DE1615192C - Induktiv beheiztes Heizrohr - Google Patents
Induktiv beheiztes HeizrohrInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein induktiv beheiztes Heizrohr, insbesondere zum Beheizen
von Bauwerken, Straßenoberflächen, Flugzeugrollbahnen und Transportrohren, die für den
Transport von Flüssigkeiten relativ hoher Viskosität bestimmt sind, bestehend aus mindestens einem rohrförmigen
ferromagnetischen Außenleiter und einem gut leitenden Innenleiter, wobei lediglich der Innenleiter
mit einer Wechselstromquelle verbunden ist.
Gemäß einem älteren Vorschlag der Anmelderin ist es bereits bekannt, für die Beheizung von Bauwerken,
Straßenoberflächen, Flugzeugrollbahnen, Transportrohren usw. ein induktiv beheiztes Heizrohr vorzusehen,
welches im wesentlichen aus einem ferromagnetischen Außenleiter und einem elektrisch gut
leitenden Innenleiter besteht, wobei der Innenleiter an einem Ende des Heizrohres mit dem Außenleiter
verbunden ist und sowohl Innenleiter als auch Außenleiter am anderen Ende des Heizrohres mit einer
Wechselstromquelle angeschlossen ist (siehe japanische Patentschrift 460 224 bzw. USA.-Patentschrift
3 293 407). Auf Grund des in der Hochfrequenztechnik bekannten Hauteffekts fließen die Ströme im
wesentlichen an der Innenseite des Außenleiters, so daß an der Außenseite im wesentlichen keine Potentialunterschiede
auftreten.
Eine derartige Ausbildung hat jedoch den Nachteil, daß der aus ferromagnetischem Material wie Stahl
bestehende Außenleiter an seinen beiden Enden mit dem Innenleiter bzw. der Anschlußleitung des Wechselstromgenerators
verbunden werden muß. Da letztere Leiter in der Regel aus Kupfer oder Aluminium bestehen,
treten an den Verbindungsstellen besondere Korrosionsprobleme auf. Insbesondere bei permanenter
Verlegung derartiger Heizleiter in Straßenoberflächen oder Flugzeugrollbahnen ergeben sich Schwierigkeiten,
da diese Verbindungsstellen einerseits einer gewissen Bodenfeuchtigkeit ausgesetzt sind, andererseits
wegen des festen Einbaus schlecht kontrolliert bzw. repariert wgrden können.
Es ist somit bereits bekannt, bei induktiv beheizten Heizrohren den Wechselstromgenerator einzig und
allein an dem Innenleiter anzuschließen (siehe deutsche Patentschrift 434 567 und deutsche Auslegeschrift
1012710). Auf Grund der Speisung mit Wechselstrom wird auf Grund des um den Innenleiter sich
bildenden elektromagnetischen Wechselfeldes an der Innenseite.des Außenleiters ein in entgegengesetzter
Richtung zu dem Strom des Innenleiters fließender Strom induziert, der auf Grund des relativ hohen
elektrischen Widerstandes des ferromagnetischen Außenleiters eine Joulesche Erwärmung des Heizrohres
ergibt.
Eine derartige Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß an der Außenseite des ferromagnetischen
Außenleiters ein gleich großer, entgegengesetzt gerichteter Strom wie an der Innenseite des Außenleiters
auftritt, da die Strombahnen irgendwie geschlossen werden müssen. Durch diesen an der
Außenseite fließenden Strom entstehen jedoch entlang der Außenseite des Heizrohres Potentiale, die bei
starrem Einbau in Bauwerke, Straßenoberflächen oder FlugzeugroUbahnen wegen des Vorhandenseins von
Feuchtigkeit zu unerwünschten Korrosionseffekten führen würden bzw. in gewissen Betriebssituationen
für das Personal einen Gefahrenherd bilden könnten.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein induktiv beheiztes Heizrohr zu schalten, daß diesen obengenannten
Nachteil nicht aufweist und das ohne das Auftreten von besonderen Korrosionsproblemen das
Auftreten von Potentialdifferenzen entlang der Außenseite des Heizrohres vermeidet.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Enden des Außenleiters bzw. der Außenleiter
durch Hilfsleiter miteinander verbunden sind, und daß die Wandstärke des oder der ferromagnetischen
Außenleiter größer als die Eindringtiefe des Stromes
ίο ist.
Auf Grund des Vorsehens von Hilfsleitern, die einerseits gute Leitungseigenschaften aufweisen, andererseits
in geeigneter Weise isoliert sein können, besteht die Möglichkeit, daß die an der Innenseite des
Außenleiters induzierten elektromagnetischen Ströme über diese Hilfsleiter zurückgeleitet werden können.
Unter der Voraussetzung, daß die Wandstärke des ferromagnetischen Außenleiters größer als die Eindringtiefe
des Stromes ist, können somit an der
so Außenseite des Heizrohres im wesentlichen keine Potentialunterschiede auftreten. Es ist somit möglich,
derartige Heizrohre direkt in Bauwerke, Straßenoberflächen oder Flugzeugrollbahnen zu verlegen, ohne
daß später irgendwelche Kontrollen von Kontaktstellen notwendig sind, da der ferromagnetische
Außenleiter nicht direkt mit der Wechselstromquelle verbunden ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der den Innenleiter
umschließende Außenleiter derart in Windungen gelegt ist, daß sich eine geradzahlige Anzahl von einander Parallelen Schenkeln ergibt. Auf Grund einer
derartigen Ausbildung können die Außenleiter äußerst kurz gehalten werden, da jeweils zwei Windungen
nebeneinander zu liegen kommen.
Bei Verwendung eines Drehstromgenerators erweist es sich als zweckmäßig, wenn der den Innenleiter
umschließende Außenleiter einen geschlossenen Kurvenzug ergibt und an wenigstens zwei Stellen
durch Hilfsleiter miteinander verbundene Zuführungsstutzen aufweist, durch welche die Anschlüsse des
. ebenfalls in geschlossenem Kurvenzug geführten Innenleiters herausgeführt sind und wenn drei Zuführungsstutzen
für einen Dreiphasenanschluß vorgesehen sind und der Außenleiter in Mäanderform
ausgelegt ist.
Der Gegenstand nach den Ansprüchen wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher
erläutert und beschrieben, wobei auf die Zeichnung Bezug genommen ist. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Heizrohres,
F i g. 2 eine schematische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Heizrohres
in U-förmiger Auslegung,
F i g. 3 eine schematische Ansicht einer dritten Ausführungsform der Erfindung mit zwei parallel
zueinander angeordneten Heizrohren,
F i g. 4 eine schematische Ansicht von drei nebeneinander
angeordneten Heizrohren für den Anschluß an einen Drehstromgenerator, und
F i g. 5 eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Heizrohres
zum Anschluß an einen Drehstromgenerator.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung den
Längsschnitt und die elektrische Schaltung der ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Heizrohres.
F i g. 1 zeigt eine Wechselstromquelle 20, einen ferro-
magnetischen Außenleiter 21 und einen elektrischen Innenleiter 22, der gegenüber dem Außenleiter 21
elektrisch isoliert ist. Der Innenleiter 22 ist mit seinen beiden Enden an den Klemmen 23 und 24 der Wechselstromquelle
20 angeschlossen und bildet einen Primärkreis. Die beiden Enden 25 und 26 des Außenleiters
21 sind mit einem, elektrischen Hilfsleiter 27 verbunden, dessen elektrischer Widerstand äußerst
klein — d. h. weniger als 10~2 Ω beträgt — und
durch welchen ein Sekundärkreis gebildet ist.
Sobald ein Wechselstrom in den Primärkreis eingespeist wird, wird in dem durch den Außenleiter 21
und den Hilfsleiter 27 gebildeten Sekundärkreis ein Sekundärstrom induziert. Auf Grund des Hauteilektes
wird der durch den Außenleiter 21 iließende Sekundärstrom auf der Innenseite konzentriert. Dieser
Sekundärstrom fließt durch den Hilfsleiter 27 und wieder zurück, so daß auf der Außenseite des Außenleiters
21 im wesenlichen keine Spannungen auftreten, solange die Wandstärke des Außenleiters 21 groß
gegenüber der Eindringtiefe des Wechselstromes ist. Demzufolge kann der Außenleiter 21 direkt in die zu
beheizenden Schichten eingebettet werden, wobei keine Korrosionsprobleme auftreten, da keine Verbindungspunkte
zwischen dem ferromagnetischen Außenleiter 21 und dem Innenleiter 22 vorhanden sind.
Um den elektrischen Widerstand des Hilfsleiters 27 so klein wie möglich zu machen, scheint es
vorteilhaft, die beiden Enden des Außenleiters so eng wie möglich nebeneinanderzulegen, damit die
Länge des Hilfsleiters möglichst kurz gehalten werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel dieses Gedankens ist in F i g. 2 dargestellt, gemäß welcher das Heizrohr U-förmig
ausgebildet ist, solange die Speisung eine Einphasen-Wechselstromquelle ist. Fig. 2 zeigt eine
Wechselstromquelle 28 und einen U-förmig gebogenen ferromagnetischen Außenleiter 29. Durch den
Außenleiter 29 verläuft ein elektrischer Innenleiter 30, der gegenüber der Innenwand des Außenleiters 29
elektrisch isoliert ist. Die beiden Enden des Innenleiters 30 sind mit den beiden Klemmen der Wechselstromquelle
28 verbunden, wodurch ein Primärkreis gebildet ist. Die beiden in engem Abstand voneinander
angeordneten Enden 31 und 32 des U-förmigen Rohres 29 sind mit einem niederohmigen Hilfsleiter
33 verbunden, wodurch sich ein Sekundärkreis ergibt. Wenn ein Wechselstrom in den Primärkreis eingespeist
wird, dann wird ein im wesentlichen gleich großer, entgegengesetzt der Richtung des Primärstromes
fließender Strom in dem Sekundärkreis induziert, wie dies in F i g. 2 durch Pfeile angedeutet
ist. Der in dem Außenleiter 29 fließende Strom wird auf dessen Innenseite konzentriert, wobei auf der
Außenseite im wesentlichen keine Spannungen auftreten, solange die Wandstärke des Außenleiters 29
groß gegenüber der Eindringtiefe ist. Wenn somit andere leitende Materialien in direkten Kontakt mit
der Außenseite des Außenleiters 29 gebracht werden, fließt praktisch kein Strom in diese leitenden Materialien.
Bei Verwendung eines Einphasenwechselstromes kann an Stelle des oben erwähnten U-förmigen
Außenleiters ein ferromagnetischer Außenleiter verwendet werden, der eine ungerade Anzahl von U-förmigen
Krümmern bzw. eine gerade Anzahl von Schenkeln aufweist, die bei gleicher Länge und
paralleler Anordnung mit entsprechenden Hilfsleitern versehen sind.
F i g. 3 zeigt einen Längsschnitt und die elektrische Schaltung einer zwei ferromagnetischen Außenleiter
aufweisenden Ausführungsform, wobei ebenfalls als Speisung ein Einphasenwechselstrom einer Stromquelle
verwendet ist. Gemäß F i g. 3 ist eine Wechselstromquelle 34 und zwei parallel zueinander angeordnete
ferromagnetische Außenleiter 35 und 35' vorgesehen. In diesen Außenleitern liegt ein elektrischer
Innenleiter 36, der gegenüber den Außenleitern elektrisch isoliert ist. Die Enden des Innenleiters 36 sind
mit den Klemmen der Wechselstromquelle 34 verbunden. Außerdem sind die beiden Enden 37 und 38
des Außenleiters 35 mit den beiden Enden 37' und 38' des Außenleiters 35' über niederohmige Hilfsleiter 39
und 40 verbunden, wodurch ein Sekundärkreis gebildet ist. Wenn in den Primärkreis ein Wechselstrom
eingespeist wird, dann wird der in dem Sekundärkreis induzierte Strom auf Grund des Hauteffektes nur auf
den Innenseiten dieser Außenleiter 35, 35' konzentriert. Es tritt jedoch keine wesentliche elektrische
Spannung auf den Außenseiten der Außenleiter 35, 35' auf, solange die Wandstärke der Außenleiter 35,
35' groß gegenüber der Eindringtiefe des Wechselstromes ist.
Als Stromquelle kann ebenfalls eine Dreiphasenwechselstromquelle
verwendet werden. Fig. 4 zeigt den Längsschnitt von drei Heizrohren und ihre elektrische
Verbindung für den Fall, daß von der Stromquelle ein Dreiphasenwechselstrom geliefert wird.
Diese Figur zeigt eine Wechselstromquelle 41 und drei parallel zueinander angeordnete ferromagnetische
Außenleiter 42, 42' und 42", in welchen je ein elektrischer
Innenleiter 43, 43' und 43" liegt, der jeweils mit einer der Klemmen der Wechselstromquelle 41
verbunden ist. Die Innenleiter 43, 43', 43" sind gegenüber den Außenleitern 42, 42' und 42" elektrisch
isoliert und an einem Punkt 44 miteinander verbunden, so daß ein Primärkreis gebildet ist. Die beiden
Enden der Außenleiter 42 und 42' und die beiden Enden der Außenleiter 42' und 42" sind über niederohmige
Hilfsleiter 45 und 46, bzw. 45' und 46' miteinander verbunden, wodurch sich ein Sekundärkreis
ergibt. Wenn in den Primärkreis ein Dreiphasenwechselstrom eingespeist wird, dann wird in dem
Sekundärkreis ein Induktionsstrom induziert, der auf seinem Weg in den ferromagnetischen Außenleitern
42, 42', 42" nur auf deren Innenseiten konzentriert ist. Auf den Außenseiten der Außenleiter 42, 42', 42"
tritt jedoch im wesentlichen keine elektrische Spannung auf.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in VerbindungmiteinerSpeisungdurch einen Dreiphasenwechselstrom
ist in Fig. 5 dargestellt. An Hand dieser Figur erkennt man die mäanderförmige Auslegung
des Außenleiters 48, 54, 55, 56, in welchem ein Innenleiter 49 angeordnet ist, der über die Anschlußstellen
52, 52', 52" mit der Dreiphasenwechselstromquelle 47 verbunden ist. Wie dargestellt sind
Hilfsleiter 53, 53' vorgesehen, durch welche die Sekundärkreise geschlossen werden. Da diese Ausführungsform
in elektrischer Hinsicht der von F i g. 4 entspricht, erübrigt es sich, auf die Funktionsweise
dieser Anordnung näher einzugehen.
Wie oben erläutert ist, hat das erfindungsgeinüße
Heizrohr eine sehr einfache Konstruktion. Als Außenleiter können übliche Stahlrohre verwendet werden,
deren magnetische Eigenschaft ausreicht. Wenn beispielsweise ein handelsübliches Stahlrohr verwendet
wird, dann reicht eine Dicke von mehr als 2 mm, wenn der Wechselstrom die übliche Netzfrequenz aufweist.
Es besteht somit keine besondere Notwendigkeit, Einrichtungen für die Erzeugung eines Wechselstromes
höherer Frequenz vorzusehen.
Als Innenleiter für den Primärkreis kommt ein handelsüblicher Draht in Betracht, der mit natürlichem
oder künstlichem Gummi, Polyolefinen wie Polyäthylen, Polypropylen oder ähnlichem, Polyhaloolefinen
wie Polyvinylchlorid, Polyfluoräthylen oder ähnlichem, Polyamidharz, Polyesterharz, Glasfiber
oder ähnlichem isoliert ist. Eine weitere Isolation des Raumes zwischen dem ferromagnetischen Außenleiter
und einem derart isolierten Innenleiter ist dabei nicht notwendig. .
Der Temperaturbereich, in dem das Heizrohr der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann,
hängt von der Art des Isoliermaiciials ab. Beispielsweise
werden Innenleiter, die mit natürlichem Gummi oder synthetischem. Butadiengummi oder Polyvinylchlorid
isoliert sind, vorzugsweise bei einer niedrigeren Temperatur als 60° C verwendet. Mit Polypropylen
isolierte Leiter können hingegen bis zu einer Temperatur von etwa 100° C verwendet werden. Wenn
eine höhere Temperatur als 15O0C erforderlich ist,
ist die Verwendung von Polyfluaräthylen als Isolierung vorzuziehen.
Wie dies bereits erwähnt woiden ist, kann wegen
des Fehlens von nennenswerten Spannungen auf der Außenseile des Heizrohres dasselbe mit dem zu
heizenden Material in innigen Kontakt gebracht werden, wobei feste Verbindungen mit Metallbändern
oder Verschweißungen mit dem zu heizenden Material möglich sind. Dementsprechend ist die Art des Einbaus
extrem einfach. In Verbindung mit dessen einfachen Konstruktion, ergibt somit das erfindungsgemäße
Heizrohr eine wirtschaftliche Hcizmelhode höchster Zuverlässigkeit und leichter Wartung.
Wenn die Heizrohre vorliegender Erfindung für die Beheizung von Wänden oder Böden, Straßenoberflächen
oder Schneeverwehungen oder Vereisungen ausgesetzten Fhigzeugrollbahnen verwendet werden,
erweist es sich als zweckmäßig, dieselben in passendem Abstand voneinander als Teil der Bewehrung
von Stahlbeton anzuordnen, wobei eine anschließende Abdeckung mit Beton vorgenommen
wird.
Eine andere nützliche kommerzielle Anwendung des erfindiingsgemäßen Heizrohres ist die Erwärmung und
die Aufrechterhaltung einer erhöhten Temperatur von
Transportrohren für Flüssigkeiten, die entweder bei
geringeren Temperaturen erstarren — wie festes Paraffin, Asphalt, Naphtalin, Eisessig, hochkonzentrierte
wässerige Lösung von Ätznatron — oder die bei niedriger Temperatur eine hohe Viskosität besitzen
— wie z. B. Schweröl oder eine gewisse Art
ίο von Erdöl. In einem solchen Fall kann das Heizrohr
in innigen Kontakt mit dem Transportrolir gebracht werden, was durch Verbindung mit Metallbändern
oder durch Verschweißen mit der Wandung des Transportrohres möglich ist. Im allgemeinen ist die
Schweißmethode vorzuziehen, weil sie einen besseren Wärmeübergang gestattet.
Claims (4)
1. Induktiv beheiztes Heizrohr, bestehend aus mindestens einem rohrförmigen ferromagnetischen
Außenleiter und einem gut leitenden Innenleiter, wobei lediglich der Innenleiter mit einer Wechselstromquelle
verbunden ist, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die Enden des Außenleiters (21,
29) bzw. der Außenleiter (35,35', 42,42', 42", 48, 54, 55, 5(5) durch Hilfsleiter (27, 33, 39, 4(»; 45,
45', 46, 46', 53, 53') miteinander verbunden sind, und daß die Wandstärke des oder der ferromagnetischen
Außenleiter größer als die Eindringtiefe des Stromes ist.
2. Heizrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter (29) den Innenleiter
(30) umschließt und derart in Windungen gelegt
ist, daß sich eine geradzahlige Anzahl von einander parallelen Schenkeln ergibt.
3. Heizrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter (48) den Innenleiter
(49) umschließt, einen geschlossenen Kurvenzug
ergibt und an wenigstens zwei Stellen durch Hilfsleiter (53) miteinander verbundene Zuführungsstutzen
(51) aufweist, durch welche die Anschlüsse des ebenfalls in geschlossenem Kurvenzug geführten Innenleiters (49) herausgeführt sind.
4. Heizrohr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß drei Zuführungsstutzen (51) für einen Dreiphasenanschluß vorgesehen sind und
daß der Außenleiter (48) in Mäanderform ausgelegt ist. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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