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DE3308053A1 - Abisolierzange - Google Patents

Abisolierzange

Info

Publication number
DE3308053A1
DE3308053A1 DE19833308053 DE3308053A DE3308053A1 DE 3308053 A1 DE3308053 A1 DE 3308053A1 DE 19833308053 DE19833308053 DE 19833308053 DE 3308053 A DE3308053 A DE 3308053A DE 3308053 A1 DE3308053 A1 DE 3308053A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle
stripping
stripping pliers
pliers according
noted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833308053
Other languages
English (en)
Inventor
Odo Prof. 5600 Wuppertal Klose
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werner Moeller & Co KG GmbH
Original Assignee
Werner Moeller & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werner Moeller & Co KG GmbH filed Critical Werner Moeller & Co KG GmbH
Priority to DE19833308053 priority Critical patent/DE3308053A1/de
Publication of DE3308053A1 publication Critical patent/DE3308053A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G1/00Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
    • H02G1/12Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof
    • H02G1/1202Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for removing insulation or armouring from cables, e.g. from the end thereof by cutting and withdrawing insulation
    • H02G1/1204Hand-held tools
    • H02G1/1207Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable
    • H02G1/1209Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable making a transverse cut
    • H02G1/1212Hand-held tools the cutting element not rotating about the wire or cable making a transverse cut using wire or cable clamping means

Landscapes

  • Removal Of Insulation Or Armoring From Wires Or Cables (AREA)

Description

  • Abisolierzange
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Abisolierzange der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Art.
  • Solche Abisolierzangen sind als Handgeräte für manuelle Betätigung bekannt und werden ganz allgemein bei der Installation elektrischer Systeme eingesetzt, und zwar sowohl bei der Montage als auch bei der Serienfertigung oder bei sonstigen Einzelarbeiten. Sie dienen dazu, auf saubere und einfache Weise die Isolierumhüllungen an Leiterenden zu entfernen, ohne daß dabei der Leiter selbst be,-schädigt wird, z.B. gequetscht oder eingeschnitten wird. Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch werden die Leitungen durch die zwei Klemmbacken der Abisolierzange festgehalten. Die Entfernung der Isolierung erfolgt durch die besonderen Schneid- und Abstreifbacken in einer weiteren Handhabungsstufe, nämlich beim weiteren Zusammendrücken der Handgriffe. Läßt man diese los, ist dieser Abstreifvorgang beendet. Der Leiter wird dann von den Klemmbacken selbsttätig freigegeben. Herkömmliche Abisolierzangen dieser Art gestatten also eine selbsttätige Abisolierung in beschriebener Weise. Die Klemmbacken haben in üblicher Weise eine grundsätzlich von Zangen her bekannte wesentliche Erstreckung, damit man auch bei beengten Platzverhältnissen die abzuisolierenden Leiterenden noch erfassen kann.
  • Bei bekannten automatischen Abisolierzangen gattungsgemäßer Art sind die-beiden Handgriffe' als jeweils selbstständige , vom Anlenkungspunkt abstrebende Griffschenkel gestaltet, die - wie man es von Handzangen her kennt -etwa V-förmig oder etwa U-förmig voneinander abstreben.
  • Dies führt jenseits dieser Griffschenkel und im Bereich der Klemmbacken zu sehr aufwendigen Gestaltungen mit komplizierten Getriebemitteln, z.B. um das Betätigungsglied für die Schneid- und Abstreifbacken darzustellen, ferner um beim Einandernähern der Çriffschenkel diese Bewegung in eine Schließbewegung der Klemmbacken umzusetzen. Daher sind bekannte Abisolierzangen gattungsgemäßer Art hinsichtlich der Getriebemittel kompliziert-, aufwendig und teuer gestaltet. Ferner führt dies zu erheblichem Gewicht der Zangen, die schon deswegen in der Regel relativ schwer und daher unhandlich sind, abgesehen vom recht hohen Preis. Ein weiterer wesentlicher Nachteil.
  • liegt in. der beschriebenen Gestaltung der V-förmig oder U-förmig abstrebenden Griffschenkel. Dadurch ergibt sich bei entspannter Zange mit geöffneten Klemmbacken eine weite Spreizung beider Griffschenkel. Da dies der normale unbelastete Zustand der Abisolierzange ist, hat sie in diesem Zustand einen großen Platzbedarf. Dies macht sich ungünstig nicht nur beim Hantieren mit der Zange und Unterbringen in Schubladen, Schränken od. dgl., bemerkbar, sondern auch beim Verpacken seitens des Herstellers, beim Versenden und beim Zurschaustellen zum Zwecke des Verkaufs.
  • Vor allem aber hat diese Gestaltung der Handgriffe erhebliche anwendungstechnische Nachteile. Die Umschlingung beider einzelner Griffschenkel im geöffneten Zustand der Abisolierzange ist mitunter mit einer Hand nur schwer zu bewerkstelligen. Dann nämlich lagert der eine Griffschenkel in Bereich der Daumenwurzel und Hand, während der andere, weit abklaffende Griffschenkel nur von den Fingerkuppen von meist nur vier der übrigen Finger ergriffen werden kann.
  • Im Bereich der Daumenwurzel steht dann nur eine kleine Obertragungsfläche zur Verfügung, um dort von der Hand aufgebrachten Druck auf diesen einen Griffschenkel zu übertragen. Im Bereich der am anderen, weit abklaffenden Griffschenkel angreifenden Fingerkuppen ergibt sich ebenfalls eine nur sehr kleine Berührungsfläche. Nachteilig ist vor allem, daß auf diese Weise nicht, schon-gar nicht ermüdungsfrei, größere Kräfte zum Schließen der Griffschenkel und damit zur Betätigung der Abisolierzange aufgebracht werden können. Hinzu komnt dabei, daß bei dieser Griffschenkelgestaltung die getrieblichen Mittel auch so gestaltet sind, daß sie einer möglichst verlustfreien Kraftübertragung eher im Wege stehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abisolierzange der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung zu schaffen, bei der die eingangs aufgezeigten Nachteile beseitigt sind. Im einzelnen sollen hinsichtlich der Gestaltung der Handgriffe ergonomische und anwendungstechnische Belange so berücksichtigt werden, daß die Abisolierzange extrem gut, leicht, sicher, dabei auch abrutschsicher, in der Hand liegt und im Einhandbetrieb über lange Zeit ermüdungsfrei gehandhabt werden kann, und dies feinfühlig, vor allem mit sehr geringem Kraftaufwand und sehr geringer Belastung der Bedienungsperson. Dabei wird auch angestrebt, auf die Handgriffe einwirkende Kräfte zur Handhabung der Abisolierzange auf möglichst großer Fläche wirken zu lassen und zu verteilen. Ferner soll die Abisolierzange einfach im Aufbau sein, wenig einzelne Teile aufweisen, leicht und preiswert sein und selbst im entspannten, geöffneten Zustand einen nur kleinen Platzbedarf mit daraus sich ergebenden Vorzügen haben.
  • Die Aufgabe ist bei einer Abisolierzange der im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Gattung erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Gestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 13 sowie den restlichen Ansprüchen 14 bis 40 und der speziellen Beschreibtxig.
  • Die Abisolierzange hat nur wenige getriebliche Mittel und Einzelelemente, um eine Schließbewegung der Handgriffe in eine solche der Klemmbacken umzusetzen und zugleich noch den Abisolierhub für die Schneid- und Abstreifbacken zu erzeugen. Die Obertragung erfolgt allein über den Obertragungshebel als einziges Element, der zum einen wie ein Stößel auf die schwenkbewegliche zweite Klemmbacke in Abstand von deren Schwenkachse drückt, wodurch die Schließ-und Klemmfunktion für die Klemmbacken erfüllt wird, und der zum anderen zugleich, bei Uberwinden eines Druckpunktes, das Betätigungsglied für den Abisolierhub antreibt. Durch diese einfachen getrieblichen Mittel ist die Abisolierzange unkompliziert, einfach, leicht, billig.
  • Ferner wird dadurch eine platzsparende, gedrungene und kleine Bauweise ermöglicht. Vorteilhaft ist ferner die Pistolenform mit den verhältnismäßig langen, ineinander gesetzten und etwa parallel zueinander ausgerichteten Handgriffen, die in dieser Einheit praktisch einen großflächigen Griff ergeben, von dem ein Flächenabschnitt beweglich ist, nämlich der durch den schwenkbeweglichen zweiten Handgriff gebildete Flächenbereich. Beide zueinander etwa parallel verlaufende Handgriffe ermöglichen einen sehr kurzen Hebelweg, um die Abisolierzange von der geöffneten, entspannten Lage in die geschlossene, gespannte Lage zu überführen. Dabei bietet der beschriebene Griff sehr große Flächen, die großflächig von der Hand der Bedienungsperson umgriffen werden können. Es ist dadurch möglich, daß die Abisolierzange zwischen dem Handteller und der Handballenfläche einerseits sowie den gekrümmten Fingern andererseits großflächig erfaßt wird, im letztgenannten Fall von allen restlichen Fingern der Hand etwa U-förmig und großflächig umgriffen werden kann. Dies hat den Vorteil, daß selbst bei Dauerbenutzung der Abisolierzange, z.B. in der Serienfertigung, praktisch mit keinerlei Ermüdung der Unterarmmuskulatur zu rechnen ist. Da die Abisolierzange außerdem kompakt und vor allem leicht gestaltet ist, hat auch dies den Vorteil einer möglichst geringen Belastung bei der Handhabung. Dabei erlauben die durch die Klemmbacken vorgegebene Kopfform einerseits und abgewinkelte Gestaltung der beiden Handgriffe andererseits eine optimale Handhabung beim Abisolieren, und dies auch in schwer zugänglichen, platzbeengten Zonen,, z.B. in Schaltschränken od.
  • dgl.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
  • Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Nennung der Anspruchsnummer darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispieles einer Abisolierzange näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische perspektivische Seitenansicht der Abisolierzange, Fig. 2 eine Draufsicht der Abisolierzange in Pfeilrichtung II in Fig. 1, Fig. 3 eine Unteransicht der Abisolierzange in Pfeilrichtung III in Fig. 1, Fig. 4 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Abisolierzange im teilweise demontierten Zustand, Fig. 5 eine Seitenansicht der Innenseite einer Halbschale der Abisolierzange, Fig, 6 einen schematischen Schnitt des zweiten Handgriffs und der zweiten Klemmbacke der Abisolierzange entlang der Linie VI-VI in Fig. 2, Fig. 7 eine Ansicht des Rückens des zweiten Handgriffs in Pfeilrichtung VII in Fig. 6, Fig. 8 jeweils eine schematische, zum Teil aufge-und 9 brochene Seitenansicht der Abisolierzange im entspannten bzw. gespannten Zustand.
  • Die in den Zeichnungen gezeigte Abisolierzange 10 weist einen ersten Handgriff 11, einen zweiten Handgriff 12 sowie zwei an die Leiterisolierung andrückbare, in sich starre Klemmbacken 13 und 14 auf. Die erste Klemmbacke 13 ist einstückiger Teil des ersten Handgriffs 11 und bildet zusammen mit diesem einen Gerätekörper. Der zweite Handgriff 12 und auch die zweite Klemmbacke 14 sind in Bezug auf diesen Gerätekörper beweglich. Der zweite Handgriff 14 ist mittels eines zweigeteilten Lagerzapfens 15, 16 am ersten Handgriff 11 um die Achse 17 schwenkbar gehalten. Der Lagerzapfen 15, 1.6 durchgreift zur Lagerung eine entsprechende Bohrung 18 bzw. 19 des zweiten Handgriffs 12.
  • Die bewegliche zweite Klemmbacke 14 ist mittels eines Schwenklagers am Gerätekörper, gebildet aus erstem Handgriff 11 und erster Klemmbacke 13, um eine Achse 20 schwenkbar gehalten, die in Abstand und in Fig. 5 - 9 oberhalb der Achse 17 parallel zu dieser und wie diese im wesentlichen rechtwinklig zur jeweiligen Breitaußenfläche jedes Handgriffs 11, 12 verläuft. Das Schwenklager ist aus einem zweigeteilten Lagerzapfen 21, 22 am ersten Handgriff 11 und aus zugeordneten Bohrungen 23 bzw. 24 in der zweiten Klemmbacke 14 gebildet, die vom jeweiligen Lagerzapfen 21 bzw. 22 durchsetzt sind.
  • Innerhalb der beiden Klemmbacken 53,--14 ist auswechselbar ein Paar Schneid- und Abstreifbacken 25, 26 angeordnet, die innerhalb des Bereichs jeder Klemmbacke 14 bzw. 13 plaziert sind und am freien, etwa rechtwinklig umgebogenen Ende Schneiden zum Einschneiden und Abstreifen der Leiterisolierung tragen, wie bei derartigen Abisolierzangen üblich ist. Die Schneid- und Abstreifbacken 25, 26 sind auf einer gemeinsamen Achse 27 zusammengehalten, auf der eine Schenkelfeder 28 sitzt, die beide Backen 25, 26 in Spreizstellung auseinanderhält (Fig. 6, 5). Im Bereich der Achse 27 sind beide Schneid- und Abstreifbacken 25,26 gelenkig mit einem daran angreifenden Betätigungsglied 29 verbunden. Das Betätigungsglied 29 ist bei Betätigung der Abisolierzange 10 durch den beweglichen Handgriff 12 in der Lage, die Schneid- und Abstreifbacken 25, 26 von der in Fig. 4, 6 und 8 gezeigten, geöffneten und vorderen Stellung ausgehend in der Zeichnung in Längsrichtung der Klemmbacken 13, 14 nach rechts zu verschieben, wobei beim Schließen der Backen 25, 26 der Schneidvorgang und bei der Verschiebung in der Zeichnung nach rechts der Abstreifvorgang der Leiterisolierung passiert.
  • Das Schwenklager der zweiten Klemmbacke 14 ist also gebildet aus der Achse 20, den zweigeteilten Lagerzapfen 21 und 22 und der zugeordneten, klemmbackenseitigen Bohrung 23, 24. Die zweite Klemmbacke 14 weist eine über'dieses Schwenklager hinausreichende Verlängerung 30 auf, die geringfügig nach unten abgestuft ist und die im Gerätekörper, gebildet aus dem ersten Hanbgriff 11 mit erster Klemmbacke 13, aufgenommen ist. In der Verlängerung 30 sind als federnde Rückstellglieder zwei nebeneinander sitzende zylindrische Schraubenfedern 31, 32 zentriert und mit einem Ende abgestützt, die mit ihrem anderen Ende an einem Wandteil 33 bzw. 34 des ersten Handgriffs 11 abgestützt sind. Die Kraft der Schraubenfedern 31, 32 erzeugt mit'dem entsprechenden Hebelarm zur Achse 20 ein Moment, das unter der Federkraft eine Schwenkung der zweiten Klemmbacke 14 in Pfeilrichtung 35 in die Öffnungsstellung bewirkt. Die Schraubenfedern 31, 32 stellen also nach Schließen der Klemmbacken 13, 14 (Fig. 9) und nach Loslassen des beweglichen, zweiten Handgriffs 12 die zweite Klemmbacke 14 sowie die daran angekoppelten Teile wieder zurück in die entspannte Ausgangsstellung (Fig. 4, 6 und 8), in der ein neuer Abisoliervorgang erfolgen kann.
  • Die Schwenkbewegung der Klemmbacke 14 in Pfeilrichtung 35 kann durch einen Anschlag 36 begrenzt sein, der dem Schwenklager 20 benachbart und im oberen Teil des ersten Handgriffs 11 vorgesehen ist. Gegen den Anschlag 36 schlägt dann die zweite Klemmbacke 14 mit einer rückseitigen Schrägfläche 37 unter Bewegungsbegrenzung an. Stattdessen kann der Ofhungswinkel auch durch andere Anschlagmittel begrenzt werden.
  • Am beweglichen, zweiten Handgriff 12 ist in Abstand von der Achse 17, und zwar bei den Zeichnungen seitlich rechts neben dieser, mittels eines Achsstiftes 38 ein Obertragungshebel 39 schwenkbeweglich angelenkt. Dieser führt mit einem nach oben gerichteten Ende zur Verlängerung 30 der zweiten Klemmbacke 14. Dieses Ende weist endseitige Nockenflächen 40 und 41 auf, die in der Zeichnung von unten her gegen eine zugeordnete, innere Anschlagfläche 42 der Verlängerung 30 drücken, und zwar gegen die Wirkung der beiden Schraubenfedern 31, 32. Wird also der Obertragungshebel 39 in Fig. 4, 6 und 8 im wesentlichen in Richtung seiner Längserstreckung bei Schwenkbetätigung des zweiten Handgriffs 12 hochgeschoben, drücken die Nockenflächen 40, 41 gegen die Anschlagfläche 42 und damit gegen die Schraubenfedern 31, 32, wodurch die zweite Klemmbacke 14 gegensinnig zum Pfeil 35 um die Achse 20 geschwenkt und in Schließstellung gebracht wird.
  • Am gleichen Ende, das die Nockenflächen 40, 41 trägt, ist am Obertragungshebel 39 außerdem das Betätigungsglied 29 mittels eines Achsstiftes 43 angelenkt, und zwar mit dem Ende, das dem freien Ende der Klemmbacken 13, 14 abgewandt ist. Der Obertragungshebel 39 betätigt damit zugleich das Betätigungsglied 29, nämlich dann, wenn bei der zuvor beschriebenen Schließung der zweiten Klemmbacke 14 diese Widerstand an der ersten Klemmbacke 13 erfährt.
  • Wird dieser Druckpunkt durch weiteres Hineinziehen des zweiten Handgriffes 12 überwunden, so schnappt der Obertragungshebel 39 von der in Fig. 4, 6 und 8 gezeigten Position durch Schwenkung um den Achsstift 38 in seine Schräglage gemäß Fig. 9, bei der die Nockenflächen 40, 41 entlang der zugeordneten Anschlagfläche 42 der Verlängerung 30 in Fig. 9 weiter nach rechts gleiten. Die Anschlagfläche 42 ist damit zugleich Führungs- und Gleitfläche für die Nockenflächen 40, 41. Bei dieser Bewegung wird das Betätigungsglied 29 in Fig. 9 nach rechts gezogen und mit diesem auch das Paar der Schneid- und Abstreifbacken 25, 26.
  • Ersichtlich hat die Abisolierzange 10 Pistolenform mit in Bezug auf das Paar der Klemmbacken 13, 14 stumpf abgewinkeltem Paar der beiden Handgriffe 11, 12. Dabei liegt der stumpfe Winkel etwa zwischen 110° und 125° , wobei er vorzugsweise 1150 betragen kann. Die Länge der beiden Handgriffe 11, 12 beträgt zumindest etwa das Doppelte der Länge der Klemmbacken 13, 14. Von besonderer Bedeutung ist, daß beide Handgriffe 11, 12 zumindest im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind und verlaufen. Dabei ist der bewegliche zweite Handgriff 12 innerhalb des ersten Handgriffs 11 aufgenommen und geführt. Es versteht sich, daß die Verhältnisse auch kinematisch umgekehrt sein können.
  • Der erste Handgriff 11 ist als Hohlkörper ausgebildet und dabei aus zwei Halbschalen 11a und 11b praktisch identischer Gestaltung zusammengesetzt. Diese sind mit Paßteilen so versehen, daß sie paßgenau zur Bildung des Hohlkörpers zusammensetzbar sind. Mittels angedeuteter Schrauben 44 (Fig. 4), die von einer Breitseite her eingeschraubt werden, sind beide Halbschalen 11a, lib miteinander fest verbunden. Jede Halbschale 11a, lib trägt einen halben ersten Klemmbackenteil 13a, 13b. Der so gestaltete Hohlkörper ist rückseitig, d.h. in Fig. 1, 4, 8 und 9 auf der rechten Längsseite, sowie oberseitig und am gegenüberliegenden unteren Ende geschlossen, wobei nur die Teilungsfuge 45 zu sehen ist. Im Bereich seiner vorderen Längsseite, die in Fig. 1, 4, 8 und 9 links verläuft, enthält der Hohlkörper zur Aufnahme des zweiten Handgriffs 12 eine von der ersten Klemmbacke 13 ausgehende und bis zum freien Ende des zweiten Handgriffs 12 nach unten reichende, etwa schlitzförmige Öffnung 46, die zwischen den zueinander parallelen Wandteilen der Halbschalen 11a und 11b gebildet ist. Im'zusammengebauten Zustand beider Halbschalen 11a und 11b ist die Verlängerung 30 der zweiten Klemmbacke 14 völlig im Hohlkörper aufgenommen, ebenso wie der Obertragungshebel 39 und die Lagerung des zweiten Handgriffs 12 sowie ein Teil dieses. Sämtliche getrieblichen. Elemente sind also von außen nicht mehr sichtbar.
  • Die Abisolierzange 10 ist als Kunststofformteil ausgebildet, zumindest teilweise und hinsichtlich der wesentlichen Teile. Dabei ist die Abisolierzange 10 in Leichtbauweise aus glasfaserverstärktem Polyamid gestaltet.
  • Das Betätigungsglied 29 ist innerhalb der Verlängerung 30 entlang von Führungsflächen 47 bei der Verschiebebetätigung durch vom Obertragungshebel 39 ausgeübte Zugwirkung geführt. Diese Führungsflächen 47 befinden sich unterhalb ggf.
  • auch oberhalb des Betätigungsgliedes 29 und dabei, in Verschieberichtung betrachtet, links und rechts dieses. Das Betätigungsglied 29 trägt eine kopfseitige Anschlagfläche 48, mit der es unter Begrenzung des Rückzughubes bei der Bewegung in Fig. 9 nach rechts beim Abisolieren an der oberen Führungsfläche 47, die dann als Anschlag wirkt, anschlägt. Diese Anschlagfläche 46 des Betätigungsgliedes 39 verläuft schräg und dabei stumpfwinklig zur Längserstreckung der zweiten Klemmbacke 14.
  • Es ist ersichtlich, daß der Obertragungshebel 39 auf der Seite in Abstand des Schwenklagers 15 - 19 angeordnet ist, die dem freien, öffenbaren und schließbaren Ende beider Klemmbacken 13, 14 abgewandt ist. Die Achse 17 dieses Schwenklagers sowie die Achse 20 des Schwenklagers der zweiten Klemmbacke 14 liegen auf einer Verbindungslinie, die quer, insbesondere etwa rechtwinklig, zur Längsrichtung der beiden Klemmbacken 13, 14 verläuft. In der entspannten, geöffneten Stellung der Abisolierzange 10 gemäß Fig. 8 verläuft der Obertragungshebel 39 etwa parallel zu dieser genannten Verbindungslinie, und dabei auf der Seite, die dem freien Klemmbackenende abgewandt ist, d.h.
  • in Fig. 8 auf der rechten Seite. Das Betätigungsglied 29 befindet sich etwa auf Höhe der Achse 20 und dabei zwischen beiden Klemmbacken 13, 14, wobei es dort im Bereich der Verlängerung 30 verläuft.
  • Der Übertragungshebel 39 weist einen etwa im Bereich des Achsstiftes 38 anschließenden abgewinkelten Abschnitt 49 auf und ist dadurch als Winkelhebel oder Kniehebel gestaltet. An diesem Abschnitt 49 greift eine in ihre Zugkraft einstellbare Zugfeder 50 an, die den Obertragungshebel 39 in seine zur genannten Verbindungslinie zwischen den Achsen 17 und 20 etwa parallele Ausgangsstellung (Fig. 6, 8) zieht. Der abgewinkelte Abschnitt 49 geht etwa vom Bereich des Achsstiftes 38 aus und erstreckt sich von dort in Fig. 6, 8 und 9 nach links hin, also nach vorn zur Vorderkante des zweiten Handgriffs 12 hin.
  • Der zweite Handgriff 12 enthält einen längs bis zum unteren Handgriffende durchgehenden inneren Kanal 51, in dem die Zugfeder 50 und ein Gewindezapfen 52 angeordnet sind, der am unteren Ende der Zugfeder 50 angreift und durch eine Öffnung 53 des Handgriffs 12 hindurch nach außen vorsteht.
  • Auf das vorstehende Ende des Gewindezapfens 52 ist eine verstellbare Mutter 54 aufgeschraubt. Diese ist etwa kugelförmig und in einer Vertiefung 55 am unteren Ende des zweiten Handgriffs 12 aufgenommen und abgestützt. Die Mutter 54 ist von unten her frei erreichbar und gleichwohl verdeckt. Durch Verstellen der Mutter 54 kann die Kraft der Zugfeder 50 und dadurch der gewünschte Abisolierdruck eingestellt werden, d.h. der Druck, der von den Schneiden der Schneid- und Abstreifbacken 25, 26 auf das abzuisolierende Kabel ausgeübt wird.
  • Wie insbesondere aus Fig. 4 und 7 ersichtlich ist, ist die Verlängerung 30 der zweiten Klemmbacke 14 im Duerschnitt etwa umgekehrt U-förmig gestaltet. Im Inneren des U ist das Betätigungsglied 29 aufgenommen und längs sowie quer geführt. Dieses Betätigungsglied 29 ist als Gabelteil gestaltet, wie Fig. 6 erkennen lädt, wobei die beiden-Gabelschenkel zu den Schneid- und Abstreifbacken 25, 26 hin vorspringen und diese mit der Achse 27 und der Schenkelfeder 28 zwischen sich aufnehmen. Der Ubertragungshebel 39 greift mit seinem nach oben führenden Ende ebenfalls in das Innere des U der Verlängerung 30 ein. Dabei ist die innere Anschlagfläche 42 der Verlängerung 30 der zweiten Klemmbacke 14, gegen die die endseitigen Nockenflächen 40, 41 des Obertragungehebele- 39 drücken, auf der zugekehrten Innenseite des U gebildet, und zwar dortdurch das Querhaupt des U.
  • Auch der Ubertragungshebel 39 ist als Gabelteil ausgebildet und zwischen zwei Seitenwangen 12a und 12b des zweiten Handgriffs 12 aufgenommen und geführt; die die Bohrungen 18 bzw. 19 enthalten. Die Ausbildung als Gabelteil sieht man besonders gut in Fig. 7, wobei zwischen den beiden Gabelschenkeln 56, 57, die vom Achsstift 43 durchsetzt sind, das in Fig. 4, 6, 8 und 9 rechte Ende des Betätigungsgliedes 29 aufgenommen ist.
  • Inneren des ersten Handgriffs 11 kann rückseitig des Obertragungshebels 39 ein Anschlagkörper 58 angeordnet sein, an dem der übertragungshebel 39 bei seiner Kippbewegung in Fig. 9 nach rechts und dann anschlägt, wenn der Obertragungshebel 39 beim Rückzughub der Schneid-und Abstreifbacken 2,5, 26 über das Betätigungsglied 29 gegen die Wirkung der Zugfeder 50 in Fig. 9 nach rechts hin abkippt. Der Anschlagkörper 58 ist z.B. aus einem scheibenförmigen separaten Teil gebildet. Zusätzlich dazu oder stattdessen kann im ersten Handgriff 11 auch ein Anschlag 59 vorgesehen sein, der dem in Fig. 9 freien, rechten Ende der Verlängerung 30 zugeordnet ist und für diese einen Formanschlag bildet.
  • Außerdem kann der zweite Handgriff 12 in Abstand von der Achse 17, vorzugsweise nahe seines unteren, freien Endes, auf der Rückseite einen dämpfenden Anschlagkörper 60 aus elastisch verformbaren Material, Gummi, Schaumstoff od.
  • dgl., tragen. Dieser schlägt dann an einem rückseitigen Wandteil 61 des ersten Handgriffs 11 an (Fig. 9).
  • Die Abisolierzange 10 ist außerdem mit einer integrierten, versenkt angeordneten Kabelabschneidvorrichtung im Griffbereich versehen. Hierzu trägt der zweite, bewegliche Handgriff 12 auf seiner Rückenseite ein mittels Stiften auswechselbar fixiertes Schneidemesser 62, das sich etwa im Bereich der von der Teilungsfuge 45 vorgegebenen Ebene erstreckt. Dem Schneidemesser 62 zugeordnet ist eine quer durch den ersten Handgriff 11 hindurchgehende Öffnung 63 im Bereich des Schneidemessers 62. Die Öffnung 63 ist durch entsprechende Öffnungen in der jeweiligen Halbschale 11a und 11b gebildet, wobei diese Öffnungen jeweils, ausgehend von der BreitauBenfläche, eingetieft und dabei ebenso wie das Schneidemesser 62 etwa im Bereich der Teilungsebene beider Halbschalen angeordnet sind. Die Öffnungen sind also versenkt, ebenso das Schneidemesser 62, so daß die Kabelabschneidvorrichtung verletzungssicher in das Griffinnere integriert ist. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß beim Betätigen der Abisolierzange 10 zum Abisolierzweck zugleich die Kabelabschneidvorrichtung den Schneidvorgang durchführt. Dabei kann der Anschlagkörper 58 mit einer Schmalfläche 64, die dem Schneidemesser 62 zugewandt ist, in den Bereich der Öffnung 63 hineinragen und mit dieser Schmalfläche 64 die Widerlagerfläche für die Schneide des Schneidemessers 62 bilden.
  • Im gespannten, geschlossenen Zustand der Abisolierzange gemäß Fig. 9 trifft dann die Schneide des Schneidemessers 62 auf die Schmalfläche 64 auf.
  • Lediglich in Fig. 1, 4 und 6 ist angedeutet, daß im freien Bereich zwischen den beiden Schneid- und Abstreifbacken 25, 26 ein Endanschlag 65 aus Kunststoff angeordnet ist, der z.B. auf der unteren Schneid- und Abstreifbacke 26 für die Einstellung der Abisolierlänge längsverschiebbar gehalten ist. Der Endanschlag 65 weist an seinen beidseitigen äußeren Stirnflächen irgendwelche Handhaben, z.
  • 6. Vorsprünge und/oder Vertiefungen auf, damit man ihn seitlich anfassen und in Längsrichtung der Backe 26 wie gewünscht verschieben kann. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist als derartige Handhaben beidseitig jeweils eine schräg verlaufende, eingetiefte Nut 66 vorgesehen, die zum Verschieben bereits ausreichenden Halt gibt und eine äußerst leichte Verschiebung gewährleistet.
  • Die besonderen Vorzüge der Abisolierzange 10 liegen im folgenden. Verglichen mit ebenfalls automatisch arbeitenden, bekannten Abisolierzangen ergibt sich für die Betätigung ein sehr kurzer Hebelweg. Die aufzubringende Kraft kann über eine sehr große Fläche, nämlich die gesamte Erstreckung beider Handgriffe 11 und 12,aufgebracht werden. Außerdem ist die Abisolierzange 10 mühelos mit einer Hand zu bedienen. Dies alles garantiert zusammen mit dem sehr kurzen Hebelweg eine äußerst geringe Beanspruchung der Bedienungsperson auch bei häufiger Benutzung und gewährleistet geringste Ermüdung der Unterarmmuskulatur. Dies ist besonders bei häufiger Benutzung der Abisoiierzange 10, z.B. in der Serienfertigung, wichtig. Die Abisolierzange ist geeignet zum Abisolieren von Rundkabeln oder auch Flachkabeln verschiedener Durchmesser, z.B. im Durchmesserbereich zwischen 0,4 - 4,5 mm. Für Kabel kleinerer oder größerer Durchmesser, z.B. bis zu 10 mm, ist die Abisolierzange bei entsprechender Berücksichtigung der Öffnungsweite und Klemmkraft in verstärkter Ausbildung ebenfalls geeignet. Der Endanschlag 65, der von Hand leicht erreichbar und leicht verschiebbar ist, ermöglicht eine schnelle, bequeme und äußerst leichte Einstellung der jeweils gewünschten Abisolierlänge. Ebenso schnell und einfach kann der gewünschte Abisolierdruck, wie erläutert, durch Verstellen der Mutter 54 am unteren Griffende den jeweiligen Wünschen entsprechend eingestellt werden. Von Vorteil ist dabei, daß ein relativ großer Verstellweg gegeben ist.
  • Dabei ist diese Verstellvorrichtung unsichtbar im Griff integriert, ohne störend zu wirken. Dennoch ist ein schneller und einfacher Zugriff zur Verstellung von unten her möglich. Durch die Gestaltung der Abisolierzange in Leichtbauweise und aus glasfaserverstärktem Polyamid ergibt sich ein sehr geringes Gewicht. Dies macht die Abisolierzange noch handlicher und führt zu noch geringerer Belastung der Bedienungsperson beim Arbeiten mit der Abisolierzange, insbesondere in der Serienfertigung. Ein weiterer wesentlicher Vorteil liegt im verletzungssicher in das Griffinnere integrierten Kabeischneider, der keine Verletzungsgefahr in sich birgt. Bei allem ist die Abisolierzange konstruktiv einfach, billig und auch auf Dauer funktionssicher. Sie hat nur wenige Teile, was zu sehr geringen Herstellungskosten führt und ebenfalls dazu beiträgt, das Gewicht so niedrig wie möglich zu halten. Die Ausbildung des ersten Handgriffs 11 als Hohlkörper und aus zwei Halbschalen führt ebenfalls zu denkbar geringem Gewicht und guter Griffigkeit auf großer Länge. Insgesamt wird die Abisolierzange 10 allen besonderen ergonomischen Anforderungen auf bestmögliche Weise gerecht.
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Claims (40)

  1. Patentansprüche W Abisolierzange, mit zwei Handgriffen(11, 12) und zwei an die Leiterisolierung andrückbaren, in sich starren Klemmbacken (13, 14), von denen die erste Klemmbacke (13) einstückiger Teil des ersten Handgriffs (11) ist und mit diesem einen Gerätekörper bildet, an dem der zweite Handgriff (12) mittels eines zugeordneten Lagerzapfens und ferner mittels eines in Abstand davon angeordneten Schwenklagers auch die zweite Klemmbacke (14) schwenkbar gehalten ist, wobei innerhalb der beiden Klemmbacken(13, 14)ein Paar mittels eines Federelementes (28) auseinandergehaltener Schneid- und Abstreifbacken (25, 26) angeordnet ist, die gelenkig mit einem beide zusammen in Längsrichtung der Klemmbacken(13, 14) verschiebenden ßetätigungsglied (29) verbunden sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die zweite schwenkbare Klemmbacke (14) eine über ihr Schwenklager (20 - 24) hinausreichende, vom Gerätekörper (11) aufgenommene Verlängerung (30) aufweist, zwischen der und dem Gerätekörper (11) mindestens ein federndes Rückstellglied (31, 32) angeordnet ist, mittels dessen die zweite Klemmbacke (14) gegen einen dem Schwenklager (20bis 24) benachbarten Anschlag (36) am Gerätekörper (11) in ihre offene Stellung (Fig. 6) bewegbar ist, und daß am zweiten Handgriff (12) in Abstand vom Lagerzapfen (15, 16) ein übertragungshebel (39) angelenkt ist; der mit einem Ende zur Verlängerung (30) der zweiten Klemmbacke (14) führt und dort einerseits zur Schwenkbetätigung der zweiten Klemmbacke (14) mit einer endseitigen Nockenfläche (40, 41) gegen eine zugeordnete, klemmbackenseitige Anschlagfläche (42) entgegen der Wirkung des federnden Rücketeligliedes (.31, 32) drückt und andererseits mit diesem Ende gelenkig mit dem Betätigungsglied (29) verbunden ist.
  2. 2. Abisolierzange nach-Anspruch 1, g e k e n n z e i c h -n e t d u r c h die Ausbildung in Pistolenform mit in Bezug auf das Klemmbackenpaar (13, 14) stumpf abgewinkeltem Handgriffpaar (11, 12), wobei letzteres ein im wesentlichen einheitliches, von Hand gut umschlingbares Griff teil bildet.
  3. 3. Abisolierzange nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der stumpfe Winkel etwa zwischen 1100 und 1250 liegt, vorzugsweise 1150 beträgt.
  4. 4. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 3, d a -d u r c h g e k; e n n z e i c h n e t, daß die Länge. der beiden Handgriff 11, 12) zumindest etwa das Doppelte der Länge des Klemmbackenpaares (13, 14) beträgt.
  5. 5. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n-et, daß beide Handgriffe (11, 12) zumindest im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind und mit geringem Abstand voneinander verlaufen.
  6. 6. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der zweite Handgriff (12) innerhalb des ersten Handgriffs (11) aufgenommen und geführt ist, oder umgekehrt.
  7. 7. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der erste Handgriff (11), der die damit einstückige erste Klemmbacke (13) trägt, als Hohlkörper ausgebildet ist, der rückseitig, oberseitig und am gegenüberliegenden , unteren, freien Ende geschlossen -ist und im Bereich seiner vierten, brustseitig verlaufenden Längsseite eine von der ersten Klemmbacke (13) bis hin zum freien Ende reichende, schlitzförmige Öffnung(46) aufweist, in die der zweite Handgriff (12) hineinragt.
  8. 8. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - -7, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der erste Handgriff (11) aus zwei Halbschalen (via, 11b) zusammengesetzt ist.
  9. 9. Abisolierzange nach Anspruch 8, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß jede Halbschale (via, leib) einen ersten Klemmbackenteil (13a, 13b) mit halber Backenbreite trägt.
  10. 10. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 6 - 9, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der erste Handgriff (11), insbesondere dessen Halbschalen C?la, leib), im Inneren den Lagerzapfen (15, 16) für den zweiten Handgriff (12) und einen das Schwenklager der zweiten beweglichen Klemmbacke (14) bildenden Lagervorsprung (21, 22) aufweist.
  11. 11. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 8 - 10, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jede Halbschale (11a, leib) einen Halbteil des Lagerzapfens (15, 16) und des Lagervorsprunges (21, 22) trägt.
  12. 12. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 11, g e -k e n n z e i c h n e t d u r c h die Ausbildung als Kunststofformteil, zumindest teilweise.
  13. 13. Abisolierzange nach Anspruch 12, g e k e n n z e i c n e t d u r c h die Ausbildung aus glasfaserverstärktem Polyamid, zumindest teilweise.
  14. 14. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1.- 13, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das BetätigungsgliedC29)entlang einer Führungsfläche (47) an der Verlängerung (30) der zweiten Klemmbacke (14) bei der Verschiebebetätigung durch vom übertragungshebel (39) ausgeübte Zugwirkung geführt ist.
  15. 15. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 14, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Betätigungsglied (29) eine kopfseitige Anschlagfläche (48) trägt, mit der das Betätigungsglied (29) unter Begrenzung des Rückzughubes beim Abisolieren an einer zugeordneten Anschlagfläche (47) der Verlängerung (30) der zweiten Klemmbacke (14) anschlägt.
  16. 16. Abisolierzange nach Anspruch 15, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Anschlagflächen (48) und/oder die Führungsflächen (47) schräg und dabei stumpfwinklig zur Längserstreckung der zweiten Klemmbacke (14) verlaufen.
  17. 17. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 -.16, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Obertragungshebel (39) auf der Seite in Abstand des Schwenklagers (20 - 24) sowie des Lagerzapfens (15, 16) angeordnet ist, die dem freien, öffenbaren und schließbaren Ende beider Klemmbacken (13, 14) abgewandt ist.
  18. 18. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 17, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Achse (20) des Schwenklagers (21 - 24) und die Achse (17) des Lagerzapfens (15, 16) auf einer quer, insbesondere etwa rechtwinklig, zur Längsrichtung der Klemmbacken (13, 14) verlaufenden Verbindungslinie, liegen.
  19. 19. Abisolierzange nach Anspruch 18, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der übertragungshebel (39) in der entspannten, geöffneten Stellung (Fig. 8) der Klemmbacken (13, 14) etwa parallel zu der Verbindungslinie und auf der Seite verläuft, die dem freien Klemmbackenende abgewandt ist.
  20. 20. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 19, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Betätigungsglied (29) etwa auf Höhe der Achse (20) des Schwenklagers (21 - 24) angeordnet ist.
  21. 21. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 20, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Betätigungsglied (29) zwischen der ersten Klemmbacke (13) und der zweiten Klemmbacke (14) und dort im Bereich der Verlängerung (30) angeordnet ist.
  22. 22. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 21,-d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der über tragungshebel (39) einen abgewinkelten Abschnitt (49) aufweist, an dem eine hinsichtlich ihrer Zugkraft einstellbare Zugfeder (50) angreift.
  23. 23. Abisolierzange nach den Ansprüchen 19 und 22, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Zugfeder t50) den Obertragungshebel t39) in eine zur Verbindungslinie etwa parallele Ausgangsstellung zieht.
  24. 24. Abisolierzange nach Anspruch 22 oder 23, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der abgewinkelte Abschnitt t49) etwa vom Anlenkungsbereich [38) des Obertragungsehebels (39) ausgeht und sich von dort in Richtung zur Verbindungslinie erstreckt.
  25. 25. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 24, d a -d u r c h g e k e n n z e 1. c h n e t, daß die Verlängerung (30) der zweiten Klemmbacke (14) im Querschnitt etwa umgekehrt U-förmig gestaltet ist und im Inneren des U das Betätigungsglied (29) aufgenommen und geführt ist.
  26. 26. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 25, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Betätigungsglied (29) als Gabelteil gestaltet ist, das zwischen seinen Gabelschenkeln das Schneid- und Abstreifbackenpaar (25, 26) aufweist.
  27. 27. Abisolierzange nach Anspruch 25 oder 26, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Obertragungshebel (39) in das Innere des U der Verlängerung (30) eingreift.
  28. 28. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 27, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Anschlagfläche (42) der zweiten Klemmbacke (14)1 gegen die der Ubertragungshebel t39) mit seiner endseitigen Nockenfläche (40, 41) drückt, auf der zugewandten Innenseite des U, insbesondere des Querhauptes des U, vorgesehen ist.
  29. 29. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 28, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Obertragungshebel (39) als Gabelteil oder als Doppelhebel ausgebildet und zwischen zwei Seitenwangen (12a und 12b) des zweiten Handgriffs (12) aufgenommen und geführt ist.
  30. 30. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 27 - 29, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Obertragungshebel (39) zwischen seinen Gabelechenkeln (56, 57) das im U der Verlängerung (30) geführte Betätigungsglied (29) aufnimmt.
  31. 31. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 22 - 30, d a -d u r c h g e k e n n z e 1 c h n e t, daß der zweite Handgriff (12) einen längs bis zum Handgriffende durchgehenden inneren Kanal (51) enthält, in dem die Zugfeder (50) sowie ein Gewindezapfen (52) angeordnet ist, der am dem Obertragungshebel (39) abgekehrten Ende der Zugfeder (50) angreift und durch eine untere Öffnung (53) des Handgriffes (12) hindurch vorsteht und dort eine aufgeschraubte, verstellbare Mutter (54) trägt.
  32. 32. Abisolierzange nach Anspruch 31, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Mutter (54) in einer Vertiefung (55) am unteren Ende des zweiten Handgriffes (12) aufgenommen und an diesem abgestützt ist.
  33. 33 Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 32, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Gerätekörper (11, 11a, 11b) rückseitig des Obertragungshebels (39) einen Anschlagkörper (58) aufweist, an dem der Ubertragungshebel (39) bei der den Rückzughub der Schneid- und Abstreifbacken:(25, 26) über das Betätigungsglied (29) und gegen die Wirkung der Zugfeder (50) durchführenden Kippbewegung anschlägt.
  34. 34. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 33, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der zweite Handgriff (12) in Abstand von seinem Lagerzapfen (15 16) , vorzugsweise nahe seines freien Endes, rückseitig einen vorzugsweise dämpfenden Anschlagkörper (60) trägt, mit dem der zweite Handgriff (12) bei der den Rückzughub der Schneid- und Abstreifbacken (25, 26) über das Betätigungsglied (29) und gegen die Wirkung der Zugfeder t50) durchführenden Kippbewegung des Ubertragungshebels (39) an einem Abschnitt (61) des Gerätekörpers (11, 11a, leib) anschlägt.
  35. 35. Abisolierzange nach Anspruch 34, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Anschlagkörper (60) aus elastisch verformbaren Material, z.B. Gummi, Schaumstoff od. dgl., gebildet ist.
  36. 36. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 35, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der erste Handgriff (11 ,11a, 11b) eine quer hindurchgehende Offnung (63) und der zweite Handgriff (12) im Bereich dieser Öffnung (63) auf seiner Rückenseite ein Schneidemesser.(62) beträgt, das zusammen mit der Öffnung (63) eine Kabelabschneidvorrichtung bildet, und vorzugs- weise daß die Öffnung (63), ausgehend von der Breitaußenfläche des ersten Handgriffs (11, 11a, lIb)1 eingetieft und ebenso wie das Schneidemesser (62) etwa im Bereich der Teilungsebene (45) beider den ersten Handgriff (11) bildender.Halbschalen t11a, 11b) angeordnet ist.
  37. 37. Abisolierzange nach den Ansprüchen 33 und 36, d a -d u r c h g e k e n n z e i'c h n e t, daß der Anschlagkörper (58) mit einer dem Schneidemesser (62) zugekehrten Schmalfläche (64) in den Bereich der Öffnung (63) hineinragt und mit dieser Schmalfläche (64) eine Widerlagerfläche für das Schneidemesser (62) bildet.
  38. 38. Abisolierzange nach einem der Ansprüche 1 - 37, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in dem freien Bereich zwischen beiden Schneid- und Abstreifbacken (25, 26) ein.Endanschlag (65) angeordnet ist, der auf einer der beiden Schneid- und Abstreifbacken (25, 26) für die Einstellung der Abisolierlänge längsverschiebbar gehalten ist.
  39. 39. Abisolierzange nach Anspruch 38, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Endanschlag (65) an seinen beidseitig äußeren Stirnflächen Handhaben, z.8. Vorsprünge und/oder Vertiefungen, aufweist.
  40. 40. Abisolierzange nach Anspruch 39, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Handhaben aus jeweils einer schräg verlaufenden, eingetieften Nut t66) gebildet sind.
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