw. 124), dessen zweiter Hebel (B bzw. 151) am Träger (12 bzw. 117) eines Haltebackens (11 bzw. 118) und dessen dritter Hebel (C bzw. 152) an der die Schneidbacken (15 bzw. 130) tragenden Zugstange (17 bzw. 140) angelenkt ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshandhebel (124) und der Träger (117) des einen Haltebackens (118) schwenkbar an einem Griffkörper (110 bis 114) gelagert sind, der den anderen Haltebacken (111) bildet und eine Führung für die Zugstange (140) aufweist.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (117) des einen Haltebackens (118) ein Element (160) zur Einstellung der Relativlage zwischen diesen Haltebacken (118) und dem benachbarten Schneidbacken (130) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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